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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Berufsausstieg, Vorruhestand"
  • Literaturhinweis

    Frühverrentung in Ostdeutschland: Ergebnisse einer empirischen Erhebung zu den Bedingungen und sozialen Folgen des vorzeitigen Ruhestandes (1995)

    Ernst, Jochen;

    Zitatform

    Ernst, Jochen (1995): Frühverrentung in Ostdeutschland. Ergebnisse einer empirischen Erhebung zu den Bedingungen und sozialen Folgen des vorzeitigen Ruhestandes. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 1750), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 208 S.

    Abstract

    "Ein vorzeitiger Übergang in den Ruhestand wurde nach der deutschen Vereinigung für eine große Zahl älterer Personen in Ostdeutschland schlagartig zur Realität. In der sozialwissenschafltichen Forschung wurde dieses Thema eher am Rand behandelt. Diese Studie untersucht auf der Grundlage von Lebenslageanalysen und gestützt auf über 300 Interviews die sozialen Folgen und Bedingungen der Frühverrentung für die Betroffenen. Es zeigt sich, daß die Älteren trotz mitunter einschneidender Veränderungen im Lebensvollzug ihre soziale Situation sehr differenziert beurteilen. Bilanzierende Wertungen sind - im Kontext des gesellschaftlichen Umbruchs in Ostdeutschland - ambivalent und häufig instabil. Gleichzeitig signalisieren die gewonnenen Befunde sozialpolitischen Handlungsbedarf, um die negativen Folgen der Frühverrentung zumindest zu entschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bedingungen und Folgen des vorzeitigen Ruhestandes in Ostdeutschland: Ergebnisse einer empirischen Erhebung (1994)

    Ernst, Jochen;

    Zitatform

    Ernst, Jochen (1994): Bedingungen und Folgen des vorzeitigen Ruhestandes in Ostdeutschland. Ergebnisse einer empirischen Erhebung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 47, H. 8, S. 498-507.

    Abstract

    Um die subjektiven Belastungen des Ende 1990 in Ostdeutschland einsetzenden massiven Trends zur Frühverrentung zu erfassen, wurden 309 Empfänger von Altersübergangsgeld im Alter zwischen 55 und 63 Jahren im Frühjahr 1993 schriftlich zu ihrer Lebenssituation befragt. "Das Ergebnis ist ein Bild der Ambivalenz, d.h., be- und entlastende Seiten finden bei der Bewertung der eigenen Lage durch die Betroffenen gleichermaßen Berücksichtigung. Neben dem unmittelbaren Übergang in den vorzeitigen Ruhestand (individuelle Ebene) werden auch Veränderungen im (näheren) sozialen und familiären bzw. persönlichen Bereich (mikrosoziale Ebene) reflektiert. Ebenso fließen in die Wertung der eigenen Situation Urteile über den Transformationsprozeß in Ostdeutschland ein und werden die Bedingungen des Anschlusses an die BRD einbezogen (makrosoziale Ebene)." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Der vorzeitige Ruhestand in Ostdeutschland und einige Aspekte der sozialen Lage der Frührentner in den neuen Ländern (1993)

    Ernst, Jochen;

    Zitatform

    Ernst, Jochen (1993): Der vorzeitige Ruhestand in Ostdeutschland und einige Aspekte der sozialen Lage der Frührentner in den neuen Ländern. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 42, H. 9, S. 211-217.

    Abstract

    In dem Beitrag wird zunächst ein kurzer Einblick in die Rahmenbedingungen und in das Ausmaß der Frühverrentung in Ostdeutschland gegeben. Anschließend werden einige Folgen diskutiert, die sich aus der Frühverrentung für die Lebenslage Betroffener ergeben. Zum Schluß werden sozialpolitische Handlungsfelder markiert, innerhalb derer soziale und individuelle Problemlagen im vorzeitigen Ruhestand lösbar sind oder zumindest entschärft werden können. Als Datenbasis wurden das Sozio-ökonomische Panel (Ost) 1991, 1992 und die LEIS (Leipzig-Studie) zum vorzeitigen Ruhestand in den neuen Bundesländern verwendet. Im Rahmen der LEIS-Studie wurden im Frühjahr 1993 im Raum Leipzig 214 männliche und 95 weibliche Alterübergangsempfänger zwischen 55 und 63 Jahren befragt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Der vorzeitige Ruhestand in den neuen Bundesländern: Bedingungen, Erleben, Lebensperspektiven. Studie (1993)

    Ladensack, Klaus; Schulz, Uwe; Fröhlich, Gert; Buchholz, Karl;

    Zitatform

    Ladensack, Klaus, Karl Buchholz, Gert Fröhlich & Uwe Schulz (1993): Der vorzeitige Ruhestand in den neuen Bundesländern. Bedingungen, Erleben, Lebensperspektiven. Studie. Merseburg, 66 S.

    Abstract

    "Die in der Studie dargestellten Ergebnisse gehen auf soziologische Untersuchungen zurück, die bei Vorruheständlern und Empfängern von Altersübergangsgeld durchgeführt wurden. Im Mittelpunkt stand dabei eine schriftliche Befragung bei 90 Teilnehmern zu Situation und Erleben des Vorruhestandes und zu Ansätzen, um aus dem Vorruhestand das Beste zu machen. Die dargestellten Ergebnisse sind auf Grund der geringen Probandenzahl und noch mehr der weniger Befragten in den einzelnen Teilgruppen nicht repräsentativ. Folgende Ergebnisse seien besonders hervorgehoben:
    -Die empirischen Daten bestätigen, daß der Übergang in den vorzeitigen Ruhestand einen tiefgreifenden Einschnitt darstellt, der mit komplexen Auswirkungen verbunden ist.
    -Die erlebten Auswirkungen hängen sehr eng mit der Art und Weise des Übergangs zusammen. Bei einem freiwilligen Übergang sind sie weit weniger negativ als bei einem mehr oder weniger großen Zwang und fehlender Vorbereitung.
    -Wenn auch positive Momente im Übergang gesehen wurden, Überwogen bei den Probenden deutlich die erlebten negativen Auswirkungen.
    -Die negativen Auwirkungen unterschiedlicher Art (finanzielle Situation, Gefühle, Befinden, gesundheitliche Beeinträchtigungen) sind bei den jüngeren Vorruheständlern größer als bei älteren, bei den Frauen stärker als bei den Männern." (Autorenreferat,IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ältere Menschen in den neuen Ländern und Berlin-Ost (1993)

    Schoer, Karl; Eckardt, Heide; Grünheid, Evelyn;

    Zitatform

    Schoer, Karl, Heide Eckardt & Evelyn Grünheid (1993): Ältere Menschen in den neuen Ländern und Berlin-Ost. In: Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in den neuen Bundesländern H. 11, S. 19-33.

    Abstract

    "Jeder fünfte Bürger in den neuen Ländern und in Berlin-Ost ist 60 Jahre und älter. Insgesamt umfaßt dieser Personenkreis mehr als 3 Mill. Menschen. Der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung wird, wie in fast allen Industriestaaten, eher zunehmen. Viele ältere Menschen in den neuen Ländern und Berlin-Ost mußten seit der Wiedervereinigung vor Erreichen der regulären Altersgrenze aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Zumeist ist dann Vorruhestandsgeld oder später Rente, eventuell ergänzt durch Wohngeld, die einzige Einkommensquelle. Einbezogen in die Untersuchung wurden Personen ab 60 Jahre. Wegen der besonderen Bedeutung der Vorruhestands- und Altersübergangsregelungen in den neuen Ländern und Berlin-Ost wird in einzelnen Abschnitten auch die Altersgruppe der 55- 60jährigen berücksichtigt. Der erste Abschnitt der Ausarbeitung stellt einige demographische Tatbestände dar. Danach wird die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung älterer Menschen betrachtet. Die weiteren Abschnitte beschäftigen sich ausführlich mit der Einkommenssituation der älteren Generation, wobei insbesondere die Lage der Rentnerhaushalte untersucht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Bundesländer: Altersübergangs- und Vorruhestandsregelung verringern deutlich die registrierte Arbeitslosigkeit (1992)

    Buttler, Friedrich; Kühlewind, Gerhard;

    Zitatform

    Buttler, Friedrich & Gerhard Kühlewind (1992): Neue Bundesländer: Altersübergangs- und Vorruhestandsregelung verringern deutlich die registrierte Arbeitslosigkeit. (IAB-Kurzbericht 10/1992), Nürnberg, 3 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird zunächst gezeigt, daß die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland im März 1992 ohne Vorruhestandsregelung um fast 800 000 Personen höher wäre. Danach wird gefragt, ob durch die Regelung Ältere ausgegrenzt werden. Es wird die Meinung vertreten, daß im Vergleich zu den Arbeitslosen Vorruheständler weniger stigmatisiert sind. Außerdem wird vor einer Erweiterung der Nebenverdienstmöglichkeiten der Bezieher von Altersübergangsgeld gewarnt, damit das knappe Gut Arbeit nicht den Jüngeren vorenthalten wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vorruheständler - eine neue soziale Realität in Ostdeutschland: Kurzstudie (1992)

    Kretzschmar, Albrecht; Bohlmann, Joachim; Döhring, Sigrid; Strenge, Barbara; Wolf-Valerius, Petra;

    Zitatform

    (1992): Vorruheständler - eine neue soziale Realität in Ostdeutschland. Kurzstudie. (Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graue Reihe 606), Halle, 64 S.

    Abstract

    "Mit der Studie soll sichtbar gemacht werden, daß der Übergang in den Vorruhestand einen markanten biographischen Einschnitt bedeutet, der den betroffenen Personen erhebliche Anpassungsleistungen abverlangt; es soll gezeigt werden, wie die Betroffenen die neue Situation bewältigen, welche lebensstrategischen "Konsequenzen" sie daraus ziehen. Diese Problematik ist in den alten Bundesländern bereits mehrfach sozialwissenschaftlich untersucht worden und es liegen hierzu eine Reihe von Publikationen vor (vgl. Literaturverzeichnis). Da die Sozialisation der heutigen ostdeutschen Vorruheständler jedoch unter prinzipiell anderen gesellschaftlichen Bedingungen und ihr Übergang in den Vorruhestand in einer völlig anderen sozialen Situation erfolgten, ist und bleibt es eine Frage für die Forschung, ob ostdeutsche Vorruheständler im Vergleich zu westdeutschen ähnlich oder gleich oder ganz anders auf den Vorruhestand reagieren, ob in diesem Sinne die in der Literatur der Altbundesländer formulierten Erkenntnisse und daraus abgeleiteten Schlußfolgerungen auch auf die Verhältnisse in Ostdeutschland übertragbar sind.... Empirische Basis der vorliegenden Studie sind 69 Leitfaden-Interviews mit Vorruheständlern. Ziel dieser Interviews war es, Informationen zu folgenden Komplexen zu erhalten:
    -bisherige berufliche Biographie und Sozialisation sowie die Einstellung und das Verhältnis der Probanden zur Arbeit und zu ihrer Tätigkeit
    -Zeitpunkt und Umstände des Übergangs in den Vorruhestand,
    -subjektive Bewältigung des Vorruhestandes, Auswirkungen auf die Lebensweise, das soziale Wohlbefinden, die Sozialkontakte und die gesellschaftliche Aktivität,
    -materielle bzw. finanzielle Situation im Erwerbsleben und im Vorruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Altersgrenzenpolitik in den neuen Bundesländern: Trends und Regulationsmechanismen im Transformationsprozeß - Differenzen zur Entwicklung in den alten Bundesländern (1992)

    Rosenow, Joachim;

    Zitatform

    Rosenow, Joachim (1992): Die Altersgrenzenpolitik in den neuen Bundesländern. Trends und Regulationsmechanismen im Transformationsprozeß - Differenzen zur Entwicklung in den alten Bundesländern. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 38, H. 11/12, S. 682-697.

    Abstract

    "Die Altersgrenzenpolitik in den neuen Bundesländern wird unter vier Gesichtspunkten erörtert: Es werden (1) die Trends zur Absenkung der Altergrenzen durch die Frühverrentungsentwicklung identifiziert, (2) die sozial- und arbeitsmarktpolitischen Regulationsmechanismen sowie (3) ihre betriebliche Umsetzung analysiert. Zudem wird (4) der Problemgehalt des Frühverrentungsgeschehens für die Älteren skizziert. Und schließlich wird (5) das Altersübergangsgeld in seinem Problemgehalt als Steuerungsinstrument des Arbeitsmarktes bewertet." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die Vergesellschaftungslücke: Der Vorruhestand in den neuen Bundesländern (1991)

    Wolf, Jürgen;

    Zitatform

    Wolf, Jürgen (1991): Die Vergesellschaftungslücke: Der Vorruhestand in den neuen Bundesländern. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 37, H. 11/12, S. 723-735.

    Abstract

    Der Autor "untersucht den Vorruhestand in den neuen Bundesländern als eine Form des Übergangs in den Ruhestand, der für die davon Betroffenen besonders problematisch ist. Denn anders als in der alten Bundesrepublik waren die lebensweltlichen und lebenszeitlichen Erwartungen der Älteren sehr viel mehr auf die (lange) Beteiligung am Erwerbsleben gerichtet, so daß sie die neuen Vorruhestandsregelungen unvorbereitet treffen. Zudem sind die Formen des Übergangs in den frühen Ruhestand in den neuen Bundesländern eher ungünstig ausgestaltet. Ein beträchtlicher Teil der 55- bis 69jährigen wurde bereits ausgegliedert. Und das bedeutet auch: Eine spezifische Generation hat an den Folgen der Vereinigung besonders zu tragen, nämlich die Generation, die ihr ganzes Leben in der seinerzeitigen DDR verbracht und sie aufgebaut hat. Somit werden die Lebensläufe einer Kohorte eigentümlicher 'Wendeverlierer' rentenpolitisch abgeschlossen. Es wird, wenn man so will, die Trägerschaft eines Gesellschaftmodells als solche 'verrentet'." (Autorenreferat)

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