Migration und Integration
Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.
Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.
Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.
Zurück zur Übersicht- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
- Einwanderungspolitik
- Auswirkungen von Migration
- Wanderungsmotivation und Rückwanderung
- Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik
- Qualifikation, Bildung und Beschäftigung
- Integration und soziale Teilhabe
- internationale Aspekte
- Personengruppen
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Literaturhinweis
Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit (2022)
Schreyer, Franziska; Getu Lakew, Solomon; Bauer, Angela;Zitatform
Schreyer, Franziska, Angela Bauer & Solomon Getu Lakew (2022): Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit. In: IAB-Forum H. 09.03.2022 Nürnberg, 2022-03-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220309.01
Abstract
"Auszubildende, die in Deutschland nur geduldet sind, müssen zunächst ihre Ausbildung erfolgreich durchlaufen, wenn sie das Risiko einer Abschiebung reduzieren und sich langfristig ein Leben in Deutschland aufbauen möchten. Die neue Bundesregierung plant, ihnen bereits während der Ausbildung statt einer Duldung eine Aufenthaltserlaubnis zu gewähren. Zusammen mit weiteren Maßnahmen würde dies für Auszubildende wie Betriebe mehr Rechtssicherheit und bessere Perspektiven schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
Literaturhinweis
Menschen mit Duldung als Potenziale für Ausbildung und Arbeitsmarkt: Was die Ampelregierung ändern will (2022)
Schreyer, Franziska;Zitatform
Schreyer, Franziska (2022): Menschen mit Duldung als Potenziale für Ausbildung und Arbeitsmarkt: Was die Ampelregierung ändern will. In: IAB-Forum H. 23.05.2022 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220523.01
Abstract
"In Deutschland lebten Mitte 2021 knapp 243.000 Menschen, die aufenthaltsrechtlich lediglich geduldet waren. Die neue Bundesregierung will ihnen den Übergang in sichere Aufenthaltstitel erleichtern – sofern es den Betroffenen gelingt, am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Arbeitsverwaltung ist daher mehr denn je gefordert, deren Erwerbsintegration in geeigneter Weise zu unterstützen. Dies kann auch dazu beitragen, den hohen Personalbedarf der Betriebe zu decken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
Literaturhinweis
Auswirkung des Strukturwandels für die Bundesländer in der langen Frist - Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040 (2022)
Zika, Gerd ; Kalinowski, Michael; Bernardt, Florian; Wolter, Marc Ingo; Maier, Tobias ; Hummel, Markus; Schneemann, Christian ; Mönnig, Anke;Zitatform
Zika, Gerd, Florian Bernardt, Markus Hummel, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Anke Mönnig, Christian Schneemann & Marc Ingo Wolter (2022): Auswirkung des Strukturwandels für die Bundesländer in der langen Frist - Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040. (IAB-Forschungsbericht 22/2022), Nürnberg, 28 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2222
Abstract
"Die Bundesländer in Deutschland unterscheiden sich in ihrer Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur und sie weisen deshalb auch unterschiedliche Arbeitskräfteengpässe und -überhänge auf. Aufgrund ihrer verschiedenartigen Entwicklungen werden auch künftig Unterschiede im Arbeitsmarktgeschehen der Bundesländer bestehen. Mit Hilfe des sogenannten QuBe-Modellverbundes (7. Welle der QuBe-Basisprojektion) werden langfristige immanente Megatrends wie die demografische Entwicklung, der wirtschaftliche Strukturwandel und die Digitalisierung im Modell selbst erfasst und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt sichtbar gemacht. Die Analyse zeigt, dass trotz der veränderten Arbeits- und Verhaltensweisen im Zuge der Covid 19-Pandemie und der aktuellen Energiekrise das künftige Arbeitsmarktgeschehen in der langen Frist zu einem großen Teil von der demografischen Entwicklung und damit von einem zunehmenden Bevölkerungsrückgang geprägt ist. Dementsprechend ist das Arbeitskräfteangebot in zehn von sechzehn Bundesländern bis zum Jahr 2040 rückläufig, besonders stark in den östlichen Bundesländern. Ausnahmen sind Baden-Württemberg, Bayern und Hessen sowie die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg. Dies führt dazu, dass der Arbeitskräftebedarf ebenfalls fast überall abnimmt. Abgesehen von Bayern, Schleswig-Holstein und Hamburg ist in allen Bundesländern mit einer rückläufigen Erwerbslosenquote zu rechnen, so dass von Engpässen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Berufen auszugehen ist. Somit dürfte die Rekrutierung von Arbeitskräften in vielen Wirtschaftsbereichen und Regionen in der längeren Frist zunehmend schwieriger werden. Dies betrifft in besonderer Weise das Gesundheitswesen oder den Bereich der IT-Dienstleistungen, zwei Branchen deren Bedarf an qualifiziertem Personal kontinuierlich wächst. Ebenfalls schwieriger wird die Rekrutierung in produzierenden/technischen Berufen, in welchen eine hohe Zahl an Personen mit einer beruflichen Qualifizierung in den Ruhestand gehen. Umso wichtiger ist es, dass die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch, der durch die steigenden Energiekosten als Folge des Angriffs auf die Ukraine verursacht wurde, wieder auf ihren ursprünglichen Wachstumspfad zurückkehrt. Nur dann kann einer Verfestigung von Arbeitslosigkeit und einem verstärkten Rückzug aus dem Arbeitsmarkt effektiv entgegengewirkt werden (Hutter/Weber 2020; Fuchs/Weber/Weber 2020). Verschärfen doch Personen, die sich dauerhaft vom Arbeitsmarkt zurückziehen, die Rekrutierungssituation aus Sicht der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Der durch die Pandemie und die Energiekrise wohl eher noch beschleunigte Strukturwandel, stellt schon jetzt gerade die Bundesländer, in denen das Verarbeitende Gewerbe stark ist, vor große Herausforderungen. Digitalisierung und Dekarbonisierung erfordern eine permanente Modernisierung und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Will man deren Wettbewerbsfähigkeit nicht aufs Spiel setzen, sind gut qualifizierte Arbeitskräfte unverzichtbar. Dies setzt nicht zuletzt die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen voraus. Zugleich muss der Standort Deutschlands für qualifizierte Migrantinnen und Migranten, die am Arbeitsmarkt dringend benötigt werden, attraktiv bleiben. Detaillierte Ergebnisse können den Arbeitsmarktdossiers zu einzelnen Bundesländern entnommen werden (www.QuBe-Dossiers.de)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Contribution of Migration to Regional Development (2022)
Zitatform
(2022): The Contribution of Migration to Regional Development. (OECD Regional Development studies), Paris, 135 S. DOI:10.1787/57046df4-en
Abstract
"With many regions in OECD countries facing declining working age populations, the geographical dimension of migration has become crucial for regional development. Where migrants settle within countries and how much they contribute to the local economies are important questions for policy makers. This report aims to address these questions using two novel datasets that offer internationally comparable information on migration and migrants' labour market integration across cities, towns and rural areas in OECD countries. The report also analyses different dimensions of regional development and provides new evidence on how migrants contribute to regional income, innovation, international trade and labour markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Can Africa Help Europe Avoid Its Looming Aging Crisis? (2021)
Kenny, Charles; Yang, George;Zitatform
Kenny, Charles & George Yang (2021): Can Africa Help Europe Avoid Its Looming Aging Crisis? (Working paper / Center for Global Development 584), Washington, DC, 26 S.
Abstract
"There will be 95 million fewer working-age people in Europe in 2050 than in 2015, under business as usual. This will cause significant fiscal stress as well as slower economic growth. Potential responses include: (a) raising labor force participation by women and older workers; (b) automation; and (c) outsourcing. But none will be sufficient. This leaves immigration: while migrants create demand for jobs as well as fill them, they can help rebalance the ratio of working to non-working populations. The paper compares business as usual estimates of inflows to 2050 with the size of the labor gap in Europe. Under plausible estimates, business as usual will fill one-third of the labor gap. This suggests a need for an urgent shift if Europe is to avoid an aging crisis. Africa is the obvious source of immigrants, to mutual benefit" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Population Aging and Migration (2021)
Zitatform
Poutvaara, Panu (2021): Population Aging and Migration. (IZA discussion paper 14389), Bonn, 24 S.
Abstract
"International migration flows largely reflect demographic patterns and economic opportunities. Migration flows increase in expected income and other pull factors in potential destinations, and in push factors in the origin, like high unemployment, low wages, and high population growth. Migration flows decrease in the geographic and cultural distance between the potential origin and destination, and in other migration costs. To the extent that migrants are employed, immigration can alleviate challenges arising from population aging. For origin countries, the effects of migration may go either way, depending on whether increased incentives to invest in education are sufficient to compensate the loss of skilled workers. Throughout the 20th century, Northern America and Australia and New Zealand attracted highest immigration flows. Latin America was consistently a continent of emigration. Europe went through a major reversal from a continent of emigration until 1950s to a continent of immigration. In the 21st century, crucial questions for demographic and migration research are how fertility rate and emigration rate are going to develop in Africa. Even modest increases in emigration from Africa would generate major increases in immigration pressure in the rest of the world, mostly in Europe. Other major questions on the future research agenda are the effects of the climate change and rapid improvements in information technology." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bedeutung und Modellierung von Migrationsprozessen im Rahmen von Bevölkerungs- und Arbeitsmarktprognosen (2020)
Zitatform
Fuchs, Johann, Doris Söhnlein & Patrizio Vanella (2020): Bedeutung und Modellierung von Migrationsprozessen im Rahmen von Bevölkerungs- und Arbeitsmarktprognosen. In: P. Deschermeier, J. Fuchs, I. Iwanow & C. B. Wilke (Hrsg.) (2020): Zur Relevanz von Bevölkerungsvorausberechnungen für Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Regionalpolitik, Bielefeld, wbv S. 94-117, 2020-03-31.
Abstract
"Bevölkerungsprojektionen werden am stärksten durch die zugrunde liegenden Annahmen zur zukünftigen Migrationsentwicklung beeinflusst. Da sich diese am schwersten vorausberechnen lässt, stellt die Modellierung zukünftiger Migrationsbewegungen ein ebenso wichtiges wie anspruchsvolles Unterfangen dar. Unser Beitrag vergleicht in Form von Modellrechnungen unterschiedliche Modellansätze zur Projektion der Migration ausländischer Staatsbürger in Deutschland. Der Fokus auf die ausländische Bevölkerung wurde gewählt, weil diese deutlich größere Wanderungstendenzen als deutsche Staatsbürger aufweist. Mit einem deterministischen Simulationsmodell wird der Zusammenhang von Immigration, Emigration, Nettomigration und Emigrationsrate analysiert. Insbesondere wird die Rückkoppelung zwischen Emigration und Immigration untersucht, die eine wichtige Rolle für die Nettomigration spielt. Je höher die Immigration, desto höher ist bei gleichbleibender Emigrationsrate die absolute Emigrationszahl. Unsere Ergebnisse zeigen, wie sensitiv Bevökerungs- und Arbeitsmarktprojektionen auf Annahmen zur Migrationsentwicklung reagieren. Wenig adäquate Modellansätze können zu unrealistischen Projektionen von Bevölkerung und damit auch des Erwerbspersonenpotzenzials führen. Wir leiten daraus zwei Empfehlungen ab. Erstens sollten Bevölkerungsvorausschätzungen den Zusammenhang von Emigration und Immigration stärker berücksichtigen. Zweitens sollte die Migrationspolitik neben der Zuwanderung auch die Auswanderung stärker berücksichtigen als bisher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schätzung der Wanderungsströme von EU-Bürgern und EU-Bürgerinnen nach und aus Deutschland bis 2040 (2020)
Zitatform
Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2020): Schätzung der Wanderungsströme von EU-Bürgern und EU-Bürgerinnen nach und aus Deutschland bis 2040. In: P. Deschermeier, J. Fuchs, I. Iwanow & C. B. Wilke (Hrsg.) (2020): Zur Relevanz von Bevölkerungsvorausberechnungen für Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Regionalpolitik, Bielefeld, wbv S. 69-92, 2020-03-31.
Abstract
"Die Migration hat einen großen Einfluss auf die demografische Entwicklung in Deutschland. Dabei müssen jedoch nicht nur die Zuwanderungsströme, sondern auch die Auswanderungsprozesse berücksichtigt werden. Dieser Beitrag prognostiziert die Einwanderung und Auswanderung von nichtdeutschen EU-Bürgern nach und von Deutschland für die Jahre 2018 bis 2040. Die Prognosen zeigen, dass die Zahl der Zuwanderung aus der EU im Laufe der Zeit abnehmen wird. Dies ist hauptsächlich auf die Alterungsprozesse der Bevölkerung zurückzuführen, die nicht nur Deutschland, sondern auch die wichtigsten EU-Herkunftsländer der Migranten wie Polen und Rumänien kennzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten: Zum Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (2019)
Zitatform
Brücker, Herbert, Philipp Jaschke, Sekou Keita & Regina Konle-Seidl (2019): Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten: Zum Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. (IAB-Stellungnahme 04/2019), Nürnberg, 22 S.
Abstract
"Der Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz enthält zahlreiche Änderungen des bestehenden Rechts, hält aber an der Systematik und den Grundsätzen des bestehenden Rechts fest. Die wichtigste Veränderung ist die Gleichstellung von Fachkräften mit beruflichen Abschlüssen und Fachkräften mit akademischen Abschlüssen. Diese beiden Gruppen sind die wichtigsten Zielgruppen des neuen Einwanderungsrechts. Darüber hinaus wird die Vorrangprüfung weitestgehend abgeschafft. An dem Grundsatz der Anerkennung der Gleichwertigkeit von im Ausland erworbenen Abschlüssen wird mit wenigen Ausnahmen festgehalten. Damit bleibt die wesentliche Hürde für die Einwanderung qualifizierter Fachkräfte aufrechterhalten. Allerdings wurden die Möglichkeiten zur Anerkennung nach Einreise erweitert. Der Referentenentwurf schlägt eine Reihe von Verfahrensänderungen vor, die zu einer Beschleunigung der Anerkennung und der Visumsverfahren führen können. Dies muss sich in der Praxis beweisen. Die erweiterten und neu geschaffenen Optionen für die Arbeitsplatzsuche, die Ausbildungsplatzsuche und den Aufenthalt zur Anerkennung von beruflichen Abschlüssen sind recht restriktiv gestaltet. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass diese grundsätzlich sinnvollen Instrumente in größerem Umfang genutzt werden. Der Referentenentwurf verzichtet auf die Möglichkeit eines Spurwechsels für Geduldete. Im Bereich der Ausbildung ergeben sich geringfügige Änderungen, durch die Beschäftigungsduldung über 30 Monate eine etwas höhere Rechtssicherheit. Sinnvoller wäre ein Spurwechsel in Verbindung mit einer Stichtagsregelung gewesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzexpertise Zuwanderung (2019)
Brücker, Herbert ; Trübswetter, Parvati ; Fuchs, Johann ; Schuss, Eric ; Weber, Enzo ; Söhnlein, Doris ;Zitatform
Brücker, Herbert, Johann Fuchs, Eric Schuss, Doris Söhnlein, Parvati Trübswetter & Enzo Weber (2019): Kurzexpertise Zuwanderung. Nürnberg, 58 S.
Abstract
"Die vorliegende Kurzexpertise untersucht, ob und inwieweit die jüngste Einwanderung seit 2005 einen Beitrag dazu leisten kann, das deutsche Rentensystem zu entlasten und den Beitragssatz in der GRV zu stabilisieren. Zur Analyse wird auf die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe und den Mikrozensus zurückgegriffen - die nach der Beschreibung des Forschungsvorhabens in Kapitel 1 - in Kapitel 2 zunächst beschrieben werden. In einem ersten Schritt werden in Kapitel 3 die individuellen Merkmale und der Bildungshintergrund der im Ausland geborenen Einwanderinnen und Einwanderer betrachtet. Anschließend wird in Kapital 4 die aktuelle Arbeitsmarktintegration der Zuzüge und ihre Beschäftigungssituation in Abhängigkeit von der Aufenthaltsdauer analysiert. Dabei wird auch erläutert, inwiefern das Rück- und Auswanderungsverhalten der Einwanderinnen und Einwanderer Einfluss auf die Beurteilung des Beitrages von Einwanderung für die Deutsche Rentenversicherung hat. Deshalb schließt sich mit Kapitel 5 eine Prognose an, die auf der Basis eines stochastischen Modells die künftige Bedeutung der in Deutschland lebenden Bevölkerung mit ausländischer Nationalität, insbesondere für den Arbeitsmarkt, darstellt. Abschließend werde die Ergebnisse der einzelnen Kapitel zusammengefasst und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labor market effects of demographic shifts and migration in OECD countries (2019)
Zitatform
Docquier, Frédéric, Zovanga L. Kone, Aaditya Mattoo & Caglar Ozden (2019): Labor market effects of demographic shifts and migration in OECD countries. In: European Economic Review, Jg. 113, H. April, S. 297-324. DOI:10.1016/j.euroecorev.2018.11.007
Abstract
"The labor force of each industrial country is being shaped by three forces: ageing, education and migration. Drawing on a new database for the OECD countries and a standard analytical framework, this paper focuses on the relative and aggregate effects of these three forces on wages across different skill and age groups over 2000-2010. The variation in the age and educational structure of the labor force emerges as the dominant influence on wage changes. The impact is uniform and egalitarian: in almost all countries, the changes in the age and skill structure favor the low-skilled and hurt the highly skilled across age groups. Immigration plays a relatively minor role, except in a handful of open countries, like Australia and Canada, where it accentuates the wage-equalizing impact of ageing and education. Emigration is the only inegalitarian influence, especially in Ireland and a few Eastern European countries which have seen significant outflows of high-skilled labor to Western European Union countries." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
A division of labour? Labour market segmentation by region of origin: the case of intra-EU migrants in the UK, Germany and Denmark (2019)
Zitatform
Felbo-Kolding, Jonas, Janine Leschke & Thees F. Spreckelsen (2019): A division of labour? Labour market segmentation by region of origin. The case of intra-EU migrants in the UK, Germany and Denmark. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 45, H. 15, S. 2820-2843. DOI:10.1080/1369183X.2018.1518709
Abstract
"The 2004/2007 EU enlargements rendered CEE citizens legally equal to EU labour market participants. However, CEE migrants still face 'racialisation' and segmentation in North-Western European labour markets. Similar processes might extend to EU-South migrants, giving rise to a division of labour, whereby CEE and EU-South migrants end up in poor-quality, low-pay jobs. We compare the labour market integration of recent intra-EU migrants (EU8, EU2, EU-South, EU-West/EEA) in the UK, Germany and Denmark. Using labour force, microcensus and register data, we model quantitative and qualitative integration through labour force participation and wages. We find no significant differences in labour force participation between nationals and migrants in the UK. Whilst in both Denmark and Germany, the labour force participation of EU-migrants is significantly lower. Notwithstanding differences in migration trends, labour markets and welfare regimes, we find evidence of a division of labour along occupational and industry lines - that translates into wage differences. EU-West/EEA migrants occupy better jobs (even outperforming nationals), followed by EU-South and CEE migrants. In Denmark and Germany, EU8 and EU2 migrants' wages are lower than those of nationals even after controlling for differences in occupations. These findings suggest that inequalities across the EU are reproduced rather than converging." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Man hat [qualifizierte] Arbeitskräfte gerufen, und es kommen [Familien]"?!: "Neue (Bildungs-)Migration" aus Griechenland nach Deutschland in Zeiten der europäischen Wirtschaftskrise (2019)
Zitatform
Gkolfinopoulous, Andreas & Julie A. Panagiotopoulou (2019): "Man hat [qualifizierte] Arbeitskräfte gerufen, und es kommen [Familien]"?! "Neue (Bildungs-)Migration" aus Griechenland nach Deutschland in Zeiten der europäischen Wirtschaftskrise. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 41, H. 4, S. 309-317. DOI:10.3262/MIG1904309
Abstract
Im vorliegenden Beitrag werden wir auf Grundlage aktueller Forschungsergebnisse auf diese "neue" durch die europäische Wirtschaftskrise bedingte und über zehn Jahre hinweg anhaltende EU-Binnenmigration als "Bildungsmigration" einerseits von Hochqualifizierten und andererseits von Familien mit (Schul-)Kindern deuten, wobei insbesondere die bildungsmotivierte Familienmigration anhand von Ausschnitten aus Interviews mit Eltern illustriert wird. Auf daraus resultierende Forschungsfragen werden wir im Zusammenhang mit der Vorstellung eines geplanten Projektes über Bildungsbiografien von Kindern aus sozial- und bildungspriviligierten neu-zugewanderten Familien, welches im translokalen Raum Deutschland-Griechenland durchgeführt werden soll, eingehen, bevor wir schließlich ein kurzes Fazit formulieren. (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Freizügigkeitsmonitoring: Migration von EU-Staatsangehörigen nach Deutschland: Jahresbericht 2018 (2019)
Graf, Johannes;Zitatform
Graf, Johannes (2019): Freizügigkeitsmonitoring: Migration von EU-Staatsangehörigen nach Deutschland. Jahresbericht 2018. (Berichtsreihen zu Migration und Integration. Reihe 2: Freizügigkeitsmonitoring), Nürnberg, 19 S.
Abstract
"Das Freizügigkeitsmonitoring des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge berichtet über aktuelle Entwicklungen der Zu- und Fortzüge von Unionsbürgern nach bzw. von Deutschland. Hierzu werden entsprechende Auswertungen aus dem bundesweiten Ausländerzentralregister (AZR) vorgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Country report: Germany (2019)
Zitatform
Klinger, Sabine & Johann Fuchs (2019): Country report: Germany. In: H. Räisänen & T. Maunu (Hrsg.) (2019): Effects of population changes in the labour market: an analysis of six European countries, Helsinki, S. 54-66, 2019-10-29.
Abstract
"Bisher konnten hohe Zuwanderung und Erwerbsbeteiligung den demografisch bedingten Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials in Deutschland ausgleichen. Eine Reihe von Szenarien für die zukünftige Entwicklung lässt jedoch nur einen Schluss zu: Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des demografischen Wandels werden in naher Zukunft dringlicher - und müssen aus verschiedenen Richtungen angegangen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
Literaturhinweis
Migration von Arbeitskräften und Integrationspolitik: Was kann und sollte Europa tun? (2019)
Zitatform
Poutvaara, Panu (2019): Migration von Arbeitskräften und Integrationspolitik: Was kann und sollte Europa tun? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 72, H. 10, S. 20-24.
Abstract
"Die Alterung der Bevölkerung ist eine große Herausforderung für die Europäische Union. Kurz- und mittelfristig stellt die internationale Migration eine Lösung dar. Durch ein zweigleisiges Zuwanderungssystem, das aus einem marktbasierten Einwanderungskanal und einem Punktesystem besteht, kann Deutschland und Europa für qualifizierte Migranten attraktiver werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The contribution of foreign migration to local labor market adjustment (2018)
Amior, Michael;Zitatform
Amior, Michael (2018): The contribution of foreign migration to local labor market adjustment. (CEP discussion paper 1582), London, 86 S.
Abstract
"The US suffers from large regional disparities in employment rates which have persisted for many decades. It has been argued that foreign migration offers a remedy: it 'greases the wheels' of the labor market by accelerating the adjustment of local population. Remarkably, I find that new migrants account for 30 to 60 percent of the average population response to local demand shocks since 1960. However, population growth is not significantly more responsive in locations better supplied by new migrants: the larger foreign contribution is almost entirely offset by a reduced contribution from internal mobility. This is fundamentally a story of 'crowding out': I estimate that new foreign migrants to a commuting zone crowd out existing US residents one-for-one. The magnitude of this effect is puzzling, and it may be somewhat overstated by undercoverage of migrants in the census. Nevertheless, it appears to conflict with much of the existing literature, and I attempt to explain why. Methodologically, I offer tools to identify the local impact of immigration in the context of local dynamics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Immigration history, entry jobs, and the labor market integration of immigrants (2018)
Zitatform
Ansala, Laura, Olof Åslund & Matti Sarvimäki (2018): Immigration history, entry jobs, and the labor market integration of immigrants. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2018,20), Uppsala, 50 S.
Abstract
"We examine how immigrants enter the labor market and whether their integration process varies by host country's immigration history. We focus on two countries - Finland and Sweden - that have similar formal institutions, but differ vastly in their past immigration experience. Nevertheless, in both countries, immigrants tend to find their first jobs in low-paying establishments where the manager and colleagues often share their ethnic background. Time to entry and entry job characteristics vary widely by region of origin. Furthermore, entry job characteristics predict earnings dynamics and job stability. The patterns and associations are remarkably similar in Finland and Sweden. These findings suggest strong regularities in labor market integration and ethnic segregation that are independent of immigration history and ethnic diversity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
People on the move: migration and mobility in the European Union (2018)
Zitatform
Batsaikhan, Uuriintuya, Zsolt Darvas & Inês Gonçalves Raposo (2018): People on the move. Migration and mobility in the European Union. (Bruegel blueprint series 28), Brüssel, 188 S.
Abstract
"Immigration tops the list of challenges of greatest concern to European Union citizens. While in the past immigration was primarily driven by economic motives and family reunification, in the last few years Europe has experienced a surge of asylum seekers, in particular from war-torn countries. In addition, some EU countries have seen significant inflows of EU citizens taking advantage of their freedom of movement rights.
Such movements of people pose major challenges for policymakers. EU countries must integrate immigrants while managing often distorted public perceptions of immigration. To meet the challenges, a better evidence base is needed that accurately describes the scale of the challenge, the impacts of immigration on European labour markets and public finances, the successes and failures of EU countries in integrating immigrants, and the hurdles refugees face, such as financial inclusion. This Blueprint offers an in-depth study that contributes to the evidence base and sets out twelve policy recommendations related to public dialogue, refugees, integration of immigrants and labour shortages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Gesellschaft 5.0: Implikationen der Digitalisierung für ausgewählte Lebensfelder (2018)
Bogner, Sabine; Münch, Claudia; Astor, Michael; Henningsen, Julia; Pivac, Ante; Wolf, Petra; Proll, Eva-Charlotte; Krämer, Lisa; Ehrentraut, Oliver; Rudolph, Ann-Sophie; Specht, Antje; Reuss, Sabine; Ganguly, Shibashis; Janzen, Felizitas; Altenburg, Sven;Zitatform
Bogner, Sabine, Julia Henningsen, Eva-Charlotte Proll, Sabine Reuss, Ann-Sophie Rudolph, Petra Wolf, Antje Specht, Shibashis Ganguly, Sven Altenburg, Oliver Ehrentraut, Lisa Krämer, Claudia Münch, Ante Pivac, Michael Astor & Felizitas Janzen (2018): Gesellschaft 5.0. Implikationen der Digitalisierung für ausgewählte Lebensfelder. Berlin, 43 S.
Abstract
"Die vorliegende Kurzstudie befasst sich mit der Situation in Deutschland und fokussiert auf ausgewählte, miteinander verknüpfte Lebensfelder, die jeweils von spezifischen Herausforderungen geprägt sind. Ausgehend von den allgegenwärtig diskutierten Veränderungen der Arbeitswelt (Abschnitt 2) beleuchtet die Studie die Entwicklung von Migration und Integration (Abschnitt 3), die Bereiche Mobilität und Urbanisierung (Abschnitt 4) sowie den Umgang mit einer alternden Bevölkerung (Abschnitt 5). Die Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts bildet die Klammer und verknüpft die einzelnen Lebensfelder zu einer Vision der Gesellschaft 5.0 (Abschnitt 6). Dabei stellt sich die Frage, ob und wie die großen Herausforderungen unserer Zeit - der demografische Wandel, der Umgang mit natürlichen Ressourcen und die Auswirkungen einer globalisierten Wirtschaftswelt - gemeistert werden können. Die Analyse zeigt Entwicklungsmöglichkeiten für die kommenden Jahrzehnte auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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