Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
-
Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
-
IAB-Projekt
Integration von Geflüchteten im Ländervergleich (31.12.2017 - 30.10.2018)
Konle-Seidl, Regina;Projektbeschreibung
Policies and practices to facilitate the labour market integration of beneficiaries of international protection is analysed in the main destination countries of asylum seekers in 2015/2016 , namely Austria, Germany and Sweden. The comparative analysis focuses on the development of policy strategies to adapt the asylum and integration system to the high numbers of new arrivals. A special attention is given to Innovative approaches with respect to labour market integration in the three countries. The descriptive analysis aims to provide lessons from recent policy developments and policy recommendations in order to improve labour market integration of asylum seekers and refugees.
Beteiligte aus dem IAB
Konle-Seidl, Regina; -
IAB-Projekt
Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete (31.08.2017 - 29.04.2024)
Brücker, Herbert; Wapler, Rüdiger;Projektbeschreibung
Dieses Projekt analysiert die Wirksamkeit der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik an denen Geflüchtete, die ab 2015 nach Deutschland kamen, teilgenommen haben. Es werden die Fragen beantwortet, wie effektiv und effizient die zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für diesen Personenkreis im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktintegration und soziale Teilhabe sind, und welche Faktoren, wie etwa Sprachförderung und individuelle und lokale Kontextfaktoren, die Maßnahmenwirksamkeit verstärken oder hemmen. Die Analysen basieren auf administrative Daten die durch Befragungsdaten und eine umfassende Implementationsanalyse ergänzt werden. Dieses Projekt wird vom BMAS finanziert.
-
IAB-Projekt
Auswirkungen der Asylverfahren auf die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten (11.06.2017 - 30.12.2018)
Brenzel, Hanna; Kosyakova, Yuliya;Projektbeschreibung
Die Länge des Asylverfahrens und der Aufenthaltsstatus können einen erheblichen Einfluss auf die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten haben. Zwar wurde das Arbeitsverbot während des Asylverfahrens innerhalb der letzten Jahre stufenweise von 12 auf 3 Monate verkürzt und in großen Teilen Deutschlands eine temporäre Aussetzung der Vorrangprüfung vorgenommen. Dennoch sind eine Zustimmung der Ausländerbehörden und eine Vergleichbarkeitsprüfung durch die Bundesagentur für Arbeit in Abhängigkeit während der laufenden Asylverfahren notwendig. Darüber hinaus ist die Rechtssicherheit über den Aufenthaltsstatus während der Asylverfahren sehr viel geringer als nach einem erfolgreichen Abschluss. Zusätzlich kann die Länge der Asylverfahren sich nicht nur während der Asylverfahren, sondern durch Entwertung des Humankapitals und die Verringerung der Arbeitsaspirationen und sozialpsychologische Faktoren auch langfristig negativ auf die Arbeitsmarktintegration auswirken. Indirekte Effekte auf den Übergang in die erste Erwerbstätigkeit können ebenfalls durch geringere Humankapitalinvestitionen auftreten. Auf Basis der neuen IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten untersuchen wir daher den Zusammen-hang zwischen dem Asylverfahrensstatus auf die Arbeitsmarktintegration und Bildungsinvestition von Geflüchteten unter Berücksichtigung rechtlicher und institutioneller Änderungen. Von dem Ergebnis dieser Untersuchungen sind wichtige Erkenntnisse für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu erwarten, aus den sich zugleich Schlussfolgerungen für die Asyl- und Integrationspolitik ergeben.
Beteiligte aus dem IAB
Kosyakova, Yuliya; -
IAB-Projekt
(Arbeitsmarkt-)Integration von Flüchtlingen und Migranten im SGB II (28.02.2017 - 30.01.2018)
Wenzig, Claudia; Bähr, Sebastian; Beste, Jonas;Projektbeschreibung
Der verstärkte Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland seit Sommer 2015 wird sich auch auf die zukünftige Zusammensetzung der Population der Grundsicherungsempfänger auswirken. Denn Flüchtlinge oder Asylbewerber können nach ihrer Anerkennung Leistungen nach dem SGB II beantragen. Ca. 650.000 Personen aus den sog. nicht-europäischen Asylherkunftsländern (insb. Syrien) bezogen im November 2016 Grundsicherungsleistungen. Eine der großen Herausforderungen im SGB II wird es daher sein, weite Teile dieser Neuzugänge, über deren Arbeitsmarktnähe bisher nur wenig bekannt ist, in eine bedarfsdeckende Beschäftigung zu vermitteln.
Ziel des Projektes ist es für diese Neuzugänge Informationen zu arbeitsmarktrelevanten Faktoren und Aktivitäten für die Beratung von Politik und Vermittlungspraxis zu liefern. Neben einer Betrachtung der Sozialstruktur dieser besonderen Gruppe im SGBII sollen daher insbesondere ihre Arbeitssuchstrategien und ihre Erfahrungen mit den Jobcentern, sowie ihre konkreten Arbeitsmarkt- und Vermittlungshemmnisse, wie fehlende Qualifikationen oder Sprachkompetenzen, berücksichtigt werden.
Ende 2017 sind erste Querschnittsanalysen geplant, bis 2020 sollen Längsschnittanalysen zur Integration in den Arbeitsmarkt folgen.
Als Datengrundlage wird das Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" herangezogen, in dem im Befragungsjahr 2016 ca. 500 irakische/syrische Haushalte mit Grundsicherungsbezug im Rahmen einer Erweiterungsstichprobe befragt wurden. -
IAB-Projekt
Arbeitsmarktintegration von Asylsuchenden / Flüchtlingen in Deutschland (31.01.2017 - 30.12.2018)
Vallizadeh, Ehsan;Projektbeschreibung
Auf Basis der „BAMF-IAB-SOEP-Flüchtlingsstichprobe“ sollen Analysen zur Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge durchgeführt werden. Erste Erkenntnisse aus der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe zeigen, dass die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten deutlich langsamer und teilweise schlechter verläuft als die Integration anderer Migrantengruppen. So war die Beschäftigungsquote von Flüchtlingen im Zuzugsjahr um gut 12 Prozentpunkte geringer als die anderer Migrantengruppen, nach fünf Jahren Aufenthalt erhöhte sich diese Diskrepanz sogar auf gut 20 Prozentpunkte. Die monatlichen Durchschnittseinkommen von Flüchtlingen sind nach 15 Jahren immer noch um 300 Euro geringer als die von anderen Migrantengruppen. Diese Unterschiede lassen sich auch mit den hohen Anteilen von Transferleistungsbeziehern erklären: So lag der Anteil der SGB-II-Leistungsbezieher in der Bevölkerung aus den Kriegs-/Krisenländern im Juli 2015 mit gut 45 Prozent deutlich über dem durchschnittlichen Niveau der ausländischen Bevölkerung (16 Prozent). Wir untersuchen die Erfolgsaussichten der Arbeitsmarktintegration der zuletzt angekommen Asylbewerber, die Auswirkungen der Verkürzung des Arbeitsverbots für diese Gruppe auf drei Monate, die Wirksamkeit von neu aufgelegten und ausgeweiteten Programmen der Sprachförderung und anderer Integrationsmaßnahmen.
-
IAB-Projekt
Effekte des Projekts "Refugee Mentoring" auf die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten (31.12.2016 - 30.12.2019)
Brücker, Herbert; Jaschke, Philipp;Projektbeschreibung
Im dritten Arbeitspaket werden die Daten der IAB-BAMF-SOEP- Befragung von Geflüchteten und die zusätzlichen Informationen zum Mentoringprogramm ausgewertet und die Konsequenzen der Teilnahme an der Interventionsstudie auf die Integration der Personen in Experimental- und Kontrollgruppe empirisch analysiert.
Der Fokus liegt auf der Arbeitsmarktintegration und seinen Teilaspekten (Erwerbsbeteiligung, Verdienste, qualifikationsadäquate Beschäftigung, Arbeitssuche, Maßnahmepartizipation), Bildungspartizipation und anderen Formen der sozialen Teilhabe (Kontakte zur deutschen Bevölkerung, zur eigenen und anderen ethnischen Gruppen, Freizeitgestaltung, Beteiligung am Vereinsleben, usw.). Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchung wird auf der Integration in soziale Netzwerke liegen.
-
IAB-Projekt
Förderung von Flüchtlingen mit Aufenthaltserlaubnis (31.12.2016 - 30.12.2021)
Kiesel, Markus; Stockinger, Bastian; Kasrin, Zein; Tübbicke, Stefan;Projektbeschreibung
Vor dem Hintergrund einer steigenden Anzahl nach Deutschland kommender Flüchtlinge stellt sich die Herausforderung einer schnellen und effektiven Arbeitsmarktintegration der auf Dauer hier bleibenden Menschen. In diesem Projekt soll einerseits untersucht werden, mit welchen Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik Flüchtlinge mit Aufenthaltserlaubnis (d.h. mit Asyl-, Flüchtlingsschutz oder subsidiärem Schutz) im Bereich des SGB II gefördert werden. So ist etwa zu erwarten, dass Sprach- und andere Qualifizierungsangebote einen Schwerpunkt der Förderung in den ersten Monaten darstellen. Unter der Voraussetzung ausreichender Fallzahlen wird auch eine differenzierte Betrachtung der Aktivierungsstrategien der Jobcenter nach Herkunftsgruppen der Immigranten angestrebt, da Sprachkenntnisse und insbesondere Ausbildungsniveaus unterschiedlich verteilt sein können. Neben der Teilnahmeselektivität wird andererseits auch die Wirksamkeit ausgewählter Maßnahmen (wie für das Programm „Perspektiven für Flüchtlinge“ - PerF) für Flüchtlinge untersucht. Es soll grundsätzlich evaluiert werden, ob die Flüchtlingen angebotenen Förderprogramme einen positiven Einfluss auf ihre Arbeitsmarktintegration ausübenden, oder ob mögliche Lock-in-Effekte überwiegen. Daneben sollen auch hier, wenn es die Fallzahlen erlauben, nach Herkunft differenzierte Analysen durchgeführt werden. Die Ergebnisse für Flüchtlinge werden mit den Analysen für bereits länger in Deutschland lebenden Ausländern aus einem anderen Projekt (s. Nr. C2.2) in Bezug gesetzt. Die statistischen Analysen sollen auf Basis von administrativen Personendaten realisiert werden. Um anerkannte Flüchtlinge in den Prozessdaten identifizieren zu können, wird der ab dem Jahr 2016 in den Trägern der Grundsicherung neu zu erhebende Aufenthaltsstatus genutzt. Die ebenso neu zu erhebende Variable zur Möglichkeit des Arbeitsmarktzugangs ergänzt die Angaben zum Aufenthalt. Die Stichprobenziehung ist für die erste Hälfte des Jahres 2017 geplant. Bis dahin sollten die Erhebungsverfahren in den Jobcentern routiniert ablaufen und eine zuverlässige Datenqualität bestehen. Die Aktivierungsstrategien und Teilnahmen an Förderprogrammen werden mithilfe von Probitmodellen geschätzt. Die Wirkungsanalysen für ausgewählte Maßnahmen werden mit Matchingmethoden realisiert. Da die Angaben der administrativen Daten allerdings voraussichtlich nicht die Erwerbshistorie dieses Personenkreises in ihren Heimatländern abbilden werden, was die Bildung von statistischen Zwillingen erschwert, ist nur eine vorsichtige Interpretation der ermittelten Maßnahmeeffekte im Sinne von Tendenzen möglich.
-
IAB-Projekt
Begleitforschung "Kooperationsmodell mit berufsanschlussfähiger Weiterbildung" (03.10.2016 - 29.09.2018)
Stephan, Gesine;Projektbeschreibung
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fördert seit Ende des Jahres 2016 in einem Kooperationsmodell für Geflüchtete und Geringqualifizierte ab 25 Jahren mit einem vierphasigen-Modell die Integration in eine Beschäftigung mit begleitender Qualifizierung. Das Kooperationsmodell (Kommit) soll geflüchteten Menschen zeitnah Sprachkenntnisse vermitteln, sie beruflich qualifizieren und dabei unterstützen, sich nachhaltig beruflich zu integrieren. Dabei sollen die BA, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Arbeitgeber, Gewerkschaften und andere Akteure des Arbeitsmarktes kooperieren. Das Model richtet sich in erster Linie an Geflüchtete ab 25 Jahren, für die eine Ausbildung nicht (mehr) in Frage kommt, aber auch an Geringqualifizierte. Das IAB führt eine standardisierte Online-Befragung von Führungs-, Integrations- und Vermittlungsfachkräften in Agenturen für Arbeit und Jobcentern durch. Schwerpunkte der Befragung waren die lokale Umsetzung des Modells sowie dessen Einschätzung.
-
IAB-Projekt
Analysen mit dem Schwerpunkt auf die Teilhabe von Geflüchteten am Arbeitsmarkt (GeFam) (30.06.2016 - 29.06.2019)
Brücker, Herbert; Brenzel, Hanna;Projektbeschreibung
Das gemeinsame Projekt GeFam (Gefüchtete Familien) von IAB, BIM und DIW beinhaltet vier Teilprojekte, wobei das IAB am Teilprojekt D: "Analysen mit dem Schwerpunkt auf die Teilhabe von Geflüchteten am Arbeitsmarkt" teilnimmt. Es wird ein Datenreport erstellt, der deskriptive Befunde zur Lebenslage Geflüchteter enthält. Dabei sollen die verschiedenen Lebensbereiche von Bildung und Qualifikation, Wohnformen, Sprache, Bleibeabsichten, Arbeitsmarktbeteiligung oder Gesundheit untersucht werden. Des Weiteren werden Veröffentlichungen mit Analysen zu institutionellen Faktoren der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter erstellt. Es werden die Effekte der Institutionen auf den individuellen Integrationserfolg untersucht, wobei die gesetzlichen Änderungen zur Erleichterung des Arbeitsmarktzugangs für Asylbewerber im Jahr 2015 für die Identifikation von Effekten verwendet werden sollen.
Beteiligte aus dem IAB
Brücker, Herbert; -
IAB-Projekt
Netzwerke der Integration? Eine explorative Studie zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen (30.06.2016 - 30.12.2020)
Bernhard, Stefan;Projektbeschreibung
Viele der Zugewanderten aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens werden als anerkannte Flüchtlinge dauerhaft in Deutschland leben. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Studie der Integrationsprozess von Flüchtlingen aus der Perspektive der Flüchtlinge betrachtet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Netzwerken bei der Integration von Flüchtlingen bzw. bei deren Scheitern. Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund: a) Wissensbestände hinsichtlich gesellschaftlicher und arbeitsmarktlicher Prozesse: Hierunter fallen u.a. Erwartungen und Einstellungen bezüglich staatlicher und zivilgesellschaftlicher Unterstützungen, Wahrnehmungen von Arbeitsmarktprozessen und -chancen sowie individuelle Arbeitsmarktstrategien in Reaktion darauf. b) Arbeitsmarktstrategien: Netzwerke prägen Arbeitsmarktstrategien und das nicht nur im erwünschten Sinne als „soziales“ Kapital. Sie können neben integrativen auch desintegrative Wirkungen haben. Zum Kreis relevanter Netzwerkkontakte, die in der Studie berücksichtigt werden, zählen neben den Jobcentern mit ihren Beratungs- und Unterstützungsleistungen auch Familienangehörige und Mitbewohner, Freunde und Bekannte, Arbeitskollegen und Arbeitgeber sowie zivilgesellschaftliche Akteure.
Beteiligte aus dem IAB
Röhrer, Stefan; -
IAB-Projekt
Beratung und Vermittlung von Flüchtlingen (31.01.2016 - 29.06.2017)
Bähr, Holger; Dietz, Martin; Knapp, Barbara;Projektbeschreibung
Das Projekt untersucht die Beratung und Vermittlung von Asylsuchenden. Es stellt die Situation der Asylsuchenden in den Arbeitsagenturen und Jobcentern dar, beschreibt Maßnahmen und Programme zur Arbeitsmarktintegration und betrachtet Strukturen und Interaktionen des Vermittlungsprozesses. Ein Augenmerk wird dabei auf Schnittstellen gelegt, die sowohl innerhalb der Arbeitsagenturen zwischen Berufsberatung, arbeitgeberorientierter und arbeitnehmerorientierter Vermittlung als auch zwischen Arbeitsagenturen und Jobcentern bestehen. Die Schnittstelle zwischen Arbeitsagenturen und Jobcentern entsteht, wenn frühere Asylsuchende als anerkannte Flüchtlinge aus dem Rechtskreis des SGB III in den Rechtskreis des SGB II wechseln.
-
IAB-Projekt
Flüchtlingsmonitoring (30.09.2015 - 14.11.2018)
Brücker, Herbert;Projektbeschreibung
Gegenstand des Forschungsvorhabens ist ein regelmäßiges Monitoring des Migrations- und Flüchtlingsgeschehens in Deutschland und vertiefte Analysen zu einzelnen Problemkomplexen für das BMAS auf Basis der IAB-Befragung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern sowie Flüchtlingen. Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden dem BMAS deskriptive Analysen und vertiefende Forschungsberichte vorgelegt. Die Themen werden in Absprache mit dem BMAS aktuell festgelegt. Themenkomplexe können z.B. Bildung und Ausbildung sowie andere Fähigkeiten von Flüchtlingen, verschiedene Aspekte der Arbeitsmarktintegration und die Wirksamkeit arbeitsmarkt- und integrationspolitischer Programme sein.
-
IAB-Projekt
IAB-Begleitung des Modellprojekts "Frühzeitige Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern": Experteninterviews zur Umsetzung und weiteren Handlungsfeldern (30.04.2014 - 29.06.2016)
Knapp, Barbara; Dietz, Martin;Projektbeschreibung
Vor dem Hintergrund der Öffnung des Arbeitsmarktes zur Sicherung der Fachkräftenachfrage haben die Bundesagentur für Arbeit (BA), das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und das vom Europäischen Sozialfonds geförderte Bundesprogramm „XENOS - Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge“ gemeinsam ein Modellprojekt zur Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in Deutschland initiiert. Ziel des Projektes ist es, frühzeitig Potenziale für den Arbeitsmarkt zu identifizieren und gezielt Vermittlungsdienstleistungen bereit zu stellen. Bundesweit werden an 6 Modellstandorten Asylbewerberinnen und Asylbewerber frühzeitig und qualifikationsadäquat in Prozesse und Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration durch die Agenturen für Arbeit einbezogen. Im Rahmen einer qualitativen Begleitung des Projektes beleuchtet das IAB anhand von leitfadengestützten Experteninterviews die Umsetzung des Projektes vor Ort.
-
IAB-Projekt
Wissenschaftliche Begleitung des BA Projekts "Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern" (30.01.2014 - 30.12.2015)
Bender, Stefan;Projektbeschreibung
Das Verfahren im Modellprojekt gliedert sich in mehrere Schritte. Nach der Verteilung auf die Gemeinschaftsunterkünfte oder Wohnungen identifiziert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Neu-Antragssteller mit einer voraussichtlich hohen Bleibeperspektive in Deutschland. Die Bleibeperspektive wird dabei nach Herkunftsländern auf der Grundlage der höchsten Schutzquoten und der geringsten Zahl an Abschiebungen prognostiziert. In einem zweiten Schritt erfolgt eine Kompetenzerhebung durch die Bundesagentur für Arbeit. Hierfür wird ein Mini-Arbeitspaket eingesetzt, das in verschiedenen Sprachen zur Verfügung steht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer freiwilligen Selbstauskunft über Beruf, Abschlüsse und wesentliche Stationen des Lebenslaufes. Auf dieser Grundlage erfolgt anschließend die Vorauswahl durch die Arbeitsvermittlung in der zuständigen Agentur für Arbeit. Mit den nachfolgenden Erstgesprächen werden die Asylbewerberinnen und Asylbewerber in den regulären Vermittlungsprozess einbezogen. Dieser schließt die Nutzung der regulären Arbeitspakete der Bundesagentur für Arbeit und die Unterstützung und Begleitung der Arbeitsmarktintegration nach dem 4-Phasen-Modell (Profiling, Zielfestlegung, Auswahl einer Handlungsstrategie, Umsetzung und Nachhaltung) ein. Wichtige Handlungsstrategien im Projekt können beispielsweise die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse und Qualifikationen und der Erwerb deutscher Sprachkenntnisse sein. Die Möglichkeit einer weitergehenden Betreuung durch die Projekte des Bleiberechtsnetzwerks vor Ort besteht.
Das Modellprojekt wird vorerst im Zeitraum von Januar bis Dezember 2014 durchgeführt. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) begleitet die Evaluation des Projekts, unter anderem auf der Basis eines kontinuierlichen Projektmonitorings. Bis Ende Juni wird eine Zwischenevaluation, bis Ende Oktober eine Abschlussevaluation durchgeführt. Auf dieser Grundlage wird anschließend Ende November 2014 über eine Fortführung des Projekts entschieden. Das Projekt wurde bis Ende 2015 verlängert, das IAB setzt die Begleitforschung fort.
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Literatur und Forschung aus dem IAB
-
Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
