matching – Suchprozesse am Arbeitsmarkt
Offene Stellen bei gleichzeitiger Arbeitslosigkeit - was Arbeitsmarkttheorien u. a. mit "unvollkommener Information" begründen, ist für Unternehmen und Arbeitsuchende oft nur schwer nachzuvollziehen: Unternehmen können freie Stellen nicht besetzen, trotzdem finden Arbeitsuchende nur schwer den passenden Job. Wie gestalten sich die Suchprozesse bei Unternehmen und Arbeitsuchenden, welche Konzessionen sind beide Seiten bereit einzugehen, wie lässt sich das "matching" verbessern?
Diese Infoplattform bietet wissenschaftliche Literatur zur theoretischen und empirischen Auseinandersetzung mit dem Thema.
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Literaturhinweis
Job Mismatch and Early Career Success (2025)
Zitatform
Cullen, Julie Berry, Gordon B. Dahl & Richard De Thorpe (2025): Job Mismatch and Early Career Success. (CESifo working paper 12104), München, 47 S.
Abstract
"How does being over- or underqualified at the beginning of a worker's career affect skill acquisition, retention, and promotion? Despite the importance of mismatch for the labor market, self-selection into jobs has made estimating these effects difficult. We overcome endogeneity concerns in the context of the US Air Force, which allocates new enlistees to over 130 different jobs based, in part, on test scores. Using these test scores, we create simulated job assignments based on factors outside of an individual's control: the available slots in upcoming training programs and the quality of other recruits entering at the same time. These factors create quasi-random variation in job assignment and hence how cognitively demanding an individual's job is relative to their own ability. We find that being overqualified for a job causes higher attrition, both during technical training and afterward when individuals are working in their assigned jobs. It also results in more behavioral problems, worse performance evaluations, and lower scores on general knowledge tests about the military taken by all workers. On the other hand, overqualification results in better performance relative to others in the same job: job-specific test scores rise both during technical training and while on the job, and these individuals are more likely to be promoted. Combined, these patterns suggest that overqualified individuals are less motivated, but still outperform others in their same job. Underqualification results in a polar opposite set of findings, suggesting these individuals are motivated to put forth more effort, but still struggle to compete when judged relative to others. Consistent with differential incentives, individuals who are overqualified are in jobs which are less valuable in terms of outside earnings potential, while the reverse is true for those who are underqualified." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Regionaler Mismatch: Arbeitskräftemobilität steigern (2025)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Andreas Mense & Katja Wolf (2025): Regionaler Mismatch: Arbeitskräftemobilität steigern. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 10, S. 690-690., 2025-10-16. DOI:10.2478/wd-2025-0176
Abstract
"Arbeitslose und passende offene Stellen sind in Deutschland oft räumlich voneinander getrennt. Die dynamischsten Arbeitsmärkte finden sich in Großstädten wie Berlin, Hamburg, München und generell im Süden, wo die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stetig wächst. Demgegenüber stehen hohe Arbeitslosenquoten in Städten wie Gelsenkirchen oder Bremerhaven, sowie in ländlichen Regionen Ostdeutschlands, Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens. Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, betonte auf der diesjährigen Tagung des Vereins für Socialpolitik, dass die geringe Mobilität – vor allem infolge von Wohnungsknappheit in den Ballungsräumen – die Vermittlung von Arbeitskräften erschwere." (Textauszug, IAB-Doku)
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Arbeitsplatzattraktivität: Zwischen Wunsch und Versprechen: Eine Analyse auf Basis der IW-Beschäftigtenbefragung und Online-Stellenanzeigen (2025)
Engler, Jan; Mertens, Armin; Stettes, Oliver;Zitatform
Engler, Jan, Armin Mertens & Oliver Stettes (2025): Arbeitsplatzattraktivität: Zwischen Wunsch und Versprechen. Eine Analyse auf Basis der IW-Beschäftigtenbefragung und Online-Stellenanzeigen. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,53), Köln, 50 S.
Abstract
"Auch wenn die Arbeitsnachfrage in jüngster Vergangenheit gesunken ist und die Arbeitslosigkeit zugenommen hat, wodurch ein potenziell größeres Arbeitsangebot besteht, fällt es Unternehmen weiterhin schwer, offene Stellen adäquat zu besetzen. Zusätzlich wird, bedingt durch den demografischen Wandel, auch der Mangel an Fachkräften mit qualifizierter Berufsausbildung in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie Unternehmen sich im Ringen um qualifiziertes Personal behaupten können. Betriebliche Zusatzleistungen, die über das Gehalt hinausgehen, können bei der Entscheidung von Bewerberinnen und Bewerbern den Unterschied machen. Hierbei stellt sich die Frage, was Arbeitgeber aus Sicht von Beschäftigten attraktiv macht, und mit welchen Arbeitsplatzmerkmalen Unternehmen werben, um sich von Wettbewerbern um Arbeitskräfte abzuheben. Auf Basis der IW-Beschäftigtenbefragung 2024 und einer KI-gestützten Analyse von Stellenanzeigen untersucht die Studie die Diskrepanz zwischen den Arbeitsplatzpräferenzen von Beschäftigten und den von Unternehmen beworbenen Merkmalen. Im Ergebnis zeigt sich, dass Arbeitsplatzmerkmale wie Beschäftigungssicherheit, die Möglichkeit, Wissen und Können einzubringen, kurze Pendelzeiten, betriebliche Altersversorgung und eine Tarifbindung sowohl von Beschäftigten als auch in Stellenanzeigen häufig genannt werden. Unterschiede in Präferenzen bestehen je nach Geschlecht, Alter, Grad der Behinderung und Qualifikationsniveau. Für jüngere Beschäftigte sind Angebote in der betrieblichen Altersversorgung besonders relevant, für ältere dagegen eine Tarifbindung des Betriebs. Beide Merkmale werden auch von Menschen mit Behinderung als wichtig erachtet. Wechselbereite Beschäftigte zeigen keine signifikant anderen Präferenzen. Mit guten Transformationserfahrungen beim bisherigen Arbeitgeber steigen die Ansprüche. Auch wenn das Muster von Arbeitsplatzmerkmalen, die in Stellenausschreibungen beworben werden, in großen Teilen dem Bewertungsraster von Beschäftigten entspricht, fällt bei der Gegenüberstellung auf, dass mit einer leistungsabhängigen Vergütung und großen Entscheidungsspielräumen zwei Charakteristika zwar einen hohen Stellenwert bei Beschäftigten einnehmen, von Unternehmen aber nur relativ zurückhaltend hervorgehoben werden. Hier stellt sich die Frage, ob eine leistungsabhängige Vergütung als Teilkomponente des Gehalts erst im Nachgang zu erfolgten Bewerbungen und im Rahmen von Vorstellungsgesprächen genannt wird. Ebenso bleibt die Frage offen, ob große Entscheidungsspielräume eher implizit von Unternehmen kommuniziert werden (z. B. im Verbund mit der Stellenbezeichnung Führungskraft, Leitung etc.) und deshalb methodisch schwerer erfasst werden können. Insgesamt zeigt die Analyse deutliche Unterschiede sowohl innerhalb der Präferenzen von Beschäftigten als auch in den beworbenen Arbeitsplatzmerkmalen in Stellenanzeigen auf. Da sich diese Präferenzen sowohl nach Alter, Geschlecht, Grad der Behinderung und Qualifikationsniveau, aber auch hinsichtlich der Branchenzugehörigkeit, Führungsverantwortung und KI-Einsatz zum Teil deutlich unterscheiden, sollten Unternehmen bei der Gestaltung von Stellenanzeigen die Präferenzen spezifischer Beschäftigtengruppen bewusst sein. Die Studie liefert wichtige Hinweise darauf, wo Unternehmen die Wünsche potenzieller Bewerberinnen und Bewerber bereits adäquat berücksichtigen und wo noch Potenziale bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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How to Attract Talent? Field-Experimental Evidence on Emphasizing Flexibility and Career Opportunities in Job Advertisements (2025)
Zitatform
Fuchs, Larissa, Matthias Heinz, Pia Pinger & Max Thon (2025): How to Attract Talent? Field-Experimental Evidence on Emphasizing Flexibility and Career Opportunities in Job Advertisements. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 20916), London, 80 S.
Abstract
"We conduct a randomized controlled trial (RCT) with a leading technology firm to study how highlighting flexibility and career advancement in job advertisements causally affects the applicant pool. Highlighting career advancement increases the number of applications from men for entry-level positions and attracts additional applicants with strong qualifications and a good fit, which in turn leads to more interview invitations. By contrast, highlighting flexibility increases applications from both women and men at the entry level but provides limited evidence of attracting higher-quality or better-fit applicants. A complementary survey experiment among STEM students shows how job advertisements shape beliefs about the firm’s job characteristics and work environment. Overall, our results show that the amenities firms choose to highlight can powerfully influence both the size and characteristics of their applicant pool." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Output costs of education and skill mismatch in OECD countries (2025)
Zitatform
Garibaldi, Pietro, Pedro Gomes & Thepthida Sopraseuth (2025): Output costs of education and skill mismatch in OECD countries. In: Economics Letters, Jg. 250. DOI:10.1016/j.econlet.2025.112278
Abstract
"We quantify the output costs of education and skills mismatch for 17 OECD economies, using a calibrated model of vertical mismatch. Eliminating the frictions generating mismatch would raise output by 3% to 4% on average, varying between 0.5% to 9% across countries. Although the education and skill mismatch measures are constructed using different methods and differ in size, the output costs are similar between the two measures." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))
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Fast sechs von zehn Betrieben gingen im ersten Halbjahr 2024 Kompromisse bei der Einstellung von Fachkräften ein (2025)
Grau, Katrin; Schwengler, Barbara; Leber, Ute;Zitatform
Grau, Katrin, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Fast sechs von zehn Betrieben gingen im ersten Halbjahr 2024 Kompromisse bei der Einstellung von Fachkräften ein. In: IAB-Forum H. 10.12.2025, 2025-12-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251210.01
Abstract
"Die Rekrutierung von Fachkräften stellt die Betriebe weiterhin vor große Herausforderungen. Viele Stellen für qualifizierte Tätigkeiten bleiben unbesetzt, und auch wenn Betriebe Personal einstellen, entspricht deren Profil nicht immer den betrieblichen Vorstellungen. Daher geht der Großteil der Betriebe bei der Einstellung von Fachkräften Kompromisse ein. Besonders häufig akzeptieren sie einen höheren Einarbeitungsaufwand." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Estimation of the wage offer distribution using both accepted and rejected offers (2025)
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Guo, Junjie (2025): Estimation of the wage offer distribution using both accepted and rejected offers. In: Labour Economics, Jg. 96. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102756
Abstract
"This paper estimates the wage offer distribution using workers who received multiple offers in a short period of time, including both accepted and rejected offers. We show that, after accounting for worker heterogeneity and measurement error, each wage offer is a random draw from the same distribution, and a normal distribution with a standard deviation of 0.137 is consistent with data. The dispersion is smaller than most estimates in the literature, increasing in the unemployment rate for workers without a bachelor’s degree, but not significantly related to a worker’s age or employment status." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))
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Search and multiple jobholding (2025)
Zitatform
Lalé, Etienne (2025): Search and multiple jobholding. In: Economic Theory, Jg. 80, H. 3, S. 891-939. DOI:10.1007/s00199-025-01647-3
Abstract
"This paper develops an equilibrium model of the labor market that incorporates hours worked, off- and on-the-job search, and both single and multiple jobholders. Central to the model’s mechanism is that taking on a second job ties the worker to her primary employer, while simultaneously providing the worker with a stronger outside option when bargaining with the secondary employer. The model quantitatively accounts for both the incidence of multiple jobholding and worker flows in and out of second jobs. It also sheds light on how multiple jobholding shapes outcomes that are typically the focus of search models. Multiple jobholding has opposing effects on job-to-job transitions, which largely offset each other. At the same time, the option of holding second jobs extends the survival of a worker’s main job, thereby reducing job separations and increasing the employment rate. These findings have significant implications for calibrating standard search models that ignore multiple jobholding." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Workplace variation in migrant job searches: cohesion unites, bonuses do not divide (2025)
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Mandemakers, Luuk, Eva Jaspers & Tanja van der Lippe (2025): Workplace variation in migrant job searches: cohesion unites, bonuses do not divide. In: European Societies, S. 1-46. DOI:10.1162/euso.a.70
Abstract
"Dutch workplaces suffer from labor shortages and interest in diverse workforces is growing, making the retention of employees with a migration background vital. Yet, migrant employees continue to experience exclusion in the workplace, making them more prone to search for different jobs than non-migrant employees. This article is novel as it locates drivers of migrant job searches at the organizational level and examines the impact of indicators of relative distances between groups within organizations. First it assesses whether workplace cohesion mitigates differences between migrant and non-migrant employees, as cohesion may reduce intergroup distances through positive inter-ethnic contact. Second, it is examined whether workplaces that divide resources through bonus payment systems have lager job search disparities, as in such workplaces individual performance based incentives may reinforce intergroup conflict. Using unique employer-employee linked data from the Netherlands, this research finds that migrants search for jobs more often than non-migrants, that being part of cohesive workplaces as a migrant mitigates this gap and that the prevalence of bonus payment systems has no effect. To retain migrant employees and to improve the diversity of workforces, organizations should invest in increasing workplace cohesion. Further implications for theory, research and practice are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fiscal tightening and skills mismatch (2025)
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Mavrigiannakis, Konstantinos, Andreas Vasilatos & Eugenia Vella (2025): Fiscal tightening and skills mismatch. In: European Economic Review, Jg. 174. DOI:10.1016/j.euroecorev.2025.104984
Abstract
"The paper establishes a new link between fiscal tightening and the vertical skills mismatch rate, defined as the share of over-qualified workers. Using cross-country evidence for Europe, we show that fiscal tightening can increase skills mismatch. We then introduce the latter in a DSGE model with heterogeneous households, capital-skill complementarity (CSC) and labor frictions. We calibrate the model for Greece, where the over-qualification rate exceeds one-third. A fiscal tightening shock raises the mismatch rate in the model, in line also with SVAR analysis. Skills mismatch can act as a buffer for high-skilled workers during recessions induced by tax shocks and is more counter-cyclical when CSC is weak. We also use the model to conduct welfare and policy analyses." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))
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Beschäftigungsaufnahmen von Personen in der Grundsicherung: Entfernung zwischen bisherigem Wohnort und Arbeitsort (2025)
Zitatform
Mense, Andreas & Katja Wolf (2025): Beschäftigungsaufnahmen von Personen in der Grundsicherung: Entfernung zwischen bisherigem Wohnort und Arbeitsort. (IAB-Forschungsbericht 16/2025), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2516
Abstract
"Vor dem Hintergrund aktueller Reformüberlegungen zur Zumutbarkeit von Arbeit nach § 10 SGB II untersucht dieser Forschungsbericht, welche Entfernungen zwischen Wohnort und Arbeitsort bei Beschäftigungsaufnahmen von Personen im Grundsicherungsbezug typischerweise auftreten. Im Fokus stehen dabei systematische Unterschiede nach Personengruppen. Grundlage der Analysen sind administrative Daten aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) und der Leistungshistorik Grundsicherung (LHG) für das Jahr 2022. Untersucht werden erwerbsfähige Leistungsberechtigte im SGB II, die aus dem Grundsicherungsbezug heraus eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen haben. Ergänzend werden Befragungsdaten aus der ersten Welle des Online-Panel for Labour Market Research (OPAL) des IAB verwendet, um das beobachtete Verhalten mit den Selbstangaben von Grundsicherungsbeziehenden zu ihrem Arbeitssuchverhalten abzugleichen. Die Mehrheit nimmt eine Beschäftigung in Wohnortnähe auf. In 69 Prozent der Fälle liegt der Arbeitsort weniger als 15 km entfernt, in 17 Prozent zwischen 15 und 50 km. Gleichzeitig nimmt ein nicht unerheblicher Anteil auch größere Distanzen in Kauf: In 8,7 % der Fälle liegt der neue Arbeitsort mehr als 100 km vom bisherigen Wohnort entfernt. Die durchschnittliche Entfernung variiert deutlich zwischen unterschiedlichen Personengruppen. Alleinerziehende, Eltern minderjähriger Kinder, Ältere sowie Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen nehmen im Mittel kürzere Distanzen in Kauf. Auch Teilzeitbeschäftigte verbleiben häufiger in der Nähe ihres bisherigen Wohnorts. Umgekehrt nehmen junge, alleinstehende oder hochqualifizierte Personen im Mittel Arbeitsstellen in durchschnittlich größerer Entfernung an. Ähnliche Unterschiede zeigen sich auch bei der Wahrscheinlichkeit, eine Beschäftigung in mehr als 100 km Entfernung aufzunehmen. Die meisten dürften dafür umziehen. Die Analysen basieren auf multivariaten Regressionsmodellen, die eine Vielzahl potenziell relevanter Merkmale kontrollieren. Die Unterschiede zwischen den Gruppen bleiben auch nach Kontrolle dieser Merkmale bestehen und decken sich mit den Ausnahmeregelungen des § 10 Abs. 2 SGB II. Diese sehen vor, dass bei der Prüfung der Zumutbarkeit persönliche, familiäre und gesundheitliche Gründe zu berücksichtigen sind. Die OPAL-Befragungsdaten bestätigen diese Befunde tendenziell. So zeigen sich ähnliche gruppenspezifische Muster bei der Selbsteinschätzung zur Bereitschaft, längere Pendelzeiten oder einen Umzug in Kauf zu nehmen. Frauen, ältere Personen, Alleinerziehende und Personen, die eine Teilzeitbeschäftigung suchen, geben seltener an, für eine Stelle über 60 Minuten pendeln oder umziehen zu wollen. Gleichzeitig zeigen Personen mit Hochschulabschluss sowie ausländischer Staatsangehörigkeit eine höhere Bereitschaft zu räumlicher Mobilität. Die in den administrativen Daten erkennbaren Unterschiede in den Entfernungen zwischen Wohn- und Arbeitsort lassen sich also durch Unterschiede im Arbeitssuchverhalten plausibel erklären. Diese Befunde lassen sich weniger als Folge der aktuellen gesetzlichen Ausnahmeregelungen interpretieren, sondern vielmehr als deren empirische Grundlage: Denn § 10 SGB II trägt den gruppenspezifisch variierenden Mobilitätsmöglichkeiten Rechnung. Die Ausnahmetatbestände in § 10 SGB II wurden eben gerade deshalb geschaffen, weil Alleinerziehende und andere räumlich weniger mobile Personen seltener weite Pendelwege oder einen Umzug in Kauf nehmen können oder wollen. Es erscheint daher sinnvoll, bestehende Mobilitätshemmnisse gezielt abzubauen, die Bereitschaft zu überregionaler Mobilität bei der Vermittlung zu berücksichtigen und so individuelle Vermittlungsstrategien zu stärken. Zudem sollte die Politik die institutionellen Rahmenbedingungen – etwa Möglichkeiten zur Kinderbetreuung, den Wohnungsmarkt, und die Verkehrssituation – in den Blick nehmen, um die Mobilitätsbereitschaft zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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What makes a good place to work? The effect of internal corporate social responsibility on word-of-mouth for employers (2025)
Zitatform
Mutter, Anna, Jasmin Afrahi & Thomas Armbrüster (2025): What makes a good place to work? The effect of internal corporate social responsibility on word-of-mouth for employers. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 36, H. 11, S. 1807-1833. DOI:10.1080/09585192.2025.2534339
Abstract
"Word-of-mouth for employers (WOME; i.e., employees talking positively about their employer organization) is a valuable corporate means of recruitment in times of employee shortage and war for talent. However, research on the determinants of WOME is fragmented, and the identification of success factors is incomplete. Based on research on word-of-mouth mechanisms and social exchange theory, which explains exchange relationships between sender and receiver, we elaborate on a model of WOME that comprises classic and emerging factors of workplace attractiveness (monetary compensation, work environment, and workplace fun) and internal corporate social responsibility (ICSR). We hypothesize that ICSR exhibits the greatest explanatory power for WOME. We tested our assumption with a data set of 132,995 participants from 13 industrial sectors in Germany and ran a multiple linear regression analysis with four independent variables and WOME as the dependent variable. ICSR proved to have the greatest effect on WOME, which we consider a result of employees’ interest in a fair exchange relationship with their employers, followed by workplace fun, the work environment, and monetary compensation. We discuss the results in terms of the above-mentioned theories and point out directions for future research as well as practical implications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Business cycle models with labour market frictions: the role of the matching function (2025)
Naraidoo, Ruthira; Paez-Farrell, Juan;Zitatform
Naraidoo, Ruthira & Juan Paez-Farrell (2025): Business cycle models with labour market frictions: the role of the matching function. (Sheffield economic research paper series / The University of Sheffield, Department of Economics 2025006), Sheffield, 25 S.
Abstract
"Standard business cycle models with search and matching frictions in the labour market increasingly rely on the assumption that firms face hiring, as opposed to, search costs in recruiting workers. We show that although this modification im-proves the model's empirical performance, it causes the matching function to play no role in macroeconomic dynamics. Assuming both costs can overcome this short-coming but for reasonable parameter values it implies that matching efficiency shocks have no effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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More Than a Match: “Fit” as a Tool in Hiring Decisions (2025)
Zitatform
Nichols, Bethany J., David S. Pedulla & Jeff T. Sheng (2025): More Than a Match: “Fit” as a Tool in Hiring Decisions. In: Work and occupations, Jg. 52, H. 2, S. 175-203. DOI:10.1177/07308884231214279
Abstract
"The concept of “fit” has become important for understanding hiring decisions and labor market outcomes. While social scientists have explored how fit functions as a legitimized evaluative criterion to match candidates to jobs in the hiring process, less is known about how fit functions as a hiring tool to aid in decision-making when hiring decisions cannot—or should not—be justified. Drawing on in-depth interviews with 53 hiring professionals, we develop a theoretical argument that hiring professionals can use fit as a tool to circumvent legitimized hiring criteria and justify their hiring goals. Specifically, we show how hiring professionals use fit as a tool to explain their hiring decisions when these decisions cannot or should not be justified and we outline two mechanisms through which this process occurs: (1) fit as a tool for circumventing human capital concerns, and (2) fit as a tool to circumvent hiring policies based upon social characteristics. We argue that fit is more than an evaluative criterion for matching individuals to jobs. Hiring professionals deploy fit as a tool to justify their decisions amid uncertainty and constraint. Fit, then, becomes a placeholder when these hiring decisions are not able to be justified through legitimized means. Our findings reveal some of the potential negative consequences of using fit during the hiring process and contribute important theoretical insights about the role of fit in scholarship on inequality and labor markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Post-pandemic recovery: Search and matching, market power, and endogenous labor demand (2025)
Zitatform
Platonov, Konstantin (2025): Post-pandemic recovery: Search and matching, market power, and endogenous labor demand. In: Economic Modelling, Jg. 151. DOI:10.1016/j.econmod.2025.107183
Abstract
"Following the COVID-19 pandemic, United States (US) output rebounded quickly, labor productivity rose above pre-pandemic levels, profit rates increased, and the labor market tightened, all despite high unemployment. These observations can be reconciled in a search and matching model of the labor market with two new assumptions of strong firm market power and endogenous labor demand. Market power encourages firm entry when prices rise, while endogenous labor demand enables firms to adapt to shocks rather than shut down. Two regimes arise: one with weak market power, representing the pre-pandemic era and another with strong market power, explaining the post-pandemic recovery. Under strong market power, firm entry drives recovery following recessions, the labor market becomes tight, wages and producer prices rise, and the average firm size shrinks, which is consistent with the post-pandemic data. This study demonstrates how a typical business cycle can be reconciled with US post-pandemic recovery within a unified model, highlighting the non-trivial role of firms’ market power in shaping macroeconomic outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author. Published by Elsevier B.V.) ((en))
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Testing for wage-specific search intensity (2025)
Zitatform
Rendon, Silvio (2025): Testing for wage-specific search intensity. In: Journal for labour market research, Jg. 59. DOI:10.1186/s12651-024-00389-4
Abstract
"Most job search intensity models assume uniform search effort across all potential wage offers. I depart from this conventional assumption by proposing that agents allocate wage-specific search intensity, strategically avoiding effort on low-paying, unacceptable jobs or high-paying, improbable ones. This alternative model generates wage distributions at acceptance that differ markedly from the truncated distributions typical of models with constant arrival rates for wage offers. I leverage these distinct empirical predictions to develop two new nonparametric tests, applied to NLSY97 data, both of which reject the hypothesis of constant search intensity across wages. Furthermore, I estimate the structural parameters identifiable in each model, revealing that wage-specific search leads to greater total search effort, faster transitions into the upper tail of the wage distribution, and ultimately higher accepted wages—more than a 25% increase following unemployment. For low wages, the classic random search model delivers a fair replication of the actual data, but for higher wages targeted search is better. Wage-specific search suggests that job seekers not only need to search more, but also search better. This insight has important implications for employment policy, particularly in promoting job search literacy among the unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Anonymous job applications and hiring discrimination: Blind recruitment can level the playing field in access to jobs but cannot prevent all forms of discrimination (2025)
Zitatform
Rinne, Ulf (2025): Anonymous job applications and hiring discrimination. Blind recruitment can level the playing field in access to jobs but cannot prevent all forms of discrimination. (IZA world of labor 48,3), Bonn, o. Sz. DOI:10.15185/izawol.48.v3
Abstract
"Anonymisierte Bewerbungsverfahren sind potenziell geeignet, Einstellungshindernisse aufgrund von Diskriminierung einzelner Arbeitsmarktgruppen abzubauen. Bei effektiver Umsetzung sorgen solche Verfahren für Chancengleichheit im Bewerbungsprozess, da sie den Fokus der Personalentscheider auf die Qualifikationen und Fähigkeiten der Bewerber lenken. Allerdings sind anonyme Bewerbungen weder in allen Fällen sinnvoll umsetzbar, noch können sie jegliche Form der Bewerberdiskriminierung verhindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA world of labor, 454 -
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024 (2025)
Sielschott, Stephan; Lauxen, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Sielschott, Stephan, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2025): Betriebliche Ausbildung. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024. (IAB-Betriebspanel Hessen 2/2024), Frankfurt am Main, 24 S.
Abstract
"In den kommenden Jahren gehen in Deutschland und in Hessen viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den geburtenstarken Jahrgängen in den Ruhestand, während kleinere Alterskohorten nachrücken. Bis zum Jahr 2030 könnten in Hessen gut 240.000 Fachkräfte fehlen. Zwei Drittel davon werden voraussichtlich Fachkräfte mit Berufsabschluss und ein Drittel Fachkräfte mit akademischem Abschluss sein. Gleichzeitig wird bei den Arbeitskräften ohne Berufs- oder Studienabschluss ein Überhang von knapp 18.000 Personen prognostiziert (Larsen et al. 2024). Für Wirtschaft und Gesellschaft ergibt sich somit die doppelte Herausforderung, einerseits die Gewinnung und Bindung von Fachkräften mit Berufs- oder Studienabschluss zu organisieren und andererseits Arbeitslosigkeit bei Arbeitskräften ohne Berufs- und Studienabschluss entgegenzuwirken. Die Berufsausbildung bildet ein zentrales Handlungsfeld bezüglich beider Herausforderungen. Das von der Hessischen Landesregierung initiierte und im April 2025 bis 2029 verlängerte „Bündnis Ausbildung Hessen“ zielt ausdrücklich darauf ab, Fachkräftesicherung durch duale berufliche Ausbildung voranzutreiben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der „Unterstützung von individuell oder strukturell benachteiligten Menschen, die am Übergang von der Schule in den Beruf oft vor zusätzlichen Herausforderungen stehen“ (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum 2025). In Deutschland ist die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge für duale Ausbildungsstellen im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent gestiegen, in Hessen sogar um 6 Prozent auf knapp 36.000. Dabei nahm die Anzahl der Neuverträge in Industrie und Handel um 6 Prozent, im Handwerk sogar um 7 Prozent zu. Das Vor-Corona-Niveau konnte damit aber immer noch nicht wieder erreicht werden. Abermals zurückgegangen – in Hessen wie im Bund – ist die Zahl der dual ausbildenden Betriebe. In Hessen ist der Rückgang um 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf gut 30.000 Betriebe allein auf Kleinstbetriebe mit bis zu 9 Beschäftigten zurückzuführen (Kuse 2024). Hier stellt sich die Frage, inwieweit Betriebe nicht ausbilden dürfen oder wollen und welche Gründe sie ggf. für ihren Ausbildungsverzicht geltend machen. Der Berufsbildungsbericht 2024 zeigt für den Bund, dass Betriebe mit freien Ausbildungsplätzen und noch unversorgte Bewerbende im Jahr 2023 häufig nicht zueinander gefunden haben (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2024). Ohne Ausbildungsplatz und in der Folge ohne beruflichen Abschluss bleiben insbesondere junge Erwachsene, die keinen Schulabschluss erreicht haben. Das hat Folgen: Die Arbeitslosenquote von Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung fiel nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (2024) im Jahr 2023 mehr als sechs Mal so hoch aus wie bei Personen mit beruflichem oder akademischem Abschluss. In Hessen lag der Anteil der Schulabgehenden ohne Hauptschulabschluss im Jahr 2023 bei 6 Prozent (Statistisches Bundesamt 2024). Es stellt sich die Frage, inwieweit Betriebe bereit sind, Kompromisse einzugehen, indem freie Ausbildungsplätze an Bewerbende ohne Schulabschluss vergeben werden und welche Voraussetzungen hierfür gegeben sein müssen. Die Auswertungen zum IAB-Betriebspanel 2024 stehen unter dem Rahmenthema „Betrieblicher Alltag zwischen (schmerzhaften) Kompromissen und neuen Herausforderungen in den Betrieben in Hessen“. Der erste Report hat die aktuelle Personalsituation der Betriebe in Hessen in den Blick genommen. Der hier vorliegende zweite Report fokussiert auf die betriebliche Ausbildung. Kapitel 1 widmet sich der Ausbildungsbeteiligung der Betriebe und den im abgeschlossenen Ausbildungsjahr 2023/24 angebotenen und besetzten bzw. nicht besetzten Ausbildungsplätzen. Anschließend thematisiert Kapitel 2 Ausbildungsabschlüsse und Übernahmequoten. Im dritten Kapitel erfolgt eine Analyse der im neuen Ausbildungsjahr 2024/25 abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Kapitel 4 untersucht die Berücksichtigung von Bewerberinnen und Bewerbern ohne Schulabschluss bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen, und in Kapitel 5 werden die Gründe für den Ausbildungsverzicht ausbildungsberechtigter Betriebe analysiert. Der Report wird mit einem Resümee abgeschlossen." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Infografiken -
Literaturhinweis
"IAB-Kompetenz-Kompass“ Bereitstellung von Stellentext-Daten als strukturierter Datensatz (2025)
Stops, Michael ; Klevinghaus, Hauke; Raabe, Pauline; Malfertheiner, Verena; Heckel, Marie-Christine; Metzger, Lina-Jeanette ; Heß, Pascal ; Peede, Lennert; EzElDin, Asma Ahmed; Ungerer, Kathrin;Zitatform
Stops, Michael, Asma Ahmed EzElDin, Marie-Christine Heckel, Pascal Heß, Hauke Klevinghaus, Verena Malfertheiner, Lina-Jeanette Metzger & Lennert Peede (2025): "IAB-Kompetenz-Kompass“ Bereitstellung von Stellentext-Daten als strukturierter Datensatz. (IAB-Forschungsbericht 01/2025), Nürnberg, 259 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2501
Abstract
"Dieser Forschungsbericht beschreibt die Ergebnisse eines zweijährigen Projektes, in dem Methoden zur Gewinnung von strukturierten Informationen aus Stellenanzeigen weiterentwickelt und neu erarbeitet wurden. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen der Datenlabor-Initiative der Bundesregierung mit Mitteln des Programms „NextGenerationEU“ der Europäischen Union ermöglicht und baut auf der „Machbarkeitsstudie Kompetenz-Kompass“ auf (Stops et al., 2020). Im Rahmen dieses Projekts wurde ein Datensatz erstellt, der auf allen zwischen April 2019 und Dezember 2023 zugegangenen Stellenanzeigen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) basiert, die auf der Stellenwebseite der BA veröffentlicht oder für die ein Vermittlungsauftrag für die BA bestand. Aus Vergleichen mit der IAB-Stellenerhebung geht hervor, dass der Datensatz Analysen zu vielen Fragestellungen erlaubt, die repräsentativ für den deutschen Arbeitsmarkt sind. Wir beschreiben die Entwicklung der Nachfrage nach fachlichen Kompetenzen; Sprachkenntnissen; Kompetenzen, die mit Technologien der Künstlichen Intelligenz sowie Wasserstofftechnologie im Zusammenhang stehen. Außerdem untersuchen wir das Angebot an Home-Office. Der Bericht schließt mit einem Ausblick auf die mögliche inhaltliche und methodische Weiterentwicklung der Forschung mit Stellendaten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Optimal unemployment insurance with multiple applications (2025)
Wee, Shu Lin;Zitatform
Wee, Shu Lin (2025): Optimal unemployment insurance with multiple applications. In: Journal of monetary economics, Jg. 154. DOI:10.1016/j.jmoneco.2025.103798
Abstract
"This paper examines how unemployment transfers should be allocated over the business cycle. When risk-averse workers can submit multiple applications, the optimal UI policy is countercyclical. In contrast, optimal policy in a standard search model featuring one-to-one matching is procyclical. In the latter, more generous UI during a downturn discourages search effort, dampening job creation. In the former, decreased search effort aids job creation. Because firms cannot coordinate and commit to not making the same worker an offer, lower search effort by reducing the number of applications sent mitigates this coordination friction. This in turn boosts job creation incentives, supporting employment outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author. Published by Elsevier B.V.) ((en))
