Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Earnings responses to disability insurance stringency (2020)
Zitatform
Garcia-Mandicó, Sílvia, Pilar García-Gómez, Anne C. Gielen & Owen O'Donnell (2020): Earnings responses to disability insurance stringency. In: Labour Economics, Jg. 66. DOI:10.1016/j.labeco.2020.101880
Abstract
"Accurate assessment of earnings capacity is critical to the efficient operation of disability insurance (DI) programs. We use administrative data on the universe of Dutch DI recipients to estimate employment and earnings responses to reassessment of their earnings capacity under more stringent rules. We estimate that reassessment of recipients aged 30–44 removed 17 percent from the program and reduced benefit income by 20 percent, on average. In response, employment increased by 6.7 percentage points and earnings rose by 18 percent. Recipients were able to increase earnings by € 636 for every € 1000 reduction in DI benefit. This earnings response was strongest from those with more subjectively defined disabilities and a shorter claim duration, as well as younger and female recipients." (Author's abstract, IAB-Doku, 䗏 2020 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Labour market participation for young people with disabilities: The impact of gender and higher education (2020)
Zitatform
Gottschalk Ballo, Jannike (2020): Labour market participation for young people with disabilities. The impact of gender and higher education. In: Work, employment and society, Jg. 34, H. 2, S. 336-355. DOI:10.1177/0950017019868139
Abstract
"To what extent does higher education promote labour market participation for disabled people in school-to-work transitions and early career trajectories? This article argues that the effect of higher education on labour market outcomes for disabled people must be studied in correlation to gender. Intersectional theory warns against the generalisability of the female and male experiences, and predicts that disability may influence sexism, and that gender may influence disableism. Norwegian full-population register data on recipients of disability benefits are used to explore the effect of higher education on three labour market outcomes for men and women with disabilities. Contrary to common intersectionality expectations, the results show that men experience more extreme employment disadvantages related to their disabilities than women. Higher education has a stronger effect on participation for disabled women than for disabled men. However, gender differences in participation are smaller for people with disabilities than for the general population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Do start-ups provide employment opportunities for disadvantaged workers? (2019)
Zitatform
Fackler, Daniel, Michaela Fuchs, Lisa Hölscher & Claus Schnabel (2019): Do start-ups provide employment opportunities for disadvantaged workers? In: ILR review, Jg. 72, H. 5, S. 1123-1148., 2018-09-03. DOI:10.1177/0019793918814476
Abstract
"This article compares the hiring patterns of start-ups and incumbent firms to analyze whether start-ups offer relatively more job opportunities to disadvantaged workers. Using administrative linked employer - employee data for Germany that provide the complete employment biographies of newly hired workers, the authors show that young firms are more likely than incumbents to hire applicants who are older, foreign, or unemployed, or who have unstable employment histories, arrive from outside the labor force, or were affected by a plant closure. Analysis of entry wages shows that penalties for these disadvantaged workers, however, are higher in start-ups than in incumbent firms. Therefore, even if start-ups provide employment opportunities for certain groups of disadvantaged workers, the quality of these jobs in terms of initial remuneration appears to be low." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Please, treat me respectful" Partizipative Forschung mit Jugendlichen mit Behinderung zu ihren Kooperationserfahrungen im Übergang von der Schule in (Aus-)Bildung und Beschäftigung (2019)
Zitatform
Fasching, Helga & Katharina Felbermayr (2019): "Please, treat me respectful" Partizipative Forschung mit Jugendlichen mit Behinderung zu ihren Kooperationserfahrungen im Übergang von der Schule in (Aus-)Bildung und Beschäftigung. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 70, H. 9, S. 442-453.
Abstract
"Im Beitrag wird über erste Ergebnisse partizipativer Forschung mit vier Jugendlichen mit Behinderung im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprojektes berichtet. Zuerst wird auf die Entwicklung partizipativer Forschung mit Menschen mit Behinderung und ihren Familien eingegangen und das Reflecting Team als methodischer Ansatz für partizipative Forschung vorgestellt. Anhand ausgewählter Analyseergebnisse zu den Kooperationserfahrungen der Jungendlichen im Übergang Schule, (Aus-)Bildung oder Beschäftigung, werden insbesondere die methodischen Erfahrungen des ersten Reflecting Teams besprochen. Die Ergebnisse und Reflexionen zeigen, dass sich dieser methodische Ansatz sehr gut für partizipative Forschung mit Jugendlichen mit Behinderung eignet und als Instrument des Empowerments gilt, wenn bestimmte zielgruppenspezifische Adaptierungen vorgenommen werden." (Autorenreferat, © 2019 Ernst Reinhardt Verlag)
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Literaturhinweis
Das Projekt "Karriereplanung inklusive": Berufliche Weiterbildung für Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (2019)
Nickel, Birgit; Sasse, Claus;Zitatform
Nickel, Birgit & Claus Sasse (2019): Das Projekt "Karriereplanung inklusive". Berufliche Weiterbildung für Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. In: Impulse H. 88, S. 16-27.
Abstract
"Fortbildung und berufsbegleitende Weiterbildung gehören zu den Standards für Berufstätige. Die Realität bei Arbeitnehmer_ innen mit Behinderung weicht von dieser Normalität ab, insbesondere bei Personen mit Lernschwierigkeiten. Sie sind bislang weitgehend von gängigen Weiterbildungsangeboten ausgeschlossen, weil diese nur sehr unzureichend an ihre Lernvoraussetzungen und Bildungsbedarfe angepasst sind. Inklusion verlangt, das Bildungssystem und den Arbeitsmarkt zunehmend auch für Menschen mit atypischen, sehr unterschiedlichen Bildungs- und Berufsverläufen zugänglich zu machen. Das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) hat vor diesem Hintergrund im Jahr 2014 das Projekt 'Karriereplanung inklusive' initiiert, das diese Herausforderungen aufnehmen und einen Beitrag leisten sollte, berufliche Weiterbildungsangebote inklusiv und möglichst barrierefrei zu gestalten. Das Modellprojekt 'Karriereplanung inklusive' wurde von September 2014 bis zum Juni 2018 aus Mitteln des Bundesausgleichsfonds beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert und an drei Standorten umgesetzt: in Chemnitz vom Sozialen Förderwerk e.V., in Nürnberg von Access - Inklusion im Arbeitsleben gGmbH und in Hamburg von der Hamburger Arbeitsassistenz gGmbH. Als weiterer Projektpartner führte die Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung die Evaluation des Projekts und das Monitoring durch." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verbesserung der Beschäftigungssituation psychisch kranker Menschen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/8292) (2019)
Zitatform
(2019): Verbesserung der Beschäftigungssituation psychisch kranker Menschen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/8292). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/8838 (29.03.2019)), 3 S.
Abstract
"Im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes wurden insbesondere für die Menschen mit psychischen Erkrankungen über Möglichkeiten diskutiert, neue Wege für Teilhabe und Beschäftigung zu entwickeln. Mit den sogenannten Anderen Leistungsanbietern gemäß § 60 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) sind schließlich neue Alternativen zur beruflichen Bildung und Beschäftigung außerhalb von Werkstätten beschlossen worden. Zum 1. Januar 2018 sind die neuen Reglungen des § 60 SGB IX "Andere Leistungsanbieter" in Kraft getreten. Eine erste Bestandsaufnahme ist aus Sicht der Fragesteller daher angebracht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Disability saliency and discrimination in hiring (2018)
Zitatform
Armour, Phillip, Patrick Button & Simon Hollands (2018): Disability saliency and discrimination in hiring. In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 262-266. DOI:10.1257/pandp.20181045
Abstract
"Theory suggests that disability discrimination protections may adversely affect the hiring of individuals with disabilities by making them more expensive. Using SIPP data, we explore how the ADA Amendments Act (ADAAA), which expanded disability discrimination protections, affected the relative hiring rate of individuals with disabilities. We employ new categorizations of disability type: salient physical conditions, non-salient physical conditions, mental retardation and developmental disability, and other mental conditions. We find that the ADAAA had no effect other than increasing hiring for those with non-salient physical conditions. These results suggest that condition saliency may mediate the effects of discrimination protections on hiring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Veränderungen der Unterstützungsbedarfe in den Verlaufskarrieren beruflicher Rehabilitanden: biografische Prozesse in (Risiko-)Konstellationen und deren Auswirkungen auf den Return to Work- sowie den Stay at Work-Erfolg (2018)
Klaus, Sebastian; Meschnig, Alexander; Kardorff, Ernst von;Zitatform
Klaus, Sebastian, Alexander Meschnig & Ernst von Kardorff (2018): Veränderungen der Unterstützungsbedarfe in den Verlaufskarrieren beruflicher Rehabilitanden. Biografische Prozesse in (Risiko-)Konstellationen und deren Auswirkungen auf den Return to Work- sowie den Stay at Work-Erfolg. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 1, S. 33-51.
Abstract
"Anhand der Ergebnisse einer Langzeituntersuchung beruflicher Rehabilitanden sowie auf der Basis der Erkenntnisse weiterer Studien werden die soziologischen Konzepte der Arbeitslinien und der (Krankheits-)Verlaufskurve in ihrer sensibilisierenden Wirkung für die Problemlagen der Rehabilitanden diskutiert. Ein besonderes Augenmerk liegt bei den Prozessen der Veränderung der von den Rehabilitanden zu bewältigenden Aufgaben und der Hemmschwellen in der Rehabilitationskette sowie den damit einhergehenden wechselnden Unterstützungsbedarfen. Abschließend werden praxisorientierte Empfehlungen aus den Ergebnissen abgeleitet." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Striving to work and overcoming barriers: employment strategies and successes of people with disabilities (2018)
Sundar, Vidya ; Katz, Elaine E.; Keirns, Tracy ; Houtenville, Andrew J.; Phillips, Kimberly G. ; O'Neill, John; Smith, Andrew ;Zitatform
Sundar, Vidya, John O'Neill, Andrew J. Houtenville, Kimberly G. Phillips, Tracy Keirns, Andrew Smith & Elaine E. Katz (2018): Striving to work and overcoming barriers. Employment strategies and successes of people with disabilities. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 48, H. 1, S. 93-109. DOI:10.3233/JVR-170918
Abstract
"BACKGROUND: People with disabilities experience longstanding barriers to employment. However, beyond the conventional metrics of labor force participation or unemployment rates we know very little about the workplace experiences of people with disabilities.
OBJECTIVE: This study describes findings from the 2015 Kessler Foundation National Employment and Disability Survey (2015 KFNEDS), a nationally representative survey of Americans with disabilities.
METHODS: A dual-frame, random digit dial, nationally representative survey was conducted. Survey respondents included 3013 working age adults with a disability. Survey respondents were asked about disability, employment status, job search activities and workplace experiences.
RESULTS: Over 42% of survey respondents were currently working. 68.4% were striving to work characterized by job preparation, job search and/or participation in the workforce since the onset of their disability. Although some barriers persisted in the workplace, many were able to overcome the same. Overall, 47.8% of the respondents used workplace accommodations, 45.3% were satisfied with their jobs, 86.6% felt accepted in their workplace.
CONCLUSION: The 2015 KFNEDS highlights how people with disabilities strive to work and overcome barriers, a discourse largely overlooked in contemporary disability and employment research. Survey findings can inform new programs and policies to improve employment outcomes for people with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Motiviert und produktiv trotz schwerer Krankheit: REHADAT-Studie "Mit Multipler Sklerose im Job" (2017)
Flüter-Hoffmann, Christiane; Traub, Patricia; Stettes, Oliver;Zitatform
Flüter-Hoffmann, Christiane, Oliver Stettes & Patricia Traub (2017): Motiviert und produktiv trotz schwerer Krankheit. REHADAT-Studie "Mit Multipler Sklerose im Job". (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2017,25), Köln, 24 S.
Abstract
"Viele Menschen stehen trotz ihrer Erkrankung an Multipler Sklerose (MS) als qualifizierte Fachkräfte aktiv im Berufsleben, so die Ergebnisse einer empirischen REHADAT-Studie auf Basis einer Befragung von rund 750 Betroffenen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten, nämlich zwei Drittel, arbeitet in Vollzeit und ein Viertel kann seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommen, ohne auf unterstützende Maßnahmen angewiesen zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Berufliche Wiedereingliederung zahlt sich aus: Eine Studie zu Kosten und Nutzen der Rehabilitation (2017)
Zimmermann, Wolfgang; Kemper, Gregor; Echarti, Nicolas ; Kohstall, Thomas; Treichel, Bernd; Upegui, Hector; Schüring, Esther ;Abstract
"In diesem Bericht werden Bilanzen für Arbeitgeber, Systeme der sozialen Sicherheit und die Gesellschaft erstellt, um den gesamten Investitionsertrag von Maßnahmen der medizinischen und beruflichen Rehabilitation abzuschätzen, die zum Ziel haben, dass Beschäftigte mit Verletzungen oder gesundheitsbedingten Absenzen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können. Dieser Investitionsertrag wird aus Sicht der Arbeitgeber, der Systeme der sozialen Sicherheit und der Gesellschaft für drei vermutete Effektgrößen-Szenarien (klein, mittel, stark) berechnet. Trotz der restriktiven Annahmen zeigen die geschätzten Kosten-Nutzen-Verhältnisse, wie groß das ökonomische Potenzial einer Investition in Maßnahmen der beruflichen Wiedereingliederung ist. Sogar bei einer angenommenen kleinen Effektgröße der Maßnahmen ergeben die Ausgaben für Rehabilitation und berufliche Wiedereingliederung für alle Beteiligten einen positiven Investitionsertrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zugang zum Volltext in Deutsch und Englisch (Open Access). -
Literaturhinweis
Wiedereingliederung von Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit - Zeitpunkt, Nachhaltigkeit und Einflussfaktoren für den Wiedereinstieg (2016)
Zitatform
Gruber, Stefan, Angela Rauch & Nancy Reims (2016): Wiedereingliederung von Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit - Zeitpunkt, Nachhaltigkeit und Einflussfaktoren für den Wiedereinstieg. In: A. Zoyke & K. Vollmer (Hrsg.) (2016): Inklusion in der Berufsbildung : Befunde - Konzepte - Diskussionen, S. 143-160, 2015-02-24.
Abstract
"Für Personen, die aufgrund einer Behinderung ihren Beruf nicht mehr oder nur eingeschränkt ausüben können, stehen im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zur Verfügung. Bis dato liegen nur wenige Studien zur Integration nach beruflicher Rehabilitation vor. Auf Basis einer Panelbefragung von Rehabilitanden des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird mithilfe von Ereignisanalysen die Wiedereingliederung und deren Nachhaltigkeit untersucht. Etwa zwei Drittel der Rehabilitanden münden teils sehr schnell in eine (meist) ungeförderte Erwerbsphase ein, die mehrere Jahre anhält. Ein gutes subjektives Gesundheitsempfinden ist dabei sowohl für die Integration in eine Beschäftigung, als auch für deren Nachhaltigkeit ein starker Einflussfaktor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Disability and labor market outcomes: disability is associated with labor market disadvantage (2016)
Zitatform
Jones, Melanie (2016): Disability and labor market outcomes. Disability is associated with labor market disadvantage. (IZA world of labor 253), Bonn, 10 S. DOI:10.15185/izawol.253
Abstract
"In Europe, about one in eight people of working age report having a disability; that is, the presence of a long-term limiting health condition. Despite the introduction of a range of legislative and policy initiatives designed to eliminate discrimination and facilitate retention of and entry into work, disability is associated with substantial and enduring employment disadvantages. Identifying the reasons for this is complex, but critical to determine effective policy solutions that reduce the social and economic costs of disability disadvantage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
deutsche Kurzfassung -
Literaturhinweis
Are workers with disabilities more likely to be displaced? (2016)
Zitatform
Mitra, Sophie & Douglas Kruse (2016): Are workers with disabilities more likely to be displaced? In: The international journal of human resource management, Jg. 27, H. 14, S. 1550-1579. DOI:10.1080/09585192.2015.1137616
Abstract
"The literature on employment and disability has been relatively silent regarding the job loss experience of persons with disabilities. We document the gap in job displacement rates across disability status in the United States over the 2007 - 2013 period using data from the 2010, 2012 and 2014 Displaced Worker Supplements of the Current Population Survey. We find that men and women with disabilities are, respectively, 75 and 89% more likely to experience an involuntary job loss than men and women without disabilities in the United States over the 2007 - 2013 period, with gaps in displacement rates of eight and seven percentage points for men and women, respectively. A significant gap is found in most occupation-education subsamples. Using a logit decomposition, we find that differences in observable characteristics do not explain the gap in the job loss rate across disability status. Longitudinal tests following workers over a one-year period point to a causal effect of disability on the likelihood of displacement. While the disability gap may be due to unobservable characteristics, job mismatch and employer discrimination are also possible explanations, highlighting the potential importance of employer and public policies in improving the job security of workers with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Übergang junger Rehabilitanden von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt (2016)
Zitatform
Reims, Nancy & Stefan Gruber (2016): Übergang junger Rehabilitanden von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 1, S. 10-23., 2016-03-01.
Abstract
"Die vorliegende Studie zielt auf die Beantwortung der Frage, ob und inwiefern Ausbildungsabsolventen und Ausbildungsabsolventinnen der Ersteingliederung in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) am ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Von Interesse sind dabei vor allem der zeitliche Verlauf bis zur Ersteingliederung, determinierende Faktoren für den erfolgreichen Übergang in den Arbeitsmarkt sowie der Verbleib im ersten Beschäftigungsverhältnis. Der Arbeitsmarktübergang und die Beschäftigungsnachhaltigkeit wurden hierbei mithilfe von Ereignisanalysen beleuchtet. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Viertel der Absolventen und Absolventinnen direkt nach Beendigung der Ausbildung eine Beschäftigung aufnehmen. Insgesamt finden zwei Drittel von ihnen im gesamten Beobachtungszeitraum in Beschäftigung. Für den erfolgreichen Eintritt in Beschäftigung finden sich ähnliche Faktoren wie sie aus der Forschung zu nichtbehinderten Auszubildenden bekannt sind: ein hoher Bildungsabschluss, eine erfolgreich abgeschlossene (betriebliche) Berufsausbildung, hohe Mobilität und gute strukturelle Rahmenbedingungen. Im Hinblick auf die Beschäftigungsnachhaltigkeit sind Gruppenunterschiede in der Art der Behinderung und nach individueller Erwerbserfahrung zu beobachten. Menschen mit einer körperlichen Behinderung und Personen mit kurzer Arbeitslosigkeits- und Krankheitsdauer nach Ausbildungsende verbleiben länger in der ersten Erwerbsphase als Personen mit andersartiger Behinderung und längeren Zeiten in Arbeitslosigkeit oder Krankheit." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Das "Budget für Arbeit": wesentlicher Baustein für die Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit einer Behinderung (2016)
Wuschech, Simone; Bruère, Kerstin; Beyer, Christoph;Zitatform
Wuschech, Simone, Kerstin Bruère & Christoph Beyer (2016): Das "Budget für Arbeit". Wesentlicher Baustein für die Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit einer Behinderung. In: Behindertenrecht, Jg. 55, H. 1, S. 10-14.
Abstract
Nach Ansicht des Verfassers kann das vom Gesetzgeber angekündigte 'Budget für Arbeit' ein wesentliches Instrument sein, um nachhaltige alternative Beschäftigungsmöglichkeiten für Behinderte auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen und deren selbstbestimmte Entscheidungsfindung hierüber zu fördern. Anhand von Beispielen aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zeigt er auf, dass bereits einige erfolgreiche Aktivitäten rund um die Übergänge aus der Förderschule bzw. aus der Behindertenwerkstätte auf den ersten Arbeitsmarkt vorhanden vorliegen. 'Ihnen allen haftet jedoch nach wie vor der Modellcharakter an.' Fazit: 'Ein bundesgesetzlich verankertes Budget für Arbeit kann einen wesentlichen Beitrag zur Inklusion in Deutschland leisten. Dafür müssen jedoch die Rahmenbedingungen sauber formuliert und Zuständigkeiten geklärt sein.' (IAB)
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Literaturhinweis
The work activity and participation outcomes framework: a new look at work disability outcomes through the lens of the ICF (2015)
AlHeresh, Rawan A.; Keysor, Julie J.;Zitatform
AlHeresh, Rawan A. & Julie J. Keysor (2015): The work activity and participation outcomes framework. A new look at work disability outcomes through the lens of the ICF. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 38, H. 2, S. 107-112.
Abstract
"Work disability is common among people with chronic conditions. The terminology in the field is variable and often used interchangeably and there is a lack of comprehensive frameworks to describe work as an outcome. Varied operationalization of work disability makes it difficult to establish precise estimates of the impact of chronic musculoskeletal conditions on work. A new conceptual framework was developed using the International Classification of Functioning, Disability and Health and was named 'Work Activity and Participation Outcome (Work APO) Framework' which clarified definitions in the field. Applying the framework to people at risk of work disability and evaluating their outcomes could advance the literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beeinflussen soziodemografische Faktoren von Rehabilitanden den Erfolg einer beruflichen Umschulungsmaßnahme? (2015)
Arling, Viktoria; Spijkers, Will;Zitatform
Arling, Viktoria & Will Spijkers (2015): Beeinflussen soziodemografische Faktoren von Rehabilitanden den Erfolg einer beruflichen Umschulungsmaßnahme? In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 29, H. 2, S. 180-187.
Abstract
"Vor dem Hintergrund aktueller demographischer Entwicklungen gewinnt Berufliche Rehabilitation zunehmend an Bedeutung für den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Frage nach der Relevanz von soziodemografischen Einflussfaktoren sollte dabei nicht unberücksichtigt bleiben. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, unter systematischer Berücksichtigung verschiedener demografischer Aspekte zu prüfen, welche Faktoren für den Maßnahmeabschluss und die Vermittlung auf den Arbeitsmarkt von Bedeutung sind. Hierfür wurden über einen Zeitraum von fünf Jahren soziodemographische Daten von 256 Rehabilitanden auf ihrem Weg von der Umschulung bis auf die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt analysiert. Binär-logistische Regressionsanalysen bestätigte die Relevanz soziodemographischer Daten sowohl für den erfolgreichen Maßnahmeabschluss (12,0% Varianzaufklärung) als auch für die Rückkehr auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (30,5% Varianzaufklärung)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of a disability on labour market status: a comparison of the public and private sectors (2015)
Zitatform
Barnay, Thomas, Emmanuel Duguet, Christine Le Clainche, Mathieu Narcy & Yann Videau (2015): The impact of a disability on labour market status. A comparison of the public and private sectors. (Centre d'Etudes de l'Emploi. Document de travail 178), Noisy-le-Grand, 30 S.
Abstract
"This study analyses the causal effect of a disability on subsequent labour market status by distinguishing between public employment and private employment in France. This study provides two original contributions. First, previous studies have not distinguished between the public and private sectors although the characteristics of these sectors are likely to affect the relationship between the occurrence of a disability and labour market status. Second, we implement a difference-in-differences approach combined with an exact and dynamic matching method, which has never been used to estimate the effect of a disability on labour market status. We utilise data from the Santé et itinéraire professionnel (SIP) survey conducted in France during the period 2006-2007. The results indicate that the occurrence of a disability exerts a strong detrimental effect on private employment but has no significant effect on public employment during the five years after its occurrence. Moreover, this public/private difference is neither explained by differences in the type of disability nor by differences in the composition of the workforce employed in each sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The workplace discrimination experiences of older workers with disabilities: results from the national EEOC ADA research project (2015)
Zitatform
Cichy, Kelly E., Jian Li, Brian T. McMahon & Phillip D. Rumrill (2015): The workplace discrimination experiences of older workers with disabilities. Results from the national EEOC ADA research project. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 43, H. 2, S. 137-148. DOI:10.3233/JVR-150763
Abstract
"Background: In this study, investigators examined the employment discrimination experiences of older workers (55 and over) with disabilities in comparison to younger adult workers with disabilities.
Objective: To examine age as a differential indicator of demographic characteristics of the Charging Parties, characteristics of Employers against whom allegations were filed, the discrimination issues alleged to occur, and the legal outcome of allegation investigations.
Methods: The study utilized data from the Integrated Mission System of the U.S. Equal Employment Opportunity Commission (EEOC).
Results: Findings indicate that allegations filed by older Charging Parties were more likely to come from males and Caucasians and to involve more nonparalytic orthopedic, cardiovascular, vision, hearing, endocrinological, respiratory, and other age-related impairments. Allegations filed by older Charging Parties involved fewer mental health concerns, substance use disorders, blood and immune disorders, developmental disabilities, and chronic illnesses such as multiple sclerosis and epilepsy. Allegations filed by older workers were less likely to involve involuntary termination and more likely to involve work assignments, the terms and conditions of employment, layoff, and involuntary retirement. No significant differences in the proportions of allegations were observed related to the size of respondent employers or the outcomes of the EEOC's investigatory process.
Conclusions: Results suggest that many of the workplace discrimination experiences of people with disabilities are common across age groups, and that partial support is evident for 'double jeopardy' in the treatment of older workers with disabilities. Implications for policy and practice are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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