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Dossier

Migration und Integration

Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.

Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.

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im Aspekt "atypische und befristete Beschäftigung"
  • Literaturhinweis

    Arbeitsverhältnisse ausländischer Beschäftigter am deutschen Arbeitsmarkt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21487) (2020)

    Zitatform

    (2020): Arbeitsverhältnisse ausländischer Beschäftigter am deutschen Arbeitsmarkt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21487). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/22647), 22 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu Arbeitsverhältnissen ausländischer Beschäftigter am Arbeitsmarkt u.a. mit Statistiken zu Wirtschaftsabschnitten mit den größten Anteilen an atypischen Beschäftigten/ Leiharbeiter*innen/befristet Beschäftigten/ geringfügig Beschäftigten/ Teilzeitbeschäftigten nach Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbelastung und Gesundheit von Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund (2019)

    Becker, Jennifer ; Faller, Gudrun;

    Zitatform

    Becker, Jennifer & Gudrun Faller (2019): Arbeitsbelastung und Gesundheit von Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 62, H. 8, S. 1083-1091. DOI:10.1007/s00103-019-02992-0

    Abstract

    "Hintergrund und Ziel der Arbeit
    Diversität nimmt auch bei Erwerbstätigen zu. Traditionelle Ansätze des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes reichen meist nicht aus, um den damit einhergehenden Herausforderungen zu begegnen. Auch fehlt es derzeit an Wissen über spezifische Bedarfslagen, um adäquate Interventionen unter Einbindung von Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund zu entwickeln. Ziel der Arbeit ist es, ausgehend von einer Daten- und Literaturzusammenstellung, den Stand der migrationsbezogenen Diversität in der Arbeitswelt aufzuzeigen und Überlegungen zur Gestaltung von Prävention und Gesundheitsförderung zu erörtern.
    Material und Methoden
    Mittels gezielter Recherchen in der einschlägigen Berichterstattung, einer Analyse von Daten des Sozio-oekonomischen Panels sowie Literaturrecherchen in entsprechenden Fachdatenbanken wurden aktuelle Erkenntnisse zu Gesundheitsindikatoren, Belastungen und Beanspruchungen, strukturellen Rahmenbedingungen und dem Stand der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung zusammengestellt.
    Ergebnisse
    Es konnten differenzierte Ergebnisse zur Gesundheit in der Arbeit und zu Belastungen und Beanspruchungen herausgearbeitet werden. Besonders zeigt sich, dass Beschäftigte mit Migrationshintergrund häufiger körperlichen sowie Umgebungsbelastungen ausgesetzt sind. Zudem sind für sie die strukturellen Rahmenbedingungen der Arbeit schlechter, etwa in Form geringerer Erwerbstätigenquoten oder häufigerer atypischer Beschäftigungsverhältnisse.
    Diskussion
    Für das Zustandekommen der berichteten Differenzen lassen sich plausible Erklärungen heranziehen und sinnvolle Empfehlungen formulieren. Allerdings müssen die insgesamt defizitäre Datenlage sowie Einschränkungen bei der Datenerhebung berücksichtigt werden." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Naturalization and labor market performance of immigrants in Germany (2019)

    Riphahn, Regina T. ; Saif, Salwan;

    Zitatform

    Riphahn, Regina T. & Salwan Saif (2019): Naturalization and labor market performance of immigrants in Germany. In: Labour, Jg. 33, H. 1, S. 48-76. DOI:10.1111/labr.12136

    Abstract

    "Naturalization may be a relevant policy instrument affecting immigrant integration in host-country labor markets. We study the effect of naturalization on labor market outcomes of immigrants in Germany. We apply recent survey data and exploit a reform of naturalization rules in an instrumental variable estimation. In our sample of recent immigrants, linear regression yields positive correlations between naturalization and beneficial labor market outcomes. Once we account for the endogeneity of naturalization, most coefficients decline in magnitude and lose statistical significance: male immigrants' labor market outcomes do not benefit significantly from naturalization. Naturalization reduces the risks of unemployment and welfare dependence for female immigrants. For males and females, the propensity to hold a permanent contract increases as a consequence of naturalization. The results are robust to modifications of samples and the instrument." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Migrantinnen und Haushaltsdienstleistungen: Zuwanderung beeinflusst das Arbeitsangebot der einheimischen Frauen (2018)

    Forlani, Emanuele ; Mendolicchio, Concetta; Lodigiani, Elisabetta ; Trübswetter, Parvati;

    Zitatform

    Forlani, Emanuele, Elisabetta Lodigiani, Concetta Mendolicchio & Parvati Trübswetter (2018): Migrantinnen und Haushaltsdienstleistungen: Zuwanderung beeinflusst das Arbeitsangebot der einheimischen Frauen. (IAB-Kurzbericht 03/2018), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Frauen stehen immer noch häufig in einem Spannungsfeld zwischen Familie und Beruf. Das gilt vor allem für Westdeutschland, wo es weniger Angebote der Kinderbetreuung gibt als in den meisten anderen europäischen Ländern. Internationale Studien zeigen, dass Einwanderung Einfluss darauf hat, wie einheimische Frauen ihre Zeit zwischen Hausarbeit und Erwerbstätigkeit aufteilen. Die Autoren untersuchen erstmals für Deutschland, ob und wie die Zuwanderung weiblicher Migranten das Angebot an Haushaltsdienstleistungen hierzulande verändert und wie sich dies auf das Erwerbsverhalten der einheimischen Frauen auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trübswetter, Parvati;
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  • Literaturhinweis

    Labor (2018)

    Herod, Andrew ;

    Zitatform

    Herod, Andrew (2018): Labor. (Resources series), Cambridge: Polity Press, 242 S.

    Abstract

    "Labor is the source of all wealth. Without workers, the world's natural resources cannot be transformed into finished goods and services cannot be delivered. Labor, though, is a uniquely important resource for the very simple reason that working people have sentience. Whilst a business might seek to employ workers in much the same way as it does any other resource, unlike these other resources labor is capable of altering its own conditions of existence and so of challenging how it is used by others.
    In this book, Andrew Herod offers an original and wide-ranging analysis of labor as a multi-faceted and truly global resource. Opening with a rich overview of the migration streams and demographic trends that have shaped the planetary distribution of labor, he goes on to explore how globalization and the growth of precarious work are impacting working people's lives. A wide range of examples is examined to illustrate the ongoing struggles faced by workers worldwide - from forced labor and child labor in West Africa's cocoa and southeast Asia's shrimping industries to the labor practices affecting so-called 'knowledge workers'. Herod concludes by surveying some of the ways in which working people are taking action to improve their lives, including forming trade unions and other labor organizations, occupying factories in places like Argentina and Greece, and establishing anti-sweatshop campaigns." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Eingeschränkte Teilhabe aufgrund erhöhter Erwerbsrisiken: Eine empirische Übersicht besonders gefährdeter Gruppen (2017)

    Achatz, Juliane;

    Zitatform

    Achatz, Juliane (2017): Eingeschränkte Teilhabe aufgrund erhöhter Erwerbsrisiken. Eine empirische Übersicht besonders gefährdeter Gruppen. In: Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) (2017): Grünbuch soziale Teilhabe in Deutschland : Eine Bestandsaufnahme (Heinrich-Böll-Stiftung. Schriften zu Wirtschaft und Soziales, 18), S. 84-99.

    Abstract

    "Erwerbstätig zu sein ist für die Möglichkeit sozialer Teilhabe von fundamentaler Bedeutung. Für die meisten Menschen und die von ihnen abhängigen Familienmitglieder ist Erwerbsarbeit nicht nur die entscheidende Quelle materieller Existenzsicherung. Auch das Wohlbefinden, die soziale Stellung und die Lebenschancen generell hängen wesentlich davon ab, ob, in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen Menschen am Erwerbsleben beteiligt sind. Vor diesem Hintergrund wird Erwerbslosigkeit oftmals als kritische Phase im individuellen Lebenslauf wahrgenommen. Welchen Einfluss Erwerbslosigkeitserfahrungen auf die individuelle und familiäre Wohlfahrt haben, hängt wesentlich von deren Dauer ab. Generell gilt: Je länger die Erwerbslosigkeit andauert, desto schwieriger wird es, eine Beschäftigung zu finden, die den Lebensunterhalt sichert, und desto nachteiliger sind die potenziellen Folgewirkungen für die Betroffenen.
    Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Personengruppen, deren Teilhabechancen aufgrund von erhöhten Erwerbsrisiken eingeschränkt sind. In welchem Ausmaß dies der Fall ist, worin diese bestehen und wie sich die Erwerbsrisiken im zeitlichen Verlauf entwickeln, wird anhand ausgewählter empirischer Befunde erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Posting and agency work in British construction and hospitality: the role of regulation in differentiating the experiences of migrants (2017)

    Alberti, Gabriella ; Danaj, Sonila ;

    Zitatform

    Alberti, Gabriella & Sonila Danaj (2017): Posting and agency work in British construction and hospitality. The role of regulation in differentiating the experiences of migrants. In: The international journal of human resource management, Jg. 28, H. 21, S. 3065-3088. DOI:10.1080/09585192.2017.1365746

    Abstract

    "This article engages with IHRM debates on the transnational regulation of labour, exploring how migration policy and work fragmentation affect employment dynamics in multi-employer settings. It draws from two qualitative case studies on migrant workers in British hospitality and construction, focusing on regulatory outcomes of the Agency Worker Directive, the Posting of Workers Directive and the Tier System of immigration. The findings illustrate how workers' experiences are critically shaped by the combination of their migration and employment statuses in the context of firms' restructuring strategies and transnational labour mobility. Temporal employment constraints and exclusion from equal treatment linked to migrant status, combined with labour subcontracting across the sectors, produce intensification of work, inferior terms and conditions, greater insecurity and dependence for migrant temporary workers. The main argument is that increasing differentiation between categories of migrant workers goes beyond the simple distinction of EU and Third Country Nationals, and is produced by the exceptional regulatory spaces into which these migrants are locked. Highlighting the combined influence of migration regulation and management restructuring practices, the article proposes a re-theorisation of IHRM that includes migration perspectives into the study of management changes and labour regulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmigration oder Auswanderung? Eine Analyse atypischer Arbeitsmigration nach Deutschland (2017)

    Wagner, Bettina ; Hassel, Anke;

    Zitatform

    Wagner, Bettina & Anke Hassel (2017): Arbeitsmigration oder Auswanderung? Eine Analyse atypischer Arbeitsmigration nach Deutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 6, S. 409-420. DOI:10.5771/0342-300X-2017-6-409

    Abstract

    "Deutschland ist zu einem der wichtigsten Zielländer für Arbeitsmigranten innerhalb der Europäischen Union (EU) geworden. Die deutsche Regierung hat nach den Osterweiterungsrunden von 2004 und 2007 temporäre Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit für die Beitrittsländer eingeführt. Diese Beschränkungen hatten allerdings keinen großen Einfluss auf den Gesamtumfang der Arbeitskräftemobilität. Vielmehr gingen sie mit neuen, 'atypischen' Formen der Mobilität wie Arbeitnehmerentsendung, Selbstständigkeit und Saisonarbeit einher, die gemäß den Regelungen der EU nur in geringem Umfang den Bestimmungen des Gastlandes unterliegen. Durch die Kombination der vorübergehenden Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit und die durch atypische Formen der Mobilität eröffneten Möglichkeiten wurden Anreize für Unternehmen und Arbeitsmigranten geschaffen, Formen der atypischen Migration zu verfolgen. Dies trug zu einer beträchtlichen Zunahme von Ausgliederungen und Subunternehmerverträgen bei, bei denen der flexible Einsatz von externen Arbeitskräften die bereits bestehende Wettbewerbsdynamik im unteren Lohnsegment verstärkte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migrantisch, weiblich, prekär?: Über prekäre Selbständigkeiten in der Berliner Friseurbranche (2017)

    Yildiz, Özlem;

    Zitatform

    Yildiz, Özlem (2017): Migrantisch, weiblich, prekär? Über prekäre Selbständigkeiten in der Berliner Friseurbranche. (Kultur und soziale Praxis), Bielefeld: Transcript, 316 S.

    Abstract

    "Mit ca. 2.500 eingetragenen Salons ist die Friseurbranche in Berlin mit Abstand die größte in Deutschland. Die bisherige Forschung zur Migrant_innenökonomie und zu Frauen in der Selbständigkeit hat die Branchenanalyse vernachlässigt, weshalb gruppenabhängige Untersuchungen häufig zu Zuschreibungen von Merkmalen geführt haben, die die Gruppen als besonders und separiert von den anderen herausgearbeitet haben. In ihrer Forschung zur Selbständigkeit in der Berliner Friseurbranche zeigt Özlem Yildiz mithilfe eines vergleichenden Mixed-method-Ansatzes, dass Akteure desselben Feldes ähnlich agieren - unabhängig von migrantischen und weiblichen Zuschreibungen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migrantinnen und Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Vergleich der Jahre 2005 und 2013 (2016)

    Höhne, Jutta;

    Zitatform

    Höhne, Jutta (2016): Migrantinnen und Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Vergleich der Jahre 2005 und 2013. In: Wirtschaft und Statistik H. Sonderheft, S. 24-40.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktlage in Deutschland hat sich seit 2005 deutlich verbessert. Inwieweit haben auch Migrantinnen und Migranten davon profitiert? Analysen mit dem Mikrozensus 2005 und 2013 zeigen, dass die Erwerbsintegration unterschiedlich vorangeschritten ist. Erwerbsbeteiligung und Beschäftigungschancen von Zuwanderern aus der Europäischen Union (EU), dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und der Schweiz sind 2013 weitgehend unabhängig vom Migrationshintergrund. Für die Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten fällt die Bilanz ungünstiger aus: Die Lücke in der Erwerbsintegration hat sich nicht geschlossen. Die Zunahme der Erwerbschancen geht aber teilweise auch für EU-Zuwanderer mit mehr atypischer Beschäftigung einher." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Brückeneffekte für Ausländer am Arbeitsmarkt: Zeitarbeit kann Perspektiven eröffnen (2016)

    Jahn, Elke ;

    Zitatform

    Jahn, Elke (2016): Brückeneffekte für Ausländer am Arbeitsmarkt: Zeitarbeit kann Perspektiven eröffnen. (IAB-Kurzbericht 19/2016), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Zahl der Leiharbeitnehmer in Deutschland hat sich im letzten Jahrzehnt mehr als verdoppelt, auch im Jahr 2015 ist sie weiter gestiegen. Die Dynamik dieser Beschäftigungsform, kurze Beschäftigungsdauern und der hohe Ausländeranteil zählen zu den Charakteristiken der Branche. Es wird für den Zeitraum 2005 bis 2014 untersucht, ob Zeitarbeit eine Brücke in andere Beschäftigung sein kann und ob dies auch für Ausländer gilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Posting, subcontracting and low-wage employment in the German meat industry (2016)

    Wagner, Bettina ; Hassel, Anke;

    Zitatform

    Wagner, Bettina & Anke Hassel (2016): Posting, subcontracting and low-wage employment in the German meat industry. In: Transfer, Jg. 22, H. 2, S. 163-178. DOI:10.1177/1024258916636012

    Abstract

    "During the last few decades, the German meat industry has experienced an incomparable economic expansion, becoming one of the largest European producers and exporters in the sector. At the same time, Germany, traditionally characterized as a coordinated market economy with strong social partners and labour market institutions, has been nationally as well as internationally criticized for establishing a system of institutional exploitation of mobile and migrant labour in the industry. The aim of this article is to analyse how it was possible to create and maintain such a system under the eyes of social partners and to identify the defining factors for this development." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses bei Beschäftigten mit Migrationshintergrund: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/9170) (2016)

    Zitatform

    (2016): Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses bei Beschäftigten mit Migrationshintergrund. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/9170). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/9481 (26.08.2016)), 230 S.

    Abstract

    "Entwicklung von Zahl und Anteil Beschäftigter in versch. Arbeitsverhältnissen mit besonderem Blick auf die Staatsangehörigkeit seit 1996: Normalarbeitsverhältnisse, atypische Arbeitsverhältnisse, Leiharbeit, befristete und geringfügige Beschäftigung, Teilzeitarbeit, sozialversicherungspflichtige Vollzeitarbeit, Niedriglohnanteil (insgesamt 13 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Migration in der Arbeitswelt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/10428) (2016)

    Zitatform

    (2016): Migration in der Arbeitswelt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/10428). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/10603 (09.12.2016)), 114 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die kleine Anfrage der Abgeordneten Klaus Ernst, Frank Tempel, Sabine Zimmermann (Zwickau), weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE zum Thema "Migration in der Arbeitswelt" und informiert u.a. über Einkommenssituation, Beschäftigungsstand und Qualifikationsniveau von Migrantinnen und Migranten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The political economy of borders in a 'borderless' European labour market (2015)

    Wagner, Ines ;

    Zitatform

    Wagner, Ines (2015): The political economy of borders in a 'borderless' European labour market. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 53, H. 6, S. 1370-1385. DOI:10.1111/jcms.12256

    Abstract

    "The reconfiguration of political space lies at the heart of the European project and is the subject of manifold studies on the new shape of the European Union, but relatively little attention has been paid to the ways in which borders are de- and reconstructed in a pan-European labour market. In a pan-European labour market, state borders shift. Postings made via subcontractors and agencies providing temporary workers also rearrange the borders of the firm. However, we know very little about how these bordering practices interact within the pan-European labour market. This study argues that while borders have become porous, their porousness is one-directional, in the sense that it is in favour of capital but impacts negatively on labour rights. In developing a framework for understanding the relationship between changes in sovereign borders and changes in employment relations in the EU, this article integrates insights from international relations, political economy and border research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit verhindern: Vorschläge für eine gesetzliche Regelung zur Eindämmung von Missbräuchen beim Fremdpersonaleinsatz und zur Umsetzung der Leiharbeitsrichtlinie. Arbeitsrechtliches Gutachten (2014)

    Brors, Christiane; Schüren, Peter;

    Zitatform

    Brors, Christiane & Peter Schüren (2014): Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit verhindern. Vorschläge für eine gesetzliche Regelung zur Eindämmung von Missbräuchen beim Fremdpersonaleinsatz und zur Umsetzung der Leiharbeitsrichtlinie. Arbeitsrechtliches Gutachten. Düsseldorf, 106 S.

    Abstract

    Das Gutachten enthält Gesetzgebungsvorschläge, um die missbräuchliche Nutzung von Scheinwerkverträgen und Scheindienstverträgen zur illegalen Arbeitnehmerüberlassung und zur Scheinselbstständigkeit zu verhindern. Einbezogen werden auch ausländische legal und illegal tätige Verleiher und Arbeitnehmer, so dass Lohndumping auch unter dem Schutz von Entsendebescheinigungen und ausländischen Tarifverträgen erheblich erschwert wird. Weiterhin werden Regelungsvorschläge gemacht, die dem Missbrauch der legalen Leiharbeit zur Kostensenkung entgegenwirken. Außerdem soll die Mitbestimmung des Betriebsrats so verbessert werden, dass er wirksam gegen den missbräuchlichen Einsatz von Fremdpersonal einschreiten kann. Die Gestaltungsvorschläge sollen die Vorgaben der Leiharbeitsrichtlinie mit dem Ziel abgesicherter Flexibilisierung umsetzen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Migration in prekäre Arbeit?: ein Überblick (2014)

    Burkert, Carola ;

    Zitatform

    Burkert, Carola (2014): Migration in prekäre Arbeit? Ein Überblick. In: Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. (Hrsg.) (2014): Willkommen!? : Migration zwischen Fachkräftedebatte und prekärer Beschäftigung. Dokumentation der Fachtagung am 9. Juli 2014 in Kiel, S. 15-33, 2014-10-13.

    Abstract

    Der Beitrag beginnt mit einem Überblick über die einzelnen Beschäftigungsformen mit prekärem Potenzial: Teilzeit, geringfügige Beschäftigung, befristete Arbeitsverhältnisse, Leiharbeit und Solo-Selbstständigkeit. Die anschließende empirische Betrachtung von Ausmaß und Verbreitung dieser Beschäftigungsverhältnisse zeigt eine deutliche Zunahme im Zeitverlauf (2005 bis 2012). Prekaritätsrisiken, Folgen und Wirkungen werden einzeln und in Bezug auf MigrantInnen nach den vier Kriterien atypischer Beschäftigung (also Einkommen, soziale Sicherung, Beschäftigungsstabilität und Beschäftigungsfähigkeit) behandelt. Der Beitrag konstatiert im Fazit einen Wandel der Erwerbsformen und eine Zunahme (der Bedeutung) atypischer Beschäftigung. Wenn auch nicht jede atypische Beschäftigung prekär, so ist sie es aber dann, wenn sie im Vergleich zum Normalarbeitsverhältnis mit geringerem Einkommen und sozialer Absicherung, mit größerer Beschäftigungsunsicherheit verbunden ist, oder/und wenn sie unter schlechteren Arbeitsbedingungen stattfindet. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Do labour market conditions shape immigrant-native gaps in employment outcomes?: a comparison of 19 European countries (2014)

    Markaki, Yvonni;

    Zitatform

    Markaki, Yvonni (2014): Do labour market conditions shape immigrant-native gaps in employment outcomes? A comparison of 19 European countries. (ISER working paper 2014-41), Colchester, 44 S.

    Abstract

    "This article draws from different theoretical and empirical literatures to analyse the role of socioeconomic and regulatory conditions on immigrant-native gaps across four outcomes; unemployment, monthly earnings, underemployment, and precarious contracts. The empirical results suggest that immigrant-native gaps are larger in countries with more immigrants. Evidence also indicates that a stricter regulation of regular contracts increases the immigrant-native earnings gap and immigrants' chances of holding temporary contracts. A stricter regulation of temporary contracts increases immigrants' risk of unemployment and underemployment. A higher union density appears to suppress wage differences across some immigrant groups, rather than in comparison to natives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Selbstprofessionalisierungsprozesse in der dirty work: polnische Frauen in der irregulären Pflege in deutschen Haushalten (2014)

    Satola, Agnieszka;

    Zitatform

    Satola, Agnieszka (2014): Selbstprofessionalisierungsprozesse in der dirty work. Polnische Frauen in der irregulären Pflege in deutschen Haushalten. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 36, H. 3, S. 252-260. DOI:10.3262/MIG1403252

    Abstract

    Der Beitrag untersucht, wie unter der irregulären Arbeitsmigration polnischer Frauen in häusliche Pflegetätigkeiten und Hilfearbeit in deutschen Privathaushalten - sog. 'Live-ins' unter prekären Arbeitsbedingungen, 'dirty works' - biografische Selbstprofessionalisierungsprozesse entstehen. Das Arbeitskonzept der irregulären häuslichen Pflege beinhaltet folgende Komponenten: Gefühlsarbeit (Zuneigungs- und Geselligkeitsarbeit sowie biografische Arbeit), Wohlfühl-, Pflege-, Vertretungs- und Organisationsarbeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Differences in working conditions and employment arrangements among migrant and non-migrant workers in Europe (2012)

    Pérez, Elena Ronda; Benavides, Fernando G. ; Levecque, Katia ; Felt, Emily; Love, John G.; Rossem, Ronan van ;

    Zitatform

    Pérez, Elena Ronda, Fernando G. Benavides, Katia Levecque, John G. Love, Emily Felt & Ronan van Rossem (2012): Differences in working conditions and employment arrangements among migrant and non-migrant workers in Europe. In: Ethnicity and health, Jg. 17, H. 6, S. 563-577. DOI:10.1080/13557858.2012.730606

    Abstract

    "Objective. To determine migrant workers' exposure to select occupational risks and compare it with that of non-migrant workers in Europe.
    Design. Based on the European Working Conditions Survey (EWCS-2005, n=29,654 workers, 31 countries) we examined differential prevalence amongst migrant and non-migrant workers' primary paid jobs in terms of employment arrangements (working >10 hours/day, working >5 days/week, on Sundays, without a contract, changes in the work schedule and not free to decide when to take holidays or days off) and working conditions (exposure to hazards including chemical, physical agents, physical load and psychological conditions). For the purpose of this study, a migrant is defined as a person without nationality of the country of residence (n=926). Adjusted prevalence ratios (aPRs) for age, economic sector and education were calculated.
    Results. Differences in employment arrangements and working conditions were noted by migration status, gender and occupational status. Among non-manual workers, migrant males are more exposed than non-migrant males to negative psychosocial conditions - working at a very high speed (aPR 1.23; 95% CI 1.07 - 1.42) and shift work (aPR 1.66; 95% CI 1.27 - 2.17) - and adverse employment arrangements: working on Sundays (aPR 1.91; 95% CI 1.42 - 2.55), variable starting/finishing times (aPR 1.17; 95% CI 1.04 - 1.32) and changes in work schedule (aPR 1.56; 95% CI 1.30 - 1.88). Compared with non-migrant males, male migrant manual workers are the group with a greater number of disparities in terms of exposure to negative working conditions. Female migrant non-manual workers are more exposed to psychosocial conditions - working at very high speed (aPR 1.26; 95% CI 1.10 - 1.44) and shift work (aPR 1.61; 95% CI 1.29 - 2.01) while female manual migrant workers were more likely to report standing or walking (aPR 2.43; 95% CI 1.98 - 2.97), not having a contract (aPR 2.94; 95% CI 2.07 - 4.10) and not being free to decide days off and holidays (aPR 1.25; 95% CI 1.07 - 1.48) than non-migrants.
    Conclusion. Migrant workers across Europe are more likely to be exposed to certain working and employment arrangements that may place them at higher risk of future health problems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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