Arbeitszufriedenheit
Zufriedene Mitarbeiter*innen sind produktiver, seltener krank und verursachen geringere Sozialkosten. Arbeitszufriedenheit hat aber nicht nur Vorteile für Betriebe. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger Indikator für die Qualität der Arbeit selbst. Doch was ist überhaupt Arbeitszufriedenheit? Wie wird sie gemessen? Welche Faktoren und Prozesse fördern, welche schränken sie ein?
Das Thema Arbeitszufriedenheit steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt kritischer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Die Infoplattform gibt einen Überblick über aktuelle Arbeiten und ausgewählte ältere Publikationen zu theoretischen Ansätzen und empirischen Resultaten der Arbeitszufriedenheitsforschung.
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Literaturhinweis
An empirical analysis of the relationship between innovation activities and job satisfaction among French firms (2022)
Zitatform
Grolleau, Gilles, Naoufel Mzoughi & Sanja Pekovic (2022): An empirical analysis of the relationship between innovation activities and job satisfaction among French firms. In: Journal of vocational behavior, Jg. 133. DOI:10.1016/j.jvb.2021.103689
Abstract
"Drawing on the literature on innovation climate and employee attitudes, we discuss how innovations could impact job satisfaction. Using lagged predictors and relevant control variables, we investigate empirically this relationship on a large sample of French firms. Our estimation results show that employees in companies that engage in innovation activities are more likely to report increased job satisfaction. Moreover, building on previous organizational research arguing that layoffs are likely to create detrimental workplace atmosphere and conditions, we test whether the relationship between innovation and job satisfaction is moderated by downsizing decisions among the examined firms. We draw several theoretical and managerial implications." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeiten vor und während der Pandemie (2022)
Zitatform
Grunau, Philipp, Hannes Walz & Stefanie Wolter (2022): Arbeiten vor und während der Pandemie. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 604), Berlin, 66 S.
Abstract
"Die Art wie wir arbeiten unterlag schon immer einem gewissen Wandel, von der Industrialisierung über die Entstehung und Konsolidierung des Sozialstaats bis hin zu Digitalisierung und Flexibilisierung der heutigen Zeit („Arbeiten 4.0“). Dennoch scheint sich dieser Wandel in den letzten Jahren beschleunigt zu haben, insbesondere im Zuge der von der Corona-Pandemie geprägten vergangenen zwei Jahre. Dieser Bericht stellt daher die Veränderungen „erlebter Arbeit“ zwischen 2013 und 2021 dar, betrachtet somit also sowohl die Zeit vor als auch während der Pandemie. Dabei stehen die Beschäftigtenperspektive und somit subjektive Dimensionen im Fokus. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Arbeitsdichte, mit hohem Termindruck bis 2017 und einer verstärkten Erreichbarkeit in der Freizeit. Gleichzeitig sinkt aber auch der Anteil der Beschäftigten, die Vereinbarkeits-Konflikte in Form von Störungen des Privatlebens durch Berufliches erleben. Die Arbeitszufriedenheit ist hoch, die Bindung an den Betrieb nimmt jedoch über die Zeit etwas ab, ein Trend, der während der Pandemie 2021 gebrochen wurde – ob nun temporär oder langfristig, müssen die kommenden Jahre und Befragungswellen zeigen. Während der Pandemie zeigen die Regressionsergebnisse, dass viele Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen kleiner werden. Für befristete Beschäftigte hingegen finden wir Anzeichen, dass die Arbeitsqualität 2021 wahrscheinlich aufgrund der wirtschaftlichen Lage schlechter geworden ist. Unvermindert stabil sind hingegen die Kollegialität und Hilfsbereitschaft unter KollegInnen. Bei der Analyse von Veränderungen der Arbeit basierend auf Berichten von Beschäftigten besteht natürlich potenziell der Nachteil, dass öffentliche Diskussionen über Themen der Arbeitsqualität möglicherweise Beschäftigte vor der Befragung dazu gebracht haben, ihre Arbeit neu zu bewerten, ohne dass sich für den Einzelnen/die Einzelne zwangsläufig objektive Änderung ergeben hätten. Nichtsdestotrotz bietet eine Betrachtung der Arbeitsqualität seitens von Beschäftigten unschätzbare Vorteile, nicht zuletzt da diese – subjektiven – Einschätzungen letztendlich deren Verhalten bestimmen, was insbesondere in Zeiten von Fachkräfteengpässen von Bedeutung ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Viel Schatten, aber auch etwas Licht: Die Situation der Baubeschäftigten – Ergebnisse einer Online-Beschäftigtenbefragung (2022)
Zitatform
Kümmerling, Angelika, Gerhard Bosch, Frederic Hüttenhoff & Claudia Weinkopf (2022): Viel Schatten, aber auch etwas Licht. Die Situation der Baubeschäftigten – Ergebnisse einer Online-Beschäftigtenbefragung. (IAQ-Report 2022-06), Duisburg ; Essen, 24 S. DOI:10.17185/duepublico/76127
Abstract
"Eine Online-Befragung unter 3052 Baubeschäftigten zeigt, dass rund jeder vierte Beschäftigte in “näherer Zukunft“ beabsichtigt, seinen Arbeitgeber oder sogar die Branche zu wechseln. Baubeschäftigte beschreiben ihren Beruf als abwechslungsreich, vielfältig und lernförderlich und schätzen die Entscheidungsspielräume. Negativ werden die hohe körperliche Belastung und die Verdichtung der Arbeit durch neue Technologien gesehen. Ein hoher Anteil berichtet auch, dass der Fachkräftemangel in ihrem Betrieb bereits spürbar sei. Die Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen insgesamt, den Arbeitszeiten und der Bezahlung ist hoch und stellt einen Hauptgrund für Wechselabsichten dar. Nur gut jeder fünfte Arbeiter ist der Meinung, seinen Beruf bis zum gesetzlichen Renten-Einstiegsalter durchhalten zu können. Arbeiter wünschen sich einen Renteneintritt mit 60,7 Jahren, Angestellte mit 61,7 Jahren. Die Wechselneigung ist nicht betriebsunabhängig: Beschäftigte, die ihren Betrieb für zukunftsfähig halten und die das Betriebsklima als gut einschätzen, zeigen eine geringere Wechselneigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Determinants of job interestingness: Comparison of Japan and other high-income countries (2021)
Asuyama, Yoko;Zitatform
Asuyama, Yoko (2021): Determinants of job interestingness: Comparison of Japan and other high-income countries. In: Labour Economics, Jg. 73. DOI:10.1016/j.labeco.2021.102082
Abstract
"Interest in a job enhances job satisfaction, learning, and task performance, and deters the job-holder from quitting. This paper quantifies the importance of the key determinants of job interestingness for the first time. It also explores the reasons why there are much fewer interesting jobs in Japan than in other high-income countries (H). Decomposition analyses are performed using the International Social Survey Programme and Japanese panel survey data. In both H and Japan, interest match and prosocial meaning of the job are two of the three most important predictors of job interestingness. The third top predictor is job autonomy in H, whereas in Japan it is relatedness (relationship with management and colleagues), implying that the most effective ways to make a job interesting vary across cultures and work organizations. The largest factor explaining the job interestingness gap between Japan and H is Japan's lower level of job autonomy, although promoting autonomy is a less effective way to enhance job interestingness in Japan." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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Coworking-Atmosphären: Zum Zusammenspiel von kuratierten Räumen und der Sicht der Coworkenden als raumhandelnde Subjekte (2021)
Bernhardt, Alexandra;Zitatform
Bernhardt, Alexandra (2021): Coworking-Atmosphären. Zum Zusammenspiel von kuratierten Räumen und der Sicht der Coworkenden als raumhandelnde Subjekte. (Research), Wiesbaden: Springer, 512 S. DOI:10.1007/978-3-658-35888-4
Abstract
"Die Studie von Alexandra Bernhardt beschäftigt sich mit Coworking Spaces und ihren Atmosphären. Neben einer umfassenden Betrachtung der Rolle von Atmosphären wird die besondere Bedeutung von Gemeinschaft im Kontext dieser Arbeitsräume näher beleuchtet. Den Kern der Untersuchung bilden zwei Fallstudien in urbanen Coworking Spaces, wobei ein an der Ethnografie orientiertes, methodenplurales qualitatives Forschungsdesign verfolgt wird. Im Rahmen der Analyse wird zum einen betrachtet, was Coworking im Alltag und damit die neue Gemeinschaftlichkeit bei der Arbeit ausmacht: Dabei werden relevante Praktiken und Rituale, räumliche Arrangements und Atmosphären in ihrer Komposition herausgearbeitet. Zum anderen rücken die Coworkenden, ihr Raumhandeln und damit verbundene Haltungen näher in den Blick: Es wird aufgezeigt, wie sich die Nutzer*innen Coworking Spaces als Arbeits- und Gemeinschaftsräume erschließen und welche Rolle Atmosphären spielen. Zudem werden soziale Gebilde herausgestellt, die von den Coworkenden in Bezug auf ihren Coworking Space aufgegriffen werden und die den Coworking-Space-Alltag mitprägen. Auch werden Spannungen aufgedeckt, die aus einem Nebeneinander von Gemeinschafts- und Dienstleistungslogik entstehen, und der Umgang damit näher betrachtet." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Identity and Well-Being in the Skilled Crafts and Trades (2021)
Zitatform
Binder, Martin & Ann-Kathrin Blankenberg (2021): Identity and Well-Being in the Skilled Crafts and Trades. (Working paper / The Levy Economics Institute 997), Annandale-on-Hudson, NY, 61 S.
Abstract
"We analyze the extent to which occupational identity is conducive to worker well-being. Using a unique survey dataset of individuals working in the German skilled crafts and trades, we use a novel occupational identity measure that captures identity more broadly than just referring to organizational identification and social group membership, but rather comprises personal and relational elements inherent in one's work. The latter are linked to significant social interactions a worker has in their job and the former to specific work characteristics of the work conducted itself. We find that higher job satisfaction is related to a stronger sense of occupational identity in our sample. This relationship is quite sizable and robust across model specifications, whereas income is not associated with job satisfaction in most models. Occupational identity is positively associated with a number of work characteristics, viz. task significance, task and skill variety, as well as social support, and our analysis shows that identity mediates the influence of these characteristics with regard to job satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Stadt vs. Land: Eine Querschnittsstudie zu Arbeitszufriedenheit und –belastung von jungen Ärzten in Sachsen (2021)
Zitatform
Jung, Franziska Ulrike, Susanne Röhr, Tobias Deutsch & Steffi G. Riedel-Heller (2021): Stadt vs. Land: Eine Querschnittsstudie zu Arbeitszufriedenheit und –belastung von jungen Ärzten in Sachsen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 83, H. 8/9, S. 632-838. DOI:10.1055/a-1173-9188
Abstract
"Ärztemangel und eine damit verbundene Unterversorgung der Patienten bedroht besonders ländliche, strukturschwache Regionen. Bisherige Studien konzentrieren sich auf Faktoren, die die Niederlassungsentscheidung auf dem Land begünstigen oder verhindern. Über Faktoren wie Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbelastung und geografisch bedingte Unterschiede in Deutschland ist bisher wenig bekannt. Ziel der Studie war es diese Faktoren einem detaillierten Stadt-Land-Vergleich mittels einer sekundären Analyse von Surveydaten zu unterziehen. Hierfür konnten Daten von 1813 in Sachsen praktizierenden Ärzten (25–40 Jahre), welche postalisch kontaktiert wurden, analysiert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich hinsichtlich der Arbeitszufriedenheit lediglich akzentuierte Unterschiede feststellen lassen. In Bezug auf Arbeitsbelastung lassen sich keine signifikanten Unterschiede zwischen Ärzten, die auf dem Land oder in der Stadt tätig sind, finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Soziographie der Arbeitszufriedenheit (2021)
Martin, Albert; Cardinali, Luca;Zitatform
Martin, Albert & Luca Cardinali (2021): Soziographie der Arbeitszufriedenheit. (Schriften aus dem Institut für Mittelstandsforschung / Universität Lüneburg 61), Lüneburg, 246 S.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Soziographie der Arbeitszufriedenheit. In Studien zur Arbeitszufriedenheit werden soziographische Merkmale oft als Kontrollgrößen eingesetzt. Ihre Berücksichtigung bei der Datenanalyse soll die Frage beantworten, ob sich der Einfluss von Determinanten der Arbeitszufriedenheit (Arbeitsinhalte, Arbeitsbedingungen, persönliche Dispositionen usw.) für unterschiedliche Personengruppen und Situationen jeweils anders darstellt. Die Berücksichtigung von Kontrollgrößen macht aber nur dann Sinn, wenn diese selbst eine empirische Beziehung entweder zu den Determinanten der Arbeitszufriedenheit und/oder zu der Arbeitszufriedenheit selbst aufweisen. Dem vorliegenden Beitrag geht es um die Frage, ob sich Zusammenhänge zwischen bedeutsamen soziographischen Merkmalen und der Arbeitszufriedenheit aufzeigen lassen. Als Datengrundlage dienen die 35 Erhebungswellen des Sozioökonomischen Panels (SOEP) von 1984 bis 2018. Im Einzelnen betrachtet werden die Variablen Erwerbsstatus, Geschlecht, Alter, Schulabschluss, Hochschulabschluss, Berufsstatus, Betriebszugehörigkeit und Unternehmensgröße. Für die meisten dieser Größen ergeben sich, wenn überhaupt, nur sehr schwache statistische Beziehungen mit der Arbeitszufriedenheit. Eine Ausnahme macht der Berufsstatus. Die Qualifikationsanforderungen, die sich damit verknüpfen und die hierarchische Position haben einen beachtlichen Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit. Bemerkenswert ist die große Stabilität der Befunde über alle Erhebungsjahre von 1984 bis 2018 hinweg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The impact of automation and artificial intelligence on worker well-being (2021)
Zitatform
Nazareno, Luísa & Daniel S. Schiff (2021): The impact of automation and artificial intelligence on worker well-being. In: Technology in Society, Jg. 67. DOI:10.1016/j.techsoc.2021.101679
Abstract
"Discourse surrounding the future of work often treats technological substitution of workers as a cause for concern, but complementarity as a good. However, while automation and artificial intelligence may improve productivity or wages for those who remain employed, they may also have mixed or negative impacts on worker well-being. This study considers five hypothetical channels through which automation may impact worker well-being: influencing worker freedom, sense of meaning, cognitive load, external monitoring, and insecurity. We apply a measure of automation risk to a set of 402 occupations to assess whether automation predicts impacts on worker well-being along the dimensions of job satisfaction, stress, health, and insecurity. Findings based on a 2002–2018 dataset from the General Social Survey reveal that workers facing automation risk appear to experience less stress, but also worse health, and minimal or negative impacts on job satisfaction. These impacts are more concentrated on workers facing the highest levels of automation risk. This article encourages new research directions by revealing important heterogeneous effects of technological complementarity. We recommend that firms, policymakers, and researchers not conceive of technological complementarity as a uniform good, and instead direct more attention to mixed well-being impacts of automation and artificial intelligence on workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Inhabiting the Self-Work Romantic Utopia: Positive Psychology, Life Coaching, and the Challenge of Self-Fulfillment at Work (2021)
Zitatform
Pagis, Michal (2021): Inhabiting the Self-Work Romantic Utopia: Positive Psychology, Life Coaching, and the Challenge of Self-Fulfillment at Work. In: Work and occupations, Jg. 48, H. 1, S. 40-69. DOI:10.1177/0730888420911683
Abstract
"Much has been said about the rise of work as a central identity marker in modern society. With the recent popularization of self-help and positive psychology, this identity marker broadened its signification to include new emotional needs such as love and passion, creating a new cultural imaginary: the “self-work romantic utopia.” Sociological studies have criticized this utopia as a myth that serves capitalist neoliberal structures, leading to frustration and self-blame. However, little is known about how workers themselves confront this myth and the strategies they employ when attempting to inhabit it in today’s precarious job market. Based on 60 in-depth interviews with upper-middle class Israeli workers who hired life coaches to improve their work experience, the author identifies five strategies used to inhabit this romantic utopia: starting over, healing, idealization, polygamy, and vision. Through the analysis of these strategies, the author illustrates how even the relatively privileged workers need to adapt the self-work romantic utopia to their life circumstances, inhabiting the myth in partial degrees. Such flexible implementation turns the “myth” into a cultural tool that directs workers’ lives and actions even in a precarious, unstable job market, maintaining subjective experiences of agency in a sphere characterized by growing structural constraints. Yet paradoxically, these strategies eventually strengthen the precarious, noncommitted, and individual-oriented structure of the job market, yielding flexible, individualistic solutions that replace workplace responsibility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Ambivalent Appraisal of Job Demands and the Moderating Role of Job Control and Social Support for Burnout and Job Satisfaction (2020)
Zitatform
Gerich, Joachim & Christoph Weber (2020): The Ambivalent Appraisal of Job Demands and the Moderating Role of Job Control and Social Support for Burnout and Job Satisfaction. In: Social indicators research, Jg. 148, H. 1, S. 251-280. DOI:10.1007/s11205-019-02195-9
Abstract
"Within an extended challenge–hindrance framework, it is assumed that job demands are subjectively appraised both as challenges (that is, as working conditions that are associated with potential personal gains) and hindrances (as working conditions associated with constrains) at the same time. In accordance with transactional stress theory, the association between demand intensity and work-related attitudes (work satisfaction) and psychological strain (burnout) is expected to be mediated by individual appraisal. Moreover, because curvilinear relationships between demand and challenge and hindrance appraisals are assumed, and appraisal is expected to be moderated by job control and social support, we tested complex nonlinear moderated mediation models for four types of job demands (task difficulty, time pressure, interruptions, and responsibility). Based on cross-sectional data of a heterogeneous sample of employees, we confirmed simultaneous challenge and hindrance appraisals. Challenge components are positively associated and hindrance components are negatively associated with favorable outcomes (higher work satisfaction and lower burnout). Challenge appraisals are found to be more relevant for work satisfaction, while hindrance appraisals are more relevant for burnout. The relationship between demand intensity and challenge appraisal is confirmed as curvilinear, whereas hindrance appraisals are approximately linearly related to demand intensity. The relationship between demand intensity and outcome variables is partly mediated by challenge and hindrance appraisal, and significant interaction effects suggest that the appraisal process is moderated by job control and social support." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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What Makes Work Meaningful and Why Economists Should Care about It (2020)
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Nikolova, Milena & Femke Cnossen (2020): What Makes Work Meaningful and Why Economists Should Care about It. (IZA discussion paper 13112), Bonn, 31 S.
Abstract
"We demonstrate why meaningful work, i.e. job-related activities that individuals view as purposeful and worthwhile, matters to labour economists. Building on self-determination theory, which specifies the roles of autonomy, competence, and relatedness as preconditions for motivation, we are the first to explore the determinants of work meaningfulness. Specifically, using three waves of the European Working Conditions Survey, we show that autonomy, competence, and relatedness explain about 60 percent of the variation in work meaningfulness perceptions. Meanwhile, extrinsic factors, such as income, benefits, and performance pay, are relatively unimportant. Meaningful work also predicts absenteeism, skills training, and retirement intentions, which highlights the concept’s economic significance. We provide new insights that could help organise the future of work in a meaningful and dignifying way and propose concrete avenues for future research on meaningful work in economics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: Labour economics , 65 (2020), Art. 101847 -
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Incongruity between Work and Gender Roles: The Effects of Gender Stereotype Deviation on Job Satisfaction (2020)
Zitatform
Otten, Sina & Dorothea Alewell (2020): Incongruity between Work and Gender Roles: The Effects of Gender Stereotype Deviation on Job Satisfaction. In: Management revue, Jg. 31, H. 2, S. 206-231. DOI:10.5771/0935-9915-2020-2-206
Abstract
"We analyze the effects of deviation from gender stereotypes on job satisfaction for male and female employees in general and for employees in leadership positions. Based on social role theory, backlash mechanisms owing to the violation of gender norms and role incongruity theory, we expect that deviating from gender stereotypes negatively affects job satisfaction. We test our hypotheses by hierarchically applying multiple linear regressions to German employee data. Results show a stable negative effect of deviation from gender stereotypes on job satisfaction for women only. Our findings are consistent with recent studies that confirm traditional gender structures on the labor market and expand our knowledge about backlash effects, since they indicate that deviation from gender norms not only affects objective career indicators but also subjective ones. As job satisfaction is a predictor of organizational success, we discuss ways for organizations to reduce the harmful effects of persistent traditional gender stereotypes in workplaces." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How's life? 2020: measuring well-being (2020)
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(2020): How's life? 2020. Measuring well-being. (How's life? 05), Paris, 244 S. DOI:10.1787/9870c393-en
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Sinnstiftendes Management: Welche Faktoren das Sinnerleben der Mitarbeiter beeinflussen (2019)
Busse, Ronald;Zitatform
Busse, Ronald (2019): Sinnstiftendes Management. Welche Faktoren das Sinnerleben der Mitarbeiter beeinflussen. In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 88, H. 2, S. 130-138.
Abstract
"Extrinsische Anreize sind weit verbreitet, haben aber meistens nur einen kurzfristigen Motivationseffekt. Der Frage, welche organisationalen Bedingungen bereitgestellt werden müssen, damit Mitarbeiter intrinsisch motiviert sind, wird in diesem Beitrag nachgegangen. Dabei wird die Methode des vernetzten Denkens nach Frederic Vester angewandt." (Autorenreferat, © 2019 Schäffer-Poeschel Verlag für Wirtschaft - Steuern - Recht GmbH, Stuttgart)
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Gratifikation und Befindlichkeit - Ein Berufsgruppenvergleich von verbeamteten Lehrkräften, Angestellten im öffentlichen Dienst und Erwerbstätigen in Wirtschaftsunternehmen (2019)
Zitatform
Kiel, Ewald, Annika Braun, Andreas Hillert, Klaus Bäcker & Sabine Weiß (2019): Gratifikation und Befindlichkeit - Ein Berufsgruppenvergleich von verbeamteten Lehrkräften, Angestellten im öffentlichen Dienst und Erwerbstätigen in Wirtschaftsunternehmen. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 73, H. 3, S. 324-336. DOI:10.1007/s41449-019-00159-w
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht die Befindlichkeit und das Erleben von beruflicher Verausgabung und Gratifikation in einem Berufsgruppenvergleich mit verbeamteten Lehrkräften sowie Angestellten im öffentlichen Dienst und in Wirtschaftsunternehmen. Mittels eines Online-Verfahrens wurden insgesamt 24.516 Erwerbstätige der genannten Berufsgruppen zu Symptomen von Depressivität, Ängstlichkeit und Stress befragt, erhoben durch die Depressions-Angst-Stress-Skalen (DASS). Die Wahrnehmung von beruflicher Verausgabung und Gratifikation erfolgte durch die Skalen zur Effort-Reward-Imbalance von Siegrist. Ein zentrales Ergebnis ist, dass Depressivitäts-, Ängstlichkeits- und Stresssymptome mit der Art des Arbeitsverhältnisses in Bezug stehen: Angestellte in Unternehmen gefolgt von denen im öffentlichen Dienst zeigen die höchsten Werte in den DASS-Skalen und berichten zudem von einem geringeren Gratifikationserleben. Lehrkräfte erweisen sich als die Berufsgruppe mit der insgesamt günstigsten Einschätzung. Berufliche Sicherheit stellt sich hier als protektiver Faktor heraus, zusätzlich berichten Lehrkräfte von der höchsten Anerkennung durch Kollegen und Vorgesetzte.<br> Praktische Relevanz: Die abgeleiteten Maßnahmen sind explizit auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Erwerbstätigengruppen zugeschnitten. Bei im öffentlichen Dienst tätigen Personen sind immaterielle Gratifikationen bedeutsam, es sind beispielsweise institutionelle Formen der Rückmeldung zu etablieren, die Vorgesetzte für wertschätzende Kommunikation sensibilisieren. Für angestellte Mitarbeiter wären neben Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsfürsorge langfristige Beschäftigungsperspektiven zielführend, deren Bedeutung für die Befindlichkeit sichtbar wird." (Autorenreferat)
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The Underemployment-Job Satisfaction Nexus: A Study of Part-Time Employment in Australia (2019)
Kifle, T.; Kler, P.; Shankar, S.;Zitatform
Kifle, T., P. Kler & S. Shankar (2019): The Underemployment-Job Satisfaction Nexus. A Study of Part-Time Employment in Australia. In: Social indicators research, Jg. 143, H. 1, S. 233-249. DOI:10.1007/s11205-018-1976-2
Abstract
"This study investigates the association between underemployment and job satisfaction among part-time workers across the period 2002-2014, given that both are increasingly important phenomena within the Australian labour market, and currently under-researched. We delve deeper into this nexus by extending the focus of job satisfaction beyond overall job satisfaction, including another five workplace satisfaction domains. This is done to see if the association is sensitive to specific aspects of work. We find that being underemployed is negatively associated with job satisfaction, across all workplace satisfaction domains. Further, we find that the underemployment-job satisfaction nexus to be somewhat gendered. Specifically, we report that underemployed males have a greater negative association with job satisfaction relative to their female peers. These results suggest that part-time underemployment is a significant (amounting to around 94% of the entire underemployed people in Australia) but well-hidden issue within the Australian labour market, and the consequence of this for job satisfaction are pronounced." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Arbeitszufriedenheit in der modernen Arbeitswelt (2019)
Zitatform
Krause-Pilatus, Annabelle, Ulf Rinne & Hilmar Schneider (2019): Arbeitszufriedenheit in der modernen Arbeitswelt. (IZA Standpunkte 94), Bonn, 17 S.
Abstract
"Der fortschreitende Wandel der Arbeitswelt zeichnet sich durch steigende Flexibilitätsanforderungen und ein höheres Maß an eigenverantwortlichem Handeln aus. Verantwortung, Flexibilität und neue Freiräume im Job werden auch von vielen Erwerbstätigen geschätzt - aber nicht von allen. Der vorliegende Beitrag zeigt, dass die Arbeitszufriedenheit nicht allein mit den Eigenschaften des Arbeitsplatzes zusammenhängt, sondern auch damit, wie sehr diese Eigenschaften den Präferenzen des jeweiligen Arbeitnehmers entsprechen. Beschäftigte mit wenig Flexibilität und Eigenverantwortung können somit grundsätzlich genauso zufrieden mit ihrer Arbeit sein wie Arbeitnehmer mit viel Flexibilität und Eigenverantwortung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Helping with the kids? How family-friedly workplaces affect parental well-being and behavior (2019)
Lauber, Verena; Storck, Johanna;Zitatform
Lauber, Verena & Johanna Storck (2019): Helping with the kids? How family-friedly workplaces affect parental well-being and behavior. In: Oxford economic papers, Jg. 71, H. 1, S. 95-118. DOI:10.1093/oep/gpy062
Abstract
"Despite political efforts, balancing work and family life is still challenging. This paper provides novel evidence on the effect of firm level interventions that seek to reduce the work - life conflict. The focus is on how childcare support affects the well-being, working time, and caring behaviour of mothers with young children. Since the mid-2000s and pushed by public policies, in Germany an increasing number of employers have become proactive and implemented more family-friendly workplaces. These changes over time allow us to suggest causal effects using a difference-in-differences-matching approach. Based on a large panel data set, we find evidence pointing to welfare enhancing effects of childcare support. Mothers who are likely to be constrained in their allocation of time especially increase their working time and use formal care more intensively. The rise in satisfaction levels is more pronounced if mothers are more career-orientated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen als: DIW-Diskussionspapiere , 1630 -
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The shorter workweek and worker wellbeing: Evidence from Portugal and France (2019)
Zitatform
Lepinteur, Anthony (2019): The shorter workweek and worker wellbeing. Evidence from Portugal and France. In: Labour economics, Jg. 58, H. June, S. 204-220. DOI:10.1016/j.labeco.2018.05.010
Abstract
"Using data from the European Community Household Panel, this paper evaluates the impact of the exogenous reductions in weekly working hours induced by reforms implemented in Portugal and France on worker wellbeing. Difference-in-differences estimation results suggest that reduced working hours generated significant and robust increases in job and leisure satisfaction of the workers affected in both countries (from 0.07 to 0.15 standard deviation increases), with the rise in the former mainly being explained by greater satisfaction with working hours and working conditions. Further results suggest that staff representative bodies are important for ensuring that working-time reductions lead to welfare gains." (Author's abstract, © 2019 Elsevier) ((en))
