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Dossier

Migration und Integration

Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.

Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.

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  • IAB-Projekt

    Befragung Ukrainischer Geflüchteter 2022 (01.03.2022 - 31.12.2024)

    Brücker, Herbert; Kosyakova, Yuliya; Schwanhäuser, Silvia;

    Projektbeschreibung

    Der Krieg Russlands gegen die Ukraine führt seit Februar 2022 zu einer hohen und weiterhin steigenden Zahl von Personen, die aus den Kriegsgebieten fliehen und in Deutschland sowie weiteren europäischen Staaten Schutz suchen. Zur politischen und gesellschaftlichen Gestaltung der Aufnahme und Integration dieser Personen, bedarf es qualitativ hochwertiger Daten und Wissen über die Geflüchteten aus der Ukraine. Dazu führen die vier Partner – IAB, BiB, BAMF und DIW Berlin – eine Wiederholungsbefragung von Geflüchteten aus der Ukraine mit zwei Wellen durch.

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  • IAB-Projekt

    Besonderheiten der Flüchtlingsintegration (01.03.2022 - 01.03.2025)

    Kosyakova, Yuliya;

    Projektbeschreibung

    Dieses Projekt fokussiert insbesondere auf weitgehend übersehene Aspekte im Zusammenhang mit langwierigen Asylverfahren, Religiosität, sowie Selbstidentifikation und Zugehörigkeitsgefühl.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya;
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  • IAB-Projekt

    Birthright Citizenship and Labor Market Outcomes of Second Generation Immigrants (01.02.2022 - 31.12.2029)

    Bassetto, Jacopo; Sandner, Malte;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt zielt darauf ab, zu verstehen, wie sich der Erwerb der Staatsbürgerschaft bei der Geburt auf die Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern der zweiten Generation auswirkt. In dem Projekt nutzen wir eine Staatsbürgerschaftsreform, die ab dem 1. Januar 2000 das Geburtsrecht für alle auf deutschem Boden geborenen Zuwanderer eingeführt hat, unter der Bedingung, dass mindestens ein Elternteil mindestens 8 Jahre in Deutschland gelebt hat. Unsere empirische Strategie nutzt diesen Geburtstags-Cutoff aus und zielt darauf ab, den kausalen Effekt der Politik auf die Berufswahl und die Löhne junger Erwachsener mit Migrationshintergrund zu identifizieren. Angesichts des Zeitpunkts der Reform widmen wir den frühen Phasen der Karriere von Migranten besondere Aufmerksamkeit und konzentrieren uns dabei auf die Teilnahme an Ausbildungskursen und auf ihre ersten Jobs auf dem Arbeitsmarkt. Das Projekt wird hauptsächlich deutsche Sozialversicherungsdaten verwenden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bassetto, Jacopo; Sandner, Malte;
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  • IAB-Projekt

    Tax Incentives and Return Migrtation: Evidence from Italy and Germany (01.01.2022 - 12.12.2024)

    Bassetto, Jacopo;

    Projektbeschreibung

    Die Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte ist ein wachsendes Problem für viele Länder, die eine hohe Abwanderungsrate ihrer hochqualifizierten Bürger verzeichnen. Während mehrere europäische Länder Steuerregelungen entwickelt haben, um hochqualifizierte Expatriates und Ausländer anzuziehen, gibt es nur wenige empirische Belege für die Wirksamkeit steuerlicher Anreize im Kontext des Brain Drain und für die Reaktionen der Migration auf Einkommenssteuerunterschiede jenseits der Spitzenverdiener. In diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen der italienischen Steuerregelung von 2010 ("Controesodo"), die hochqualifizierten Expatriates, die nach Italien umziehen, eine großzügige Einkommenssteuerermäßigung gewährt. Voraussetzung für die Inanspruchnahme war ein Hochschulabschluss sowie ein Geburtsjahrgang von 1969 oder später, was geeignete quasi-experimentelle Bedingungen schafft, um die Auswirkungen der Steueranreize zu ermitteln. Unter Verwendung einer Diff-in-Diff-Strategie und administrativer Daten zur Rückkehrmigration stellen wir fest, dass förderfähige Personen mit 27-34% höherer Wahrscheinlichkeit nach der Reform nach Italien zurückkehren. Darüber hinaus decken wir anhand von Sozialversicherungsdaten aus dem Hauptherkunftsland der Rückkehrer (Deutschland) einen großen Effekt in der unteren Hälfte der Einkommensverteilung auf, was darauf hindeutet, dass Mobilität als Reaktion auf steuerliche Anreize ein breites Phänomen ist, das nicht auf Spitzenverdiener beschränkt ist. Eine einfache Kosten-Nutzen-Analyse zeigt, dass die fiskalischen Nettoauswirkungen der Reform von 2010 geringfügig positiv sind, da die Steuerregelung auf junge Menschen abzielt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bassetto, Jacopo;
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  • IAB-Projekt

    Evaluation des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (01.01.2022 - 31.12.2024)

    Brücker, Herbert; Keita, Sekou;

    Projektbeschreibung

    In dem geplanten Forschungsvorhaben sollen die Folgen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes für die Migration und Arbeitsmarkt untersucht und Schlussfolgerungen für die Bundesagentur für Arbeit als zentralen Akteur der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland gezogen werden. Dabei stehen drei Fragekomplexe im Vordergrund:   Erstens sollen die Wirkungen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes auf Umfang und Struktur der Migration nach Deutschland untersucht werden. Um diese Frage zu analysieren, sollen die verfügbaren aggregierten und disaggregierten Daten der Migration nach Deutschland nach Aufenthaltstiteln, Herkunftsländerstruktur und Qualifikationsstruktur untersucht werden. Zweitens soll analysiert werden, wie Personen, die die Regelungen des Fachkräfteeinwanderungsgesetz genutzt haben, sich im Vergleich zu anderen Migrantengruppen und in Deutschland geborenen Beschäftigten in den Arbeitsmarkt integrieren Drittens soll untersucht werden, wie rechtlichen und institutionellen Regelungen und ihre administrative Umsetzung den Zuzug von Fachkräften und ihre Integration in den Arbeitsmarkt beeinflussen. Dabei sollen u.a. Fragen der Anerkennung bzw. Gleichwertigkeitsprüfung beruflicher Abschlüsse, der Visaerteilung, der Zustimmung zur Beschäftigungsaufnahme durch die BA, der Information und Kommunikation, u.ä. untersucht werden, um Hürden, aber auch Erfolgsfaktoren zu identifizieren.

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  • IAB-Projekt

    Der Effekt von EU Visa-Liberalisierungen auf die Selektion von nach Deutschland Immigrierenden (01.03.2021 - 31.12.2027)

    Jaschke, Philipp; Sauer, Irakli;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt untersucht mögliche als Folge der um das Jahr 2010 vorgenommenen EU Visa-Liberalisierungen für Kurzaufenthalte entstandene Selektionseffekte unter nach Deutschland Immigrierenden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaschke, Philipp; Sauer, Irakli;
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  • IAB-Projekt

    Jobcenter und psychische Gesundheit von Menschen mit Fluchterfahrung (01.01.2021 - 31.12.2024)

    Kupka, Peter; Hartosch, Katja;

    Projektbeschreibung

    Das psychische Wohlbefinden von Geflüchteten ist geringer als beim Bevölkerungsdurchschnitt und Depressionen oder posttraumatische Belastungsstörungen sind wahrscheinlicher. Geflüchtete Frauen berichten seltener von psychischem Wohlbefinden und erkranken häufiger als Männer. Trotz häufig widrigster Lebenserfahrungen ist der Großteil der geflüchteten Frauen und Männer jedoch nicht psychisch erkrankt. Vor diesem Hintergrund befasst sich das Forschungsprojekt mit der unterschiedlichen psychischen Situation von Geflüchteten. Konkret geht es um anerkannte Flüchtlinge, die von Jobcentern auf ihrem Weg ins Bildungs- und Erwerbssystem in Deutschland betreut werden. Das Projekt verfolgt dabei einen institutionellen Ansatz: Im Mittelpunkt stehen Perspektiven, Erfahrungen und Praktiken von Fachkräften in Jobcentern. Darüber hinaus wird langjährige Expertise von Gesundheitseinrichtungen und Beratungsstellen erhoben, die Geflüchtete mit psychischen Einschränkungen und Resilienzen bei ihrer Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft begleiten. Untersucht wird, welche psychischen Belastungen und Potenziale sich bei verschiedenen Gruppen von Geflüchteten in der Fallbearbeitung in den Jobcentern zeigen und wie Fachkräfte damit umgehen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf weiblichen Geflüchteten, die im Vergleich zu männlichen Geflüchteten eine geringere Erwerbsintegration und seltenere Kontakte zum Jobcenter aufweisen. Gegenstand der Analyse ist ferner, inwieweit Jobcenter im Kontext psychischer Gesundheit und Flucht interne wie externe Netzwerkstrukturen nutzen.

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  • IAB-Projekt

    Occupational specific wage curves: Evidence from Germany (01.01.2021 - 30.06.2022)

    Jost, Oskar;

    Projektbeschreibung

    Germany will suffer a sharp workforce decline resulting from demographic change in the near future. To avoid negative consequences related to this decline, an annual influx of 400,000 migrants is required. Yet, it is not clear how an adverse economic shock would differentially affect labour-market conditions for natives and these new migrants. This paper analyses how migrant and native wages respond to changes in occupational unemployment rates by developing an augmented occupational wage curve. We use an extensive dataset covering 10 percent of all German employees, which we expand with administrative firm data and regional characteristics, providing the most comprehensive examination of regional wage curves that we are aware of. Our results indicate that changes in a region’s unemployed/employed ratio within an occupation produces similar wage responses for native Germans and new immigrants. However, the composition of the unemployed differs across the two groups in terms of long-term unemployment and educational attainment.

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  • IAB-Projekt

    TRANSMIT (Transnational Perspectives on Migration and Integration) (01.07.2020 - 31.12.2024)

    Gundacker, Lidwina; Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt 3356 wird mit neuen Schwerpunkten fortgeführt. Das Teilprojekt TRANSMIT hat zum Ziel, den Einfluss der komplexen, internationalen Verflechtungen und Wirkungsbeziehungen von Migrationsentscheidungen, Migrationsprozessen und Integrationsdynamiken - zusammengefasst als transnationale Netzwerke zu erforschen, indem es eine langfristig orientierte und integrierte Dateninfrastruktur aufbaut, die Daten in Ursprungs-, Transit- und Zielländern sammelt und systematisch verknüpft. Ergänzend werden bestehende Daten wie die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten in Deutschland für die Hy-pothesenbildung und -überprüfung herangezogen und eine Vergleichbarkeit relevanter Indikatoren sichergestellt. Die im TRANSMIT Projekt erhobenen Daten umfassen sowohl (potenzielle) Migrant*innen als auch die nicht-migrantische Bevölkerung in Herkunfts- und Transitländern sowie in Deutschland und ermöglichen so umfassende Querschnitts- sowie Längsschnittanalysen hinsichtlich der Wechselwirkung von Migration und Integration. Die Datenerhebungen in Deutschland und entlang unterschiedlicher Migrationsrouten umfassen sowohl repräsentative Befragungen, psychologische Instrumente als auch erprobte qualitative Methoden. Auf dieser Grundlage können individuelle und familiäre Hintergründe, Erfahrungen, und insbesondere (transnationale) Netzwerke im Zeitverlauf verfolgt und systematisch mit Migrationsentscheidungen, -prozessen und Integrationsdynamiken in Bezug gesetzt werden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina; Brücker, Herbert;
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  • IAB-Projekt

    Vergleichende Analysen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf MigrantInnen und Geflüchtete (22.06.2020 - 31.12.2021)

    Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

    Neben der erheblichen Bedrohung für die öffentliche Gesundheit, bestehen durch die Covid-19-Pandemie noch nicht abschätzbare Risiken für die Wirtschafts- und Beschäftigungssituation in Deutschland. MigrantInnen und Geflüchteten können hiervon besonders betroffen sein. Das liegt, erstens, an institutionellen Zugangshürden und unterschiedlicher Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und, zweitens, an der Beschäftigungsstruktur. So sind etwa Geflüchtete überdurchschnittlich häufig im Dienstleistungssektor – insbesondere im Gastgewerbe – beschäftigt, der in der derzeitigen Krise durch die Kontaktbeschränkungen stärker in Mitleidenschaft gezogen wird als in der Weltwirtschaftskrise von 2008/2009.
    Vor diesem Hintergrund untersucht dieses Projekt die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf MigrantInnen im Allgemeinen und speziell Geflüchtete im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung in Deutschland entlang der Dimensionen Gesundheit und Erwerbstätigkeit, insbesondere Kurzarbeit. Darüber hinaus wird sich ein Teil des Projekts mit dem im Zuge der Corona-Krise verringerten Bildungs- und Sprachkursangebot und den Implikationen für die Integration der Geflüchteten beschäftigen.

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  • IAB-Projekt

    Ausbau der IAB-SOEP Migrationsstichprobe und Monitoring der Arbeitsmarktwirkungen eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (01.01.2020 - 31.12.2023)

    Fendel, Tanja; Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

    Für das Kooperationsprojekt zwischen BMAS, BA, IAB und DIW Berlin wird die IAB-SOEP Migrationsstichprobe aufgestockt, um eine ausreichende Fallzahl an Personen zu generieren, die über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz nach Deutschland gekommen sind. Damit wird ein Monitoring der Arbeitsmarktwirkungen des neuen Einwanderungsgesetzes ermöglicht. Es werden für die Bearbeitung der Themen Erweiterungen der Fragebögen der Migrationsstichprobe entwickelt, die Stichprobe definiert und aus den AZR gezogen, die Daten durch das SOEP am DIW Berlin aufbereitet und durch das IAB ausgewertet und für die Geldgeber in Berichten beschrieben..

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  • IAB-Projekt

    Regionaler Wissenstransfer durch Migration von Hochqualifizierten (01.05.2019 - 31.12.2023)

    Weyh, Antje;

    Projektbeschreibung

    Ziel des gemeinsamen Forschungsprojektes ist es den regionalen Wissenstransfer von Einrichtungen der Grundlagenforschung in die Wirtschaft mit Hilfe deskriptiver und ökonometrischer Verfahren zu untersuchen. Hochqualifizierte ehemalige Mitarbeiter aus Forschungseinrichtungen können im Unternehmen sowohl das Forschungsgeschehen vorantreiben, als auch auf ihr Forschungsnetzwerk zurückgreifen und somit einen wichtigen Beitrag für das Innovationsgeschehen im Unternehmen leisten. Inwieweit dieser Prozess stattfindet, soll im Rahmen des Projektes herausgearbeitet werden. Wie unterscheidet sich die Migration von Hochqualifizierten aus Forschungseinrichtungen in Betriebe innerhalb und zwischen Regionen mit unterschiedlicher Betriebs- und Arbeitsmarktstruktur. Wie wirkt sich die Migration von Hochqualifizierten aus Forschungseinrichtungen in Betriebe auf den Betriebserfolg aus und welche Rolle spielt F&E-Förderung in diesem Zusammenhang?
    Das Projekt soll so die Relevanz von Universitäten und anderen Einrichtungen der Grundlagenforschung für die regionale Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung aufzeigen.
     

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje;
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  • IAB-Projekt

    Anerkennung von Auslandsqualifikationen und die Effekte auf den Arbeitsmarkterfolg von Einwanderern (01.03.2019 - 31.12.2020)

    Lerche, Adrian; Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

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    Beteiligte aus dem IAB

    Lerche, Adrian; Brücker, Herbert;
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  • IAB-Projekt

    How the modelling of emigration flows affects the predicted migration outcome (07.01.2019 - 30.12.2021)

    Fuchs, Johann;

    Projektbeschreibung

    Die Bevölkerungsentwicklung Deutschlands wird von zwei demografischen Entwicklungen geprägt: Erstens nimmt die Erwerbsbevölkerung aufgrund der demografischen Alterung ab. Zweitens sind in der jüngeren Vergangenheit viele Menschen aus dem Ausland zugezogen. Ungeachtet der damit verbunden politischen und sozialen Probleme wird in Deutschland durchaus die Frage diskutiert, ob Zuwanderung den negativen Bevölkerungstrend eventuell kompensieren könnte (“replacement migration”).
    Bevölkerungsprojektionen werden von vielen Institutionen erstellt. Aber kaum eine Studie beschäftigt sich mit folgendem Problem: Mit einer entsprechend hohen Zuwanderung nimmt die Bevölkerung c.p. zu. Zugleich gilt, je größer die Bevölkerungszahl, umso mehr Inländer unterliegen dem Risiko, ins Ausland fortzuziehen; d.h. die Fortzüge steigen im Prinzip mit den Zuzügen. Für eine Nettozuwanderung in einem bestimmten Umfang müssten demnach noch mehr Menschen zuziehen oder die Emigrationsrate würde auf ein unrealistisch niedriges Niveau sinken.
    Unsere Studie untersucht diesen Link auf der Basis eines deterministischen Kohorten-Komponenten-Modells. Das Modell unterscheidet nach Alter und Geschlecht und zusätzlich nach Nationalität (Deutsche/Ausländer. Der Migrationsteil des Modells basiert auf Setzungen für die Brutto-Immigration einerseits und auf alters- und geschlechtsspezifische Emigrationsraten andererseits. Letztere stammen ursprünglich aus einem stochastischen Bevölkerungsprognosemodell. Alle Grunddaten wurden vom Statistischen Bundesamt bereitgestellt.
    Es deutet sich an, dass für einen hohen Wanderungssaldo extrem hohe Bruttozuzüge erforderlich sind, sofern die Emigrationsrate einigermaßen stabil bleiben soll. Umgekehrt gilt, eine in etwa konstante Emigrationsrate in Verbindung mit einer realistischen Brutto-Immigration beschränkt die Nettozuwanderung deutlich. Wir weisen zudem Ergebnisse für eine Reihe demografisch relevanter Kennzahlen aus.
    Folgt man diesen Ergebnissen, dann sollte sich die Migrationspolitik stärker auf ein Halten der bereits im Land lebenden Migranten konzentrieren.

     

    Beteiligte aus dem IAB

    Söhnlein, Doris;
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  • IAB-Projekt

    IAB-SOEP Migrationsstichprobe (01.01.2019 - 31.12.2021)

    Brücker, Herbert; Vallizadeh, Ehsan;

    Projektbeschreibung

    Die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem IAB und dem SOEP am DIW Berlin. Sie enthält Informationen zu Arbeitsbiographien und zugrundeliegenden Faktoren (z.B. Abschlüsse im Ausland, Reservationslöhne) sowie sozio-ökonomische Merkmale der befragten Migranten.
    Die ersten vier Wellen aus den Jahren 2013 bis 2016 sind veröffentlicht. Insgesamt wurden 7217 Personen befragt, wobei die Befragten soweit möglich jährlich wiederbefragt werden. Die Befragung wurde im Rahmen eines Projekts teilweise durch das BMAS finanziert.
    Die Stichprobe für die erste Welle (2013) wurde aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB gezogen und enthält Personen, die nach 1995 eingereist sind oder erstmalig erwerbstätig waren. Sie repräsentiert bestimmte Länder- und Personengruppen überdurchschnittlich (z.B. Italien, Spanien und Griechenland).
    Ab 2015 wurde eine Zusatzstichprobe befragt, um der Panel-Attrition und veränderter Zuwanderung in jüngeren Jahren Rechnung zu tragen. Die neu hinzugekommenen Befragten sind ausschließlich solche, die zwischen 2009 und 2015 zugewandert sind. Die Aufwuchs-Stichprobe (2015) entstammt ebenfalls den IEB und ist disproportional bezüglich des Herkunftslandes, da bestimmte Länder überrepräsentiert (z.B. Bulgarien) und andere Länder unterrepräsentiert (z.B. Türkei) sind. Durch entsprechende Gewichtung können dennoch repräsentative Ergebnisse erzielt werden.

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  • IAB-Projekt

    Außenhandel und die Arbeitslosigkeit von Migranten (01.01.2019 - 31.12.2022)

    Guichard, Lucas; Stepanok, Ignat;

    Projektbeschreibung

    Wir untersuchen die Auswirkungen von Handelsliberalisierung und des Schutzes von geistigem Eigentum auf die Arbeitslosenquote von Migrantinnen und Migranten im Vergleich zu Nicht-migrierten Personen. Wir erstellen ein Nord-Süd-Handels- und Wachstumsmodell mit einer positiven stationären Migrationsrate. Die Ergebnisse zeigen, dass die bilaterale Handelsliberalisierung die relative Arbeitslosenquote von Migrantinnen und Migranten bei niedriger Migration verringert und bei hoher Migrationsrate erhöht. Der Schutz geistiger Eigentumsrechte hingegen führt zu einer höheren relativen Arbeitslosenquote von Migrantinnen und Migranten unabhängig vom Ausmaß der Migration. Wir testen und bestätigen empirisch die Vorhersagen, die sich aus der Theorie der Handelsliberalisierung und des Schutzes von geistigem Eigentum ableiten.

    Beteiligte aus dem IAB

    Stepanok, Ignat;
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  • IAB-Projekt

    Die Rolle von Diskriminierung für die Arbeitsmarktintegration von Personen mit Migrationshintergrund (01.06.2018 - 31.12.2020)

    Keita, Sekou; Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

    In den vergangenen Jahren hat sich eine Vielzahl von Forschungsprojekten der Erklärung von Arbeitsmarkt-nachteilen von Zuwanderern und ihren Kindern gewidmet. Diese gliedern sich in zwei methodologischen For-schungstypen. Erstens gibt es eine Reihe von Studien auf der Basis von Umfragen, Mikrozensusdaten und Arbeitsmarktstatistiken, die nachgewiesen haben, dass ein Teil der Arbeitsmarktnachteile auf Bildungsdefizite zurückzuführen ist. Der zweite Forschungstyp ist feldexperimentell angelegt, und besteht darin, dass Bewer-bungen an Arbeitgeber verschickt werden, wobei die ethnische Gruppenzugehörigkeit des Bewerbers variiert wird, andere Merkmale wie Bildungsstand und Berufserfahrung aber konstant gehalten werden. Ergeben sich unterschiedliche Rücklaufquoten für Bewerber mit unterschiedlicher Ethnizität, können diese eindeutig auf Diskriminierung zurückgeführt werden, da nur dieses Merkmal zwischen den Bewerbern systematisch variiert.
    Ziel des Projektes ist es, die existierenden Forschungsbefunde der beiden Forschungstypen zusammenzutra-gen und aufeinander zu beziehen. Dazu gehört nicht nur die Aufbereitung des Forschungsstandes, sondern es werden auch zusätzliche Analysen von bestehenden Datensätzen notwendig sein. Eine Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Berlin ist vorgesehen, denn sie ermöglicht die Zusammenführung von Daten der ADIS-Studie, ein dort durchgeführtes Experiment, mit der IAB-SOEP Migrationsstichprobe, eine repräsentative Um-frage von Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland.
    Die Ergebnisse des Projektes werden eine fundierte und differenzierte Einschätzung des Einflusses von Dis-kriminierung und anderen Wirkungsfaktoren auf die Arbeitsmarktpartizipation von Personen mit Migrationshin-tergrund erlauben. Geschlechterbezogenen Aspekten wird dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Damit wird das Projekt für die Politik wichtige Ansatzpunkte für eine effektivere Behebung von Arbeitsmarktnachteilen, insbesondere bei jungen Frauen und Männern bieten.

    Beteiligte aus dem IAB

    Keita, Sekou; Brücker, Herbert;
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  • IAB-Projekt

    Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse (01.02.2018 - 31.12.2024)

    Anger, Silke; Sandner, Malte;

    Projektbeschreibung

    Formale Abschlüsse sind in Deutschland von hoher Bedeutung für den Berufserfolg. Trotzdem lässt nur etwa ein Fünftel der Migranten mit beruflicher Qualifikation diese innerhalb von zwei Jahren nach der Zuwanderung in Deutschland anerkennen. Dieses Projekt evaluiert das im Jahr 2012 in Kraft getretene Anerkennungsgesetz, das zur Vereinfachung der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen für Nicht-EU-Zuwanderer in Deutschland eingeführt wurde. Die Evaluation basiert auf detaillierten administrativen Sozialversicherungs- und Erhebungsdaten in einem Differenz-in-Differenzen-Design. Untersucht werden zum einen die Effekte der Reform auf den Anteil der Nicht-EU-Einwanderer mit beruflicher Anerkennung, zum anderen deren Beschäftigung in reglementierten Berufen (z.B. Krankenschwestern) nach der Reform. Ein weiterer Gegenstand der Analyse ist, ob ein Zustrom an Einwanderern aus Nicht-EU-Ländern in reglementierten Berufen dazu führt, dass diese Einwanderer über geringere Qualifikationen verfügen oder niedrigere Löhne erhalten.

    Beteiligte aus dem IAB

    Anger, Silke; Sandner, Malte;
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  • IAB-Projekt

    Einstellungen zu Zuwanderung (01.06.2017 - 31.12.2023)

    Roth, Duncan;

    Projektbeschreibung

    In diesem Projekt sollen Einstellungen von in Deutschland lebenden Personen zum Thema Zuwanderung untersucht werden. Insbesondere soll geprüft werden, inwiefern negative Auswirkungen auf die eigene Arbeitsmarktsituation bestehen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan;
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  • IAB-Projekt

    Genderspezifische Einflussfaktoren der Erwerbslosigkeit und des Leistungsbezugs von Migranten in Deutschland (01.01.2017 - 31.12.2020)

    Fendel, Tanja; Brenzel, Hanna;

    Projektbeschreibung

    Die Integration und Aktivierung von erwerbslosen Migranten stellt eine besondere Herausforderung für die Arbeitsmarktpolitik dar. Auswertungen der amtlichen Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass die Arbeitslosenquoten im SGB-II, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen unter der ausländischen Bevölkerung mit 12 Prozent um das Vierfache über der der deutschen Bevölkerung liegt. Ferner sind weibliche Migranten häufiger von Erwerbslosigkeit betroffen: Nach Angaben des Mikrozensus 2014 lag die Beschäftigungsquote von Frauen mit Migrationshintergrund bezogen auf die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter mit 51 Prozent deutlich unter dem Niveau der Männer mit Migrationshintergrund (64 Prozent) und dem Niveau der Frauen ohne Migrationshintergrund (65 Prozent). Überraschenderweise zeigen erste Erkenntnisse der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe, dass weibliche Migranten zum Zeitpunkt des Zuzugs nach Deutschland über bessere Voraussetzungen für den Arbeitsmarkt verfügen. Während 20 Prozent über einen ausländischen Universitätsabschluss verfügen, sind es unter den Männern nur 16 Prozent. Frauen verfügen bei der Ankunft auch über geringfügig höhere Sprachkenntnisse und investieren stärker in den Spracherwerb als männliche Zuwanderer (51 vs. 45 Prozent). Jedoch liegen ihre Beschäftigungsraten 15 Prozentpunkte unter denen der Männer und die Gehälter sind (ohne Kontrolle individueller Charakteristika) um 41 Prozent geringer.
    Derzeit ist für Deutschland nur wenig über die Einflussfaktoren auf die Erwerbslosigkeit und den Leistungsbezug von Migranten und insbesondere der weiblichen Migranten bekannt. Dies gilt auch für die Faktoren, die das Risiko, erwerbslos zu sein oder Leistungen des SGB II zu beziehen, reduzieren könnten. Auch die Gründe für die großen Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Zuwanderern wurden für Deutschland bislang wenig untersucht.
    Dies liegt vor allem daran, dass die Verfügbarkeit von Mikrodaten über Zuwanderer in Deutschland relativ begrenzt ist. Die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe wurde 2013 angelegt, um die Arbeitsmarktintegration insbesondere der jüngsten seit 1995 erfolgten Zuwanderung nach Deutschland detailliert zu untersuchen. Durch die Verknüpfung mit den amtlichen Daten der integrierten Erwerbsbiografien (IEB) und durch die Einbettung der Stichprobe ins SOEP sind zudem vergleichende Untersuchungen zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund möglich.

     

    Beteiligte aus dem IAB

    Fendel, Tanja;
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