Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
-
Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
-
Literaturhinweis
Integration von Flüchtlingen in Deutschland: Erste Ergebnisse aus der ReGES-Studie (2018)
Zitatform
Will, Gisela, Ebru Balaban, Anike Dröscher, Christoph Homuth & Jörg Welker (2018): Integration von Flüchtlingen in Deutschland. Erste Ergebnisse aus der ReGES-Studie. (LIfBi working paper 76), Bamberg, 37 S.
Abstract
"Anhand der Daten der ersten Welle der ReGES-Studie wird mit Hilfe verschiedener Integrationsindikatoren die aktuelle Lebenssituation von Flüchtlingsfamilien in Deutschland dargestellt. Nach einer kurzen Beschreibung des Studiendesigns sowie der Ausschöpfung der ersten Welle werden erste deskriptive Ergebnisse vorgestellt. Die Darstellung orientiert sich an den vier Dimensionen der Sozialintegration: strukturelle, kulturelle, soziale und emotionale Integration.
Die strukturelle Integration der Kinder und Jugendlichen ist schon weit fortgeschritten: Ein Großteil der Kinder mit Fluchthintergrund unter sechs Jahren besucht eine Kindertagesstätte und über die Hälfte der Jugendlichen besucht bereits eine Regelklasse. Somit hat die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen Kontakt zur Sprache des Aufnahmelandes und zur Mehrheitsbevölkerung. Dies zeigt sich auch in den Ergebnissen zur sozialen und kulturellen Integration. Ein Großteil der Jugendlichen hat täglich oder mehrmals wöchentlich Kontakt zu Deutschen und die eigene Einschätzung der Deutschkenntnisse ist sowohl bei Kindern als auch bei Jugendlichen bereits sehr positiv. In anderen Bereichen der Gesellschaft (wie etwa dem Arbeitsmarkt) besteht aber noch Nachholbedarf.
Insgesamt sind die befragten Familien mit ihrer Situation in Deutschland eher zufrieden und die Daten zeigen, dass die befragten Flüchtlinge hohe Bildungsambitionen haben und mit großer Mehrheit in Deutschland bleiben wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Fluchtmigration (2018)
Zitatform
(2018): Fluchtmigration. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 13 S.
Abstract
"- Geflüchtete Menschen treffen aktuell auf einen Arbeitsmarkt in guter Verfassung: Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wachsen kräftig, die Wachstumsprognosen sind mittelfristig stabil, bei gleichzeitigem demographischen Wandel.
- Im April 2018 wurden 11.000 Schutzsuchende in Deutschland registriert. Die Asylsuchenden kamen in diesem Monat vor allem aus Syrien, Iran und dem Irak. Damit bleibt die Zahl neu ankommender Flüchtlinge weiter auf vergleichsweise niedrigem Niveau.
- Im April 2018 wurden rund 20.000 Entscheidungen über Asylverfahren getroffen, gut zwei Drittel weniger als im Vorjahresmonat. Etwa jeder dritte Antrag wird positiv beschieden.
- Die Zahl noch nicht entschiedener Anträge sank daher abermals und lag Ende April 2018 bei 51.000.
- Im Mai 2018 wurden 180.000 geflüchtete Menschen als arbeitslos bei einer Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter betreut - fast genauso viele wie vor einem Jahr. Insgesamt rund 410.000 Geflüchtete wurden im Mai 2018 in der Unterbeschäftigung erfasst.
- Im Vergleich zum Vorjahr wurden im Februar 2018 weniger geflüchtete Menschen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert.
- Knapp 181.000 Schutzsuchende befanden sich im Februar 2018 in einer sogenannten Fremdförderung.
- Im Februar 2018 waren im SGB II 4,26 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter leistungsberechtigt - darunter 595.000 Schutzberechtigte." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Integrationsprozesse bei Flüchtlingen - eine Kohortenuntersuchung: Längsschnittbeobachtung über die Entwicklung der Arbeitsmarktintegration (2018)
Zitatform
(2018): Integrationsprozesse bei Flüchtlingen - eine Kohortenuntersuchung. Längsschnittbeobachtung über die Entwicklung der Arbeitsmarktintegration. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 55 S.
Abstract
"Seit Juni 2016 publiziert die Statistik der BA Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration in den Statistiken über Arbeitslosigkeit, Grundsicherung für Arbeitsuchende und Förderung. Diese Ergebnisse stellen Zugänge, Abgänge bzw. Bestände beispielsweise an Arbeitslosen, Arbeitsuchenden, erwerbsfähigen Leistungsberechtigten oder geförderten Teilnahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen dar. Sie geben als Querschnittsdaten einen Überblick über den zum jeweiligen Stichtag erhobenen Zustand im Integrationsprozess, aber keine Informationen zum Verlauf.
Der zeitliche Ablauf der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen lässt sich durch Längsschnittuntersuchungen abbilden: Was passiert wann? Welche Integrationsunterstützungen/Fördermaßnahmen werden wann eingesetzt? Wann sind individuelle Entwicklungen im Hinblick auf den Arbeitsmarkt messbar? Wie lange dauert es letztlich bis zur Integration?2 Die Beantwortung solcher Fragen erfordert die Bildung einer Kohorte, deren Mitglieder möglichst
- ab einem frühen Stadium des Integrationsprozesses beobachtbar sind, um möglichst alle Integrationsschritte erkennen zu können, und
- ähnlich in Bezug auf diese Frühzeitigkeit sind, also für die der Integrationsprozess im gleichen Zeitraum eingesetzt hat." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Fluchtmigration (2018)
Zitatform
(2018): Fluchtmigration. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 13 S.
Abstract
"- Geflüchtete Menschen treffen aktuell auf einen Arbeitsmarkt in guter Verfassung: Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wachsen kräftig, die Wachstumsprognosen sind mittelfristig stabil, bei gleichzeitigem demographischen Wandel.
- Im Juni 2018 wurden fast 15.000 Entscheidungen über Asylverfahren getroffen, drei Fünftel weniger als im Vorjahresmonat. Gut jeder vierte Antrag wird positiv beschieden.
- Die Zahl noch nicht entschiedener Anträge war zuletzt leicht gestiegen und lag Ende Juni 2018 bei fast 53.000.
- Im Juli 2018 wurden 187.000 geflüchtete Menschen als arbeitslos bei einer Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter betreut - etwas mehr als vor einem Jahr. Insgesamt rund 395.000 Geflüchtete wurden im Juli 2018 in der Unterbeschäftigung erfasst.
- Im Vergleich zum Vorjahr wurden im April 2018 weniger geflüchtete Menschen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert.
- 179.000 Schutzsuchende befanden sich im April 2018 in einer sogenannten Fremdförderung.
- Im April 2018 waren im SGB II 4,23 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter leistungsberechtigt - darunter 617.000 Schutzberechtigte." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Minas: Atlas über Migration, Integration und Asyl (2018)
Abstract
"Die Themen Migration, Integration und Asyl bilden das Fundament der Arbeit des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.
Mit der nun vorliegenden achten Ausgabe des 'Atlas über Migration, Integration und Asyl' (Minas) werden diese Themenfelder in kartographischen und informatorischen Grafiken anschaulich gemacht und geben einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deutschland, Europa und der Welt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
More than numbers: How migration data can deliver real-life benefits for migrants and governments. Final version for World Economic Forum in Davos on 24 January 2018 (2018)
Abstract
"Produced by the Global Migration Data Analysis Centre (GMDAC) of the International Organization for Migration (IOM), in collaboration with McKinsey & Company, the report More Than Numbers takes us beyond the well-known challenges of migration data and illustrates its potential value. The authors estimate that better data could boost benefits of migration by at least USD 35 billion based on a number of case examples. The report shows how data enables policymakers to protect migrants in vulnerable situations, fill labour market shortages, improve integration, manage asylum procedures, ensure the humane return of migrants ordered to leave and increase remittances (to name only a few).
This report urges governments to put data at the centre of the debate on migration. It describes the value at stake across various dimensions of migration and provides guidance on where investments in data should be directed to deliver the most impactful outcomes. The time to invest in better migration data is now. In 2016, countries agreed to start negotiations, leading towards the adoption of a global compact for safe, orderly and regular migration in 2018. Just one year before, migration was included in the 2030 Agenda for Sustainable Development. As countries have joined together on a path towards increased cooperation and action on migration, investment in data will be crucial for its success." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Zuzüge nach Deutschland (2017)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann & Steffen Sirries (2017): Zuzüge nach Deutschland. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 01/2017), Nürnberg, 5 S.
Abstract
"Deutschland ist in den vergangenen Jahren im internationalen Vergleich zu einem der bedeutendsten Zielländer für Migration geworden. Der vorliegende Aktuelle Bericht befasst sich mit der Entwicklung der Zuzüge aus der Europäischen Union und aus Drittstaaten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Jahre 2007 bis 2015. Zudem gehen die Autoren auf die Entwicklung der humanitären Zuwanderung ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zuwanderungsmonitor (2017)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Steffen Sirries & Ehsan Vallizadeh (2017): Zuwanderungsmonitor. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte), Nürnberg, 7 S.
Abstract
Der monatlich erscheinende Zuwanderungsmonitor analysiert Zuwanderung, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und SGB-II-Hilfequote dieser Personengruppen:
EU-28: Mitgliedsstaaten der Europäischen Union seit 01. Juli 2013
EU-2: Beitrittsstaaten vom 01. Januar 2007: Bulgarien und Rumänien.
EU-8: Beitrittsstaaten vom 01. Mai 2004: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Slowakei, Tschechien, und Ungarn.
EU-4: die südeuropäischen Mitgliedsstaaten: Griechenland, Italien, Portugal und Spanien.
Balkanstaaten: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien.
Kriegs- und Krisenländer: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. (IAB) -
Literaturhinweis
Integration regionaler Daten zu Flucht/Asyl/Migration in die SGB-II-Typisierung: Machbarkeitsstudie (2017)
Zitatform
Haas, Anette & Markus Janser (2017): Integration regionaler Daten zu Flucht/Asyl/Migration in die SGB-II-Typisierung. Machbarkeitsstudie. (IAB-Forschungsbericht 08/2017), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Die deutlichen Unterschiede in der regionalen Verteilung und Integration von Zugewanderten wirkt sich auch auf die strukturellen Rahmenbedingungen von Jobcentern aus. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Machbarkeitsstudie, inwiefern das IAB-Verfahren der Typisierung von Jobcenterbezirken angepasst werden sollte, um den Einfluss von Flucht- und EU-Binnenmigration auf die zugrundeliegenden Zielvariablen adäquat abbilden zu können. Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen: Die Replikation der Typisierung mit Datenstand 2015 zeigt nach wie vor einen hohen Erklärungsgehalt (gemessen am R2), auch mit den bestehenden Vergleichstypen aus 2013. Obwohl sich die Gewichte einzelner Variablen zum Teil verschoben haben, bieten die bestehenden Vergleichstypen aus 2013 noch eine ähnlich gute Erklärungskraft wie die einer Typisierung mit Datenstand Ende 2015. Eine Neutypisierung unter Verwendung der bisherigen Variablen ist daher aus methodischer Sicht zum aktuellen Zeitpunkt nicht erforderlich. Die Kontextvariable, die bisher Zuwanderung operationalisierte - 'Bevölkerungsanteil Nicht-EU', - ist mit Datenstand 2015 für alle drei Zielvariablen nicht mehr signifikant. Die ausgewählten neuen Variablen liefern signifikante Ergebnisse, verbessern aber den Gesamterklärungsgehalt der Typisierung nur marginal. Für eine zukünftige Neutypisierung empfiehlt die Projektgruppe die insignifikante Variable 'Bevölkerungsanteil Nicht-EU' durch die beiden Variablen 'Langzeitleistungsbezieher aus EU-Beitrittsländern der Jahre 2004ff.' und 'Erwerbsfähige Personen aus den Asylhauptherkunftsländern' zu ersetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Migration auf den deutschen Arbeitsmarkt (2017)
Zitatform
(2017): Auswirkungen der Migration auf den deutschen Arbeitsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 22 S.
Abstract
"Die Zuwanderung aus den neuen osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten, den GIPS-Staaten und den übrigen Migrationsländern (nichteuropäischen Asylherkunftsländern, Balkan und osteuropäische Drittstaaten) hat das Arbeitskräfteangebot in Deutschland erhöht und zu mehr Beschäftigten, aber auch zu mehr Arbeitslosen und Leistungsempfängern aus diesen Ländern geführt. So nahm im Vorjahresvergleich die Beschäftigung aus diesen Ländern im November um 268.000 oder 13 Prozent zu. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit im Januar um 84.000 oder 22 Prozent und die Zahl der Regelleistungsberechtigten im SGB II im Oktober um 346.000 oder 40 Prozent gestiegen. Im Vergleich dazu hat sich die Zahl der Beschäftigten insgesamt um 267.000 oder 0,7 Prozent erhöht, während die Zahl der Arbeitslosen um 143.000 oder 4,9 Prozent gesunken und die Zahl der Regelleistungsberechtigten im SGB II um 72.000 oder 1,2 Prozent gestiegen ist.
Die Beschäftigung von Personen mit einer Staatsangehörigkeit aus einem der neuen EU-Mitgliedstaaten hat gegenüber dem Vorjahr um 157.000 oder 15 Prozent zugenommen. Die Arbeitslosigkeit ist um 5.000 oder 5,0 Prozent und der Leistungsbezug im SGB II um 23.000 oder 9,1 Prozent gestiegen.
Im selben Zeitraum erhöhte sich die Beschäftigtenzahl von Personen mit einer Staatsangehörigkeit aus Griechenland, Italien, Portugal und Spanien (GIPS-Länder) um 19.000 oder 3,5 Prozent. Die Arbeitslosigkeit hat um 3.000 oder 4,5 Prozent und der Leistungsbezug im SGB II um 2.000 oder 1,6 Prozent abgenommen.
Die Beschäftigung von Staatsangehörigen aus den nichteuropäischen Asylherkunftsländern ist um 55.000 oder 45 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosigkeit hat um 87.000 oder 86 Prozent und der Leistungsbezug im SGB II um 332.000 oder 122 Prozent zugenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten: Überblick und erste Ergebnisse (2016)
Brücker, Herbert ; Vallizadeh, Ehsan ; Schacht, Diana ; Rother, Nina ; Rother, Nina ; Friedrich, Martin ; Scheible, Jana A.; Schupp, Jürgen ; Trübswetter, Parvati ; Babka von Gostomski, Christian; Sirries, Steffen; Brücker, Herbert ; Romiti, Agnese ; Schmelzer, Paul; Richter, David ; Siegert, Manuel ; Liebau, Elisabeth ; Böhm, Axel; Kroh, Martin ; Schupp, Jürgen ; Giesselmann, Marco ; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Holst, Elke;Zitatform
Brücker, Herbert, Nina Rother & Jürgen Schupp (Hrsg.); Babka von Gostomski, Christian, Axel Böhm, Herbert Brücker, Tanja Fendel, Martin Friedrich, Marco Giesselmann, Elke Holst, Yuliya Kosyakova, Martin Kroh, Elisabeth Liebau, David Richter, Agnese Romiti, Nina Rother, Diana Schacht, Jana A. Scheible, Paul Schmelzer, Jürgen Schupp, Manuel Siegert, Steffen Sirries, Parvati Trübswetter & Ehsan Vallizadeh (2016): IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten: Überblick und erste Ergebnisse. (IAB-Forschungsbericht 14/2016), Nürnberg, 100 S.
Abstract
"Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist eine jährliche Wiederholungsbefragung, die im Längsschnitt rund 4.500 Geflüchtete befragt. Im ersten Teil wurden 2016 2.349 Geflüchtete interviewt, die in 1.766 Haushalten leben. Der zweite Teil der Befragung ist bis Dezember 2016 noch im Feld und wird den Umfang der Stichprobe in etwa verdoppeln. Befragt werden Geflüchtete, die vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Januar 2016 in Deutschland eingereist sind und einen Asylantrag gestellt haben, sowie ihre Haushaltsmitglieder. Befragt wurden in der ersten Welle nur erwachsene Personen (18 Jahre und älter). Alle in diesem Bericht vorgestellten Ergebnisse beruhen auf dem ersten Teil der Befragung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Brücker, Herbert ; Friedrich, Martin ; Trübswetter, Parvati ; Brücker, Herbert ; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ;Ähnliche Treffer
auch erschienen als: DIW Berlin. Politikberatung kompakt , 116 -
Literaturhinweis
Arbeitsmarkt in Kürze: Fluchtmigration (2016)
Fleischer, Nicole; Klaus, Anton;Zitatform
Fleischer, Nicole & Anton Klaus (2016): Arbeitsmarkt in Kürze: Fluchtmigration. Nürnberg, 18 S.
Abstract
"Aufgrund aktueller Diskussionen zu den Auswirkungen der Fluchtmigration für den deutschen Arbeitsmarkt, hat die Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit eine neue Publikation veröffentlicht. In 'Arbeitsmarkt in Kürze: Fluchtmigration' wird dem Leser mit kurzen Texten, Schaubildern und kleinen Tabellen ein schneller Überblick zu den aktuellen Auswirkungen der Fluchtmigration vermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt in Kürze: Fluchtmigration (2016)
Abstract
"Die hohe Zahl an geflüchteten Menschen beeinflusst die Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt. Die Broschüre 'Arbeitsmarkt in Kürze: Fluchtmigration' gibt in Form von Tabellen und Schaublidern einen schnellen Überblick über Zahlen, Daten und Fakten zu den bereits sichtbaren Auswirkungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt kompakt: Fluchtmigration (2016)
Abstract
"Seit Juni 2016 liegen erstmalig Zahlen zu arbeitsuchenden und arbeitslosen Menschen vor, die aus ihren Heimatländern nach Deutschland geflohen sind. Im September wurden 367.000 geflüchtete Menschen als arbeitsuchend bei einer Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter betreut, darunter waren 157.000 arbeitslos.
Die Integration von geflüchteten Menschen in den deutschen Arbeitsmarkt wird unter anderem davon abhängen, wie schnell es weiter gelingt die Asylverfahren zu verkürzen. Sprachförderung, berufliche Qualifizierung, Arbeits- und Ausbildungsvermittlung und die Bereitschaft der Betriebe geflüchtete Menschen aufzunehmen sind weitere entscheidende Gelingensfaktoren.
Alles in allem treffen geflüchtete Menschen aktuell auf einen Arbeitsmarkt in guter Verfassung: Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wachsen kräftig, die Wachstumsprognosen sind mittelfristig stabil, bei gleichzeitigem demographischen Wandel." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Geflüchtete Menschen in den Arbeitsmarktstatistiken: erste Ergebnisse. Hintergrundinformation (2016)
Abstract
"- Die Berichterstattung über Arbeitsuchende und Arbeitslose im Kontext von Fluchtmigration beginnt mit dem Berichtsmonat Juni 2016. Als Personen im Kontext von Fluchtmigration - oder kurz Geflüchtete bzw. Flüchtlinge - werden in den Arbeitsmarktstatistiken der BA Asylbewerber, anerkannte Schutzberechtige und geduldete Ausländer zusammengefasst.
- Im Juni 2016 waren 297.000 Geflüchtete als Arbeitsuchende gemeldet, von ihnen waren 213.000 anerkannte Schutzberechtigte, 78.000 Asylbewerber und nur 6.000 geduldete Ausländer. Grundsätzlich werden anerkannte Schutzberechtigte von Jobcentern und Asylbewerber und geduldete Ausländer von Arbeitsagenturen betreut.
- Von den Flüchtlingen waren 131.000 arbeitslos. Arbeitsuchende Geflüchtete, die nicht arbeitslos sind, nehmen insbesondere an Integrationskursen oder arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil, oder gehen einer Erwerbstätigkeit nach.
- Arbeitsuchende Flüchtlinge sind weit überwiegend männlich (76 Prozent) und zu einem großen Teil jünger als 30 Jahre (47 Prozent). Von ihnen haben 26 Prozent keinen Hauptschulabschluss und 74 Prozent keine formale Berufsausbildung. 26 Prozent können Abitur bzw. Hochschulreife und 9 Prozent eine akademische Ausbildung vorweisen. Im Vermittlungs- und Beratungsgespräch legen Arbeitsvermittler und Arbeitsuchende einen ersten Zielberuf fest. Danach kommen von den Geflüchteten 58 Prozent für Helfertätigkeiten, 15 Prozent für Fachkraft- und Spezialistentätigkeiten und 4 Prozent für Expertentätigkeiten in Frage.
- Die neue Berichterstattung über Personen im Kontext von Fluchtmigration wird die bisherige Berichterstattung über Staatsangehörige aus den wichtigsten Asylherkunftsländern ergänzen, aber nicht ersetzen. Auswertungen zu Flüchtlingen in der Förder-, der Grundsicherungs- und der Ausbildungsmarktstatistik können voraussichtlich im dritten Quartal 2016 erstellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Auswirkungen der Migration auf den deutschen Arbeitsmarkt: Hintergrundinformation (2015)
Hartmann, Michael; Reimer, Kim;Zitatform
Hartmann, Michael & Kim Reimer (2015): Auswirkungen der Migration auf den deutschen Arbeitsmarkt. Hintergrundinformation. Nürnberg, 32 S.
Abstract
"- Die Zuwanderung aus den neuen osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten, den GIPS-Staaten und den Asylzugangsländern hat das Arbeitskräfteangebot in Deutschland erhöht und zu mehr Beschäftigung, aber auch zu mehr Arbeitslosen und Leistungsempfängern aus diesen Ländern geführt. So nahm die Beschäftigung aus diesen Ländern im Juni um 249.000 oder 14 Prozent zu. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit im August um 39.000 oder 14,0 Prozent und die Zahl der Leistungsempfänger im SGB II im Mai um 139.000 oder 20,8 Prozent gestiegen. Im Vergleich dazu hat sich die Zahl der Beschäftigten insgesamt um 370.000 oder 1,0 Prozent erhöht, während die Zahl der Arbeitslosen um 106.000 oder 3,7 Prozent und die Zahl der Leistungsempfänger im SGB II um 3.000 oder 0,1 Prozent gesunken ist.
- Die Beschäftigung von Personen mit einer Staatsangehörigkeit aus einem der neuen EU-Mitgliedstaaten hat gegenüber dem Vorjahr um 189.000 oder 22 Prozent zugenommen. Die Arbeitslosigkeit ist um 14.000 oder 17,5 Prozent und der Leistungsbezug im SGB II um 54.000 oder 29,1 Prozent gestiegen.
- Im selben Zeitraum erhöhte sich die Beschäftigtenzahl von Personen mit einer Staatsangehörigkeit aus Griechenland, Italien, Portugal und Spanien (GIPS-Länder) um 27.000 oder 5 Prozent. Die Arbeitslosigkeit hat um 200 oder 0,3 Prozent und der Leistungsbezug im SGB II um 10.000 oder 7,3 Prozent zugenommen.
- Die Beschäftigung von Staatsangehörigen aus den Asylzugangsländern ist um 34.000 oder 7 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosigkeit hat um 25.000 oder 18,4 Prozent und der Leistungsbezug im SGB II um 76.000 oder 21,6 Prozent zugenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Hard-to-survey populations (2014)
Tourangeau, Roger; Edwards, Brad; Bates, Nancy; Johnson, Timothy P.; Wolter, Kirk M.;Zitatform
Tourangeau, Roger, Brad Edwards, Timothy P. Johnson, Kirk M. Wolter & Nancy Bates (Hrsg.) (2014): Hard-to-survey populations. Cambridge: Cambridge University Press, 648 S.
Abstract
"Surveys are used extensively in psychology, sociology and business, as well as many other areas, but they are becoming increasingly difficult to conduct. Some segments of the population are hard to sample, some are hard to find, others are hard to persuade to participate in surveys, and still others are hard to interview. This book offers the first systematic look at the populations and settings that make surveys hard to conduct and at the methods researchers use to meet these challenges. It covers a wide range of populations (immigrants, persons with intellectual difficulties, and political extremists) and settings (war zones, homeless shelters) that offer special problems or present unusual challenges for surveys. The team of international contributors also addresses sampling strategies including methods such as respondent-driven sampling and examines data collection strategies including advertising and other methods for engaging otherwise difficult populations." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
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- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
