Female breadwinner – Erwerbsentscheidungen von Frauen im Haushaltskontext
Nach wie vor ist die ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Familienarbeit zwischen den Partnern der Regelfall. Traditionelle familiäre Arrangements werden dabei durch institutionelle Rahmenbedingungen bevorzugt. Die Folge ist, dass Frauen immer noch beruflich zurückstecken - auch wenn sie den Hauptteil des Haushaltseinkommens erarbeiten und damit die Rolle der Familienernährerin übernehmen.
Dieses Themendossier widmet sich den Bedingungen und Auswirkungen der Erwerbsentscheidung von Frauen sowie empirischen Studien, die sich mit der Arbeitsteilung der Partner im Haushaltskontext befassen.
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Gender identity and relative income within households (2013)
Zitatform
Bertrand, Marianne, Jessica Pan & Emir Kamenica (2013): Gender identity and relative income within households. (NBER working paper 19023), Cambridge, Mass., 48 S. DOI:10.3386/w19023
Abstract
"We examine causes and consequences of relative income within households. We establish that gender identity - in particular, an aversion to the wife earning more than the husband - impacts marriage formation, the wife's labor force participation, the wife's income conditional on working, marriage satisfaction, likelihood of divorce, and the division of home production. The distribution of the share of household income earned by the wife exhibits a sharp cliff at 0.5, which suggests that a couple is less willing to match if her income exceeds his. Within marriage markets, when a randomly chosen woman becomes more likely to earn more than a randomly chosen man, marriage rates decline. Within couples, if the wife's potential income (based on her demographics) is likely to exceed the husband's, the wife is less likely to be in the labor force and earns less than her potential if she does work. Couples where the wife earns more than the husband are less satisfied with their marriage and are more likely to divorce. Finally, based on time use surveys, the gender gap in non-market work is larger if the wife earns more than the husband." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The influence of changing hours of work on women's life satisfaction (2012)
Zitatform
Gash, Vanessa, Antje Mertens & Laura Romeu Gordo (2012): The influence of changing hours of work on women's life satisfaction. In: The Manchester School, Jg. 80, H. 1, S. 51-74. DOI:10.1111/j.1467-9957.2011.02255.x
Abstract
"This paper asks whether moving to part-time work makes women happy. Previous research on labour supply has assumed that as workers freely choose their optimal working hours on the basis of their innate preferences and the hourly wage rate, outcome reflects preference. This paper tests this assumption by measuring the impact of changes in working hours on life satisfaction in two countries (the UK and Germany using the German Socio-Economic Panel and the British Household Panel Survey). We find decreases in working hours bring about positive and significant improvement on well-being for women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wenn Mama das Geld verdient: Familienernährerinnen zwischen Prekarität und neuen Rollenbildern (2012)
Klammer, Ute; Neukirch, Sabine; Weßler-Poßberg, Dagmar;Zitatform
Klammer, Ute, Sabine Neukirch & Dagmar Weßler-Poßberg (2012): Wenn Mama das Geld verdient. Familienernährerinnen zwischen Prekarität und neuen Rollenbildern. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 139), Berlin: Edition Sigma, 447 S.
Abstract
Das lange für (West-)Deutschland charakteristische männliche Familienernährermodell war mit der Herausbildung polarisierter Geschlechterbilder verknüpft: Wurde das Leitbild des Mannes dadurch bestimmt, dass er durch Erwerbsarbeit den Lebensunterhalt der Familie erwirtschaftete, dominierte die Zuständigkeit für Fürsorge und Hausarbeit das Bild der Frau. Doch dies ist längst nicht mehr für alle Familien Realität: Inzwischen erwirtschaftet in Deutschland in jedem fünften Familienhaushalt eine Frau den überwiegenden Teil des Haushaltseinkommens und trägt als "Familienernährerin" die finanzielle Hauptverantwortung für ihre Familie. Die Autorinnen gehen in dieser Studie den Lebensrealitäten westdeutscher Familienernährerinnen detailliert nach. Gestützt auf umfangreiche empirische Analysen machen sie deutlich, dass Frauen ihre Familien überwiegend unter schwierigen Bedingungen "ernähren" und sich mit Arbeitsmarktstrukturen und Rollenbildern konfrontiert finden, die Frauen nach wie vor die Verantwortung für Haus- und Familienarbeit zuschreiben und sie auf dem Arbeitsmarkt nur als Zuverdienende sehen. Die Folge ist oft eine "Prekarität im Lebenszusammenhang" nur für wenige Frauen bzw. Paare entfalten sich mit dem "Rollentausch" emanzipatorische Potenziale.
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Flexible Familienernährerinnen: moderne Geschlechterarrangements oder prekäre Konstellationen? (2012)
Zitatform
Klenner, Christina, Katrin Menke & Svenja Pfahl (2012): Flexible Familienernährerinnen. Moderne Geschlechterarrangements oder prekäre Konstellationen? Opladen: Budrich, 371 S.
Abstract
"Fast ein Viertel der Mehrpersonenhaushalte in Ostdeutschland wird überwiegend von Frauen ernährt. Hohe Qualifikation und Karriere der Frauen sind für das Entstehen von Familienernährerinnen-Konstellationen aber weniger bedeutsam als eine prekäre Erwerbslage der Männer. Wie leben und arbeiten diese Frauen? Wer betreut die Kinder und erledigt die Hausarbeit?
Die Erosion des männlichen Familienernährermodells ist bereits seit Jahren in der wissenschafltichen Diskussion. Auch die eigenständige Existenzsicherung von Frauen wird zunehmend als Ziel europäischer und deutscher Politik thematisiert. Frauen, die aus ihrem Einkommen ihre Familien ernähren, standen in Deutschland aber bisher nicht im Fokus. Unsere Studie hat daher in vieler Hinsicht explorativen Charakter. Wir haben untersucht, wie viele Familienernährerinnen es gibt, wie sie dazu geworden sind und wie sie über diesen Status denken, unter welchen Bedingungen sie leben, arbeiten und Kinder erziehen und ob sich die häusliche Arbeitsteilung verändert hat. Dazu haben wir quantitative und qualitative Methoden kombiniert. Eine Auswertung von Daten des Sozio-oekonomischen Panels ist an anderer Stelle erschienen. In diesem Buch stellen wir die Ergebnisse der qualitativen Studie in den Mittelpunkt." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Aufwachsen in Deutschland. AID:A - der neue DJI-Survey (2012)
Rauschenbach, Thomas; Lex, Tilli; Pötter, Uli; Leu, Hans Rudolf; Zimmermann, Julia ; Zerle-Elsäßer, Claudia ; Bayer, Michael; Bien, Walter; Bien, Walter; Prein, Gerald ; Gaiser, Wolfgang; Quellenberg, Holger; Keddi, Barbara; Rauschenbach, Thomas; Berngruber, Anne ; Riefel, Birgit; Gille, Martina; Santen, Eric van; Cornelißen, Waltrraud; Tölke, Angelika; Alt, Christian; Santen, Eric van;Zitatform
Rauschenbach, Thomas & Walter Bien (Hrsg.) (2012): Aufwachsen in Deutschland. AID:A - der neue DJI-Survey. Weinheim: Beltz Juventa, 248 S.
Abstract
"Der DJI-Survey ist eine Large-Scale-Erhebung, also eine standardisierte Großbefragung, die Ausschnitte der Alltagswelten junger Menschen und ihrer Familien unter der Perspektive des Aufwachsens ins Blickfeld rückt. Neu an AID:A ist, dass die gesamte Phase des Aufwachsens betrachtet wird. So erfasst die Erhebung alle Altersjahrgänge von der Geburt bis zum Alter von 55 Jahren. Damit wird die in vielen Studien und Projekten getrennte und meist unverbundene Analyseeinzelner Lebensabschnitte und Stationen des Lebenslaufs - Frühe Kindheit, Schulkindheit, Jugend, junge Erwachsene, Familien - durch eine verschränkte Betrachtung aller Altersphasen des Aufwachsens ersetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Depression risk among mothers of young children: the role of employment preferences, labor force status and job quality (2012)
Zitatform
Usdansky, Margaret L., Rachel A. Gordon, Xue Wang & Anna Gluzman (2012): Depression risk among mothers of young children. The role of employment preferences, labor force status and job quality. In: Journal of Family and Economic Issues, Jg. 33, H. 1, S. 83-94. DOI:10.1007/s10834-011-9260-5
Abstract
"This study examines how desire for employment, employment status, and job quality associate with depressive symptoms among mothers of infants and toddlers. We use the longitudinal NICHD Study of Early Child Care and Youth Development (SECCYD) to estimate regression models with a variety of controls including prior depression. We find that employment in high-quality versus low-quality jobs is associated with reductions in depressive symptoms, both for mothers who do and do not desire employment. Furthermore, non-employed mothers have elevated depression levels only if they desire employment. Our results demonstrate that neither employment nor non-employment is best for all mothers of young children; rather mental health depends on mothers' employment preferences and, when they do work for pay, job quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Was nun? Wenn Frauen die Familie ernähren: Roadmap - Ein Fahrplan zur Verbesserung der Situation von Familienernährerinnen im Besonderen und zur Gleichstellung von Frauen und Männer im Allgemeinen (2012)
Abstract
"Familienernährerinnen sind aus der bundesdeutschen Realität nicht mehr wegzudenken. Frauen sichern zunehmend als Alleinerziehende oder im Paar die Familie von ihrem Einkommen ab. Gleichzeitig haben Frauen noch immer schlechtere Verdienst- und Aufstiegschancen, arbeiten häufig in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung. Traditionelle Geschlechterrollenbilder und familienunfreundliche Beschäftigungsbedingungen machen ihnen das Leben schwer - vor allem, wenn das Familienarrangement plötzlich anders aussieht als geplant. Was nun?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Flexible Familienernährerinnen: Prekarität im Lebenszusammenhang ostdeutscher Frauen? (2011)
Zitatform
Klenner, Christina, Katrin Menke & Svenja Pfahl (2011): Flexible Familienernährerinnen. Prekarität im Lebenszusammenhang ostdeutscher Frauen? Düsseldorf, 476 S.
Abstract
"Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen und in der gesellschaftlichen Stellung der Frau vollziehen sich zeitgleich mit einem Umbruch in der Sphäre der Erwerbsarbeit sowie Wandlungsprozessen in der sozialen Sicherung. Indem wir in diesem Projekt die Arbeitssituation, Vereinbarkeitsarrangements und Lebensführung von Familienernährerinnen untersuchen, thematisieren wir Phänomene, die am Schnittpunkt des Wandels in den Geschlechterverhältnissen, in der Erwerbsarbeit und in der Sozialpolitik liegen. Die Erosion des männlichen Familienernährermodells ist bereits seit Jahren in der wissenschaftlichen Diskussion.
Drei zentrale Fragenkomplexe stehen im Mittelpunkt des Projektes:
- Erstens untersuchen wir, durch welche Faktoren Familienernährerinnen-Konstellationen zustande kommen und in welchen sozialen Lagen Familienernährerinnen-Haushalte leben.
- Zweitens wird erforscht, inwieweit sich Geschlechterarrangements auf der Paarebene verändern. Analysiert wird, wie Fürsorgearbeit unter Bedingungen des Umbruchs in der Erwerbsarbeit erbracht wird, und ob sich widersprüchliche Öffnungen bestehender Geschlechterhierarchisierungen in Familien mit weiblichen Familienernährerinnen zeigen.
- Drittens fragen wir danach, ob und wie sich bei Familienernährerinnen und ihren Familien Prekarisierungstendenzen im Lebenszusammenhang zeigen, zu welchen Belastungen dies führt und welche Praktiken die Subjekte im Umgang mit den Bedingungen entwickeln.
Kapitel 2 fragt nach Umfang und Ursachen des Phänomens Familienernährerinnen auf Basis der quantitativen Analyse des Sozioökonomischen Panels. Anschließend wird das methodische Konzept der qualitativen Studie vorgestellt (Kap. 3). Das Sample der befragten Interviewpartnerinnen wird näher charakterisiert. Im Kapitel 4 wird analysiert, wie die befragten Frauen zu Familienernährerinnen wurden und welches Selbstverständnis ihrer Rolle sie haben. Fünf Muster der Genese von Familienernährerinnen-Haushalten werden hier vorgestellt. Im Kapitel 5 wird die Aufteilung der Hausarbeit und der Kinderbetreuung in den Familienernährerinnen-Familien mit einem männlichen Partner analysiert. Gefragt wird anschließend im Kapitel 6, wie sich die Aushandlungsmacht innerhalb der Partnerschaft bei den Befragten darstellt. Im Kapitel 7 werden die verschiedenen Typisierungen zusammengeführt und die empirisch gefundene Typologie von Familienernährerinnen vorgestellt. Im Kapitel 8 werden Beanspruchungen, Gesundheit und Belastungen der Befragten analysiert. Kapitel 9 zeigt an fünf Fällen beispielhaft Prekarisierungstendenzen im Lebenszusammenhang der Befragten auf. Im Kapitel 10 werden Handlungsstrategien der Familienernährerinnen vorgestellt: Welche Ressourcen mobilisieren sie, um Prekarisierungstendenzen zu begegnen? Auch die Wünsche der Frauen in Ostdeutschland, die an der Studie teilgenommen haben, werden hier behandelt. Oftmals nahmen die Familienernährerinnen an der Befragung mit der Motivation teil, dass sich etwas an ihren Lebensbedingungen ändern möge. Im Kapitel 11 wird aus der gesamten Analyse Handlungsbedarf in verschiedenen Politikfeldern sowie bezüglich der betrieblichen Arbeitsbedingungen abgeleitet. Abschließend wird ein Fazit der Untersuchung gezogen. Wir geben einen Ausblick auf offene Forschungsfragen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Does a better job match makes women happier?: work orientations, work-care choices and subjective well-being in Germany (2011)
Zitatform
Muffels, Ruud & Bauke Kemperman (2011): Does a better job match makes women happier? Work orientations, work-care choices and subjective well-being in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 361), Berlin, 36 S.
Abstract
"The study examines the effects of work orientations and work-leisure choices alongside the effect of genes or personality traits on subjective well-being (SWB). The former effects are assumed to be mediated by the match between women's preferred and actual number of working hours indicating labor market and time constraints. Data come from 24 waves of the German (SOEP) Household Panel (1984-2007). Random and fixed-effect panel regression models are estimated. Work orientations and work-leisure choices indeed matter for women's SWB but the effects are strongly mediated by the job match especially for younger birth cohorts and higher educated women. Therefore, apart from the impact of genes or personality traits preferences and choices as well as labor market and time constraints matter significantly for the well-being of women, providing partial support to the role (scarcity-expansion) theory and the combination pressure thesis while at the same time challenging set-point theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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She left, he left: how employment and satisfaction affect women's and men's decisions to leave marriages (2011)
Zitatform
Sayer, Liana C., Paula England, Paul D. Allison & Nicole Kangas (2011): She left, he left. How employment and satisfaction affect women's and men's decisions to leave marriages. In: American Journal of Sociology, Jg. 116, H. 6, S. 1982-2018. DOI:10.1086/658173
Abstract
"Studies examining determinants of divorce have largely ignored differences between factors that elevate wives' and husbands' initiation of divorce. The authors use longitudinal data and a latent class model embedded in a competing-risks event history model to assess distinct predictors of wives and husbands leaving marriages. They find that when men are not employed, either spouse is more likely to leave. When wives report better-than-average marital satisfaction, their employment affects neither spouse 's exit. However, when wives report below-average marital satisfaction, their employment makes it more likely they will leave. The authors' findings suggest that theories of divorce require 'gendering' to reflect asymmetric gender change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employment regimes and the quality of work (2010)
Gallie, Duncan ; Scherer, Stefanie; Steiber, Nadia ; Jungblut, Jean-Marie; Tåhlin, Michael ; Paugam, Serge; Zhou, Ying ; O'Connel, Phlip J.; Dieckhoff, Martina;Zitatform
(2010): Employment regimes and the quality of work. Oxford: Oxford University Press, 277 S.
Abstract
"The book makes a major new contribution to the sociology of employment by comparing the quality of working life in European societies with very different institutional systems - France, Germany, Great Britain, Spain, and Sweden. It focuses in particular on skills and skill development, opportunities for training, the scope for initiative in work, the difficulty of combining work and family life, and the security of employment. Drawing on a range of nationally representative surveys, it reveals striking differences in the quality of work in different European countries. It also provides for the first time rigorous comparative evidence on the experiences of different types of employee and an assessment of whether there has been a trend over time to greater polarization between a core workforce of relatively privileged employees and a peripheral workforce suffering from cumulative disadvantage. It explores the relevance of three influential theoretical perspectives, focussing respectively on the common dynamics of capitalist societies, differences in production regimes between capitalist societies, and differences in the institutional systems of employment regulation. It argues that it is the third of these - an 'employment regime' perspective - that provides the most convincing account of the factors that affect the quality of work in capitalist societies. The findings underline the importance of differences in national policies for people's experiences of work and point to the need for a renewal at European level of initiatives for improving the quality of work." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Rethinking work-family conflict: dual-earner policies, role conflict and role expansion in Western Europe (2010)
Zitatform
Grönlund, Anne & Ida Öun (2010): Rethinking work-family conflict. Dual-earner policies, role conflict and role expansion in Western Europe. In: Journal of European social policy, Jg. 20, H. 3, S. 179-195. DOI:10.1177/0958928710364431
Abstract
"The aim of this article is to deepen the understanding of work -- family conflict and the impact of social policies by integrating the theoretical perspectives of role conflict and role expansion. First, we present a theoretical model identifying different mechanisms through which policy may affect both role conflict and role expansion, with a particular focus on dual-earner policies. Second, we examine some of its implications, using data from the European Social Survey comprising 10,950 employees in 15 countries. In contrast to traditional theories presenting conflict and expansion as mutually exclusive, we find that work -- family conflict and experiences of role expansion, measured with indicators of life satisfaction and psychological well being, may go hand in hand. The results also indicate that such a balance is more common in countries with dual-earner policies than in other countries. Women committing as strongly to work as men experience more work -- family conflict, but also high levels of well being and satisfaction. The findings largely support our theoretical arguments and imply that future research should examine the conflict-expansion nexus rather than focussing on either of the two. In this context, both gender and policy need to be considered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die wahrgenommene Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens: geschlechtstypische Muster und die Bedeutung des Haushaltskontextes (2010)
Zitatform
Liebig, Stefan, Carsten Sauer & Jürgen Schupp (2010): Die wahrgenommene Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens. Geschlechtstypische Muster und die Bedeutung des Haushaltskontextes. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 309), Berlin, 25 S.
Abstract
"Die zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen und die Ausbreitung 'atypischer' Beschäftigungsverhältnisse hat zur Folge, dass der Anteil an Haushalten, in denen der Mann der alleinige Ernährer der Familie ist, abnimmt und der Anteil an Zweiverdienerhaushalten seit Jahren ansteigt. Vor diesem Hintergrund fragt dieser Beitrag, welche Bedeutung Haushaltskontexte, in denen das traditionelle male-breadwinner Modell noch existiert bzw. bereits in Frage gestellt ist, für die Bewertung der Gerechtigkeit des eigenen Erwerbseinkommens haben. Dazu werden in einem ersten Schritt drei Beurteilungskriterien der Gerechtigkeit des eigenen Einkommens hergeleitet: Kompensation erbrachter Leistungen, Bedarfsabsicherung und Ermöglichung sozialer Wertschätzung. In einem zweiten Schritt wird erläutert, warum die Gerechtigkeitsurteile von Männern und Frauen maßgeblich von der spezifischen Situation im jeweiligen Haushalt bestimmt sind. Die daraus abgeleiteten Annahmen zu geschlechtstypischen Mustern von Gerechtigkeitseinstellungen werden mithilfe von Daten des Sozio-oekonomischen Panels aus den Jahren 2007 und 2005 überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass in Zweiverdienerhaushalten geschlechtstypische Muster bei der Bewertung des eigenen Einkommens verringert und verstärkt werden: Verringert werden sie, weil Frauen in Zweiverdienerhaushalten höhere Ansprüche an ihr Lohnniveau haben, und verstärkt werden sie, weil Männer die Bewertung ihres Erwerbseinkommens davon abhängig machen, ob es sie in die Lage versetzt, den traditionellen Geschlechternormen und den darin transportierten Vorstellungen über 'Männlichkeit' entsprechen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The female breadwinner: phenomenological experience and gendered identity in work/family spaces (2010)
Zitatform
Meisenbach, Rebecca J. (2010): The female breadwinner. Phenomenological experience and gendered identity in work/family spaces. In: Sex Roles, Jg. 62, H. 1/2, S. 2-19. DOI:10.1007/s11199-009-9714-5
Abstract
"Although female breadwinners (FBWs) are increasingly common in industrialized society and challenge traditional western gender norms, little research has focused specifically on the experiences of FBWs. These experiences impact individual, family, and organizational decision making. Thus, this project uses a phenomenological method to explore the experiences and gendered identity negotiations of 15 FBWs from the eastern and midwestern U.S. who were recruited via electronic message boards and personal contacts. The study asks how these women experience the phenomenon of being the breadwinner, seeking common elements. Results indicate six essential elements of FBWs' experiences: (a) having control, (b) valuing independence, (c) feeling pressure and worry, (d) valuing partner's contributions, (e) feeling guilt and resentment, and (f) valuing career progress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Effect of labor division between wife and husband on the risk of divorce: evidence from German data (2009)
Zitatform
Kraft, Kornelius & Stefanie Neimann (2009): Effect of labor division between wife and husband on the risk of divorce. Evidence from German data. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 223), Berlin, 31 S.
Abstract
"Using German panel data from 1984 to 2007, we analyze the impact of labor division between husband and wife on the risk of divorce. Gary Becker's theory of marriage predicts that specialization in domestic and market work, respectively, reduces the risk of separation. Traditionally, the breadwinner role is assigned to the husband, however, female labor force participation and their wages have risen substantially. Our results suggest that there are gender-specifc differences, e.g. female breadwinner-couples have a substantially higher risk of divorce than male breadwinner-couples. In contrast, the equal division does not signifcantly alter the probability of separation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Weibliche Familienernährerinnen in West- und Ostdeutschland: Wunschmodell oder neue Prekarität? (2008)
Klenner, Christina; Klammer, Ute;Zitatform
Klenner, Christina & Ute Klammer (2008): Weibliche Familienernährerinnen in West- und Ostdeutschland. Wunschmodell oder neue Prekarität? In: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.) (2008): Rollenleitbilder und -realitäten in Europa : rechtliche, ökonomische und kulturelle Dimensionen. Dokumentation des Workshops 20.- 22. Oktober 2008 (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Forschungsreihe, 08), S. 58-80.
Abstract
Die Autorinnen berichten über die Ergebnisse von zwei Forschungsprojekten, die sie unter dem Titel 'Flexible Familienernährerinnen' in den Jahren 2008 bis 2010 durchführten. Fazit: 'Bei Familienernährerinnen handelt es sich also um eine heterogene Gruppe von Frauen, denen gemeinsam ist, dass sie in voller Verantwortung den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder und ggf. den Partner mit Erwerbsarbeit verdienen. Jedoch ist die weibliche Familienernährerin mehrheitlich kein Pendant zum männlichen Familienernährer 'mit umgekehrten Vorzeichen'. Stattdessen ist angesichts der zu beobachtenden Konstellationen davon auszugehen, dass es sich vielfach um schwierige und fragile Arrangements handelt. Die deutsche Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, die gegenwärtig mit einer bisweilen inkonsistenten Mischung von Regelungen und Leistungen teilweise am Bild des männlichen Familienernährers, teilweise an einem gleichberechtigt-egalitären Zweiverdienermodell anknüpft, ist auf diese neuen Familienkonstellationen bisher nicht eingestellt. Eine sozialpolitische Strategie der Förderung eines gleichberechtigten Geschlechtermodells müsste die widersprüchlichen sozialpolitischen Signale beseitigen, eigenständige Ansprüche an die Stelle abgeleiteter Ansprüche und gegenseitiger Verpflichtungen setzen und - last, but not least - die Erwerbs-und Einkommenschancen von Frauen verbessern.' (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
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'Doing' gender in context: household bargaining and risk of divorce in Germany and the United States (2006)
Zitatform
Cooke, Lynn Prince (2006): 'Doing' gender in context. Household bargaining and risk of divorce in Germany and the United States. In: American Journal of Sociology, Jg. 112, H. 2, S. 442-472.
Abstract
"Gender relations remain embedded in their sociopolitical context. Compared here using event-history analysis is how household divisions of paid and unpaid labor affect marital stability in the former West Germany, where policy reinforced male breadwinner families, and the United States, where policy remains silent regarding the private sphere. In Germany, any moves away from separate gendered spheres in terms of either wives' relative earnings or husbands' relative participation in housework increase the risk of divorce. In the United States, however, the more stable couples are those that adapt by displaying greater gender equity. These results highlight that policy shapes how gender gets done in the intimate sphere, and that reinforcement of a gendered division of labor may be detrimental to marital stability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Perceptions of risk in intimate relationships: the implications for social provision (2006)
Lewis, Jane;Zitatform
Lewis, Jane (2006): Perceptions of risk in intimate relationships. The implications for social provision. In: Journal of social policy, Jg. 35, H. 1, S. 39-57. DOI:10.1017/S0047279405009347
Abstract
"The erosion of the traditional, male breadwinner model family - both normatively and in social reality - has opened up the possibility of more choice in terms of both partnering and the nature of the contributions that men and women make to households, but processes of 'individualisation' have also given rise to greater uncertainty. We know relatively little about how people perceive their options for partnering, re-production and employment at the level of the household, and in particular what they are prepared to 'take a chance on', and what kind of security they seek. Yet this is important for policy purposes, particularly in view of the rapid pace of family and labour market change. This article first addresses the kind of considerations that are necessary for a better understanding of the nature of risks and uncertainty arising from processes of individualisation. The substantive sections that follow draw on in-depth interviews with a heterogeneous sample of 21 cohabiting and married men and women, drawn from an Omnibus representative sample survey. The extent to which individuals regard partnering and childbearing as risks, and how they seek to manage them are explored and the implications for policy assessed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Earning more and getting less: why successful wives can't buy equality (2005)
Tichenor, Veronica Jaris;Zitatform
Tichenor, Veronica Jaris (2005): Earning more and getting less. Why successful wives can't buy equality. New Brunswick u.a.: Rutgers University Press, 218 S.
Abstract
"For nearly two decades the wage gap between men and women has remained virtually unchanged. Women continue to earn, on average, 80 cents for every dollar that men earn. Yet despite persistent discrimination in wages, studies are also beginning to show that a growing number of women are out-earning their husbands. Nationwide, nearly one-third of working women are the chief breadwinners in their families. The trend is particularly pronounced among the demographic of highly educated women. Does this increase in earnings, however, equate to a shift in power dynamics between husbands and wives? The author shows how, historically, men have derived a great deal of power over financial and household decisions by bringing home all (or most) of the family's income. Yet, financial superiority has not been a similar source of power for women. Tichenor demonstrates how wives, instead of using their substantial incomes to negotiate more egalitarian relationships, enable their husbands to perpetuate male dominance within the family. Weaving personal accounts, in-depth interviews, and compelling narrative, this important study reveals disturbing evidence that the conventional power relations defined by gender are powerful enough to undermine hierarchies defined by money." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
