Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Berufliche Perspektiven für junge Menschen mit Autismus in Berufsbildungswerken (2014)
Dalferth, Matthias;Zitatform
Dalferth, Matthias (2014): Berufliche Perspektiven für junge Menschen mit Autismus in Berufsbildungswerken. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 4, S. 319-333.
Abstract
"In westliche Gesellschaften gelten nach wie vor lediglich 5 bis 6 Prozent der Menschen aus dem autistischen Spektrum als kompetitiv beschäftigt. Seit einem Jahrzehnt ist man bemüht, die Beschäftigungszahlen durch spezielle Firmengründungen, durch Unterstützte Beschäftigung und die außerbetriebliche Ausbildung in BBW zu erhöhen. Als insgesamt erfolgreich und nachhaltig haben die Bemühungen der BBW zu gelten, die sich für die berufliche Qualifizierung dieses Personenkreises einsetzen: So ergab eine Befragung von 12 BBW, dass die Anzahl der Geförderten auf 649 Personen im Jahr 2013 angewachsen ist. Von den jungen Menschen, die bereits eine Ausbildung erfolgreich abschließen konnten, befanden sich zum Untersuchungszeitpunkt 40,5% in einem regulären Beschäftigungsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt,12,2% starteten eine weiterqualifizierende Ausbildung oder ein Studium, 2,3% standen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung, 4,6% hatten eine Tätigkeit in einer WfbM aufgenommen und 40,4% galten noch als arbeitsuchend. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass Menschen mit Autismus erfolgreich ausgebildet werden können, jedoch spezielle Unterstützung beim beruflichen Einstieg benötigen. Längsschnittuntersuchungen zeigen allerdings, dass 2 von 3 Absolventen mittelfristig kompetitiv tätig werden. Die hohe Vermittlungsdiskrepanz zwischen einigen BBW legt nahe, BBW-interne Leitlinien zu entwickeln, in denen Standards für die Förderung dieses Personenkreises festgelegt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Zunahme psychischer Krankheitsbilder im Berufsbildungswerk: wie lässt sich dieser Umstand erklären und bewältigen? (2014)
Henkelmann, Thomas;Zitatform
Henkelmann, Thomas (2014): Die Zunahme psychischer Krankheitsbilder im Berufsbildungswerk. Wie lässt sich dieser Umstand erklären und bewältigen? In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 2, S. 110-119.
Abstract
"Psychische Störungen nehmen in den Berufsbildungswerken zu, obwohl Kohortenstudien keine generelle Zunahme in der Bevölkerung belegen. Dieser diskrepante Befund scheint der speziellen Stichprobe Berufsbildungswerk geschuldet zu sein, da sich hier junge Erwachsene aus bildungsfernen Schichten, mit geringem Erziehungskapital, gezeichnet von riskanten psychosozialen Verhaltensweisen und Lebensstilen sammeln. Die Zunahme an psychischen Störungen im BBW korreliert aber wahrscheinlich auch mit dem Umstand, dass junge Erwachsene mit psychischen Krankheiten einem verstärkten Mechanismus der gesellschaftlichen Ausgrenzung unterliegen, der insbesondere in der Schule und Arbeitswelt greift. Dabei zeigt sich, dass das gestiegene Bewusstsein (Awareness) hinsichtlich psychischer Krankheiten keinesfalls bedeutet, dass die gesellschaftliche Toleranz gegenüber psychischen Erkrankungen gestiegen wäre." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aspergers - different, not less: occupational strengths and job interests of individuals with Asperger's syndrome (2014)
Lorenz, Timo; Heinitz, Kathrin;Zitatform
Lorenz, Timo & Kathrin Heinitz (2014): Aspergers - different, not less: occupational strengths and job interests of individuals with Asperger's syndrome. In: PLoS one, Jg. 9, H. 6, S. 1-8. DOI:10.1371/journal.pone.0100358
Abstract
"Rooted in the neurodiversity approach, this study provides an overview of the strengths and interests of individuals with Asperger's Syndrome. We interviewed136 individuals with Asperger's Syndrome and 155 neurotypical individuals via an online survey with regards to (a) demography, (b) occupational strengths, (c) general self-efficacy, (d) occupational selfefficacy, and (e) the job interest profile according to Holland. The vocational and educational fields of the individuals with Asperger's in the sample are more diverse than and surpass those classical fields stated in research and biographical literature. The comparison of both groups in cross-tables showed that the indicated strengths differ in several areas (WCramer = .02 - .47), which means that a specific strength profile can be derived, and this profile goes beyond the clinical view of the diagnostic criteria. Individuals with Asperger's indicate lower self-efficacy, both general and occupational. Furthermore, a high concentration of individuals with Asperger's can be found in the areas I (Investigative) and C (Conventional) of Holland's RIASEC model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Trends in vocational rehabilitation services and outcomes of youth with autism: 2006-2010 (2014)
Zitatform
Migliore, Alberto, John Butterworth & Agnieszka Zalewska (2014): Trends in vocational rehabilitation services and outcomes of youth with autism: 2006-2010. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 57, H. 2, S. 80-89. DOI:10.1177/0034355213493930
Abstract
"As the number of adults with a diagnosis of autism continues to grow, attention is drawn to whether they receive adequate services and achieve satisfactory employment outcomes, compared with their peers with other disabilities. After examining data from the U.S. state vocational rehabilitation programs from the years 2006 - 2010, we found that youth with autism received similar levels of services and reported similar employment outcomes compared with their peers with other disabilities. However, these outcomes were modest, declining, and substantially different across states, regardless of the types of disabilities. We recommend continuous monitoring of services and outcomes of people with autism and other disabilities as a means to promote their economic self-sufficiency and inclusion in society." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Anders und doch Gleich. Junge Menschen mit Autismus zwischen Ausbildung und Arbeitswelt (2014)
Wegner, Renate;Zitatform
Wegner, Renate (2014): Anders und doch Gleich. Junge Menschen mit Autismus zwischen Ausbildung und Arbeitswelt. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 2, S. 120-127.
Abstract
"Eine größer werdende Anzahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit autistischen Symptomen in ihren Begabungen zu fördern und sozial schwieriges Verhalten zu mindern, ist eine Herausforderung für unsere Gesellschaft und ihre Institutionen. Im folgenden Beitrag wird dargelegt, wie man sich dieser Aufgabe an einem Berufsbildungswerk konzeptuell stellen kann: durch ein multiprofessionelles Team werden am Einzelfall orientierte Behandlungen und ein spezifisches einjähriges Gruppentraining angeboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Autismus und Berufsbildung: Chancen für Jugendliche und junge Erwachsene mit Autismus in Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen und in beruflicher Ausbildung (2013)
Küpperfahrenberg, Beatrix; Hauf, Carolin; Held, Nadine; Piasecki, Peter; Holtze, Angela; Duseck, Brigitte; Holzem, Andreas; Frese, Christian; Kaminski, Maria; Vollmer, Kirsten; Koch, Charlotte; Franz, Wolfgang; Lamberty-Overbeck, Gisela; Dalferth, Matthias; Lorré-Krupp, Dagmar; Frohnenberg, Claudia; Steffenhagen, Friedeborg;Zitatform
Küpperfahrenberg, Beatrix & Peter Piasecki (2013): Autismus und Berufsbildung. Chancen für Jugendliche und junge Erwachsene mit Autismus in Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen und in beruflicher Ausbildung. Lüdingshausen, 160 S.
Abstract
"Die Teilnahme an Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen sowie an beruflicher Ausbildung ist auch für Menschen mit Autismus von besonderer Bedeutung. Trotz ihres Rechts auf Integration und Teilhabe an adäquater, berufsbezogener Ausbildung werden aktuell jedoch nur wenige Berufsausbildungsverträge abgeschlossen. Notwendig ist deshalb die Erprobung neuer Wege in Ausbildung und Beruf. Die vorliegende Publikation zur Fachtagung 'Autismus und Berufsbildung' - entstanden in Kooperation des Verbands Sonderpädagogik NRW (vds) und des CJD Dortmund - erfasst analytisch die Situation junger Menschen mit Autismus und zeigt Möglichkeiten und neue Wege zu einer gelingenden Berufsausbildung auf." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Menschen mit Asperger-Syndrom in der Berufsberatung (2013)
Matteo, Doris;Zitatform
Matteo, Doris (2013): Menschen mit Asperger-Syndrom in der Berufsberatung. In: Panorama. Bildung, Beratung, Arbeitsmarkt H. 1, S. 22-23.
Abstract
"Trotz bemerkenswerter Fähigkeiten in Spezialgebieten ist die berufliche Integration von Personen mit dem Asperger-Syndrom unbefriedigend. Sie sind auf Beratungen und Ausbildungsplätze angewiesen, die ihre Eigenheiten berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Students with disabilities in higher education - perceptions of support needs and received support: a pilot study (2013)
Zitatform
Simmeborn Fleischer, Ann, Margareta Adolfsson & Mats Granlund (2013): Students with disabilities in higher education - perceptions of support needs and received support. A pilot study. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 36, H. 4, S. 330-338. DOI:10.1097/MRR.0b013e328362491c
Abstract
"Behinderte Studenten in berufsbildenden Hochschulstudiengängen sind bei ihrem Studium häufig auf Unterstützung angewiesen. Die bei der Bewältigung von Studium und Alltag empfundenen Probleme können bei Studenten trotz unterschiedlicher Behinderungen identisch sein, wobei die Gründe für die benötigte Unterstützung jedoch variieren können. Im Rahmen dieser Pilotstudie wurde ein Fragebogen zur Ermittlung der alltäglichen Funktionsfähigkeit bei Studenten mit Behinderungen getestet. Insgesamt 34 Studenten mit Asperger-Syndrom, motorischer Behinderung oder Taubheit/eingeschränktem Hörvermögen wurden 55 geschlossene und offene Fragen zu Teilnahmeeinschränkungen und verfügbaren Unterstützungsprogrammen gestellt. Die vorliegende Studie wollte einerseits untersuchen, wie nützlich der Fragebogen ist, und andererseits ermitteln, wie die Studenten ihr alltägliches Studentenleben sowie die ihnen gebotene Unterstützung empfinden. Dabei wurden insbesondere die Empfindungen von Bedürfnissen und Unterstützung zwischen Studenten mit Asperger-Syndrom und anderen Studentengruppen verglichen. Die Ergebnisse weisen auf die Notwendigkeit der sorgfältigen Planung der Rekrutierung von Teilnehmern hin sowie auf den Nutzen des Fragebogens. Aus den deskriptiven Analysen lässt sich ableiten, dass die Gruppen in erster Linie von den gleichen Schwierigkeiten berichteten; die offenen Kommentare hingegen legten den Schluss nahe, dass die Gründe für die Probleme von Gruppe zu Gruppe variieren. Es lässt sich schlussfolgern, dass die Antworten laut Likert-Skala bzgl. empfundener Schwierigkeiten durch offene Fragen zu den empfundenen Gründen bzgl. der Probleme ergänzt werden müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Predictors of postschool employment outcomes for young adults with severe disabilities (2012)
Zitatform
Carter, Erik W., Diane Austin & Audrey A. Trainor (2012): Predictors of postschool employment outcomes for young adults with severe disabilities. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 23, H. 1, S. 50-63. DOI:10.1177/1044207311414680
Abstract
"Although entry into the world of work is a prominent marker of postschool success in the United States, students with severe disabilities often leave high school without the skills, experiences, and supports that lead to meaningful employment. The authors examined the extent to which an array of student, family, and school factors was associated with employment during the 2 years following high school. Having held a paid, community-based job while still in high school was strongly correlated with postschool employment success. In addition, being male and having more independence in self-care, higher social skills, more household responsibilities during adolescence, and higher parent expectations related to future work were all associated with increased odds of employment after school for young adults with severe disabilities. Implications for transition policy and practice are presented along with recommendations for future research addressing the career development of youth with intellectual disabilities, multiple disabilities, and autism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vocational training and inclusion for people with autism (2012)
Dalferth, Matthias; Baumgartner, Frank; Vogel, Heike;Zitatform
Dalferth, Matthias (2012): Vocational training and inclusion for people with autism. (Berichte aus der Sozialwissenschaft), Aachen: Shaker, 145 S.
Abstract
"The publication deals with results of three research projects that were conducted between 2003 and 2011 in vocational training centres on behalf of the German Ministry of Labour and Social Affairs. The projects focused on possibilities of vocational training and qualification for people with ASD as well as on vocational participation and inclusion on the regular labour market. The aim of the projects was to identify people with autism who are qualified for vocational training and apprenticeship, and to find out what barriers impede job qualification." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The use of auditory prompting systems for increasing independent performance of students with autism in employment training (2011)
Zitatform
Montgomery, Joyce, Keith Storey, Michal Post & Jacky Lemley (2011): The use of auditory prompting systems for increasing independent performance of students with autism in employment training. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 34, H. 4, S. 330-335. DOI:10.1097/MRR.0b013e32834a8fa8
Abstract
"Im Rahmen der vorliegenden Studie wird ein selbsttätig bedienbares System mit akustischen Impulsen vorgestellt, das Aufschluss darüber geben soll, ob es das On-task-Verhalten von zwei autistischen Teilnehmern an einem Berufsbildungsprogramm verbessern kann. Außerdem erfolgt eine Messung der Anzahl der von Betreuern gesendeten Impulse. Das selbsttätig bedienbare System mit akustischen Impulsen bestand aus Bandaufnahmen mit abwechselnd Musik und Impulsen zur Selbsteinschätzung und Anregung bzgl. der am Arbeitsplatz auszuübenden Aufgaben. Die Studienergebnisse deuteten auf eine potenzielle positive Beziehung zwischen dem selbsttätig bedienbaren System mit akustischen Impulsen und dem On-task-Verhalten der Teilnehmer hin aber auch auf eine positive Beziehung zwischen der geringeren Anzahl der von den Betreuern gesendeten Impulse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Availability of and access to career development activities for transition-age youth with disabilities (2010)
Zitatform
Carter, Erik W., Audrey A. Trainor, Orhan Cakiroglu, Beth Swedeen & Laura A. Owens (2010): Availability of and access to career development activities for transition-age youth with disabilities. In: Career Development for Exceptional Individuals, Jg. 33, H. 2, S. 13-24. DOI:10.1177/0885728809344332
Abstract
"Equipping youth with and without disabilities for the world of work has been the focus of ongoing legislative and policy initiatives. The authors examined the extent to which career development and vocational activities were available to and accessed by youth with severe disabilities or emotional and behavioral disorders attending 34 urban, suburban, and rural high schools. Although school-level representatives (e.g., administrators, guidance counselors, student services directors) identified an array of career development opportunities offered by their schools, participation by youth with disabilities in these experiences was reported to be fairly limited. Potential factors influencing the participation of youth included disability-related needs and limited professional development opportunities for educators. The authors present recommendations for improving research and practice aimed at better preparing youth with disabilities for their future careers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Lohnt sich die berufliche Rehabilitation in Berufsbildungswerken?: eine gesamtwirtschaftliche Analyse (2010)
Zitatform
Neumann, Michael, Werner Lenke & Dirk Werner (2010): Lohnt sich die berufliche Rehabilitation in Berufsbildungswerken? Eine gesamtwirtschaftliche Analyse. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 24, H. 3, S. 166-180.
Abstract
"Dieser Beitrag berichtet über die Hauptergebnisse einer Kosten-Nutzen-Analyse durch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Ziel der Studie war die Klärung der Frage, ob die berufliche Rehabilitation junger Menschen mit Behinderung durch die deutschen Berufsbildungswerke eine profitable Investition ist oder nicht. Berufsbildungswerke sind Institutionen, die junge Menschen mit körperlichen, psychischen oder Lernbehinderungen ausbilden und in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützen. Mehr als 1.500 Teilnehmende an Ausbildungen in Berufsbildungswerken wurden interviewt: 68 Prozent der erfolgreichen Absolventen sind gegenwärtig beschäftigt und verdienen monatlich ca. 1.672 Euro. Diese Beschäftigungsquote und dieses Einkommen sind höher als bei behinderten Menschen ohne Berufsausbildung. Die Analyse zeigt, dass sich die zusätzliche Investition, die für eine angemessene Förderung behinderter junger Menschen nötig ist, in durchschnittlich zehn Jahren nach Verlassen des Berufsbildungswerks amortisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Besondere Anforderungen an die Ausbildung junger Menschen mit psychischen Störungen (2008)
Krug, Walter;Zitatform
Krug, Walter (2008): Besondere Anforderungen an die Ausbildung junger Menschen mit psychischen Störungen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 22, H. 3, S. 129-145.
Abstract
"Psychische Störungen sind vielgestaltige Zustandsbilder, die besonders bei jungen Menschen eine hohe Dynamik aufweisen. Sie variieren von starkem Rückzug über sonderliche und schwer erschließbare Verhaltensweisen bis hin zu stark impulsiven Handlungen. Für die berufliche Rehabilitation und besonders für die Erstausbildung junger Menschen stellen sie aufgrund ihrer Inhomogenität, ihrer Dynamik und der damit verbundenen Instabilität der Klienten eine besondere Herausforderung dar. Damit die Ausbildung junger Rehabilitanden mit einer psychischen Störung, gelingen kann, muss sich sowohl die Einrichtung wie auch der einzelne Mitarbeiter auf diese Gruppe besonders einstellen. Die Wahrnehmung für die psychische Problematik muss geschärft, das Regelwerk der Einrichtung angepasst und besondere Unterstützungsmethoden, ausgerichtet an der jeweiligen psychischen Störung, müssen in den Ausbildungs- und Betreuungsalltag integriert werden. Psychische Störungen stellen ausgesprochen hohe Anforderungen an die Fachkompetenz und Belastbarkeit der Mitarbeiterinnen in Ausbildung, Schule und Wohnform. Anhand der beiden Störungsbilder 'Autismus' und 'Psychosen und Neurosen' werden im vorliegenden Artikel die besonderen Anforderungen an die berufliche Rehabilitation konkretisiert und notwendige Interventionsformen beschrieben. Abschließend werden einige Grundprinzipien aus dem B.B.W. St. Franziskus Abensberg beschrieben, die sich in der Ausbildung von Rehabilitanden mit einer psychischen Störung bewährt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Trends in outcomes of the vocational rehabilitation program for adults with developmental disabilities: 1995-2005 (2008)
Zitatform
Migliore, Alberto & John Butterworth (2008): Trends in outcomes of the vocational rehabilitation program for adults with developmental disabilities: 1995-2005. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 52, H. 1, S. 35-44. DOI:10.1177/0034355208320075
Abstract
"This article describes national trends in outcomes of the vocational rehabilitation (VR) program, with a focus on adults with developmental disabilities during the period of 1995 to 2005. Findings show that the VR program has made substantial progress in excluding extended employment from the array of possible employment closures. Efforts are needed, however, to increase the number of people placed in integrated employment and the earnings at closure while reducing the time frame from application to closure. The study suggests that to achieve these results, practices that lead to above-average outcomes should be identified and disseminated to agencies that show below-average outcomes; the Rehabilitation Act should be rigorously interpreted to prioritize self-sufficiency of VR recipients; and data management should be enhanced through better performance measurement and rapid reporting to state VR agencies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation von Menschen mit autistischen Syndromen (2004)
Baumgartner, Frank; Vogel, Heike;Zitatform
Baumgartner, Frank & Heike Vogel (2004): Berufliche Rehabilitation von Menschen mit autistischen Syndromen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 4, S. 1-5.
Abstract
Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungs- und Kontaktstörung, bei der nach zwei Formen differenziert wird, deren Übergänge jedoch oftmals fließend sind. Unterschieden wird zwischen dem Kanner-Syndrom (frühkindlicher Autismus) und dem Asperger-Syndrom (autistische Persönlichkeitsstörung). Berichtet wird über ein Projekt des Berufsbildungswerk St. Franziskus Abensberg, dass die berufliche Rehabilitation von Menschen mit autistischen Syndromen zum Ziel hat. Seit dem Jahr 2000 existiert ein Fachdienst, zu dessen Aufgaben u.a. zählen: die Förderung der sozialen Kompetenzen durch spezifisches Sozialtraining in Kleingruppen, intensive individuelle Betreuung, Arbeitsplatzbegleitung, Strukturierungshilfen in Arbeit und Freizeit, Angebot von Freizeitaktivitäten, Schnittstellenarbeit Eltern-Schule-Arbeit, Elternarbeit, Entspannungsangebote und Motopädagogik. In dem Projekt werden Rahmenbedingungen, Fördermaßnahmen, Assessmentverfahren und Qualifizierungsmaßnahmen entwickelt, in der Praxis erprobt und alle am Rehabilitationsverlauf Beteiligten vernetzt, um eine Kompetenzstruktur der beruflichen Rehabilitation in Deutschland aufzubauen. (IAB)
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