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Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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im Aspekt "Arbeitszeitverkürzung"
  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung nimmt am österreichischen Arbeitsmarkt zu (2023)

    Grieger, Nadine; Wach, Iris;

    Zitatform

    Grieger, Nadine & Iris Wach (2023): Atypische Beschäftigung nimmt am österreichischen Arbeitsmarkt zu. (AMS-Spezialthema zum Arbeitsmarkt / Arbeitsmarktservice Österreich), Wien, 6 S.

    Abstract

    "Atypische Beschäftigungsverhältnisse nehmen seit Jahren deutlich zu. 2022 waren bereits mehr als ein Drittel aller abhängigen Beschäftigungsverhältnisse atypisch. Frauen arbeiten häufiger als Männer in Teilzeit, befristet oder geringfügig. Geringfügig Beschäftigte gehen zu einem großen Teil anderen (un-)selbstständigen Tätigkeiten nach, befinden sich in einer AMS Vormerkung oder nutzen die Möglichkeit als Zuverdienst zur Pension. Personen, die ausschließlich geringfügig beschäftigt und ansonsten nicht am Arbeitsmarkt aktiv sind (und sich nicht in einer AMS Vormerkung oder in einer erwerbsfernen gesicherten Position befinden), machen nur etwas mehr als ein Drittel aller geringfügig Beschäftigten aus. „Die so starke Zunahme an Teilzeitarbeit führt dazu, dass obwohl heute mehr als 100.000 Menschen mehr arbeiten als vor Corona (2019), der Arbeitskräftemangel deutlich spürbar ist. Die gesamt geleistete Menge an Arbeitsstunden hat sich nämlich reduziert und hier vor allem bei den Männern.“, so Dr. Johannes Kopf, L.L.M. (...)" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working Hour Reform, Labor Demand and Productivity (2022)

    Asai, Kentaro;

    Zitatform

    Asai, Kentaro (2022): Working Hour Reform, Labor Demand and Productivity. (PSE working paper / Paris School of Economics 2022-18), Paris, 33 S.

    Abstract

    "This paper examines the employment and productivity effects of the working hour reform in Portugal that reduced the standard hours from 44h to 40h in 1996-7. Using the variation across establishments in the intensity of treatment, I find that the establishments that were more treated experienced lower post-reform employment growth, although to a modest degree. Despite of the large reduction in the labor hour input, there is no statistically significant negative effect on sales, leading to a large improvement in labor efficiency measured by sales per hour. However, these overall effects mask substantial heterogeneity in responses: establishments in capital intensive sectors reduced employment without decline on sales, while those in labor intensive sector rather attempted to maintain employment, but their sales were negatively affected. These results provide indirect evidence consistent with the theories that highlight the role of scale effects and capital substitution effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitverkürzung in Betrieben - Modelle und Praxis: Betriebe als Treiber kürzerer Arbeitszeiten? (2022)

    Astleithner, Franz ; Stadler, Bettina ;

    Zitatform

    Astleithner, Franz & Bettina Stadler (2022): Arbeitszeitverkürzung in Betrieben - Modelle und Praxis: Betriebe als Treiber kürzerer Arbeitszeiten? In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 47, H. 4, S. 469-510.

    Abstract

    "Mit unserem Beitrag stellen wir die Ergebnisse von Fallstudien zur Arbeitszeitpraxis und Formen der Arbeitszeitverkürzung in fünf österreichischen Unternehmen vor. Ausgewählt wurden Unternehmen in Branchen, die sich in Hinblick auf die Art der Tätigkeit, das Qualifikationsniveau der Beschäftigten und die geltenden kollektivvertraglichen Regelungen zur Arbeitszeitverkürzung möglichst unterscheiden. Für die Untersuchung werden alle Regelungen und Praxen, die zu kürzerer Normalarbeitszeit führen können, als direkte Arbeitszeitverkürzung definiert, egal ob damit die wöchentliche oder die jährliche Arbeitszeit reduziert wird (z.B. in einer Betriebsvereinbarung vereinbarte zusätzliche freie Tage). Hinzu kommen Aspekte der indirekten Arbeitszeitverkürzung, dies sind Regelungen und Praktiken, die zu einer faktischen Verkürzung der tatsächlichen Arbeitszeit führen können, ohne das Arbeitsausmaß innerhalb eines Vollzeit-Arbeitsplatzes zu verändern (z.B. bessere Möglichkeiten, zusätzliche Arbeitsstunden in Form von Gleittagen als Freizeit zu konsumieren oder das Recht auf Sabbaticals). Die von uns gewählten Fallbeispiele machen die große Heterogenität der Arbeitszeitpraxis in den Unternehmen deutlich. Aus einer detaillierten Beschreibung der Formen von Arbeitszeitverkürzung, der Bedürfnisse und Wünsche der ArbeitnehmerInnen und der Perspektiven von Betriebsrat und Management werden fördernde und hemmende Faktoren für Arbeitszeitverkürzung synthetisiert. Förderlich für Arbeitszeitverkürzung ist vor allem der Wunsch von Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber zu gelten und die Motivation und Produktivität der Belegschaft hoch zu halten. Auf Ebene der Beschäftigten führt aber auch die Notwendigkeit, belastende Tätigkeiten auszugleichen, zu kürzeren Arbeitszeiten. Ein aktiver Betriebsrat hat hinsichtlich der Arbeitszeitgestaltung eine wichtige Schutzfunktion. Hemmende Faktoren finden sich bei Geringqualifizierten mit niedrigen Stundenlöhnen, die kürzere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich vor existenzielle Probleme stellen würden. Auch eine hohe Fluktuation im Unternehmen, hoher Kostendruck und eine dünne Personaldecke wirken ebenso wie eine wenig flexible Arbeitsorganisation hemmend für kürzere Arbeitszeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitverkürzung als gesellschaftliches Reformprojekt (2022)

    Böhle, Fritz; Stöger, Ursula;

    Zitatform

    Böhle, Fritz & Ursula Stöger (2022): Arbeitszeitverkürzung als gesellschaftliches Reformprojekt. In: WISO, Jg. 45, H. 1, S. 15-28.

    Abstract

    "Der Beitrag plädiert für eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung mit dem Ziel: weniger Zeit für Erwerbsarbeit und mehr Zeit für andere Formen von Arbeit und Tätigkeiten. Es wird gezeigt, dass die Verkürzung der Arbeitszeit zur Bewältigung neuer Anforderungen an die Lebensführung notwendig ist. Sie wird durch einen Umbruch in der Nutzung von Arbeitskraft ermöglicht, fördert dessen gesellschaftliche Durchsetzung und erweist sich damit als Wegbereiter für ein neues gesellschaftliches Sozialmodell." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)

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  • Literaturhinweis

    A Social Policy Case for a Four-Day Week (2022)

    Chung, Heejung ;

    Zitatform

    Chung, Heejung (2022): A Social Policy Case for a Four-Day Week. In: Journal of Social Policy, Jg. 51, H. 3, S. 551-566. DOI:10.1017/S0047279422000186

    Abstract

    "There has been an explosion of interest in the “four-day-week” movement across the globe, especially due to its potential in addressing many of the societal challenges left by the COVID-19 pandemic. Four-day-week is a movement set to shorten the working hours of full-time workers without a reduction in pay. I aim to set out the case for a national move towards a four-day-week explaining why social policy scholars should lead the debate. First, I provide evidence of the societal costs that the current long-hours work culture has on workers’ and their family’s well-being and welfare, social inequality, and social cohesion. Shorter working can help tackle these issues by giving workers right to time, shifting the balance between work and non-work activities in our lives and valuing them both. Social policy scholars need to lead this debate owing to our existing knowledge and expertise in dealing with these social issues and state-level interventions. In addition, without pressing for fundamental changes in our labour market, we cannot adequately address some of the key challenges we face as a society. The paper ends with key research questions social policy scholars should address as a part of this move." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Narrowing women's time and income gaps: an assessment of the synergies between working time reduction and universal income schemes (2022)

    Cieplinski, André ; D'Alessandro, Simone; Guarnieri, Pietro ; Dwarkasing, Chandni;

    Zitatform

    Cieplinski, André, Simone D'Alessandro, Chandni Dwarkasing & Pietro Guarnieri (2022): Narrowing women's time and income gaps: an assessment of the synergies between working time reduction and universal income schemes. (Working papers / SOAS University of London 250), London, 34 S.

    Abstract

    "The COVID-19 crisis re-opened a discussion on the gendered nature of time-poverty and income inequality. We compare two policy combinations that assess the synergies between working time reduction and two universal income schemes: basic income and care income programmes. While the former provides every individual with an equal monetary benefit, the latter ties monetary benefits to the amount of unpaid and care work performed by individuals. We assess the impact of these policy combinations applying Eurogreen, a macrosimulation model tailored to Italy. Results suggest that while working time reduction directly improves the distribution of unpaid work and alleviates time-poverty, its impact on income inequality is limited. By contrast, the universal income schemes promote a similar and significant reduction of income inequality but differ in terms of gender equality outcomes. When it comes to improvements in women’s employment, labour force participation and real wages, working time reduction in combination with basic income outperforms care income. Meanwhile, care income outperforms basic income in terms of women’s income gap. Finally, regarding time-use, the adverse labour market effects of a care income on women’s participation rates compromises the redistribution of unpaid work from women to men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The employment effects of working time reductions in Europe (2022)

    Garnero, Andrea ; Tondini, Alessandro ; Batut, Cyprien ;

    Zitatform

    Garnero, Andrea, Alessandro Tondini & Cyprien Batut (2022): The employment effects of working time reductions in Europe. (VoxEU columns / Centre for Economic Policy Research), London, 8 S.

    Abstract

    "The implementation of shorter working hours is intended to create jobs by redistributing available work. But this is based on the assumption that there is a fixed amount of work to be done. This column studies the work-hour reforms in Belgium, France, Italy, Portugal, and Slovenia in the late 1990s and early 2000s under the EU Working Time Directive. The reforms did reduce the hours worked per employee, but firms did not substitute lower hours for more workers. Since employee salaries did not go down, a shorter working week or day could potentially increase wellbeing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of the COVID-19 crisis across different socio-economic groups and the role of job retention schemes - The case of Switzerland (2022)

    Hijzen, Alexander; Salvatori, Andrea ;

    Zitatform

    Hijzen, Alexander & Andrea Salvatori (2022): The impact of the COVID-19 crisis across different socio-economic groups and the role of job retention schemes - The case of Switzerland. (OECD social, employment and migration working papers 268), Paris, 39 S. DOI:10.1787/38fc6bad-en

    Abstract

    "This paper analyses the impact of the COVID-19 crisis across socio-economic groups in Switzerland and the role played by its short-time work scheme during the first year of the crisis until the end of 2020. To this end, it compares changes in hours worked for different socio-groups in Switzerland and other OECD countries, and then documents differences across groups in the use of short time work and in the risk of job loss. Finally, the paper investigates differences between groups of short-time work participants in terms of the reduction in working time, job search behavior and the risk of subsequent job loss. The evidence so far suggests that the Swiss short time work scheme as it operated during the first year of the COVID-19 crisis was fit for purpose." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Social Policy Without Growth: Moving Towards Sustainable Welfare States (2022)

    Koch, Max ;

    Zitatform

    Koch, Max (2022): Social Policy Without Growth. Moving Towards Sustainable Welfare States. In: Social Policy and Society, Jg. 21, H. 3, S. 447-459. DOI:10.1017/S1474746421000361

    Abstract

    "Growth-dependent welfare states contribute to climate emergency. The ecological economics, degrowth, and sustainable welfare literatures demonstrate that to re-embed Western production and consumption patterns in environmental limits, an encompassing social-ecological transformation would need to be initiated very soon. This article focuses on the potential roles of the welfare state and social policy in this transformation, applying the concepts of ‘sustainable welfare’ and ‘safe-operating space’. Based on two Swedish studies, it also provides an empirical analysis of the popularity of selected eco-social policies designed to steer the economy and society towards this space: maximum and basic incomes, taxes on wealth and meat, as well as working time reductions. In analogy to the historical role of the state in reconstituting the welfare-work nexus in the post-WWII era and its present engagement in the context of the Covid-19 crisis, it is argued that a more interventionist state is required to grapple with climate emergency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das Familienarbeitszeit-Modell – ein erster Schritt Richtung Arbeitszeitverkürzung (2022)

    Mader, Katharina;

    Zitatform

    Mader, Katharina (2022): Das Familienarbeitszeit-Modell – ein erster Schritt Richtung Arbeitszeitverkürzung. In: WISO, Jg. 45, H. 1, S. 29-41.

    Abstract

    "Der Beitrag plädiert für eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung mit dem Ziel: weniger Zeit für Erwerbsarbeit und mehr Zeit für andere Formen von Arbeit und Tätigkeiten. Es wird gezeigt, dass die Verkürzung der Arbeitszeit zur Bewältigung neuer Anforderungen an die Lebensführung notwendig ist. Sie wird durch einen Umbruch in der Nutzung von Arbeitskraft ermöglicht, fördert dessen gesellschaftliche Durchsetzung und erweist sich damit als Wegbereiter für ein neues gesellschaftliches Sozialmodell." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)

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  • Literaturhinweis

    Helping helpers? The role of monetary transfers in combining unpaid care and paid work (2022)

    Raiber, Klara ; Visser, Mark ; Verbakel, Ellen ;

    Zitatform

    Raiber, Klara, Ellen Verbakel & Mark Visser (2022): Helping helpers? The role of monetary transfers in combining unpaid care and paid work. In: International Journal of Care and Caring, Jg. 6, H. 4, S. 621-637. DOI:10.1332/239788221X16535005914874

    Abstract

    "Applying fixed-effects models using Waves 2 to 13 (2007–19) of the German Labour Market and Social Security panel study, we examine how unpaid caring changes labour supply and if monthly monetary transfers from the care recipient to the carer motivate a reduction in labour supply. We find that for both women and men, starting high-intensity caring increased the likelihood of becoming non-employed. Women were already likely to reduce working hours when starting non-intensive caring, whereas only intensive caring reduced working hours for men. Receiving low monetary transfers was a higher motivation to become non-employed for men, and receiving low monetary transfers only reduced working hours for women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Optimal short-time work: screening for jobs at risk (2022)

    Teichgräber, Julian; Hensel, Jannik; Žužek, Simon;

    Zitatform

    Teichgräber, Julian, Simon Žužek & Jannik Hensel (2022): Optimal short-time work: screening for jobs at risk. (Working paper / University of Zurich, Department of Economics 402), Zürich: Department of Economics - University of Zurich, 45 S.

    Abstract

    "Short-time work - a wage subsidy conditional on hour reductions - has become an important tool of labor market policy in many European countries. As the scope of these policies expanded, concerns about side effects due to adverse selection increased. We develop a model of job retention policies in the presence of asymmetric information to study selection into these programs. The social planner wants to prevent excessive job destruction but cannot observe which jobs are truly at risk. We do not restrict the social planner to use hour reductions a priori. Instead, we show that hour reductions of short-time work policies act as a screening mechanism to mitigate the adverse selection problem. This perspective of short-time work as a policy response to an underlying adverse selection problem provides an entirely new rationale for these policies. Our approach can be used to revisit recent empirical findings which rely on employment effects to evaluate existing short-time work schemes. In our model, however, average employment effects across groups are not sufficient to determine whether the policy is efficient. Indeed, we show that an optimal short-time work policy cannot avoid a small degree of adverse selection. This is particularly important in light of recent evidence that firms with small revenue shocks and no discernible employment effects have participated in short-time work programs at large costs to the public. In our model, these costs are information rents which are required to screen for jobs at risk. We calibrate our model to German data before the financial crisis and find that the optimal short-time work policy would have reduced separations by 1.2 - 2.4 percentage points." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Willingness to Pay for Workplace Safety (2021)

    Anelli, Massimo ; Koenig, Felix;

    Zitatform

    Anelli, Massimo & Felix Koenig (2021): Willingness to Pay for Workplace Safety. (CESifo working paper 9469), München, 59 S.

    Abstract

    "This paper develops a revealed-preference approach that uses budget constrain discontinuities to price workplace safety. We track hourly workers who face the decision of how many hours to work at varying levels of Covid-19 risk and leverage state-specific discontinuities in unemployment insurance eligibility criteria to identify the labor supply behavior. Results show large baseline responses at the threshold and increasing responses for higher health risks. The observed behavior implies that workers are willing to accept 34% lower incomes to reduce the fatality rate by one standard deviation, or 1% of income for a one in a million chance of dying." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Möglichkeiten der Arbeitszeitverkürzung: Beispiele aus der Praxis (2021)

    Astleithner, Franz ; Stadler, Bettina ;

    Zitatform

    Astleithner, Franz & Bettina Stadler (2021): Möglichkeiten der Arbeitszeitverkürzung: Beispiele aus der Praxis. In: WISO, Jg. 44, H. 3, S. 53-80.

    Abstract

    "Arbeitszeitverkürzung ist nach Jahrzehnten mangelnder Aufmerksamkeit wieder stärker ins Zentrum des politischen Diskurses gerückt. In unserem Beitrag zeichnen wir die Argumente für eine Arbeitszeitverkürzung nach und diskutieren, wie in der betrieblichen Praxis kürzere Arbeitszeiten entstehen können. Anschließend stellen wir arbeitszeitpolitische Innovationen aus anderen Ländern vor. Damit entsteht eine Orientierungshilfe für die Ausgestaltung progressiver Arbeitszeitpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)

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  • Literaturhinweis

    Umverteilung von Arbeit(-szeit): Eine (Netto)Kostenschätzung für ein staatlich gefördertes Arbeitszeitverkürzungsmodell (2021)

    Figerl, Jürgen; Theurl, Simon ; Tamesberger, Dennis;

    Zitatform

    Figerl, Jürgen, Dennis Tamesberger & Simon Theurl (2021): Umverteilung von Arbeit(-szeit): Eine (Netto)Kostenschätzung für ein staatlich gefördertes Arbeitszeitverkürzungsmodell. In: Momentum Quarterly, Jg. 10, H. 1, S. 3-19. DOI:10.15203/momentumquarterly.vol10.no1.p3-19

    Abstract

    "Dieser Beitrag skizziert ein konkretes staatlich gefördertes Arbeitszeitverkürzungs-Modell, das in der Lage ist Arbeitslosigkeit zu senken. Die Vollarbeitszeit kann hier um bis zu 20 Prozent reduziert werden. Wenn vier Beschäftigte im Betrieb reduzieren, muss eine zuvor arbeitslose Person eingestellt werden. Das Unternehmen zahlt die gesamten Lohnkosten für die geleistete Arbeitszeit. Im Gegensatz zum Solidaritätsprämienmodell ist bei diesem Vorschlag die Arbeitszeitverkürzungsbeihilfe (Bruttoersatzraten von 100/95/90 Prozent) wesentlich höher, was wichtig ist, damit sich die Arbeitnehmer*innen mit geringem Einkommen eine Arbeitszeitverkürzung leisten können. Die Nettokosten für die Arbeitszeitverkürzungs-Förderung für 200.000 Beschäftigte und für die Integration von 50.000 Arbeitslosen würden je nach Höhe der Einkommen der geförderten Beschäftigten zwischen Nettomehreinnahmen von 151 Mio. Euro bis zu Nettomehrausgaben für den Staat von rund 1 Mrd. Euro liegen. Dieses Modell kann ein Teil eines vollbeschäftigungsorientierten Policy-Mix sein, der die betriebliche Experimentierfreudigkeit fördert und Wirkungen entfaltet, die gesamtgesellschaftlich bedeutend sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Going Public: Iceland’s journey to a shorter working week (2021)

    Haraldsson, Guðmundur D.; Kellam, Jack;

    Zitatform

    Haraldsson, Guðmundur D. & Jack Kellam (2021): Going Public: Iceland’s journey to a shorter working week. Reykjavík, 81 S.

    Abstract

    "From 2015-2019, Iceland ran two large-scale trials of a reduced working week of 35-36 hours with no reduction in pay. The results have been analysed for the first time in a joint project by Autonomy and the research organisation Association for Sustainability and Democracy (Alda) in Iceland. Analysis of the results which included 2,500 workers – over 1% of Iceland’s entire working population – suggests important lessons for both employees and businesses. The trials were an overwhelming success, and since completion 86% of the country’s workforce are now working shorter hours or gaining the right to shorten their hours. Productivity and service provision remained the same or improved across the majority of trial workplaces. Worker wellbeing dramatically increased across a range of indicators, from perceived stress and burnout, to health and work-life balance. The trials also remained revenue neutral for both the city council and the government, providing a crucial, and so far largely overlooked blueprint of how future trials might be organised in other countries around the world." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The “Solidaritätsprämie” as a missed opportunity? Reasons and remedies for low participation in an Austrian working time reduction policy (2021)

    Hohner, Astrid; Kaufmann, Raphael; Wich, Tabea; Ulreich, Sidonie;

    Zitatform

    Hohner, Astrid, Raphael Kaufmann, Sidonie Ulreich & Tabea Wich (2021): The “Solidaritätsprämie” as a missed opportunity? Reasons and remedies for low participation in an Austrian working time reduction policy. In: Momentum Quarterly, Jg. 10, H. 4, S. 188-207. DOI:10.15203/momentumquarterly.vol10.no4.p188-207

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird die österreichische Solidaritätsprämie untersucht, die Arbeitszeitverkürzung (AZV) mit aktiver Arbeitsmarktpolitik (AAMP) kombiniert. Trotz ihrer vielfältigen Vorteile sind die Teilnahmezahlen an der Solidaritätsprämie relativ gering. Wir analysieren Gründe für die mangelnde Teilnahme und skizzieren mögliche Reformvorschläge. Aufbauend auf einer umfassenden Literaturrecherche werden Hypothesen entwickelt und fünf Expert:inneninterviews geführt. Mithilfe der Framework-Analyse strukturieren wir die Daten und untersuchen die Hypothesen. Wir stellen fest, dass die Teilnahme an der Solidaritätsprämie durch vier Faktoren eingeschränkt wird: (i) das Fehlen direkter finanzieller Vorteile für die Arbeitgeber:innen, (ii) firmenspezifische Merkmale, (iii) die Vorbehalte der Arbeitnehmer:innen gegenüber AZV und (iv) mangelnde Information und Bewerbung. Wir schlagen daher folgende Maßnahmen vor: (i) finanzielle Anreize für Arbeitgeber:innen, (ii) Anpassungen der Teilnahmekriterien und (iii) Informations- und Werbekampagnen. Aufgrund des dualen Charakters der Solidaritätsprämie tragen unsere Ergebnisse zu einem besseren Verständnis der Umsetzung von AAMP und AZV bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitverkürzung als Konvergenzpunkt?: Sozial-ökologische Arbeitskonzepte, Wachstumskritik und gewerkschaftliche Tarifpolitik (2021)

    Liebig, Steffen;

    Zitatform

    Liebig, Steffen (2021): Arbeitszeitverkürzung als Konvergenzpunkt? Sozial-ökologische Arbeitskonzepte, Wachstumskritik und gewerkschaftliche Tarifpolitik. (International Labour Studies 29), Frankfurt am Main: Campus, 400 S.

    Abstract

    "Innovative Arbeitszeitmodelle stehen wieder im Fokus der arbeitspolitischen Agenda: In den Gewerkschaften wird vermehrt über die Einführung einer 28-Stunden-Woche, Wahlmodelle und lebenslauforientierte Arbeitszeitpolitik diskutiert. Gleichzeitig gilt eine verkürzte Arbeitszeit in wachstumskritischen Debatten als alternatives Instrument zur Beschäftigungssicherung und als vielversprechende Maßnahme zur Verringerung der Emissionen. Doch obwohl die Zeit für klimapolitische Weichenstellungen drängt, werden die Positionen von Gewerkschaften und Sozialökologie getrennt verhandelt, was zu wechselseitigen Leerstellen führt. Steffen Liebig bringt die Konzepte zusammen und zeigt, dass die Politik der Arbeitszeitverkürzung geeignet ist, beide Positionen zu verbinden, und eine Schlüsselfunktion für die sozial-ökologische Transformation einnimmt." (Verlagsangaben, © 2021 Campus Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildung in Teilzeit: Neue Impulse durch das Berufsbildungsmodernisierungsgesetz (2020)

    Baldus, Julian;

    Zitatform

    Baldus, Julian (2020): Ausbildung in Teilzeit. Neue Impulse durch das Berufsbildungsmodernisierungsgesetz. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 49, H. 3, S. 50-52.

    Abstract

    "Mit dem Berufsbildungsmodernisierungsgesetz (BBiMoG) wurde zum 01.01.2020 die Möglichkeit der Teilzeitberufsausbildung durch eine eigenständige Vorschrift im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und in der Handwerksordnung (HwO) neu gefasst und inhaltlich erweitert. Der Beitrag stellt die wichtigsten Neuerungen dar, benennt Voraussetzungen für die Inanspruchnahme und skizziert mögliche Teilzeitmodelle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitgestaltung in der digitalisierten Arbeitswelt: Ein systematisches Literatur Review zur Wirkung von Arbeitszeitverkürzung in Bezug auf die psychische Gesundheit (2020)

    Jansen-Preilowski, Virgilia V.; Maier, Günter W. ; Paruzel, Agnieszka ;

    Zitatform

    Jansen-Preilowski, Virgilia V., Agnieszka Paruzel & Günter W. Maier (2020): Arbeitszeitgestaltung in der digitalisierten Arbeitswelt. Ein systematisches Literatur Review zur Wirkung von Arbeitszeitverkürzung in Bezug auf die psychische Gesundheit. In: Gruppe. Interaktion. Organisation, Jg. 51, H. 3, S. 331-343. DOI:10.1007/s11612-020-00530-0

    Abstract

    "Dieser Beitrag der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO) stellt ein systematisches Review zum Zusammenhang der Arbeitszeitverkürzung (bei vollem Gehalt) und psychischen Gesundheit auf der Grundlage vorhandener Studien vor, um Chancen und Risiken besser einschätzen und beurteilen zu können. Die Diskussion über die Verkürzung von Arbeitszeiten wird nicht zuletzt durch die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung der Arbeit verstärkt. Die Literatursuche ergab insgesamt 114 Artikel, wovon drei qualitative, neun quantitative Studien und eine Mixed Method Studie in die Analyse aufgenommen wurden. Aus den Ergebnissen wurde deutlich, dass eine verkürzte Arbeitszeit bei gleichbleibendem Lohn zu einer Verringerung von arbeitsbedingten Belastungen bei Beschäftigten beitragen. Die Umsetzung der Verkürzung erfolgte auf drei unterschiedliche Weisen: I. ohne Veränderung der Arbeitsprozesse, II. ohne Veränderung der Arbeitsprozesse, jedoch mit zusätzlichen Beschäftigten oder III. mit einer vorhergehenden Veränderung der Arbeitsprozesse, ohne zusätzliche Angestellte. Zwar gibt es bis dato noch keine allgemeingültige Empfehlung für die Umsetzung in die Praxis, allerdings wird für eine erfolgreiche Umsetzung empfohlen, die Reduktion der Arbeitszeit vorab zu planen und Optimierungsmöglichkeiten für die Ausführung von Tätigkeiten und Arbeitsprozessen zu identifizieren (III.)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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