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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Gesellschaft/Soziales"
  • Literaturhinweis

    30 Jahre seit dem Mauerfall: Fortschritte und Defizite bei der Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland (2019)

    Krause, Peter ;

    Zitatform

    Krause, Peter (2019): 30 Jahre seit dem Mauerfall: Fortschritte und Defizite bei der Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 86, H. 45, S. 827-838. DOI:10.18723/diw_wb:2019-45-3

    Abstract

    "Seit der Wiedervereinigung ist die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland ein wichtiges politisches Ziel. Dieser Bericht vergleicht anhand von Daten der amtlichen Statistik und des Sozio-oekonomischen Panels die Entwicklungen der Lebensbedingungen in beiden Landesteilen. Dabei ergibt sich ein gemischtes Bild. Bei der Schichtung der Einkommen und der Lebenszufriedenheit hat der Osten stark aufgeholt. Auch sozio-demographische Angleichungen sind zu erkennen, etwa beim steigenden Kinderanteil und den inzwischen ausgeglichenen Binnenwanderungen. In beiden Landesteilen sind die Einkommensungleichheit und die Armutsrisikoquoten gestiegen, die Quoten bei niedrigen Erwerbseinkommen und Niedriglohn haben sich erhöht, und der Anteil niedrig Qualifizierter an den Beschäftigten ist gesunken. Angleichungsdefizite zeigen sich für Ostdeutschland insbesondere bei der nach wie vor geringeren Wirtschaftskraft, einer geringeren Zunahme an hochqualifizierten Beschäftigten und höheren Anteilen von Beschäftigten mit Niedriglohn und geringen Erwerbseinkommen sowie höheren Armutsrisikoquoten. Anhaltende Ost-West-Unterschiede dürften auch durch den deutlich stärker ländlich geprägten Raum Ostdeutschlands verursacht sein. Zudem weisen die deutlich geringeren Anteile von Migranten auf weiter anhaltende regionsspezifische Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2019 (2019)

    Zitatform

    (2019): Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2019. (Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit), Berlin, 124 S.

    Abstract

    "30 Jahre nach der Friedlichen Revolution bleibt es das politische Ziel der Bundesregierung, gleichwertige Lebensverhältnisse überall im Land anzustreben und bestehende Disparitäten zu verringern. Die Angleichung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der Lebensverhältnisse zwischen Ost- und Westdeutschland ist bis heute weit vorangekommen: Verkehrs-, Energie- und Telekommunikationsinfrastruktur wurden massiv modernisiert und erweitert. Der bauliche Zustand der Städte und Dörfer hat sich sichtbar verbessert, der in DDR-Zeiten entstandene große Sanierungs- und Modernisierungsstau wurde weitgehend abgebaut. Die neuen Länder sind ein attraktiver Standort für die Neuansiedlung junger, innovativer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Besonders anschaulich wird dies im Bereich der erneuerbaren Energien. Umwelt- und Energietechnologien sind in Ostdeutschland überdurchschnittlich stark vertreten und in zunehmendem Maße bedeutsam für die wirtschaftliche Entwicklung.
    Allerdings bestehen in einigen Bereichen nach wie vor Unterschiede. So ist die Wirtschaftskraft in Ostdeutschland noch immer geringer als in Westdeutschland. Selbst in den strukturstärkeren Städten wie etwa Leipzig wird nur das Niveau strukturschwächerer städtischer Regionen in Westdeutschland erreicht. Dies hat Auswirkungen auf das Lohnniveau, auf die verfügbaren Einkommen, auf die Steuereinnahmen und somit auch auf den Handlungsspielraum vieler Kommunen. Ein großer Teil der ostdeutschen Bevölkerung bewertet seine eigene wirtschaftliche Lage und die Lebensverhältnisse heute ähnlich gut wie in Westdeutschland. Bei einem anderen Teil überwiegen aber immer noch Unzufriedenheit und eine gefühlte Benachteiligung.
    Der Bericht bilanziert in Texten und Grafiken den Stand der Deutschen Einheit und zeigt Erfolge, Probleme und Tendenzen auf. Er geht auf die aktuellen Herausforderungen und die strukturellen Veränderungen in Ostdeutschland ein und beschreibt die Maßnahmen der Bundesregierung zu deren Bewältigung. Darüber hinaus enthält er einen Datenanhang mit relevanten Wirtschaftsdaten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    More than just the adoption of Western capitalism?: time use changes in East Germany following Reunification (2018)

    Lenhart, Otto ;

    Zitatform

    Lenhart, Otto (2018): More than just the adoption of Western capitalism? Time use changes in East Germany following Reunification. In: Journal of labor research, Jg. 39, H. 3, S. 306-328. DOI:10.1007/s12122-018-9268-9

    Abstract

    "Using data from the German Socio-Economic Panel, this paper examines changes in East German time use following the German Reunification of 1990, which led to large and unexpected economic and institutional changes, including the switch from a socialist to a capitalist system. By estimating Differences-in-Differences models, the study finds that East Germans reduced the time they spend on market work (96 min per weekday) and nonmarket work (51 min), while increasing the time allocated toward leisure and job search activities. The observed declines in market work time were largest for low-educated East Germans, those who were in the lowest income group, as well as for individuals between the ages 46 and 64. When comparing trends in time use for East and West Germany between 1990 and 2000, I provide evidence for a convergence in East German time use to its West German counterpart following the adoption of Western Capitalism and several other institutional and economic changes in East Germany. One possible explanation for this might be the adoption of West German time preferences following the reunion of the two regions." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mauer in den Köpfen? Die Einstellungen und Verhaltensweisen Ost- und Westdeutscher 28 Jahre nach der Wende (2018)

    Rainer, Helmut ; Albrecht, Clara; Fichtl, Anita; Endl-Geyer, Victoria; Ragnitz, Joachim; Hener, Timo ; Bauernschuster, Stefan ;

    Zitatform

    Rainer, Helmut, Clara Albrecht, Stefan Bauernschuster, Victoria Endl-Geyer, Anita Fichtl, Timo Hener & Joachim Ragnitz (2018): Mauer in den Köpfen? Die Einstellungen und Verhaltensweisen Ost- und Westdeutscher 28 Jahre nach der Wende. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 71, H. 21, S. 56-61.

    Abstract

    "Wirken die über 40 Jahre bestehenden Systemunterschiede auch 28 Jahre nach der Wende noch nach? Die Ergebnisse einer neuen ifo-Studie zeigen, dass in vielen gesellschaftlichen Teilbereichen ein steter Annäherungsprozess im Gang ist und dass sich die Auffassungen in den beiden Landesteilen eher selten auseinander entwickeln. Häufig nähern sich die Einstellungen der Ostdeutschen an die der Westdeutschen an. In einigen Fällen, wie beispielsweise im Hinblick auf die vorherrschenden geschlechtlichen Rollenbilder, orientieren sich die Westdeutschen an den Einstellungen der Ostdeutschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Friedliche Revolution und deutsche Vereinigung 1989 bis 2017: Bd. 2: Nachhaltige Stabilisierung ungleicher Lebensverhältnisse zwischen Ost und West. Zusammenfassende Auswertung der 25 Wellen der repräsentativen Befragung "Leben in den neuen Ländern" seit 1990 (2018)

    Winkler, Gunnar;

    Zitatform

    Winkler, Gunnar (2018): Friedliche Revolution und deutsche Vereinigung 1989 bis 2017. Bd. 2: Nachhaltige Stabilisierung ungleicher Lebensverhältnisse zwischen Ost und West. Zusammenfassende Auswertung der 25 Wellen der repräsentativen Befragung "Leben in den neuen Ländern" seit 1990. (Hochschulschriften 50), Berlin: trafo, 704 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Band fasst Bewertungen und Befindlichkeiten der Bürger der neuen Bundesländer zu den Erwartungen und Ergebnissen des fast 30-jährigen Vereinigungsprozesses auf Grundlage der seit 1990 durchgeführten repräsentativen 25 Wellen der Erhebung 'Leben in den neuen Bundesländern' zusammen. Durch den Bezug zu den Ergebnissen der offiziellen Statistik und durch Wertungen der Bürger Westdeutschlands werden der z.T. noch nachwirkende Einfluss der DDR-Sozialisation ebenso wie die erreichten Gewinne und Verluste des Vereinigungsprozesses sowohl insgesamt als auch in einzelnen Lebensbereichen dargestellt.
    Ausgehend von dem hohem Maß an Hoffnungen unmittelbar nach Grenzöffnung im November 1989 bis zu den jüngsten Ergebnissen der Wahlen 2017 spannt sich der Bogen erreichter positiver Entwicklungen ebenso wie der inzwischen stabilen Ungleichwertigkeit zwischen Ost- und Westdeutschland und prägt Positionen und Haltungen der Bürger der neuen Länder. Es ist das Erleben von Aufschwung ebenso wie eines einmaligen Sozialabbaus und der Privatisierung des Sozialen. Die Ausarbeitung kennzeichnet den Weg von Bürgern, für die sich - aus einer nivellierten Sozialgemeinschaft kommend - bis in die Gegenwart die Ungleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu Westdeutschland inzwischen fest stabilisiert hat und die gegenwärtigen Hoffnungen auf die Zukunft und damit verbundene Verunsicherungen prägt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ostdeutsche Eliten: Träume, Wirklichkeiten und Perspektiven (2017)

    Gleicke, Iris; Best, Heinrich; Kollmorgen, Kay; Gebauer, Ronald; Vogel, Lars ;

    Zitatform

    Gleicke, Iris, Ronald Gebauer, Heinrich Best, Lars Vogel & Kay Kollmorgen (2017): Ostdeutsche Eliten. Träume, Wirklichkeiten und Perspektiven. Berlin, 68 S.

    Abstract

    "Mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Wiedervereinigungsprozess sind Ostdeutsche in Elitepositionen in den zentralen Bereichen Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Kultur noch immer unterrepräsentiert. 2016 belegte dies eine Studie der Universität Leipzig im Auftrag des MDR erneut: Bundesweit suche man ostdeutsche Führungskräfte vergeblich, lediglich 1,7 Prozent der Spitzenpositionen seien von Ostdeutschen besetzt.
    Mit ihrem Projektvorhaben 'Ostdeutsche Eliten. Träume, Wirklichkeiten und Perspektiven' hat die Deutsche Gesellschaft e. V. mit Unterstützung der Bundesbeauftragten für die neuen Bundesländer die Debatte um Identität, Rolle und Bedeutung der ostdeutsche Eliten im wiedervereinten Deutschland aufgegriffen und vertieft. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Elitenforscher Herrn Prof. Dr. Heinrich Best und seinem Forschungsteam (Friedrich-Schiller-Universität Jena/KomRex - Kompetenzzentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration) realisiert.
    Auf Grundlage einer Bestandsaufnahme der bisherigen Forschungsergebnisse wurden in einem dreiteiligen Expertenforum in Berlin Antworten gesucht und Lösungsansätze formuliert. Im Vorfeld der Bundestagswahl wurden auf einem eintägigen Symposium in Berlin die Arbeitsergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert und zur Diskussion gestellt.
    Das Projekt richtete sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur, Zivilgesellschaft und Medien sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger, die dazu aufgefordert sind, die brisante Debatte um Identität, Rolle und Bedeutung der Ostdeutschen in Elitepositionen aufzugreifen, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen sowie Wirklichkeiten und Perspektiven für die ostdeutschen Eliten zu benennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    East and West Germans' attitudes and preferences regarding the welfare state (2017)

    Pfarr, Christian ; Ulrich, Volker; Schmid, Andreas ;

    Zitatform

    Pfarr, Christian, Andreas Schmid & Volker Ulrich (2017): East and West Germans' attitudes and preferences regarding the welfare state. In: Journal of contextual economics, Jg. 137, H. 3, S. 261-299. DOI:10.3790/jce.137.3.261

    Abstract

    "Do citizens from former Communist countries exhibit attitudes and preferences with regard to income redistribution that differ from those in the West? This paper seeks to answer this question for reunified Germany. The analysis uses not only survey data on attitudes but also evidence on preferences from a choice task, which forces individuals to consider trade-offs and budget constraints. While we confirm results of prior studies documenting considerable differences in attitudes, we find no differences regarding preferences between East and West Germans. When facing economic restrictions, East and West Germans behave the same." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Osten: Neue sozialwissenschaftliche Perspektiven auf einen komplexen Gegenstand jenseits von Verurteilung und Verklärung (2016)

    Matthäus, Sandra; Kubiak, Daniel;

    Zitatform

    Matthäus, Sandra & Daniel Kubiak (Hrsg.) (2016): Der Osten. Neue sozialwissenschaftliche Perspektiven auf einen komplexen Gegenstand jenseits von Verurteilung und Verklärung. Wiesbaden: Springer VS, 223 S. DOI:10.1007/978-3-658-06401-3

    Abstract

    "Das Buch versammelt Beiträge, die neue Perspektiven auf 'den Osten' eröffnen. Sie hinterfragen jenseits einer den Diskurs lähmenden 'Einheitsfiktion' unterkomplexe Ost-West- und Wiedervereinigungsnarrative sowie Nachwendemythen und decken blinde Flecken in der bisherigen Ostdeutschlandforschung auf. Forschungslogisch sind sie verstärkt theoriegeleitet und qualitativ ausgerichtet. Auf diese Art lösen sie die privaten und politischen sowie die wissenschaftlichen Diskurse aus ihrer Trägheit und Eindimensionalität und tragen zu einem besseren Verständnis des Werden und Seins innerdeutscher (Ungleichheits-) Verhältnisse bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Life satisfaction in Germany after reunification: additional insights on the pattern of convergence (2016)

    Pfeifer, Christian ; Petrunyk, Inna ;

    Zitatform

    Pfeifer, Christian & Inna Petrunyk (2016): Life satisfaction in Germany after reunification. Additional insights on the pattern of convergence. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 236, H. 2, S. 217-239. DOI:10.1515/jbnst-2015-1010

    Abstract

    "The authors update previous findings on the total East-West gap in overall life satisfaction and its trend by using data from the German Socio- Economic Panel (SOEP) for the years 1992 to 2013. Additionally, the East-West gap and its trend are separately analyzed for men and women as well as for four birth cohorts. The results indicate that reported life satisfaction is on average significantly lower in East than in West German federal states and that part of the raw East-West gap is due to differences in household income and unemployment status. The conditional East-West gap decreased in the first years after the German reunification and remained quite stable and sizeable since the mid-nineties. The results further indicate that gender differences are small. But the East-West gap is significantly smaller and shows a trend towards convergence for younger birth cohorts." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Value coalitions and policy change: the impact of gendered patterns of work, religion and partisanship on childcare policy across German states (2015)

    Andronescu, Cristina G.; Carnes, Matthew E. ;

    Zitatform

    Andronescu, Cristina G. & Matthew E. Carnes (2015): Value coalitions and policy change. The impact of gendered patterns of work, religion and partisanship on childcare policy across German states. In: Journal of European social policy, Jg. 25, H. 2, S. 159-174. DOI:10.1177/0958928715573480

    Abstract

    "Since the 2002 Barcelona summit, Germany has been seen as a regional leader in achieving European states' shared commitment to increase state-funded childcare. Yet Germany's childcare success has not been homogeneous across its Länder; rather, it has shown remarkable subnational variation, with considerable differences in spending, policy design and coverage. Using panel data analysis and historical narratives, this article provides a theory for variation in provision of state-financed childcare for children under three years of age. We argue that competing visions of childcare at the subnational level - driven by the demands of differing numbers of women in the workforce and religious beliefs, and channelled by local government partisanship - have served as powerful constraints on convergence. Left partisanship and increased participation of women in the labour force are associated with higher provision of childcare for those aged under three, while larger Catholic populations are correlated with less extensive state-funded childcare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Urban shrinkage in Eastern Germany (2015)

    Bartholomae, Florian W.; Schoenberg, Alina M.; Nam, Chang Woon;

    Zitatform

    Bartholomae, Florian W., Chang Woon Nam & Alina M. Schoenberg (2015): Urban shrinkage in Eastern Germany. (CESifo working paper 5200), München, 31 S.

    Abstract

    "This paper questions the widely applied parallelism of demographic and economic development in characterizing urban shrinkage in Germany, and argues that the usage of population change as a single indicator leads to incorrect policy recommendations for combating urban shrinkage. As the cases of several Ruhr cities (Essen, Gelsenkirchen and Dortmund) and East German cities (Erfurt, Rostock and Magdeburg) prove, urban economic growth can also be achieved thanks to the substantial presence of modern industries and business services, and despite declines in population size. The serious shrinkage of Halle, Cottbus and Schwerin is primarily due to failures in the post-industrial transformation process. Recent policy measures strongly oriented towards slowing the downsizing process of population (via urban regeneration measures to hinder suburbanisation and low core urban density) do not address this major problem effectively. More active industrial policy measures are required in these East German shrinking cities to create a competitive manufacturing sector (endowed with new high-tech firms) and to boost its growth interdependence with modern local services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The recruitment paradox: network recruitment, structural position, and East German market transition (2015)

    Benton, Richard A. ; Warner, David F.; McDonald, Steve ; Manzoni, Anna ;

    Zitatform

    Benton, Richard A., Steve McDonald, Anna Manzoni & David F. Warner (2015): The recruitment paradox. Network recruitment, structural position, and East German market transition. In: Social forces, Jg. 93, H. 3, S. 905-932. DOI:10.1093/sf/sou100

    Abstract

    "Economic institutions structure links between labor-market informality and social stratification. The present study explores how periods of institutional change and post-socialist market transition alter network-based job finding, in particular informal recruitment. We highlight how market transitions affect both the prevalence and distribution of network-based recruitment channels: open-market environments reduce informal recruitment's prevalence but increase its association with high wages. We test these propositions using the case of the former East Germany's market transition and a comparison with West Germany's more stable institutional environment. Following transition, workers in lower tiers increasingly turned toward formal intermediaries, active employee search, and socially 'disembedded' matches. Meanwhile, employers actively recruited workers into higher-wage positions. Implications for market transition theory and post-socialist stratification are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aspekte der Armut in Mecklenburg-Vorpommern: Forschungsbericht im Auftrag der Arbeiterwohlfahrt Mecklenburg-Vorpommern (2015)

    Berger, Peter A.; Weiß, Wolfgang; Prochatzki, Katja; Klärner, Andreas ; Michels, Kathrin; Fischer, Hagen; Land, Rainer; Carnein, Marie; Knabe, André ; Groth, Ulf; Corthier, Jochen; Willisch, Andreas;

    Zitatform

    Berger, Peter A., Andreas Klärner, André Knabe, Marie Carnein, Hagen Fischer, Katja Prochatzki, Rainer Land, Andreas Willisch, Ulf Groth, Kathrin Michels, Wolfgang Weiß & Jochen Corthier (2015): Aspekte der Armut in Mecklenburg-Vorpommern. Forschungsbericht im Auftrag der Arbeiterwohlfahrt Mecklenburg-Vorpommern. Schwerin, 298 S.

    Abstract

    "Im Juli 2014 beauftragte der AWO-Landesverband Wissenschaftler der Universitäten Rostock und Greifswald sowie der Hochschule Neubrandenburg und des Thünen-Instituts damit, eine Studie zu erstellen. Seither analysieren und untersuchen die Forscher verschiedene Aspekte von Armut im Land.
    Statistisch gilt jener als arm, der weniger als 60 Prozent des bundesdurchschnittlichen Nettoverdienstes zur Verfügung hat. In 2012 lag dieser rechnerische Wert bei 869 Euro im Monat für einen Einpersonenhaushalt.
    Armut ist vielschichtig und kann mit Zahlen allein nicht ausreichend beschrieben werden. Mittlerweile wurden über 50 Interviews in Rostock und in der ländlichen Region im Osten des Landes geführt und ausgewertet. Menschen berichteten über ihre Lebenssituationen, ihre Biografien, ihren Alltag und die Strategien, mit denen sie versuchen, das tägliche Leben zu meistern.
    Legt man das Durchschnittseinkommen in Mecklenburg-Vorpommern zu Grunde, weisen die Statistiken für die östlichen Landesteile eine deutlich höhere Armutsgefährdungsquote aus. Diese regionalen Unterschiede werden ebenfalls untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Educational expansion and inequalities in educational opportunity: long-term changes for East and West Germany (2015)

    Blossfeld, Pia N.; Blossfeld, Gwendolin J. ; Blossfeld, Hans-Peter;

    Zitatform

    Blossfeld, Pia N., Gwendolin J. Blossfeld & Hans-Peter Blossfeld (2015): Educational expansion and inequalities in educational opportunity. Long-term changes for East and West Germany. In: European Sociological Review, Jg. 31, H. 2, S. 144-160. DOI:10.1093/esr/jcv017

    Abstract

    "Using data on successive birth cohorts from the German Life History Study and the National Educational Panel Study, we analyse how the process of educational attainment of men and women from different educational origins has changed in the long run. Our results show that educational inequality is strongly declining at the first transition to upper secondary education across cohorts. However, it is constant or even slightly increasing at the transition to the traditional university. In addition, there are no origin-specific differences in the transition to university of applied science graduation. In other words, there is no unidirectional trend of change in inequalities of educational opportunities across all transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The German low fertility: how we got there and what we can expect for the future (2015)

    Buhr, Petra; Huinink, Johannes ;

    Zitatform

    Buhr, Petra & Johannes Huinink (2015): The German low fertility. How we got there and what we can expect for the future. In: European Sociological Review, Jg. 31, H. 2, S. 197-210. DOI:10.1093/esr/jcv013

    Abstract

    "Trends in family formation in post-war Germany during the past 50 years are investigated for women in East and West Germany. The analysis explores to what extent they are the result of the changing composition of women's educational attainment, labour force participation, and marital status, and to what extent it corresponds with altered fertility behaviour in different socio-structural groups. The German Life History Study provides an excellent database to answer this question covering the whole post-war period in East and West Germany during and after the 'Golden Age of Marriage'. While in the former German Democratic Republic (GDR), increasing educational attainment and labour force participation of women did not inhibit early family formation, in West Germany, a non-linear trend in the age at family formation can be observed in the cohorts born after World War II. A growing segment of the female population suffered from high opportunity costs of being a mother, which led to a postponement of the first birth and a rise in childlessness. However, there is good reason to expect that the trend will come to an end and fertility will increase moderately in the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ongoing differences and ongoing transfers?: The role of labour market conditions in pension entrances in east and West Germany (2015)

    Czepek, Judith;

    Zitatform

    Czepek, Judith (2015): Ongoing differences and ongoing transfers? The role of labour market conditions in pension entrances in east and West Germany. In: Research in Social Change, Jg. 7, H. 3, S. 249-275., 2015-11-16.

    Abstract

    "The German Reunification is an excellent touchstone to analyse the impact of the divergent labour markets on both sides of the Berlin Wall since capitalist pension law was simply transferred to the former socialist system. In Germany old age incomes rest on individual wage biographies. Apart from individual biographic decisions, this makes individuals dependent from labour market conditions. The labour market conditions are shown to be a result of political decision making and self - perpetuating processes after Reunification. The changes in power resources of different actors such as the unionists and the Treuhandanstalt had consequences that explain ongoing differences between both parts of Germany. The specific developments in East Germany created winners and losers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Income sources and intergenerational transfers in different regimes: the case of East Germany's transformation (2015)

    Kluge, Fanny Annemarie; Vogt, Tobias ;

    Zitatform

    Kluge, Fanny Annemarie & Tobias Vogt (2015): Income sources and intergenerational transfers in different regimes. The case of East Germany's transformation. In: Demographic Research, Jg. 33, S. 1153-1164. DOI:10.4054/DemRes.2015.33.41

    Abstract

    "Background: Intergenerational transfers are a fundamental feature of the economic life cycle. In western welfare states, private transfers typically flow from members of the older generations to their children and grandchildren, especially when in need, while public transfers tend to flow in the opposite direction.
    Objective: This paper shows the changes in the relative importance of various income sources, such as labor income and public and private transfers, among eastern Germans of different age groups from 1988 to 2008. This period of rapid societal transition represents a quasinatural experiment setting that allows us to study how different political regimes shape the patterns of income and transfers among different age groups.
    Methods: To study the income and transfer patterns among different age groups, we use the National Transfer Accounts method and rarely used data sources, such as the income survey of blue-collar and white-collar worker households conducted in 1988 in the German Democratic Republic (GDR).
    Results: We find that there was a shift in income and transfer patterns immediately after the fall of the Berlin Wall. We show that the elderly gained the most from reunification, and transferred an increasing fraction of their income to their children and grandchildren." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeiten von Männern und Frauen - alles wie gehabt?: Analysen zur Erwerbsbeteiligung in Ost- und Westdeutschland (2015)

    Kümmerling, Angelika; Postels, Dominik; Slomka, Christine;

    Zitatform

    Kümmerling, Angelika, Dominik Postels & Christine Slomka (2015): Arbeitszeiten von Männern und Frauen - alles wie gehabt? Analysen zur Erwerbsbeteiligung in Ost- und Westdeutschland. (IAQ-Report 2015-02), Duisburg, 22 S. DOI:10.17185/duepublico/45722

    Abstract

    "- In beiden Teilen Deutschlands ist die Erwerbsquote von Frauen in den letzten Jahren deutlich gestiegen, wobei der Anstieg in Westdeutschland stärker war als in Ostdeutschland. Allerdings hat die Kluft zwischen den Geschlechtern (gemessen in Vollzeitäquivalenten) - trotz der zunehmenden Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt - nicht abgenommen.
    - Die tatsächlichen Arbeitszeiten sind in beiden Teilen Deutschlands rückläufig. Die Unterschiede in den Arbeitszeiten von Männern und Frauen bleiben im Zeitverlauf jedoch weiterhin stabil: In Ostdeutschland beträgt der Unterschied zwischen den Geschlechtern 5,9 Stunden, in Westdeutschland arbeiten Frauen im Durchschnitt sogar 10,6 Stunden weniger als Männer.
    - Zwar bestehen Unterschiede im Erwerbsverhalten von west- und ostdeutschen Frauen fort, doch nähern sich die Arbeitszeiten langsam an. Grund hierfür ist, dass die Teilzeitarbeit in Ostdeutschland in den letzten Jahren stärker angestiegen ist als im Westen Deutschlands.
    - Lebensphase und Familienstand sind in Westdeutschland die stärksten Determinanten der weiblichen Arbeitszeit. In Ostdeutschland spielen betriebliche Faktoren und die individuelle Qualifikation eine größere Rolle für die Erklärung der Arbeitszeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    East-west couples: distribution, characteristics and stability (2015)

    Lois, Daniel ;

    Zitatform

    Lois, Daniel (2015): East-west couples: distribution, characteristics and stability. In: Comparative Population Studies, Jg. 40, H. 1, S. 3-30. DOI:10.12765/CPoS-2014-17en

    Abstract

    "SOEP data were used to examine relationships consisting of one partner socialised in West Germany and one in East Germany and who presently reside in the 'old' (former West German) or 'new' (newly formed East German) federal states. The estimated share of east-west couples among all marriages or cohabiting couples rises continuously within the observed period reaching approximately two and eleven percent respectively by 2009. The specific characteristics of east-west couples are that their employment-related division of labour is relatively egalitarian, above-average the partners are of different confessions and practice different religions, at least one of the partners is frequently divorced and there is also a strong tendency towards unmarried cohabitation. Besides the place of socialisation, the present place of residence has an independent impact on the economic situation, division of labour and marriage propensity. Analyses of relationship stability reveal that east-west couples exhibit a relatively high risk of separation. This is partly due to religious differences between the partners, but primarily to the low marriage propensity and the overrepresentation of divorced persons within this type of relationship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildungsaufstiege im Kontext von Gesellschaftssystem und Herkunftsmilieu: biografische Perspektiven (2015)

    Miethe, Ingrid ; Suderland, Maja; Soremski, Regina; Dierckx, Heike;

    Zitatform

    Miethe, Ingrid, Regina Soremski, Heike Dierckx & Maja Suderland (2015): Bildungsaufstiege im Kontext von Gesellschaftssystem und Herkunftsmilieu. Biografische Perspektiven. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 35, H. 1, S. 53-68.

    Abstract

    "Unser Beitrag stellt erste Ergebnisse eines biografisch orientierten Forschungsprojekts vor, in dem drei Generationen von Bildungsaufsteiger(inne)n in Ost- und Westdeutschland untersucht wurden. Erläutert wird der Einfluss der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse auf den individuellen Bildungsaufstieg. Dazu haben wir ein theoretisches Instrumentarium entwickelt, das die Konzeption Bourdieus mit dem Konzept der Politischen Gelegenheitsstruktur verbindet. In den Blick rücken damit spezifische Dynamiken, die förderlich auf die Bildungswege gewirkt haben. Anhand von Fallbeispielen zeigen wir zwei dieser typischen Förderstrukturen auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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