Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Strategien zur vollen und selbstverständlichen Inklusion: Schwerbehinderte Akademiker und Akademikerinnen im Beruf (2019)
Anders, Petra;Zitatform
Anders, Petra (2019): Strategien zur vollen und selbstverständlichen Inklusion. Schwerbehinderte Akademiker und Akademikerinnen im Beruf. In: Sozialrecht + Praxis, Jg. 29, H. 2, S. 100-104.
Abstract
"Der Beitrag berichtet von der Tagung 'Akademiker*innen mit Behinderungen im Aufwind - Strategien zur vollen und selbstverständlichen Inklusion' am 9. November 2018 an der Technischen Universität (TU) Dortmund. Die Tagung widmete sich zwei Projekten und zeigte unterschiedliche Strategien auf, um die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademikerinnen und Akademiker zu verbessern. Das Projekt AKTIF verfolgte drei Ziele: Berufliche Perspektiven für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Behinderungen auf- und ausbauen, Teilhabeforschung durch Arbeit in inklusiven Teams voranbringen und wissenschaftlichen Nachwuchs qualifizieren. Das 'Inklusive Expert*innen Netzwerk (IXNET)', das im Oktober 2018 als AKTIF-Folgeprojekt begonnen hat, stellte auf der Tagung die eigene und die Rolle der einzelnen Kooperationspartnerinnen und-partner der Öffentlichkeit vor. IXNET verfolgt das Ziel, gemeinsam weitere wirkungsvolle Strategien zur vollen und selbstverständlichen Inklusion von Akademikerinnen und Akademikern mit Behinderungen zu entwickeln und umzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Predicting policy performance: Can the work and health programme work for chronically ill or disabled people? (2019)
Benstead, Stef;Zitatform
Benstead, Stef (2019): Predicting policy performance: Can the work and health programme work for chronically ill or disabled people? In: Critical social policy, Jg. 39, H. 4, S. 643-662. DOI:10.1177/0261018318820173
Abstract
"Many developed countries consider that disability benefit receipt is too high and more disabled people should be in paid work. Employment programmes designed to achieve this have tended towards less financial support and more requirement to engage in activity. But emphasis on social inclusion through paid work coupled with inadequate benefits and mandated activity can cause distress and worsened health. It is therefore vital that politicians understand the likely impact of employment programmes before introducing them. In this article, a new framework based on five 'Ds' (diagnosis, destination, development, design and delivery) is used to analyse the UK's Work and Health Programme. It is shown that the programme is likely to fail: it includes measures that do not work, and may cause harm, whilst ignoring measures that are known to work. Based on this, it is recommended that this programme be scrapped and the government start listening to disabled people." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Nichterfüllung der Beschäftigungspflichtquote schwerbehinderter Menschen: Eine empirische Untersuchung möglicher Ursachen auf Ebene der deutschen Bundesländer (2019)
Zitatform
Borah, Melanie, Kathrin Hahn & Andreas Knabe (2019): Die Nichterfüllung der Beschäftigungspflichtquote schwerbehinderter Menschen. Eine empirische Untersuchung möglicher Ursachen auf Ebene der deutschen Bundesländer. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 68, H. 12, S. 973-998. DOI:10.3790/sfo.68.12.973
Abstract
Diese Studie untersucht Faktoren, die die teilweise starken Unterschiede in der Beschäftigungsquote Schwerbehinderter zwischen den deutschen Bundesländern im Zeitraum von 2003 bis 2015 erklären können. Sie legt dabei besonderen Wert auf die Situation in Sachsen-Anhalt, das in diesem Zeitraum die deutschlandweit niedrigste Beschäftigungsquote aufweist. Die multivariate statistische Analyse liefert Hinweise darauf, dass der Erfüllungsgrad der Beschäftigungspflichtquote nach § 154 SGB IX in stärkerem Ausmaß von soziodemografischen als von ökonomischen Strukturmerkmalen der Länder bestimmt wird. Als Hauptdeterminante tritt in dem hier spezifizierten Modell der Anteil der (registrierten) Schwerbehinderten an der Gesamtbevölkerung hervor.
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Literaturhinweis
Impact of participation in school-to-work programs on postsecondary outcomes for youth with disabilities from low-income families (2019)
Zitatform
Enayati, Hassan & Arun Karpur (2019): Impact of participation in school-to-work programs on postsecondary outcomes for youth with disabilities from low-income families. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 29, H. 4, S. 235-244. DOI:10.1177/1044207318789419
Abstract
"Individuals with disabilities who also live in poverty face a double jeopardy. Disability and poverty are each separately associated with poorer education and employment outcomes. One approach to ameliorate these poorer outcomes is to improve the transition from high school to adulthood. Using data from the National Longitudinal Study of Adolescent to Adult Health, this article examines the role of school-to-work training programs on adult outcomes for individuals with disabilities who live in welfare receiving households. A linear probability model identifies the differences in outcomes for youth by disability and welfare status. Participation in school-to-work programs for youth with disabilities from welfare receiving homes was found to predict higher rates of employment, lower rates of conviction, and lower wages. Implications of these results and recommendations for future research design are included." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Do start-ups provide employment opportunities for disadvantaged workers? (2019)
Zitatform
Fackler, Daniel, Michaela Fuchs, Lisa Hölscher & Claus Schnabel (2019): Do start-ups provide employment opportunities for disadvantaged workers? In: ILR review, Jg. 72, H. 5, S. 1123-1148., 2018-09-03. DOI:10.1177/0019793918814476
Abstract
"This article compares the hiring patterns of start-ups and incumbent firms to analyze whether start-ups offer relatively more job opportunities to disadvantaged workers. Using administrative linked employer - employee data for Germany that provide the complete employment biographies of newly hired workers, the authors show that young firms are more likely than incumbents to hire applicants who are older, foreign, or unemployed, or who have unstable employment histories, arrive from outside the labor force, or were affected by a plant closure. Analysis of entry wages shows that penalties for these disadvantaged workers, however, are higher in start-ups than in incumbent firms. Therefore, even if start-ups provide employment opportunities for certain groups of disadvantaged workers, the quality of these jobs in terms of initial remuneration appears to be low." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Jugendliche mit Handicap auf dem Weg in den Beruf (2019)
Greskamp, Dagmar; Bien, Michael;Zitatform
Greskamp, Dagmar & Michael Bien (2019): Jugendliche mit Handicap auf dem Weg in den Beruf. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 48, H. 2, S. 40-41.
Abstract
"Die Arbeitslosenquote bei Menschen mit Behinderung ist gut doppelt so hoch wie die bei Menschen ohne Behinderung. Zudem suchen sie wesentlich länger nach einem Job. 2017 hat die Aktion Mensch junge Menschen zu ihren Erfahrungen auf dem Weg in den Beruf befragt. Ausgewählte Ergebnisse dieser Befragung werden im Beitrag ausgeführt. Mit der Initiative Perspektiva wird abschließend ein Netzwerk vorgestellt, das junge Menschen mit Handicap an der zweiten Schwelle unterstützt." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
"Weil alles gut passt" : Nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben durch "Unterstützte Beschäftigung" (2019)
Hohn, Kirsten; Siefken, Jan;Zitatform
Hohn, Kirsten & Jan Siefken (2019): "Weil alles gut passt" : Nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben durch "Unterstützte Beschäftigung". In: Impulse H. 89, S. 10-17.
Abstract
"Im Projekt 'Unterstütze Beschäftigung - Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung der Teilhabe am Arbeitsleben' (2015-2019) sind wir der Frage nachgegangen, wie, unter welchen Bedingungen und mit welchen Unterstützungsformen Arbeitsverhältnisse stabilisiert und gesichert werden, die im Anschluss an eine Teilnahme an einer Individuellen betrieblichen Qualifizierung (InbeQ) entstanden sind. In diesem Artikel stellen wir Ergebnisse aus der Evaluation des Projekts sowie Handlungsempfehlungen an die beteiligten Akteur_innen vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Chancen für langzeitarbeitslose schwerbehinderte Menschen am Arbeitsmarkt - das Teilhabechancengesetz (2019)
Rustige, Claudia;Zitatform
Rustige, Claudia (2019): Neue Chancen für langzeitarbeitslose schwerbehinderte Menschen am Arbeitsmarkt - das Teilhabechancengesetz. In: Behindertenrecht, Jg. 58, H. 6, S. 149-151.
Abstract
"Am 1. 1.2019 trat das Zehnte Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch - Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt (Teilhabechancengesetz - 10. SGB II- ÄndG) in Kraft.
Mit diesem Beitrag sollen ein Überblick über die Grundsätze der neuen Förderung von Langzeitarbeitslosen nach dem SGB II gegeben und die Beschäftigungspotentiale der Inklusionsunternehmen für den geförderten Personenkreis insbesondere aus Sicht der bag if und ihrer Mitglieder analysiert werden." (Textauszug, © Richard Boorberg Verlag GmbH & Co. KG) -
Literaturhinweis
Ist die soziale Lage der Menschen mit Behinderung "prekär"?: Theoretische Anregungen für die Teilhabeforschung in Deutschland (2019)
Zitatform
Schrauth, Bernhard (2019): Ist die soziale Lage der Menschen mit Behinderung "prekär"? Theoretische Anregungen für die Teilhabeforschung in Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 68, H. 5, S. 393-411. DOI:10.3790/sfo.68.5.393
Abstract
"Die Prekarisierungstheorie ist ein soziologischer Erklärungsansatz zur Genese sozialer Exklusion in modernen Lohnarbeitsgesellschaften und beschreibt die soziale Ausgrenzung als dynamischen und graduellen Prozess. Entscheidend für die Einbindung des Individuums in die Gesellschaft ist die soziale Positionierung auf den Integrationsachsen der Erwerbsarbeit und des sozialen Lebensumfeldes. Im vorliegenden Beitrag werden die Erklärungsmuster der Prekarisierungstheorie auf das Forschungsfeld der Teilhabeforschung übertragen und auf die soziale Lage der Menschen mit Behinderung in Deutschland bezogen. Darüber hinaus werden Grenzen der Übertragbarkeit aufgezeigt und Bezugspunkte für die empirische Teilhabeforschung hergestellt. Ziel des Beitrags ist es, die inhaltlichen Grundlagen für die Untersuchung der in verschiedenen Gesellschaftsbereichen oftmals eingeschränkten Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu erweitern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eingeschränkte Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf in Deutschland: Aktuelle Situation und Ausblick (2019)
Walter, Jochen; Kaufmann, Martin;Zitatform
Walter, Jochen & Martin Kaufmann (2019): Eingeschränkte Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf in Deutschland. Aktuelle Situation und Ausblick. In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Jg. 166, H. 3, S. 105-111. DOI:10.5771/0340-8574-2019-3-105
Abstract
"Seit der Verabschiedung der Werkstattkonzeption vor mehr als 40 Jahren existiert für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf eine Trennlinie zwischen der Werkstatt für behinderte Menschen und der Förderstätte (bzw. Tagesförderstätte). Die juristische Basis hierfür ist im § 219 Absatz 2 und 3 des neuen SGB IX (früher: § 136 Abs. 2 und 3 des SGB IX) zu finden. Das darin formulierte 'Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung', das jemand in der Lage sein muss zu erbringen, war für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf in der Vergangenheit das größte Hindernis beim Zugang zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und ist es bis dato geblieben. Nicht nur die formal-juristische Beschreibung des Mindestmaßes, sondern auch die praktische Auslegung ist mit vielen Problemen behaftet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strategies for developing work experiences for youth with intellectual and developmental disabilities (2019)
Zitatform
Whittenburg, Holly N., Katie A. Sims, Paul Wehman & Christine Walther-Thomas (2019): Strategies for developing work experiences for youth with intellectual and developmental disabilities. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 42, H. 4, S. 259-264. DOI:10.1177/2165143418813900
Abstract
"High school work experience is a predictor of postsecondary employment success for youth with intellectual and developmental disabilities (IDD). Developing integrated work experiences often requires schools to partner with local businesses; yet, secondary special education transition teams may not have prior experience or preparation in this type of transition work. Drawing on supported employment research, this article provides transition specialists and secondary special educators with practical strategies for identifying and engaging with potential local business partners and creating networking opportunities that build effective relationships." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The ambiguity of social return policies in the Netherlands (2019)
Zitatform
Yerkes, Mara A. & Leydi Johana van den Braken (2019): The ambiguity of social return policies in the Netherlands. In: Social policy and administration, Jg. 53, H. 1, S. 113-127. DOI:10.1111/spol.12409
Abstract
"Social procurement policies, which aim to create employment opportunities for vulnerable groups, such as the long-term unemployed and the disabled, have become increasingly popular in recent years. Despite their growing popularity, empirical research on this topic is limited. Combining insights from the social policy and public administration literatures, we explore the development and implementation of 'social return' policies by the Dutch government. These policies are a form of social procurement that require private employers to spend a percentage of public tenders to hire individuals far removed from the labor market. Social procurement appears, by definition, to be a form of social investment. However, our analysis of the ideas underlying its use in the Netherlands suggests that significant contradictions exist, with evidence of neoliberal New Public Management tendencies, social investment, and the more recent form of public administration, New Public Service. Using extensive document analysis of parliamentary documents, discussions and evaluative reports from 2008 to 2014, we reveal the tensions inherent in the Dutch approach and discuss possible implications for our understanding of social policy and administration as well as social protection." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Entwicklung und Etablierung eines digitalen Peer Support Netzwerks für die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker*innen mit Anbindung an das Informationssystem REHADAT - IXNET (Inklusives Expert*innennetzwerk): Vorstudie (2019)
Zitatform
Zapfel, Stefan, Bartholomäus Zielinski & Bernhard Schrauth (2019): Entwicklung und Etablierung eines digitalen Peer Support Netzwerks für die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker*innen mit Anbindung an das Informationssystem REHADAT - IXNET (Inklusives Expert*innennetzwerk). Vorstudie. Nürnberg, 84 S.
Abstract
"Das 'Inklusive Expert*innen-NETZwerk - Digitales Peer Support Netzwerk für die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker*innen' (IXNET) ist ein durch den 'Ausgleichsfonds für überregionale Vorhaben zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben' des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördertes und auf Initiative der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) zurückgehendes Projekt, das von der ZAV gemeinsam mit dem Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IfeS), dem Hildegardis-Verein e.V. und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) / REHADAT durchgeführt wird. Als Praxisprojekt hat IXNET die Aufgabe, mit Hilfe eines neuen webbasierten und inklusiven Support-Netzwerks die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker*innen in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Die Vorstudie sollte klären, unter welchen Bedingungen IXNET als Praxisprojekt qualitativ hochwertig realisiert werden kann und welche Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Beratung arbeitsloser Menschen mit Behinderung durch die Jobcenter: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/8157) (2019)
Zitatform
(2019): Zur Beratung arbeitsloser Menschen mit Behinderung durch die Jobcenter. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/8157). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/8887 (02.04.2019)), 11 S.
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Literaturhinweis
Wage subsidies targeted to jobseekers with disabilities: subsequent employment and disability retirement (2018)
Zitatform
Angelov, Nikolay & Marcus Eliason (2018): Wage subsidies targeted to jobseekers with disabilities. Subsequent employment and disability retirement. In: IZA journal of labor policy, Jg. 7, S. 1-37. DOI:10.1186/s40173-018-0105-9
Abstract
"In many countries, a non-negligible percentage of the working-age population has impairments that also entail reduced work capacity, and disability retirement is increasing. Despite this, studies on the effects of policies aimed at enhancing the labour market inclusion among people with disabilities, such as targeted wage subsidies, are surprisingly few. In an attempt to fill this gap, we have studied how wage subsidies affect future labour market outcomes for jobseekers with disabilities, in terms of employment and disability retirement. By using inverse probability weighting applied to rich Swedish register data, we contrast participants in the wage subsidy program to observably similar non-participants during a 19-year period. We find that participation was associated with both positive and negative labour market outcomes. On the negative side, participants were less likely to have unsubsidised employment. On the positive side, leaving the labour market through the disability insurance program was somewhat less common among participants. Moreover, using a broader employment measure including subsidised jobs, the participants were found to be employed to a larger extent, which could be interpreted either as locking-in effects or as fostering labour market inclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Inklusion im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf: Hintergründe, Herausforderungen und Beispiele aus der Praxis (2018)
Arndt, Ingrid; Weber, Klaus; Neises, Frank;Zitatform
Arndt, Ingrid, Frank Neises & Klaus Weber (Hrsg.) (2018): Inklusion im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Hintergründe, Herausforderungen und Beispiele aus der Praxis. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bonn, 189 S.
Abstract
"Der Übergang in Ausbildung und Beruf gelingt nicht allen Jugendlichen gleichermaßen gut. Am Ausbildungsmarkt setzen sich Selektions- und Ausgrenzungsprozesse fort. Wie es gelingt, allen jungen Menschen berufliche Handlungsfähigkeit zu vermitteln und die Teilhabe an regulärer Ausbildung und dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern, ist Thema der Beiträge in diesem Sammelband. Einerseits werden Reformvorschläge aus wissenschaftlichen Analysen abgeleitet und andererseits Beispiele guter Praxis mit inklusiven Elementen gezeigt, die als Umsetzungshilfe dienen, wenn Institutionen sich inklusiver ausrichten möchten. Es wird deutlich, dass eine differenzierte individuelle Förderung die Basis für eine gelingende Inklusion in der beruflichen Bildung darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Ideal einer inklusiven Arbeitswelt: Teilhabegerechtigkeit im Zeitalter der Digitalisierung (2018)
Zitatform
Behrendt, Hauke (2018): Das Ideal einer inklusiven Arbeitswelt. Teilhabegerechtigkeit im Zeitalter der Digitalisierung. Frankfurt: Campus-Verl., 363 S.
Abstract
"Die gesellschaftliche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger stellt eine zentrale Forderung sozialer Gerechtigkeit dar. Eine wichtige Dimension ist dabei, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben sollte, seinen Lebensunterhalt eigenverantwortlich zu bestreiten. Doch das ist in Deutschland noch immer nicht verwirklicht. Im Gegenteil: Das Gefühl einer Spaltung unserer Gesellschaft ist einschlägig, wenn man auf die Ausgrenzung am Arbeitsmarkt blickt. Der Autor widmet sich in diesem Buch dem bisher vernachlässigten Gesichtspunkt der Digitalisierung hinsichtlich ihres Potenzials, Menschen mit Behinderungen eine gerechte und würdevolle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die berufliche Teilhabesituation von Menschen mit Lernschwierigkeiten in unterschiedlichen beruflichen Kontexten (2018)
Bergelt, Daniel; Seidel, Anja; Goldbach, Anne; Leonhardt, Nico;Zitatform
Bergelt, Daniel, Anne Goldbach, Nico Leonhardt & Anja Seidel (2018): Die berufliche Teilhabesituation von Menschen mit Lernschwierigkeiten in unterschiedlichen beruflichen Kontexten. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 69, H. 3, S. 121-132.
Abstract
"Erwerbsarbeit bleibt Menschen mit Lernschwierigkeiten oft verwehrt, jedoch ist sie von zentraler Bedeutung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Der Beitrag beleuchtet mittels partizipativer Forschung die berufliche Teilhabesituation von Menschen in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), auf Außenarbeitsplätzen und in integrativen Betrieben. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Kompetenzeinschätzung der Studienteilnehmenden, wobei Nutzerinnen und Nutzer Leichter Sprache in einzelnen Wissensbereichen höhere Werte erreichen. Zudem wird eine große Bedeutung der Vorgesetzten als Wissensvermittlungsquelle sowie in der sehr hohen Zufriedenheit vor allem unter Beschäftigten der Werkstatt für behinderte Menschen deutlich. Hinsichtlich der Motivation einer Arbeit nachzugehen, unterscheiden sich die Befragten nicht von anderen Arbeitnehmern." (Autorenreferat, © 2018 Ernst Reinhardt Verlag)
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Literaturhinweis
Akteure der Rehabilitation bei gesundheitlichbedingter Erwerbsunterbrechung: Forschungsmonitor für den Verbund "Neue Allianzen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bei gesundheitlichen Einschränkungen" (2018)
Zitatform
Brussig, Martin & Susanne Eva Schulz (2018): Akteure der Rehabilitation bei gesundheitlichbedingter Erwerbsunterbrechung. Forschungsmonitor für den Verbund "Neue Allianzen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bei gesundheitlichen Einschränkungen". (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 104), Düsseldorf, 49 S.
Abstract
"Müssen Beschäftigte aufgrund gesundheitlicher Beschwerden oder Einschränkungen ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen, kommen sie mit dem stark fragmentierten Reha-System Deutschlands in Kontakt. Diese Fragmentierung birgt Vorteile, hat zugleich aber auch Nachteile. Die mit den Nachteilen verbundenen Probleme können durch Kooperationen zwischen den verschiedenen Akteuren ausgeglichen werden. Der Forschungsmonitor gibt vor diesem Hintergrund einen Überblick über die an der Rehabilitation beteiligten Akteure und über mögliche Kooperationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Partizipation - Teilhabe - Mitgestaltung: Interdisziplinäre Zugänge (2018)
Dobslaw, Gudrun;Zitatform
(2018): Partizipation - Teilhabe - Mitgestaltung: Interdisziplinäre Zugänge. Leverkusen: Budrich, 182 S.
Abstract
"Wie kann ein partizipatives Miteinander gelingen, wenn Menschen mit und ohne Behinderung zusammenkommen? Denn auch wenn mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Bürgerrechte von Menschen mit Behinderung in unserer demokratisch verfassten Gesellschaft deutlich herausgestellt wurden, ist die Praxis von dieser Forderung noch recht weit entfernt. Die Beiträge diskutieren diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven und stellen Lösungsansätze vor." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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