Arbeitsmarkt Gesundheit und Pflege
Der steigende Kostendruck, die zunehmende Ökonomisierung, der Fachkräftemangel und die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie führen im Gesundheitswesen zu einer hohen Arbeitsbelastung und -verdichtung für Beschäftigte. Dies hat zu einem Anstieg von Fehlzeiten, Fluktuation und vorzeitigem Ausscheiden aus dem Beruf geführt. Gleichzeitig steigt aufgrund der steigenden Lebenserwartung und Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen der Bedarf an Ärzten, Ärztinnen und qualifiziertem Pflegepersonal. Angesichts dieser Herausforderungen bietet das Themendossier eine Auswahl an wissenschaftlichen und praxisorientierten Befunden zu Beschäftigung, Qualifikationsbedarf und Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Pflegesektor.
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Veröffentlichungen zur Situation von Live-in-Kräften finden sie im Themendossier 24-Stunden-Betreuung für Menschen mit Pflegebedarf – Beschäftigungssituation der Live-ins.
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Soziale Berufe: Pflegejobs ohne Perspektive (24.10.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 16/2013: Ein Vergleich mit der Lage in Schweden zeigt: Hierzulande ist die Altenpflege ein relativ unattraktiver Beruf, in dem viele Beschäftigte nicht lange und nicht kontinuierlich tätig sind.
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DIHK Report Gesundheitswirtschaft Frühsommer 2013 (12.08.2013)
Deutscher Industrie- und HandelskammertagBeschreibung
Der DIHK rechnet bei der Beschäftigungsentwicklung für das Jahr 2013 insgesamt mit einem Zuwachs von 60.000 Stellen in der Gesundheitswirtschaft.
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Arbeitsbedingungen - Kostendruck dominiert soziale Berufe (02.05.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Beitrag in Böckler-Impuls 06/2013: Mehr als drei Millionen Menschen arbeiten laut Statistischem Bundesamt in Gesundheits-, Sozial- und Erziehungsberufen. Die Branchen, in denen sie tätig sind, stehen unter dem Druck einer zunehmenden Ökonomisierung, stellen die Autoren fest.
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Philippinische Pflegekräfte für Deutschland (25.03.2013)
Bundesministerium für Arbeit und SozialesBeschreibung
Aktuell gibt es etwa 10.000 offene Stellen für Altenpflegerinnen und Altenpfleger. Um den Bedarf zu decken, ist am 19. März in Manila (Philippinen) eine Vermittlungsabsprache zwischen der Zentrale für Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit und der Arbeitsverwaltung der Philippinen unterzeichnet worden.
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Grafik: Personal in der stationären und ambulanten Pflege 1999 - 2011 nach Beschäftigungsverhältnissen (01.03.2013)
Sozialpolitik aktuellBeschreibung
Die statistischen Informationen von "Sozialpolitik aktuell" zum Personal in der Pflege 1999-2011 zeigen, dass der Zuwachs nur bei den Teilzeitbeschäftigten den wachsenden Bedarf nicht ausgleicht.
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2011: Beschäftigung im Gesundheitswesen um 1,8 % gestiegen (31.01.2013)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Zum 31. Dezember 2011 waren rund 4,9 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder neunte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es 2011 rund 87 000 mehr Arbeitsplätze im Gesundheitswesen als 2010. Das entspricht einem Beschäftigungswachstum von 1,8 %.
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Beschäftigung im Gesundheitswesen (31.01.2013)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Hier finden Sie gestaltbare Tabellen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (Statistisches Bundesamt) nach Art der Beschäftigung und Berufen mit den Gliederungsmerkmalen Jahre, Deutschland, Alter, Geschlecht, Art der Beschäftigung, Berufe 2000-2011.
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Gesundheitswirtschaft: Eine Branche mit Zukunft (10.01.2013)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 2 vom 10.01.2013: Einerseits wird die demografische Entwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung zu höheren Kosten führen. Andererseits entstehen in der Gesundheitswirtschaft neue Jobs – für Akademiker ebenso wie für im Beruf ausgebildete Fachkräfte.
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Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege 2012 - 2015 (17.12.2012)
Bundesministerium für Bildung und ForschungBeschreibung
Startschuss für die Umsetzung der "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege" am 13.12.12. Zu den vielfältigen Zielvereinbarungen gehören unter anderem die Steigerung der Ausbildungszahlen in jedem Jahr der Ausbildungsoffensive um zehn Prozent, die Wiedereinführung der dreijährigen Umschulungsförderung durch die Bundesagentur für Arbeit (BA), die Nachqualifizierung zur Altenpflegefachkraft, die Steigerung der Attraktivität des Berufsfeldes und eine Kampagne zur verstärkten Wertschätzung dieses Berufsfeldes in der Gesellschaft. Hier finden Sie den Vereinbarungstext.
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21 % der Ausbildungsanfänger in Pflegeberufe sind männlich (30.10.2012)
Statistisches BundesamtBeschreibung
In Deutschland werden Pflegeberufe nach wie vor in erster Linie von jungen Frauen erlernt: Im Jahr 2011 waren nur 21 % der Jugendlichen, die eine Ausbildung in einem Pflegeberuf begonnen haben, männlich. (Zahl der Woche, Statistisches Bundesamt 23.10.12)
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Pflegefachkräftemangel (13.08.2012)
Bundesministerium für GesundheitBeschreibung
Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zur geplanten Initiative gegen den Fachkräftemangel in der Pflege.
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Eckpunkte zur Vorbereitung eines Entwurfs eines neuen Pflegeberufegesetzes (13.08.2012)
Bundesministerium für GesundheitBeschreibung
Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Weiterentwicklung der Pflegeberufe“ hat Eckpunkte zu wesentlichen Aspekten eines neuen Pflegeberufegesetzes entwickelt, die in die öffentliche Fachdiskussion eingebracht werden und die Grundlage für den weiteren politischen Entscheidungsprozess zur Vorbereitung eines Gesetzentwurfs bilden sollen. (März 2012)
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54 200 Jugendliche haben 2010 eine Ausbildung in einem Pflegeberuf begonnen (17.07.2012)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Insgesamt ist gegenüber 2000 die Zahl der Ausbildungsanfänger und -anfängerinnen im Pflegebereich um 32 % gestiegen. Bei Frauen betrug der Anstieg 24 %, bei Männern 74 %. (Destatis - Zahl der Woche vom 17.07.2012)
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Pflegedienstleistungen: Berufe mit Zukunft (28.06.2012)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 19 vom 10. Mai 2012: Rund 1,6 Millionen professionelle Pflegekräfte kümmern sich in Deutschland um Kranke, Alte, Behinderte oder andere hilfebedürftige Menschen. Die Branche könnte sogar noch mehr Mitarbeiter beschäftigen – wenn es genügend Fachkräfte gäbe.
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Arbeitskräftebedarf und Personalentwicklung in der Pflege. Untersuchung von Arbeitsmarkt, Qualifikationsanforderungen, Beschäftigungssituation und Arbeitsbedingungen im Land Bremen (01.01.2012)
Institut Arbeit und Wirtschaft an der Universität BremenMedjedovic, IrenaQuelle: Projektbeschreibung beim iawBeschreibung
Demografisch bedingt steigt die Nachfrage nach Dienstleistungen in der Pflege. Es zeichnet sich jedoch ein Fachkräftemangel in den Pflegeberufen ab. Als Basis für gezielte Maßnahmen wird eine systematische Untersuchung der aktuellen Personal- und Beschäftigungssituation, des Qualifizierungs- und Ausbildungsbedarfs sowie der Gründe für Stellenbesetzungsprobleme im Pflegebereich durchgeführt. Methoden: Das Untersuchungsdesign umfasst eine Analyse von Strukturdaten zur Arbeitsmarkt- und Beschäftigungssituation, eine standardisierte Vollerhebung mit einem Fragebogen zu den aktuellen Personal- und Qualifizierungsbedarfen in allen Bremer und Bremerhavener Krankenhäusern, den stationären Pflegeeinrichtungen und den ambulanten Diensten, und qualitative Interviews mit Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Arbeitnehmervertretungen, Verbänden, Institutionen und Politik.
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Arbeit mit der Gesundheit: Pflege im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und Sorge (01.01.2012)
Hamburger Institut für SozialforschungGrimm, ManuelaQuelle: Projektinformation beim Hamburger Institut für SozialforschungBeschreibung
Das Gesundheitssystem der Bundesrepublik Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Ökonomische Kriterien werden zu einem zentralen Faktor in der gesundheitlichen Versorgung. Im Krankenhaussektor bewirken neben anderen gesetzlichen Neuerungen vor allem die 2004 eingeführten Fallpauschalen (G-DRGs) enorme Veränderungen in der Arbeitssituation der Beschäftigten.>> Das Dissertationsprojekt fragt nach den Folgen dieser Neustrukturierungen für die Akteure im Krankenhaussektor. Hierzu wurden auf verschiedenen Ebenen in der Krankenhaushierarchie qualitative, problemzentrierte Interviews geführt. Das Sample umfasst insgesamt 21 Interviews. 7 davon sind der Ebene des Krankenhausmanagements zuzuordnen, hier wurden u.a. Pflegeleitungen, Kaufmännische Leitungen und Mitarbeiter des strategischen Managements interviewt. 14 Interviews wurden mit Pflegekräften geführt, die in der direkten Patientenversorgung tätig sind. Diese pluriperspektivische Herangehensweise ermöglicht ein Eingehen auf die hierarchischen Strukturen. Um ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen, wurden die Interviews in Krankenhäusern unterschiedlicher Trägerschaften geführt. Neben Kliniken in privater Trägerschaft befinden sich auch öffentliche und freigemeinnützige Kliniken im Sample. Die Studie ist explorativ angelegt und möchte explizit die subjektive Sichtweise derjenigen Akteure erfassen, die von den strukturellen Veränderungen im Krankenhaussektor direkt betroffen sind.>> Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stehen die Auswirkungen der gesetzlichen Neuerungen auf das Pflegepersonal. Unter anderem sollten die Interviews darüber Aufschluss geben, welchen Einfluss die Einführung der neuen ökonomischen Kriterien auf die Pflegearbeit hat und ob sie zu einem Wandel im pflegerischen Selbstverständnis führt. Die Managementebene spielt bei diesen Umgestaltungen eine zentrale Rolle. Nach Simon (2001) sind Managementkonzeptionen und Werthaltungen der Führungskräfte ein entscheidender Fak
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Pflegestatistik 2009 - Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung - Deutschlandergebnisse (21.02.2011)
Statistisches BundesamtBeschreibung
In dieser Publikation des Statistischen Bundesamtes werden Informationen über die Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung vorgestellt. Die Statistik wird seit 1999 2-jährlich durchgeführt. Der Bericht beinhaltet die Deutschlandergebnisse zu den Pflegebedürftigen sowie über die ambulanten Pflegedienste und die Pflegeheime einschließlich des Personals.
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Pflegefachkräftemangel (09.02.2011)
Bundesministerium für GesundheitBeschreibung
Informationsseite des Bundesministerium für Gesundheit.
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Fachkräftemangel in derPflegebranche ist hausgemacht (Januar 2011) (27.01.2011)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
Paper des Deutschen Gewerkschaftsbundes vom Januar 2011.
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Evaluation bestehender Mindestlohnregelungen in der Branche: Pflege (01.01.2011)
Institut für Angewandte WirtschaftsforschungBoockmann, BernhardQuelle: Projektinformation des IAWBeschreibung
Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz ist seit 1996 in Kraft und regelt durch die Ausdehnung tarifvertraglicher Bestimmungen branchenspezifische Mindestlöhne. Die ersten Branchen, für die das Gesetz galt, waren das Bauhauptgewerbe, das Dachdeckergewerbe, das Maler- und Lackiererhandwerk sowie das Elektrohandwerk. Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz wurde 2007 und 2009 auf weitere Branchen ausgedehnt.>> Erstmals trat in der Pflegebranche ein Mindestlohn mit der "Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche (Pflegearbeitsbedingungenverordnung - PflegeArbbV) in Kraft (BAnz. Nr. 110 vom 27.07.2010, S. 2.571). Grundlage hierfür war eine Empfehlung der Pflegekommission, in der Arbeitnehmer und Arbeitgeber nichtkirchlicher Pflegedienste sowie Dienstnehmer und Dienstgeber kirchlicher Pflegedienste vertreten sind. Die Verordnung gilt bis zum 31.12.2014.>> Insgesamt werden ca. 760.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von den Mindestlohnregelungen erfasst. Seit dem 01.08.2010 gelten derzeit folgende Mindestlöhne: im Gebiet der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein 8,50 Euro je Stunde, im Gebiet der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: 7,50 Euro je Stunde. >> Bisher gibt es fast keine Evidenz über die Wirkungen des Mindestlohns in diesen Branchen. Ziel des Projektes ist es daher zunächst, auf der Grundlage unterschiedlicher verfügbarer Datengrundlagen ein fundiertes und detailliertes Bild über die Strukturen in diesen drei Branchen und ihre Entwicklungen im Zeitablauf zu gewinnen. Aufbauend auf diesen deskriptiven Branchenstrukturanalysen beschäftigt sich das Projekt insbesondere mit wirkungsanalytischen Fragen. Dabei sollen einerseits die Wirkungen der Einführung des Mindestlohns durch das Entsendegesetz auf wirtschaftspolitische Zielvariablen erfasst werden. Andererseits sollen die dahinter lie
