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Dossier

Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten

Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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im Aspekt "Unternehmen"
  • Literaturhinweis

    Wer sich für Gesundheitsprävention im Betrieb einsetzt: Forschungsmonitor für den Verbund "Neue Allianzen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bei gesundheitlichen Einschränkungen" (2018)

    Brussig, Martin ; Schulz, Susanne Eva;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Susanne Eva Schulz (2018): Wer sich für Gesundheitsprävention im Betrieb einsetzt. Forschungsmonitor für den Verbund "Neue Allianzen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit bei gesundheitlichen Einschränkungen". (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 056), Düsseldorf, 50 S.

    Abstract

    "Es ist bekannt, dass sich unter anderem betriebliche Interessenvertretungen, Betriebsärzte, Krankenkassen, Personalabteilungen, Führungskräfte und auch die Beschäftigten selbst für gesundheitliche Prävention im Betrieb einsetzen. Aber wie sollten diese Akteure mit ihrer jeweiligen Fachkompetenz zusammenarbeiten, damit Beschäftigtengesundheit erhöht und gesichert wird? Der Forschungsmonitor gibt einen breiten Überblick über die inner- und außerbetrieblichen Akteure der gesundheitlichen Prävention, berichtet von Kooperationsbeispielen und weist auf Wissenslücken zu gelingenden Allianzen und Netzwerken hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0: was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (2018)

    Gerlmaier, Anja; Geiger, Laura;

    Zitatform

    Gerlmaier, Anja & Laura Geiger (2018): Produktionsarbeit in Zeiten von Industrie 4.0. Was wissen Unternehmen und Beschäftigte über eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeit? (IAQ-Report 2018-02), Duisburg, 15 S. DOI:10.17185/duepublico/45974

    Abstract

    "- Seit Jahren nehmen psychische Belastungen in der Arbeit zu - nicht nur in der Pflege oder bei hochqualifizierter Wissensarbeit, sondern auch in der Produktion. Eine zunehmende Arbeitsverdichtung und Zeitdruck werden u.a. als zentrale Verursachungsfaktoren für steigende Fehlzeiten und Frühverrentungen gesehen. Es ist davon auszugehen, dass die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung von Wertschöpfungsketten diese Entwicklungen weiter forcieren könnte, weswegen neue betriebliche Präventionskonzepte zur Förderung und Erhaltung der psychischen Gesundheit erforderlich sind.
    - Im Rahmen des BMBF-geförderten Vorhabens InGeMo* wurde im Bereich der Produktion und produktionsnaher Wissensarbeit untersucht, über welches arbeitswissenschaftliche Gestaltungswissen Führungskräfte, betriebliche Arbeitsschutzexperten und Mitarbeitende verfügen, um Stress in der Arbeit abzubauen.
    - Die Ergebnisse zeigen, dass das Gestaltungswissen bei allen Akteursgruppen als ausbaufähig zu bewerten ist. Insbesondere Führungskräfte weisen tendenziell nur ein geringes Maß an Arbeitsgestaltungswissen auf. Jedoch zeigten die Analysen auch, dass Personen mit einem hoch ausgeprägten Gefahrenwissen schlechtere Gesundheitswerte aufweisen. Möglicherweise setzen sich Personen mit diagnostizierten stressassoziierten Erkrankungen eher mit den Ursachen und Folgen auseinander als gesunde Personen, und verfügen somit über ein besseres Gefahrenwissen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung und Gesundheit (2017)

    Badura, Bernhard; Ehresmann, Cona;

    Zitatform

    Badura, Bernhard & Cona Ehresmann (2017): Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung und Gesundheit. In: B. Badura (Hrsg.) (2017): Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert : Mitarbeiterbindung durch Kulturentwicklung, S. 189-209. DOI:10.1007/978-3-662-53200-3_10

    Abstract

    "Aufrufe zum Kulturwandel häufen sich gegenwärtig in Wirtschaft und Politik. Was genau damit gemeint ist, bleibt dabei oft unklar. Vernachlässigung der Unternehmenskultur gilt aber auch als einer der häufigsten Gründe, warum der Wandel von Organisationen misslingt. Im folgenden Beitrag wird ein Vorschlag unterbreitet, wie Unternehmenskultur gemessen und gestaltet werden kann. Unter Kultur werden gemeinsame Überzeugungen, Werte und Regeln verstanden, die in mehr oder weniger tief empfundenen Gefühlen der Billigung oder Missbilligung verankert sind. Behandelt werden Beiträge zur Konzeptualisierung von Kultur, wie sie in den Sozialwissenschaften und der Neuroforschung diskutiert werden. Ihre 'soziale Natur' motiviert Menschen, nach Bindung und Anerkennung durch Mitglieder ihrer Spezies zu streben. Kultur prägt dieses Bedürfnis, allerdings auf sehr vielfältige Weise. Je besser die Kultur einer Organisation mit den erworbenen Überzeugungen, Werten und Regeln ihrer Mitglieder übereinstimmt oder zumindest mit ihnen vereinbar ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie die emotionale Bindung fördert, die Gesundheit und das Betriebsergebnis. Diese These wird auf Basis einer Stichprobe aus 17 Organisationen (6750 Fälle) überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Examining the link between health measures, management practices and establishment performance (2017)

    Broszeit, Sandra; Laible, Marie-Christine ;

    Zitatform

    Broszeit, Sandra & Marie-Christine Laible (2017): Examining the link between health measures, management practices and establishment performance. (IAB-Discussion Paper 26/2017), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen, Managementpraktiken und Arbeitsproduktivität, sowie Medianlöhnen. Aus der bisherigen Forschung ist bekannt, dass Managementpraktiken in einer positiven Beziehung zu betrieblichen Erfolgsfaktoren stehen. Daher beleuchten wir, ob betriebliche Gesundheitsmaßnahmen, unabhängig von traditionelleren Managementpraktiken, einen Einfluss auf Arbeitsproduktivität und Medianlöhne haben. Repräsentative Befragungsdaten des 'Management and Organizational Practices Survey' zeigen einen Anstieg in der Nutzung von betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen zwischen den Jahren 2008 und 2013, insbesondere in großen Betrieben. Während Managementpraktiken in einer positiven Beziehung zur Arbeitsproduktivität stehen, haben sie keinen Einfluss auf Medianlöhne. Bei Gesundheitsmaßnahmen lässt sich ein anderes Muster erkennen, sodass diese in keinem Zusammenhang mit der Arbeitsproduktivität stehen, jedoch einen positiven Zusammenhang mit Medianlöhnen aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Creating a healthy working environment with leadership: the concept of health-promoting leadership (2017)

    Jiménez, Paul ; Winkler, Bianca; Dunkl, Anita;

    Zitatform

    Jiménez, Paul, Bianca Winkler & Anita Dunkl (2017): Creating a healthy working environment with leadership. The concept of health-promoting leadership. In: The international journal of human resource management, Jg. 28, H. 17, S. 2430-2448. DOI:10.1080/09585192.2015.1137609

    Abstract

    "In this paper, a concept of health-promoting leadership is presented that focuses on the interaction between working environment and leadership behavior. Seven key aspects define health-promoting leadership: health awareness, low workload, control, reward, community, fairness, and values. The self-assessment version of the questionnaire was used in this study for the first time. Analyzing the data of 299 leaders, the results showed satisfactory reliability and validity coefficients for all dimensions. Structural equation modeling indicates that all dimensions can be assigned on a main factor of health-promoting leadership. The questionnaire offers two main advantages: first, it is possible to measure health-promoting behavior strategies of leaders and thus show their leadership potential. Second, the instrument allows analyzing critical aspects in the working environment and further helps establish basic conditions in the workplace, where a health-promoting workplace can be created." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sozialkapital und Work-Life-Balance (2017)

    Köhler, Katharina;

    Zitatform

    Köhler, Katharina (2017): Sozialkapital und Work-Life-Balance. In: B. Badura (Hrsg.) (2017): Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert : Mitarbeiterbindung durch Kulturentwicklung, S. 175-187. DOI:10.1007/978-3-662-53200-3_9

    Abstract

    "In den vergangenen Jahrzehnten hat die Vereinbarkeit von beruflichen und außerberuflichen Lebensbereichen, die sogenannte Work-Life-Balance (WLB) immer stärker an Bedeutung gewonnen. Die folgende Untersuchung zeigt, dass nicht nur die Arbeitszeit, sondern auch die Unternehmenskultur eine wichtige Rolle für die WLB von Beschäftigten spielt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of recent mental health changes on employment: new evidence from longitudinal data (2017)

    Mitra, Sophie ; Jones, Kristine;

    Zitatform

    Mitra, Sophie & Kristine Jones (2017): The impact of recent mental health changes on employment. New evidence from longitudinal data. In: Applied Economics, Jg. 49, H. 1, S. 96-109. DOI:10.1080/00036846.2016.1192274

    Abstract

    "This study uses longitudinal data and four different measures of mental health to tease out the impact of psychiatric disorder onsets and recoveries on employment outcomes. Results suggest that developing a mental health problem leads to a significant increase in the probability of transitioning to non-employment, while a recovery increases the probability of return to work among the not employed with a mental health problem. No consistent effect was found on hours worked and earnings. Research and policy attention is needed with respect to early interventions such as job retention programmes to help workers with mental health problems remain employed as well as interventions that may lead to recovery and return to work. More research is needed especially with data and models that can differentiate between the effects of mental health onsets and recoveries on employment exit and return to work transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Working conditions and the health of workers: an elaboration of a responsible prevention ratio (2017)

    Sirven, Nicolas ; Cardebat, Jean-Marie; Coupaud, Marine ;

    Zitatform

    Sirven, Nicolas, Jean-Marie Cardebat & Marine Coupaud (2017): Working conditions and the health of workers. An elaboration of a responsible prevention ratio. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 38, H. 4, S. 562-587. DOI:10.1177/0143831X15584084

    Abstract

    "The coincidence between trends in the decline of workers' health and the increasing practice of Corporate Social Responsibility (CSR) seems a paradox. Using data from the French Employment Survey 2005, in this article the authors develop an index of responsible prevention by combining a score of severity of working conditions with a score of risk prevention at the workplace. The authors then explore the influence of this variable on the propensity to stop working for medical reasons. The results show that prevention increases workers' health status and suggest the existence of an optimal level of social CSR expenditure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fehlzeiten-Report 2016: Unternehmenskultur und Gesundheit - Herausforderungen und Chancen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2016)

    Badura, Bernhard; Meyer, Markus ; Schröder, Helmut ; Klose, Joachim; Ducki, Antje;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2016): Fehlzeiten-Report 2016. Unternehmenskultur und Gesundheit - Herausforderungen und Chancen. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2016), Berlin: Springer London, 512 S. DOI:10.1007/978-3-662-49413-4

    Abstract

    "Der Fehlzeiten-Report, der jährlich als Buch erscheint, informiert umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei detailliert einzelne Branchen. Schwerpunkt des Fehlzeiten-Reports 2016 ist der Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Gesundheit. Es werden Herausforderungen und Chancen von Unternehmenskultur für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter diskutiert und die verschiedenen Facetten von Unternehmenskultur aufgezeigt.
    - Was ist Unternehmenskultur?
    - Was macht eine gute Unternehmenskultur aus?
    - Welchen Einfluss hat die Unternehmenskultur auf die Gesundheit der Beschäftigten?
    - Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich in der Praxis?" (Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    German management and organizational practices survey: Managementpraktiken und Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance und der Gesundheit in deutschen Unternehmen: Erste Ergebnisse der Studie. (2016)

    Görg, Holger ; Laible, Marie-Christine ; Fritsch, Ursula; Broszeit, Sandra;

    Zitatform

    (2016): German management and organizational practices survey: Managementpraktiken und Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance und der Gesundheit in deutschen Unternehmen. Erste Ergebnisse der Studie. Kiel, 8 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht den Einsatz von Personalinstrumenten und zeigt, dass sich Unternehmen heute im Vergleich zu 2008 vermehrt an den Bedürfnissen ihrer Arbeitnehmer orientieren. Sie ermöglichen zum einen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ergreifen zum anderen Maßnahmen, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu erhalten. Gleichzeitig werden in immer mehr Betrieben Leistungsboni ausbezahlt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hiring, employment, and health in Scandinavia: the Danish 'flexicurity' model in comparative perspective (2016)

    Heggebø, Kristian ;

    Zitatform

    Heggebø, Kristian (2016): Hiring, employment, and health in Scandinavia. The Danish 'flexicurity' model in comparative perspective. In: European Societies, Jg. 18, H. 5, S. 460-486. DOI:10.1080/14616696.2016.1207794

    Abstract

    "Previous research has shown that people with health problems often experience disadvantages on the labour market. Can weak employment protection increase employment prospects for people with ill health? In order to investigate this question, the longitudinal part of the European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) data material is utilised (2008 - 2011) and generalised least squares regressions are estimated. The research context is set to Scandinavia. Denmark, Norway, and Sweden are similar in many respects, but deviate on one important point: the employment protection legislation is considerably weaker in the Danish 'flexicurity' model. The lenient firing regulations could make employers more prone to take the 'risk' associated with hiring someone with a health problem, since the costs related to firing him/her are low. The results reveal that people with ill health have somewhat better hiring likelihood in Denmark than in Norway and Sweden. This pattern is, however, only evident among higher educated individuals. Furthermore, descriptive evidence indicates that the 'flexicurity' model seems to come at a cost for people with health problems: The employment rates are not high overall, and temporary work contracts are much more widespread in Denmark. Consequently, labour market attachment for people with ill health remains rather 'loose' in the Danish 'flexicurity' model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gesundheit und Arbeit: Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2016 (2016)

    Knieps, Franz; Pfaff, Holger;

    Zitatform

    Knieps, Franz & Holger Pfaff (Hrsg.) (2016): Gesundheit und Arbeit. Zahlen, Daten, Fakten. BKK Gesundheitsreport 2016. (BKK-Gesundheitsreport), Berlin: Medizinische Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 502 S.

    Abstract

    "Das Schwerpunktthema 'Gesundheit und Arbeit' ist aus vielen Gründen heraus prädestiniert für die diesjährige 40. Jubiläumsausgabe des BKK Gesundheitsreports. So wird es nicht erst seit der Einführung der Rente mit 67 Jahren auch für Unternehmen immer wichtiger, dass Beschäftigte möglichst lange arbeitsfähig sind und gesund ihren Beruf ausüben können. Die Belegschaften werden aufgrund des demographischen Wandels insgesamt älter, gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt auch immer weiter: Der Dienstleistungssektor wächst, die Zahl von atypischen Beschäftigungsverhältnissen steigt. Spürbar sind auch die Veränderungen, welche die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung mit sich bringt. Informationstechnologie durchdringt auch das Arbeitsleben so sehr, dass mittlerweile fast jeder mittelbar oder unmittelbar damit zu tun hat - oder anders formuliert - davon abhängig ist. Die Digitalisierung bietet enorme Möglichkeiten, die Arbeit einfacher und effektiver zu gestalten, so auch dadurch, dass man nicht mehr auf einen festen Platz, z.B. im Büro, beschränkt ist, sondern auch von zuhause oder unterwegs arbeiten kann. Andererseits verändern sich damit auch Rahmenbedingungen und Erwartungen an die Arbeit, sowohl von Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerseite. Es wird zunehmend die Frage gestellt werden müssen, wie dieser Wandel der Arbeitswelt so gestaltet werden kann, dass auch andere Arten zu arbeiten nicht die Arbeitenden krank machen, sondern im Gegenteil 'gesund' sein lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prävention psychischer und psychosomatischer Erkrankungen in der Arbeitswelt: Überblick mit Schwerpunktsetzung auf demografiesensible Interventionen (2016)

    Maatouk, I.; Müller, A. ; Gündel, H.;

    Zitatform

    Maatouk, I., A. Müller & H. Gündel (2016): Prävention psychischer und psychosomatischer Erkrankungen in der Arbeitswelt. Überblick mit Schwerpunktsetzung auf demografiesensible Interventionen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 78, H. 11, S. 781-794. DOI:10.1055/s-0042-105438

    Abstract

    "Lernziele: Kenntnisse über
    -Prognosen zur demografischen Entwicklung in Deutschland,
    -Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf den Arbeitsmarkt,
    -Prävalenz und Relevanz psychischer Erkrankungen,
    -die Evidenzlage von Interventionen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz,
    -die Evidenzlage von Interventionen zur Prävention psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz,
    -präventive Ansätze bei älteren Arbeitnehmern,
    -präventive Ansätze bei besonders belasteten Berufsgruppen am Beispiel des Pflegeberufs." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitswelt im Wandel: Zahlen - Daten - Fakten, Ausgabe 2016 (2016)

    Nöllenheidt, Christoph; Brenscheidt, Simone;

    Zitatform

    Nöllenheidt, Christoph & Simone Brenscheidt (2016): Arbeitswelt im Wandel. Zahlen - Daten - Fakten, Ausgabe 2016. Dortmund, 80 S.

    Abstract

    "Mit 'Arbeitswelt im Wandel' werden in kompakter Weise wichtige Aspekte unserer heutigen Arbeitswelt fokussiert. Zwar gilt es nach wie vor, Unfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden, doch ist der Ansatz des Arbeitsschutzes in den letzten Jahren deutlich breiter geworden. Die Zusammenhänge zwischen den Arbeitsbedingungen und moderner Technik werden ebenso betrachtet wie das soziale Zusammenleben der Menschen im Betrieb oder die ökonomische Seite sicherer Arbeit. Wir wissen: Themen wie der demografische Wandel der Gesellschaft haben unmittelbare Auswirkungen auf unsere Arbeit und fordern uns zum Handeln heraus. 'Arbeitswelt im Wandel' versucht, schlaglichtartig einige dieser Phänomene zu beleuchten und will insofern Anregungen liefern, sich mit Trends zu Sicherheit und Gesundheit in unserer Arbeitswelt intensiver zu beschäftigen. Einen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr das Thema 'Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Healthy at Work: Interdisciplinary Perspectives (2016)

    Wiencke, Markus; Cacace, Mirella ; Fischer, Sebastian;

    Zitatform

    Wiencke, Markus, Mirella Cacace & Sebastian Fischer (Hrsg.) (2016): Healthy at Work. Interdisciplinary Perspectives. Cham: Springer London, 391 S. DOI:10.1007/978-3-319-32331-2

    Abstract

    "This book aims at exploring the link between corporate and organizational culture, public and private policies, leadership and managerial skills or attitudes, and the successful implementation of work-related healthcare in Europe. Therefore it brings together a wide range of empirical and theoretical contributions from occupational health, management, psychology, medicine, economics, and (organizational) sociology to address the question of how to sustainably promote occupational health. Such important questions are explored as: What aspects of a corporate culture can be associated with health issues? How does leadership style affect the health of employees? How are health-related decisions in the workplace affected by the political environment? To what extent are interventions influenced by corporate culture, leadership and public policy? How can we make such interventions sustainable?" (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Befragung von Betrieben und Beschäftigten: Mehr Zufriedenheit und Engagement in Betrieben mit guter Personalpolitik (2016)

    Wolter, Stefanie ; Broszeit, Sandra; Frodermann, Corinna ; Bellmann, Lutz ; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Wolter, Stefanie, Sandra Broszeit, Corinna Frodermann, Philipp Grunau & Lutz Bellmann (2016): Befragung von Betrieben und Beschäftigten: Mehr Zufriedenheit und Engagement in Betrieben mit guter Personalpolitik. (IAB-Kurzbericht 16/2016), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Betriebe in Deutschland sind angesichts der Konkurrenz um Fachkräfte zunehmend herausgefordert, ihren Beschäftigten ein hohes Maß an guten Arbeitsbedingungen zu bieten. Die wahrgenommene Arbeitsqualität ist ein Zeichen von Arbeitgeberattraktivität und hängt stark mit guter Personalführung zusammen. In dem Kurzbericht wird unter anderem die Verbreitung von Arbeitsbelastungen wie starker Termindruck, Informationsflut, unangenehme Umgebungsbedingungen und körperliche Anstrengungen am Arbeitsplatz untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Betriebe, die Personalpolitik klug einsetzen, engagiertere und zufriedenere Beschäftigte haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Industrial relations and working conditions developments in Europe 2013 (2015)

    Aumayr-Pintar, Christine; Welz, Christian; Fric, Karel ; Galli da Bino, Camilla; Curtarelli, Maurizio; Cabrita, Jorge; Fromm, Andrea;

    Zitatform

    Aumayr-Pintar, Christine, Jorge Cabrita, Maurizio Curtarelli, Karel Fric, Andrea Fromm, Camilla Galli da Bino & Christian Welz (2015): Industrial relations and working conditions developments in Europe 2013. Dublin, 103 S. DOI:10.2806/91282

    Abstract

    "This report describes the main developments in industrial relations and working conditions in 2013 in the 28 EU Member States and in Norway, from both a national and EU-level perspective. Beginning with an overview of the current economic and political context in these countries, the report goes on to outline trends in industrial relations, including changes in the role and organisation of the social partners and the impact of government measures and legislation. The report highlights policies and initiatives, legislative developments and social dialogue in the following areas: industrial action, pay and wage-setting, working time, health and safety at work, conditions of employment - including job security, contractual arrangements, job mobility and transition - gender equality and discrimination, entry into and exit from employment, and skills development." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fehlzeiten-Report 2015: neue Wege für mehr Gesundheit - Qualitätsstandards für ein zielgruppenspezifisches Gesundheitsmanagement. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2015)

    Badura, Bernhard; Klose, Joachim; Schröder, Helmut ; Meyer, Markus ; Ducki, Antje;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2015): Fehlzeiten-Report 2015. Neue Wege für mehr Gesundheit - Qualitätsstandards für ein zielgruppenspezifisches Gesundheitsmanagement. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2015), Berlin: Springer London, 590 S. DOI:10.1007/978-3-662-47264-4

    Abstract

    "Der Fehlzeitenreport informiert umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft und beleuchtet dabei detailliert einzelne Branchen. Schwerpunktthema des Fehlzeiten-Reports 2015 sind die Besonderheiten von Zielgruppen, die für das Betriebliche Gesundheitsmanagement mental, räumlich, zeitlich oder sprachlich schwer erreichbar sind, und die Konsequenzen, die sich aus deren spezifischen Eigenheiten für gesundheitsförderliche Projekte ergeben:
    - Welche innovativen Strategien sind für welche Zielgruppe geeignet?
    - Welche Qualitätsstandards sollten für das zielgruppenspezifische Betriebliche Gesundheitsmanagement eingehalten werden?
    Neben Fachbeiträgen zum Schwerpunktthema machen umfassende Daten den Fehlzeiten-Report zu einem wertvollen Ratgeber für alle, die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen tragen.
    Aktuelle Statistiken zum Krankenstand der Arbeitnehmer in allen Branchen; Die wichtigsten für Arbeitsunfähigkeit verantwortlichen Krankheitsarten; Anzahl und Ausmaß der Arbeitsunfälle Vergleichende Analysen nach Bundesländern, Betriebsgrößen und Berufsgruppen; Verteilung der Fehlzeiten nach Monaten und Wochentagen; Anschauliche Darstellung der Daten durch zahlreiche Abbildungen und Tabellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Patterns and predictors of workplace health promotion: cross-sectional findings from a company survey in Germany (2015)

    Beck, David ; Sommer, Sabine; Lenhardt, Uwe; Schmitt, Britta;

    Zitatform

    Beck, David, Uwe Lenhardt, Britta Schmitt & Sabine Sommer (2015): Patterns and predictors of workplace health promotion. Cross-sectional findings from a company survey in Germany. In: BMC public health, Jg. 15, S. 1-9. DOI:10.1186/s12889-015-1647-z

    Abstract

    "Die Veröffentlichung beleuchtet, welche Arten und Kombinationen von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung Betriebe in Deutschland umsetzen. Die Studie basiert auf Sekundäranalysen von Daten aus einer repräsentativen Arbeitgeberbefragung (N= 6.500), die im Jahr 2011 für die Dachevaluation der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) durchgeführt wurde. Hier wurden Arbeitgeber bzw. deren Vertreter u.a. gefragt, welche Maßnahmen betrieblicher Gesundheitsförderung im Betrieb umgesetzt werden. Erfragt wurde dabei im Einzelnen die Umsetzung von Krankenstandsanalysen, Mitarbeiterbefragungen, Aktivitäten wie Pausengymnastik oder Betriebssport, Gesundheitszirkeln, Angeboten zur Suchtprävention, Angebot eines Gesundheitschecks. Auf Basis dieser Angaben wurden für die Studie verschiedene qualitative Niveaus betrieblicher Gesundheitsförderung differenziert und deren Verteilung u.a. über die Betriebsgrößen und Wirtschaftsbereiche hinweg untersucht.
    Die Studie zeigt, dass die Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung insbesondere in Abhängigkeit von der Betriebsgröße schwankt. Unabhängig davon variiert sie aber auch in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Lage der Betriebe. Die Untersuchung zeigte zudem, dass die Wahrscheinlichkeit für die Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung signifikant erhöht ist, wenn Betriebe eine sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung vorweisen können und wenn ein Betriebs- bzw. Personalrat im Unternehmen existiert. Diese Zusammenhänge waren in der Regel umso stärker, je höher das betrachtete Niveau betrieblicher Gesundheitsförderung war." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    'You're not going anywhere': employee retention, symbolic violence and the structuring of subordination in a UK-based call centre (2015)

    Brannan, Matthew J. ;

    Zitatform

    Brannan, Matthew J. (2015): 'You're not going anywhere': employee retention, symbolic violence and the structuring of subordination in a UK-based call centre. In: The sociological review, Jg. 63, H. 4, S. 801-819. DOI:10.1111/1467-954X.12312

    Abstract

    "This article explores practices that produce and reproduce domination in and through organizational hierarchies and shows how high levels of employee turnover were managed within a UK-based call centre through the use of culturally bound employment practices. Using ethnographic methods the paper explores the experience of managerial retention strategies from the perspective of employees and draws upon some of the theoretical resources employed by Pierre Bourdieu, specifically in relation to his concern with structures of subordination, and with the ways that processes of symbolic violence appear legitimate. The paper therefore makes three contributions to our understanding of the sociology of work generally and the management of labour turnover in service industries specifically; first, it extends understanding of the cultural basis of retention strategies. Second, it explores the 'lived experience' of these strategies. Finally, it considers the relevance of Bourdieu's analysis for making sense of these practices in action." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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