Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Eignung von Regionalindikatoren zur Bestimmung der GRW-Fördergebiete ab 2021 (2019)
Maretzke, Steffen; Ragnitz, Joachim; Untiedt, Gerhard;Zitatform
Maretzke, Steffen, Joachim Ragnitz & Gerhard Untiedt (2019): Eignung von Regionalindikatoren zur Bestimmung der GRW-Fördergebiete ab 2021. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 26, H. 1, S. 3-8.
Abstract
"Die die Bundesregierung tragenden Parteien haben in ihrem Koalitionsvertrag für die laufende Legislaturperiode angekündigt, die Regionalförderung in Deutschland künftig neu aufzustellen. Eine wesentliche Aufgabe besteht dabei darin, die für eine Förderung in Frage kommenden strukturschwachen Räume in Deutschland auf Basis eines einheitlichen gesamtdeutschen Indikatorensystems zu identifizieren. Das ifo Institut (Niederlassung Dresden) hat zusammen mit der Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen, Münster (GEFRA) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hierzu eine Studie erarbeitet, mit der die Eignung unterschiedlicher Indikatoren im Hinblick auf die Bestimmung strukturschwacher Regionen in Deutschland näher untersucht werden sollte. Im Ergebnis sprechen sich die Autoren dafür aus, künftig das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen, die Unterbeschäftigungsquote, die Projektion der Zahl der Erwerbsfähigen und einen modifizierten Infrastrukturindikator für die Abgrenzung von Fördergebieten heranzuziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Participating in a panel survey: Changes respondents' labour market behaviour (2018)
Zitatform
Bach, Ruben L. & Stephanie Eckmann (2018): Participating in a panel survey. Changes respondents' labour market behaviour. In: Journal of the Royal Statistical Society. Series A, Statistics in Society, Jg. 17, H. 3, S. 443-456., 2018-03-01. DOI:10.1111/rssa.12367
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Literaturhinweis
Überprüfung des Zuschnitts von Arbeitsmarktregionen für die Neuabgrenzung des GRW-Fördergebiets ab 2021: Endbericht: Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) (2018)
Zitatform
Breidenbach, Philipp, Rüdiger Budde, Lea Eilers, Matthias Kaeding & Sandra Schaffner (2018): Überprüfung des Zuschnitts von Arbeitsmarktregionen für die Neuabgrenzung des GRW-Fördergebiets ab 2021. Endbericht: Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). (RWI-Projektbericht), Essen, 168 S.
Abstract
"Die im Gutachten vorgenommenen Analysen unterstreichen die zu Beginn beschriebene Problematik, dass deutsche Kreise und kreisfreie Städte für sich genommen keine geeigneten Abgrenzungen für Arbeitsmarktregionen darstellen. Auspendlerströme in einen spezifischen anderen Kreis stellen in einigen Fällen knapp 50% der SV-Beschäftigten dar, deren Wohn- und Arbeitsort durch Kreisgrenzen durchschnitten werden. Die bisher im Rahmen der GRW-Indikatorik verwendete Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen kann einen Großteil dieser Pendlerströme zwar in gemeinsamen Arbeitsmärkten einschließen. Dennoch zeigen die hier aufgeführten Analysen, dass viele Pendlerströme in dieser Abgrenzung unberücksichtigt bleiben und deutlich verbesserte Zuschnitte anhand aktueller Zahlen von Pendlerströmen möglich sind." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vergleichstypen 2018 - Aktualisierung der SGB-III-Typisierung (2017)
Zitatform
Blien, Uwe & Franziska Hirschenauer (2017): Vergleichstypen 2018 - Aktualisierung der SGB-III-Typisierung. (IAB-Forschungsbericht 11/2017), Nürnberg, 43 S.
Abstract
"Um die Arbeitsmarktverhältnisse vor Ort bei der Steuerung und Zielkontrolle angemessen berücksichtigen zu können, nutzt die Bundesagentur für Arbeit (BA) Agenturtypisierungen, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eigens für diesen Zweck erstellt hat. Mit ihnen werden Agenturbezirke zu Gruppen, den sogenannten Vergleichstypen, zusammengefasst. Agenturbezirke eines Typs sind einander ähnlich hinsichtlich solcher Merkmale, die Einfluss haben auf die arbeitsmarktpolitische Zielerreichung - die jedoch ihrerseits zumindest kurzfristig von den Agenturen nicht beeinflusst werden können.
Nach vier Jahren wurde die Typisierung der Agenturbezirke jetzt ein weiteres Mal aktualisiert. Untersucht wurde dabei auch, ob die aktuelle Zuwanderung signifikante Einflüsse auf die Integrationsergebnisse der Agenturen zeigt und deshalb bei deren Klassifikation in Vergleichstypen miteinzubeziehen ist. Der vorliegende Bericht informiert über Vorgehensweise und Ergebnisse der neuen SGB-III-Typisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Stability of functional labour market regions (2017)
Kropp, Per; Schwengler, Barbara;Zitatform
Kropp, Per & Barbara Schwengler (2017): Stability of functional labour market regions. (IAB-Discussion Paper 21/2017), Nürnberg, 20 S.
Abstract
"In den vergangenen Jahrzehnten sind die Pendlerzahlen und Pendelentfernungen gestiegen. Basierend auf der Vorgängerstudie, in der ein neues Verfahren zur Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen anhand von Pendlerverflechtungen vorgestellt wurde, liegt der Schwerpunkt dieser Studie auf der zeitlichen Stabilität von Arbeitsmarktregionsabgrenzungen in Deutschland. Die Abgrenzungsergebnisse ab dem Jahr 1993 werden zu sieben Gruppen à drei Jahren zusammengefasst und anschließend in die drei Kategorien 'Kernarbeitsmarkt', 'Teilarbeitsmarkt' und 'überlappender Arbeitsmarkt' eingeteilt. Als zentrales Ergebnis zeigt sich, dass Regionen um wichtige Arbeitsmarktzentren herum stabile Arbeitsmärkte bilden. Im Zeitverlauf gehören die meisten Beschäftigten denselben Arbeitsmarktregionen oder Teilen davon an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Optionen einer Weiterentwicklung der Indikatorik für die von der EU abgegrenzten Regionalfördergebiete nach 2020: Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (2017)
Zitatform
Ragnitz, Joachim, Gerhard Untiedt & Michael Weber (2017): Optionen einer Weiterentwicklung der Indikatorik für die von der EU abgegrenzten Regionalfördergebiete nach 2020. Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. (Ifo-Dresden-Studien 79), Dresden, X, 110 S.
Abstract
"Der Ausweis von Regionalfördergebieten ist in den Mitgliedsstaaten der EU nur im Rahmen eines von der Europäischen Kommission kriteriengestützt festgelegten 'Bevölkerungsplafonds' möglich. Dieser wird für die kommende Förderperiode ab 2021 in Deutschland aufgrund der im EU-Vergleich relativ günstigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen als bislang. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch den vom BREXIT ausgelösten statistischen Effekt, da sich dadurch das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner in der EU-27 verringern dürfte. Zur Überwindung der entstehenden Nachteile für die deutsche Regional- und Strukturpolitik zu Gunsten der entwicklungsschwächeren deutschen Regionen werden eine Reihe von methodischen Änderungen bei der Bestimmung des Bevölkerungsplafonds vorgeschlagen, um die nationalen regionalen Besonderheiten auch weiterhin im Rahmen einer nationalen Regionalpolitik angehen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Three-step method for delineating functional labour market regions (2016)
Kropp, Per; Schwengler, Barbara;Zitatform
Kropp, Per & Barbara Schwengler (2016): Three-step method for delineating functional labour market regions. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 50, H. 3, S. 429-445., 2014-04-18. DOI:10.1080/00343404.2014.923093
Abstract
"In diesem Papier wird ein dreistufiges Verfahren vorgeschlagen, mit dem funktionale Regionen auf Basis von Pendlerverflechtungen abgegrenzt werden können, so dass starke Pendlerverflechtungen innerhalb dieser Regionen und geringe zwischen ihnen bestehen. Wir verwenden einen graphentheoretischen Ansatz, um viele mögliche Abgrenzungen von Arbeitsmarktregionen in Deutschland zu produzieren. Unter diesen wählen wir mit Hilfe des Modularitätsansatzes aus der Netzwerkforschung die Abgrenzung aus, die die Pendlerströme am besten einfängt. Als Ergebnis erhalten wir eine Abgrenzung von 50 deutschen Arbeitsmarktregionen, die sehr größenheterogen sind. Mit dem Modularitätsmaß vergleichen wir die aktuell gefundene Abgrenzung mit früheren funktionalen Abgrenzungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionalisierte Projektion des Arbeitsangebotes nach Qualifikationsstufen und Berufsfeldern bis 2030 auf Basis des BIBB-FIT-Modells (2015)
Hänisch, Carsten; Kalinowski, Michael;Zitatform
Hänisch, Carsten & Michael Kalinowski (2015): Regionalisierte Projektion des Arbeitsangebotes nach Qualifikationsstufen und Berufsfeldern bis 2030 auf Basis des BIBB-FIT-Modells. In: G. Zika & T. Maier (Hrsg.) (2015): Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030 : Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen (IAB-Bibliothek, 353), S. 113-166, 2015-03-19.
Abstract
"Dieser Beitrag nimmt sich der Herausforderung an, eine regionale Angebotsprojektion gegliedert nach sechs Regionen bis zum Jahre 2030 zu erstellen und führt dabei auf, welche Einflussgrößen bei der Erstellung einer regionalisierten Arbeitsangebotsprojektion beachtet werden müssen. Die hier beschriebene Bevölkerungsprojektion nach Qualifikationsstufen und Berufen anhand des BIBB-FIT-Modells wird anschließend in das BIBB-DEMOS-Modell integriert und mithilfe von Erwerbsquoten und Pendlerbewegungen der zukünftige Bestand an Erwerbspersonen bestimmt (vgl. Beitrag Maier et al. in diesem Sammelband)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Hier finden Sie den Volltext-Zugang des Sammelwerks (möglicherweise kostenpflichtig). -
Literaturhinweis
Intra-regional economic integration: the identification and analysis of clusters in Eastern Bavaria and Central Franconia (2015)
Zitatform
Litzel, Nicole (2015): Intra-regional economic integration. The identification and analysis of clusters in Eastern Bavaria and Central Franconia. (IAB-Bibliothek 351), Bielefeld: Bertelsmann, 181 S. DOI:10.3278/300869w
Abstract
"Seit mehr als zwei Jahrzehnten stehen Wirtschaftscluster im Fokus sowohl der regionalökonomischen Forschung als auch der regionalen Wirtschaftspolitik. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis ist das cluster-orientierte regionale Informationssystem CORIS angesiedelt, ein Forschungsprojekt, das für zwei bayerische Regionen Informationen über ihre Wertschöpfungsketten, Cluster, Clusterakteure und ihre Einbettung erhebt. Diese Daten bilden die Basis für die vorliegende Publikation.
Die Autorin setzt sich zunächst mit der Rolle von Clustern im Zuge der fortschreitenden Integration von Märkten und der damit einhergehenden internationalen Arbeitsteilung auseinander. Für die Region Nürnberg, einem Wirtschaftsraum mit langjähriger schlüssiger Clusterstrategie, werden die Vorwärts- und Rückwärtsbindungen der Betriebe sowie ihre horizontalen und diagonalen Verflechtungen betrachtet. Aus diesen möglichen Einflussgrößen, von denen positive Wirkungen auf wirtschaftlichen Wohlstand und Innovation erwartet werden, greift Kapitel 3 die Kooperationen innerhalb einer Region heraus. Es zeigt sich, dass hauptsächlich das Bewusstsein für die Clusterstrukturen im Wirtschaftsraum die Kooperationsneigung der Betriebe antreibt. Im letzten Kapitel werden mit einem Kontrollgruppenansatz die Einflüsse von Clustern auf Betriebe direkt untersucht. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass aktiv an regionalen Clustern und Wertschöpfungsketten beteiligte Betriebe sowohl eine höhere Überlebensrate als auch höheres Beschäftigungswachstum aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Doing online surveys: zum Einsatz in der sozialwissenschaftlichen Raumforschung (2015)
Zitatform
Nadler, Robert, Knut Petzold & Robert Schönduwe (2015): Doing online surveys. Zum Einsatz in der sozialwissenschaftlichen Raumforschung. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 73, H. 3, S. 203-217. DOI:10.1007/s13147-015-0341-z
Abstract
"Online-Befragungen sind spätestens seit den 1990er Jahren zu einem selbstverständlichen Teil der empirischen Sozialforschung geworden. Bisher jedoch findet in der sozialwissenschaftlichen Raumforschung keine intensive Methodendiskussion zu Online-Befragungen statt. In diesem Beitrag skizzieren wir die Methodologie, Vor- und Nachteile sowie mögliche Einsatzfelder dieses Erhebungsinstrumentes. Insbesondere für explorative und experimentelle quantitative Erhebungen zu neuen und komplexen raumbezogenen Themenfeldern lassen sich Online-Befragungen vorteilhaft einsetzen. Aufbauend auf diesen Betrachtungen werden praktische Erfahrungen mit Online-Befragungen aus drei Forschungsprojekten der sozialwissenschaftlichen Raumforschung vorgestellt. Dabei liegt der Fokus auf der Darstellung der Fragebogengestaltung, des Samplings und der technischen Umsetzung. Im Ergebnis zeigt sich, dass mit der Online-Befragung ein wichtiges Werkzeug insbesondere zur Erforschung hochmobiler Bevölkerungsgruppen zur Verfügung steht. Vor dem Hintergrund, dass Mobilitäts- und Multilokalitätsphänomene unsere Gesellschaft verstärkt prägen und damit auch räumliche Strukturen zunehmend beeinflussen, haben Online-Befragungen ein noch zu wenig genutztes Potenzial im Rahmen der sozialwissenschaftlichen Raumforschung. Auf der Basis dieser Erfahrungen wird als Handreichung ein Fragenkatalog abgeleitet, der es interessierten Raumforschern erlaubt, die Passfähigkeit von Online-Befragungen als Erhebungsinstrument in der Konzeptionsphase von Forschungsprojekten abzuwägen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A Global Vector Autoregression (GVAR) model for regional labour markets and its forecasting performance with leading indicators in Germany (2015)
Zitatform
Schanne, Norbert (2015): A Global Vector Autoregression (GVAR) model for regional labour markets and its forecasting performance with leading indicators in Germany. (IAB-Discussion Paper 13/2015), Nürnberg, 40 S.
Abstract
"Zwei Aspekte bezüglich der Modellierungsstrategie werden gemeinhin als entscheidend für die Genauigkeit von Prognosen betrachtet: Einerseits ein in den zu schätzenden Parametern sparsames Modell, welches nur die wichtigsten Zusammenhänge abdeckt; andererseits die Aussagekraft der vorausschauenden Information. Hier wird ein Mehrregionenmodell ähnlich einem Globalen Vektorautoregressiven (GVAR) Ansatz entwickelt. Diese Technik berücksichtigt verschiedene Strukturen der räumlich-zeitlichen Dynamik in multivariaten Gleichungssystemen, sie erlaubt regional heterogene Parameter und ist dennoch auch für Daten ohne sehr langen Beobachtungszeitraum geeignet. In diesem Modellrahmen werden regionale Co-Entwicklungen hinsichtlich ihrer vorausschauenden Information untersucht. Der Prognosegehalt räumlicher Abhängigkeiten wird dem Informationsgehalt von vorauseilenden Indikatoren gegenübergestellt, welche die allgemeine wirtschaftliche Lage, die Knappheit im Arbeitsmarkt und Umwelteinflüsse (wie etwa das Wetter) beschreiben. Die Prognosegenauigkeit wird mit deutschen regionalen Arbeitsmarktdaten in simulierten Prognosen auf unterschiedlichen Horizonten untersucht. Die Existenz einer alle anderen bestimmenden Region wird für Deutschland abgelehnt (was die polyzentrische Struktur des Landes widerspiegelt). Die Regionen folgen keinem stabilen gemeinsamen Trend, der zur Implementierung einer Kointegrationsbeziehung genutzt werden könnte. Die Berücksichtigung regionaler Abhängigkeiten verbessert die Prognosegenauigkeit gegenüber einem Modell ohne diese, wenn derselbe vorausschauende Indikator verwendet wird. Nur wenige der geprüften Indikatoren tragen bei Berücksichtigung in einem GVAR zu einer genaueren Prognose im Vergleich zu einem GVAR ohne Indikator bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Spatial dependence and heterogeneity in empirical analyses of regional labour market dynamics (2015)
Zitatform
Schanne, Norbert (2015): Spatial dependence and heterogeneity in empirical analyses of regional labour market dynamics. (IAB-Bibliothek 354), Bielefeld: Bertelsmann, 204 S. DOI:10.3278/300882w
Abstract
"Warum sollen Regionen innerhalb eines Landes unabhängige Inseln sein? Und warum sollen, über das gesamte Land hinweg, einheitlich starke ökonomische oder soziale Wirkungszusammenhänge bestehen? Diese zwei Annahmen werden in der angewandten empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung üblicherweise implizit unterstellt. Wie in statistischen Verfahren von dieser unrealistischen Modellstruktur unter Ausnutzung der räumlichen Strukturen in beobachteten Variablen und unterstellten Zusammenhängen abgewichen werden kann, diskutiert Norbert Schanne im vorliegenden Band. Möglichkeiten, unser Verständnis der Ökonomie zu vertiefen, werden ebenso verdeutlicht, wie Chancen und Tücken beim Einsatz der Methoden in Studien zu verschiedenen Aspekten der Arbeitsmarktdynamik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionen im Wettbewerb - Ergebnisse des IW-Regionalrankings (2014)
Bahrke, Michael; Kempermann, Hanno;Zitatform
Bahrke, Michael & Hanno Kempermann (2014): Regionen im Wettbewerb - Ergebnisse des IW-Regionalrankings. In: IW-Trends, Jg. 41, H. 1, S. 17-31. DOI:10.2373/1864-810X.14-01-02
Abstract
"Regionen stehen miteinander im Wettbewerb. Vor allem die Regionen im Süden Deutschlands haben sich eine starke Position erarbeitet. 88 der erfolgreichsten 100 Regionen liegen in Baden-Württemberg und Bayern. Der Aufholprozess Ostdeutschlands scheint dagegen ins Stocken geraten zu sein. Unter den 50 dynamischsten Regionen finden sich lediglich zehn aus Ostdeutschland. Im Rahmen des IW-Regionalrankings 2014 werden wichtige Indikatoren ermittelt, die zum Erfolg einer Region beitragen. Ziel ist es, relevante Themenfelder zu adressieren, regionsspezifische Analysen durchzuführen und erfolgreiche Handlungskonzepte abzuleiten, die die Regionen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit einsetzen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Forecasting of the effects of the last economic crisis and simulation of the potential emergence of new regional structure in Germany (2014)
Haag, Guenter Karl; Liedl, Philipp; Schwengler, Barbara; Sdogou, Ekaterini;Zitatform
Haag, Guenter Karl, Philipp Liedl, Barbara Schwengler & Ekaterini Sdogou (2014): Forecasting of the effects of the last economic crisis and simulation of the potential emergence of new regional structure in Germany. In: Economics and business letters, Jg. 3, H. 4, S. 276-287., 2015-01-16. DOI:10.17811/ebl.3.4.2014.276-287
Abstract
"A new forecasting method and its application to Germany on district level (413 districts) is shortly presented. The forecasting was performed in 2008. The simulation period started in 2007 with time horizon 2015. A comparison of empirical data and simulated effects is shown for the period 2007 to 2009. The modelling approach brings together insights from regional economics, population dynamics and migration. In a bottom-up approach the economic development of the regional revenues and the volume of employment are linked with spatial redistribution processes due to commuting, migration and demographic changes. Scenario based simulations with the time horizon 2015 are also discussed, taking into account the structure of the regional economy and the job qualification of the labour force. The results are compared with empirical data for the years 2007 to 2009. The emergence of new regional structures will be discussed for the State of Bavaria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Schwengler, Barbara; -
Literaturhinweis
Erfolgskontrolle der regionalen Wirtschaftsförderung: Möglichkeiten und Grenzen der ökonometrischen Wirkungsforschung (2013)
Alm, Bastian;Zitatform
Alm, Bastian (2013): Erfolgskontrolle der regionalen Wirtschaftsförderung. Möglichkeiten und Grenzen der ökonometrischen Wirkungsforschung. (Volkswirtschaftliche Schriften 565), Berlin: Duncker & Humblot, 237 S.
Abstract
"Das zentrale Ziel der Arbeit besteht darin, einen systematischen Überblick über die verschiedenen Charakteristika, Möglichkeiten und Limitationen von Erfolgskontrollen staatlicher Beihilfen im Allgemeinen und der ökonometrischen Wirkungsforschung im Speziellen am Beispiel der nationalen regionalen Wirtschaftsförderung zu liefern. Deren Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte sowie Intention wird in einem eigenen Kapitel umrissen.
Die große Bandbreite verschiedener Ansätze und bisheriger Studien auf Betriebs- und gesamtwirtschaftlicher Ebene lässt sich als klares Zeichen dafür interpretieren, dass zu diesem Zweck noch kein bestimmtes Verfahren vorgeschlagen wurde, das unabhängig von dem spezifischen Forschungsinteresse und verfügbaren empirischen Material zur Anwendung kommen sollte. Im Anschluss an die ausführliche Darstellung der einzelnen Methoden wird im empirischen Teil der Arbeit sodann gezeigt, wie die datentechnischen Voraussetzungen für eine mikroökonometrische Wirkungsanalyse gewerblicher Subventionen geschaffen werden können. Die Resultate der Wirkungsanalyse für den Zeitraum 1999 bis 2008 stützen die Hypothese, dass die betriebliche Investitionsförderung durch die nationale regionale Wirtschaftsförderung tatsächlich zur Verbesserung der Beschäftigungssituation in entwicklungsschwachen Gebieten beitragen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Forecasting regional employment with a generalised extrapolation method (2013)
Zitatform
Blien, Uwe, Walter Oberhofer & Alexandros Tassinopoulos (2013): Forecasting regional employment with a generalised extrapolation method. In: J. Reilich & S. Frohwerk (Hrsg.) (2013): Eine Sonate der Ökonomie : Sätze zur Allgemeinen Wirtschaftstheorie, der Raumwirtschaft und der Klimapolitik. Festschrift für Klaus Schöler zum 65. Geburtstag, S. 143-164, 2013-05-02.
Abstract
Die Autoren stellen eine innovative Methode zur regionalen Arbeitsmarktprognose vor. Diese verbindet zwei bekannte statistische Verfahren, die Regressionsanalyse und die Entropie-Optimierung. Als Datenbasis für eine Ex-Post-Prognose diente ein Panel der Beschäftigung in 11 Wirtschaftszweigen und für 327 Stadt- und Landkreise in Westdeutschland über 11 Jahre (1987-1997). Für den Zeitraum von 1995 bis 1997 wurde die Generalized Extrapolation-Methode (GEM) angewendet und deren Ergebnisse mit der tatsächlichen Entwicklung verglichen. Ihre Prognosegenauigkeit wird als höher bewertet als die herkömmlicher Methoden. (IAB)
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Literaturhinweis
Benchmarking regions: estimating the counterfactual distribution of labor market outcomes (2012)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Marina Furdas (2012): Benchmarking regions. Estimating the counterfactual distribution of labor market outcomes. (ZEW discussion paper 2012-023), Mannheim, 52 S.
Abstract
"Dieses Papier entwickelt und implementiert einen neuen, nichtparametrischen Benchmarking Ansatz zur Performancemessung von Regionen unter Anwendung von kernbasierten Matchingverfahren. Die relative Performance einer Region wird anhand der bedingten Quantilsposition gemessen, welche sich als ein relatives Ausmaß der möglichen Leistungsverbesserung in der Gruppe von vergleichbaren Regionen interpretieren lässt. Weiterhin wird ein absoluter Perfromanceindikator als die Differenz zwischen der beobachteten Leistung in einer Region und einem Referenzwert aus der Verteilung der Ergebnisvariablen auf Basis aller anderen Regionen geschätzt. Wir wenden verschiedene Distanzmaße für die Vergleichbarkeit von Regionen in relevanten Arbeitsmarktcharakteristika an und schlagen zwei Alternativen zur Messung der räumlichen Nähe vor - geographische Distanz und relative Pendlerbewegungen. Räumliche Nähe ist im Rahmen eines Regionenmatching besonders wichtig, weil die Performance einer Region nicht nur von der lokalen Arbeitsmarktsituation der Region selbst, sondern auch von den Arbeitsmarktbedingungen benachbarter Regionen abhängt.
Das neue Benchmarkingkonzept wird für die 176 Arbeitsagenturbezirke in Deutschland für die Zeit von 2006 bis 2008 umgesetzt. Die abhängige Variable ist die Integrationsquote von Arbeitslosen. Um bei der Vergleichbarkeit von Regionen eine optimale Gewichtung zwischen ähnlichkeit in Charaketristika und räumlicher Nähe herzustellen, wird eine zweidimensionale Kreuzvalidierungsprozedur bei der Vorhersage der Ergebnisvariablen eingesetzt. Unsere Analysen zeigen, dass für ein erfolgreiches Regionenmatching beide Dimensionen wichtig sind. Insbesondere die modifizierte Zhao (2004) Distanz und die logarithmierte geographische Distanz liefern die besten Ergebnisse. Es zeigt sich, dass die Benchmarkgruppen und die zwei geschätzten Performancemaße relativ stabil über die Zeit bleiben. Eine überprüfung der Matchingqualität in den Charakteristika zeigt eine vernachlässigbar kleine Anzahl an Mismaches in einigen der betrachteten regionalen Variablen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 6465 -
Literaturhinweis
Deutsche Arbeitsmarktregionen: Neuabgrenzung nach den Kreisgebietsreformen 2007-2011 (2012)
Zitatform
Kosfeld, Reinhold & Alexander Werner (2012): Deutsche Arbeitsmarktregionen. Neuabgrenzung nach den Kreisgebietsreformen 2007-2011. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 70, H. 1, S. 49-64. DOI:10.1007/s13147-011-0137-8
Abstract
"Für regionalökonomische Fragestellungen sind als regionale Untersuchungseinheiten Funktionalregionen zu bilden. Regionale Arbeitsmärkte zeichnen sich durch enge Pendlerverknüpfungen innerhalb des Arbeitsmarktes und eine große Abgeschlossenheit gegenüber anderen regionalen Arbeitsmärkten aus. Aufgrund steten Wandels in der Wirtschafts- und Pendlerstruktur eines Landes ist von Zeit zu Zeit eine Neuabgrenzung und Aktualisierung von Arbeitsmärkten notwendig. Im Besonderen ist eine Neuabgrenzung für Deutschland wichtig, da die Basis der Arbeitsmärkte, die administrativen Kreise in Deutschland, in den letzten Jahren durch Kreisgebietsreformen verändert wurde. Frühere Arbeitsmarktabgrenzungen sind daher nicht mehr mit den neuen Kreisgrenzen vereinbar. Als Abgrenzungsmethode wird die schiefwinklige Faktorenanalyse mit Oblimin-Rotation auf die Pendlerverflechtungen in Deutschland angewendet. Zusätzlich werden Nebenbedingungen im Hinblick auf die Pendeldistanz berücksichtigt, wodurch sowohl die Homogenität der Arbeitsmarktregionen verbessert als auch die Pendeldistanz innerhalb der Arbeitsmarktregionen auf zumutbare Pendeldistanzen begrenzt wird. Für Deutschland werden auf diese Weise 141 regionale Arbeitsmarktregionen abgegrenzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vergleich von funktionalen Arbeitsmarktabgrenzungen in Deutschland (2012)
Kropp, Per; Schwengler, Barbara;Zitatform
Kropp, Per & Barbara Schwengler (2012): Vergleich von funktionalen Arbeitsmarktabgrenzungen in Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 61, H. 1, S. 11-20., 2011-07-20. DOI:10.3790/sfo.61.1.11
Abstract
"Die Arbeit untersucht, vergleicht und bewertet folgende vier kreisscharfe funktionale Arbeitsmarktabgrenzungen: 150 regionale Arbeitsmärkte von Eckey/Kosfeld/Türck (2006), 50 Arbeitsmarktregionen von Kropp/Schwengler (2011a), 270 Arbeitsmarktregionen der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' und 96 Raumordnungsregionen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Darüber hinaus werden auch die 176 Arbeitsagenturen der Bundesagentur für Arbeit und die 413 Stadt- und Landkreise als administrative Abgrenzungen in die Analyse mit einbezogen. Als Ergebnis zeigt sich, dass größenheterogene Abgrenzungen mit vergleichsweise wenigen Arbeitsmarktregionen hohe Gütemaße aufweisen, die mit steigender Zahl der Arbeitsmarktregionen sinken. Dafür bieten kleinere Arbeitsmarktregionen möglicherweise bessere Voraussetzungen für eine praxisorientierte Anwendung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Methoden der empirischen Regionalanalyse (2012)
Möller, Joachim;Zitatform
Möller, Joachim (2012): Methoden der empirischen Regionalanalyse. In: J. Bröcker & M. Fritsch (Hrsg.) (2012): Ökonomische Geographie, S. 7-35.
Abstract
"Die empirische Regionalanalyse gewinnt vor allem aus drei Gründen an Bedeutung. Erstens trägt hierzu die Wiederentdeckung der Raumdimension in der modernen Volkswirtschaftslehre bei, die etwa in der Neuen Ökonomischen Geographie zum Ausdruck kommt. Zweitens werden immer mehr Datensätze verfügbar, die die explizite Untersuchung der Raumdimension gestatten. Und schließlich eröffnet die Regionalisierung von empirischen Untersuchungen neue Möglichkeiten.
Das Kapitel beschreibt einige der bekanntesten Ansätze der empirischen Regionalforschung. Begonnen wird mit dem Gravitationsmodell und es wird dann die Shift-Share-Analyse vorgestellt. Ein weiterer Abschnitt ist den räumlichen Konzentrations- und Spezialisierungsmaßen gewidmet. Am Schluss des Kapitels wird noch auf die räumliche Ökonometrie eingegangen." (Textauszug, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim;
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