Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2999) (2015)
Zitatform
(2015): Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2999). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5564 (15.07.2015)), 137 S.
Abstract
"Die Bundesrepublik Deutschland verzeichnet derzeit nicht nur einen erheblichen Anstieg der Asylbewerberzahlen. Unter den Menschen, die zu uns kommen, sind auch immer mehr ausländische Kinder und Jugendliche, die ohne Personensorgeberechtigte nach Deutschland einreisen und hier weder mit einem Personensorgeberechtigten noch einem anderen Erziehungsberechtigten zusammenkommen. Daher bringt die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher auf den Weg. Damit verfolgt sie das Ziel, den tatsächlichen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen, die unbegleitet nach Deutschland einreisen, weiterhin bestmöglich gerecht zu werden. Bund und Länder erarbeiten zudem eine Übergangslösung für die Zeit, bis das Gesetz in Kraft tritt. Die Große Anfrage auf Bundestagsdrucksache 18/2999 umfasst zahlreiche rechtliche Aspekte und praktische Fragestellungen, die solche Kinder und Jugendlichen betreffen. Dabei geht es insbesondere um das Aufenthalts- und Asylrecht, aber auch um kinder- und jugendhilferechtliche Fragen wie die Inobhutnahme durch das Jugendamt, um die Unterbringung sowie um Fragen zu europarechtlichen Entwicklungen im Bereich des Schutzes von unbegleiteten Minderjährigen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Policies, practices and data on unaccompanied minors in the EU Member States and Norway: synthesis report (2015)
Abstract
"Dieser EMN-Synthesebericht fasst die Ergebnisse von nationalen EMN-Studien aus 27 Ländern zu dem Thema 'Politiken, Praktiken und Daten über Unbegleitete Minderjährige in den EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen' zusammen. Der deutsche Beitrag ist als Studie unter dem Titel 'Unbegleitete Minderjährige in Deutschland' erschienen. Der EMN-Synthesebericht liegt nur in Englisch vor" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Angekommen in Deutschland. Und nun?: unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe (2015)
Zitatform
(2015): Angekommen in Deutschland. Und nun? Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe. (Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe 99), Berlin, 290 S.
Abstract
"Am 23./24. April und am 22./23. Juni 2015 fand jeweils eine Fachtagung zum Thema: 'Angekommen in Deutschland. Und nun? Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe' im Centre Francais in Berlin statt. Beide Tagungen wurden von der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag veranstaltet. Über 400 Fachkräfte aus allen Bundesländern waren nach Berlin gekommen und diskutierten über eine Vielzahl fachpolitischer Fragen. Insbesondere die geplante Gesetzesänderung im Hinblick auf eine bundesweite Umverteilung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in andere Bundesländer und Kommunen wurde intensiv und teilweise auch kontrovers diskutiert. Es fand eine Verständigung darüber statt, welche unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in den Versorgungsbereich der Kinder- und Jugendhilfe fallen, welche Einzelaspekte zu klären und zu bewältigen sind und mit welchen Hilfeformen sie unterstützt werden können, die aktuelle Situation zu meistern und Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln. Im Verlauf der Tagung wurden Praxisbeispiele vorgestellt, Ideen zur Entwicklung kommunaler Strategien zur Integration junger Einwanderer gesammelt und ein bundesweiter Erfahrungstransfer initiiert, der im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll.
Die vorliegende Dokumentation bündelt bisher vorliegende Erfahrungen bei der Integration dieser Jugendlichen und beschreibt zukünftige Herausforderungen und Chancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis und Tagungsprogramm -
Literaturhinweis
Ein schwerer Weg in den deutschen Arbeitsmarkt: zum Übergang Schule - Beruf von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (2014)
Becker, Julia;Zitatform
Becker, Julia (2014): Ein schwerer Weg in den deutschen Arbeitsmarkt: zum Übergang Schule - Beruf von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 36, H. 4, S. 336-342. DOI:10.3262/MIG1404336
Abstract
"In den vergangenen Jahren ist eine zahlenmäßige Steigerung der nach Deutschland einreisenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zu beobachten. Die jungen Menschen stehen nach teilweise lebensgefährlicher Flucht unter extremer sozialer, ökonomischer und psychischer Belastung und vor einer ungewissen Zukunft. Im Folgenden soll zunächst anhand eines Fallbeispiels die Beratung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) im Rahmen eines Netzwerkes erläutert werden. Danach werden die rechtlichen Probleme, die sich bei ihrer Arbeitsmarktintegration, ergeben, skizziert. Abschließend wird auf die Notwendigkeit einer funktionierenden Netzwerkarbeit eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis des Schwerpunktheftes -
Literaturhinweis
Zur Situation junger Flüchtlinge in Beruflichen Schulen in Hessen am Beispiel von EIBE (2014)
Böhme, Horst;Zitatform
Böhme, Horst (2014): Zur Situation junger Flüchtlinge in Beruflichen Schulen in Hessen am Beispiel von EIBE. In: Berufsbildung, Jg. 68, H. 145, S. 16-17.
Abstract
"Der Artikel beschäftigt sich mit den Grundsätzen der Beschulung von Schülern nichtdeutscher Herkunft in Hessen. Speziell die Gruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge zwischen 15 und 18 Jahren nimmt ständig zu und erfordert verstärkt pädagogische Anstrengungen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen den Welten: unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen Jugendhilfe- und Ausländerrecht (2014)
Espenhorst, Niels;Zitatform
Espenhorst, Niels (2014): Zwischen den Welten. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen Jugendhilfe- und Ausländerrecht. In: Soziale Arbeit, Jg. 63, H. 10/11, S. 395-401.
Abstract
"Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wurden in den letzten Jahren nach und nach in die Jugendhilfe integriert. Hierdurch entstanden Konflikte, weil sich die Jugendhilfe mit einer neuen Zielgruppe auseinandersetzen muss und zudem zunehmend in Kontakt mit dem Asyl- und Aufenthaltsrecht kommt. Der Umgang mit den jungen Flüchtlingen offenbart dabei auch die Schwächen der deutschen Flüchtlingspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unbegleitete Minderjährige in Deutschland: Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) (2014)
Zitatform
Müller, Andreas (2014): Unbegleitete Minderjährige in Deutschland. Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Working paper 60), Nürnberg, 60 S.
Abstract
"Minderjährige Drittstaatsangehörige, die ohne Begleitung ihrer Eltern nach Deutschland einreisen und sich hier aufhalten, stellen eine besonders schutzbedürftige Gruppe dar, unabhängig davon, ob ein Schutzgesuch gestellt wird. Sie reisen in der Regel illegal nach Deutschland ein und werden bei einem Aufgriff durch die Behörden durch das Jugendamt in Obhut genommen, falls keine Zurückschiebung an der Grenze erfolgt. Um eine Bleibeperspektive zu erhalten, steht ihnen zum einen der Weg über das Asylverfahren offen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verfügt über speziell geschulte Sonderbeauftrage für unbegleitete Minderjährige, die eine kindgerechte Anhörung im Asylverfahren gewährleisten sollen und bei der Entscheidung über den Asylantrag kindspezifische Aspekte berücksichtigen. Zum anderen stellen ihnen die Ausländerbehörden - unter den entsprechenden Voraussetzungen - in der Regel eine Duldung aus, die in einen längerfristigen Aufenthalt münden kann, wenn sie sich in die Lebensrealität in Deutschland einfügen können und beispielsweise eine Schul- oder Berufsausbildung abschließen. Hierzu verfügt die Jugendhilfe über eine Vielzahl möglicher Unterstützungsleistungen. In der praktischen Umsetzung ergibt sich jedoch ein Spannungsfeld zwischen Jugendhilferecht und Aufenthaltsrecht. Die Leistungen der Jugendhilfe sind aber nicht auf diejenigen unbegleiteten Minderjährigen beschränkt, die keinen Asylantrag stellen. In den Fällen, in denen Unterstützung durch die Jugendhilfe erfolgt, kann es oftmals auch bei einer Ablehnung des Schutzgesuchs zu einer Bleibeperspektive über den Eintritt der Volljährigkeit hinaus kommen. Werden unbegleitete Minderjährige dennoch ausreisepflichtig, genießen sie einen besonderen Schutz bei Inhaftierung und Abschiebung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Perspektiven für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Asylsuchende: Erfahrungen aus der Hamburger Netzwerkarbeit (2013)
Gag, Maren;Zitatform
Gag, Maren (2013): Berufliche Perspektiven für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Asylsuchende. Erfahrungen aus der Hamburger Netzwerkarbeit. In: Unsere Jugend. Die Zeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik, Jg. 65, H. 4, S. 154-164. DOI:10.2378/uj2013.art15d
Abstract
"Noch immer sind Flüchtlinge und Asylsuchende nicht regelhaft in integrationspolitische Maßnahmen von Kommunen und Ländern einbezogen. Aufgrund erheblicher Restriktionen in der Asylgesetzgebung sind sie in hohem Maße diskriminiert. Vor allem für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge sind die Lebenslagen dramatisch, weil ihnen erschwert wird, ihre Bildungsrechte wahrzunehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland: rechtliche Vorgaben und deren Umsetzung (2013)
Schmieglitz, Stephan; Beißwenger, Martin; Tießler-Marenda, Elke; Mohr, Tobias; Irmler, Dorothea;Zitatform
Schmieglitz, Stephan (2013): Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland. Rechtliche Vorgaben und deren Umsetzung. Freiburg im Breisgau: Lambertus, 261 S.
Abstract
"Unbegleitete Minderjährige sind unter 18-Jährige, die ohne ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten außerhalb ihres Herkunftslandes Schutz vor Verfolgung suchen. Das vorliegende Arbeitsbuch stellt die rechtliche Situation dieser Kinder und Jugendlichen dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge als transnational orientierter Hilfekontext (2013)
Schäfer, Arne;Zitatform
Schäfer, Arne (2013): Die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge als transnational orientierter Hilfekontext. In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für soziale Arbeit, Jg. 38, H. 9-10, S. 62-71.
Abstract
"Der Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, wie Erziehungshilfesettings gestaltet sein müssen, damit sie den transnationalen Dimensionen der Lebenswelten von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gerecht werden können. Junge Flüchtlinge werden als Akteure aufgefasst, deren Handlungsmächtigkeit durch repressive Gesetze und Vorschriften eingeschränkt wird. Empirische Studien zeigen, dass die Jugendlichen häufig über transnationale Netzwerke verfügen, die ihnen bei der Lebensbewältigung helfen können. Aus diesen Erkenntnissen werden Schlussfolgerungen für die Erziehungshilfe gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2010 (2011)
Barwig, Klaus; Beichel-Benedetti, Stephan; Kanalan, Ibrahim; Kopp, Karl; Brinkmann, Gisbert; Lämmermann, Falk; Altmaier, Peter; Lindenbauer, Michael; Bergmann, Jan; Lochbihler, Barbara; Dienelt, Klaus; Löhr, Tillmann; Gerdsmeier, Katrin; Lübbe-Wolff, Gertrude; Gutmann, Rolf; Lüke, Monika; Hein, Christopher; Maier-Borst, Michael; Huber, Bertold; Stadler, Max; Allenberg, Nele; Classen, Georg; Marx, Reinhard; Groenendijk, Kees; Middelbeck, Paul; Bender, Dominik; Özdemir, Cem; Hailbronner, Kay; Pelzer, Marei; Duchrow, Julia; Protz, Claudia;Zitatform
Barwig, Klaus, Stephan Beichel-Benedetti & Gisbert Brinkmann (Hrsg.) (2011): Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2010. (Schriften zum Migrationsrecht 04), Baden-Baden: Nomos, 345 S.
Abstract
"Der Sammelband dokumentiert die Vorträge der Hohenheimer Tage zum Ausländerrecht 2010. Die einzelnen Beiträge beschäftigen sich mit aktuellen Entwicklungen des Migrationsrechts, mit der Soysal-Entscheidung des EuGH und mit dem Dublin-System als Teil des europäischen Integrationsprozesses." (Autorenreferat, IAB-Doku)
I. Migrationsrecht als politische Aufgabe
Gertrude Lübbe-Wolff: Homogenes Volk - Über Homogenitätspostulate und Integration (19-30);
Max Stadler: Integration durch Recht (31-36);
Peter Altmaier: Vom nationalen Ausländerrecht zum europäischen Migrationsrecht (37-45);
Christopher Hein: Europäische Zuwanderungspolitik - bleibt die Humanität auf der Strecke? (46-50);
Gisbert Brinkmann: Entwicklung der europäischen Migrationspolitik und des europäischen Migrationsrecht (51-64);
Cem Özdemir: Migrationsrecht als Einwanderrecht - fortdauernde Utopie (65-69);
II. Migrationsrechtliche Entwicklungen
Jan Bergmann: Aufenthaltserlaubnis auf Grund von "Verwurzelung" (71-80);
Falk Lämmermann: Einbürgerung - aktuelle Entwicklungen und Perspektiven (81-94);
Rolf Gutmann: Familiennachzug und Sprachkenntnisse (95-108);
Rolf Gutmann: Keine Krähe hackt sich selbst ein Auge aus - Unrecht im Ausländerrecht (109-119);
Michael Maier-Borst: Entwicklungen beim Aufenthalt zum Zweck der Erwerbstätigkeit (120-128);
Paul Middelbeck: Gesetzliche Altfallregelung - Stand der Umsetzung und Anschlussregelung (129-132);
Claudia Protz: Neuere Entwicklungen im Ausweisungsrecht (133-148);
Nele Allenberg: Schulbesuch von Kindern und Jugendlichen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität (149-162);
Katrin Gerdsmeier: Gesundheitsversorgung statusloser Ausländer (163-186);
III. Der EuGH und der Fall Soysal - die Dynamik der europäischen Marktfreiheiten im Streit
Kay Hailbronner: Das Soysal-Urteil im rechtspolitischen und juristischen Diskurs (187-192);
Klaus Dienelt: Das Soysal-Urteil im rechtspolitischen und juristischen Diskurs (193-204);
Kees Groenendijk: Soysal und die Visumspolitik der europäischen Staaten gegenüber der Türkei und die Bedeutung der EuGH-Rechtssprechung für Bürger anderer Drittstaaten (205-217);
IV. Das Dublin-System im Härtetest - inidvidueller Rechtsschutz kontra Prinzip des gegenseitigen Vertrauens
Dominik Bender: Das Dublin-System als Teil des europäischen Integrationsprozesses - ein historischer Abriss (219-230);
Berthold Huber: Verfahrens- und materiell-rechtliche Fragen zu einem Anspruch auf Ausübung des Selbsteintrittsrechts nach Art. 3 Abs. 2 der Dublin II-Verordnung am Beispiel des Falles P. (231-247);
Reinhard Marx: Die Überstellung nach der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 (Dublin II) vor dem Bundesverfassungsgericht (248-261);
V. Herausforderungen des Flüchtlingsrechts - zwischen Abschottung und Humanität
Michael Lindenbauer: Das Gemeinsame Europäische Asylsystem - eine Bestandsaufnahme (263-268);
Barbara Lochbihler: Europäische Migrationspolitik - Bewertungen aus parlamentarischer Sicht (269-274);
Julia Duchrow, Monika Lüke: Ist Europa für Flüchtlinge noch erreichbar? Die Flüchtlingssituation auf dem Mittelmeer (275-289);
Karl Kopp: Schutzschirm für unbegleitete Flüchtlingskinder in Europa (290-299);
Tillmann Löhr: Der Flüchtlingsbegriff im Lichte der Kinderrechtskonvention (300-320);
Georg Classen, Ibrahim Kanalan: Verfassungsmäßigkeit des Asylbewerberleistungsgesetzes (321-337);
Marei Pelzer: Unterbringung von Asylsuchenden in Lagern und das Sachleistungsprinzip des AsylbLG (338-345). -
Literaturhinweis
Ausgrenzung statt Ausbildung: die Situation junger Flüchtlinge im deutschen Bildungssystem (2011)
Studnitz, Stefanie;Zitatform
Studnitz, Stefanie (2011): Ausgrenzung statt Ausbildung. Die Situation junger Flüchtlinge im deutschen Bildungssystem. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 33, H. 2, S. 130-136. DOI:10.3262/MIG1102130
Abstract
"Junge Flüchtlinge tauchen in der bildungspolitischen Debatte bisher kaum auf. Dabei unterliegen gerade sie zahlreichen Zugangsbeschränkungen zu Schule und Ausbildung. Rechtliche Restriktionen und institutionelle Hürden erschweren ihre Inklusion ins Bildungssystem massiv. Der Staat kommt seinem Bildungs- und Erziehungsauftrag gegenüber diesen Kindern und Jugendlichen nur in sehr eingeschränktem Maße nach und wälzt die Verantwortung, Lösungen zu finden, auf die Betroffenen selbst ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kindeswohl oder Ausgrenzung?: Flüchtlingskinder in Deutschland nach der Rücknahme der Vorbehalte (2010)
Kauffmann, Heiko; Kopp, Karl; Heinhold, Hubert; Iskenius, Ernst-Ludwig; Heiber, Florentine; Jordan, Silke; Cremer, Hendrik; Wirtgen, Waltraud; Eisenberg, Winfried; Schulz, Nina; Riedelsheimer, Albert; Schilder, Klaus; Kothen, Andrea; Pelzer, Marie; Dünnweller, Barbara; Krappmann, Lothar;Zitatform
Kauffmann, Heiko & Albert Riedelsheimer (Hrsg.) (2010): Kindeswohl oder Ausgrenzung? Flüchtlingskinder in Deutschland nach der Rücknahme der Vorbehalte. Karlsruhe: Von Loeper Literaturverlag, 280 S.
Abstract
"Seit über 18 Jahren ist die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland geltendes Recht. Doch der bei der Ratifikation festgeschriebene Vorbehalt wird erst jetzt zurückgenommen. Vor diesem Hintergrund ziehen die Autoren des Bandes eine Bilanz der 'schier unendlichen Geschichte politischen Versagens, nicht eingelöster Versprechen und des nachlässigen Umgangs mit internationalem Recht'. Das Buch beleuchtet die politischen, rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen und reflektiert nationale und internationale Entwicklungen im Umgang mit dieser besonders gefährdeten Gruppe von Flüchtlingen. Viele Beiträge dokumentieren die unternommenen Anstrengungen zur Verbesserung der Situation und skizzieren die noch zu überwindenden Barrieren. Denn auch nach der Rücknahme der Vorbehaltserklärung muss für die Einhaltung der Kinderrechte gekämpft werden. Aktuell bezieht dieser Band die notwendigen Schritte ein, die jetzt eingeleitet werden müssen, damit die Rücknahme der Vorbehalte auch in der Praxis ankommt und die Kinderrechte verwirklicht werden." (Textauszug, IAB-Doku)
Heiko Kauffmann, Albert Riedelsheimer: Ein Schutzschirm für Flüchtlingskinder - Vorwort der Herausgeber (7-12);
Herta Däubler-Gmelin: Geleitwort (13-16);
Heiko Kauffmann: Deutsche Vorbehalte gegen Flüchtlingskinder: - das Ende einer schier unendlichen Geschichte politischen Versagens? (17-47);
Lothar Krappmann: Der Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes und die Kinderflüchtlinge in Europa (48-59);
Hubert Heinhold: Nach Rücknahme der Vorbehalte - was muss im Bereich des Asyl- und Ausländerrechts verändert werden? (60-74);
Hendrik Cremer: Staatliche Verpflichtungen aus der UN-KRK gegenüber ausländischen Kindern - Defizite in der Umsetzung hinsichtlich unbegleiteter Flüchtlingskinder (75-84);
Barbara Dünnweller: Erfolg für die Kinderrechte: die UN-KRK bekommt ein Individualbeschwerderecht (85-94);
Albert Riedelsheimer: Inobhutnahme und Clearingverfahren als zentrale Instrumente zur Verwirklichung des Kindeswohls von unbegleiteten Minderjährigen (95-104);
Silke Jordan: Der "Karlsruher Wandel" - ein ermutigendes Beispiel zur Umsetzung der Rechte von UMF in Baden-Württemberg (105-109);
Waltraud Wirtgen, Ernst-Ludwig Iskenius, Winfried Eisenberg: Wunden, die nicht verheilen - Kinderflüchtlinge in Deutschland -Leben unter Vorbehalt (110-125);
Florentine Heiber: Fiktive Altersbestimmungen (126-140);
Andrea Kothen: Wie Kinder im Abseits aufwachsen (141-146);
Marei Pelzer: Unhaltbare Zustände - Minderjährige in Haft (147-158);
Nina Schulz: "Deutsche Besonderheit" Asyl: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge haben es besonders schwer. Der Fall des 16-jährigen Amir aus Ägypten (159-162);
Karl Kopp: Odyssee durch Europa (163-176);
Klaus Schilder: Schutzschirm für Flüchtlingskinder (177-194). -
Literaturhinweis
Unbegleitete minderjährige Migranten in Deutschland: Aufnahme, Rückkehr und Integration. Studie II/2008 im Rahmen des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) (2009)
Parusel, Bernd;Zitatform
Parusel, Bernd (2009): Unbegleitete minderjährige Migranten in Deutschland. Aufnahme, Rückkehr und Integration. Studie II/2008 im Rahmen des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN). (Forschungsgruppe des Bundesamtes. Working paper 26), Nürnberg, 81 S.
Abstract
"Das Working Paper bietet einen systematischen Überblick zu minderjährigen Flüchtlingen, ihrer Einreise und dem Aufenthalt in Deutschland. Es werden die wesentlichen dabei zum Einsatz kommenden Praktiken und Verfahren geschildert. Vielfach gelten hier andere Anforderungen als bei Erwachsenen, da Kinder gemäß nationaler und internationaler Vorschriften besonders schutzbedürftig sind. Unbegleitete Minderjährige kommen nach Deutschland, da sie vor Kriegshandlungen, Menschenrechtsverletzungen oder wirtschaftlicher Not fliehen und Schutz bzw. bessere Lebensumstände suchen. Manche verlieren aufgrund von Kriegen ihre Angehörigen, andere werden auf der Flucht von ihren Eltern getrennt, wieder andere werden von ihren Familien nach Europa geschickt. Die vorliegende Studie soll dazu beitragen, die Erkenntnislage hinsichtlich des Umgangs mit unbegleiteten Minderjährigen in den EU-Mitgliedstaaten zu verbessern, etwaige Probleme zu identifizieren und Handlungsoptionen aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugend in transnationalen Räumen: Bildungslaufbahnen von Migrantenjugendlichen mit unterschiedlichem Rechtstatus (2007)
Zitatform
Niedrig, Heike & Sara Fürstenau (2007): Jugend in transnationalen Räumen. Bildungslaufbahnen von Migrantenjugendlichen mit unterschiedlichem Rechtstatus. In: T. Geisen & C. Riegel (Hrsg.) (2007): Jugend, Partizipation und Migration : Orientierungen im Kontext von Integration und Ausgrenzung, S. 240-259. DOI:10.1007/978-3-531-91663-7_12
Abstract
In dem Beitrag geht es um die Bildungslaufbahnen und Zukunftsorientierungen von Jugendlichen im Kontext transnationaler Migration. Insbesondere wird der Einfluss der politisch-legalen Rahmenbedingungen der Migration auf die sozialen Chancen der ausländischen Jugendlichen anhand von zwei Forschungsprojekten untersucht. In der ersten Studie mit Jugendlichen portugiesischer Herkunft ging es um die Frage, unter welchen Umständen die aus familialer Praxis mitgebrachten sprachlich-kulturellen Kompetenzen Zugewanderter an Marktwert gewinnen. Hierzu wurden Interviews mit 27 bildungserfolgreichen Jugendlichen geführt. In der zweiten Studie ging es um die Bildungslaufbahnen von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen aus Afrika. Hierzu wurden Interviews mit 76 Flüchtlingsjugendlichen geführt. Aus jeder Untersuchung werden exemplarisch zwei Jugendliche vorgestellt. 'Bei den Jugendlichen portugiesischer Herkunft lässt sich eine transnationale Bildungs-, Berufs- und Zukunftsorientierung deutlich beobachten (...). Die Normalität grenzüberschreitender Lebensplanung erfahren diese Jugendlichen von klein an im Rahmen ihrer transnationalen verwandtschaftlichen Netzwerke, die in dieser Hinsicht eine wichtige Sozialisationsfunktion erfüllen.' Bei den afrikanischen Flüchtlingsjugendlichen führen die politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen zu einer transnationalen Orientierung. 'So zwingt beispielsweise die Abschiebeandrohung die Jugendlichen zu einer Bildungs- und Berufsplanung, die auch außerhalb Deutschlands Chancen eröffnet, sowie zu einer fortgesetzten Bereitschaft zu Mobilität.' (IAB)
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Literaturhinweis
Minderjährige Flüchtlinge: Sozialisationsbedingungen, Akkulturationsstrategien und Unterstützungssysteme (2003)
Balluseck, Hilde von;Zitatform
Balluseck, Hilde von (Hrsg.) (2003): Minderjährige Flüchtlinge. Sozialisationsbedingungen, Akkulturationsstrategien und Unterstützungssysteme. Opladen: Leske und Budrich, 237 S.
Abstract
"Das Buch befasst sich mit den Sozialisationsbedingungen junger Flüchtlinge mit unsicherem Aufenthaltsstatus. Die psychosoziale Dynamik in Flüchtlingsfamilien und bei unbegleiteten Minderjährigen wird ebenso beschrieben wie die Möglichkeiten, die Soziale Arbeit und Bildungssystem unter diesen Bedingungen haben. Das Thema wird in den Kontext des Systems Sozialer Ungleichheit und der juristischen Definitionen gestellt, in dem Flüchtlinge einen extrem schlechten Status innehaben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Migration und die europäische Integration: Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe (2002)
Diefenbach, Heike; Renner, Günter; Schulte, Bernd;Zitatform
Diefenbach, Heike, Günter Renner & Bernd Schulte (2002): Migration und die europäische Integration. Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe. (Materialien zum 11. Kinder- und Jugendbericht 05), München: Verlag Deutsches Jugendinstitut, 184 S.
Abstract
"Empirische Untersuchungen aus den letzen zehn Jahren belegen, dass Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind. Vor allem türkische und italienische Jugendliche besuchen mehrheitlich nur die Hauptschule und nur sehr selten Gymnasium oder Hochschule. Sie treten früher aus dem Bildungssystem aus, um zu arbeiten, machen seltener eine qualifizierte Berufsausbildung und sind wesentlich stärker von Arbeitslosigkeit bedroht. Worin liegen die Gründe dafür? Gängige Erklärungen, wie Sprachbarrieren oder niedriges Einkommen der Herkunftsfamilie, lassen sich empirisch nicht eindeutig belegen. Ausländische Kinder und Jugendliche - vor allem auch aus Asylbewerberfamilien - sind besonders stark von Armut betroffen. Die Leistungen der Jugendhilfe sind jedoch von der Staatsangehörigkeit und dem Aufenthaltsstatus der Eltern abhängig. Ausführlich werden die deutschen und europäischen Rechtsgrundlagen sowie die Charta der Grundrechte der europäischen Union dargestellt und erläutert. Doch sind die Rechte für Kinder, Jugendliche und Familien darin präzise genug formuliert? Reichen sie für spezielle Notlagen und Bedürfnisse aus? Und werden sie tatsächlich durchgehend angewandt?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie offen ist der Bildungsmarkt?: rechtliche und symbolische Ausgrenzungen junger afrikanischer Flüchtlinge im Bildungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungssystem (2002)
Neumann, Ursula; Jensen, Sandra; Seukwa, Louis Henri; Hansen, Georg; Adick, Christel; Niedrig, Heike; Apedjinou, Dela; Lewes, Berenice; Brophy, Michael; Schroeder, Joachim ; Gerhardt, Ludwig;Zitatform
Neumann, Ursula, Heike Niedrig, Joachim Schroeder & Louis Henri Seukwa (Hrsg.) (2002): Wie offen ist der Bildungsmarkt? Rechtliche und symbolische Ausgrenzungen junger afrikanischer Flüchtlinge im Bildungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungssystem. (Bildung in Umbruchsgesellschaften 01), Münster: Waxmann, 168 S.
Abstract
"Dieses Buch ist eine Zusammenstellung der Beiträge eines Kolloquiums, das sich mit der Frage beschäftigte, in welcher Weise die Bildungssysteme der europäischen Aufnahmeländer mit jungen afrikanischen Flüchtlingen umgehen. Referentinnen und Referenten aus Großbritannien, den Niederlanden, Österreich und Deutschland diskutieren ihre Sicht der Probleme, Bedarfe und Projekterfahrungen in der Bildungsarbeit mit jungen Flüchtlingen im europäischen Kontext.
Es geht insbesondere darum, gegenwärtige Probleme der Bildungs- und Flüchtlingspolitik aus der jeweiligen Ländersicht zu skizzieren, Praxisbeispiele aus der Bildungsarbeit vorzustellen sowie Beiträge zur erziehungswissenschaftlichen Theoriebildung einzubringen.
Ausgrenzungsmechanismen im deutschen Schul- und Ausbildungssystem sowie im Arbeitsmarkt werden aufgezeigt und deren Auswirkungen auf die jungen Flüchtlinge beschrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Das soziale Ehren-Amt: eine Hochkonjunktur, ihre Gründe und Formen (2000)
Seibert, Horst;Zitatform
Seibert, Horst (2000): Das soziale Ehren-Amt. Eine Hochkonjunktur, ihre Gründe und Formen. In: Soziale Arbeit, Jg. 49, H. 10/11, S. 364-368.
Abstract
"Das Ehrenamt hat eine lange Geschichte, und in der Gegenwart überlagern sich alte und neue Formen ehrenamtlichen Engagements, das häufig statuskompetenz- und geschlechtsspezifisch ist; es ist teils aus sozialer Verantwortung, teils aus sozialer Not geboren. Das soziale Ehrenamt hebt die soziale Wirklichkeit nicht auf, sondern spiegelt in seinen Mustern und Beteiligungen selbst soziale Unterschiede. Der Verfasser plädiert dafür, den neuen Typus der Netzwerk-Ehrenamtlichen sozialarbeiterischfachlich nicht unbegleitet zu lassen, und mahnt Wachsamkeit an gegenüber Anfängen der Re-Laisierung sozialer Arbeitsfelder." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Ausländer über die Lage der Ausländer in der Bundesrepublik Deutschland 1994 (1995)
Zitatform
(1995): Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Ausländer über die Lage der Ausländer in der Bundesrepublik Deutschland 1994. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 13/3140 (29.11.1995)), 89 S.
Abstract
"Am Anfang des zweiten 'Berichts der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Ausländer über die Lage der Ausländer in der Bundesrepublik Deutschland' steht ein kurzer Überblick über demographische Merkmale, Nationalität und Aufenthaltsdauer der ausländischen Bevölkerung. Dieser beinhaltet außerdem Hinweise zu den Themen Einbürgerung und Straftaten gegen Migranten.
Dem folgen ausführliche Darstellungen wichtiger Lebensbereiche. Dies sind im einzelnen Bildung und Ausbildung, Beschäftigung, Kultur, Medien, Religion sowie Gesundheit.
Die das Leben der Migranten in hohem Maße bestimmenden rechtlichen Regelungen füllen den folgenden übergeordneten Gliederungspunkt. Während im letzten Bericht der rechtliche Rahmen dargestellt wurde, stehen nun neben dem Staatsangehörigkeitsrecht EU-Bürger betreffende Gesetze und die Vorschläge zur Änderung des Ausländergesetzes im Vordergrund. Darüber hinaus thematisiert dieses Kapitel Rechte der ethnischen Minderheiten und die rechtlichen Aspekte der sozialen Sicherheit.
Neu ist der Gliederungspunkt 'Die unterschiedliche Lebenssituation einzelner Gruppen', der auch ein Kapitel 'Frauen und Mädchen ausländischer Herkunft' umfaßt. Neben älteren Migranten und Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird über die Lage unbegleiteter minderjähriger Flüchtliche wie über Bürgerkriegsflüchtlinge berichtet. Auch die Situation der Vertragsarbeiter der ehemaligen DDR wird erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- Geflüchtete im SGB II
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- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
