Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
BMAS-Prognose „Digitalisierte Arbeitswelt nach Arbeitsmarktregionen“ (2020)
Schneemann, Christian ; Ulrich, Philip; Kalinowski, Michael; Bernardt, Florian; Mönnig, Anke; Parton, Frederik; Wolter, Marc Ingo; Zika, Gerd ; Krebs, Bennet; Maier, Tobias ;Zitatform
Schneemann, Christian, Gerd Zika, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Bennet Krebs, Florian Bernardt, Anke Mönnig, Frederik Parton, Philip Ulrich & Marc Ingo Wolter (2020): BMAS-Prognose „Digitalisierte Arbeitswelt nach Arbeitsmarktregionen“. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 526/2), Berlin, 721 S.
Abstract
"Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die "Entwicklung eines Analyseinstruments zur Prognose von Fachkräfteangebot und -nachfrage in Deutschland (Fachkräftemonitoring)" in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt" werden mit diesem Bericht nach 34 Arbeitsmarktregionen differenziert dargestellt und diskutiert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die regionale Entwicklung, mit Ausnahme der Arbeitsmarktregion Berlin, zwischen den nordöstlichen und den südwestlichen Arbeitsmarktregionen unterscheidet. Während die nordöstlichen Arbeitsmarktregionen mit zum Teil hohen Rückgängen beim Arbeitskräfteangebot vor Ort rechnen müssen, können die südwestlichen mit wenigen Ausnahmen mit weiteren Zuwächsen rechnen. Für die Seite des Arbeitskräftebedarfs lässt sich konstatieren, dass das Produzierende Gewerbe überall durch Anteilsverluste an der Erwerbstätigenzahl gekennzeichnet ist. Außer in Berlin sind die besonders starken Anteilsverluste des Produzierenden Gewerbes im Osten durch starke Schrumpfungen des Baugewerbes gekennzeichnet. Der Erwerbstätigenanteil der Branche Gesundheits- und Sozialwesen nimmt in allen Arbeitsmarktregionen zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Why digitisation affects some German federal states more than others (2020)
Zitatform
Wydra-Somaggio, Gabriele (2020): Why digitisation affects some German federal states more than others. In: IAB-Forum H. 30.07.2020, o. Sz., 2020-07-29.
Abstract
"The number of jobs in a German federal state (Bundesland) which could be replaced by digital technologies largely depends on the sectoral and occupational structures within this region. In this article, selected occupational segments are analysed to show that the federal states differ greatly in this regard." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Deutschland/Baden-Württemberg: Ergebnisse und Interpretation einer Expert_innen-Befragung zu den Veränderungen der Arbeit in den Unternehmen aufgrund der Digitalisierung und Technologisierung (2019)
Kohler, Harald; Gscheidle, Karl-Ulrich;Zitatform
Kohler, Harald & Karl-Ulrich Gscheidle (2019): Deutschland/Baden-Württemberg: Ergebnisse und Interpretation einer Expert_innen-Befragung zu den Veränderungen der Arbeit in den Unternehmen aufgrund der Digitalisierung und Technologisierung. In: D. Bürkardt, H. Kohler, N. Kreuzkamp & J. Schmid (Hrsg.) (2019): Smart Factory und Digitalisierung : Perspektiven aus vier europäischen Ländern und Regionen (Wirtschafts- und Sozialpolitik, 20), S. 165-175.
Abstract
"Der Beitrag gibt die inhaltsanalytische Auswertung von elf Expert_innen-Interviews in Baden-Württemberg zu den Veränderungen der Arbeit in Unternehmen aufgrund von Digitalisierung und Technologisierung wieder. Mit den Expert_innen-Interviews wurde versucht den zukünftigen Veränderungen der Arbeit in den Unternehmen durch Digitalisierung und Technologisierung auf der betrieblichen Ebene nachzugehen. Damit waren die zukünftigen betrieblichen Arbeitsbeziehungen Gegenstand der Befragung. Die Befragungsergebnisse werden nach den einzelnen Fragebereichen dargestellt. Nach Auffassung der befragten Expert_innen sind augrund der Digitalisierung und Technologiesierung in den Unternehmen starke Veränderungen und damit Veränderung der betrieblichen Arbeitsbeziehungen in Deutschland/Baden-Württemberg zu erwarten, die sowohl Risiken in sich bergen als auch Chancen bieten." (Autorenreferat, © Nomos)
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Literaturhinweis
Results of the Delphi-Online Survey round 2: Micro-economic and workplace aspects (2019)
Kohler, Harald; Ilsemann, Anneke;Zitatform
Kohler, Harald & Anneke Ilsemann (2019): Results of the Delphi-Online Survey round 2: Micro-economic and workplace aspects. In: D. Bürkardt, H. Kohler, N. Kreuzkamp & J. Schmid (Hrsg.) (2019): Smart Factory und Digitalisierung : Perspektiven aus vier europäischen Ländern und Regionen (Wirtschafts- und Sozialpolitik, 20), S. 215-235.
Abstract
"Um die zu erwartenden Veränderungen der Digitalisierung auf mikroökonomischer Ebene zu untersuchen, wurden in vier europäischen Ländern/Regionen (Deutschland/Baden-Württemberg, Italien/Lombardei, Spanien/Katalonien und Schweden/Westschweden) Experten-Interviews sowie die 2. Runde der Delphi-Online-Befragung durchgeführt. Hierbei wurden Formen der Arbeitsorganisation, Qualifikationsanforderungen und -bedarfe in den Bick genommen. Damit standen die Veränderungen der betrieblichen Arbeitsbeziehungen im Mittelpunkt der 2. Runde der Delphi-Online-Befragung. Als Ergebnis der Befragung lassen sich nur geringe Unterschiede feststellen. So ergaben sich länder- bzw. regionenspezifische Variationen nur in Einzelfragen - und dies auch nur in einem geringen Ausmaß." (Autorenreferat, © Nomos)
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Literaturhinweis
Digitalisation and Industry 4.0 - Societal aspects in four European regions (2019)
Kreuzkamp, Norbert;Zitatform
Kreuzkamp, Norbert (2019): Digitalisation and Industry 4.0 - Societal aspects in four European regions. In: D. Bürkardt, H. Kohler, N. Kreuzkamp & J. Schmid (Hrsg.) (2019): Smart Factory und Digitalisierung : Perspektiven aus vier europäischen Ländern und Regionen (Wirtschafts- und Sozialpolitik, 20), S. 237-263.
Abstract
"Digitalisierung hört nicht am Fabriktor auf; sie wird vielmehr die Gesellschaft und den Alltag von Gruppen und Individuen verändern. In der dritten Runde der Delphi-Umfrage wurden Expertinnen und Experten aus vier verschiedenen europäischen Regionen befragt, wie sie die Auswirkungen der kontinuierlichen Digitalisierung auf Lebenswelt und Gesellschaft einschätzen und bewerten. Der Artikel berichtet über Wahrnehmungen und Einschätzungen zu globalen Trends, Altersvorsorge und sozialer Sicherheit, Gesundheit und Altenpflege sowie im Bereich von Lernen und Bildung. Insgesamt zeigt sich eine recht dispersive Sicht auf die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung, nur vereinzelt lassen sich regionale Trends ausmachen. Im Vergleich zur zweiten Delphi-Runde, die an den Erfahrungshorizont Arbeitswelt direkt anschließt, waren die Akteure des Sozialdialogs bezüglich der gesellschaftlichen Zukunftsszenarien wohl etwas ambivalenter und zurückhaltender. Gleichwohl zeigen die Experten angesichts eher unserer und zweideutiger Annahmen für die Effekte in Gesellschaft und Alltag einen verantwortungsvollen und aktiven Impetus." (Autorenreferat, © Nomos)
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Literaturhinweis
Digitalisierung politisch gestalten: mehr. besser. anders. für eine soziale Innovationspolitik (2018)
Buhr, Daniel; Gold, Stewart; Kohler, Harald; Dietzel, Nikolas;Zitatform
Buhr, Daniel, Nikolas Dietzel, Stewart Gold & Harald Kohler (2018): Digitalisierung politisch gestalten. Mehr. besser. anders. für eine soziale Innovationspolitik. (WISO Diskurs 2018,09), Bonn, 34 S.
Abstract
"Ohne Innovationen werden wir die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit nicht meistern können. Klimawandel, wachsende Ressourcenknappheit, eine global wie innergesellschaftlich ungleiche Verteilung von Arbeit, Bildung, Nahrung oder Gesundheitsversorgung - es sind Lösungen gefragt, um das Leben von Milliarden Menschen weltweit zu verbessern. Auch in Deutschland. Hier, wie in vielen anderen Ländern, konzentrieren sich die politisch Verantwortlichen seit vielen Jahrzehnten bei der Entwicklung von Lösungsstrategien vor allem auf den technischen Fortschritt. So werden auch in Deutschland Jahr für Jahr viele Milliarden Euro Steuermittel an Hochschulen und Universitäten, Forschungsinstituten und in der freien Wirtschaft in die Entwicklung von Technik gesteckt. Mit Erfolg, was die Patentstatistiken eindrucksvoll zu belegen scheinen. Doch ein Patent ist zunächst nur die rechtliche Absicherung einer Erfindung. Was diese zumeist technische Entwicklung jedoch für die Menschen bedeutet, wie also das 'Internet der Dinge', 'Blockchains', 'Smart Grids', 'Künstliche Intelligenz' und '3-D-Druck' unseren Alltag und das Berufsleben verändern, wurde in der Vergangenheit von der Innovationspolitik nicht sehr intensiv in den Blick genommen. Das ist ein Fehler. Denn der Erfolg einer technischen Innovation bemisst sich am Grad ihrer Marktdurchdringung. Damit kommt der Nachfrageseite, also auch den Nutzer_innen und Anwender_innen, eine entscheidende Funktion im Innovationsprozess zu. Die Menschen entscheiden über den Erfolg einer Innovation mit - und eben nicht allein das Angebot an sich. Damit stellen sich bei jeder Entwicklung grundlegende Fragen: Wo liegen Bedürfnisse und Bedarfe? Wie werden neue Technologien benutzt? Welche neuen Dienstleistungen und Fertigkeiten werden verlangt? Wie verändert sich beispielsweise durch Digitalisierung unser Verhalten, und welche Auswirkungen hat dies auf Prozesse, Organisationen, Strukturen und Systeme? Eine zukunftsweisende Innovationspolitik hat dies in den Blick zu nehmen. Die vorliegende Studie zeigt jedoch, dass sich diese Entwicklung in den Haushaltsmitteln sowohl des Bundes als auch der Bundesländer nur ansatzweise finden lässt. Was die Haushaltsmittelrecherchen zeigen, ist, dass die Länder nicht nur in der Höhe der Ausgaben variieren, sondern auch bei der Verwendung der Haushaltsmittel. So weisen die Innovationsförderausgaben in den untersuchten Ländern sowie des Bundes für die drei definierten Kategorien - soziale Innovationsförderung, Digitalisierung und digitale Infrastruktur, Forschungsund Innovationsförderung - zwei Schwerpunktsetzungen auf. Während ein Teil der Bundesländer (z. B. Bayern und Baden- Württemberg) seine Innovationspolitik mit Blick auf die Digitalisierung vor allem über den - möglichst flächendeckenden - Ausbau eines (schnellen) Netzes versucht, verfolgen andere Bundesländer (z. B. NRW, Berlin, Sachsen) sowie der Bund durchaus einen breiteren Förderansatz. Letztlich ist jedoch ein überzeugendes systemisches Verständnis von Innovationspolitik mit einer missionsorientierten Koordination des Politikfeldes weder im Bund noch in den Bundesländern zu finden. Im Gegenteil: Die Entwicklungen der Ausgabenverteilungen weisen auf einen Trend hin, der wieder stärker auf eine Förderung technisch-orientierter Innovationen hinausläuft. Im Schnitt werden gerade mal zehn Prozent der untersuchten Haushaltsmittel für die Förderung sozialer Innovationen eingesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung in den Bundesländern: Regionale Branchen- und Berufsstrukturen prägen die Substituierbarkeitspotenziale (2018)
Zitatform
Dengler, Katharina, Britta Matthes & Gabriele Wydra-Somaggio (2018): Digitalisierung in den Bundesländern: Regionale Branchen- und Berufsstrukturen prägen die Substituierbarkeitspotenziale. (IAB-Kurzbericht 22/2018), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Mit dem fortschreitenden technologischen Wandel können immer mehr berufliche Tätigkeiten von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden. Zwischen 2013 und 2016 haben sich diese sogenannten Substituierbarkeitspotenziale in fast allen Berufen erhöht. Ebenso ist der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gestiegen, die in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten. Die Autorinnen zeigen, wie sich diese Potenziale in den deutschen Bundesländern entwickelt haben und wie das mit den regionalen Branchen- und Berufsstrukturen zusammenhängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Breitbandverbindung, Digitalisierung und Arbeit 4.0 in den baden-württembergischen Betrieben und deren beschäftigungspolitische Implikationen: ein Bericht auf Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (Welle 2017) (2018)
Zitatform
Kleimann, Rolf (2018): Breitbandverbindung, Digitalisierung und Arbeit 4.0 in den baden-württembergischen Betrieben und deren beschäftigungspolitische Implikationen. Ein Bericht auf Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (Welle 2017). (IAW-Kurzberichte 2018,04), Tübingen, 60 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel liefert mit der Welle 2017 wesentliche Informationen zur Entwicklung der Digitalisierung in den Betrieben oder Dienststellen Baden-Württembergs. Die Befragung greift dabei mehrere eng zusammenhängende Sachverhalte auf. An erster Stelle ist die breitbandige Anbindung der Betriebe an das Internet zu nennen. Diese gilt als eine der zentralen Voraussetzungen für alle weiteren Schritte hin zur Digitalisierung. Anschließend werden die Betriebe nach der Anwendung diverser digitaler Technologien gefragt, die sie in einem weiteren Schritt hinsichtlich ihrer Relevanz für den eigenen Betrieb bewerten. Zuletzt sollen die Betriebe die möglichen Effekte der Digitalisierung auf ihren Betrieb abschätzen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung weiterdenken: Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern (2018)
Stahl-Rolf, Silke; Schäfer, Andy; Düsseldorff, Karl; Kuper, Jan; Dobischat, Rolf; Scholz, Kristin; Reuß, Karsten; Friedrich, Wiebke; Mörsch, Tim;Zitatform
Mörsch, Tim, Karsten Reuß, Rolf Dobischat, Karl Düsseldorff & Andy Schäfer (2018): Digitalisierung weiterdenken. Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern. Berlin, 67 S.
Abstract
"Digitale Transformation hat nicht nur eine technologische, sondern insbesondere auch organisatorische und vielfach unternehmenskulturelle Komponenten, die erhebliche Qualifizierungsbedarfe der Belegschaften mit sich bringen.
In seiner Veröffentlichung 'Digitalisierung weiterdenken - Qualifizierungsbedarfe von KMU erkennen und im Netzwerk Fachkräfte für die Region sichern' zeigt das Innovationsbüro Fachkräfte für die Region auf, dass es bereits eine Reihe von innovativen Lösungen gibt, die dieses Zukunftsthema aufgreifen.
So gibt immerhin jedes fünfte der im Rahmen der Studie befragten Netzwerke an, dass die 'Qualifizierung für die Digitalisierung' für sie ein zentrales Thema ist. Allerdings gilt auch, dass über die Hälfte der Netzwerke das Thema als eines von vielen bearbeiten. Und: In den untersuchten Regionen gab es in der Regel mehrere Fachkräftenetzwerke, teils mit sehr ähnlichen fachlichen Schwerpunkten.
Die Autoren der Studie leiten aus ihren Erkenntnissen Empfehlungen sowohl für öffentliche Akteure als auch für Netzwerke selbst ab, die sich mit Blick auf 'Qualifizierung für die Digitalisierung' besser aufstellen möchten.
So raten sie öffentlichen Akteure etwa dazu, die Kooperation zwischen Fachkräftenetzwerken zu stärken und entsprechende - auch finanzielle - Anreize zu setzen, in der Fläche anwendbare Weiterbildungsmodule für Beschäftigte anzubieten oder die Qualifizierungs- und Potenzialberatung auszubauen.
Die Netzwerke selbst sollten der Studie zufolge etwa vermehrt auf Spezialisierung setzen und Doppelangebote vermeiden, die Zusammenarbeit mit Fachakteuren suchen und bestenfalls institutionalisieren sowie Unternehmen bei einem gezielten Weiterbildungsmanagement für die Digitalisierung unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Herausforderungen und Unternehmenskompetenz im Kontext von Industrie 4.0: Eine Untersuchung (2018)
Werling, Maximilian;Zitatform
Werling, Maximilian (2018): Herausforderungen und Unternehmenskompetenz im Kontext von Industrie 4.0. Eine Untersuchung. (Steinbeis Consulting Studie), Stuttgart: Steinbeis-Ed., 131 S.
Abstract
"Wirtschaft, Unternehmen und Technologien sind geprägt von der Digitalen Transformation und keine Organisation kann sich dieser Veränderung gänzlich entziehen. Die fünfte Steinbeis Consulting Studie widmet sich daher der Untersuchung aufkommender Herausforderungen sowie relevanter Unternehmenskompetenzen im Kontext der Digitalen Transformation. Maximilian Werling befragt dazu verschiedene Entscheider aus dem süddeutschen Raum über die Gestaltungsansätze und Herausforderung bei der Umsetzung von Industrie 4.0 in ihren Unternehmen. Neben technologischen Aspekten werden hierbei auch organisatorische Veränderungen sowie Auswirkungen auf die individuellen Kompetenzprofile von Mitarbeitenden diskutiert, wodurch ein umfassender Einblick in den Transformationsprozess gegeben wird. In einem zweiten Schritt werden die gewonnenen Erkenntnisse und Überlegungen auf den 'Steinbeis Unternehmens-Kompetenzcheck' (UKC) - ein von Steinbeis entwickeltes Werkzeug zur Analyse von Unternehmenskompetenzen - übertragen und Möglichkeiten einer konzeptionellen Erweiterung ausgelotet. Darüber hinaus zeigt eine prototypische Umsetzung, wie sich das gewonnene Wissen über die bedeutsamen Unternehmenskompetenzen im Kontext von Industrie 4.0 für die Kompetenzanalyse mit dem UKC nutzen lässt. Dabei werden auch weitere Lösungen aus der Praxis mit ähnlichen Analyseziele betrachtet." (Angaben des Herausgebers)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in Baden-Württemberg: Metastudie für das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, Staatsministerium Baden-Württemberg (2017)
Zitatform
Bertschek, Irene, Daniel Erdsiek, Reinhold Kesler, Thomas Niebel & Fabienne Rasel (2017): Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in Baden-Württemberg. Metastudie für das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, Staatsministerium Baden-Württemberg. 76 S.
Abstract
"Ziel dieser Studie ist es, die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für den Standort Baden-Württemberg überblicksartig herauszuarbeiten. Dabei werden folgende fünf Bereiche der Digitalisierung betrachtet: Wirtschaft, Mobilität, Bildung und Weiterbildung, Gesundheitswesen, E-Government / digitale Kommune. Als Querschnittsthemen werden Forschung, Entwicklung und Innovation, Digitale Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Cybersicherheit betrachtet. Zu jedem Bereich werden die Ausgangssituation allgemein auf Basis von bestehenden Studien dargestellt, die Situation in Baden-Württemberg, soweit möglich, beleuchtet sowie Stärken und Schwächen, Chancen und Herausforderungen für das Land Baden-Württemberg dargestellt und in einem Fazit zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung in Baden-Württemberg: Stand der Digitalisierung in den Betrieben und potenzielle Implikationen. Ein Bericht auf Basis des IAB-Betriebspanels 2016 (2017)
Zitatform
Brändle, Tobias & Miriam Morlock (2017): Digitalisierung in Baden-Württemberg. Stand der Digitalisierung in den Betrieben und potenzielle Implikationen. Ein Bericht auf Basis des IAB-Betriebspanels 2016. (IAW-Kurzberichte 2017,01), Tübingen, 42 S.
Abstract
"Den Schlagwörtern 'Digitalisierung' oder 'Industrie 4.0' kommt in der öffentlichen Wahrnehmung eine immer größere Bedeutung zu. In diesem Bericht wird untersucht, ob dieser Eindruck stimmt und ob die Betriebe in Baden-Württemberg dies selbst auch so einschätzen. Das Ziel dieser Studie ist auch eine Einschätzung der Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Betriebe auf dem Gebiet der Digitalisierung. Hierfür wurde auf die 2016 erhobene Welle des IAB-Betriebspanels zurückgegriffen, in der drei zusätzliche Fragen zur digitalen Selbsteinschätzung implementiert sind. Die Daten wurden auf Basis einer deskriptiven sowie einer multivariaten Regressionsanalyse ausgewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierungsprozesse von KMU im Verarbeitenden Gewerbe (2017)
Zitatform
Icks, Annette, Christian Schröder, Sigrun Brink, Christian Dienes & Stefan Schneck (2017): Digitalisierungsprozesse von KMU im Verarbeitenden Gewerbe. (IfM-Materialien 255), Bonn, 66 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht den Digitalisierungsgrad von Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe anhand einer repräsentativen Befragung von 1.400 Unternehmen in Nord-rhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Die Unternehmen empfinden sich insgesamt bereits als gut vernetzt. Während die mittleren und großen Unternehmen die mit der Digitalisierung verbundenen Chancen vielfach erkennen, muss bei kleinen Unternehmen eine Fehleinschätzung hinsichtlich der eigenen Positionierung und des bestehenden Digitalisierungspotentials konstatiert werden. Die betriebliche Vernetzung ist vor allem motiviert durch die Erzielung von Kosteneinsparpotenzialen. Die Chancen durch datenbasierte Geschäftsmodelle bzw. smarter Produkte werden noch nicht in ausreichendem Maße gesehen und genutzt. Das größte Vernetzungshemmnis liegt vor allem in dem hohen organisatorischen Aufwand. Unternehmen, die innovationsaktiv sind und zudem planvoll an Digitalisierungsvorhaben herangehen, gehören zu den Vorreiterunternehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Relevanz der Digitalisierung für die Bundesländer: Saarland, Thüringen und Baden-Württemberg haben den größten Anpassungsbedarf (2016)
Zitatform
Buch, Tanja, Katharina Dengler & Britta Matthes (2016): Relevanz der Digitalisierung für die Bundesländer: Saarland, Thüringen und Baden-Württemberg haben den größten Anpassungsbedarf. (IAB-Kurzbericht 14/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Anteil der Tätigkeiten, die bereits heute von Computern und computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnten, variiert stark zwischen den einzelnen Berufen. Von diesem sogenannten Substituierbarkeitspotenzial sind in den Bundesländern - aufgrund der spezifischen Wirtschafts- und damit auch Berufsstruktur - unterschiedlich viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte betroffen. Die Autorinnen zeigen, welche Bundesländer besonders hohen Anpassungsbedarf haben und welche spezifischen Herausforderungen die Digitalisierung für die einzelnen Bundesländer mit sich bringt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Niedersachsen und in Bremen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern
- Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten innerhalb eines Anforderungsniveaus mit einem Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent, nach Bundesländern
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in der Freien und Hansestadt Hamburg
- Hier finden Sie einen Beitrag zum Thema im IAB-Forum vom 30.06.2017
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Bayern
- Digitalisierung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen: Folgen für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Hessen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt im Saarland
- Online-Anhang
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Sachsen
- Digitalisierung der Arbeit: Abschätzung der Automatisierungspotenziale von Berufen in Berlin und Brandenburg
- Die Digitalisierung verändert die Berufswelt: Substituierbarkeitspotenziale in Sachsen-Anhalt
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg
- Die Digitalisierung verändert die Berufswelt: Substituierbarkeitspotenziale in Thüringen
- Betroffenheit durch ein hohes Substituierbarkeitspotenzial und Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe
- Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die von einem hohen Substituierbarkeitspotenzial betroffen sind, nach Bundesländern
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Literaturhinweis
Auswirkungen von Wirtschaft 4.0 auf die berufliche Aus- und Weiterbildung: IHK-Online Umfrage. Ergebnisse für das Land Baden-Württemberg (2016)
Frädrich, Martin; Edelmann, Sophie; Leidlmayer, Sonja;Zitatform
(2016): Auswirkungen von Wirtschaft 4.0 auf die berufliche Aus- und Weiterbildung. IHK-Online Umfrage. Ergebnisse für das Land Baden-Württemberg. Stuttgart, 52 S.
Abstract
"Die baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern haben Unternehmen zu den Auswirkungen von 'Wirtschaft 4.0' auf die berufliche Aus- und Weiterbildung befragt. Ziel der Umfrage war es, ein erstes Meinungsbild der Unternehmen zu diesem Thema zu erhalten und gegebenenfalls erforderliche Veränderungsprozesse rechtzeitig zu erkennen und anzustoßen. Die Umfrage erfolgte online in der Zeit vom 2. bis 26. November 2015. Insgesamt wurden 16.055 Ausbildungsbetriebe per E-Mail angeschrieben. Teilgenommen haben 2.796 Unternehmen, die Teilnahmequote liegt somit bei 17,4 %. Diese hohe Beteiligung lässt das große Interesse der Unternehmen an dem Themenkomplex Wirtschaft 4.0 und Berufsbildung erkennen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg (2016)
Zitatform
Hafenrichter, Julia, Silke Hamann, Oliver Thoma, Tanja Buch & Katharina Dengler (2016): Digitalisierung der Arbeitswelt. Folgen für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 03/2016), Nürnberg, 59 S.
Abstract
"Die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg werden im vorliegenden Bericht abgeschätzt, indem berechnet wird, wie stark bestimmte Tätigkeiten innerhalb der Berufe in Baden-Württemberg schon heutzutage potenziell von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden können. Mit 17,4 Prozent fällt der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse, die mit einem sehr hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind, in Baden-Württemberg höher aus als im deutschen Durchschnitt (etwa 15 Prozent). Die höhere Betroffenheit erklärt sich größtenteils durch die spezifische Wirtschaftszweigstruktur in Baden-Württemberg. Das Verarbeitende Gewerbe und damit auch die Produktionsberufe haben hier eine relativ große Bedeutung. Diese Berufe, insbesondere die Fertigungs- und Fertigungstechnischen Berufe, weisen ein hohes Substituierbarkeitspotenzial auf. Die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes Substituierbarkeitspotenzial haben, variiert auf Kreisebene beträchtlich zwischen 9,1 Prozent in Heidelberg und 32,1 Prozent in Tuttlingen. In Stadtkreisen ist die Wirtschaft in der Regel von wenig substituierbaren Dienstleistungsberufen geprägt, so dass nur relativ wenige Tätigkeiten bereits heute potenziell von Computern ersetzt werden können. Die ausgeübten Tätigkeiten der Beschäftigten sind je nach Anforderungsniveau unterschiedlich stark gefährdet, durch Computer ersetzt zu werden. Expertenberufe sind weitestgehend geschützt davor, substituiert zu werden, während Tätigkeiten im Helfer- und Fachkraftbereich diesbezüglich ein höheres Risiko aufweisen. Die Betroffenheit für diese beiden Anforderungsniveaus ist in Baden-Württemberg ausgeprägter als im Bund. Folglich sind die Veränderungen in den Tätigkeitsmustern, der Beschäftigung und der Arbeitslosigkeit hier besonders im Blick zu behalten. Es gilt das Wissen und Können der Arbeitskräfte durch betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote und durch lebenslanges Lernen möglichst auf dem neuesten technologischen Stand zu halten, um den Anforderungen der fortschreitenden Digitalisierung zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Aspekt zurücksetzen
- Gesamtbetrachtungen/Positionen
- Arbeitsformen, Arbeitszeit und Gesundheit
- Qualifikationsanforderungen und Berufe
- Arbeitsplatz- und Beschäftigungseffekte
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- Arbeits- und sozialrechtliche Aspekte / digitale soziale Sicherung
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