Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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Literaturhinweis
Unpredictable work timing in retail jobs: implications for employee work-life conflict (2014)
Zitatform
Henly, Julia R. & Susan J. Lambert (2014): Unpredictable work timing in retail jobs. Implications for employee work-life conflict. In: ILR review, Jg. 67, H. 3, S. 986-1016. DOI:10.1177/0019793914537458
Abstract
"Unpredictability is a distinctive dimension of working time that has been examined primarily in the context of unplanned overtime and in male-dominated occupations. The authors assess the extent to which female employees in low-skilled retail jobs whose work schedules are unpredictable report greater work -- life conflict than do their counterparts with more predictable work schedules and whether employee input into work schedules reduces work -- life conflict. Data include measures from employee surveys and firm records for a sample of hourly female workers employed across 21 stores of a U.S. women's apparel retailer. Results demonstrate that, independent of other dimensions of nonstandard work hours, unpredictability is positively associated with three outcomes: general work -- life conflict, time-based conflict, and strain-based conflict as measured by perceived employee stress. Employee input into work schedules is negatively related to these outcomes. Little evidence was found that schedule input moderates the association between unpredictable working time and work -- life conflict." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitszeitgestaltung unter Berücksichtigung der Work-Life-Balance: Schlussbericht zum Forschungsvorhaben "Arbeitszeitgestaltung unter Berücksichtigung der Work-Life-Balance mit Hilfe der rechnerunterstützten Simulation - ARBWOL" (2014)
Stock, Patricia; Leupold, Michael; Schmidt, Daniel;Zitatform
Stock, Patricia, Daniel Schmidt & Michael Leupold (2014): Arbeitszeitgestaltung unter Berücksichtigung der Work-Life-Balance. Schlussbericht zum Forschungsvorhaben "Arbeitszeitgestaltung unter Berücksichtigung der Work-Life-Balance mit Hilfe der rechnerunterstützten Simulation - ARBWOL". Karlsruhe, XII, 102 S.
Abstract
"Ziel des Forschungsvorhabens ARBWOL ist die Aufdeckung von Effekten flexibler Arbeitszeitmodelle auf die Work-Life-Balance und die daraus resultierende ganzheitliche Belastungssituation der Mitarbeiter. Hierzu sollen innerhalb der heterogenen Gruppe der Beschäftigten zunächst sog. 'soziale Rollen' identifiziert werden. Als soziale Rolle wird die Position eines Beschäftigten in seinem außerberuflichen Umfeld verstanden sowie die daraus resultierenden Verpflichtungen und Erwartungen (z.B. eigen- und gemeinnützige Arbeit, ehrenamtliche Tätigkeiten, sportliche Aktivitäten), welche aus dieser Position resultieren und so zu einer (außerberuflichen) Belastung des Beschäftigten führen können. Im Anschluss daran werden typische Belastungen sowie potenzielle soziale Konflikte für die verschiedenen sozialen Rollen ermittelt und ein Rollen-Belastungs-Modell abgeleitet, das die Wirkungszusammenhänge beschreibt. Hierzu wird in diesem Forschungsprojekt ein dualer Forschungsansatz verfolgt:
- Einerseits soll durch eine Befragung die Belastungssituation der Beschäftigten im Dienstleistungsbereich erfasst und analysiert werden. Aus dem Ergebnis soll ein genaueres Bild bezüglich der individuell von den Beschäftigten empfundenen Arbeitssituation abgeleitet werden.
- Andererseits sollen mittels einer personalorientierten Simulationsstudie die Auswirkungen verschiedener Arbeitszeitmodelle auf die Work-Life-Balance in Abhängigkeit von sozialen Rollen abgebildet werden.
Es sollen Handlungsanleitungen und Empfehlungen zur belastungsreduzierenden Gestaltung von Arbeitszeitmodellen entwickelt werden. Diese gewonnen Erkenntnisse sollen in ein simulationsunterstütztes Analyse- und Gestaltungsinstrument eingebunden werden, das es ermöglicht, im konkreten Anwendungsfall Empfehlungen für die Arbeitszeitgestaltung abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Revision der IAB-Arbeitszeitrechnung 2014: Grundlagen, methodische Weiterentwicklungen sowie ausgewählte Ergebnisse im Rahmen der Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (2014)
Zitatform
Wanger, Susanne, Roland Weigand & Ines Zapf (2014): Revision der IAB-Arbeitszeitrechnung 2014. Grundlagen, methodische Weiterentwicklungen sowie ausgewählte Ergebnisse im Rahmen der Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. (IAB-Forschungsbericht 09/2014), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"In diesem Forschungsbericht wird über den Anlass, die Methodik und die Ergebnisse der großen Revision 2014 der IAB-Arbeitszeitrechnung (AZR) im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) für den Zeitraum 1991 bis 2013 berichtet. Im Rahmen der AZR, die in die VGR eingebunden ist, werden regelmäßig lange, vergleichbare Zeitreihen zur sektorspezifischen Arbeitszeit und zu den geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland bereitgestellt. Da für die AZR auch die für die VGR verbindlichen Konzepte und Definitionen maßgeblich sind, ergeben sich aus der Generalrevision der VGR 2014 auch hier Änderungen bei bestehenden Konzepten, Methoden und Zeitreihen. Die VGR-Revision wird außerdem zum Anlass genommen, Berechnungsmethoden und Quellen der gesamten AZR zu überarbeiten und aktualisieren.
Ein Schwerpunkt bei den methodischen Änderungen ist die Einführung moderner Verfahren der Zeitreihenanalyse. Durch strukturelle Zeitreihenmodelle mehrerer Variablen in Zusammenhang mit Zustandsraummethoden lassen sich alle verfügbaren Informationen zeitnah und effizient für die Schätzung verschiedener Komponenten der Arbeitszeit ausnutzen. In diesem Zusammenhang wird ein neuer Ansatz vorgeschlagen, der durch eine vorgeschaltete Hauptkomponentenanalyse den Informationsgehalt einer Vielzahl von relevanten Zeitreihen für die strukturelle Zeitreihenanalyse zugängig macht, was andernfalls nur mit größtem rechnerischen Aufwand möglich wäre.
Im Folgenden wird zunächst kurz die Grundkonzeption der AZR vorgestellt und dargelegt, welche Änderungen die anstehende VGR-Revision mit sich bringt und welche Auswirkung diese auf die IAB-AZR haben. Insbesondere werden die Grundzüge der neuen Berechnungsmethoden skizziert und methodische Weiterentwicklungen sowie Schätzungen zu betroffenen Arbeitszeitkomponenten vorgestellt. Daran schließt sich ein Abschnitt mit den wichtigsten Revisionsergebnissen der AZR für das Zeitfenster 1991 bis 2013 an und stellt diesen die unrevidierten Ergebnisse gegenüber." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Verbreitung von Überstunden in Deutschland (2014)
Zitatform
Weber, Enzo, Susanne Wanger, Roland Weigand & Ines Zapf (2014): Verbreitung von Überstunden in Deutschland. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"Bezahlte und unbezahlte Überstunden führen zu einer Verlängerung der tatsächlichen geleisteten Arbeitszeit von Beschäftigten. In der Theorie bieten verschiedene Ansätze eine Erklärung für bezahlte und unbezahlte Überstunden. Dabei gibt es sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer verschiedene Gründe, bezahlte und unbezahlte Überstunden einzusetzen bzw. zu leisten. Mit Daten des Sozio-ökonomischen Panels wird in diesem Bericht die Verbreitung von Überstunden nach verschiedenen Merkmalen analysiert. Beschäftigte Arbeitnehmer in Vollzeit leisten mehr bezahlte und unbezahlte Überstunden pro Monat als beschäftigte Arbeitnehmer in Teilzeit. Bei Teilzeitarbeitnehmern sind bezahlte Überstunden weiter verbreitet als unbezahlte. Bei Arbeitern haben bezahlte Überstunden eine höhere Bedeutung als unbezahlte Überstunden. In der Gruppe der Angestellten werden bezahlte Überstunden in einem geringeren Umfang geleistet, während der Umfang unbezahlter Überstunden mit dem Tätigkeitsniveau und der Position in einem Betrieb ansteigt. In den Wirtschaftsbereichen des industriellen Sektors fallen bezahlte Überstunden in größerem Umfang an als in den Wirtschaftsbereichen des Dienstleistungssektors. Hingegen fällt die Anzahl der unbezahlten Überstunden in einigen Wirtschaftsbereichen des Dienstleistungssektors höher aus als im industriellen Sektor. Transitorische Überstunden führen nur zu einer Veränderung der Lage und Verteilung der Arbeitszeit. Sie können auf Arbeitszeitkonten verwaltet und dokumentiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A matter of time: young professionals' experiences of long work hours (2013)
Zitatform
Sturges, Jane (2013): A matter of time: young professionals' experiences of long work hours. In: Work, employment and society, Jg. 27, H. 2, S. 343-359. DOI:10.1177/0950017012460318
Abstract
"This article examines young construction industry professionals' experiences of working long hours from the perspective of the meanings that they ascribe to work time and how these influence the hours that they work. It considers how such notions of 'qualitative' time spent on work may shape attitudes and behaviour relating to 'quantitative' work hours. The findings show that, for the interviewees, work time has meanings chiefly associated with enjoyment, being professional and being part of a work family. The article contributes to the long work hours literature by broadening our understanding of how young professionals experience long work hours, why they may not always view them negatively and how the meanings that they attach to them can lead to particular patterns of work hours. It also highlights gender differences in this regard." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entwicklung der tatsächlichen Arbeitszeiten in der Metall- und Elektroindustrie: Datenbericht II im Auftrag der IG Metall (2012)
Franz, Christine; Wagner, Hilde; Lehndorff, Steffen; Knoche, Michael;Zitatform
Franz, Christine & Steffen Lehndorff (2012): Entwicklung der tatsächlichen Arbeitszeiten in der Metall- und Elektroindustrie. Datenbericht II im Auftrag der IG Metall. Frankfurt, M., 64 S.
Abstract
"Die Datenanalyse enthält Informationen zu ausgewählten Aspekten der Arbeitszeitentwicklung. Ergänzend zu den Basis-Informationen zum Mikrozensus beziehungsweise zur Europäischen Arbeitskräftestichprobe (ELFS), die wir in unserem Datenbericht vom 18.03.2009 gegeben haben, werden im aktualisierten Datenbericht eine Reihe von Hinweisen zu Problemen gegeben, die sich aus methodischen Umstellungen im Mikrozensus ergeben. Diese können dem Anhang zu methodischen Problemen entnommen werden (Kapitel 9).
Alle genannten Daten beziehen sich, sofern nichts anderes gesagt wird, auf abhängig Beschäftigte im Alter von 15 bis 64 Jahren.
Der Datenbericht aus dem Jahr 2009 beleuchtete eine Vielzahl von Einzelaspekten der Beschäftigtengruppen und Unterbranchen der M+E-Industrie, umfasste jedoch nur die Jahre 2003 und 2006. Der vorliegende Datenbericht geht im Vergleich dazu weniger ins Detail, doch bietet er einen weiter zurückreichenden Überblick, der Trendaussagen ermöglicht. Darüber hinaus enthält er Vergleiche mit der M+E-Industrie anderer EU-Länder sowie mit der Entwicklung der Arbeitszeiten im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Organisation of working time: implications for productivity and working conditions. Overview report (2012)
Goudswaard, Anneke; Toth, Akos; Csizmadia, Péter; Illesy, Miklos; Makó, Csaba ; Leede, Jan de; Oeij, Peter; Vergeer, Robert; Dhondt, Steven ; Adrichem, Koos van;Zitatform
Goudswaard, Anneke, Steven Dhondt, Robert Vergeer, Peter Oeij, Jan de Leede, Koos van Adrichem, Péter Csizmadia, Csaba Makó, Miklos Illesy & Akos Toth (2012): Organisation of working time. Implications for productivity and working conditions. Overview report. Dublin, 68 S.
Abstract
"The report examines working time flexible arrangements implemented in five companies of the retail and automotive sector in Hungary and Belgium and the Netherlands using the case study methodology. The main aim of this research was to explore and show whether and under what conditions working time flexible arrangements in companies are implemented and can increase productivity and at the same time preserve or improve quality of work in general and especially with regard to work - life balance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Executive Summary -
Literaturhinweis
Schedule flexibility in hourly jobs: unanticipated consequences and promising directions (2012)
Zitatform
Lambert, Susan J., Anna Haley-Lock & Julia R. Henly (2012): Schedule flexibility in hourly jobs. Unanticipated consequences and promising directions. In: Community, work & family, Jg. 15, H. 3, S. 293-315. DOI:10.1080/13668803.2012.662803
Abstract
"This article considers the challenge of extending conventional models of flexibility to hourly jobs that are often structured quite differently than the salaried, professional positions for which flexibility options were originally designed. We argue that the assumptions of job rigidity and overwork motivating existing flexibility options may not be broadly applicable across jobs in the US labor market. We focus specifically on two types of flexibility: (1) working reduced hours and (2) varying work timing. We first review central aspects of the US business and policy contexts that inspire our concerns, and then draw on original analyses from US census data and several examples from our comparative case-study research to explain how conventional flexibility options do not always map well onto hourly jobs, and in certain instances may disadvantage workers by undermining their ability to earn an adequate living. We conclude with a discussion of alternative approaches to implementing flexibility in hourly jobs when hours are scarce and fluctuating rather than long and rigid." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Neue Arbeitszeiten für (hoch)qualifizierte Angestellte: Befragungen als Instrument zur Bestandsaufnahme und Interessenerhebung (2011)
Lindecke, Christiane;Zitatform
Lindecke, Christiane (2011): Neue Arbeitszeiten für (hoch)qualifizierte Angestellte. Befragungen als Instrument zur Bestandsaufnahme und Interessenerhebung. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 258), Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, 58 S.
Abstract
"Die Arbeitszeiten von (hoch-)qualifizierten Angestellten ist ein Thema, mit dem mehr und mehr Betriebsräte konfrontiert sind. Stichworte sind Arbeiten ohne Ende oder Burn-Out. Gleichzeitig ist die Interessenvertretung für diese Arbeitnehmer/innengruppe schwierig, da deren Interessen und Wünsche sehr vielfältig sind und von einer starken Arbeitsorientierung geprägt werden. Eine Beschäftigtenbefragung kann wichtige Hinweise dafür geben, wie die Kolleg/innen ihre Arbeitszeiten wahrnehmen, wo sie Probleme und Handlungsbedarfe sehen und welche Wünsche sie an eine Neureglung stellen. Am Beispiel eines Elektronikunternehmens, in dem der Betriebsrat eine beteiligungsorientierte Neugestaltung der Arbeitszeiten anstrebt, werden die unterschiedlichen Entscheidungen und Arbeitsschritte einer Beschäftigtenbefragung nachvollzogen. Checklisten und Tipps für die Durchführung von Befragungen sowie zur Konstruktion von Fragebögen bieten Unterstützung. Literaturhinweise und Links, die eine vertiefende Beschäftigung mit den Themen ermöglichen, sowie der Fragebogen, ergänzen die Darstellung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Arbeitszeiten nach dem Ende der Krise in Rheinland-Pfalz 2010 (2011)
Zitatform
Wagner, Birgit & Alfons Schmid (2011): Betriebliche Arbeitszeiten nach dem Ende der Krise in Rheinland-Pfalz 2010. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2011,02), Frankfurt, Main, 37 S.
Abstract
"Beim vorliegenden Report, dessen Thema die betrieblichen Arbeitszeiten sind, handelt es sich um den zweiten aus der Befragungswelle 2010. Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass rheinland-pfälzische Betriebe das breite Spektrum der Instrumente zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten einsetzten, besonders während der Krise, um die Beschäftigung zu sichern, aber auch im beginnenden Aufschwung. Damit sorgen die Instrumente zur Regulierung der Arbeitszeiten (Überstunden, Arbeitszeitkonten, Langzeitkonten, Kurzarbeit, Samstagsarbeit) für eine relativ hohe Flexibilität und Beschäftigungsstabilität bei den Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeit und Geschlecht im Reformprozess einer Landesforstverwaltung (2010)
Blum, Sabine; Westermayer, Till;Zitatform
Blum, Sabine & Till Westermayer (2010): Arbeitszeit und Geschlecht im Reformprozess einer Landesforstverwaltung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 1, S. 34-41. DOI:10.5771/0342-300X-2010-1-34
Abstract
"Unter dem Leitbild des 'Neuen Steuerungsmodells' wurden die Landesforstverwaltungen mit dem Ziel betriebswirtschaftlicher Effizienz reorganisiert. Der Personalstand wurde stark verkleinert, Forstreviere wurden zusammengelegt und neu zugeschnitten und Instrumente zur Delegation von Aufgaben und zur verstärkten Selbstorganisation eingeführt. Diese Entwicklung kann mit der arbeitswissenschaftlichen Debatte um Entgrenzung, Flexibilisierung und Subjektivierung verknüpft werden. An Befragungsdaten aus einer Forstverwaltung (Schwerpunkt Arbeitszeit) zeigen wir, dass diese Reorganisation durch Ambivalenzen und Widersprüche gekennzeichnet ist. Je nach Status und Beschäftigtengruppe sind konträre Effekte festzustellen. Dies gilt insbesondere, wenn die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung mit in Betracht gezogen wird und komplementär zur betrieblichen auch die außererwerbliche Zeitgestaltung betrachtet wird. Wir plädieren deswegen dafür, lebenslaufbezogene Aspekte bis hin zur Frage nach dem 'Biografiemanagement' in der arbeitspolitischen und arbeitswissenschaftlichen Debatte zu verankern und die - tendenziell eher re-traditionalisierenden - Geschlechtereffekte von Flexibilisierungsmaßnahmen verstärkt zu berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working time developments 2009 (2010)
Carley, Mark;Zitatform
Carley, Mark (2010): Working time developments 2009. Dublin, 31 S.
Abstract
"In 2009, average collectively agreed weekly working time in the European Union stood at 38.7 hours. The figure was 0.8 hours lower in the pre-2004 EU15 and 0.9 hours higher in the new Member States. Agreed normal annual working time averages around 1,750 hours - just above 1,700 in the EU15 and a little over 1,800 in the new Member States. Of three sectors examined, agreed weekly hours are highest in retail, followed by chemicals and the civil service. Average collectively agreed paid annual leave entitlement stood at 24.5 days across the EU in 2009. This EIRO report also examines statutory working time and leave limits, and actual working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Working time management and SME performance in Europe (2010)
Zitatform
Smith, Mark & Stefan Zagelmeyer (2010): Working time management and SME performance in Europe. In: International journal of manpower, Jg. 31, H. 4, S. 392-409. DOI:10.1108/01437721011056994
Abstract
"This paper aims to explore the management of working time flexibility and firm performance, measured by operating hours, in small and medium-sized enterprises (SMEs) in Europe.
Design/methodology/approach: The paper analyses the European Capital Operating time, Work and Employment Survey (EUCOWE), designed to collect workplace information on operating hours. With data on more than 17,000 establishments in six European countries - France, Germany, The Netherlands, Portugal, Spain and the UK - the paper analyses working time patterns and operating hours.
Findings: The authors show the positive relationship between company size and operating times and how SMEs make more limited use of more advanced forms of working-time organisation that may allow them to extend their operating hours. The use of less complex working time measures such as overtime does not have the same positive association with operating hours. However, the results also highlight that smaller establishments can still benefit from the adoption of certain working time practices. The results suggest that the influence of the regulatory environment on the use of working practices or the duration of operating hours is not straightforward, and as such the impact of national regulatory frameworks cannot be discounted in the country-specific differences identified.
Originality/value: The paper uses the first comparable data on operating hours and working patterns to demonstrate the limitations on SME operating times across European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Geteilte Zeit - Halbes Leid?: Beschäftigungsverhältnisse von Frauen und Männern im Strukturwandel (2009)
Boeckmann, Klaus;Zitatform
Boeckmann, Klaus (2009): Geteilte Zeit - Halbes Leid? Beschäftigungsverhältnisse von Frauen und Männern im Strukturwandel. (Beiträge aus der Forschung / Sozialforschungsstelle Dortmund 170), Dortmund, 60 S.
Abstract
"Mit der Veröffentlichung wird die Flexibilisierung und Deregulierung von Beschäftigungsverhältnissen im Hinblick auf die Entwicklung und Umverteilung von Beschäftigungsformen und unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechter thematisiert, konkret bezogen auf Dortmund im Vergleich zu den Entwicklungen im Land NRW. Die Arbeit bietet einen differenzierten Einblick in die Beschäftigungsentwicklung nach Branchen und orientiert sich nach den Organisationsbereichen der Gewerkschaften des DGB." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszeiten wieder so lang wie vor 20 Jahren: IAQ/HBS Arbeitszeit-Monitor 2001 bis 2006: auf Personalabbau folgten Arbeitszeitverlängerungen (2009)
Kümmerling, Angelika; Jansen, Andreas; Lehndorff, Steffen;Zitatform
Kümmerling, Angelika, Andreas Jansen & Steffen Lehndorff (2009): Arbeitszeiten wieder so lang wie vor 20 Jahren. IAQ/HBS Arbeitszeit-Monitor 2001 bis 2006: auf Personalabbau folgten Arbeitszeitverlängerungen. (IAQ-Report 2009-01), Duisburg u.a., 12 S. DOI:10.17185/duepublico/45630
Abstract
"2006 arbeiteten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/innen in Deutschland durchschnittlich 40,3 (Westdeutschland: 40,4) Stunden in der Woche. In Westdeutschland waren dies die längsten Arbeitszeiten seit 1988. Der Anstieg der Arbeitszeiten ist in Westdeutschland stärker ausgeprägt als in Ostdeutschland, so dass die westdeutschen Arbeitszeiten in den letzten Jahren sogar etwas über das ursprünglich höhere ostdeutsche Niveau hinaus angestiegen sind. Bei der Arbeitszeitverlängerung sind die Metallindustrie und der öffentliche Dienst in Westdeutschland führend. Innerhalb von nur drei Jahren (2003 bis 2006) erhöhten sich die durchschnittlichen Arbeitszeiten in beiden Branchen um rund eine Wochenstunde. Bei den Vollzeitbeschäftigten liegen die deutschen Wochenarbeitszeiten im EU-Durchschnitt. Die Arbeitszeiten teilzeitbeschäftigter Frauen dagegen sind in keinem Land der EU so kurz wie in Westdeutschland. Die Arbeitszeitverlängerungen im zurückliegenden Konjunkturaufschwung dürften auch auf den massiven Personalabbau in vielen Unternehmen während der Stagnationsphase 2001-2003 zurückzuführen sein. Aus dieser Fehlentwicklung sollte in der jetzt einsetzenden Rezession gelernt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Arbeitszeiten in Hessen 2008: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008 (2009)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2009): Betriebliche Arbeitszeiten in Hessen 2008. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008. (IAB-Betriebspanel Hessen 2009,03), Frankfurt am Main, 26 S.
Abstract
"Bei dem Report handelt es sich um den dritten aus der Befragungswelle 2008 des IAB-Betriebspanels Hessen. Themen des Reports sind die Arbeitszeiten in den hessischen Betrieben sowie deren Veränderungen im Zeitverlauf.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
Weiterhin Anstieg der Wochenarbeitszeit; Deutlich mehr Betriebe haben Arbeitszeiten von 40 Stunden und mehr; Wochenarbeitszeit steigt vor allem in der Öffentlichen Verwaltung massiv; Hauptsächlich im Baugewerbe ist eine lange Arbeitszeit die Regel; Relativ gleichmäßiger Anstieg in allen Betriebsgrößen; In Großbetrieben wird seltener 40 Stunden und mehr gearbeitet.
Weiter Anstieg von Teilzeitarbeit; Nur wenige Baubetriebe beschäftigen Teilzeitkräfte; Alle Großbetriebe beschäftigten Teilzeitkräfte; Teilzeitquote bleibt konstant; Teilzeitquote ist vor allem im Dienstleistungssektor hoch; Großbetriebe beschäftigten relativ weniger Teilzeitkräfte.
2007 wieder mehr Betriebe mit Überstunden; Vor allem in Betrieben der Öffentlichen Verwaltung sind Überstunden die Regel; Insbesondere Großbetriebe nutzen Überstunden; Freizeitausgleich ist häufigste Form der Überstundenkompensation; Bau- und Verarbeitendes Gewerbe bevorzugen häufiger bezahlte Überstunden; Mit der Betriebsgröße steigt auch die Flexibilität des Überstundenausgleichs; Nur wenig Beschäftigte der Öffentlichen Verwaltung kommen in den Genuss bezahlter Überstunden; In Kleinstbetrieben profitieren überdurchschnittlich viele Beschäftigte von bezahlten Überstunden.
In drei Viertel der Betriebe sind Arbeitszeitkonten weder vorhanden noch geplant; Arbeitszeitkonten gibt es besonders in Großbetrieben; Arbeitszeitdifferenzen werden meist innerhalb eines Jahres ausgeglichen; Samstagsarbeit ist gängiges Mittel zur Steuerung der Arbeitszeit; Dienstleister setzen auf breiten Instrumentenmix zur Arbeitszeitsteuerung; Vor allem Mittelbetriebe setzen mehrere Instrumente parallel ein." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Es wird Zeit!: Ansätze einer neuen Arbeitszeitdebatte in der IG Metall (2008)
Jänicke, Sophie; Wagner, Hilde; Ohl, Kay;Zitatform
Jänicke, Sophie, Kay Ohl & Hilde Wagner (2008): Es wird Zeit! Ansätze einer neuen Arbeitszeitdebatte in der IG Metall. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 38, H. 150, S. 103-112.
Abstract
Der Konflikt um die Arbeitszeit ist aus Sicht der Autoren ein 'Konflikt um die Verfügungsgewalt über die lebendige Arbeit, und damit ein Konflikt um die Ausweitung oder Begrenzung von Herrschaft'. Jahrzehntelang haben sich die Gewerkschaften dafür eingesetzt, dass der Produktivitätsfortschritt auch für die Steigerung des Zeitwohlstandes der Beschäftigten genutzt wird, was schließlich in die 35-Stunden-Woche mündete. Die aktuelle Entwicklung ist dadurch gekennzeichnet, dass das relativ stabile und kohärente System von fordistischer Arbeits- und Arbeitszeitorganisation abgelöst worden ist durch flexible Arbeitszeitarrangements und 'ausufernde Arbeitszeiten', die Beschäftigte und Gewerkschaften vor neue Herausforderungen stellen. Der Beitrag skizziert diese Herausforderungen aus gewerkschaftlicher Sicht und stellt erste Überlegungen der IG Metall im Hinblick auf die Perspektiven zukünftiger Arbeitszeitpolitik vor. Als arbeitszeitpolitische Handlungsfelder zur Realisierung 'guter Arbeit' werden genannt: Alternsgerechte und gesundheitsverträgliche Arbeitszeiten, die Balance zwischen Arbeit und Privatleben sowie Modelle der Lebensarbeitszeitgestaltung. (IAB)
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Literaturhinweis
Part-time work and involuntary part-time work in the private service sector in Finland (2008)
Kauhanen, Merja;Zitatform
Kauhanen, Merja (2008): Part-time work and involuntary part-time work in the private service sector in Finland. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 29, H. 2, S. 217-248. DOI:10.1177/0143831X07088542
Abstract
"This article deals with part-time work and involuntary part-time work in four private service sectors in Finland from the employee's perspective and examining the employers' reasons for using part-time work. According to statistical analyses, women, young people and low-skilled workers have a greater probability of working as part-timers. Temporary and on-call workers also have a higher probability of working as part-timers than permanent workers do. The sector and the size of the firm also influence part-time working. As for involuntary part-time working women, the middle-aged and those with low education have a higher probability of working as involuntary part-timers. Not surprisingly, a larger share of involuntary part-timers would like to work more hours and also search for a new job. They have fewer other sources of income than all the part-timers. The involuntariness of part-time work is also related to the subsistence this kind of work can provide. Employers see reasons of cost and profitability and the peaks in the need for labour as important reasons for using part-time work, which may also prevent the workers' wishes concerning working hours and the part-time work that firms can offer from coinciding." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
What explains changes in full-time and part-time employment in Western Germany?: a new method on an old question (2008)
Zitatform
Klinger, Sabine & Katja Wolf (2008): What explains changes in full-time and part-time employment in Western Germany? A new method on an old question. (IAB-Discussion Paper 07/2008), Nürnberg, 31 S.
Abstract
"From 1992 to 2005, part-time employment in Western Germany has grown by 82 percent, whereas full-time employment has shrunk by 14 percent. Behind these general figures there is substantial variation of employment schemes across industries. Beside this, the share of the service industries in gross value added has grown, whereas the importance of manufacturing and construction has decreased considerably. We analyse the extent to which the changes in part-time and full-time employment can be explained by changes in the sectoral composition of the economy or by other factors. Using West German yearly data from 1992-2005, we estimate a regression analogue shiftshare model. It allows us to divide the overall development of employment into the business cycle effect, the sector effect and the employment status effect. Moreover, we control for sectoral gross value added, unit labour costs and working time. As a methodological contribution we extend the shift-share approach into a dynamic panel model. We use a bias-corrected least squares dummy variable (LSDVc) estimator which is appropriate for our data structure. As a second step, we decompose the fixed effects of the LSDVc estimation into parameters for part-time, full-time, and self-employment as well as six sectors. Our results confirm previous deterministic shift-share analyses: Characteristics inherent in full-time or part-time employment dominantly explain changes in employment patterns in Western Germany. The sectoral composition of the economy plays a significant but minor role. The model extensions reveal that much of the status and sector effects in the simple shiftshare analysis can be captured by determinants of labour demand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gender and nonstandard work hours in 12 European countries (2008)
Presser, Harriet B.; Gornick, Janet C.; Parashar, Sangeeta;Zitatform
Presser, Harriet B., Janet C. Gornick & Sangeeta Parashar (2008): Gender and nonstandard work hours in 12 European countries. In: Monthly labor review, Jg. 131, H. 2, S. 83-103.
Abstract
"Labor force surveys conducted in several European countries in 2005 indicate high levels of nonstandard work hours, varying by gender; by contrast, nonstandard work hours for both men and women vary little by whether they have or do not have children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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