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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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im Aspekt "Rückwanderung"
  • Literaturhinweis

    Migration, Integration, Asyl: politische Entwicklungen in Deutschland 2015. Jährlicher Bericht der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) (2016)

    Grote, Janne; Müller, Andreas ; Vollmer, Michael;

    Zitatform

    (2016): Migration, Integration, Asyl. Politische Entwicklungen in Deutschland 2015. Jährlicher Bericht der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). Nürnberg, 87 S.

    Abstract

    "Der Politikbericht 2015 der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) gibt einen Überblick über die wichtigsten politischen Diskussionen sowie politischen und legislativen Entwicklungen in den Bereichen Migration, Integration und Asyl in der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2015. Dabei nimmt der Bericht auch Bezug auf Maßnahmen, die die Bundesrepublik Deutschland zur Umsetzung des Gesamtansatzes für Migration und Mobilität, der EU-Strategie zur Bekämpfung des Menschenhandels sowie der Europäischen Agenda zur Integration von Drittstaatsangehörigen getroffen hat. Zudem stellt der Bericht die allgemeine Struktur des politischen und rechtlichen Systems in Deutschland dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deconstructing the meanings of and motivations for return: an Afghan case study (2016)

    Houte, Marieke Van ; Siegel, Melissa ; Davids, Tine;

    Zitatform

    Houte, Marieke Van, Melissa Siegel & Tine Davids (2016): Deconstructing the meanings of and motivations for return. An Afghan case study. In: Comparative Migration Studies, Jg. 4, S. 1-17. DOI:10.1186/s40878-016-0042-y

    Abstract

    "Return migration after conflict is the result of a complex decision-making process. However, our understanding of this complexity is blurred by changing politicized understandings of return. In this paper, we compare the autobiographical narratives of return of 'early' and 'late' (post-mid-1990s) arrivals of Afghans who met with changing reception regimes in Europe and returned to Kabul under a wide range of circumstances. We first develop a framework that attempts to understand migration from an actor-based rather than a bureaucratic perspective. We then deconstruct how Afghan migrants made sense of their own return migration, and analyse the ambivalences and seeming contradictions we find in them. The findings show that there are no clear-cut boundaries between voluntary and involuntary return decisions: almost no decision to return was entirely free, as there were legal constraints, family pressure, economic needs or socio-cultural difficulties at the basis of this decision. Almost no return decision was entirely forced, either, as most people did have the choice not to return, however harsh the alternative to returning would have been. At the same time, the analysis shows a strong empirical watershed between the post-return experiences of returnees who continue to have the capacity to be transnationally mobile and the experiences of those who do not. Concluding, we propose to centralize agency over mobility, facilitated by legal status and other factors, in the analysis of return. Concluding, the findings challenge the current policy-oriented binary categories. Alternatively, we propose to centralize the level of agency in decisions of transnational mobility as a more relevant factor in the analysis of return." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung: Migrationsbericht 2015 (2016)

    Zitatform

    (2016): Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung. Migrationsbericht 2015. (Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung), Berlin, 331 S.

    Abstract

    "Der Migrationsbericht beinhaltet neben den allgemeinen Wanderungsdaten zu Deutschland (Kapitel 1) inklusive der EU-Binnenmigration von Unionsbürgern (Kapitel 2) und der detaillierten Darstellung der verschiedenen Migrationsarten (Kapitel 3) einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung (Kapitel 5). Zusätzlich geht der Bericht auf die Abwanderung von Deutschen und Ausländern ein (Kapitel 4), behandelt das Phänomen der illegalen/irregulären Migration (Kapitel 6) und informiert über die Struktur und die Demografie der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (Kapitel 7 und 8). Dabei wird in den jeweiligen Kapiteln auf die Bedeutung der einzelnen Migrationsstatistiken und die Grenzen ihrer Aussagefähigkeit eingegangen. Zudem werden kurz die Rechtsgrundlagen der einzelnen Zuwanderergruppen dargestellt sowie auf aktuelle Rechtsänderungen und relevante Gerichtsurteile eingegangen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Zusammenfassung
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  • Literaturhinweis

    Return wishes of refugees in the Netherlands: the role of integration, host national identification and perceived discrimination (2015)

    Saint Pierre, Francesca Di; Martinovic, Borja; Vroome, Thomas De ;

    Zitatform

    Saint Pierre, Francesca Di, Borja Martinovic & Thomas De Vroome (2015): Return wishes of refugees in the Netherlands. The role of integration, host national identification and perceived discrimination. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 41, H. 11, S. 1836-1857. DOI:10.1080/1369183X.2015.1023184

    Abstract

    "This study examined refugees' wishes to return to their home country. Previous research on return intentions among economic migrants has pointed at the relevance of three aspects of integration: employment and education (structural integration), language proficiency (cultural integration) and contact with natives (social integration) in shaping the wish to stay or return. We examined whether this is also the case among refugees. Furthermore, we extended research on return intentions by considering two social psychological experiences - host country identification and perceived discrimination - as mediators in the associations between the three aspects of integration and return wishes. Using a large survey among refugees from Afghanistan, Iran, Iraq and Somalia in the Netherlands, we found that employment was not related to return wishes. Higher-educated refugees and those proficient in Dutch perceived more discrimination and were therefore more likely to want to return. Simultaneously, language proficiency was also related to a wish to stay via increased host country identification. Contacts with natives were related to less discrimination and more identification, and therefore to a wish to stay. We discuss the importance of social psychological experiences, and the cross pressures they exert on the return wishes of refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes: Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2015)

    Zitatform

    (2015): Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6185 (29.09.2015)), 89 S.

    Abstract

    "Deutschland ist seit Monaten Ziel einer präzedenzlosen Zahl von Asylbewerbern, die Sicherheit vor Krieg, Verfolgung und Not suchen. Im Vergleich mit den meisten anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union wird Deutschland hierbei weit überproportional belastet. Allein für das laufende Jahr 2015 wird mit ca. 800 000 Asylsuchenden gerechnet. Zur Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen ist es notwendig, das Asylverfahren zu beschleunigen. Die Rückführungen vollziehbar Ausreisepflichtiger sollen vereinfacht und Fehlanreize, die zu einem weiteren Anstieg ungerechtfertigter Asylanträge führen können, beseitigt werden. Um die Unterbringung der großen Zahl von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Deutschland gewährleisten zu können, soll zudem für einen befristeten Zeitraum von geltenden Regelungen und Standards abgewichen werden können. Gleichzeitig ist es erforderlich, die Integration derjenigen, die über eine gute Bleibeperspektive verfügen, zu verbessern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Europäisierung und Internationalisierung des Verwaltungshandelns: am Beispiel der einwanderungsrechtlichen Rückführungspolitik (2011)

    Gerontas, Angelos S.;

    Zitatform

    Gerontas, Angelos S. (2011): Europäisierung und Internationalisierung des Verwaltungshandelns. Am Beispiel der einwanderungsrechtlichen Rückführungspolitik. (Schriftenreihe Europäisches Recht, Politik und Wirtschaft 362), Baden-Baden: Nomos, 297 S.

    Abstract

    "In der Monographie wird die Rückführungspolitik als ein zentraler Aspekt des Migrationsrechts ausgewählt, die durch ihre Einbindung in die europa- und internationalrechtliche Mehrebenenstruktur, obschon hochkomplex, die Entterritorialisierung des Verwaltungsrechts verdeutlicht. Der Autor nutzt durch die Analyse der kontroversen Rückführungsrichtlinien den in diesem Referenzgebiet reichen Fundus an Erfahrungen und Regelungsmustern, um zur Fortentwicklung des allgemeinen Verwaltungsrechts beizutragen und die rechtsdogmatische Erfassung der Phänomene der Europäisierung und der Internationalisierung des Verwaltungshandelns zu analysieren. Schwerpunkte der Untersuchung bilden dabei sowohl der transnationale Verwaltungsakt als auch die Hauptrichtungen der Begriffsbildung des Internationalen Verwaltungsrechts. Mit dem Beispiel der Rückführungsentscheidung stehen die Klarstellung und die Typisierung von transnationalen Verwaltungsakten im Zentrum der Forschung, während die Analyse der Rückführungspolitik zu rechtsdogmatisch interessanten Ergebnissen - auch bezüglich des Verhältnisses der herkömmlichen Europäisierung des nationalen Migrationsrechts zu dessen Internationalisierung - führt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unbegleitete minderjährige Migranten in Deutschland: Aufnahme, Rückkehr und Integration. Studie II/2008 im Rahmen des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) (2009)

    Parusel, Bernd;

    Zitatform

    Parusel, Bernd (2009): Unbegleitete minderjährige Migranten in Deutschland. Aufnahme, Rückkehr und Integration. Studie II/2008 im Rahmen des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN). (Forschungsgruppe des Bundesamtes. Working paper 26), Nürnberg, 81 S.

    Abstract

    "Das Working Paper bietet einen systematischen Überblick zu minderjährigen Flüchtlingen, ihrer Einreise und dem Aufenthalt in Deutschland. Es werden die wesentlichen dabei zum Einsatz kommenden Praktiken und Verfahren geschildert. Vielfach gelten hier andere Anforderungen als bei Erwachsenen, da Kinder gemäß nationaler und internationaler Vorschriften besonders schutzbedürftig sind. Unbegleitete Minderjährige kommen nach Deutschland, da sie vor Kriegshandlungen, Menschenrechtsverletzungen oder wirtschaftlicher Not fliehen und Schutz bzw. bessere Lebensumstände suchen. Manche verlieren aufgrund von Kriegen ihre Angehörigen, andere werden auf der Flucht von ihren Eltern getrennt, wieder andere werden von ihren Familien nach Europa geschickt. Die vorliegende Studie soll dazu beitragen, die Erkenntnislage hinsichtlich des Umgangs mit unbegleiteten Minderjährigen in den EU-Mitgliedstaaten zu verbessern, etwaige Probleme zu identifizieren und Handlungsoptionen aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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