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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Forschung und Ergebnisse aus dem IAB"
  • IAB-Projekt

    Displacement and long-term effects on commuting behavior of workers in Germany: A linked employer-employee analysis (01.09.2020 - 31.12.2026)

    Jost, Oskar; Seibert, Holger; Seibert, Holger;

    Projektbeschreibung

    In this study we investigate the mobility behavior of displaced males and females regarding the main spatial mobility determinant: commuting. Using comprehensive geo-referenced administrative employee and firm data enables us to calculate the exact commuting distance and time between workers’ residence and workplace location. Our results show that displaced workers not only suffer substantial wage losses, but also high increases in the distance and time over which people commute. In addition, we show a recovering of both wages and commuting distance: the wage effect decreases from 16.5 percent directly after the displacement to 8.8 percent 10 years after and the effect on the commuting distance decreases from 20.8 percent to 3.6 percent ten years after displacement. Further, by discussing the long-term commuting adjustment as well as considering differences between urban and rural areas, we provide valuable insights into regional dynamics.

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Seibert, Holger;
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  • IAB-Projekt

    Stratified Scars: Soziale Ungleichheit in den Arbeitsmarktkonsequenzen von Ausbildungsabbrüchen (15.07.2020 - 30.06.2025)

    Ostermann, Kerstin; Patzina, Alexander;

    Projektbeschreibung

    Obwohl bekannt ist, dass Ausbildungsabbrüche mit schlechteren Arbeitsmarktergebnissen verbunden ist, ist weniger klar, ob der Schulabbruch eine kausale Wirkung auf die Einkommensentwicklung hat und ob die Folgen des Abbruchs nach sozialer Herkunft differieren. Unter Verwendung georeferenzierter administrativer Daten aus Deutschland und eines konditionalen Instrumentalvariablenansatzes, der die Entfernungen zwischen Wohnorten und Großunternehmen ausnutzt, stellen wir diesen kausalen Zusammenhang her und zeigen, dass sich die negativen Folgen eines Ausbildungsabbruchs nur für Personen aus benachteiligten Schichten manifestieren. Diese "stratified scars" entstehen sowohl durch ungleiche Häufigkeit nachgeholter Abschlüsse als auch durch ungleiche Arbeitsmarktergebnissen bei Schulabbrechern und -abbrecherinnen, die keinen Abschluss nachholen. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Abbruchs-Präventionsmaßnahmen ein großes Potenzial zur Verringerung sozialer Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt haben. Darüber hinaus deutet unsere Studie darauf hin, dass die soziale Herkunft ein wichtiger Moderator in der Beziehung von schulischen Zertifikaten und Arbeit zu sein scheint.

    Beteiligte aus dem IAB

    Ostermann, Kerstin; Patzina, Alexander;
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  • IAB-Projekt

    German Atlas of Economic Complexity (01.07.2020 - 31.12.2024)

    Kubis, Alexander;

    Projektbeschreibung

    Der Atlas ökonomischer Komplexität orientiert sich an den Arbeiten des Observatory of Economic Complexity (Datawheel) und des Atlas of Economic Complexity (Harvard Growth Lab) und zielt darauf ab, auf Basis verschiedener Datengrundlagen (u.a. sektorale Beschäftigtendaten und Beschäftigte nach Berufsgruppen des IAB, Patentdaten aus PATSTAT und Informationen zu den produzierten Gütern basierend auf den amtlichen Firmendaten Deutschlands) die Komplexität und die Verbundenheit der Strukturen des Verarbeitenden Gewerbes auf Ebene der deutschen Raumordnungsregionen zu visualisieren. Die Kombination von Input- und Outputindikatoren erlaubt dabei innovative Einblicke in die Geographie und Dynamik wirtschaftlicher Aktivitäten in Deutschland.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • IAB-Projekt

    Die Analyse lokaler Arbeitsmärkte auf der Basis georeferenzierter Online-Stellenangebote (01.01.2020 - 31.12.2024)

    Janser, Markus; Ostermann, Kerstin; Stops, Michael;

    Projektbeschreibung

    In den letzten Jahren befasst sich die Arbeitsmarktforschung wieder vermehrt der Ermittlung von lokalen Arbeitsmarkteffekten auf individuelle Handlungsentscheidungen. Neuere Papiere aus Großbritannien oder Österreich lösen sich hierbei von den administrativen Grenzen und modellieren lokale Arbeitsmärkte zunehmend flexibler und auf Basis von beobachtbaren und unbeobachtbaren Charakteristika dieser. Ziel dieses Projekts ist es, die Auswirkungen von Veränderungen in lokalen Arbeitsmarktstrukturen genauer zu untersuchen, indem Arbeitsmärkte kleinräumig und mehrdimensional definiert werden. Wir verknüpfen hierzu georeferenzierte Online-Stellenausschreibungen der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und administrative Beschäftigtendaten. Auf Basis dieses einzigartigen und neuen Datensatzes ermitteln wir in einem ersten Schritt lokale Stellenerreichbarkeiten („Local Job Assessability“, LJA) und nutzen in einem zweiten Schritt exogene Schocks in einzelnen Dimensionen der LJA (wie z.B. den Ausbau von Nahverkehrsinfrastruktur), um den kausalen Effekt von Veränderungen in der LJA auf individuelle Arbeitsmarktoutcomes zu untersuchen. Die Forschungsergebnisse werden für die Politikberatung des IAB aufbereitet.

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  • IAB-Projekt

    Lohnungleichheit in ländlichen und städtischen Kreisen (27.06.2019 - 13.12.2019)

    Popp, Martin;

    Projektbeschreibung

    In politischen Debatten um Verteilungsgerechtigkeit steht oft die Lohnungleichheit auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene im Vordergrund. Neue Auswertungen mit IAB-Daten zeigen, dass Lohnentgelte nicht nur zwischen Regionen, sondern auch innerhalb von Regionen erheblich variieren können. Urbane Regionen weisen dabei im Durchschnitt eine höhere Lohnungleichheit auf als ländliche Gebiete, denn in den Ballungsräumen sind sowohl Akademiker als auch ausländische Beschäftigte überrepräsentiert.

    Beteiligte aus dem IAB

    Popp, Martin; Gürtzgen, Nicole;
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  • IAB-Projekt

    Der Pflegearbeitsmarkt in Niedersachsen - Eine Bestandsaufnahme (01.01.2019 - 30.09.2019)

    Wrobel, Martin;

    Projektbeschreibung

    Die Studie analysiert die aktuelle Situation auf dem Pflegearbeitsmarkt in Niedersachsen. Die Pflegebranche und die zentralen Pflegeberufe werden dabei auf der Basis von Datenquellen der Bundesagentur für Arbeit nach wirtschafts- und berufsfachlichen Abgrenzungen definiert. Unter Berücksichtigung der Entwicklung der allgemeinen Pflegebedürftigkeit (Nachfrageseite) sowie der Pflegeeinrichtungen und -arrangements (Angebotsseite) erfolgt zuerst eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Beschäftigten im Pflegebereich und in vier der wichtigsten Pflegeberufe. Anschließend wird untersucht, ob es Anzeichen für einen Fachkräftemangel in der Pflege gibt. Hierfür werden verschiedene Engpassindikatoren für die wichtigsten Berufsgruppen in der Pflege ausgewertet. Zusätzlich erfolgt eine Analyse der Arbeitslosigkeit wie auch des Entgelts der Beschäftigten in der Pflege. Ein Grund für Fachkräfteengpässe und die damit verbundene Verknappung des Arbeitskräfteangebots kann in einer möglicherweise geringen Berufstreue der Beschäftigten in den Pflegeberufen gesehen werden. Daher wird für die untersuchten Pflegeberufe anhand von Längsschnittuntersuchungen der Verbleib in Beschäftigung und im Beruf betrachtet. Von besonderem Interesse ist hierbei die Frage, wie viele Altenpfleger und Krankenpfleger ihre Arbeit in Niedersachsen im Zeitverlauf aufgeben und ihren Arbeitsort in ein anderes Bundesland verlegen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela; Wrobel, Martin; Weyh, Antje;
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  • IAB-Projekt

    Struktur der Beschäftigten im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier in den Bereichen Kohlenbergbau, Bergbaudienstleistungen und Elektrizitätserzeugung (03.12.2018 - 28.06.2019)

    Kropp, Per; Weyh, Antje; Sujata, Uwe; Fritzsche, Birgit;

    Projektbeschreibung

    Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Ausstiegs aus der Kohleverstromung steht das Mitteldeutschen Braunkohlerevier Deutschlands vor großen strukturellen Veränderungen. Wir untersuchen Wirkungen auf die regionale Beschäftigung vor dem Kontext der Verflechtung der Braunkohlenindustrie mit anderen, insbesondere energieintensiven Wirtschaftszweigen und der zu erwartenden demografischen Entwicklung in der Region.

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  • IAB-Projekt

    Welfare consequences of coal exit for coal workers and local spillover effects: new evidence from administrative micro data (01.09.2018 - 31.12.2022)

    Janser, Markus;

    Projektbeschreibung

    In dem Projekt werden die langfristigen Kosten des Beschäftigungsabbaus in der deutschen Kohleindustrie durch die Bearbeitung der folgenden drei Forschungsfragen analysiert: (1) Wie groß und anhaltend sind die Beschäftigungs- und Lohnverluste für die entlassenen ehemaligen Beschäftigten der Kohleindustrie? Diese direkten Kosten hängen sowohl von der Dauer der Arbeitslosigkeit als auch von langfristigen Einkommensveränderungen ab, die mit der sektoralen und regionalen Reallokation verbunden sind. (2) Wie haben sich lokale Wirtschaftsräume an den Beschäftigungsabbau in der Kohleindustrie angepasst und haben sie unter Übertragungseffekten im Sinne von indirekten Arbeitsplatzverlusten gelitten? (3) Wie haben sich ehemalige Beschäftigte der Kohleindustrie an die strukturellen Veränderungen im Hinblick auf berufliche und geografische Mobilität angepasst?

    Beteiligte aus dem IAB

    Janser, Markus;
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  • IAB-Projekt

    Segregation und regionale Mobilität - Analyse mit feinräumigen Geodaten (23.04.2018 - 31.12.2022)

    Haller, Peter; Blien, Uwe; Eppelsheimer, Johann; Bähr, Sebastian;

    Projektbeschreibung

    Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer guten Verfassung im Hinblick auf eine wachsende Wirtschaft, sinkende Arbeitslosigkeit und steigende Löhne. Im Gegensatz dazu steigt der Anteil der Deutschen, die glauben, dass sich die Gesellschaft verschlechtert. Dies ist auf die verstärkte Zuwanderung zurückzuführen, aber auch auf den Eindruck, dass die Ungleichheit und Segregation in Deutschland zunimmt, die Hauspreise explodieren und es mehr sogenannte "No-Go-Areas" in den Städten gibt. Die individuelle Wahl des Wohnortes verstärkt die soziale Segregation. In Deutschland hat eine solche Trennung nach ethnischer Herkunft, Klasse oder Qualifikationsniveau zu politischen Bedenken geführt, da sie ein Katalysator für soziale Ungleichheit ist. Ein Indikator für eine verstärkte Segregation ist eine entkoppelte Entwicklung der Hauspreise innerhalb und zwischen den Städten. Das Ziel dieses Projektes ist es, Mobilitätsentscheidungen von Arbeitnehmern zu analysieren und wie diese zu einer beschleunigten sozialen Segregation beitragen können. Eine umfassende Analyse der Entwicklung der Segregation innerhalb und zwischen Städten bildet hierfür den Ausgangspunkt.

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  • IAB-Projekt

    Die räumliche Mobilität von Arbeitskräften im Erwerbsverlauf - Analysen für ländliche Räume in Deutschland (01.03.2018 - 30.09.2021)

    Niebuhr, Annekatrin;

    Projektbeschreibung

    In Deutschland sind seit langem ausgeprägte Unterschiede in den regionalen Arbeitsmarktbedingungen zu beobachten. Vor allem die Entwicklungsdynamik vieler ländlicher Gebiete fällt unterdurchschnittlich aus. Die Mobilität von Arbeitskräften ist für die Veränderung der regionalen Disparitäten und damit den Entwicklungsrückstand von ländlichen Gebieten von zentraler Bedeutung. Das Projekt soll neue Erkenntnisse über die Faktoren liefern, die sich auf die interregionale Arbeitskräftewanderung auswirken. Insbesondere ist bislang kaum erforscht, wie sich das Wanderungsverhalten im Zuge der Erwerbsbiografie verändert. Der Fokus liegt auf der Mobilität von Arbeitskräften aus ländlichen Räumen im Verlauf ihrer Erwerbsbiografie und den aktuellen Wanderungsbilanzen der ländlichen Regionen. Da der Umfang des Wanderungsgeschehens in Deutschland auch in ländlichen Regionen erheblich größer ist, als dies aus den zumeist berichteten Wanderungssalden erkennbar wird, sollen neben der Nettomigration auch die Zu- und Abwanderungsströme der Regionen betrachtet werden. Die mit dem Wanderungsergebnis verbundene Heterogenität ländlicher Räume wird differenziert nach verschiedenen Personenmerkmalen wie dem Alter und dem Bildungsniveau analysiert, um Erkenntnisse darüber zu erlangen, wie sich das regionale Arbeitsangebot und Humankapital durch die Binnenwanderung verändert. Zudem wird der Zusammenhang zwischen den Wanderungsbilanzen der Regionen und regionalen Charakteristika untersucht. Insbesondere soll dabei die Spezialisierung der regionalen Wirtschaft berücksichtigt werden. Die Analyse der individuellen Wanderungsentscheidung legt einen Schwerpunkt auf die Abwanderungswahrscheinlichkeit von Arbeitskräften aus ländlichen Räumen und ihre Rückkehrwahrscheinlichkeit. Daneben werden Wanderungsbewegungen zwischen verschiedenen Regionstypen untersucht. Dabei werden sowohl individuelle Merkmale der Personen wie auch Charakteristika der Regionen berücksichtigt und es wird analysiert wie sich die Bedeutung dieser Faktoren im Verlauf der Erwerbsbiografie verändert.

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  • IAB-Projekt

    Die kausalen Effekte von Rückkehrinitiativen auf die Rückkehrwahrscheinlichkeit in ländliche Regionen (01.01.2018 - 31.12.2024)

    Rossen, Anja;

    Projektbeschreibung

    Dieser Beitrag untersucht die Wirkung von Rückkehrinitiativen in ländlichen Regionen Deutschlands auf die interregionale Rückkehrmigration. Die Initiativen zielen darauf ab, die Rückkehrmigration zu steigern, indem sie unter anderem über lokale Beschäftigungsmöglichkeiten informieren und Rückkehrinteressierte persönlich unterstützen, um in der ehemaligen ländlichen Wohnregion einen Arbeitsplatz zu finden. Bei der Analyse administrativer Daten zu individuellen Arbeitsmarktbiografien mithilfe von Ereignisanalysen und Differenz-in-Differenzen-Schätzungen stellen wir fest, dass Rückkehrinitiativen im Durchschnitt die interregionale Rückkehrmigration fördern. Unter den betrachteten Arbeitnehmern ist die Rückkehrwahrscheinlichkeit vor allem bei denen in der Mitte und am oberen Ende der Lohnverteilung höher.

    Beteiligte aus dem IAB

    Rossen, Anja;
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  • IAB-Projekt

    Regionale Lohnunterschiede und Gender Pay Gap (01.01.2018 - 31.12.2028)

    Weyh, Antje; Fuchs, Michaela; Rossen, Anja; Wydra-Somaggio, Gabriele;

    Projektbeschreibung

    Zwischen den einzelnen Kreisen in Deutschland bestehen große Lohnunterschiede. Zudem variiert die Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern (Gender Pay Gap) regional sehr stark. Diese Lohnunterschiede hängen dabei nicht nur von individuellen bzw. soziodemografischen Merkmalen ab, sondern auch von regionalspezifischen Faktoren. Bislang wurde die regional sehr ungleich verteilte Lohnlücke zwischen Frauen und Männern in der Forschung nur sehr rudimentär berücksichtigt. Dieses Projekt befasst sich daher explizit mit der räumlichen Heterogenität des Gender Pay Gaps und seinen Determinanten. 

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  • IAB-Projekt

    Bavarian-Czech labour market effects of foreign direct investment (01.08.2017 - 31.12.2019)

    Moritz, Michael;

    Projektbeschreibung

    Ein von der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) geförderter Forschungsverbund untersucht die Rolle multinationaler Unternehmen in den bayerisch-tschechischen Grenzregionen. Dem Freistaat Bayern fällt bei deutsch-tschechischen Unternehmensverflechtungen eine zentrale Rolle zu. Aufgrund der direkten Grenze mit Tschechien haben gerade im Grenzland zahlreiche Unternehmen die Chance der Internationalisierung wahrgenommen, eine Niederlassung im nahen Böhmen zu gründen. Durch die erstmalige Verknüpfung von Unternehmensdaten über ausländische Direktinvestitionen deutscher Firmen in der Tschechischen Republik mit Betriebs- und Personendaten ist innerhalb des ReLOC-Projektes am IAB ein einzigartiger Datensatz entstanden, der es ermöglicht, die individuellen Wirkungen von Auslandsinvestitionen zu erfassen. Die durch das Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden zur Politikberatung von Entscheidungsträgern beitragen, um dringende Arbeitsmarktprobleme zu lösen und können Grundlage für weitere Forschungsprojekte sein. Kooperationspartner sind die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die Universität Regensburg, das Center for Economic Research and Graduate Education (CERGE) an der Prager Karlsuniversität und das Institute for Democracy and Economic Analysis (IDEA) am Economics Institute (EI) der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik.

    Beteiligte aus dem IAB

    Illing, Hannah; Moritz, Michael;
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  • IAB-Projekt

    Bedeutung des Handwerks für Beschäftigung und Ausbildung in Deutschland (01.07.2017 - 31.12.2019)

    Harten, Uwe;

    Projektbeschreibung

    Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Handwerk hat bundesweit zwischen 2010 und 2016 um knapp sechs Prozent zugenommen. Das klingt ordentlich, bleibt aber weit hinter der gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungsdynamik (+12,5%) zurück. Auch im Ausbildungsbereich verliert das Handwerk an Boden. Allerdings unterscheidet sich die Beschäftigungs- und Ausbildungssituation je nach Bundesland und Gewerbegruppe des Handwerks deutlich.
    In der öffentlichen Diskussion und Berichterstattung zur aktuellen Lage im deutschen Handwerk zeigt sich ein sehr gemischtes Bild. Die Einschätzungen reichen von einem Beschäftigungsaufbau quer durch das gesamte Handwerk bis hin zu eklatanten Personalengpässen und existenzbedrohendem Nachwuchsmangel, von einem konjunkturellen Allzeithoch bei der Auftragslage bis hin zur Sorge um das Verschwinden vieler kleiner Handwerksunternehmen bei gleichzeitigem Wachstum der mittleren und großen (Zentralverband des deutschen Handwerks 2017; Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen 2017).
    Dass die Lage im deutschen Handwerk uneinheitlich ist, wird auch durch die im Projekt dargestellten ersten Ergebnisse bestätigt. So verläuft die Entwicklung nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern auch innerhalb der einzelnen Gewerbegruppen des Handwerks, sehr unterschiedlich.

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  • IAB-Projekt

    Entwicklungen an der Zweiten Schwelle Der Übergang von Auszubildenden in Sachsen in den Arbeitsmarkt (01.01.2017 - 31.01.2018)

    Weyh, Antje;

    Projektbeschreibung

    Der Beitrag analysiert den Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben in Sachsen. Dabei werden zwei Ausbildungskohorten (1994/1995 und 2011/2012) hinsichtlich ihrer Weiterbeschäftigung, ihres Wechselverhaltens und der Entgeltentwicklung an dieser sog. Zweiten Schwelle beobachtet. Dabei zeigt sich, dass knapp die Hälfte aller Auszubildenden der Ausbildungskohorte 2011/2012 im Anschluss an ihre Ausbildung weiter im Ausbildungsbetrieb beschäftigt ist. Mehr als ein Drittel wechselt den Betrieb. Rund 15 Prozent weisen eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes (z. B. durch Arbeitslosigkeit, Elternzeit, Erwerb eines höherqualifizierenden Abschlusses etc.) auf. In der Ausbildungskohorte 1994/1995 lag der Anteil derjenigen, die im Ausbildungsbetrieb weiterbeschäftigt waren, bei einem Drittel, etwa genauso viele wechselten den Betrieb und ein Drittel zeigte eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes. Damit spiegelt sich die in der jüngeren Vergangenheit und aktuell zu beobachtende stabile Arbeitsmarktlage auch an der Zweiten Schwelle wider.

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  • IAB-Projekt

    Effekte räumlicher Konzentration von Arbeitskräften und Betrieben (01.10.2016 - 31.12.2026)

    Niebuhr, Annekatrin;

    Projektbeschreibung

    Gegenstand dieses Forschungsprojektes sind empirische Analysen zu den Effekten räumlicher Konzentration von Arbeitskräften und Betrieben. Zahlreiche Forschungsarbeiten diskutieren, dass die räumliche Konzentration von ökonomischer Aktivität Vorteile für Arbeitskräfte und Betriebe mit sich bringt. Entsprechende Vorteile spiegeln sich unter anderem in einer höheren Arbeitsproduktivität wider, welche als ein Grund für die recht ausgeprägten Lohnunterschiede zwischen städtischen und ländlichen Arbeitsmärkten gelten. Ferner deuten aktuelle Forschungsergebnisse darauf hin, dass die räumliche Nähe von Betrieben zueinander ebenso wie die lokale Verfügbarkeit hochqualifizierter Fachkräfte positiv auf die Generierung von Innovationen wirkt und zu den ausgeprägten Disparitäten in der regionalen Innovationsfähigkeit beitragen. Anhand von empirischen Analysen soll die Bedeutung der im Zusammenhang mit Agglomerationsvorteilen diskutierten Mechanismen überprüft und quantifiziert werden. Die Ergebnisse liefern neue Erkenntnisse über die Bedeutung des regionalen Umfeldes für den individuellen Arbeitsmarkterfolg und die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben. Für die Analysen werden Mikrodaten verwendet, die umfassende Informationen zu Beschäftigungsverhältnissen, Arbeitskräften und Betrieben beinhalten. Ergänzt werden diese Informationen um Angaben zum regionalen Arbeitsmarktumfeld, in dem die Arbeitskräfte und Betriebe tätig sind. Die Kombination dieser Informationen erlaubt es, den Einfluss der räumlichen Konzentration von Arbeitskräften und Betrieben auf verschiedene Kenngrößen wie Produktivität und Innovation zu identifizieren.

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin; Hamann, Silke; Roth, Duncan;
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  • IAB-Projekt

    Entwicklung eines regionalen Indikatorensystems zu Branchenspezialisierung und Wirtschaftsstruktur (01.09.2016 - 30.06.2018)

    Blien, Uwe;

    Projektbeschreibung

    Die Wirtschaftsstruktur unterscheidet sich zwischen Regionen sehr stark. Regionen zeichnen sich zum einen durch ihre Spezialisierung in bestimmten Wirtschaftszweigen und zum anderen durch ihre Dynamik innerhalb dieser Bereiche sowie in der Branchenzusammensetzung aus. Aus dieser Kombination ergeben sich die Potentiale für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung.  In der Literatur existieren gut etablierte Indikatoren zur Messung von Spezialisierungen und Branchendynamiken, diese berücksichtigen jedoch nicht die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse zur regionalen Pfadabhängigkeit und den Facettenreichtum regionaler Entwicklungen. Ziel des Vorhabens ist des deshalb, ein Indikatorensystems zu entwickeln, welches eine umfassende Betrachtung der Wirtschaftsstruktur in Regionen erlaubt und dabei den Strukturwandel, Pfadabhängigkeiten und Innovationsprozesse berücksichtigt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Ludewig, Oliver; Brixy, Udo; Grunau, Philipp;
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  • IAB-Projekt

    The persistent effects of migration on regional growth (01.06.2016 - 30.06.2019)

    Haller, Peter;

    Projektbeschreibung

    In regionalökonomischen Theorien können temporäre Schocks, zum Beispiel in der Bevölkerungsgröße durch Zuwanderung, die räumlichen Gleichgewichte der Wirtschaft langfristig zu einem neuen Gleichgewicht verschieben oder zum alten stabilen Zustand zurückkehren. Empirische Ergebnisse (Brakman et al. (2004), Davis / Weinstein (2002)) belegen, dass die Wirtschaft nach einem solchen negativen exogenen Schock in die alte räumliche Verteilung zurückkehrt. Schumann (2014) zeigt hingegen einen persistenten Bevölkerungsunterschied innerhalb Baden-Württembergs zwischen der amerikanischen und französischen Besatzungszone. Die räumliche Diskontinuität ergibt sich durch die Einwanderung von Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg in die US Zone, aber nicht in die französischen Teile. Auch 20 Jahre nach dem exogenen Schock unterscheidet sich die Bevölkerungszahl noch um 17,8 Prozent.
    In diesem Projekt analysieren wir die daraus folgenden Auswirkungen des Schocks auf regionale Arbeitsmarktvariablen. So könnte dies zum Beispiel zu Unterschieden in der räumlichen Verteilung der Löhne, das Firmenwachstum oder das regionale Qualifikationsniveau haben. Aus den Ergebnissen lassen sich Rückschlüsse über die langfristigen Auswirkungen der Flüchtlingswelle des Herbst 2015 auf regionales Wachstum ziehen.

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  • IAB-Projekt

    Erwerbsverläufe von geringqualifizierten Leistungsempfängern in Nordrhein-Westfalen (01.06.2016 - 31.12.2019)

    Roth, Duncan; Sieglen, Georg;

    Projektbeschreibung

    Dieses Projekt befasst sich mit den Erwerbsverläufen von geringqualifizierten Leistungsempfängern in Nordrhein-Westfalen. In einem ersten Schritt sollen dabei mittels Sequenzmusteranalyse Gruppen von Personen identifiziert werden, deren Erwerbsverläufe ähnlich sind. In einem zweiten Schritt sollen Faktoren identifiziert werden, die die Zuordnung zu den verschiedenen Gruppen beeinflussen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan; Sieglen, Georg;
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  • IAB-Projekt

    Aktualisierung VALA (Vergleichende Analyse von Länder- und lokalen Arbeitsmärkten) (01.06.2015 - 31.03.2016)

    Fuchs, Stefan; Schanne, Norbert; Blien, Uwe;

    Projektbeschreibung

    Die lokalen Beschäftigungsentwicklung (Wachstumsraten) wird mit einer erweiterten Shift-Share-Regression in eine durch die Branchenstruktur und das Branchenwachstum bedingte (und mit verschiedenen anderen Faktoren wie z.B. Qualifikation oder Betriebsgrößenstruktur korrelierte) Komponente (proportional shift) und eine davon abweichende lokale Komponente (differential shift) zerlegt.

    Als Maß für die Beschäftigungsentwicklung dient die Zahl der Vollzeitäquivalente des durchschnittlichen Beschäftigungsvolumens (sozialversicherungspflichtige Beschäftigungstage/Tage im Jahr) bzw. deren Wachstumsrate im Zeitraum von 1993 bis 2008 für die deutschen Kreise/kreisfreien Städte nach Gebietsstand vom 31.12.2009 ; die Branchengliederung baut im Wesentlichen auf den Doppelbuchstaben der WZ93/WZ03 auf.

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Stefan; Hell, Stefan; Ludewig, Oliver;
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