Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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Literaturhinweis
AMS Forschungsnetzwerk - Arbeitszeit: Entwicklung und aktuelle Trends (2025)
Auer, Eva;Zitatform
Auer, Eva (2025): AMS Forschungsnetzwerk - Arbeitszeit: Entwicklung und aktuelle Trends. (AMS-Spezialthema zum Arbeitsmarkt / Arbeitsmarktservice Österreich), Wien, 6S.
Abstract
"Ob Arbeits- und Fachkräftemangel, Vorstellungen und Bedürfnisse von jungen Berufseinsteiger_innen, ob demografische Entwicklung: Das Thema Arbeitszeit steht im Fokus der öffentlichen Diskussion. Unbestritten ist, dass in Österreich im europäischen Vergleich der Teilzeitanteil sehr hoch liegt und unser Land auch einen deutlichen Rückgang der wöchentlichen Arbeitszeit aufweist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Arbeitszeitflexibilität – Individuelle Arbeitszeitoptionen (2025)
Bispinck, Reinhard;Zitatform
Bispinck, Reinhard (2025): Betriebliche Arbeitszeitflexibilität – Individuelle Arbeitszeitoptionen. (Analysen zur Tarifpolitik / WSI, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut), Düsseldorf, 135 S.
Abstract
"Die Tarifvertragsparteien entwickeln seit Jahrzehnten – mal mehr, mal weniger konfliktreich – ein bran-chenspezifisches Regelwerk für die Arbeitszeit und ihre betriebliche Gestaltung. Dabei finden sie immer wieder einen Kompromiss zwischen den betrieblichen Flexibilitätsforderungen und den Arbeitszeitinteressen der Beschäf-tigten. Das Arbeitszeitgesetz bildet die gesetzliche Basis, dabei werden die dort zugelassenen Abweichungsmög-lichkeiten durchaus genutzt. Die tarifliche Regelungsdichte und -intensität ist mit Blick auf die Tarifvertragsland-schaft insgesamt sehr unterschiedlich." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fostering Employment and Total Hours Worked: Perspectives for France and Germany: Joint statement (2025)
Bozio, Antoine ; Schnitzer, Monika ; Simon, Lenard; Runschke, Benedikt; Lapeyre, Alice; Werding, Martin ; Weber, Enzo ;Zitatform
Bozio, Antoine, Alice Lapeyre, Enzo Weber, Benedikt Runschke, Monika Schnitzer, Lenard Simon & Martin Werding (2025): Fostering Employment and Total Hours Worked: Perspectives for France and Germany. Joint statement. 12 S.
Abstract
"France and Germany are both confronted with labour market bottlenecks that limit the total volume of work in the economy. While they face similar challenges - such as boosting labour force participation and improving job quality - their labour markets differ in key structural dimensions, leading to divergent policy priorities. To achieve higher employment of better quality, each country will need to implement a tailored mix of policies, targeting its specific weaknesses. In some cases, the policy levers required are similar; in others, they differ significantly due to institutional and demographic differences. This policy brief rests on a systematic comparison of labour market participation between France and Germany to identify the most relevant margins for reform and the levers that could support convergence towards stronger employment outcomes in both countries. This policy brief presents the key stylized facts and policy recommendations that can be drawn for France and Germany. Our analyses build on extensive work by Bozio et al. (2025),* who updated previous work by Blundell et al. (2011, 2013). Using harmonized survey data, the authors examine employment and hours worked over the past 55 years in France, Germany, the United Kingdom, and the United States. They provide detailed analyses of employment patterns and working hours across sub-groups of workers - by gender, age, and education level - over time. Their work identifies room to increase hours worked in both countries, along with relevant policies to achieve this, and contributes to the reflection on the gradual harmonisation of labour markets in both countries" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Alter neu denken: Wie das subjektive Alter die Work-Life-Balance prägt: Teil des Zeitgesprächs "Beschäftigung im Wandel: Wie KI, Demografie und Institutionen den Arbeitsmarkt verändern" (2025)
Zitatform
Briviba, Andre, Valentin Schnellmann & Bruno S. Frey (2025): Alter neu denken: Wie das subjektive Alter die Work-Life-Balance prägt. Teil des Zeitgesprächs "Beschäftigung im Wandel: Wie KI, Demografie und Institutionen den Arbeitsmarkt verändern". In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 10, S. 711-714. DOI:10.2478/wd-2025-0183
Abstract
"Trotz steigender Lebenserwartung und Reformdruck auf die Rentensysteme sinkt die durchschnittliche Arbeitszeit im Alter. Unsere Analyse von Paneldaten des Deutschen Alterssurveys (DEAS) zeigt: Das subjektive Alter – welches angibt, wie alt man sich fühlt – beeinflusst die Zeitverwendung im Erwerbsalter maßgeblich. Wer sich subjektiv jünger fühlt, reduziert die Arbeitszeit zugunsten von Freizeit, unabhängig von Einkommen oder Gesundheit. Das subjektive Alter fungiert damit als verhaltensrelevantes Signal jenseits des chronologischen Alters und hilft zu erklären, warum Menschen trotz besserer Gesundheit früher aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Die Ergebnisse sprechen dafür, gesellschaftlichen Alterungsprozessen mit mehr Flexibilität in der Arbeitsgestaltung zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Redefining retirement: a sequence analysis of how older adults extend working life in Sweden (2025)
Zitatform
Brydsten, Anna & Mikael Stattin (2025): Redefining retirement: a sequence analysis of how older adults extend working life in Sweden. In: Ageing & Society, Jg. 45, H. 12, S. 2702-2724. DOI:10.1017/s0144686x2510024x
Abstract
"Increasingly, older adults are redefining retirement by combining part-time employment with pension benefits, that is, becoming ‘working retirees’. This trend highlights socio-economic inequalities: some working retirees use part-time employment as a bridge to full retirement, while others must remain employed to prevent old-age poverty. However, little is known about how these work-retirement transitions unfold over time or the socio-economic factors that shape them. This knowledge gap is problematic because understanding the socio-demographic influences on these trajectories is essential for addressing inequalities in later-life employment and retirement security. This study examines transitions from work to retirement by following individuals from their 50s into their 70s and analysing the socio-demographic factors that differentiate these trajectories. It identifies the various pathways that older workers take when exiting the labor force and analyzes how prior life course factors – including education, occupational status, career field, civil status, number of children and disposable income – predict the likelihood of following each work–retirement trajectory. The results reveal two distinct work–retirement trajectories: one reflects status maintenance, with higher income and education, white-collar and often men; the other reflects financial necessity, with lower income, children at home, no partner and often women. More advantaged working retirees experience greater employment changes in late life, highlighting the diversity of late-life careers. These findings suggest a broader range of extended work–life pathways than previously recognized and emphasize the need for policies that account for gendered and economic disparities in work and family responsibilities to ensure equitable and sustainable retirement transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Eltern in der Rushhour des Lebens entlasten: die dynamische Familienarbeitszeit (2025)
Zitatform
Bujard, Martin & Leonie Kleinschrot (2025): Eltern in der Rushhour des Lebens entlasten. Die dynamische Familienarbeitszeit. Bonn, 36 S.
Abstract
"Was wünschen sich Familien? Aktuelle Befunde zeigen deutlich: In der „Rushhour des Lebens“ fehlt ihnen vor allem eines – Zeit. Besonders in den Jahren, in denen Kinder klein sind, verdichten sich Erwerbs- und Sorgearbeit. In dieser Phase entwickelt sich in vielen heterosexuellen Partnerschaften eine klare Arbeitsteilung: Mütter reduzieren ihre Erwerbsarbeit deutlich und dauerhaft, Väter arbeiten in dieser Phase deutlich mehr Stunden als gesellschaftlich ideal. Die Analyse zeigt: Zwischen Ideal und Realität klafft ein deutlicher Zeit-Gap, der sich mit dem Alter der Kinder verändert und langfristige Ungleichheiten prägt. Dieser Beitrag zeichnet nach, wie sich die zeitliche Belastung von Eltern im Lebensverlauf entwickelt. Er beleuchtet normative Vorstellungen und zeigt anhand aktueller Daten, was sich Familien wünschen und wie die Rushhour des Lebens entzerrt werden könnte. Im Zentrum steht der Vorschlag der Dynamischen Familienarbeitszeit – ein Instrument, das Eltern in der Rushhour des Lebens systematisch entlasten und eine partnerschaftliche Arbeitsteilung fördern kann." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wishing to Work More? Preferences, Constraints, and Hours Worked (2025)
Cohen, Naomi; Gilbert, Mattis; Ghio, Nicolas;Zitatform
Cohen, Naomi, Nicolas Ghio & Mattis Gilbert (2025): Wishing to Work More? Preferences, Constraints, and Hours Worked. (Sciences Po Economics Discussion Paper 2025-14), Paris, 33 S.
Abstract
"Using data from the French Labor Force Survey, we show that 21.2% of workers experience an hours gap, meaning they work fewer hours than they would prefer at their current wage. This stands in sharp contrast to recent evidence from Germany, where most workers report being overworked. In France, hours gaps are concentrated among low-income part-time workers and remain stable over time. We argue that cross-country differences in labor market institutions — including minimum wage policies, working-time regulations, and unemployment insurance — are central to shaping both realized hours and the distribution of hours gaps. While hours gaps appear inefficient in standard labor supply models, they may reflect constrained-efficient outcomes in the presence of frictions. Understanding the mechanisms that generate hours gaps is crucial for evaluating the welfare effects of hoursbased policy interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Work schedules (2025)
Zitatform
Devaro, Jed (2025): Work schedules. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 238. DOI:10.1016/j.jebo.2025.107209
Abstract
"In a new model of work schedules, employers choose the number of working hours and either assign the specific hours worked or let workers choose their preferred hours via flextime. Workers’ preferences over schedules, and their tendencies to fatigue from long shifts, influence their productivities. An inverted-U-shaped hours-output profile arises. Flextime policies shift its peak rightward. Long hours go hand-in-hand with flextime. The employer finds flextime less appealing when wages exogenously increase. Analysis of a worker-employer matched panel of British workplaces in 2004 and 2011 reveals that flextime and other flexible work practices mitigate the productivity erosion from long hours." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))
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Unpredictable Work Schedules and Gender Divisions of Domestic Labor (2025)
Fuller, Sylvia ; Cai, Manlin ; Doucet, Andrea ; Petts, Richard ; Reimer, Thordis ; Kurowska, Anna ; Lero, Donna ;Zitatform
Fuller, Sylvia, Manlin Cai, Richard Petts, Andrea Doucet, Anna Kurowska, Donna Lero & Thordis Reimer (2025): Unpredictable Work Schedules and Gender Divisions of Domestic Labor. In: Work and occupations, S. 1-44. DOI:10.1177/07308884251390866
Abstract
"Unpredictable work schedules dictated by employers can be difficult to reconcile with parental obligations. As such, they may motivate different strategies for managing and dividing domestic labor among partnered parents. Drawing on pooled cross-national survey data of dual-earner heterosexual parents of young children in Canada, Germany, Poland, Italy, Sweden, and the United States, we investigate the relationship between the predictability of parental work schedules and divisions of housework and childcare. Analyses reveal stronger adaptations in childcare than housework, with results suggesting that when parental availability is uncertain, families tend to rely more often on the partner with a regular schedule to manage and meet children's needs. When both parents have unpredictable schedules, fathers also take on a greater share of childcare. The implications of fathers’ unpredictable schedules thus differ depending on whether the mother also works an unpredictable schedule, highlighting the importance of analyzing parents’ schedules together. Household economic security and gender egalitarian attitudes around fathers’ caregiving also condition the relationship between unpredictable schedules and divisions of domestic labor. Overall, findings highlight the need to expand understanding of time availability in research on domestic labor beyond total work hours to wider and more relational temporal dimensions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labor-Market Effects of Introducing the 8-Hour Workday (2025)
Zitatform
Gunnesmo, Marius Fredagsvik & Casper Worm Hansen (2025): Labor-Market Effects of Introducing the 8-Hour Workday. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 20785), London, 56 S.
Abstract
"In 1919, the Danish craft and industrial sector permanently adopted the 8-hour workday, representing the largest reduction in working hours in the country’s history. We collected quarterly data on hourly wages and employment from 1914 to 1931 across occupation groups, covering Copenhagen and the aggregate of the provinces in Denmark. By exploiting variation in percent work-time reductions across occupation groups and regions, we examine the income and employment effects of the reform. Our findings reveal only a compensating rise in hourly wages in Copenhagen, though this increase was insufficient to offset the decline in weekly earnings due to fewer working hours. Furthermore, we observe that the reduction in working hours was mitigated by new hires, particularly of unskilled workers. Overall, our results suggest that reductions in work hours were not (in any region) fully compensated by gains in hourly wages but tend to support the "work-sharing" hypothesis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Optimal Redistribution with Labor Supply Dependent Productivity (2025)
Zitatform
Gürer, Eren & Alfons Weichenrieder (2025): Optimal Redistribution with Labor Supply Dependent Productivity. (CESifo working paper 11866), München, 29 S.
Abstract
"This study examines optimal government redistribution in a Mirrleesian framework, accounting for a negative effect of longer working hours on productivity. A government ignoring this effect perceives labor supply as insufficient and sets lower marginal income taxes to encourage work. In contrast, a government recognizing the endogenous relationship between productivity and labor supply redistributes more. However, the resulting marginal taxes are still lower than those predicted by standard models where productivity is independent of working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten (2025)
Zitatform
Hartl, Tobias, Susanne Wanger, Anja Warning & Enzo Weber (2025): Zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeit: Höchststand von 473 Millionen Stunden auf Kurzzeitkonten. (IAB-Kurzbericht 12/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2512
Abstract
"Erstmals werden hier gesamtwirtschaftliche repräsentative Daten über die Stundenzahl auf den sogenannten Gleitzeit- oder Kurzzeitkonten der Beschäftigten in Deutschland vorgelegt. Über alle Wirtschaftszweige hinweg gab es im vierten Quartal 2023 einen positiven Saldo von insgesamt 473 Millionen Stunden auf diesen Konten. Das waren 150 Millionen Stunden mehr als im Jahr 2013. Die Bedeutung von Arbeitszeitkonten ist im Zeitverlauf gestiegen. Das zeigt auch der zunehmende Anteil der Betriebe und Verwaltungen, die diese nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Tailored to Women, Provided to Men? Gendered Occupational Inequality in Access to Flexible Working-Time Arrangements (2025)
Zitatform
Jacobi, Aljoscha, Maik Hamjediers & Tabea Naujoks (2025): Tailored to Women, Provided to Men? Gendered Occupational Inequality in Access to Flexible Working-Time Arrangements. In: Social indicators research, Jg. 176, H. 3, S. 1179-1205. DOI:10.1007/s11205-024-03483-9
Abstract
"Numerous policy-makers and social scientists promote flexible working as a means to reconcile work and family life, often explicitly targeting women. Accordingly, one might expect that flexible working-time arrangements are more prevalent in occupations with a high share of female employees. Yet, previous evidence indicates the opposite. To address this puzzle, we investigate the occupational opportunity structures for flexible working. A devaluation argument proposes that employers perceive female-typed work as being of lower value, thus inhibiting the provision of flexible working-time arrangements in tfemale-dominated occupations. We evaluate this argument against alternative explanations, namely differences in the ability to bargain for flexible working and in structural or practical barriers to flexible working. Descriptive results based on German panel data (GSOEP, 2003 –2017) enriched with occupational-level information confirm that female-dominated occupations provide the least access to flexible work. Linear probability models with yearly fixed-effects indicate that power resources and structural barriers account for differences in flexible working between male-dominated and integrated occupations; yet an unexplained disadvantage for female-dominated occupations remains. Moreover, this disadvantage has grown between 2003 and 2017. We interpret this result as support of a cultural devaluation of female-dominated occupations in access to flexible working-time arrangements. Our findings highlight that the empirical reality of gendered occupational opportunity structures contradicts the gendered policy discourse on flexible work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Do Recruiters Penalize Men Who Prefer Low Hours? Evidence from Online Labor Market Data (2025)
Zitatform
Kopp, Daniel (2025): Do Recruiters Penalize Men Who Prefer Low Hours? Evidence from Online Labor Market Data. In: Journal of labor economics, S. 1-49. DOI:10.1086/736153
Abstract
"I investigate how easy it is for men and women to get a part-time job. I firsta nalyze the selection behavior of recruiters who screen jobseekers on an online re-cruiting platform and estimate contact penalties for men and women seeking part-time work. Second, I relate the number of hours advertised in online vacancies to firms’ confidentially reported gender preferences. I find that recruiters prefer full-time workers and that part-time penalties are more pronounced for men than for women. Differences in job or workplace characteristics cannot explain these results.Instead, the preponderance of evidence points to bias due to gender stereotypes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Individuell weniger, aber in der Summe mehr: Die Entwicklung der Erwerbsarbeitszeiten in Deutschland: Der IAQ-Arbeitszeitmonitor 2025 (2025)
Kümmerling, Angelika;Zitatform
Kümmerling, Angelika (2025): Individuell weniger, aber in der Summe mehr: Die Entwicklung der Erwerbsarbeitszeiten in Deutschland. Der IAQ-Arbeitszeitmonitor 2025. (IAQ-Report 2025-10), Duisburg, 22 S. DOI:10.17185/duepublico/84484
Abstract
"Im Vergleich zum Jahr 2012 sind die mittleren Arbeitszeiten abhängig Beschäftigter gesunken und lagen 2023 bei 34,6 Stunden. Treiber dieses Rückgangs sind vor allem die Arbeitszeiten von Männern. Aber auch die von Frauen geleistete Arbeitszeit verringerte sich erstmals seit 2017, wenn auch nur leicht. Rückläufig sind insgesamt die Arbeitszeiten der Vollzeitbeschäftigten, während sie bei Teilzeitbeschäftigten deutlich angewachsen sind. Innerhalb der Gruppe der Teilzeitbeschäftigten sind sichtbare Verschiebungen festzustellen: Ein Anstieg der Teilzeitbeschäftigung zeigt sich insbesondere bei Vätern, Hochqualifizierten sowie Personen ohne Kinderbetreuungsverpflichtungen Trotz sinkender individueller Arbeitszeiten hat das gesamtwirtschaftliche Arbeitszeitvolumen infolge hoher Beschäftigungsquoten zugenommen. 2023 waren mehr Menschen in Deutschland erwerbstätig, und es wurde mehr Arbeitszeit erbracht als jemals zuvor seit der Wiedervereinigung. Diese positive Entwicklung des Arbeitsmarktes kann sich jedoch auf gesellschaftlicher Ebene eher negativ auswirken: Die Verfügbarkeit von Zeit für gesellschaftliches Engagement, politische Beteiligung oder Pflege verringert sich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working Time Mismatch and Employee Subjective Well-being across Institutional Contexts: A Job Quality Perspective (2025)
Zitatform
Ling, Wanying, Senhu Wang & Zhuofei Lu (2025): Working Time Mismatch and Employee Subjective Well-being across Institutional Contexts: A Job Quality Perspective. In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 2, S. 470-495. DOI:10.1177/09500170241259330
Abstract
"Despite the well-documented negative impact of working time mismatch on employee subjective well-being, little is known about the extent to which this association can be explained by job quality and how these patterns may differ across institutional contexts. Utilizing panel data from the UK and cross-country data from Europe, the decomposition analyses show that for underemployment, more than half of the negative effects are explained by low job quality, especially poor career prospects. For overemployment, more than a third of its negative effect is explained by low job quality, with poor prospects, social environment and work–life balance being significant contributing factors. This interplay between job quality and working time mismatch on subjective well-being varies notably across different welfare and employment regimes. These findings reveal how job quality dimensions differentially contribute to the well-being of overemployed and underemployed individuals, highlighting the distinctive role of institutional context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Parental Exposure to Work Schedule Instability and Child Sleep Quality (2025)
Zitatform
Logan, Allison & Daniel Schneider (2025): Parental Exposure to Work Schedule Instability and Child Sleep Quality. In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 1, S. 64-90. DOI:10.1177/09500170241235863
Abstract
"Recent scholarship has documented the effects of unstable scheduling practices on worker health and well-being, but there has been less research examining the intergenerational consequences of work schedule instability. This study investigates the relationship between parental exposure to unstable and unpredictable work schedules and child sleep quality. We find evidence of significant and large associations between parental exposure to each of five different types of unstable and unpredictable work scheduling practices and child sleep quality, including sleep duration, variability and daytime sleepiness. We are also able to mediate 35 –50% of this relationship with measures of work–life conflict, parental stress and well-being, material hardship, and child behaviour. These findings suggest that the effects of the temporal dimensions of job quality extend beyond workers to their children, with implications for the mechanisms by which social inequality is reproduced and for social policies intended to regulate precarious and unequal employment conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Lange und fragmentierte Arbeitstage: Verbreitung, Gründe und Auswirkungen (2025)
Zitatform
Lott, Yvonne & Eileen Peters (2025): Lange und fragmentierte Arbeitstage. Verbreitung, Gründe und Auswirkungen. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 92), Düsseldorf, 18 S.
Abstract
"Im aktuellen Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD plant die neue Bundesregierung, die tägliche Höchstarbeitszeit durch eine wöchentliche zu ersetzen. Dies würde Arbeitstage von über zehn Stunden gesetzlich ermöglichen und soll laut Bundesregierung zu einer besseren Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben führen. Welche Auswirkungen hätte eine solche Änderung auf die Work-Life-Balance der Beschäftigten? Diese Frage beantwortet der vorliegende Policy Brief – auch unter Bezugnahme auf bestehende Studien, die zeigen, dass Beschäftigte mit langen Erwerbsarbeitszeiten eine schlechtere Work-Life-Balance haben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Mismatch between actual and preferred number of days working from home: parental status, work-family conflict, and stress (2025)
Love, Jasmine ; Lambert, Katrina A. ; Leach, Liana ; Giallo, Rebecca ; Hokke, Stacey ; Oakman, Jodi ; Doan, Tinh ; Cooklin, Amanda ; Findley, Helen ;Zitatform
Love, Jasmine, Katrina A. Lambert, Amanda Cooklin, Stacey Hokke, Liana Leach, Rebecca Giallo, Tinh Doan, Helen Findley & Jodi Oakman (2025): Mismatch between actual and preferred number of days working from home. Parental status, work-family conflict, and stress. In: Community, work & family, S. 1-22. DOI:10.1080/13668803.2025.2584084
Abstract
"This study assessed whether the mismatch between Australian employees actual and preferred number of days working from home is associated with work-to-family conflict, family-to-work conflict and four indicators of stress (burnout, general stress, somatic stress, cognitive stress). Whether these relationships were moderated by parental status was examined. Employees working from home completed online surveys in May 2021 (n = 451), November 2021 (n = 358) and May 2022 (n = 320). The three waves of data were pooled (337 non-parents, 179 parents) and generalised mixed effects models were used. For parents, a mismatch between actual and preferred amount of working from home, particularly working from home less than preferred, was associated with increased work-to-family conflict (but not family-to-work conflict). Working from home more than preferred was associated with increases in all four aspects of stress for parents and non-parents. Working from home less than preferred was associated with increased burnout among non-parents and decreased general stress and cognitive stress among parents. Findings suggest there is no one-size-fits-all approach in how much working from home is optimal, but a mismatch in work from home preferences can have adverse associations with employee wellbeing, particularly work-to-family conflict for parents. Work from home arrangements should be tailored to individual needs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Steuerliche Freistellung von Überstundenzuschlägen: Geringe Entlastung und problematische Verteilungswirkungen (2025)
Lübker, Malte;Zitatform
Lübker, Malte (2025): Steuerliche Freistellung von Überstundenzuschlägen. Geringe Entlastung und problematische Verteilungswirkungen. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 93), Düsseldorf, 22 S.
Abstract
"Ziel des vorliegenden Policy Briefs ist es, eine Reihe bisher offener Fragen zu beantworten: Wie viele Beschäftigten leisten bezahlte Überstunden, wie viele Menschen würden von dem neuen Steuerprivileg profitieren? Und wie hoch sind die ausbezahlten Überstundenzuschläge, die unter die Steuerbefreiung fallen würden? Daraus lassen sich - wenn auch nur näherungsweise - die steuerliche Entlastung der Beschäftigten und der Einnahmeausfall für die öffentliche Hand ableiten. Um die Verteilungswirkungen einzuordnen, differenziert die Analyse nach Beschäftigtenmerkmalen wie dem Geschlecht und der Verdiensthöhe. Der Policy Brief ist wie folgt gegliedert: Abschnitt 2 fasst kurz zusammen, was die verfügbaren Datenquellen zur Verbreitung von Überstunden und zur Höhe der Überstundenzuschläge aussagen. Abschnitt 3 stellt die verwendete Datenquelle, die Verdiensterhebung (VE), vor und erläutert das methodische Vorgehen sowie die Annahmen, die zur Modellierung der steuerlichen Freistellung von Überstundenzuschlägen getroffen werden. Abschnitt 4 stellt die Ergebnisse vor und Abschnitt 5 zieht ein kurzes Fazit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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