Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Arbeitsmarktentwicklung
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Literaturhinweis
Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (2015)
Bogai, Dieter; Weyh, Antje; Bogai, Dieter; Böhme, Stefan; Thiele, Günter; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg; Sujata, Uwe; Schaade, Peter; Thiele, Günter; Pilger, Carmen; Wiethölter, Doris; Kotte, Volker; Carstensen, Jeanette; Baumann, Doris; Jahn, Daniel;Zitatform
Bogai, Dieter, Günter Thiele & Doris Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor. (IAB-Bibliothek 355), Bielefeld: Bertelsmann, 461 S. DOI:10.3278/300887w
Abstract
"In diesem Band wird die Gesundheitswirtschaft in ihrer regionalen beschäftigungspolitischen Bedeutung untersucht. Der einleitende Beitrag skizziert die Besonderheiten des Marktes für Gesundheitsleistungen, institutionelle Grundstrukturen des deutschen Gesundheitssystems und Bewertungsprobleme von Gesundheitsleistungen. Die Aufwertung der Gesundheitswirtschaft vom Kostenfaktor zur wachstumsstarken Querschnittsbranche wird verdeutlicht, die durch die verschiedenen Elemente der gesundheitsökonomischen Gesamtrechnung konkretisiert wird. Schließlich werden Hypothesen zur räumlichen Verteilung gesundheitswirtschaftlicher Aktivitäten diskutiert.
Den Hauptteil dieses Sammelbands bilden empirische Analysen zur Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft nach dem Schichtenmodell, das die Gesundheitswirtschaft in einen Kernbereich (dem klassischen Gesundheitswesen), den Handel und die medizinische Industrie differenziert. Ein Eingangsbeitrag ermittelt die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in den Kreisen und Bundesländern Deutschlands sowie einzelne sektorale und berufliche Beschäftigungsentwicklungen. Die Beschäftigungsentwicklung in den verschiedenen Teilbereichen der Gesundheitswirtschaft bezieht sich auf den Zeitraum von 2008 bis 2013, da differenziertere Informationen nach den Wirtschaftszweigen erst ab 2008 vorliegen. Neben Strukturmerkmalen der Beschäftigten wie Alter und Geschlecht werden die unterschiedlichen Beschäftigungsformen der sozialversicherungspflichtigen Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit in ausgewählten Gesundheitsberufen untersucht. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Qualifikation und betrieblichen Anforderungsniveaus der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft. Ein wesentlicher Aspekt einer Arbeitsmarktanalyse der Gesundheitswirtschaft sind die Entgelte der Beschäftigten nach betrieblichem Anforderungsniveau. Aufgrund des hohen Frauenanteils in den Gesundheitsberufen sind die Entgeltdifferenzen zwischen Frauen und Männern von besonderem Interesse. Nach einer flächendeckenden Analyse für alle Bundesländer schließen sich Berichte für ausgewählte Bundesländer an. Dies sind von den alten Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig- Holstein sowie von den neuen Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen. Diese Berichte ergänzen die Beschäftigungsanalyse teilweise durch weitere Aspekte des Arbeitsmarktes.
Gegenstand des abschließenden Beitrags ist die Qualität der Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen. Ausgehend von einer Diskussion der Qualitätskriterien und der besonderen Merkmale der Pflegetätigkeit werden Studienergebnisse zu den Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege diskutiert und Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gemacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Weyh, Antje; Böhme, Stefan; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg; Sujata, Uwe; Wiethölter, Doris; Kotte, Volker; Carstensen, Jeanette; Baumann, Doris; Jahn, Daniel;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein (2015)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2015): Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 405-437, 2015-09-04.
Abstract
"Der folgende Beitrag leitet mit einigen Fakten über siedlungsstrukturelle, wirtschaftliche und demografische Besonderheiten des Bundeslandes Schleswig- Holstein ein, die den besonderen Stellenwert der Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein verdeutlichen. Im Zentrum der Regionalstudie steht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich und den zwei Erweiterungsbereichen auch den dritten Erweiterungsbereich der Krankenversicherungen und öffentlichen Verwaltung umfasst. In einer regionalen Analyse wird gezeigt, welches Gewicht für die Beschäftigung die verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft in den Kreisen Schleswig-Holsteins haben. Strukturmerkmale der Beschäftigten in der schleswig-holsteinischen Gesundheitswirtschaft wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und Nationalität werden untersucht. Weitere Analysen richten sich auf die Beschäftigungsentwicklung nach Berufen und die Bedeutung der geringfügig entlohnten Beschäftigten. Ein wichtiger Aspekt für die Attraktivität der Berufe sind die erzielten Entgelte, wobei die Lohnunterschiede in den Gesundheitsberufen aufgezeigt werden. Abschließend werden anhand einer Längsschnittbetrachtung die Berufsverläufe von Beschäftigten mit Gesundheitsberufen untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Ältere auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein (2014)
Zitatform
Buch, Tanja, Volker Kotte, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2014): Ältere auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 05/2014), Nürnberg, 71 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarktsituation älterer Erwerbspersonen ist in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus der Arbeitsmarktakteure in Deutschland und Schleswig-Holstein gerückt. Aufgrund der fortschreitenden Alterung der Erwerbsbevölkerung nimmt die Bedeutung dieser Altersgruppe für den Arbeitsmarkt erheblich zu. Wegen des zu erwartenden Rückgangs des Arbeitsangebots steigt zudem das Interesse der Unternehmen an den älteren Arbeitskräften. Durch die Festlegung der institutionellen Rahmenbedingungen nimmt nicht zuletzt auch die Politik wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsmarktpartizipation Älterer und die Integration dieser Altersgruppe in den Arbeitsmarkt. In den vergangenen Jahren hat sich die Lage der älteren Arbeitskräfte in Schleswig-Holstein parallel zum umfassenden Wandel der demografischen und institutionellen Rahmenbedingungen - und möglicherweise ausgelöst durch sie - erkennbar verbessert. Die Beschäftigung der 55- bis 64-Jährigen ist in Schleswig-Holstein seit dem Jahr 2000 stark gewachsen und parallel dazu beobachten wir einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Unterbeschäftigung in dieser Altersgruppe. Diese Entwicklungen sind vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Erwerbsbeteiligung Älterer zu sehen. Demografische Aspekte spielen bis dato dagegen kaum eine Rolle. Als nach wie vor problematisch stellen sich die Wiederbeschäftigungschancen älterer Arbeitsloser dar. Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist für Ältere zwar relativ gering, eine geringe Abgangswahrscheinlichkeit hat jedoch zur Folge, dass sich die Arbeitslosigkeit bei Älteren als außerordentlich persistent erweist. Dies spiegelt sich nicht zuletzt im hohen Anteil Langzeitarbeitsloser in dieser Altersgruppe wider. Angesichts der bevorstehenden demografischen Herausforderungen wie auch der anhaltenden Debatte um Fachkräfteengpässe sind Politik, Arbeitsverwaltung und Betriebe gefordert, die Weiter- und Wiederbeschäftigung Älterer stärker als bisher durch Qualifizierungsmaßnahmen zu fördern. Dies gilt insbesondere auch für die Teilgruppe der 60- bis 64-Jährigen, für die Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration bislang noch deutlich hinter jenen für die Gruppe der 55- bis 59-Jährigen zurückbleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Lübeck: Befunde für die Teilregion Kreis Ostholstein (2014)
Harder, Veronika; Wiegand, Julia; Bauer, Ben; Herrmann, Hayo; Niebuhr, Annekatrin ; Peters, Cornelius; Ollech, Daniel; Lüth, Hendrik;Zitatform
Harder, Veronika, Cornelius Peters, Julia Wiegand, Hayo Herrmann, Hendrik Lüth, Ben Bauer, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2014): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Lübeck. Befunde für die Teilregion Kreis Ostholstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2014), Nürnberg, 119 S.
Abstract
"Analysen des Arbeitsmarktgeschehens zielen in der Regel auf Nettoveränderungen ab, also auf die Salden aus Zu- und Abgängen in Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Diese Nettoveränderungen haben verglichen mit den entsprechenden Bruttoströmen ein relativ geringes Volumen und lassen keine Rückschlüsse auf den Arbeitsplatzumschlag des regionalen Arbeitsmarktes zu. Eine Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden 'Matching' von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert im Gegensatz dazu wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatch-Probleme am Arbeitsmarkt.
Die vorliegende Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Lübeck, die sich aus der Stadt Lübeck und dem Kreis Ostholstein zusammensetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Region Schleswig-Holstein Süd-West: Befunde für die Teilregion Kreis Dithmarschen (2014)
Harder, Veronika; Peters, Cornelius; Bauer, Ben; Wiegand, Julia; Niebuhr, Annekatrin ; Herrmann, Hayo; Ollech, Daniel; Lüth, Hendrik;Zitatform
Harder, Veronika, Cornelius Peters, Julia Wiegand, Hayo Herrmann, Hendrik Lüth, Ben Bauer, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2014): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Region Schleswig-Holstein Süd-West. Befunde für die Teilregion Kreis Dithmarschen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2014), Nürnberg, 118 S.
Abstract
"Analysen des Arbeitsmarktgeschehens zielen in der Regel auf Nettoveränderungen ab, also auf die Salden aus Zu- und Abgängen in Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Diese Nettoveränderungen haben verglichen mit den entsprechenden Bruttoströmen ein relativ geringes Volumen und lassen keine Rückschlüsse auf den Arbeitsplatzumschlag des regionalen Arbeitsmarktes zu. Eine Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden 'Matching' von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert im Gegensatz dazu wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatch-Probleme am Arbeitsmarkt. Die vorliegende Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Schleswig-Holstein Süd-West, die sich aus den Kreisen Dithmarschen und Steinburg zusammensetzt. Sämtliche Auswertungen beziehen sich dabei auf die Beschäftigungsaufnahmen arbeitsuchend gemeldeter Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Region Schleswig-Holstein Süd-West: Befunde für die Teilregion Kreis Steinburg (2014)
Harder, Veronika; Ollech, Daniel; Wiegand, Julia; Bauer, Ben; Niebuhr, Annekatrin ; Peters, Cornelius; Lüth, Hendrik; Herrmann, Hayo;Zitatform
Harder, Veronika, Cornelius Peters, Julia Wiegand, Hayo Herrmann, Hendrik Lüth, Ben Bauer, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2014): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Region Schleswig-Holstein Süd-West. Befunde für die Teilregion Kreis Steinburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2014), Nürnberg, 117 S.
Abstract
"Analysen des Arbeitsmarktgeschehens zielen in der Regel auf Nettoveränderungen ab, also auf die Salden aus Zu- und Abgängen in Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Diese Nettoveränderungen haben verglichen mit den entsprechenden Bruttoströmen ein relativ geringes Volumen und lassen keine Rückschlüsse auf den Arbeitsplatzumschlag des regionalen Arbeitsmarktes zu. Eine Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden 'Matching' von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert im Gegensatz dazu wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatch-Probleme am Arbeitsmarkt.
Die vorliegende Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Schleswig-Holstein Süd-West, die sich aus den Kreisen Dithmarschen und Steinburg zusammensetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Lübeck: Befunde für die Teilregion Stadt Lübeck (2014)
Harder, Veronika; Peters, Cornelius; Bauer, Ben; Wiegand, Julia; Niebuhr, Annekatrin ; Herrmann, Hayo; Ollech, Daniel; Lüth, Hendrik;Zitatform
Harder, Veronika, Cornelius Peters, Julia Wiegand, Hayo Herrmann, Hendrik Lüth, Ben Bauer, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2014): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Lübeck. Befunde für die Teilregion Stadt Lübeck. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2014), Nürnberg, 115 S.
Abstract
"Analysen des Arbeitsmarktgeschehens zielen in der Regel auf Nettoveränderungen ab, also auf die Salden aus Zu- und Abgängen in Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Diese Nettoveränderungen haben verglichen mit den entsprechenden Bruttoströmen ein relativ geringes Volumen und lassen keine Rückschlüsse auf den Arbeitsplatzumschlag des regionalen Arbeitsmarktes zu. Eine Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden 'Matching' von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert im Gegensatz dazu wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatch-Probleme am Arbeitsmarkt.
Die vorliegende Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert für die Arbeitsmarktregion Lübeck, die sich aus der Stadt Lübeck und dem Kreis Ostholstein zusammensetzt, detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Dänen in Deutschland: Zur Beschäftigung dänischer Staatsbürger in Deutschland (2013)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2013): Dänen in Deutschland: Zur Beschäftigung dänischer Staatsbürger in Deutschland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 06/2013), Nürnberg, 33 S.
Abstract
"Die dänischen Beschäftigten in Deutschland sind eine sehr kleine Gruppe. Nur 0,02 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben einen dänischen Pass. Gleichwohl unterscheiden sich die dänischen Beschäftigten in wichtigen Strukturmerkmalen signifikant von der Gesamtheit. Die Gruppe der Dänen teilt sich auf in eine Gruppe, die in Deutschland lebt und arbeitet, sowie die Gruppe der Grenzpendler, die nur zum Arbeiten nach Deutschland kommt und ihren Wohnsitz in Dänemark hat. Rund zehn Prozent der in Deutschland beschäftigten Dänen gehören zur Gruppe der Grenzpendler. Insgesamt sind die dänischen Beschäftigten stark auf Dienstleistungsberufe und -branchen konzentriert. Das verarbeitende Gewerbe spielt nur für die Grenzpendler eine gewisse Rolle. Räumlich konzentrieren sich die dänischen Beschäftigten auf die grenznahen Regionen und wirtschaftsstarke Räume in Westdeutschland. Auffallend ist das überdurchschnittlich hohe Einkommen. So haben die dänischen Beschäftigten ein rund 42 Prozent höheres Einkommen als die Deutschen (2008). Überraschend ist die eher geringe Verweildauer der dänischen Grenzpendler bei einer Beschäftigung in Deutschland. Die Stichtagsergebnisse deuten eher auf kürzere Verweildauern hin, ohne dass dies mit den vorliegenden Daten abschließend geklärt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel: Befunde für die Teilregion Neumünster (2013)
Lüth, Hendrik; Herrmann, Hayo; Niebuhr, Annekatrin ; Puckelwald, Johannes; Ollech, Daniel; Peters, Cornelius;Zitatform
Lüth, Hendrik, Cornelius Peters, Johannes Puckelwald, Hayo Herrmann, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2013): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel. Befunde für die Teilregion Neumünster. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2013), Nürnberg, 101 S.
Abstract
"Analysen des Arbeitsmarktgeschehens zielen in der Regel auf Nettoveränderungen ab, also auf die Salden aus Zu- und Abgängen in Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Diese Nettoveränderungen haben verglichen mit den entsprechenden Bruttoströmen ein relativ geringes Volumen und lassen keine Rückschlüsse auf den Arbeitsplatzumschlag des regionalen Arbeitsmarktes zu. Eine Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden 'Matchings' von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert im Gegensatz dazu wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatchprobleme am Arbeitsmarkt. Die vorliegende Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Kiel. Über den Zeitraum 2005 bis 2010 werden etwa 160 Tsd. Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung identifiziert, bei denen sich der Wohnort (vor oder nach dem Übergang) oder der Arbeitsort in der Arbeitsmarktregion Kiel befindet. Etwa 30 Tsd. dieser Übergänge weisen auch einen unmittelbaren Bezug zur kreisfreien Stadt Neumünster auf, auf der ein besonderer Schwerpunkt dieser Studie liegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel: Befunde für die Teilregion Rendsburg-Eckernförde (2013)
Lüth, Hendrik; Herrmann, Hayo; Niebuhr, Annekatrin ; Puckelwald, Johannes; Ollech, Daniel; Peters, Cornelius;Zitatform
Lüth, Hendrik, Cornelius Peters, Johannes Puckelwald, Hayo Herrmann, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2013): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel. Befunde für die Teilregion Rendsburg-Eckernförde. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 05/2013), Nürnberg, 107 S.
Abstract
"Analysen des Arbeitsmarktgeschehens zielen in der Regel auf Nettoveränderungen ab, also auf die Salden aus Zu- und Abgängen in Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Diese Nettoveränderungen haben verglichen mit den entsprechenden Bruttoströmen ein relativ geringes Volumen und lassen keine Rückschlüsse auf den Arbeitsplatzumschlag des regionalen Arbeitsmarktes zu. Eine Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden 'Matchings' von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert im Gegensatz dazu wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatchprobleme am Arbeitsmarkt. Die vorliegende Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Kiel. Über den Zeitraum 2005 bis 2010 werden etwa 160 Tsd. Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung identifiziert, bei denen sich der Wohnort (vor oder nach dem Übergang) oder der Arbeitsort in der Arbeitsmarktregion Kiel befindet. Etwa 62 Tsd. dieser Übergänge weisen auch einen unmittelbaren Bezug zur Teilregion Kreis Rendsburg-Eckernförde auf, auf der ein besonderer Schwerpunkt dieser Studie liegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel: Befunde für die Teilregion Kreis Plön (2013)
Lüth, Hendrik; Herrmann, Hayo; Niebuhr, Annekatrin ; Puckelwald, Johannes; Ollech, Daniel; Peters, Cornelius;Zitatform
Lüth, Hendrik, Cornelius Peters, Johannes Puckelwald, Hayo Herrmann, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2013): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel. Befunde für die Teilregion Kreis Plön. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2013), Nürnberg, 104 S.
Abstract
"Diese Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Kiel. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Teilregion Kreis Plön. Die Analysen zeigen, dass das Matching von offenen Stellen und Arbeitsuchenden stark kleinräumiger Natur ist. Weit überdurchschnittlich viele Arbeitsuchende aus dem Kreis Plön nehmen die Beschäftigung innerhalb der Gemeinde auf, in der sie während der Arbeitsuche wohnten, oder in unmittelbarer Nähe zu dieser. Insgesamt zeigt sich allerdings, dass mehr Arbeitsuchende aus dem Kreis Plön eine Beschäftigung außerhalb des Kreises aufnehmen als Arbeitsuchende von außerhalb im Kreis Plön. Es ergibt sich folglich ein Mobilitätsverlust. Für die Arbeitsmarktregion Kiel insgesamt ist eine ausgeglichene Mobilitätsbilanz festzustellen. Nach Personenmerkmalen differenzierte Auswertungen zeigen zum einen, dass einzelner Gruppen Arbeitsuchender unterschiedlich mobil sind. Zum anderen stehen auch die Beschäftigungschancen der Arbeitsuchenden in einem engen Zusammenhang mit ihren individuellen Merkmalen. Darüber hinaus ergeben die Auswertungen, dass die Fähigkeit des Arbeitsmarktes Arbeitsuchende aufzunehmen vorrangig von Umfang und Entwicklung der Arbeitsnachfrage abhängt. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Branchenstruktur. Die Wirtschaftszweige besitzen unterschiedliche Beschäftigungspotentiale, weil die Entwicklung der Arbeitsnachfrage und die Personalfluktuation zwischen den Branchen jeweils deutlich variiert. Auffällig ist, dass die nach Wirtschaftszweigen differenzierten Analysen auf einen gewissen Gegensatz zwischen Quantität und Qualität der Beschäftigungsaufnahmen hindeuten. In einigen Wirtschaftszweigen erfolgen zwar viele Beschäftigungsaufnahmen von Arbeitsuchenden, allerdings sind diese Beschäftigungen oft mit einer kurzen Dauer verbunden. Im Kreis Plön gilt dies insbesondere für das Baugewerbe und das Verarbeitende Gewerbe. Branchenunterschiede zeigen sich auch hinsichtlich der Bedarfsdeckung der aufgenommenen Beschäftigungen von ALG II-Empfängern. So sind Arbeitskräfte mit einem Übergang aus ALG II-Bezug vergleichsweise oft auch weiterhin auf Leistungen angewiesen, wenn die Beschäftigungsaufnahme in der Gastronomie oder im Gesundheitswesen erfolgt. Bezogen auf die Beschäftigungsdauern fällt das Gesundheitswesen allerdings positiv auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel: Befunde für die Teilregion Stadt Kiel (2013)
Lüth, Hendrik; Herrmann, Hayo; Niebuhr, Annekatrin ; Puckelwald, Johannes; Gillam, Alexander; Peters, Cornelius;Zitatform
Lüth, Hendrik, Cornelius Peters, Johannes Puckelwald, Hayo Herrmann, Alexander Gillam & Annekatrin Niebuhr (2013): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel. Befunde für die Teilregion Stadt Kiel. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2013), Nürnberg, 101 S.
Abstract
"Diese Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Kiel. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Teilregion Stadt Kiel. Die Analysen zeigen, dass das Matching von offenen Stellen und Arbeitsuchenden stark kleinräumiger Natur ist. Bei knapp 60 % der Arbeitsuchenden aus der Stadt Kiel erfolgen die Beschäftigungsaufnahmen innerhalb der Stadt. Insgesamt zeigt sich, dass mehr Arbeitsuchende von außerhalb eine Beschäftigung in der Stadt Kiel aufnehmen als Arbeitsuchende aus der Stadt Kiel außerhalb von ihr. Es ergibt sich folglich ein Mobilitätsgewinn. Für die Arbeitsmarktregion Kiel insgesamt ist eine ausgeglichene Mobilitätsbilanz festzustellen. Nach Personenmerkmalen differenzierte Auswertungen zeigen zum einen, dass einzelne Gruppen Arbeitsuchender unterschiedlich mobil sind. Zum anderen stehen auch die Beschäftigungschancen der Arbeitsuchenden in einem engen Zusammenhang mit ihren individuellen Merkmalen. Darüber hinaus ergeben die Auswertungen, dass die Fähigkeit des Arbeitsmarktes Arbeitsuchende aufzunehmen vorrangig von Umfang und Entwicklung der Arbeitsnachfrage abhängt. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Branchenstruktur. Die Wirtschaftszweige besitzen unterschiedliche Beschäftigungspotentiale, weil die Entwicklung der Arbeitsnachfrage und die Personalfluktuation zwischen den Branchen jeweils deutlich variiert. Auffällig ist, dass die nach Wirtschaftszweigen differenzierten Analysen auf einen gewissen Gegensatz zwischen Quantität und Qualität der Beschäftigungsaufnahmen hindeuten. Einige Wirtschaftszweige bieten zwar viele Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitsuchende, allerdings ist die Beschäftigungsdauer in diesen Bereichen häufig relativ kurz. Insbesondere gilt dies für die Zeitarbeit. Im Gegensatz dazu bietet das Gesundheitswesen häufig stabile Beschäftigungen. Für diesen Wirtschaftszweig sind jedoch - gemessen an seiner Größe - relativ wenige Übergänge aus Arbeitsuche zu beobachten. Werden Beschäftigungsaufnahmen von ALG II-Empfängern dahingehend ausgewertet, ob sie bedarfsdeckend sind, zeigen sich ebenfalls erhebliche Unterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen. So ist die Mehrheit der ehemaligen ALG II-Empfänger, die eine Beschäftigung in der Gastronomie oder in Callcentern aufnehmen, weiterhin auf den Bezug von ALG II angewiesen. In anderen Branchen überwiegen hingegen die bedarfsdeckenden Beschäftigungsaufnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alleinerziehende am Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein (2012)
Zitatform
Buch, Tanja, Volker Kotte, Annekatrin Niebuhr, Daniel Ollech & Andrea Stöckmann (2012): Alleinerziehende am Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2012), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Die Gruppe der Alleinerziehenden ist heute keine gesellschaftliche Randerscheinung mehr. Gegenwärtig leben in Schleswig-Holstein etwa 56.000 Familien mit Kindern unter 18 Jahren und einem alleinerziehenden Elternteil. Das bedeutet, dass mehr als jede fünfte Familie mit minderjährigen Kindern in Schleswig-Holstein einen alleinerziehenden Haushaltsvorstand hat. Mehr als 90 Prozent der Alleinerziehenden sind weiblich.
Alleinerziehende sind, unter anderem infolge der häufig eingeschränkten Möglichkeiten des Einkommenserwerbs durch Kinderbetreuungspflichten, wesentlich stärker armutsgefährdet als Paarfamilien. Die Hilfebedürftigkeit und die Dauer des Hilfebezuges sind überdurchschnittlich. Aktuell liegt die Hilfequote der Alleinerziehenden in Schleswig-Holstein mit fast 40 Prozent leicht über dem Mittel der westdeutschen Länder.
Die Betroffenheit von Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch. In Schleswig-Holstein waren im Jahr 2011 mehr als 10.000 Alleinerziehende arbeitslos gemeldet. Die Zahl der arbeitslosen Alleinerziehenden ist in den letzten Jahren deutlich gesunken, allerdings sind sie leicht unterproportional an den Abgängen aus Arbeitslosigkeit beteiligt. Ein Problem für die Arbeitsmarktintegration ist die relativ ungünstige Qualifikationsstruktur der alleinerziehenden Arbeitslosen.
Die Erwerbsorientierung der Alleinerziehenden ist hoch. Die Erwerbsquote erreicht in Schleswig-Holstein gegenwärtig rund 78 Prozent. Etwa 69 Prozent der Alleinerziehenden gehen einer Erwerbstätigkeit nach. Etwa 51 Prozent der arbeitslosen Alleinerziehenden streben eine Vollzeitbeschäftigung an. Sinkende Arbeitslosenzahlen und eine steigende Erwerbstätigenquote weisen auf eine günstigere Arbeitsmarktsituation als noch vor einigen Jahren hin. Allerdings besteht im Land nach wie vor ein erhebliches Verbesserungspotenzial. So liegt die Vollzeitquote der alleinerziehenden Frauen bei lediglich 33 Prozent.
Eine adäquate Betreuungsinfrastruktur ist eine notwendige Voraussetzung für die Erwerbstätigkeit alleinerziehender Eltern. Aus quantitativer wie auch aus qualitativer Sicht sind im Betreuungsangebot in Schleswig-Holstein noch Defizite festzustellen. Verbesserungspotenziale zeigen sich insbesondere bei der Betreuung der unter 3-Jährigen, im Bereich der Ganztagsbetreuung sowie im Hinblick auf eine Flexibilisierung der Betreuungszeiten. Auch die Arbeitgeber sollten vermehrt Möglichkeiten schaffen, die Arbeitsbedingungen für alleinerziehende Arbeitskräfte flexibler zu gestalten.
Die Alleinerziehenden sind keine homogene Gruppe. Problemlagen variieren mit dem Alter und der Zahl der Kinder, dem Alter der alleinerziehenden Person, mit ihrer beruflichen Qualifikation, den regionalen Arbeitsmarktbedingungen und nicht zuletzt der lokalen Kinderbetreuungsinfrastruktur. Insofern sind je nach Personengruppe und regionalem Umfeld spezielle Strategien zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration gefordert. Dabei ist eine Verknüpfung der beiden Handlungsfelder Kinderbetreuung und arbeitsmarktpolitische Förderung wichtig, da die regionale Betreuungssituation eine zentrale Determinante der Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Fördermaßnahmen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein: Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt (2011)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2011): Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein. Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2011), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Die Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft ist für Schleswig-Holstein von herausragender Bedeutung. In keinem Bundesland ist der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Bereich so hoch. Die Branche hat sich in den letzten Jahren sehr günstig entwickelt. Zwischen 2000 und 2010 ist die Beschäftigung um 16,4 Prozent gewachsen, während die Gesamtbeschäftigung in Schleswig-Holstein stagnierte. Schwerpunkte der Gesundheitswirtschaft liegen vor allem in den östlichen Landesteilen. In der Gesundheitswirtschaft ist entgegen dem Landestrend sowohl die Voll- als auch die Teilzeitbeschäftigung gewachsen. Allerdings gehen rund achtzehntel des Wachstums auf die Teilzeit zurück. In den Gesundheitsberufen zeigt sich die Einkommens- und Beschäftigungssituation uneinheitlich. Während in bekannten Berufen wie Krankenschwester/-pfleger, Hebammen relativ gute Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven vorherrschen, ist die Situation z. B. bei Apotheken- und Sprechstundenhelfern deutlich ungünstiger. Angesichts des demografischen Wandels und der zunehmenden Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen ist die Gesundheitswirtschaft als eine Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein anzusehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Perspektiven eines gemeinsamen Arbeitsmarktes im Ostseeraum: Studie (2011)
Pfannkuche, Alexander;Zitatform
Pfannkuche, Alexander (2011): Perspektiven eines gemeinsamen Arbeitsmarktes im Ostseeraum. Studie. Bonn, 25 S.
Abstract
"Die Arbeitsmärkte der Ostseeanrainerstaaten sind in der nächsten Dekade von weitreichenden Umwälzungen betroffen. Der demografische Trend einer sinkenden Wohnbevölkerung und der stärker werdende Einfluss des Strukturwandels werden bereits in den nächsten zehn Jahren einen direkten Einfluss auf die Entwicklung der Arbeitsmärkte nehmen. In diesem Zusammenhang wird eine bessere Vermittlungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt immer wichtiger, um Wachstumschancen voll auszuschöpfen und Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Eine zunehmende Arbeitsmarktintegration zwischen den Ostseestaaten ist eine große Chance, um die sich abzeichnenden negativen Mismatch-Prozesse auf den nationalen Arbeitsmärkten abzufedern. Dabei können sowohl die Mittel- und Nordeuropäischen Hocheinkommensländer als auch die neuen Mitgliedstaaten der EU in Mittel- und Osteuropa profitieren. Grundsätzlich wird eine Strategie empfohlen, in deren Rahmen bestehende Gemeinsamkeiten vertieft und Hindernisse abgebaut werden. Dies gilt insbesondere beim Abbau von Mobilitätshemmnissen und der Ausgestaltung von Mindeststandards und Regulierungen, damit die Umsetzung eines gemeinsamen Arbeitsmarktes im Ostseeraum nicht nur ökonomisch sondern auch sozialpolitisch erfolgreich gelingt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionalbericht Norddeutschland 2010: aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen in den Regionen von Schleswig-Holstein, Niedersachsen und den angrenzenden Hansestädten sowie in den 16 Bundesländern (2010)
Jung, Hans-Ulrich; Hentschel, Klaus-Jürgen;Zitatform
Jung, Hans-Ulrich (2010): Regionalbericht Norddeutschland 2010. Aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen in den Regionen von Schleswig-Holstein, Niedersachsen und den angrenzenden Hansestädten sowie in den 16 Bundesländern. Hannover, 180 S., 133 S. Anhang.
Abstract
Das NIW legt mit dem Regionalbericht 2010 erneut eine Positionsbestimmung für die norddeutschen Länder Schleswig-Holstein, Niedersachsen sowie Hamburg und Bremen unter den 16 Bundesländern vor und informiert über die Strukturen und aktuellen Entwicklungen von Bevölkerung, Wirtschaft und Arbeitsmarkt innerhalb Norddeutschlands. Die Ergebnisse zeigen u.a.:
- Die Wirtschaftskraft und die Arbeitsproduktivität sind in den norddeutschen Ländern insgesamt niedriger als im Süden.
- In der Wirtschaftsstruktur des Nordens hat der industrielle Sektor trotz der Bedeutung z.B. von Automobilwirtschaft und Luftfahrzeugbau oder Ernährungsgewerbe ein insgesamt geringeres Gewicht und vor allem die wissensintensiven Produzierenden Bereichen und Dienstleistungen sind unterrepräsentiert.
- Die norddeutsche Wirtschaft weist im Vergleich zum Süden einen Rückstand bei der Beschäftigung von hochqualifizierten Kräften sowie besonders von Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und sonstigen technischen Berufen auf.
- Trotz renommierter Hochschulen liegen insgesamt die Zahlen der Studierenden und der Studienanfänger bezogen auf die Gesamtbevölkerung um ein Zehntel unter dem Bundesdurchschnitt.
- Die Arbeitslosigkeit ist nach wie vor beträchtlich höher als im Süden Deutschlands, und die Erwerbsbeteiligung sowohl der Männer als auch der Frauen ist im Norden deutlich niedriger.
- Tendenziell niedrigere Arbeitnehmerentgelte und eine geringere Erwerbsbeteiligung führen insgesamt trotz der ausgleichenden Wirkungen von Transfers zu einem Rückstand im verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte gegenüber den süddeutschen Ländern.
- Auch die sozialen Probleme sind entsprechend größer: Der Anteil der hilfebedürftigen Bevölkerung (unter 65 Jahren) ist entsprechend im Norden mehr als doppelt so hoch wie in den süddeutschen Ländern.
- In der gegenüber den süddeutschen Ländern um fast ein Fünftel zurückbleibenden Steuereinnahmekraft der kommunalen Gebietskörperschaften spiegeln sich die geringere Ertragskraft der Unternehmen und auch das niedrigere Einkommensniveau der Haushalte norddeutschen Länder. (IAB2) -
Literaturhinweis
Demografischer Wandel: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein (2010)
Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea; Meier, Henning;Zitatform
Kotte, Volker, Henning Meier & Andrea Stöckmann (2010): Demografischer Wandel: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2010), Nürnberg, 35 S.
Abstract
"Die demografische Entwicklung wird durch die Reduzierung des Arbeitskräfteangebots und die Alterung der Beschäftigten deutliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Dabei weist der demografische Wandel ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. In der Untersuchung stehen die Wirkungen auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein im Fokus. Bis 2025 wird die Zahl der Erwerbspersonen um rund 70.000 (-9,5 %) zurückgehen, bis 2050 sogar um bis zu 30 %. Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird schneller schrumpfen als die Wohnbevölkerung insgesamt. Aber neben dem Rückgang der Erwerbspersonen werden die nächsten Jahrzehnte vor allem durch eine deutliche Alterung der Erwerbstätigen geprägt sein.
Um den Folgen des demografischen Wandels entgegenzuwirken sind die Erschließung weiterer Personalressourcen und eine breite Qualifikationsoffensive erforderlich. Quantitativ sind insbesondere bei Frauen und älteren Erwerbspersonen noch Beschäftigungsreserven vorhanden. Gleichzeitig gilt es die vorhandene Bevölkerung bestmöglich zu qualifizieren. Eine Erhöhung der Studierneigung und die Minimierung der Zahl sogenannter 'Bildungsverlierer' (Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss) gehören dabei zu den wichtigsten Handlungsfeldern. Gleichwohl werden die Auswirkungen des demografischen Wandels für Schleswig-Holstein nicht völlig zu kompensieren sein. Die Arbeitslandschaft in Schleswig-Holstein wird sich in der Folge nachhaltig ändern." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Cross-border commuting in the Danish-German border region: integration, institutions and cross-border interaction (2009)
Zitatform
Buch, Tanja, Torben Dall Schmidt & Annekatrin Niebuhr (2009): Cross-border commuting in the Danish-German border region. Integration, institutions and cross-border interaction. In: Journal of Borderlands Studies, Jg. 24, H. 2, S. 38-54.
Abstract
Obwohl der Prozess der europäischen Integration die Arbeitskräftemobilität in der EU in erheblichem Maße erleichtert hat, spielt sich das grenzüberschreitende Pendeln immer noch auf niedrigem Niveau ab. Die Studie liefert Erkenntnisse über die Arbeitskräftemobilität in der dänisch-deutschen Grenzregion. Dabei wird die jüngsten Entwicklung des grenzüberschreitenden Pendelns daraufhin untersucht, ob sie zunehmende Arbeitsmarktintegration widerspiegelt. Die Analyse erfolgt vor dem Hintergrund verschiedener theoretischer Ansätze zur grenzüberschreitenden Arbeitskräftemobilität. Die Ergebnisse legen nahe, dass ein wesentlicher Teil der Zuwachses beim grenzüberschreitenden Pendeln auf Arbeitsmarktdisparitäten und eine fortschreitende Integration der Arbeitsmärkte auf beiden Seiten der Grenze beruht. Eine Analyse der strukturellen Merkmale der Pendler und ihrer Arbeitsplätzen zeigt jedoch, dass der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt immer noch durch Besonderheiten gekennzeichnet ist. Es gibt signifikante Unterschiede zwischen Pendlern auf beiden Seiten der Grenze, was die Einkommens- und Branchenstruktur betrifft. Die Analyse weist auf eine ausgeprägte sektorale Konzentration beim grenzüberschreitenden Pendeln hin. Aufgrund dieser 'Spezialisierung' zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen der sektoralen Verteilung der grenzüberschreitenden Pendler und der entsprechenden Struktur der Gesamtbeschäftigung in der Region. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitskräftemobilität in Deutschland: qualifikationsspezifische Befunde regionaler Wanderungs- und Pendlerströme (2009)
Zitatform
Granato, Nadia, Anette Haas, Silke Hamann & Annekatrin Niebuhr (2009): Arbeitskräftemobilität in Deutschland. Qualifikationsspezifische Befunde regionaler Wanderungs- und Pendlerströme. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 67, H. 1, S. 21-33.
Abstract
"Die Untersuchung beschreibt die interregionale Mobilität von Arbeitskräften in Deutschland, wobei sowohl Wandern und Pendeln als auch das Qualifikationsniveau der Beschäftigten berücksichtigt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitskräftemobilität in Deutschland wesentlich durch die unterschiedlichen Arbeitsmarktbedingungen in Ost- und Westdeutschland beeinflusst wird. Ostdeutschland ist durch die Abwanderung von Arbeitskräften und einen Auspendlerüberschuss gegenüber dem Westen gekennzeichnet. Bemerkenswert ist, dass diese Verluste bei den geringqualifizierten Arbeitskräften vergleichsweise stark ausfallen. Hingegen sind die Humankapitalverluste der ostdeutschen Regionen im Bereich der Hochqualifizierten gemessen an der Bedeutung dieses Qualifikationssegments eher niedrig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitskräftemobilität: Bundesweite Trends und aktuelle Befunde für Schleswig-Holstein (2009)
Zitatform
Kröll, Alexandra & Annekatrin Niebuhr (2009): Regionale Arbeitskräftemobilität: Bundesweite Trends und aktuelle Befunde für Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2009), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"Ziel der Studie ist es, aktuelle Befunde über die Tendenzen der Arbeitskräftewanderungen in Deutschland und Schleswig-Holstein in unterschiedlichen Qualifikationssegmenten zu geben.
Im Zeitraum von 2000 bis 2006 hat Schleswig-Holstein rund 13.300 Beschäftigte mehr durch Zuwanderung gewonnen als durch Abwanderung verloren. Mit einer durchschnittlichen Nettomigrationsquote von 4,2 ┐ fallen die Wanderungsgewinne damit - gemessen an der Größe des regionalen Arbeitsmarktes - höher aus als in fast allen anderen Bundesländern. Lediglich Brandenburg erzielte eine stärkere Nettozuwanderung.
Schleswig-Holstein ist vergleichsweise stark in die Ost-West-Wanderung von Arbeitskräften eingebunden. Gemessen an der Größe des regionalen Arbeitsmarktes partizipiert das Bundesland weit überproportional an den entsprechenden Wanderungsströmen. Dies gilt sowohl für die Wanderungsströme aus Ostdeutschland in den Westen des Bundesgebietes als auch für die Abwanderung von westdeutschen Arbeitskräften in die neuen Bundesländer. Wie der Gesamtsaldo ist auch der Saldo der Ost-West-Wanderungen für Schleswig-Holstein erwartungsgemäß positiv. Fast 40 % des Gesamtwanderungsüberschusses des Landes basiert auf der positiven Bilanz gegenüber den ostdeutschen Bundesländern. Der überwiegende Teil der Wanderungsgewinne Schleswig-Holsteins geht damit auf die Zuwanderung aus anderen westdeutschen Bundesländern zurück - Hamburg dürfte in diesem Zusammenhang aufgrund der Suburbanisierung eine zentrale Rolle zukommen.
Die Wanderungsbilanzen Schleswig-Holsteins fallen auf allen Qualifikationsniveaus über den gesamten Beobachtungszeitraum hinweg positiv aus. Zwischen den Qualifikationsebenen bestehen aber zum Teil erhebliche Unterschiede in der Höhe des relativen Wanderungssaldos." (Textauszug, IAB-Doku)
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