Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
Bildungsmaßnahmen im Übergangsbereich als Schlüssel für den erfolgreichen Einstieg in berufliche Ausbildung? (2026)
Zitatform
Weller, Sabrina Inez & Silke Hüls (2026): Bildungsmaßnahmen im Übergangsbereich als Schlüssel für den erfolgreichen Einstieg in berufliche Ausbildung? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 55, H. 1, S. 8-12.
Abstract
"Der Übergangsbereich bietet Jugendlichen ohne direkten Ausbildungszugang alternative Qualifizierungswege. Die Zielgruppe ist dabei äußerst heterogen und die Maßnahmen verfolgen unterschiedliche Teilziele. Im Beitrag wird anhand der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie 2024 untersucht, inwiefern ausgewählte Bildungsmaßnahmen im Übergangsbereich die Einmündung in berufliche Ausbildung fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Unintended Transitions: Employment Outcomes Following Firm Closures During Vocational Education and Training (2026)
Zitatform
Wicht, Leonie (2026): Unintended Transitions: Employment Outcomes Following Firm Closures During Vocational Education and Training. (IAB-Discussion Paper 05/2026), Nürnberg, 179 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2605
Abstract
"Die duale Berufsausbildung spielt eine zentrale Rolle beim Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt in Deutschland. Dennoch wird ein erheblicher Anteil der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Die Schätzung der kausalen Effekte solcher Ausbildungsabbrüche ist schwierig, da die Entscheidung zum Abbruch endogen ist. Diese Studie nutzt Betriebsschließungen von Ausbildungsbetrieben als unerwartete Schocks, die Auszubildende während ihrer Ausbildung verdrängen. Auf Basis administrativer Daten aller Auszubildenden in Deutschland zwischen 2008 und 2022 wird mithilfe eine Ereignisstudie mit einer gematchten Kontrollgruppe der Einfluss des Verlusts des Ausbildungsplatzes auf Beschäftigungs- und Einkommensverläufe über die folgenden acht Jahre untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Verlust des Ausbildungsplatzes zu kleinen, aber anhaltenden Einkommensverlusten führt. Im Vergleich zu nicht betroffenen Auszubildenden sinken die Einkommen aus regulärer Beschäftigung vier Jahre später um bis zu 780 Euro pro Jahr (etwa 4,5 Prozent) und liegen auch in den Folgejahren noch rund 2 Prozent niedriger. Diese Verluste fallen im Vergleich zu Verlusten einer regulären Beschäftigung moderat aus. Dies steht im Einklang mit der starken institutionellen Unterstützung im deutschen Berufsbildungssystem, die betroffenen Auszubildenden hilft, ihre Ausbildung in einem neuen Betrieb fortzusetzen und erfolgreich abzuschließen. Allerdings verzeichnen Auszubildende ohne Schulabschluss deutlich größere und im Zeitverlauf zunehmende Einkommensverluste. Eine Dekompositionsanalyse zeigt, dass die gesamten Einkommensverluste zu einem großen Teil von denjenigen Auszubildenden verursacht werden, die ihre Ausbildung im Anschluss abbrechen. Demgegenüber erfahren Personen, die ihre Ausbildung abschließen, nur geringe Einkommenseinbußen, und der Verlust des Ausbildungsplatzes erhöht das Risiko eines Ausbildungsabbruchs nur geringfügig. Insgesamt zeigen die Ergebnisse die wichtige unterstützende Rolle verschiedener Institutionen im dualen Berufsbildungssystem, der zuständigen Kammern und der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Zugleich wird deutlich, dass nicht alle Auszubildenden gleichermaßen Zugang zu diesen Unterstützungsmechanismen haben oder in gleichem Maße von ihnen profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Spatial mobility and occupational status attainment in the transition from school to work in Germany (2026)
Zitatform
Wicht, Alexandra, Paula Protsch, Laura Menze & Katarina Weßling (2026): Spatial mobility and occupational status attainment in the transition from school to work in Germany. In: Advances in life course research, Jg. 67. DOI:10.1016/j.alcr.2026.100728
Abstract
"This study investigates opportunities for occupational status attainment through spatial mobility in early stratification processes. We focus in particular on how this relationship is conditioned by young people’s occupational status aspirations as well as by institutional and local structural opportunities, thereby scrutinizing how spatial mobility may contribute to unequal career opportunities. Empirically, we analyze occupational status attainment in the transition from school to Vocational Education and Journal Pre-proof 2 Training (VET) in Germany. Using longitudinal data from the German National Educational Panel Study (NEPS) combined with fine-grained regional information, we show that young people who commute or relocate for a VET position are more likely to secure higher-status VET positions. Yet spatial mobility is only associated with higher occupational status attainment among young people with higher levels of occupational status aspirations, among those originating from structurally weak regions and those with at least an intermediate secondary school-leaving certificate. We conclude that spatial mobility can enable young people to overcome regional disadvantages, functioning as an agentic strategy for pursuing occupational goals more effectively. At the same time, it tends to widen status differentials between socially stratified educational groups and remains shaped by local structural opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2026)
Zitatform
(2026): Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Im Zuge des demografischen Wandels sind die Schülerzahlen zurückgegangen; gleichzeitig nimmt die Vielfalt zu – zum Beispiel durch mehr junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Für die schulische Bildung, die die Grundlage für die berufliche Ausbildung ist, ergeben sich dadurch neue Herausforderungen. Bereits seit vielen Jahren gibt es einen Trend zu höheren Schulabschlüssen. Dies hat Auswirkungen auf die Berufswahl und führt zu einer anhaltend hohen Studierneigung. Gleichzeitig verlassen jährlich etwa 6-8 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Schulabschluss. Relativ wenige davon absolvieren eine Berufsausbildung. Im sogenannten Übergangsbereich kann ein Schulabschluss nachgeholt werden und eine Ausbildungsvorbereitung erfolgen. Hier hat der Anteil von Personen ohne Schulabschluss und mit ausländischer Staatsangehörigkeit stark zugenommen. Fast 100.000 jungen Menschen gelingt trotz Hauptschulabschluss kein direkter Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Die bei Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldeten Ausbildungsuchenden und die gemeldeten Berufsausbildungsstellen bilden den Markt nicht vollständig ab, weil alle Meldungen freiwillig sind. Werden rechnerisch auch diejenigen Ausbildungsuchenden in die Betrachtung einbezogen, die auf eigene Faust – also ohne Meldung bei einer Arbeitsagentur oder einem Jobcenter – eine Ausbildung gefunden haben, wird deutlich: Es sind mehr junge Menschen auf Ausbildungssuche als Ausbildungsstellen angeboten werden (jeweils gemeldete und nicht gemeldete). Dies zeigt zum einen, dass es ungeachtet der bestehenden Passungsprobleme nicht für jeden Ausbildungsuchenden einen Ausbildungsplatz gibt. Zum anderen ist festzuhalten, dass am Ausbildungsmarkt ein größeres Potenzial an Ausbildungsuchenden vorhanden ist, als es der isolierte Blick auf die gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber vermuten lässt. Angebot und Nachfrage finden häufig nicht zusammen. Nur etwa die Hälfte der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber beginnt eine Berufsausbildung. Die Anteile der unversorgten an allen gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern sowie der unbesetzten an allen gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen haben sich über die Jahre immer weiter erhöht. Dieses Potenzial gilt es zu heben. Dieser Mismatch lässt sich zum Teil auf gestiegene regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Passungsprobleme zurückführen. Zwei Personengruppen, die auch Überschneidungen aufweisen, sind bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle vergleichsweise selten erfolgreich: Junge Menschen mit (höchstens) einem Hauptschulabschluss sowie Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Über eine Million junge Menschen unter 30 Jahren sind weder in einer Berufsausbildung oder einer anderen Qualifizierung, noch gehen sie einer Erwerbstätigkeit nach (sogenannte NEET2). Darunter sind auch solche, die sich enttäuscht und demotiviert von der Ausbildungs- und Arbeitssuche zurückgezogen haben. Bei 30 Prozent der jungen Menschen wurde der Ausbildungsvertrag vorzeitig aufgelöst. 28 Prozent der Studierenden haben ihr Studium abgebrochen. Diese Quoten sind in den letzten Jahren gestiegen. Der Großteil, aber nicht jeder, setzt nach einer Neuorientierung seinen Bildungsweg fort. Die Jugendarbeitslosigkeit ist wie die Arbeitslosigkeit insgesamt gestiegen und erreichte 2025 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre. Drei Viertel der Arbeitslosen unter 25 Jahren haben keinen Berufsabschluss. Für diese Personengruppe stehen die Chancen auf eine (dauerhafte) Beschäftigungsaufnahme schlecht. Die Arbeitslosenquote von formal nicht Qualifizierten ist mehr als sechsmal so hoch wie die von Personen mit Berufsabschluss. 2,9 Millionen Menschen im Alter von 20 bis unter 35 Jahren haben keinen formalen beruflichen Abschluss. Das ist jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland. Diese Personengruppe hat im Zuge der Fluchtmigration stark zugenommen. Personen ohne Berufsabschluss sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen und arbeiten zumeist in Helfertätigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Global employment trends for youth 2026 : back to the future (2026)
Zitatform
(2026): Global employment trends for youth 2026 : back to the future. (Global employment trends for youth / International Labour Office 2026), Genf, XVIII, 76 S. DOI:10.54394/00033788
Abstract
"Incorporating the most recent data available, the Global Employment Trends for Youth sets out the labour market situation of young people around the world. It shows where progress has or has not been made, investigates the where, why and how of young people’s labour market vulnerabilities, and highlights the policy measures and interventions that aim to support job creation and effectively set young people on the pathway to decent work. The 2026 edition reports on discouraging labour market outcomes for young people, with rising unemployment and inactivity following from a global context of stagnating economic growth, geopolitical tensions and disruptions linked to technological changes. Getting “back to the future” of decent work for young people requires a bold and adaptive policyapproach that: adopts a human-centred approach to AI (and other technology) governance; invests in skills that combine technical competencies with social and cognitive capabilities; strengthens lifelong learning systems; modernizes employment services; expands social protection to cover diverse forms of work; and strengthens international cooperation to reduce widening inequalities in opportunities across countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Kompetenzen für den erfolgreichen Übergang von der Sekundarstufe I in die berufliche Ausbildung sichern: Gutachten der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (2025)
Adomat, Jennifer; Neumann, Knut; Parchmann, Ilka; Becker-Mortzek, Michael; Efing, Christian; Tiedtke, Per; Matschke, Christina ; Schulte, Judith; Lindmeier, Anke M.; Glutsch, Nina; Lewalter, Doris; Schumann, Stephan; Leutner, Detlev ; Rumlich, Dominik; Leiß, Dominik; Gerick, Julia; Keller, Stefan; Guill, Karin; Jost, Jörg; Senkbeil, Martin; Heckhausen, Bettina; Suckut, Julia; Hannover, Bettina ; Rossa, Henning; Hammann, Marcus; Vahrenhold, Jan; Greefrath, Gilbert ;Abstract
"Das Gutachten zur Sekundarstufe I widmet sich den Fächern Deutsch und Mathematik, den Naturwissenschaften und Englisch; überfachlichen Kompetenzen in den Bereichen Digital Literacy, Selbstreguliertes Lernen und Identitätsentwicklung sowie Berufsorientierung und geht ausführlich auf den Übergangssektor ein. Das Gutachten arbeitet heraus, welche fachlichen und überfachlichen Kompetenzen am Ende der Sekundarstufe I erreicht werden müssen, um jungen Menschen den erfolgreichen Übergang in die berufliche Ausbildung und eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Forschungsbefunde weisen eindrücklich darauf hin, dass Personen ohne einen beruflichen Abschluss in ihren Teilhabechancen auf dem Arbeitsmarkt stark eingeschränkt sind. Die Empfehlungen der SWK zielen daher darauf ab, die Chancen am Ausbildungsmarkt deutlich zu erhöhen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Gerade sozial und kulturell benachteiligte Jugendliche wie auch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf sind mit besonderen Herausforderungen beim Übergang in die Berufsausbildung konfrontiert. Sie bei der Bewältigung der Herausforderungen besser zu unterstützen, ist Aufgabe von Schule. Unterrichts- und Schulentwicklung sollte auf die Sicherung der basalen und der (für Ausbildung und gesellschaftliche Teilhabe) unverzichtbaren funktionalen Kompetenzen abzielen. Dies erfordert auch, alle Akteure und Akteurinnen im Bildungssystem entsprechend zu qualifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Online Tutoring, School Performance, and School-to-Work Transitions: Evidence from a Randomized Controlled Trial (2025)
Anger, Silke ; Galkiewicz, Agata; Margaryan, Shushanik ; Christoph, Bernhard ; Sandner, Malte ; Siedler, Thomas ;Zitatform
Anger, Silke, Bernhard Christoph, Agata Galkiewicz, Shushanik Margaryan, Malte Sandner & Thomas Siedler (2025): Online Tutoring, School Performance, and School-to-Work Transitions: Evidence from a Randomized Controlled Trial. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18307), Bonn, 80 S.
Abstract
"Tutoring programs for low-performing students, delivered in-person or online, effectively enhance school performance, yet their medium- and longer-term impacts on labor market outcomes remain less understood. To address this gap, we conduct a randomized controlled trial with 839 secondary school students in Germany to examine the effects of an online tutoring program for low-performing students on academic performance and school-to-work transitions. The online tutoring program had a non-significant intention-to-treat effect of 0.06 standard deviations on math grades six months after program start. However, among students who had not received other tutoring services prior to the intervention, the program significantly improved math grades by 0.14 standard deviations. Moreover, students in non-academic school tracks experienced smoother school-to-work transitions, with vocational training take-up 18 months later being 5 percentage points higher—an effect that was even larger (12 percentage points) among those without prior tutoring. Overall, the results indicate that tutoring can generate lasting benefits for low-performing students that extend beyond school performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
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Literaturhinweis
Wie schulische und berufliche Bildung die Lebens- und Arbeitsmarktchancen verbessert: Teil des Zeitgesprächs: "Zukunft fair gestalten: Generationengerechte Wirtschafts- und Sozialpolitik" (2025)
Zitatform
Anger, Silke (2025): Wie schulische und berufliche Bildung die Lebens- und Arbeitsmarktchancen verbessert. Teil des Zeitgesprächs: "Zukunft fair gestalten: Generationengerechte Wirtschafts- und Sozialpolitik". In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 11, S. 781-786., 2025-11-01. DOI:10.2478/wd-2025-0202
Abstract
"Der Zugang zu Bildung ist insbesondere für junge Menschen entscheidend für ihre Lebenswege und beruflichen Perspektiven. Höhere Bildungsabschlüsse gehen in der Regel mit besseren Arbeitsmarktchancen einher. Eine nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit und eine zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung setzen eine enge Verzahnung von schulischer und beruflicher Bildung sowie Chancengleichheit im Bildungssystem voraus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege (2025)
Anger, Silke ; Heusler, Anna ; Roth, Duncan ; Dietrich, Hans ; Scheels, Brigitte; Wicht, Leonie ; Fitzenberger, Bernd ;Zitatform
Anger, Silke, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Anna Heusler, Duncan Roth, Brigitte Scheels & Leonie Wicht (2025): Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege. In: IAB-Forum H. 12.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251112.01
Abstract
"Die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg nach Abschluss einer allgemeinbildenden Schule ist richtungsweisend für das künftige Bildungs- und Erwerbsleben junger Menschen. Neben dem Einstieg in eine betriebliche oder schulische Ausbildung kann auch ein weiterführender Schulbesuch, ein Studium oder andere Bildungswege folgen. Eine neue IAB-Befragung gibt Einblick in die Wünsche und Vorstellungen von Jugendlichen in der Schule zum Übergang ins Arbeitsleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Heusler, Anna ; Roth, Duncan ; Dietrich, Hans ; Wicht, Leonie ; Fitzenberger, Bernd ; -
Literaturhinweis
Jugendliche im Übergangssektor: Eine Befragung von Fachkräften (2025)
Aram, Elisabeth; Renk, Helen; Wieland, Clemens; Verlage, Thomas; Knoke-Wentorf, Andreas;Zitatform
Aram, Elisabeth, Andreas Knoke-Wentorf, Helen Renk, Thomas Verlage & Clemens Wieland (2025): Jugendliche im Übergangssektor. Eine Befragung von Fachkräften. Gütersloh, 30 S. DOI:10.11586/2024195
Abstract
"Was sind die größten Hürden von jungen Menschen, denen der direkte Übergang von der Schule in eine Ausbildung nicht gelingt? Brauchen die Jugendlichen wirklich diese Maßnahmen oder fehlt es vor allem an geeigneten Ausbildungsmöglichkeiten? Und wie schauen Fachkräfte im Übergangssektor auf ihre Arbeit, die Jugendlichen und notwendige Veränderungen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsperspektiven 2025: eine repräsentative Befragung von jungen Menschen (2025)
Barlovic, Ingo; Wieland, Clemens; Renk, Helen; Ullrich, Denise; Schaffer, Fabian;Zitatform
Barlovic, Ingo, Helen Renk, Fabian Schaffer, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2025): Ausbildungsperspektiven 2025. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen. Gütersloh, 29 S. DOI:10.11586/2025042
Abstract
"Die Berufsausbildung hat ein gutes Image und ist für junge Menschen weiterhin der beliebteste Bildungsweg nach der Schule. Trotzdem glaubt ein erheblicher Teil der Jugendlichen mit niedriger Schulbildung nicht daran, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dies kann eine Ursache dafür sein, dass jede:r Vierte von ihnen nach der Schule zunächst ohne berufsqualifizierenden Abschluss arbeiten möchte. Angesichts der Tatsache, dass bereits jetzt 2,86 Millionen ungelernte junge Menschen von häufig prekären Arbeitsbedingungen und schlechteren Verdienstchancen betroffen sind, ist dies eine besorgniserregende Entwicklung. Die jungen Menschen brauchen daher konkrete Ausbildungsperspektiven und mehr passgenaue Unterstützung am Übergang, etwa durch individuelle Beratung und Hilfe im Bewerbungsprozess. Dies sind zentrale Ergebnisse der neuen Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2025 – Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen“. Für die Befragung wurden über 1.755 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren im Zeitraum vom 07. März bis zum 14. April 2025 nach ihren Zukunftsplänen, ihren Einschätzungen zum Ausbildungsmarkt und zu beruflicher Orientierung sowie ihren Erfahrungen bei der Ausbildungsplatzsuche befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? (2025)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2025): Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? In: IAB-Forum H. 17.04.2025, 2025-04-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250417.01
Abstract
"Auch wenn sich der deutsche Ausbildungsmarkt in den ersten Jahren nach der Corona-Krise etwas erholt hat, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 wieder leicht zurückgegangen. Die Herausforderung, Ausbildungsangebot und -nachfrage zusammenzuführen, ist nach wie vor groß. Denn einer hohen Zahl von unbesetzten Ausbildungsplätzen steht eine wachsende Zahl an Jugendlichen gegenüber, die keinen Ausbildungsplatz finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Handlungsbedarf bei der Beratung und Orientierung von bildungsbenachteiligten Jugendlichen im Übergang Schule – Beruf: Ergebnisse aus der Übergangsforschung des Deutschen Jugendinstituts (DJI) (2025)
Braun, Frank; Reißig, Birgit;Zitatform
Braun, Frank & Birgit Reißig (2025): Handlungsbedarf bei der Beratung und Orientierung von bildungsbenachteiligten Jugendlichen im Übergang Schule – Beruf: Ergebnisse aus der Übergangsforschung des Deutschen Jugendinstituts (DJI). In: nfb kurzgefasst H. 2.
Abstract
"Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) erforscht seit mehr als 50 Jahren die Bildungsverläufe von Jugendlichen und die Gelingensbedingungen erfolgreicher beruflicher Einmündungen. Der Fokus liegt dabei auf der Gruppe der bildungsbenachteiligten Jugendlichen und deren Unterstützungs- und Beratungsbedarf. Die langjährigen Analysen zeigen, dass die Probleme des Übergangs von der Schule in den Beruf trotz vielfältiger Maßnahmen und Programme immer noch nicht gelöst sind und großer Handlungsbedarf bei den Beratungs- und Unterstützungsangeboten besteht. Zentrale Ergebnisse der Querschnitts- und Längsschnittstudien waren: - Viele Jugendliche haben Zukunftsängste im Hinblick auf ihre Ausbildungs- und Erwerbsperspektiven. Im letzten Pflichtschuljahr verändern sie mehrmals ihre Pläne. Betriebspraktika sehen sie als besonders hilfreich für ihre Entscheidungen an. Die besuchte Schule hat einen großen Einfluss auf die Anschlussstationen, in die ihre Schüler*innen einmünden. - Der Prozess der Einmündung in eine berufliche Ausbildung vollzieht sich häufig über mehrere Zwischenstationen und dauert in vielen Fällen mehrere Jahre: So mündete nur etwa ein Drittel der im „DJI-Übergangspanel“ untersuchten Jugendlichen direkt in Ausbildung ein. Der größten Gruppe gelang dies erst nach Zwischenschritten in berufsvorbereitenden oder allgemeinbildenden Bildungsgängen. Eine zentrale Handlungsstrategie zur Verbesserung von Zugangschancen zur Ausbildung war der Erwerb höherwertiger allgemeinbildender Abschlüsse. - Allerdings hatte ein gutes Viertel der Jugendlichen sechs Jahre nach Ende der Pflichtschulzeit kaum Aussichten auf eine Ausbildung. Eine Aneinanderreihung von Bildungsgängen und Fördermaßnahmen im Wechsel mit Phasen von ungelernter Arbeit und Erwerbslosigkeit hat die Aufnahme und das Absolvieren einer Ausbildung nicht befördert. Die große Bedeutung der besuchten Schule und der absolvierten Betriebspraktika für den Einstieg in Ausbildung stellt hohe Anforderung an die Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit der Institutionen mit Orientierungs- und Beratungsaufgaben. Der Dauer und Komplexität von Übergangsverläufen muss durch eine Kontinuität von Unterstützung und Beratung Rechnung getragen werden. Es geht nicht nur um Berufsberatung, sondern auch um eine Bildungsberatung, die als Karriereplanung angelegt i" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Participation and learning in Vocational education and training - a cross-national analysis of the perspectives of youth at risk for social exclusion (2025)
Bruin, Marieke ; Buligina, Ilze ; Kaminskiené, Lina ; Tūtlys, Vidmantas ; Bentsalo, Inna ; Loogma, Krista ; Väljataga, Terje ; Ümarik, Meril ; Sloka, Biruta ;Zitatform
Bruin, Marieke, Vidmantas Tūtlys, Meril Ümarik, Krista Loogma, Lina Kaminskiené, Inna Bentsalo, Terje Väljataga, Biruta Sloka & Ilze Buligina (2025): Participation and learning in Vocational education and training - a cross-national analysis of the perspectives of youth at risk for social exclusion. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 3, S. 706-727. DOI:10.1080/13636820.2023.2283745
Abstract
"The article explores the experiences of youth at risk for social exclusion and is part of cross-national research involving Norway, Lithuania, Estonia, and Latvia. 79 young people aged 16-29 who are at risk of becoming economically and socially marginalized were interviewed about circumstances that may support or hinder their participation and learning in VET. The study draws on sociocultural theory, emphasizing learning as participation in social practices. Thematic analyzes indicate that negative experiences in the past affect current participation in VET. In all countries, VET offers opportunities for participation for students at risk of social exclusion. However, vulnerable youth do not navigate the paths of social engagement well on their own. In the case of VET-students at risk for social exclusion, the mere development of knowledge and skills relevant for employment in the labor market does not suffice. VET institutions will need to facilitate students participation in learning communities. Building social capital for youth at risk through developing relationships that generate motivation, trust, and confidence enhances students opportunities for participation and subsequent learning. VET teachers and workplace supervisors will need guidance on how to develop the pedagogical competencies necessary to nurture social capital for students at risk for social exclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2025)
Christ, Alexander ; Neuber-Pohl, Caroline ; Weller, Sabrina Inez ; Granath, Ralf-Olaf; Milde, Bettina;Zitatform
Christ, Alexander, Caroline Neuber-Pohl, Sabrina Inez Weller, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2025): Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 64 S.
Abstract
"Im Jahr 2025 hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt verschärft: Trotz steigender Nachfrage sank das Angebot an Ausbildungsstellen und die Zahl der neuen Ausbildungsverträge erneut. Die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland spiegelt sich somit auch auf dem Ausbildungsmarkt wider. Rund 84.400 Jugendliche blieben bei ihrer Ausbildungssuche erfolglos. Dies sind zentrale Ergebnisse der BIBB-Analyse zur Entwicklung des Ausbildungsmarkts 2025. Die Analyse stützt sich auf die BIBB-Erhebung zu neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum Stichtag 30. September sowie auf die Ausbildungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die Publikation liefert einen umfassenden Überblick über den Ausbildungsmarkt im Jahr 2025 sowie über die aktuellen Entwicklungen von Angebot und Nachfrage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung: Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? (2025)
Dionisius, Regina; Illiger, Amelie; Ebbinghaus, Margit;Zitatform
Dionisius, Regina, Margit Ebbinghaus & Amelie Illiger (2025): Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung. Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 121, H. 1, S. 156-176. DOI:10.25162/zbw-2025-0006
Abstract
"Etwa ein Drittel aller Ausbildungsanfänger: innen beginnen eine schulische Berufsausbildung. Trotz ihrer Bedeutung erhalten diese Ausbildungen in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich weniger Aufmerksamkeit als die duale Berufsausbildung nach BBiG/HwO. Dieses Ungleichgewicht spiegelt sich auch in der Bildungsberichterstattung wider. Der vorliegende Beitrag vergleicht die nationale Berichterstattung zu schulischen Berufsausbildungen, identifiziert bestehende Lücken und beleuchtet die zugrundeliegenden Ursachen. Abschließend werden Maßnahmen vorgeschlagen, um die Sichtbarkeit und Relevanz schulischer Berufsausbildungen zu steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen (2025)
Zitatform
Ebbinghaus, Margit, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. In: IAB-Forum H. 24.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250324.02
Abstract
"Seit Jahren bleibt ein hoher Anteil der betrieblichen Ausbildungsplätze unbesetzt. Als eine mögliche Ursache hat jüngst das (kurzfristige) Abspringen von Bewerberinnen und Bewerbern verstärkt an Aufmerksamkeit gewonnen. Wie Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zeigen, ist davon rund jeder vierte Betrieb mit unbesetzten Ausbildungsplätzen betroffen. Im Vergleich zum generellen Mangel an Bewerbungen und fehlenden geeigneten Bewerbungen spielt dieser Grund damit eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch können sich dadurch Engpässe am Ausbildungsmarkt weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendberufsagenturen als Lotsen für junge Menschen im Übergang Schule - Beruf (2025)
Enggruber, Ruth; Neises, Frank;Zitatform
Enggruber, Ruth & Frank Neises (2025): Jugendberufsagenturen als Lotsen für junge Menschen im Übergang Schule - Beruf. In: nfb kurzgefasst H. 2.
Abstract
"Ein Berufsabschluss ist eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland, aber etwa jedem fünften jungen Menschen im Alter von 20 bis 34 Jahren fehlt er. Viele von ihnen besuchen Angebote im Übergang zwischen Schule und Ausbildung, trotzdem nehmen im Anschluss daran nur zwei Drittel in den nächsten drei Jahren eine Ausbildung auf. Schon vor zehn Jahren forderte das Nationale Forum Beratung (nfb) deshalb, junge Menschen mit rechtskreisübergreifender Vernetzung aller am Unterstützungssystem Beteiligten nicht nur organisatorisch, sondern unter fachlich-inhaltlichen Aspekten zu begleiten. Jugendberufsagenturen (JBA) sind rechtskreisübergreifende Kooperationsbündnisse mit starker lokaler Orientierung. Der folgende Beitrag skizziert, inwieweit es ihnen seitdem gelungen ist, für junge Menschen eine Lotsenfunktion zu übernehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendberufsagenturen als Mittler im ›Förderdschungel‹ zwischen Schule und Beruf (2025)
Enggruber, Ruth;Zitatform
Enggruber, Ruth (2025): Jugendberufsagenturen als Mittler im ›Förderdschungel‹ zwischen Schule und Beruf. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 47-53. DOI:10.3262/SM2508047
Abstract
"Da in Deutschland ein Berufsabschluss vor Arbeitslosigkeit und Armut schützt, geht die Arbeitsmarktpolitik gegen Ausbildungslosigkeit mit vielfältigen Angeboten der Jugendberufshilfe vor. So ist ein ›Förderdschungel‹ am Übergang von der Schule in den Beruf entstanden, der für junge Menschen erhebliche Risiken birgt. Jugendberufsagenturen sollen zur Risikominimierung beitragen, was jedoch nur einigen von ihnen gelingt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Von der Schule in die Arbeitswelt – Zur Bedeutung sozialer Dienstleistungen (außer-)schulischer Akteure in der beruflichen Orientierung (2025)
Enssen, Susanne; Mose, Chantal; Ratermann-Busse, Monique;Zitatform
Enssen, Susanne, Chantal Mose & Monique Ratermann-Busse (2025): Von der Schule in die Arbeitswelt – Zur Bedeutung sozialer Dienstleistungen (außer-)schulischer Akteure in der beruflichen Orientierung. (IAQ-Report 2025-07), Duisburg, 22 S. DOI:10.17185/duepublico/83965
Abstract
An Schulen wirken diverse (außer-)schulische Akteure zusammen, die Schüler*innen durch soziale Dienstleistungen in ihrer beruflichen Orientierung (BO) unterstützen. Koordinator*innen für BO verantworten neben ihrer Lehrtätigkeit insbesondere die Entwicklung des BO-Konzepts und die Angebote zur Stärkung der Berufswahlkompetenz. Berufsberater*innen fördern diese Kompetenz, indem sie die Schüler*innen gezielt über Berufsfelder sowie erforderliche Qualifikationen informieren. Beratungslehrkräfte und Schulsozialarbeit unterstützen Schüler*innen unter Berücksichtigung sozialer, familiärer und persönlicher Problemlagen individuell im Übergangsprozess. Die enge Zusammenarbeit verschiedener Professionen ist vor allem für heterogene Schüler*innengruppen zentral, um bedarfsgerechte Unterstützung zu bieten. Multiprofessionelle Kooperation benötigt Transparenz, klare Aufgabenverteilung, zusätzliche Ressourcen sowie Steuerung auf Schul-, kommunaler und bildungspolitischer Ebene." (Textauszug, IAB-Doku)
