Berufsausbildung
Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.
Themendossier IAB-Betriebspanel.
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IAB-Projekt
Apprentice poaching in regional labor markets (10.11.2014 - 31.12.2024)
Stockinger, Bastian; Haas, Anette; -
IAB-Projekt
Attraktivität der Berufsausbildung (01.01.2014 - 31.07.2014)
Wydra-Somaggio, Gabriele;Projektbeschreibung
In den letzten Jahren ist auf dem Arbeitsmarkt eine Akademisierung festzustellen. Schulabgänger entscheiden sich vermehrt für ein Studium, um sich bessere Erwerbsaussichten zu eröffnen. Dies könnte zu einer einseitigen Entwicklung in Richtung Akademisierung führen, was aber aufgrund allgemeiner Fachstudieninhalte nur bedingt den Bedarf an spezifischen Qualifikationen widerspiegelt. Denn auch vor dem Hintergrund struktureller und wirtschaftlicher Veränderungen, hat sich die Bedeutung der Berufe und damit auch die Bedeutung der Dualen Berufsausbildung mit ihren abgestimmten Inhalten auf Berufsbilder nicht verändert (vgl. Bosch 2014). Zudem entscheiden sich immer noch über die Hälfte eines Schulabsolventenjahrgangs für eine Duale Berufsausbildung und 70% der Stammbelegschaften haben einen Abschluss der Dualen Berufsausbildung. Weiterhin wird das System der Dualen Berufsausbildung als Grund für die im internationalen Vergleich niedrige Jugendarbeitslosigkeitsquote genannt. Studien zeigen, dass auch künftig ein Bedarf an mittleren Berufsabschlüssen besteht (Maier et al. 2014), der vor allem durch das Austreten der sehr gut qualifizierten Babyboomjahrgänge ab 2025 entstehen wird. Jedoch unterstreichen auch Fachkräfte mit Hochschulqualifikation in Interaktion mit denjenigen mit mittlerem Berufsabschluss den Erfolg einer Volkswirtschaft (E-FI 2014). Daher geht die Frage, entweder Studium oder Duale Berufsausbildung, an den eigentlichen Herausforderungen, wie Folgen des demografischen Wandels und Fachkräftebedarf, vorbei. Studium wie die Duale Berufsausbildung sind beides vielmehr Komplemente des deutschen Bildungssystems (Wanka et al. 2013).
Die Entscheidung für oder gegen eine Duale Berufsausbildung hängt häufig von den späteren Berufsaussichten und Karrierechancen ab. Die Untersuchung zeigt, dass die Duale Berufsausbildung attraktiv für Abiturienten sein kann, weil sie ihnen einen reibungslosen und nachhaltigen Arbeitsmarkteinstieg eröffnet.
Beteiligte aus dem IAB
Wydra-Somaggio, Gabriele; -
IAB-Projekt
vorzeitige Vertragslösungen oder Abbruch? Erwerbskarrieren von Abbrechern (01.04.2013 - 31.12.2018)
Wydra-Somaggio, Gabriele; Patzina, Alexander;Projektbeschreibung
Über die Hälfte der Schulabgänger beginnt in Deutschland zur Erlangung eines beruflichen Abschlusses eine Duale Berufsausbildung. Nicht für alle verläuft die Ausbildung erfolgreich. Dem Bundesinstitut der Beruflichen Bildung zu Folge liegt der Anteil der Auszubildenden, die vorzeitig die Ausbildung beenden, die so genannte Lösungsquote, deutschlandweit bei 25%. Vorzeitige Vertragslösungen bedeuten einen Bruch im Ausbildungsverlauf, da sie die Ausbildung in einem gewählten Ausbildungsbereich mindestens unterbrechen, wenn nicht ganz beenden. Der Revision der Bildungsentscheidung liegt eine Kosten-Nutzen_analyse der Vertragslösung zu Grunde, denn sie verursacht Kosten sowohl auf Seiten der Betriebe (Verlust von Wissen) als auch auf Seiten der Auszubildenden (Verlust von Wissen, Unsicherheit hinsichtlich des weiteren Ausbildungsverlaufs), die je nach Zeitpunkt der Vertragslösung unterschiedlich hoch sein können. Der Zeitpunkt der Vertragslösung spielt auch eine Rolle, ob eine weitere Ausbildung fortgesetzt oder endgültig abgebrochen wird.
In diesem Projekt wird untersucht, wie Übergänge von einer vorzeitig beendeten Ausbildung in eine weitere Ausbildung oder in den Arbeitsmarkt strukturiert sind und wie lange es dauert bis eine zweite Ausbildung aufgenommen und wie die Zeit bis dahin überbrückt wird. Hierbei wird genauer untersucht, wer überhaupt eine Anschlussausbildung aufnimmt und wer nicht.
Für die vorliegende Untersuchung liegt das Ausbildungspanel Saarland zugrunde, ein kombinierter Datensatz aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB und aus Daten der Handwerks- sowie der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes. Der Datensatz enthält ausführliche Informationen zu Ausbildungs- und Erwerbsverlauf von Auszubildenden zwischen 1999 und 2002.
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IAB-Projekt
Ausbildungsmobilität. Räumliche Mobilität auf dem Lehrstellenmarkt (01.06.2006 - 31.07.2008)
Seibert, Holger; Fuchs, Stefan; Hampel, Katharina;Projektbeschreibung
Mit Hilfe verschiedener Indikatoren, die wir aus dem BA-Datenmaterial generieren, werden wir im Rahmen dieses Kurzprojekts regionale Ausbildungszentren in Deutschland identifizieren und untersuchen. Ausbildungszentren verstehen wir nicht nur als Massezentren mit besonders hohen Azubizahlen, sondern wir unterscheiden die Zentren danach inwieweit hier verschiedenen Branchen bzw. Berufsgruppen dominieren. Gleichzeitig werden wir versuchen die Zukunftsfähigkeit von Ausbildungszentren zu prüfen, indem wir die dominierenden Berufsgruppen mit der jeweiligen regionalen Beschäftigungsentwicklung in diesen Berufen vergleichen.
Im Anschluss an die Identifikation der Ausbildungszentren werden wir anhand von Pendleranalysen für Auszubildende die regionale Mobilität in identifizierten Ausbildungszentren analysieren. Hierbei geht es um Ausmaß, Richtung und Struktur der Pendlerbewegungen. Da wir über die Pendleranalysen nur einen Teil der regionalen Mobilität abbilden können ergänzen wir diese Auswertungen mit Hilfe von regionalen Wanderungsmatrizen. Dabei betrachten wir die Altergruppen zwischen 15 und 20 Jahren mit der Annahme, dass es sich bei diesen Wanderungen um Mobilität zum Zwecke einer Ausbildung handelt.
Die Analyse der Ausbildungszentren und der dort stattfindenden Mobilitätsströme sind einerseits von großem Interesse für regionale Arbeitsmarktakteure. Andererseits schaffen wir mit Hilfe dieser Auswertungen ein umfangreiches deskriptives Fundament für das geplante IAB-Regional-Projekt Determinanten regionaler Mobilität von Ausbildungsabsolventen .
Beteiligte aus dem IAB
Seibert, Holger; Wiethölter, Doris; Kotte, Volker; Harten, Uwe; Böhme, Stefan; Sujata, Uwe; Sieglen, Georg; Hell, Stefan; Fuchs, Stefan; -
IAB-Projekt
Determinanten der betrieblichen Ausbildung (01.06.2006 - 31.12.2011)
Dietrich, Hans;Projektbeschreibung
Das Publikationsprojekt beschäftigt sich mit der Frage der Identifizierung zentraler Determinanten betrieblicher Ausbildung. Neben den bereits in der Literatur diskutierten strukturellen Merkmalen als Determinanten der betrieblichen Ausbildungsentscheidung wird hier die subjektive Geschäftserwartung als weitere erklärende Größe eingeführt. Es wird angenommen, dass die individuelle Geschäftserwartung von Unternehmen wesentlich auf das Kosten-Ertrags-Kalkül des Unternehmens wirkt und somit auf das kurzfristige Angebot von betrieblicher Ausbildungsleistung.
Im ersten Teil werden statische Analysen zum Ausbildungsengagement durchgeführt, wobei der Einfluss sowohl betriebsstruktureller Merkmale als auch der Änderung in den Geschäftserwartungen Berücksichtigung findet.
Den zweiten Teil bildet eine dynamische Betrachtung des Zusammenhangs zwischen Veränderungen in den Geschäftserwartungen und Veränderungen im Ausbildungsengagement.
Beteiligte aus dem IAB
Dietrich, Hans; -
IAB-Projekt
Vorzeitige Beendigung der betrieblichen Berufsausbildung - Determinanten und Verbleib (01.09.2003 - 01.12.2003)
Bellmann, Lutz;Projektbeschreibung
Untersuchungsgegenstand sind alle erstmals seit dem 01. Januar 1996 neu begonnenen Auszubildendenverhältnisse des Ausbildungsjahrgangs 1997/98 (ca. 501 Tsd. Personen). Es wurde untersucht, wie viele dieser erstmalig und neu begonnenen Auszubildendenereignisse (erfolgreich) abgeschlossen wurden. Für Umorientierungen oder bei Abbrüchen der betrieblichen Berufsausbildung (Individualperspektive) wurde der Verbleib der betroffenen Personen sechs, zwölf und 24 nach dem Ereignis bestimmt.
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz; -
IAB-Projekt
Berufsausbildung und Ausbildungsstellen in Deutschland und Zukunftsfähigkeit des dualen Ausbildungssystems (01.07.2003 - 31.08.2006)
Bellmann, Lutz;Projektbeschreibung
Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung
1. Teilprojekt: Berufsausbildung und Ausbildungsstellen
Im Rahmen des Projektes mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung wird jährlich ein Forschungsbericht "Das Ausbildungsverhalten deutscher Betriebe" erstellt, in dem die Daten des IAB-Betriebspanels seit 1995 für den Berufsbildungsbericht ausgewertet werden. Dazu gehören neben der Ausbildungsbeteiligung der Betriebe die Besetzung von Ausbildungsplätzen in deutschen Betrieben und die Übernahmeaktivitäten von Ausbildungsabsolventen in ein Beschäftigungsverhältnis im Ausbildungsbetrieb, differenziert nach alten und neuen Bundesländern. Die jeweiligen Befragungsschwerpunkte der Wellen des IAB-Betriebspanels erlauben es darüber hinaus, Ausbildungsaktivitäten der Betriebe nach diesen Schwerpunktsetzungen differenziert darzustellen.
Abschlussberichte zum Ausbildungsverhalten deutscher Betriebe 2001, 2002 und 2003
2. Teilprojekt: Zukunftsfähigkeit des dualen Ausbildungssystems
Innerhalb dieses Teilprojektes in 2004 liegt der Fokus auf dem Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Situation der Betriebe und ihren Ausbildungsaktivitäten.
Abschlussbericht: Ausbildungsverhalten und wirtschaftliche Lage der Betriebe 2003
3. Teilprojekt: Kommunikations- und Informationssystem Berufliche Bildung (2003, 2004)
Im Bundesinstitut für Berufsbildung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ein "Kommunikations- und Informationssystem Berufliche Bildung für Expertinnen und Experten" (KIBB) errichtet. Ziel dieses Projekts ist der Aufbau eines Systems, das die fachgerechte und fundierte Beantwortung von spezifischen Expertenanfragen (vorwiegend und anfänglich aus dem BMBF) rund um das Thema Berufsbildung gewährleistet. KIBB kann im Rahmen der Anfragen zeitnah auf relevante Wissensbestände und Auswertungen des IAB zugreifen bzw. Sonderauswertungen aus vorhandenen Datenquellen veranlassen.
Die Teilprojekte werden jährlich in einem Kostenplan und einer Kooperationsvereinbarung zusammengefaßt.Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz; -
IAB-Projekt
Bertriebliche Berufsbildung in Deutschland 1999 (01.10.2000 - 01.01.2001)
Projektbeschreibung
Auswertungen des IAB- Betriebspanels 1999 zum betrieblichen Ausbildungsverhalten und der Intensität der betrieblichen Ausbildungsbeteiligung in Form einer Zulieferung zum Berufsbildungsbericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 2000.
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IAB-Projekt
Der Prozess der Plazierung junger Menschen im Erwerbssystem (01.10.1996 - 31.01.2003)
Dietrich, Hans; Bender, Stefan;Projektbeschreibung
Obgleich die Phasen schulischer Bildung und der beruflichen Ausbildung zentrale Statussequenzen im Einmündungsprozeß junger Menschen in das Erwerbsleben darstellen, verdichten sich die Befunde, wonach einstmals als typisch betrachtete, weitgehend institutionalisierte Einmündungsprozesse in das Erwerbsleben zunehmend durch weniger systematisch strukturierte Abfolgen von Bildungs-, Ausbildungs-, Erwerbs- und sonstigen Statusphasen abgelöst werden.
Nicht zuletzt nachhaltige Probleme von Jugendlichen bei der Einmündung in die berufliche Ausbildung sowie in die Erwerbstätigkeit machen es erforderlich, eine Übergangsbetrachtung, die am "Schwellenmodell des IAB" (vgl. Mertens/Parmentier 1988: 467 ff.; Brinkmann/Schober 1988: 703 ff.) ausgerichtet ist, sukzessive durch panelanalytische bzw. verlaufsorientierte Ansätze zu ersetzen (zu früheren Vorarbeiten im IAB vgl. Saterdag; Stegmann 1988: 609 ff.; Hofbauer 1988: 647 ff.).
Im Rahmen der globalen Systematisierung der Bildungs- und Ausbildungswege und der eindeutig terminierbaren Schwellen bleiben die vielfältigen Übergangsprozesse vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem weitgehend unberücksichtigt. Erst allmählich wurde begonnen, die vielfach verschlungenen Verläufe zwischen schulischen Bildungsgängen, beruflicher Ausbildung, Erwerbstätigkeit und unterschiedliche Phasen der Nichterwerbstätigkeit konzeptionell zu fassen. Somit fand die analytische Frage nach 'Mustern der Mehrfachqualifikation' ebenso Beachtung wie 'Warteschleifen' und 'unterbrochene Ausbildungs- und Erwerbsverläufe' (Parmentier; Schober; Tessaring 1995:9). Mit der Bildungsgesamtrechnung wird versucht, das Aufkommen der Stromgrößen detailliert zu erfassen (vgl. Tessaring 1993). Gleichwohl ergeben die auf Aggregatgrößen basierenden Analysen keine Hinweise auf die Ausgestaltung individueller biographischer Verläufe. Erst im Rahmen von Verlaufsanalysen lassen sich Informationen über die individuellen Einmündungsprozesse, die Effekte der dabei involvierten Institutionen (wie Familie, peer-group, Schule oder Berufsberatung) berücksichtigen und Hinweise auf erfolgreiche bzw. problematische Übergänge gewinnen.
Wie bereits ausgeführt (Bender u.a. 1996), umfaßt die Beschäftigtenstatistik und demzufolge auch die IABS jedoch nur Informationen über sozialversicherungspflichtige Erwerbsphasen, Phasen von Leistungsbezug durch die BA sowie bei der neuen - in Arbeit befindlichen - IABS (IAB-Projekt 6-487) von der BA geförderte FuU-Maßnahmen. Daher sind auch mit der IABS lediglich eingeschränkte Fragestellungen zu bearbeiten (vgl. o.g. Literatur). Insbesondere mit Blick auf den Einmündungsprozeß Jugendlicher ist demzufolge eine spezifische Datengrundlage erforderlich, da folgenden Fragen nachgegangen werden sollen:
In welchem Umfang lassen sich normalbiographische Muster des Übergangs von der Schule in das Erwerbssystem aufzeigen bzw. welche qualitative und quantitative Bedeutung kommen neuen Plazierungsmustern zu? Lassen sich dabei Veränderungen in der Kohortenabfolge beobachten; welchen Einfluß haben konjunkturelle und sonstige Ausbildungs- und Arbeitsmarkteffekte (Periodeneffekte) auf den Einmündungsprozeß? Welche Unterschiede nach Geschlecht, Alter oder Bildung sind dabei zu beachten? Welche beruflichen Handlungs- und Lebensentwürfe liegen den Bildungs- und Ausbildungsentscheidungen Jugendlicher zugrunde? Wie gelangen Jugendliche zu konkreten Berufswahlentscheidungen bzw. dazu, eine Entscheidung für eine konkrete Erwerbstätigkeit zu treffen?
Welche Bedeutung kommt den Institutionen der schulischen und beruflichen Bildung zu? Welche Konsequenzen entstehen aus ihrer Veränderung oder Neuentstehung für den Plazierungprozeß? Inwieweit verändern sich damit auch die Bedingungen auf dem "Ausbildungsmarkt"? Welchen Einfluß haben Bezugspersonen und Beratungsinstanzen auf die Ausbildungs- und Berufswahl bzw. den beruflichen Integrationsprozeß? Welche Akzeptanz erfahren dabei die Beratungs- und Vermittlungsdienste der BA, wenn das Beratungsangebot für diese Zielgruppe ausgeweitet und kommerzialisiert wird? Kooperationspartner für die o.g. Studie ist Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin (MPIfP). Das MPIfB hat in den letzten Jahren die Lebensverlaufsforschung mittels Retrospektivbefragungen in den deutschen Sozialwissenschaften mitbegründet. Es liegen eine große Anzahl von Forschungsergebnissen dazu vor.Beteiligte aus dem IAB
Dietrich, Hans; -
IAB-Projekt
Betriebliches Ausbildungsverhalten (01.06.1996 - 01.12.2002)
Dietrich, Hans;Projektbeschreibung
Zielsetzung: Neben der Erfassung von Aufkommen und Entwicklung betrieblicher Bildungsaktivitäten (unter besonderer Berücksichtigung der durch BBIG und HWO geregelten Ausbildungsgänge) stehen in diesem Projekt Fragen im Mittelpunkt nach:
a) dem betrieblichen Ausbildungsverhalten und dessen Determinanten (betriebliche Bestimmungsgrößen wie Personalbedarf und Personalrekrutierungsstrategien);
b) den betrieblichen Voraussetzungen für das Angebot von Ausbildungsleistung;
c) den Hemmnisen für das Angebot (weiterer) Ausbildungskapazitäten; Erfahrungen aus der Vergangenheit;
d) der Organisationsstruktur des Betriebes (Branche, Unternehmensstruktur, Unternehmensentwicklung usw);
e) nach den ausbildungs-, arbeitsmarktlichen und anderen ökonomischen Rahmenbedingungen der Betriebe;
f) der Bedeutung institutioneller und situativer Faktoren bei der Bereitstellung betrieblicher Ausbildungskapazitäten.
g) Besondere Beachtung findet dabei der Beitrag des Dienstleisters BA zum Zustandekommen betrieblichen Ausbildungsangebots.Beteiligte aus dem IAB
Dietrich, Hans;
