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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Stille Reserve"
  • Literaturhinweis

    Vollbeschäftigungsannahme und Stille Reserve: eine Sensitivitätsanalyse für Westdeutschland (2007)

    Fuchs, Johann ; Weber, Brigitte;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Brigitte Weber (2007): Vollbeschäftigungsannahme und Stille Reserve. Eine Sensitivitätsanalyse für Westdeutschland. (IAB-Discussion Paper 17/2007), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Die Arbeit untersucht, wie stabil die Ergebnisse der jüngst vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung veröffentlichten Berechnungen zur Stillen Reserve für den Zeitraum von 1970 bis 2002 hinsichtlich der zentralen Modellannahme über die Höhe der Vollbeschäftigung sind. Dazu wurden mit einem Simulationsmodell die ursprünglichen Vollbeschäftigungswerte schrittweise um 1 bis 20 % nach oben und unten erhöht resp. gesenkt. Stützzeitraum für die Simulationsrechnungen waren die Jahre von 1980 bis 2002. Die Berechnungen beziehen sich auf die alten Bundesländer. Es zeigten sich die erwarteten Ergebnisse. Natürlich steigt bzw. sinkt der Umfang der Stillen Reserve je nach Vollbeschäftigungsannahme, aber die generelle Entwicklungstendenz bleibt unverändert. Bei den Strukturen deuten sich kleinere Einflüsse der Vollbeschäftigungsannahme an. Extremere Annahmen bzgl. der Vollbeschäftigung wirken sich aus, weil der Arbeitsmarkteinfluss auf die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Ausländern etwas stärker ist. Der Zusammenhang zwischen der Vollbeschäftigungsannahme und dem Umfang der Stillen Reserve ist nahezu linear. Die geschätzten Elastizitäten sind jedoch kleiner als Eins. Mit den Daten konnte außerdem ein Regressionsmodell geschätzt werden, das die Abhängigkeit der Stillen Reserve von der Vollbeschäftigungsannahme im Zeitablauf untersuchte. Obwohl aus nichtlinearen Einzelgleichungen für Subpopulationen geschätzt, kann die Stille Reserve insgesamt mit einem linearen Regressionsmodell erklärt werden. Dieses Modell könnte sich eventuell auch für eine Prognose über den Stützzeitraum hinaus eignen, doch sind die Untersuchungen dazu noch nicht abgeschlossen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Erwerbstätigkeit: Entwicklung und Struktur 2000-2007 (2007)

    Abstract

    "In Deutschland stieg das Erwerbspersonenpotenzial seit 1990 geringfügig bis heute an und lag 2006 bei 44,5 Mio. Um 7 Prozent oder von 1,53 Mio auf 1,42 Mio ging die Stille Reserve von 2000 bis 2006 zurück. Die Zahl der Erwerbstätigen ist zwischen Januar 2000 und Januar 2006 um fast 550.000 von 38,9 Mio auf 39,4 Mio gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist von Juni 2000 bis Juni 2006 um 5 Prozent auf 26,4 Mio Beschäftigte gesunken. Seit 2006 wächst die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wieder. Im März 2007 waren 2,4 Prozent oder 618.000 Personen mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt als noch im März 2006. Der Anteil der im Dienstleistungsbereich Beschäftigten erhöhte sich von 2000 auf 2006 von 63,0% auf 66,6%. Von 2000 bis 2006 stieg die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 15 Prozent oder gut 600.000 Personen auf 4,53 Mio an. 6,75 Millionen Personen waren im Juni 2006 geringfügig beschäftigt. Zwei Drittel (64 Prozent) aller Minijobs werden von Frauen ausgeübt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Indikatoren des deutschen Arbeitsmarktes (2005)

    Bach, Hans-Uwe; Hummel, Markus; Kaufmann, Klara; Reinberg, Alexander;

    Zitatform

    Bach, Hans-Uwe, Markus Hummel, Klara Kaufmann & Alexander Reinberg (2005): Zentrale Indikatoren des deutschen Arbeitsmarktes. In: J. Allmendinger, W. Eichhorst & U. Walwei (Hrsg.) (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 01), S. 193-253.

    Abstract

    Kapitel E des IAB Handbuchs Arbeitsmarkt enthält Daten zu folgenden Bereichen:
    1. Wachstum / Beschäftigung / Produktivität
    2. Arbeitszeitrechnung (Jahres- und Wochenarbeitszeit, Arbeitsvolumen)
    3. Arbeitsmarktbilanz (Erwerbstätige, Arbeitslose und Stille Reserve ab 1960)
    4. Regionaldaten ( Arbeitslosenquoten und Beschäftigungsentwicklung nach Kreisen)
    5. Bildung und Ausbildung (qualifikationsspezifische Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit von Männern und Frauen 1975-2004). (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktbilanz Ostdeutschland: Wer ist erwerbstätig, wer ist unterbeschäftigt?: Grenzen zwischen Erwerbstätigkeit und Unterbeschäftigung zunehmend fließend (2005)

    Brautzsch, Hans-Ulrich;

    Zitatform

    Brautzsch, Hans-Ulrich (2005): Arbeitsmarktbilanz Ostdeutschland: Wer ist erwerbstätig, wer ist unterbeschäftigt? Grenzen zwischen Erwerbstätigkeit und Unterbeschäftigung zunehmend fließend. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 11, H. 4, S. 108-112.

    Abstract

    "Mit dem Inkrafttreten des Vierten Gesetzes für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ist eine Modifikation der statistischen Abbildung des Arbeitsmarktgeschehens in der Arbeitsmarktbilanz des IWH notwendig: 1-Euro-Jobs werden nunmehr als eigenständige Komponente der sonstigen Unterbeschäftigung ausgewiesen. Zudem ist ab dem Jahr 2005 insbesondere bei den registrierten Arbeitslosen aufgrund der generellen Meldepflicht der früheren arbeitsfähigen Sozialhilfeempfänger mit einem Bruch in der Zeitreihe zu rechnen. Auch die Zahl der Erwerbstätigen wird durch den Anstieg der 1-Euro-Jobs beeinflusst werden. Die Konsequenzen, die sich ex-ante für die Entwicklung insbesondere der registrierten Arbeitslosen und der Erwerbstätigen ergeben werden, können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht seriös abgeschätzt werden, sodass in der Arbeitsmarktbilanz für Ostdeutschland vorerst nur der Ex-post-Zeitraum bis 2004 ausgewiesen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leben und Arbeiten in Deutschland: Ergebnisse des Mikrozensus 2004 (2005)

    Breiholz, Holger; Duschek, Klaus-Jürgen; Hansch, Esther; Nöthen, Manuela;

    Zitatform

    Breiholz, Holger, Klaus-Jürgen Duschek, Esther Hansch & Manuela Nöthen (2005): Leben und Arbeiten in Deutschland. Ergebnisse des Mikrozensus 2004. Wiesbaden, 104 S.

    Abstract

    "Der Mikrozensus 2004 zeigt für Haushalte, Lebensformen sowie das Erwerbsleben folgende Ergebnisse:
    Im März 2004 gab es 39,1 Mill. Haushalte mit rund 82,9 Mill. Haushaltsmitgliedern. Damit ist die Zahl der Privathaushalte seit 1991 um 11%, die Zahl der Haushaltsmitglieder um 3% gestiegen. Die durchschnittliche Haushaltsgröße ging zurück: Im April 1991 lebten durchschnittlich 2,27 Personen in einem Haushalt, im März 2004 nur noch 2,12 Personen. Immer mehr Menschen leben in einer nichtehelichen oder gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft, als allein erziehende Elternteile oder allein in einem Einpersonenhaushalt.
    Im Frühjahr 2004 stuften 7,2 Mill. abhängig Beschäftigte in Deutschland ihre Tätigkeit als Teilzeitbeschäftigung ein, 2,4 Mill. bzw. 51% mehr als im April 1991. Die Teilzeitquote der abhängig Beschäftigten stieg im gleichen Zeitraum um neun Prozentpunkte auf gut 23%. Zwar vergrößerte sich der Anteil der Männer an den Teilzeitbeschäftigten von 8% im Jahr 1991 auf inzwischen 15%, dennoch war mit 85% der Großteil der Teilzeittätigen in abhängiger Beschäftigung weiblich. Erstmals seit 1996 arbeiteten die Männer wieder länger. So stieg die Zahl der normalerweise geleisteten Arbeitsstunden je Woche bei den westdeutschen Männern von durchschnittlich 40,0 Stunden im Mai 2003 auf 40,3 Stunden im März 2004 sowie von durchschnittlich 39,8 auf 40,1 Stunden in den neuen Länder und Berlin-Ost. Dagegen blieb die Arbeitszeit der Frauen in beiden Teilen Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr konstant. Im März 2004 nutzten 59% der Erwerbstätigen an ihrem Arbeitsplatz einen Personal-Computer, im Mai 2000 waren es mit 52% nur gut die Hälfte. Die Zunahme von Computerarbeit betraf beide Geschlechter und zog sich durch alle Altersgruppen. Zwar waren in Deutschland immerhin 47% der abhängig Beschäftigten, die Angaben zu ihrer Stellung im Betrieb gemacht hatten, weiblich. Frauen hatten jedoch nur etwa ein Drittel (33%) der gut 4,9 Mill. Führungspositionen inne. Die dazu zählenden 819 000 Positionen mit umfassenden Führungsaufgaben waren noch seltener von Frauen besetzt. Die Frauenquote betrug hier lediglich 21%. Im März 2004 benutzten etwa zwei von drei Berufspendlern (gut 67%) auf dem Weg zur Arbeit hauptsächlich das Auto. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln legten 13% der Pendler die längste Wegstrecke auf dem Weg zum Arbeitsplatz zurück. 18% der Pendler erreichten ihren Arbeitsplatz überwiegend mit dem Fahrrad oder zu Fuß." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktanalyse: Die "Stille Reserve" gehört ins Bild vom Arbeitsmarkt (2005)

    Fuchs, Johann ; Walwei, Ulrich ; Weber, Brigitte;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Ulrich Walwei & Brigitte Weber (2005): Arbeitsmarktanalyse: Die "Stille Reserve" gehört ins Bild vom Arbeitsmarkt. (IAB-Kurzbericht 21/2005), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    "Die registrierte Arbeitslosigkeit hat eine neue Rekordhöhe in Deutschland erreicht. Die Unterbeschäftigung ist in ihrem gesamten Ausmaß damit aber noch nicht erfasst. Viele Erwerbspersonen ziehen sich nämlich aufgrund der schlechten Arbeitsmarktlage vom Arbeitsmarkt zurück oder nehmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit teil. Diese sogenannte "Stille Reserve" hat in den letzten 10 Jahren zwar deutlich abgenommen, ist aber noch immer sehr bedeutsam. Seit den 90er Jahren zählen im Osten wie im Westen etwa gleich viele Frauen und Männer zur Stillen Reserve. Dies ist anders als bis Ende der 80er Jahre, als noch deutlich mehr Frauen als Männer nicht in den offiziellen Statistiken geführt wurden. Überraschenderweise hat sich der Umfang der Unterbeschäftigung in den letzten 10 Jahren kaum verändert. Allerdings hat sich das Schwergewicht von der verdeckten zur offenen Arbeitslosigkeit hin verschoben. Dadurch ist auch die amtliche Arbeitsmarktstatistik ein Stück "ehrlicher" geworden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Neuschätzung der Stillen Reserve und des Erwerbspersonenpotenzials für Westdeutschland (inkl. Berlin-West) (2005)

    Fuchs, Johann ; Weber, Brigitte;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Brigitte Weber (2005): Neuschätzung der Stillen Reserve und des Erwerbspersonenpotenzials für Westdeutschland (inkl. Berlin-West). (IAB-Forschungsbericht 15/2005), Nürnberg, 64 S.

    Abstract

    "Der Bericht stellt revidierte Schätzungen für die Stille Reserve und das Erwerbspersonenpotenzial Westdeutschlands zur Diskussion. Datenbasis sind korrigierte Erwerbsquoten des Mikrozensus, die die geringfügige Beschäftigung besser berücksichtigen als die Orginal-Erwerbsquoten. Insgesamt wurden für 40 Subpopulationen 'Weighted Least Squares'-Regressionen mit Zeitreihen gerechnet. Es wurde mehr Wert auf eine inhaltliche Interpretation des Zusammenhanges gelegt als auf ein einheitliches Erscheinungsbild. Die Ergebnisse wurden intensiv auf Verletzungen der Voraussetzungen der Regressionsanalyse getestet. Die statistischen Tests und auch die graphische Analyse ergeben ein im Großen und Ganzen zufrieden stellendes Ergebnis. Von den insgesamt 40 Gleichungen weist keine einzige gravierende statistische Schwächen auf, obwohl sicherlich einige 'verbessert' werden könnten. Als Ergebnis kristallisierte sich heraus, dass die Stille Reserve nun im Niveau deutlich unter den früheren Schätzungen liegt. Dagegen ist das Erwerbspersonenpotenzial sogar höher als nach den Berechnungen von Thon/Bach aus dem Jahr 1998. Dies wird so interpretiert, dass ein Teil der früher untererfassten geringfügigen Beschäftigung bereits in der Stillen Reserve enthalten war, ein anderer Teil dem Erwerbspersonenpotenzial aber noch fehlte. Jetzt dürfte die geringfügige Beschäftigung besser in der IAB-Potenzialrechnung integriert sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neuschätzung der Stillen Reserve und des Erwerbspersonenpotenzials für Ostdeutschland (einschl. Berlin-Ost) (2005)

    Fuchs, Johann ; Weber, Brigitte;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Brigitte Weber (2005): Neuschätzung der Stillen Reserve und des Erwerbspersonenpotenzials für Ostdeutschland (einschl. Berlin-Ost). (IAB-Forschungsbericht 18/2005), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Der Bericht präsentiert revidierte Schätzungen für die Stille Reserve und das Erwerbspersonenpotenzial Ostdeutschlands. Die aktuellen Berechnungen berücksichtigen insbesondere die Erkenntnisse über die geringfügige Beschäftigung und integrieren diese für eine Korrektur der Erwerbsquoten des Mikrozensus, der Datenbasis der Potenzialrechnung des IAB. Außerdem wird zum ersten Mal das Erwerbspersonenpotenzial und die Stille Reserve in den neuen Ländern nach der Wende auf der Basis von nach Alter und Geschlecht strukturierten Potenzialerwerbsquoten ermittelt. Das neu geschätzte Erwerbspersonenpotenzial liegt durchgängig über den alten Schätzungen, während die neu berechnete Stille Reserve im Niveau niedriger ist. Damit wird die früher nicht vollständig erfasste geringfügige Beschäftigung aufgeteilt: Ein Teil war bereits in der Stillen Reserve enthalten, ein anderer Teil fehlte dem Erwerbspersonenpotenzial. Hervorzuheben ist, dass in den neuen Ländern seit der Wiedervereinigung kein sichtbarer Rückgang der Erwerbsbeteiligung erfolgte. Die Potenzialerwerbsquoten von Männern wie Frauen sind weiterhin auf hohem Niveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifikation und Erwerbstätigkeit von Frauen in Nordrhein-Westfalen 1992-2002: Daten und Fakten (2005)

    Hullmann, Alfred; Cloos, Bertram; Seifert, Wolfgang;

    Zitatform

    Hullmann, Alfred, Wolfgang Seifert & Bertram Cloos (2005): Qualifikation und Erwerbstätigkeit von Frauen in Nordrhein-Westfalen 1992-2002. Daten und Fakten. Düsseldorf, 103 S.

    Abstract

    "In dem Buch werden Stand und Entwicklung der Qualifikation, der Erwerbsbeteiligung sowie der Erwerbssituation von Frauen in Nordrhein-Westfalen beschrieben. Die Untersuchung bezieht sich weitgehend auf den Zeitraum von 1992 bis 2002. Soweit aufgrund der Datenlage erforderlich wurde ein kürzerer Untersuchungszeitraum zugrunde gelegt. Anlass für die vorliegende Untersuchung war der Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie Nordrhein- Westfalen (MGSFF NRW), eine statistische Analyse zur Frauenerwerbstätigkeit 1998 bis 2002 vorzulegen, mit dem der Bericht zur Evaluation des Aktionsprogramms 'Frau und Beruf' ergänzt werden sollte. Parallel zu dem Analysebeitrag wurde diese Veröffentlichung erstellt, in der die gleichen Themen zur Frauenerwerbst ätigkeit für einen erweiterten zeitlichen Rahmen und teilweise weitere Aspekte untersucht wurden, um über die kurzfristigen Veränderungen hinaus Trends und Entwicklungen der Frauenerwerbst ätigkeit identifizieren und belegen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbspersonenpotenzial, Erwerbstätigkeit, sozialversicherungspflichtige und geringfügige Beschäftigung: Entwicklung und Struktur 2000-2005 (2005)

    Abstract

    Der Bericht gibt einen Überblick über die Entwicklung und Struktur des Erwerbspersonenpotenzials und der Erwerbstätigkeit für die Jahre 2000 bis 2005. Hauptergebnisse: Im Untersuchungszeitraum kam es zu einem Anstieg der Stillen Reserve um zehn Prozent. Die Alterung der Arbeitskräfte zeigt sich in einer Zunahme des Erwerbspersonenpotenzials der mittleren Altersgruppe und der 50 bis 64-jährigen. Die Zahl der Selbständigen hat sich zwischen 2000 und 2004 um acht Prozent erhöht. Im Vergleich dazu hat sich die Zahl der abhängig Beschäftigten (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Beamte, Soldaten und Zivildienstleistende) von 35,3 Millionen auf 34,6 Millionen verringert. Grund für diesen Rückgang ist hauptsächlich die Abnahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Dieser betrug im untersuchten Zeitraum fünf Prozent, wobei der Rückgang im Osten wesentlich stärker ausfiel. Im Hinblick auf die sektorale Verteilung gab es den stärksten Rückgang im Baugewerbe und im Bergbau. Beschäftigungszuwächse konnten dagegen im Grundstücks- und Wohnungswesen sowie im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen verzeichnet werden. Weiterhin wird ein starker Anstieg der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung konstatiert. Dabei werden zwei Drittel der Mini-Jobs von Frauen ausgeübt. Die Domäne der Mini-Jobs ist der Dienstleistungsbereich. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    "Arbeitsplatzlücke" im Osten fast doppelt so hoch wie im Westen (2004)

    Brautzsch, Ulrich;

    Zitatform

    Brautzsch, Ulrich (2004): "Arbeitsplatzlücke" im Osten fast doppelt so hoch wie im Westen. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 10, H. 11, S. 295-300.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktlage in Ostdeutschland hat sich im bisherigen Verlauf des Jahres 2004 weiter verschlechtert. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die etwa drei Viertel der Erwerbstätigen ausmachen, lag im Mai 2004 - jüngere Daten liegen noch nicht vor - um 92 000 bzw. 2,2% unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Zwar nahm die Zahl der Selbständigen infolge der Förderung durch Existenzgründungszuschüsse und Überbrückungsgeld weiter zu, und auch die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten ist erneut gestiegen. Der Verlust an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen konnte dadurch aber nicht kompensiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 2003 und 2004 (2003)

    Bach, Hans-Uwe; Koch, Susanne ; Spitznagel, Eugen; Magvas, Emil; Rothe, Thomas ; Pusse, Leo;

    Zitatform

    Bach, Hans-Uwe, Susanne Koch, Emil Magvas, Leo Pusse, Thomas Rothe & Eugen Spitznagel (2003): Der Arbeitsmarkt in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 2003 und 2004. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 1, S. 7-45.

    Abstract

    "Nach einem Rückblick auf die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in den letzten Jahren wird auf der Basis einer Alternativprojektion eine Vorausschau auf Tendenzen in den Jahren 2003 und 2004 gegeben. Im Anschluss werden ausgewählte Themen ausführlicher behandelt (Außenwirtschaftliche Entwicklungen, Arbeitsmarktdynamik und Arbeitsmarktpolitik in Deutschland). Die seit 2001 anhaltende weltwirtschaftliche Schwäche hat die deutsche Volkswirtschaft aufgrund ihrer engen Außenverflechtung belastet. Dennoch verhinderte die relativ stabile Entwicklung der Exporte zuletzt ein noch schwächeres gesamtwirtschaftliches Ergebnis. Eine selbsttragende binnenwirtschaftliche Eigendynamik blieb in Deutschland bislang aus. Wesentliche Konjunkturimpulse für die Weltwirtschaft können zur Zeit fast ausschließlich von der US-Ökonomie erwartet werden. Die Perspektiven für den deutschen Arbeitsmarkt 2003 haben sich nach zwei Jahren wirtschaftlicher Stagnation nicht aufgehellt. Mit einer schnellen und kräftigen Konjunkturbelebung ist derzeit nicht zu rechnen. Die Erwerbstätigkeit wird tendenziell weiter sinken und die Unterbeschäftigung erneut kräftig steigen. Die traditionellen Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung der BA vermeiden offene Arbeitslosigkeit und entlasten insoweit den Arbeitsmarkt zwar in erheblichem Umfang, aber mit abnehmender Tendenz. Die auf unmittelbare Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zielenden Maßnahmen nehmen kräftig zu. Unter den herrschenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen dürfte ihr Wirkungsgrad aber bescheiden sein. Schließlich sind wichtige Schritte zur Reform des Arbeitsmarktes eingeleitet worden. Mit spürbaren Wirkungen ist aber erst allmählich zu rechnen. Auch wenn sich die Konjunktur im zweiten Halbjahr belebt und die Wirtschaft 2003 um 0,5 % wächst, kann erst gegen Ende des Jahres 2003 mit einer Stabilisierung am Arbeitsmarkt gerechnet werden. Im Jahresdurchschnitt wären rd. 4,4 Mio. Arbeitslose zu verzeichnen, 340.000 mehr als im Vorjahr. Die Analyse zeigt, dass es auch bei hoher und steigender Unterbeschäftigung erhebliche Bewegungen am Arbeitsmarkt gibt, namentlich zwischen Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit. Sie belegen die prinzipielle Funktionstüchtigkeit des Arbeitsmarkts. Im Zusammenspiel mit einer außenwirtschaftlichen Belebung und den Arbeitsmarktreformen wäre dann im Jahr 2004 eine merkliche Besserung am Arbeitsmarkt zu erwarten. Aber auch bei 2% Wirtschaftswachstum wäre aus heutiger Sicht mit einer Zahl vom 4,35 Mio. Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt zu rechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die "Stille Reserve" in Sachsen als statistisch nicht erfasste Angebotskomponente auf dem Arbeitsmarkt (2003)

    Winkelvoss, Ekkehard;

    Zitatform

    Winkelvoss, Ekkehard (2003): Die "Stille Reserve" in Sachsen als statistisch nicht erfasste Angebotskomponente auf dem Arbeitsmarkt. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 3, S. 1-9.

    Abstract

    Ziel des Beitrages ist es, "für Sachsen und seine (Stadt- und Land-)Kreise auf der Grundlage vorhandener Statistiken das quantitative Ausmaß des über die registrierte Arbeitslosigkeit hinausgehenden Arbeitsangebotes nachvollziehbar abzuschätzen. Dieses 'zusätzliche' Arbeitsangebot steht bei der Besetzung offener Stellen in Konkurrenz zu den Arbeitslosen. Zusätzlich soll gezeigt werden, dass auch einfache Berechnungsverfahren durchaus zu Ergebnissen führen (können), die im Toleranzfeld bzw. im Koinzidenzintervall von mit höhergradiger Wissenschaftlichkeit ermittelter Jahresdurchschnittswerte für die Stille Reserve liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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