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Dossier

Migration und Integration

Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.

Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.

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im Aspekt "Integration in Vorschule und Schule"
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktchancen von Migranten in Europa: Analysen zur Bedeutung von Bildungsherkunft und Bildungssystemen (2017)

    Herwig, Andreas ;

    Zitatform

    Herwig, Andreas (2017): Arbeitsmarktchancen von Migranten in Europa. Analysen zur Bedeutung von Bildungsherkunft und Bildungssystemen. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH - Springer VS, 342 S. DOI:10.1007/978-3-658-17117-9

    Abstract

    "Andreas Herwig analysiert auf Basis der Europäischen Arbeitskräfteerhebung (EU-LFS) die Arbeitsmarktchancen von Einwanderern in 18 westeuropäischen Ländern. Er untersucht, ob eher die Herkunft der Personen oder die Herkunft ihrer Bildung relevant für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration ist und geht der Frage nach, inwieweit landes- und gruppenspezifische Bildungsverwertungschancen durch die Stratifizierung und Berufsfachlichkeit der Bildungssysteme der Aufnahmeländer geprägt werden. Die Ergebnisse liefern Erklärungen für ethnische Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt und bieten einen Beitrag zur Diskussion um den Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen auf Arbeitsmarktchancen." (Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund: in Abhängigkeit von der schulstatistischen Operationalisierung (2017)

    Kemper, Thomas;

    Zitatform

    Kemper, Thomas (2017): Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. In Abhängigkeit von der schulstatistischen Operationalisierung. In: Die Deutsche Schule, Jg. 109, H. 1, S. 91-115.

    Abstract

    "Nordrhein-Westfalen (NRW) erfasst im Rahmen einer auf Aggregatdaten basierenden Schulstatistik einen Migrationshintergrund, der von den KMK-Vorgaben abweicht. Das Erhebungskonzept der NRW-Statistik bietet seit wenigen Jahren aufgrund von zusätzlichen Schülermerkmalen und ergänzenden Elterninformationen neue analytische Möglichkeiten. Für die Grundgesamtheit der Schülerinnen und Schüler in NRW kann exemplarisch überprüft werden, inwiefern Ergebnisse zur Bildungsbeteiligung von der gewählten Operationalisierung des Migrationshintergrundes abhängen. Es zeigt sich, dass ein unter Einbezug von Elternmerkmalen weiter gefasster Migrationshintergrund mit geringeren Förderschulbesuchs- und höheren Gymnasialbesuchsanteilen einhergeht und dass die schulformbezogenen Bildungsdisparitäten im Vergleich zu Schülerinnen und Schülern ohne Migrationshintergrund geringer ausfallen. Zudem werden die schulstatistischen Potenziale des Datensatzes gegenüber anderen Erhebungsansätzen - etwa gemäß KMK-Empfehlung - diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Rolle der Familie für Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien in Deutschland (2017)

    Kuhnt, Anne-Kristin;

    Zitatform

    Kuhnt, Anne-Kristin (2017): Die Rolle der Familie für Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien in Deutschland. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 37, H. 3, S. 232-251. DOI:10.3262/ZSE1703232

    Abstract

    "In allen Etappen des Bildungsverlaufes erzielen Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund (MH) schlechtere Bildungserfolge als Kinder ohne MH. Sie erhalten später Zugang zu vorschulischer Bildung, werden häufiger vor Schuleintritt zurückgestellt, weisen schon in der Grundschule schlechtere Kompetenzen auf und erlangen seltener eine Übergangsempfehlung für das Gymnasium. Diese migrationsspezifischen Disparitäten setzen sich an der Hochschule fort. Im Fokus dieses Beitrags steht die Frage, inwiefern der familiäre Hintergrund die Bildungsbeteiligung bzw. den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien beeinflusst. Beantwortet wird sie mit Hilfe eines Literaturüberblicks zur migrationsspezifischen Bildungsungleichheit in Deutschland. Ausgangspunkt ist dabei der strukturell-individualistische Erklärungsansatz von Boudon (1974), der Unterschiede nach sozialer Herkunft als Folge sozialer Ungleichheit beschreibt. Dem Bildungsverlauf chronologisch folgend, beginnt der Beitrag mit dem vorschulischen Bereich, nimmt dann die Grundschulzeit sowie die Sekundarstufe in den Fokus, bevor der Hochschulbereich betrachtet wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The causal effect of age at migration on youth educational attainment (2017)

    Lemmermann, Dominique; Riphahn, Regina T. ;

    Zitatform

    Lemmermann, Dominique & Regina T. Riphahn (2017): The causal effect of age at migration on youth educational attainment. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 908), Berlin, 56 S.

    Abstract

    "We investigate the causal effect of age at migration on subsequent educational attainment in the destination country. To identify the causal effect we compare the educational attainment of siblings at age 21, exploiting the fact that they typically migrate at different ages within a given family. We consider several education outcomes conditional on family fixed effects. We take advantage of long running and detailed data from the German Socio-Economic Panel, which entails an oversample of immigrants and provides information on language skills. We find significant effects of age at migration on educational attainment and a critical age of migration around age 6. The educational attainment of female immigrants responds more strongly to a high age at immigration than that of males. Also, language skills do not appear to be central for the causal connection between age at migration and educational attainment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The optimism trap: Migrants' educational choices in stratified education systems (2017)

    Tjaden, Jasper Dag; Hunkler, Christian ;

    Zitatform

    Tjaden, Jasper Dag & Christian Hunkler (2017): The optimism trap: Migrants' educational choices in stratified education systems. In: Social science research, Jg. 67, H. September, S. 213-228. DOI:10.1016/j.ssresearch.2017.04.004

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Aspirationen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund (2017)

    Wicht, Alexandra ; Siembab, Matthias ; Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang;

    Zitatform

    Wicht, Alexandra, Matthias Siembab & Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (2017): Berufliche Aspirationen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 46, H. 4, S. 10-13.

    Abstract

    "Bildungs- und Berufsaspirationen von Einheimischen und von Jugendlichen mit Migrationshintergrund unterscheiden sich deutlich. Wie aber lassen sich diese Unterschiede erklären? Während etablierte Erklärungsansätze auf Individuen und ihre Familien abstellen, wird im Beitrag anhand von Daten des Nationalen Bildungspanels aufgezeigt, dass darüber hinaus auch die Schulform und die Schulkultur bzw. die Zusammensetzung der Schulklasse eine wichtige Rolle spielen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Ungleiche Bildungschancen: Fakten zur Benachteiligung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem (2017)

    Zitatform

    (2017): Ungleiche Bildungschancen. Fakten zur Benachteiligung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem. (Kurz & bündig / Sachverständigenrat Deutscher Stiftungen für Integration und Migration), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "Bildung ist ein Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe. Allerdings sind die Bildungschancen in Deutschland nach wie vor ungleich verteilt; das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. In einem Faktenpapier hat der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration die zentralen Befunde zur Bildungsbenachteiligung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund zusammengestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Symbolische Ordnung und Bildungsungleichheit in der Migrationsgesellschaft (2016)

    Arslan, Emre ; Bozay, Kemal;

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    Arslan, Emre & Kemal Bozay (Hrsg.) (2016): Symbolische Ordnung und Bildungsungleichheit in der Migrationsgesellschaft. (Interkulturelle Studien), Wiesbaden: Springer VS, 550 S. DOI:10.1007/978-3-658-13703-8

    Abstract

    "Der Sammelband beschäftigt sich ausführlich und interdisziplinär mit der Bildungsungleichheit in Migrationsprozessen und stützt sich dabei sowohl auf den von Pierre Bourdieu verwendeten Begriff der 'Symbolischen Ordnung' als auch auf aktuelle Diskurse der Bildungsungleichheit in der Migrationsgesellschaft." (Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    Integration durch Bildung: Migranten und Flüchtlinge in Deutschland. Gutachten (2016)

    Blossfeld, Hans-Peter; Bos, Wilfried; Hannover, Bettina ; Wößmann, Ludger ; Tippelt, Rudolf; Roßbach, Hans-Günther; Daniel, Hans-Dieter; Seidel, Tina; Lenzen, Dieter; Köller, Olaf ;

    Zitatform

    Blossfeld, Hans-Peter, Wilfried Bos, Hans-Dieter Daniel, Bettina Hannover, Olaf Köller, Dieter Lenzen, Hans-Günther Roßbach, Tina Seidel, Rudolf Tippelt & Ludger Wößmann (2016): Integration durch Bildung. Migranten und Flüchtlinge in Deutschland. Gutachten. Münster: Waxmann, 327 S.

    Abstract

    "Die jüngsten Migrations- und Wanderungsbewegungen stellen Deutschland vor große Herausforderungen, zu denen auch die erfolgreiche Integration von Personen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen in das Bildungssystem gehört. Die unterschiedlichen Motive für die Zuwanderung sind dabei ebenso von Bedeutung wie die damit verbundenen Rechtsansprüche auf Integration. Im vorliegenden Gutachten geht der Aktionsrat Bildung auf die historischen, juristischen und ökonomischen Rahmenbedingungen von Zuwanderung ein und legt statistische Daten vor, die aufgrund der hohen Dynamik im Migrationsgeschehen den gegenwärtigen Stand abbilden. Ebenso wird die psychologische Situation der Zugewanderten analysiert. Von der frühen Kindheit bis zur Weiterbildung werden bildungsphasenspezifische Daten und Fakten über Personen mit Migrationshintergrund dargelegt und die Erfahrungen auf das Flüchtlingsgeschehen übertragen. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Aktionsrat Bildung dringend die Entwicklung und Umsetzung eines Masterplans Bildungsintegration als Teil eines Masterplans Migration. Die Empfehlungen sind an die verschiedenen Typen von Akteuren adressiert, die hinsichtlich der großen Herausforderungen Verantwortung tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Multiple paths to inequality: how institutional contexts shape the educational opportunities of second-generation immigrants in Europe (2016)

    Borgna, Camilla ;

    Zitatform

    Borgna, Camilla (2016): Multiple paths to inequality. How institutional contexts shape the educational opportunities of second-generation immigrants in Europe. In: European Societies, Jg. 18, H. 2, S. 180-199. DOI:10.1080/14616696.2015.1134801

    Abstract

    "Most cross-country studies on educational systems aim at identifying the net effects of single institutional aspects on students' outcomes. In this paper, I argue that educational systems are best conceived as configurations of interconnected elements. The aim of this paper is to provide a systematic assessment of how selected features of the educational system and of the immigration context combine in countries where second-generation immigrants severely underperform their native peers, net of socio-economic differentials. Using PISA data from 2006 and 2009, I compare the relative mathematics achievement of students with and without an immigrant background in 17 Western-European educational systems. The empirical results, based on fuzzy-set Qualitative Comparative Analysis, point to the existence of functional equivalents and institutional complementarities. Equally severe disadvantages can be found in the rigidly tracking systems of German-speaking and Dutch-speaking countries, but also in the highly comprehensive Scandinavian systems, where a delayed entry in the educational system is coupled with a wide distance from the language of instruction. Moreover, even in the absence of tracking, second-generation immigrants critically lag behind their native peers if they are overrepresented in schools with a poor learning environment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf: Mechanismen, Befunde, Debatten (2016)

    Diehl, Claudia ; Hunkler, Christian ; Kristen, Cornelia ;

    Zitatform

    Diehl, Claudia, Christian Hunkler & Cornelia Kristen (Hrsg.) (2016): Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf. Mechanismen, Befunde, Debatten. Wiesbaden: Springer VS, 671 S.

    Abstract

    "Die Bildungsforschung hat in den letzten Jahren - teilweise bedingt durch die öffentliche Diskussion der Ergebnisse der Schulleistungsstudien - einen regelrechten Boom erfahren. Auch die Migrationsforschung erhielt im Zuge des offiziellen Bekenntnisses Deutschlands zur Zuwanderung ('Deutschland ist ein Einwanderungsland') einen enormen Auftrieb. Die Forschung zu ethnischen Ungleichheiten im deutschen Bildungssystem verbindet diese beiden Themen und behandelt gleichzeitig einen gesellschaftlichen Bereich, der für die späteren Lebenschancen besonders folgenreich ist. Der vorliegende Band soll einen Überblick über die Ergebnisse der empirischen Forschung in Bezug auf ethnische Bildungsungleichheiten geben. Die Autorinnen und Autoren identifizieren die wichtigsten und stabilsten Ergebnisse zu den behandelten Fragen, vergleichen diese überblicksartig, weisen auf Forschungslücken hin und diskutieren offene bzw. strittige Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "It's their responsibility, not ours": stereotypes about competence and causal attributions for immigrants' academic underperformance (2016)

    Froehlich, Laura ; Mok, Sog Yee ; Martiny, Sarah E. ; Deaux, Kay ;

    Zitatform

    Froehlich, Laura, Sarah E. Martiny, Kay Deaux & Sog Yee Mok (2016): "It's their responsibility, not ours". Stereotypes about competence and causal attributions for immigrants' academic underperformance. In: Social psychology, Jg. 47, H. 2, S. 74-86. DOI:10.1027/1864-9335/a000260

    Abstract

    "In many countries, there is a gap in academic performance between native-born students and students with certain immigrant backgrounds. Based on ultimate attribution error theory, we examined the stereotypes and causal attributions that German student teachers use to account for immigrants' underperformance. By including both Turkish-origin and Italian-origin migrants, we assessed whether these judgments are group-specific. A pilot study showed that Turkish-origin migrants were viewed more negatively than either Germans or Italian-origin migrants. Studies 1 and 2 showed that negative stereotypes moderated judgments of internal responsibility for both immigrant groups. Study 2 also showed that negative stereotypes moderated external attributions for the underperformance of Turkish-origin, but not Italian-origin, migrants." (Author's abstract, © 2015 Hogrefe Publishing) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Deutsch ab Geburt: Einfluss von Staatsangehörigkeit auf Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg (2015)

    Felfe, Christina ; Fichtl, Anita; Saurer, Judith;

    Zitatform

    Felfe, Christina, Judith Saurer & Anita Fichtl (2015): Deutsch ab Geburt. Einfluss von Staatsangehörigkeit auf Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 68, H. 24, S. 17-22.

    Abstract

    "Wirkt das Geburtsortsprinzip positiv auf die Bildungsbeteiligung und den Bildungserfolg von Immigrantenkindern? Seit der Reform des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 können Kinder ausländischer in Deutschland lebender Eltern unter bestimmten Voraussetzungen die deutsche Staatsangehörigkeit nach dem Geburtsortsprinzip erhalten. Analysen administrativer Mikrodatensätze erlauben einen Vergleich dieser Kinder mit Kindern, die (kurz) vor dem Stichtag 1. Januar 2000 geboren wurden. Die gefundenen Ergebnisse zeigen, dass die deutsche Staatsangehörigkeit für Kinder ausländischer Eltern anfänglich positive Effekte auf die Bildungsbeteiligung der Kinder entfalten kann. Allerdings weisen die Ergebnisse ebenfalls daraufhin, dass höhere Bildungsbeteiligungsraten nicht dauerhaft zu größerem Bildungserfolg führen. Durch die deutsche Staatsbürgerschaft erhöhen sich demnach nicht die schulischen Leistungen der Kinder. Integration durch Einbürgerung ab Geburt allein garantiert noch keinen nachhaltigen Erfolg im deutschen Bildungssystem. Dafür sind weitere politische Anstrengungen notwendig, die das Bildungspotenzial von Immigrantenkindern besser ausschöpfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Against all odds? Bildungserfolg in vietnamesischen und türkischen Familien in Deutschland (2015)

    Nauck, Bernhard ; Schnoor, Birger ;

    Zitatform

    Nauck, Bernhard & Birger Schnoor (2015): Against all odds? Bildungserfolg in vietnamesischen und türkischen Familien in Deutschland. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 67, H. 4, S. 633-657. DOI:10.1007/s11577-015-0345-2

    Abstract

    "Erklärungen zu Unterschieden im Bildungserfolg von einheimischen und Migrantenjugendlichen beziehen sich hauptsächlich auf Unterschiede in der Verfügbarkeit von ökonomischem, sozialem und kulturellem Kapital und der daraus resultierenden generellen Benachteiligung von Migrantenfamilien. Die Bildungsstatistik zeigt jedoch erhebliche ethnische Unterschiede im Bildungserfolg: Während Jugendliche mit türkischer Herkunft einen vergleichsweise geringen Bildungserfolg haben, ist der der Jugendlichen vietnamesischer Herkunft sogar noch höher als der der deutschen Referenzpopulation. Die empirische Analyse untersucht den Zusammenhang zwischen familialen Ressourcen, Bildungsaspirationen, Erziehungsstilen und Akkulturationsverhalten und dem Bildungserfolg in einer standardisierten Querschnittserhebung mit Müttern und ihren Kindern. Daten von 720 Mutter- Kind-Dyaden wurden in zwei Aufnahmekontexten (Hamburg und Sachsen) aus drei ethnischen Gruppen (Familien mit türkischer, vietnamesischer und deutscher Herkunft) und zwei Altersgruppen (Übergang zur Sekundarstufe I und II) erhoben. Wurden die familialen Ressourcen kontrolliert, reduzierten sich die Differenzen zwischen den deutschen und türkischen Jugendlichen, wohingegen der Bildungserfolg der Vietnamesen noch ausgeprägter würde, hätten sie dieselben familialen Ressourcen wie die Deutschen. Bildungsaspirationen, Erziehungsstile und familiales Akkulturationsverhalten können nur teilweise den ethnischen Unterschied im Bildungserfolg auflösen, d. h. ein wesentlicher Teil der 'ethnischen Residue' zugunsten der Jugendlichen vietnamesischer Herkunft bleibt bestehen." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Changes in the educational achievement of immigrant youth in western societies: the contextual effects of national (educational) policies (2015)

    Riederer, Bernhard ; Verwiebe, Roland ;

    Zitatform

    Riederer, Bernhard & Roland Verwiebe (2015): Changes in the educational achievement of immigrant youth in western societies. The contextual effects of national (educational) policies. In: European Sociological Review, Jg. 31, H. 5, S. 628-642. DOI:10.1093/esr/jcv063

    Abstract

    "Prior research has identified a large number of factors that explain differences in scholastic achievement. However, analyses of the educational performance of students from immigrant families and possible changes in these performances over time remain quite scarce. The present article addresses this shortcoming by means of a multilevel analysis of 24 Western countries based on PISA data from 2000 to 2012. Since the relevance of individual explanatory factors and school characteristics has been repeatedly shown, we focus on structural effects at the level of national policies. Our results show that the disparities in educational success between native and immigrant youth declined between 2000 and 2012 in several countries under study, especially in Central Europe. Nevertheless, there still are marked and relatively stable differences between various types of immigrant societies (e.g. traditional immigration countries like Canada vs. Continental European Countries like Germany). Analysing macro-level factors we observe stability as well as change: On the one hand, the positive effect of the quality of the educational system for immigrant students' educational achievement remains stable. On the other hand, negative effects of the stratification of the educational system diminished, while educational expenditures gained influence over the last decade." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Microeconometric analyses on economic consequences of selective migration (2015)

    Ruhose, Jens ;

    Zitatform

    Ruhose, Jens (2015): Microeconometric analyses on economic consequences of selective migration. (ifo-Beiträge zur Wirtschaftsforschung 61), München, 202 S.

    Abstract

    "The introduction in Chapter 1 of the volume summarizes three studies of the author that deal with explanations for migrant selection and the importance of migrant selection to labor force quality. The chapter also contains a discussion of empirical methods in migration economics. Chapter 2 quantifies non-pecuniary migration costs that are incurred due to selective migration along cultural traits. The results give a lower-bound estimate of psychic migration costs, which are economically substantial. Chapter 3 focuses on the school system as a tool for integrating migrants. The chapter shows that comprehensive schooling, that is, the abolition of early between-school tracking based on ability, might not be an appropriate way to foster the Integration of migrants, albeit children from the least integrated families are disadvantaged in early tracking systems. Chapters 4 and 5 cover the effect of immigration on die host societies along two dimensions: native income mobility and crime. Chapter 4 looks at the impact of immigration on the intergenerational income mobility of natives. A priori, it is unclear whether immigration should increase or decrease the importance of socioeconomic background for the success of native children. The chapter documents that the presence of migrants mitigates the importance of family background by nudging children to choose occupations that are complementary to the skills and occupations of migrants. Chapter 5 investigates the impact of immigration on crime. The current perception in the literature is that migrants do not substantially increase crime. However, by looking at a group of immigrants with low occupational and language skills, but who were granted immediate citizenship upon arrival, the chapter shows that migrants can have a substantial increasing effect on the crime rate. The chapter also contribute by showing that preexisting regional economic conditions matter in the migrant-crime relationship" (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Teilnahmebedingungen im Bildungssystem und institutionalisierte Handlungsmuster von Migrantengruppen: Aspekte eines Analysemodells und das Beispiel der italienischen Einwanderung (2015)

    Schmid, Marc;

    Zitatform

    Schmid, Marc (2015): Teilnahmebedingungen im Bildungssystem und institutionalisierte Handlungsmuster von Migrantengruppen. Aspekte eines Analysemodells und das Beispiel der italienischen Einwanderung. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 35, H. 2, S. 204-219.

    Abstract

    "Die Migrationssoziologie in Deutschland hat bislang häufig abgrenzende Zuschreibungen zwischen den Migranten und der Aufnahmegesellschaft reproduziert. Einige Ansätze zur Auflösung dieser homogenisierten Grobraster werden im Folgenden aufgegriffen: 1.) Eine Konkretisierung der heterogenen Teilnahmebedingungen im Einwanderungskontext sowie eine wissenssoziologische Perspektive zur Analyse typischer Handlungsstrategien von Migrantengruppen. 2.) Eine Analyse der sozialen Konstruktion ethnisierter Kategorien. Exemplarisch werden die theoretischen Überlegungen 3.) entlang einer Skizze der italienischen Migration nach Deutschland dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The integration of the second generation in Germany: results of the ties survey on the descendants of Turkish and Yugoslavian immigrants (2015)

    Sürig, Inken; Wilmes, Maren;

    Zitatform

    Sürig, Inken & Maren Wilmes (2015): The integration of the second generation in Germany: results of the ties survey on the descendants of Turkish and Yugoslavian immigrants. (IMISCOE Research), Amsterdam: Amsterdam University Press, 195 S. DOI:10.5117/9789089648426

    Abstract

    "This book presents a research report on the results of the TIES survey conducted in Germany in 2008. It elaborates various aspects of the integration of the second generation with a Turkish and Yugoslavian migration background in Berlin and Frankfurt. Topics covered include educational careers and educational outcomes, labour market positions, segregation and housing, ethnic and cultural orientations, social relations, and family formation and partner relationships. The focus of the report is the description and classification of quantitatively ascertained empirical data. It discusses a broad range of issues from migration research concerning the integration process of second generations. The relevance of this sort of research lies partly in its potential to clarify whether or not the German-born children of labour migrants have the same chances and opportunities as the children of native-born parents. A first, but important approach to answer this question is the following extensive description of second-generation migrants in various areas of German society." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Can schools help to integrate immigrants? (2015)

    Zitatform

    (2015): Can schools help to integrate immigrants? (Pisa in focus), Paris, 4 S. DOI:10.1787/5jrqj7vk0jhk-en

    Abstract

    "Only in some countries is a larger proportion of immigrant students in schools related to lower student performance - and this relationship is mostly explained by the concentration of disadvantaged students in these schools. Immigrant students from the same country of origin and similar socio-economic background often perform differently in different school systems. There is a strong connection between the performance of immigrants at school and their education and labour market outcomes as young adults." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Indicators of immigrant integration 2015: Settling in (2015)

    Zitatform

    (2015): Indicators of immigrant integration 2015: Settling in. (Indicators of immigrant integration ... : settling in / OECD 2), Paris, 344 S. DOI:10.1787/9789264234024-en

    Abstract

    "Der Bericht legt zum ersten Mal vergleichende Indikatoren aus allen OECD- und EU-Ländern vor. Dazu wertet er Daten über Bildung, Gesundheit, Wohnverhältnisse sowie zur Einkommens- und Arbeitsmarktsituation von Zuwanderern und Zuwandererkindern aus. Ein Sonderkapitel beschäftigt sich mit den Kindern von Migranten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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