Springe zum Inhalt

Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "soziale Ausgrenzung, soziale Ungleichheit"
  • Literaturhinweis

    Rahmenbedingungen von Zuwanderung und interkulturellem Zusammenleben in den ostdeutschen Bundesländern: eine Bestandsaufnahme (2013)

    Münch, Sybille ;

    Zitatform

    Münch, Sybille (2013): Rahmenbedingungen von Zuwanderung und interkulturellem Zusammenleben in den ostdeutschen Bundesländern. Eine Bestandsaufnahme. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 71, H. 3, S. 261-271. DOI:10.1007/s13147-013-0215-1

    Abstract

    "In den vergangenen Jahren haben sich innerhalb Europas nicht nur neue Zuwanderungs- und Transitländer herausgebildet. Auch innerhalb von Staaten mit bestehender Migrationsgeschichte haben sich die Zielregionen ausdifferenziert und Migranten erreichen Orte, die bislang nur wenig Erfahrung im interkulturellen Zusammenleben hatten. Fragen der wachsenden ethnisch-kulturellen Diversität in Deutschland werden zwar überwiegend im Hinblick auf die westlichen Bundesländer und hier mit einem starken Fokus auf Großstädte diskutiert. Dennoch haben sich in den vergangenen Jahren neue Cluster der internationalen Zuwanderung in ostdeutschen Bundesländern herausgebildet, auch wenn sie gegenüber traditionellen Zielregionen vergleichsweise klein ausfallen. Sie entstehen vorrangig durch die gesteuerte Verteilung von Neuzuwanderern, genauer von Asylbewerbern und vor allem in der Vergangenheit von Spätaussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen, über das gesamte Bundesgebiet seit 1990. Die Muster von Zuwanderung, Integration und sozialräumlicher Segregation differieren nicht nur von denen in westlichen Bundesländern, sondern sind auch in sich ausgesprochen vielfältig. Vor dem Hintergrund einer weitgehenden Vernachlässigung der ostdeutschen Bundesländer in der Migrationsforschung und in politischen Konzepten zum interkulturellen Zusammenleben bemüht sich der vorliegende Beitrag um einen zusammenfassenden Überblick existierender Studienergebnisse, die durch eine Dokumentenanalyse abgerundet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Income comparison, income formation, and subjective well-being: new evidence on envy versus signaling (2013)

    Welsch, Heinz ; Kühling, Jan ;

    Zitatform

    Welsch, Heinz & Jan Kühling (2013): Income comparison, income formation, and subjective well-being. New evidence on envy versus signaling. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 552), Berlin, 24 S.

    Abstract

    "Drawing on the distinction between envy and signaling effects in income comparison, this paper uses 307,465 observations for subjective well-being and its covariates from Germany, 1990-2009, to study whether the nature of income comparison has changed in the process of economic development, and how such changes are related to changes in the nature of income formation. By conceptualizing a person's comparison income as the income predicted by an earnings equation, we find that, while in 1990-1999 envy has been the dominant concern in West Germany and signaling the dominant factor in East Germany, income comparison was non-existing in 2000-2009. We also find that the earnings equation reflects people's ability more accurately in the second than in the first period. Together, these findings suggest that comparing one's income with people of the same ability is important only when ability is insufficiently reflected in own income." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die ungleiche Entwicklung der Ungleichheit in Deutschland seit der Wiedervereinigung (2011)

    Fiedler, Angela; Fuchs-Schündeln, Nicola ;

    Zitatform

    Fiedler, Angela & Nicola Fuchs-Schündeln (2011): Die ungleiche Entwicklung der Ungleichheit in Deutschland seit der Wiedervereinigung. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 18, H. 3, S. 24-32.

    Abstract

    "In dem Beitrag werden die langfristigen Trends in der Entwicklung der Ungleichheit in Deutschland analysiert. Er geht aber noch einen Schritt weiter. Wie anhand eines Beispiels gezeigt wird, kann man die Ungleichheit in Deutschland in drei Komponenten zerlegen: die Ungleichheit zwischen Ost- und Westdeutschland, die Ungleichheit innerhalb Ostdeutschlands und die Ungleichheit innerhalb Westdeutschlands. Es wird also ein umfassendes Bild der Entwicklung der Ungleichheit in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung des Ost-West-Aspekts gezeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    20 Jahre Deutsche Einheit: von der Transformation zur europäischen Integration. Tagungsband (2010)

    Aderhold, Jens; Klein, Martin; Horvath, Gyula; Wurzel, Eckhard; Jaeck, Tobias; Behr, Michael; Wiesenthal, Helmut; Brachert, Matthias ; Kubis, Alexander; Bröcker, Johannes; Kumpmann, Ingmar; Buscher, Herbert S.; Kuntze, Martina; Dietrich, Diemo; Lenk, Thomas; Gerner, Hans-Dieter; Ludwig, Udo; Harm, Katrin; Lutz, Burkart; Hildenbrand, Bruno; Mäding, Heinrich; Balmann, Alfons; Meier, Henning; Brade, Isolde; Michelsen, Claus ; Carlin, Wendy; Neugebauer, Carola; Gühne, Michael; Orlowski, Lucjan T.; Hölscher, Jens ; Paque, Karl-Heinz; Busch, Ulrich; Schaft, Franziska; Haug, Peter; Titze, Mirko ; Ehrlich, Martin; Wagener, Hans-Jürgen; Bellmann, Lutz ; Weiß, Dominik;

    Zitatform

    Aderhold, Jens, Martin Klein, Gyula Horvath, Eckhard Wurzel, Tobias Jaeck, Michael Behr, Helmut Wiesenthal, Matthias Brachert, Alexander Kubis, Johannes Bröcker, Ingmar Kumpmann, Herbert S. Buscher, Martina Kuntze, Diemo Dietrich, Thomas Lenk, Hans-Dieter Gerner, Udo Ludwig, Katrin Harm, Burkart Lutz, Bruno Hildenbrand, Heinrich Mäding, Alfons Balmann, Henning Meier, Isolde Brade, Claus Michelsen, Wendy Carlin, Carola Neugebauer, Michael Gühne, Lucjan T. Orlowski, Jens Hölscher, Karl-Heinz Paque, Ulrich Busch, Franziska Schaft, Peter Haug, Mirko Titze, Martin Ehrlich, Hans-Jürgen Wagener, Lutz Bellmann & Dominik Weiß (2010): 20 Jahre Deutsche Einheit. Von der Transformation zur europäischen Integration. Tagungsband. (IWH-Sonderheft 2010,03), Halle, 463 S.

    Abstract

    "Der Band dokumentiert die zweitägige internationale Konferenz zum zwanzigsten Jahr der Deutschen Einheit, die in Halle stattfand. Ziel der Tagung war es, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel in den Post-Transformationsländern zu beschreiben, zu analysieren und einer kritischen Würdigung zu unterziehen. Aus dem bisherigen Verlauf dieses Prozesses sollen Lehren gezogen, zukünftige Entwicklungsperspektiven und auch Übertragungsmöglichkeiten auf die weltweit weitergehenden Transformationen aufgezeigt werden. Die ökonomisch und soziologisch ausgerichteten Beiträge des Bandes gruppieren sich um drei große Fragestellungen: (1) die gesamtwirtschaftlichen Prozesse, die vor allem Fragen der deutschen Währungsunion, deren Einbettung in die europäische Währungsunion, den deutschen "Sonderweg" im Transformationsprozess und schließlich die neuen Beziehungen zwischen Staat und Markt zum Thema haben, (2) die sektoralen und regionalen Entwicklungen, die sich mit Fragen der Konvergenz, der räumlichen Entwicklungsmuster und schließlich der Siedlungs- und Städtestruktur beschäftigen, und (3) die soziale und politische Verfasstheit, die ihren Ausdruck in Fragen zur staatlich finanzierten Stabilisierung (Transfers), zur Arbeitsmarktdynamik und zu dem mit der Transformation verbundenen Wertewandel findet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lebensstandard und Deprivation in Ost- und Westdeutschland (2010)

    Andreß, Hans-Jürgen ; Christoph, Bernhard ; Lietzmann, Torsten ;

    Zitatform

    Andreß, Hans-Jürgen, Bernhard Christoph & Torsten Lietzmann (2010): Lebensstandard und Deprivation in Ost- und Westdeutschland. In: P. Krause & I. Ostner (Hrsg.) (2010): Leben in Ost- und Westdeutschland : eine sozialwissenschaftliche Bilanz der deutschen Einheit 1990-2010, S. 513-540.

    Abstract

    "Der so genannte 'Aufbau Ost' soll dann als abgeschlossen gelten, wenn die Lebensbedingungen in Ostdeutschland auf Westniveau gestiegen sind. Um genau diese Lebensbedingungen soll es in diesem Beitrag gehen. Drei Fragen stehen dabei im Vordergrund: Gibt es erstens eine gemeinsam geteilte Auffassung darüber, was man in Deutschland zum Leben braucht? Wird dieser Lebensstandard zweitens in beiden Landesteilen gleichermaßen erreicht? Und schließlich drittens: Welche Gruppen der bundesdeutschen Gesellschaft sind in besonderem Maße von diesem Lebensstandard ausgeschlossen? Die mangelnde Teilhabe eines Individuums an einem allgemein akzeptierten Lebensstandard bezeichnen wir als Deprivation, wenn sie nicht durch freiwilligen Entschluss, sondern durch äußere (sozial bedingte) Umstände zustande kommt. Da unsere Vorstellungen von einem angemessenen Lebensstandard in der Regel vieldimensional sind, interessiert dabei vor allem, ob mangelnde Teilhabe nicht nur in einem, sondern in mehreren Bereichen vorliegt. Es geht uns also um Formen multipler Deprivation in Deutschland nach der Wiedervereinigung und um die Frage, ob sich diese im Zeitablauf zwischen den Landesteilen und zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen verringert oder vergrößert haben." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Christoph, Bernhard ; Lietzmann, Torsten ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Studienfachwahl als Spezialfall der Ausbildungsentscheidung und Berufswahl (2010)

    Becker, Rolf ; Haunberger, Sigrid ; Schubert, Frank ;

    Zitatform

    Becker, Rolf, Sigrid Haunberger & Frank Schubert (2010): Studienfachwahl als Spezialfall der Ausbildungsentscheidung und Berufswahl. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 4, S. 292-310. DOI:10.1007/s12651-009-0020-z

    Abstract

    "Vorliegende Studien belegen eine persistente horizontale Ungleichheit von Studienfachwahlen nach sozialer Herkunft. In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, warum ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Studienfachwahl besteht. Auf der Datenbasis der sächsischen Abiturientenbefragung seit 2000 kann die Entscheidungsfindung der Abiturientinnen und Abiturienten zu ihren nachschulischen Bildungs- und Berufswegen etwa drei Monate vor dem Abitur modelliert werden. Durch die empirischen Analysen kann nachgewiesen werden, dass die Studienfachwahl in Abhängigkeit von der Schichtzugehörigkeit das Ergebnis von Entscheidungen ist, die durch das Motiv des Statuserhalts, den erwarteten Kosten für bestimmte Ausbildungen, den individuellen Leistungspotenzialen, dem erwarteten Studienerfolg und der soziokulturellen Distanz zur tertiären Bildung strukturiert werden. Anhand dieser Determinanten der Studienfachwahl kann der Effekt sozialer Herkunft und damit - im Aggregat gesehen - die persistente soziale Ungleichheit von Studienfachwahlen nach sozialer Herkunft erklärt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    20 Jahre Wiedervereinigung: Wie weit Ost- und Westdeutschland zusammengerückt sind (2010)

    Krause, Peter ; Goebel, Jan ; Kroh, Martin ; Wagner, Gert G. ;

    Zitatform

    Krause, Peter, Jan Goebel, Martin Kroh & Gert G. Wagner (2010): 20 Jahre Wiedervereinigung: Wie weit Ost- und Westdeutschland zusammengerückt sind. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 77, H. 44, S. 2-12.

    Abstract

    "Ist inzwischen zusammengewachsen, was zusammengehört? Die Prüfung dieser von Willy Brandt im November 1989 formulierten Vision erfordert eine Bilanzierung, die die Verteilung von Einkommen und Arbeitsmarktchancen ebenso in den Blick nimmt wie Haushalts- und Familienformen und die subjektiven Bewertungen dieser Lebensumstände in Form von Zufriedenheiten und Sorgen, Einstellungen und Werten. Die empirischen Ergebnisse zeigen ein komplexes Bild. In den ersten Jahren nach der Vereinigung waren in vielen Lebensbereichen zunächst schnelle Angleichungsfortschritte zu beobachten. Ab der zweiten Hälfte der 90er Jahre hat sich dieser Angleichungsprozess indes unterschiedlich entwickelt. Zwar ist die Wohnungsversorgung in Ost und West inzwischen praktisch gleich, dagegen sind die Einkommensdivergenzen zwischen Ost und West zuletzt sogar wieder gestiegen. Inzwischen sind die ersten nach der Vereinigung geborenen Jahrgänge in den Arbeitsmarkt eingetreten und die meisten der heute Erwerbstätigen haben den überwiegenden Teil ihrer beruflichen Laufbahn im vereinigten Deutschland verbracht. Entsprechend zeigt bei den jüngeren Altersgruppen die allgemeine Lebenszufriedenheit inzwischen nur noch geringe Ost- West-Differenzen. Trotzdem bleiben Unterschiede weiterhin bestehen - sie sind aber zunehmend Ausdruck vielfältiger regionaler Disparitäten innerhalb des vereinigten Deutschlands, nicht nur zwischen Ost- und Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Leben in Ost- und Westdeutschland: eine sozialwissenschaftliche Bilanz der deutschen Einheit 1990-2010 (2010)

    Krause, Peter ; Marten, Carina; Liebig, Stefan ; Zähle, Tanja; Lohmann, Henning; Frommert, Dina; Wübbeke, Christina; Giesselmann, Marco ; Mayer, Karl Ulrich ; Hauser, Richard; Möhring, Katja ; Holst, Elke; Rösler, Wiebke; Klein, Thomas ; Schmitt, Christian ; Kreyenfeld, Michaela ; Schreiber, Norbert; Ostner, Ilona; Solga, Heike ; Häring, Armando; Stauder, Johannes ; Keller, Sabine; Trappe, Heike ; Lang, Frieder R. ; Verwiebe, Roland ; Himmelreicher, Ralf K.; Wagner, Jenny ; Giesecke, Johannes ; Wegener, Bernd; Konietzka, Dirk ; Windzio, Michael ;

    Zitatform

    Krause, Peter & Ilona Ostner (Hrsg.) (2010): Leben in Ost- und Westdeutschland. Eine sozialwissenschaftliche Bilanz der deutschen Einheit 1990-2010. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 796 S.

    Abstract

    "Hat Deutschland zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer seine Trennung überwunden? Ist 'zusammengewachsen, was zusammengehört'? In diesem Band versuchen Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler diese umstrittene Frage mithilfe empirischer Vergleiche der Entwicklung der Lebensbedingungen und -verläufe in Ost und West zu beantworten. Der Aufbau orientiert sich an den typischen Phasen des Lebensverlaufs: Kindheit, Jugend, Erwachsensein, Altern. Er beleuchtet Aspekte wie Schule und Bildung, Partnerschaft und Familie, Arbeitsmarkt und Erwerbsleben, Lebensstandard und Konsumstile, Zufriedenheiten und Sorgen, soziale Integration und politische Beteiligung. Eine wesentliche Grundlage der empirischen Bilanzierung bildet das SOEP, eine national und international vielfach ausgewertete Längsschnitterhebung, die seit 1984 (zunächst nur in Westdeutschland) jährlich bei denselben Personen und Haushalten durchgeführt wird und 1990 auch auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgedehnt wurde. Zudem werden mehr als 20 weitere sozialwissenschaftliche Datenquellen herangezogen." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kaum Bewegung, viel Ungleichheit: Eine Studie zu sozialem Auf- und Abstieg in Deutschland (2010)

    Pollak, Reinhard ;

    Zitatform

    Pollak, Reinhard (2010): Kaum Bewegung, viel Ungleichheit: Eine Studie zu sozialem Auf- und Abstieg in Deutschland. (Heinrich-Böll-Stiftung. Schriften zu Wirtschaft und Soziales 05), Köln, 68 S.

    Abstract

    Anhand von repräsentativen Daten untersucht der Autor, wie sich die soziale Mobilität zwischen Eltern und Kindern der zwischen 1920 und 1978 geborenen Kohorten verändert hat. Dabei vergleicht er zwischen den neuen und alten Bundesländern sowie zwischen den Geschlechtern. Des weiteren wird die soziale Mobilität in Deutschland mit anderen europäischen Ländern verglichen und es werden die Ursachen für die bestehenden und fehlenden Chancengleichheiten in Deutschland diskutiert. Nach diesen objektiven Maßzahlen zu sozialer Mobilität in Deutschland widmet sich das vorletzte Kapitel der subjektiven Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger von Aufstiegschancen und Abstiegsrisiken. Anhand von längeren Zeitreihen wird aufgezeigt, welche Faktoren die Bürgerinnen und Bürger als wesentlich für soziale Aufstiege ansehen, wo sie sich selbst in der Gesellschaft verorten und welche Befürchtungen sie vor einem Abstieg haben. Das letzte Kapitel zeigt einige Punkte auf, die Politik und Gesellschaft tun können, um mehr Chancengleichheit in Deutschland zu erreichen. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass Deutschland im internationalen Vergleich eine sehr geringe soziale Mobilität aufweist. Als wesentlich zur Verringerung der sozialen Unterschiede wird die Erhöhung der Chancengleichheit im Bildungssystem angesehen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Angleichung von Lebensbedingungen seit der deutschen Einheit - die Bürgersicht (2010)

    Sturm, Gabriele; Walther, Antje;

    Zitatform

    Sturm, Gabriele & Antje Walther (2010): Angleichung von Lebensbedingungen seit der deutschen Einheit - die Bürgersicht. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 10/11, S. 715-726.

    Abstract

    "Die jährlich durchgeführte BBSR-Bevölkerungsumfrage ermöglicht es seit 20 Jahren, die subjektive Sicht der Bürgerinnen und Bürger auf ihre Wohn- und Lebensbedingungen zu erfassen. Damit lassen sich u.a. die raumbezogenen Angleichungsprozesse in Ost- und Westdeutschland seit der Deutschen Einheit differenziert betrachten. Insgesamt ist festzustellen, dass die massiven baulich-räumlichen Investitionen im Laufe der 1990er Jahre in Ostdeutschland eine vergleichsweise rasche Verbesserung der Lebensbedingungen hinsichtlich Wohnung, Wohngebiet oder Umwelt bewirkten, die sich auch im Urteil der Befragten niederschlägt. In diesen Bereichen sind deutliche Erfolge politischer Steuerung hervorzuheben. Probleme zeigen sich hingegen im Zusammenhang mit privatwirtschaftlich erforderlichen Investitionen. Die wirtschaftliche Lage ostdeutscher Haushalte ist objektiv wie subjektiv auch noch 20 Jahre nach der ostdeutschen Wende deutlich schlechter als die westdeutscher Haushalte. Damit einhergehende mangelnde Perspektiven für die Gestaltung des eigenen Lebens und insbesondere verunsichernde Arbeitslosigkeit haben nachhaltig Einfluss auf die Zufriedenheit mit dem Wohnort und die allgemeine Lebenszufriedenheit der Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufliche Abwärtsmobilität in Deutschland: Angst vor dem Absturz (2009)

    Drasch, Katrin ;

    Zitatform

    Drasch, Katrin (2009): Berufliche Abwärtsmobilität in Deutschland: Angst vor dem Absturz. In: IAB-Forum H. 2, S. 34-39. DOI:10.3278/IFO0902W034

    Abstract

    "In Zeiten der globalen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise greift die Angst um sich, auf der sozialen Leiter abzurutschen. Oft steht der soziale Abstieg in direktem Zusammenhang mit einer beruflichen Veränderung. Viele Menschen waren nach dem Zusammenbruch des Wirtschaftssystems in der DDR gezwungen, sich im Arbeitsleben umzuorientieren. Entstand daraus ein dauerhafter Trend zu mehr Abwärtsmobilität und ist Ostdeutschland davon heute stärker betroffen als Westdeutschland?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Inequality trends for Germany in the last two decades: a tale of two countries (2009)

    Fuchs-Schündeln, Nicola ; Sommer, Mathias; Krueger, Dirk ;

    Zitatform

    Fuchs-Schündeln, Nicola, Dirk Krueger & Mathias Sommer (2009): Inequality trends for Germany in the last two decades. A tale of two countries. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 184), Mannheim, 65 S.

    Abstract

    "In this paper we first document inequality trends in wages, hours worked, earnings, consumption, and wealth for Germany from the last twenty years. We generally find that inequality was relatively stable in West Germany until the German unification (which happened politically in 1990 and in our data in 1991), and then trended upwards for wages and market incomes, especially after about 1998. Disposable income and consumption, on the other hand, display only a modest increase in inequality over the same period. These trends occured against the backdrop of lower trend growth of earnings, incomes and consumption in the 1990s relative to the 1980s. In the second part of the paper we further analyze the differences between East and West Germans in terms of the evolution of levels and inequality of wages, income, and consumption." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Struktur und Dynamik der Ungleichheit von Erwerbslosigkeitsrisiken: empirische Analysen auf Basis der Mikrozensuserhebungen 1996 bis 2004 (2009)

    Wolter, Felix ;

    Zitatform

    Wolter, Felix (2009): Struktur und Dynamik der Ungleichheit von Erwerbslosigkeitsrisiken. Empirische Analysen auf Basis der Mikrozensuserhebungen 1996 bis 2004. In: Wirtschaft und Statistik H. 3, S. 258-273.

    Abstract

    Auf der Grundlage von Daten der Mikrozensuserhebungen von 1996 bis 2004 wird analysiert, welche Gründe das allgemeine Erwerbslosigkeitsrisiko bestimmen. Untersucht wird, welche Gruppierungen besonders benachteiligt sind und ob es Unterschiede in den Ungleichheitsstrukturen zwischen Ost- und Westdeutschland gibt. Weiterhin wird gefragt, ob auch Ungleichheiten bezüglich der Dauer von Erwerbslosigkeit bestehen, um danach die Entwicklung der festgestellten Ungleichheiten im Zeitverlauf zu verfolgen. Die Untersuchung kommt u.a. zu folgenden Ergebnissen: 1. Zunahme der qualifikationsindizierten Erwerbslosigkeitsrisiken für beide Dimensionen (Risiko und Dauer) sowie in beiden Ländern im Zeitverlauf; 2. Zunahme von Erwerbslosigkeitsrisiko und -dauer mit dem Lebensalter; 3. erhöhtes Erwerbslosigkeitsrisiko für Frauen mit Kindern; 4. Benachteiligung von Ausländern im Westen Deutschlands. 'Ingesamt zeigen die Analysen, dass es der Mikrozensus verdient, auch zu komplexen Erwerbslosigkeitsanalysen herangezogen zu werden. Nachgewiesen wurde, dass soziale Ungleichheiten kein statistisches Faktum sind, sondern einer ständigen, nicht unerheblichen Dynamik unterliegen.' (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Peripherisierung - eine neue Form sozialer Ungleichheit? (2008)

    Barlösius, Eva ; Beetz, Stephan; Geister, Sandro; Sondermann, Ariadne; Holtermann, Daniel; Neu, Claudia; Kley, Stefanie ; Seibert, Holger; Reim, Daphne; Spellerberg, Annette ; Schmithals, Jenny;

    Zitatform

    (2008): Peripherisierung - eine neue Form sozialer Ungleichheit? (Materialien der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Zukunftsorientierte Nutzung Ländlicher Räume 21), Berlin, 82 S.

    Abstract

    "Zwar steigt gegenwärtig die Aufmerksamkeit gegenüber der Räumlichkeit sozialer Ungleichheiten, aber noch immer wird diese vorwiegend als Sekundärphänomen sozialstrukturell verursachter Ungleichheiten begriffen. Damit geht einher, dass (sozial)räumliche Ungleichheiten - hier verstanden in der Tradition der Chicagoer Schule - als nachrangig aufgefasst werden. In dieser Lesart bleibt letztlich die Ökonomie (Markt, Produktion, Erwerbsarbeit) Hauptursache für soziale Benachteiligungen. Soziale Zugehörigkeit und Integration erfolgten in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft dann auch vorrangig über die Teilhabe an Erwerbsarbeit und, davon abgeleitet, über die Teilhabe an den sozialen Sicherungssystemen. Ergänzt wurde dieser Integrationsmodus durch den politischen Anspruch, gleichwertige Lebensverhältnisse auf dem gesamten Territorium - auf der Mikro- wie der Makroebene - zu garantieren bzw. herzustellen und so dafür zu sorgen, dass die räumlichen Ungleichheiten mehr oder weniger unerheblich wurden. Erreicht wurde dieser räumliche Ausgleich vor allem durch eine flächendeckend bereitgestellte öffentliche Infrastruktur, die den Bewohnern von Stadt und Land, Nord und Süd, Ost und West Teilhabe an den gesellschaftlich als erstrebenswert angesehenen Gütern und Dienstleistungen wie Bildung oder Gesundheit ermöglichte. Diese jahrzehntelange Erfolgsgeschichte der Reduzierung räumlicher Ungleichheit erklärt, weshalb der 'Raum' trotz des reichen soziologischen Erbes an sozialräumlichen Studien als Strukturkategorie von der Ungleichheitssoziologie beinahe vergessen wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhalt:
    Eva Barlösius, Claudia Neu: Einleitung (5-6);
    I Peripherie und territoriale Ungleichheit
    Stephan Beetz: Peripherisierung als räumliche Organisation sozialer Ungleichheit (7-16);
    Eva Barlösius, Claudia Neu: Territoriale Ungleichheit: Eine spezifische Ausprägung räumlicher Untergleichheit (17-23);
    Annette Spellerberg: Ländliche Räume in der hoch technisierten Dienstleistungsgesellschaft: mittendrin oder außen vor? (25-35);
    II Bleiben oder gehen?
    Holger Seibert: Strukturelle Mobilitätszwänge in peripheren Regionen. Räumliche Mobilität als Notwendigkeit zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit am Beispiel der Region Berlin-Brandenburg (37-46);
    Stefanie Kley: Die Bedeutung lokaler Opportunitäten für den Entschluss zum Wegzug aus einer "Abwanderungsstadt" im frühen Erwachsenenleben (47-55);
    Ariadne Sondermann: Die Ambivalenz des Bleibens - Erfahrungen von Arbeitslosen mit dem Leben an der Peripherie (57-64);
    III Bürgerschaftliches Engagement - die letzte Rettung für die Peripherie?
    Daniel Holtermann, Sandro Geister: Engagement an der Peripherie - am Beispiel der Gemeinde Galenbeck (65-74);
    Daphne Reim, Jenny Schmithals: Kooperationsnetzwerke und Bürgerschaftliches Engagement als Erfolgsfaktoren für ostdeutsche Kommunen (75-82).

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit als zentrale Dimension sozialer Ungleichheit - Essay (2008)

    Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Blien, Uwe (2008): Arbeitslosigkeit als zentrale Dimension sozialer Ungleichheit - Essay. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 40/41, S. 3-6.

    Abstract

    "Wer ist von Arbeitslosigkeit betroffen, wie entsteht sie, und wie weitreichend sind ihre Folgen? Es werden Erklärungsansätze diskutiert, die einige grundlegende Einsichten in Struktur und Dynamik der modernen Wirtschaft und Gesellschaft ermöglichen. Die regionalen Betrachtungen verdeutlichen, dass das Arbeitslosigkeitsrisiko zu einer Differenzierung sozialer Lagen führt, ohne dass damit persönliche Merkmale verbunden sein müssen. Führt man die regionalen Analysen mit den Untersuchungen zum Bildungsniveau zusammen, so zeigen sich entsprechend Bildungsabschluss und Arbeitsort systematische Vor- oder Nachteile im Erwerbsleben. Wir sehen, dass die Arbeitslosigkeit tatsächlich eine zentrale Dimension sozialer Ungleichheit ist, da sie auf das engste mit weiteren Dimensionen verknüpft ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regional income stratification in unified Germany using a Gini decomposition approach (2008)

    Frick, Joachim R.; Goebel, Jan ;

    Zitatform

    Frick, Joachim R. & Jan Goebel (2008): Regional income stratification in unified Germany using a Gini decomposition approach. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 42, H. 4, S. 555-577. DOI:10.1080/00343400701543181

    Abstract

    "Mit Hilfe repräsentativer Mikrodaten des sozioökonomischen Panels für Deutschland (SOEP) werden in diesem Beitrag neue Einblicke in das Entstehen eines Einkommensungleichgewichts und einer regionalen Stratifizierung in Deutschland nach der Wiedervereinigung geliefert. Wir nutzen eine neue Methode zur Erkennung von sozialer Stratifizierung mit Hilfe einer Dekomposition des GINI-Indexes, was zu den obligatorischen Komponenten zwischen und innerhalb von Gruppen sowie zu einem, Überlappungs-Index für die verschiedenen Subpopulationen führt. Nach unseren Ergebnissen stellt Ostdeutschland weiterhin eine eigenständige Schicht dar, wenn man vom Einkommen unter Berücksichtigung aller staatlichen Transfers ('post-government income') ausgeht, hingegen seit 2001 nicht mehr, wenn man das Einkommen ohne diese Transfers ('pre-government income') untersucht. Diese Ergebnisse bleiben auch bei Verwendung unterschiedlich definierter regionaler Klassifikationen stabil. Allerdings gibt es auch innerhalb von Westdeutschland Anzeichen einer gewissen regionalen Variation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Missachtung und Diskurs: Zur diskursiven Konstruktion von Anerkennung und Missachtung der Ostdeutschen nach der Vereinigung (2008)

    Kollmorgen, Raj;

    Zitatform

    Kollmorgen, Raj (2008): Missachtung und Diskurs: Zur diskursiven Konstruktion von Anerkennung und Missachtung der Ostdeutschen nach der Vereinigung. (Universität Magdeburg, Institut für Soziologie. Arbeitsbericht 51), Magdeburg, 36 S.

    Abstract

    "In dem Arbeitsbericht soll nicht der Gesamtkomplex der ostdeutschen Anerkennungs- bzw. Missachtungsproblematik aufgegriffen werden. Vielmehr möchte ich mich auf zwei Aspekte der in meinen Augen ambivalenten Anerkennungslage der Ostdeutschen konzentrieren: zum einen auf die Dimension sittlicher und soziokultureller Missachtung, zweitens auf deren diskursiven Charakter. Dabei wird nach einer einführenden Erläuterung sozialer Anerkennungsverhältnisse (1.) und der deutsch-deutschen Problemdimension (2.) zunächst auf die rechtlichen Anerkennungsambivalenzen eingegangen (3.), die als (wesentliche) Voraussetzung und 'Anderes' sittlicher Anerkennung diskutiert werden. Es folgt dann eine mehrstufige Problematisierung der sittlichen Missachtungen Ostdeutscher, deren diskursiver Konstruktionsprozesse sowie Folgen, wie sie sich in den letzten anderthalb Jahrzehnten entwickelt haben (4., 5.). Ein Resümee zur ostdeutschen Subalternität und ihrer Ambivalenzen unter Einbezug einer europäischen Perspektive (5.) sowie eine Diskussion möglicher Begrenzungs- und Gegenstrategien (6.) beschließen den Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    From bottom to top: The entire distribution of market income in Germany, 1992-2001 (2007)

    Bach, Stefan; Steiner, Viktor; Corneo, Giacomo;

    Zitatform

    Bach, Stefan, Giacomo Corneo & Viktor Steiner (2007): From bottom to top: The entire distribution of market income in Germany, 1992-2001. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 51), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "We analyze the distribution and concentration of market incomes in Germany in the period 1992 to 2001 on the basis of an integrated data set of individual tax returns and the German Socio-Economic Panel. The unique feature of this integrated data set is that it encompasses the whole spectrum of the population, from the very poor to the very rich. We find a modest increase in overall inequality of market incomes as measured by the Gini coefficient. However, we also document a substantial drop of median income and a remarkable income growth at the top 0.1% of the income distribution. The increase of income inequality was stronger in East Germany than in West Germany. In both regions, the income concentration process strongly benefited the economic elite, which we define as the richest 0.001% per-sons in the population. While the elite mainly obtains its income from business and capital, the income share that it receives in form of wage income is increasing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Migranten in Deutschland: Statistiken - Fakten - Diskurse (2007)

    Flam, Helena; Carius, Björn; Dietrich, Beate; Kleres, Jochen; Froböse, Ulrike; Philipps, Axel;

    Zitatform

    (2007): Migranten in Deutschland. Statistiken - Fakten - Diskurse. (Wissen und Studium), Konstanz: UVK Verlagsges., 321 S.

    Abstract

    "Während Rassismus und institutionelle Diskriminierung nach wie vor auch im deutschen Alltag allgegenwärtig sind, nimmt deren Untersuchung in der Migrationsforschung nur einen sehr kleinen Teil ein. Das Leipziger Forschungsteam unter der Leitung von Helena Flam setzt sich kritisch mit der etablierten Migrationsforschung auseinander, identifiziert die blinden Flecken dieses Forschungszweiges und setzt neue Impulse für die aktuelle Debatte um Migration. Die wichtigsten Diskriminierungstheorien werden hierfür vorgestellt und mit den Ergebnissen aktueller eigener Erhebungen verknüpft, die im Rahmen eines dreijährigen, von der EU geförderten Forschungsprojektes formuliert wurden. Dabei liefern sie eine umfassende Analyse zwei der zentralsten Mechanismen zur Reproduktion gesellschaftlicher Ungleichheit - dem Arbeitsmarkt und dem Bildungswesen - und analysieren den historischen, gesellschaftlichen und politischen Kontext zur Situation der Migranten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis.
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Rising wage inequality in Germany (2007)

    Gernandt, Johannes; Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Gernandt, Johannes & Friedhelm Pfeiffer (2007): Rising wage inequality in Germany. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 227, H. 4, S. 358-380. DOI:10.1515/jbnst-2007-0403

    Abstract

    In dem Beitrag wird die Entwicklung der Löhne und der Lohnungleichheit in Deutschland mit Daten des sozio-oekonomischen Panels untersucht. Zwischen 1994 und 2005 stieg die Lohnungleichheit in Westdeutschland von 2.5 auf 3.1 und in Ostdeutschland von 2.4 auf 3.2. In Westdeutschland betraf die wachsende Lohnungleichheit vor allem den unteren Teil der Lohnverteilung, in Ostdeutschland dagegen den oberen Teil. In Westdeutschland erlebte die Gruppe der Arbeitnehmer mit der kürzesten Betriebszugehörigkeit den größten Anstieg der Lohnungleichheit. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen