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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Öffentlich geförderte Beschäftigung, ABM"
  • Literaturhinweis

    Effizienz von Qualifizierungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland (2000)

    Bergemann, Annette; Schultz, Birgit;

    Zitatform

    Bergemann, Annette & Birgit Schultz (2000): Effizienz von Qualifizierungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 6, H. 9, S. 243-253.

    Abstract

    "Arbeitsbeschaffungs- sowie Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen sollen die individuellen Beschäftigungschancen der Arbeitslosen verbessern und somit eine Brückenfunktion in den ersten Arbeitsmarkt wahrnehmen. Mit dieser Vorstellung wurden Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu Beginn der 90er Jahre in Ostdeutschland extensiv ausgeweitet. Von einem besonderen Erfolg der Maßnahmen kann jedoch nicht gesprochen werden. Bereits im Vorfeld einer Maßnahme sinkt die Beschäftigungsquote von künftigen Teilnehmern ab. Unmittelbar nach Abschluss einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahme ist die Beschäftigungsquote deutlich geringer als sie im Fall der Nicht-Teilnahme gewesen wäre. Zwar kommt es zu einer stetigen Verbesserung der Beschäftigungsquote im Zeitverlauf, jedoch nur im Falle von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen kann nach etwa 11/2 Jahren eine deutliche Verbesserung der Beschäftigungschancen im Vergleich zur Nicht-Teilnahme beobachtet werden. Allerdings ist offen, ob dies nach einer solchen Frist noch der Maßnahmeteilnahme zugeschrieben werden kann. Um die Effizienz von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu steigern, sind verschiedene Möglichkeiten denkbar. So erscheint im Falle von Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen eine Stärkung der Eigeninitiative der Teilnehmer sinnvoll. Im Falle von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen könnte über eine Erhöhung der Anreizwirkung zur Aufnahme einer Beschäftigung die Wirksamkeit verbessert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland (1999)

    Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian (1999): Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland. In: E. Wiedemann, C. Brinkmann, E. Spitznagel & U. Walwei (Hrsg.) (1999): Die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Herausforderung in Ostdeutschland : Workshop der Bundesanstalt für Arbeit am 14./15. Oktober 1998 in Magdeburg (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 223), S. 311-351.

    Abstract

    "An dieser Stelle stehen Einzelinstrumente der Arbeitsmarktpolitik im Mittelpunkt der Betrachtung. Für mehrjährig Arbeitslose und Personen, die von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht sind, kann für längere Zeit auf ABM und solche Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM), die die Strukturpolitik beim Aufbau regulärer Beschäftigung unterstützen, nicht verzichtet werden. Dabei ist grundsätzlich ein prophylaktischer Mitteleinsatz effizienter als zu späte Bemühungen um mehrjährig Arbeitslose (u.a. Einsatz von Früherkennungssystemen). Betriebsbezogene Einstellungshilfen sollten - mit unterschiedlichen Vorgaben, die einen gezielten, einzelfallbezogenen Einsatz ermöglichen - auf arbeitsmarktpolitische Zielgruppen beschränkt bleiben. Grenzen für die Förderung von Qualifizierung zeigen sich in lang anhaltenden Zeiten hoher Unterbeschäftigung, wenn zur Verwertung der Qualifikationen weitaus zu wenig Arbeitsplätze zur Verfügung stehen - wie nach wie vor vielerorts in Ostdeutschland. In solch einer Situation kann nur die Bündelung von Ressourcen und Strategien Fehlverwendung von Mitteln (auch für Qualifizierung) verhindern. Das Sozialgesetzbuch III hat das arbeitsmarktpolitische Instrumentarium erweitert und modifiziert. Für eine Gesamtbeurteilung ist es noch viel zu früh. Allerdings hat die Verfestigung der Arbeitslosigkeit Ausmaße erreicht, die zusätzliche arbeitspolitische Anstrengungen erforderlich machen (z.B. Verpflichtung zu Arbeitsplatzangeboten, Modellversuche zum Kombi-Lohn). Bei alldem ist zu beachten, daß die Nettokosten der Arbeitsmarktpolitik weitaus geringer sind als deren Bruttokosten, weil die Kosten der Arbeitslosigkeit gegenzurechnen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    An evaluation of public employment programmes in the East German state of Sachsen-Anhalt (1999)

    Eichler, Martin ; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Eichler, Martin & Michael Lechner (1999): An evaluation of public employment programmes in the East German state of Sachsen-Anhalt. (IZA discussion paper 94), Bonn, 56 S.

    Abstract

    "In East Germany, active labour market policies (ALMPs) are used on a large scale to contain fast rising unemployment after unification. This paper evaluates the effects for participants in public employment programmes (PEPs), that are an important part of ALMPs. It focuses on individual unemployment probabilities. By concentrating on the state of Sachsen-Anhalt, the econometric analysis can use a new and large panel, the Arbeitsmarktmonitor Sachsen-Anhalt. We aim at nonparametric identification of the effects of PEPs by combining the use of comparison groups with differencing over time to correct for selection effects. Our results indicate that PEP participation reduces the unemployment risk of the participants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do public works programs work?: some unpleasant results from the East Germany experience (1998)

    Kraus, Florian; Steiner, Viktor; Puhani, Patrick A. ;

    Zitatform

    Kraus, Florian, Patrick A. Puhani & Viktor Steiner (1998): Do public works programs work? Some unpleasant results from the East Germany experience. (ZEW discussion paper 1998-07), Mannheim, 40 S.

    Abstract

    Der Beitrag befaßt sich mit der Effektivität von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland. Auf der Basis des ostdeutschen Arbeitsmarktmonitors der Jahre 1990 bis 1994 kommen die Autoren zu dem Ergebnis, daß ABM-Teilnehmer schlechtere Aussichten auf eine berufliche Reintegration in stabile Beschäftigung haben als arbeitslose Nicht-Teilnehmer. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsqualität und Umwelteffektivität in der öffentlichen Beschäftigungsförderung (1998)

    Petschow, Ulrich; Hildebrandt, Eckart; Stein, Regine;

    Zitatform

    Petschow, Ulrich & Regine Stein (1998): Arbeitsqualität und Umwelteffektivität in der öffentlichen Beschäftigungsförderung. (Hans-Böckler-Stiftung. Graue Reihe. N.F. 139), Düsseldorf, 193 S.

    Abstract

    "Die Kombination von Umweltschutz und Erwerbstätigkeit gilt als eine der großen Chancen, zwei zentralen und sich eher verschärfenden gesellschaftlichen Krisen entgegenzuwirken: der Massen- und Dauerarbeitslosigkeit auf der einen Seite, der wachsenden Vernutzung bzw. Zerstörung natürlicher Ressourcen auf der anderen Seite. Aufgrund dieses doppelten Wirkungspotentials ist Arbeit im Umweltschutz zu einer der wichtigsten Optionen in der aktuellen politischen Debatte geworden. Zugleich haben sich die Vorstellungen über die Rolle eines zweiten, staatlich geförderten Arbeitsmarktes stabilisiert. Wesentliches Ziel der Studie ist die Aufarbeitung der Erfahrungen der öffentlichen Beschäftigungsförderung im Umweltbereich in den neuen Bundesländern. Der Umweltbereich hat im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern eine zentrale Rolle gespielt und spielt sie noch immer. Die Erfahrungen, d.h. Erfolge und Mißerfolge, wie sie sich in einer Reihe von Studien widerspiegeln, sind hier zusammengeführt worden. Im Mittelpunkt stehen dabei Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Lohnkostenzuschüsse. Die ausgewerteten Studien wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten angefertigt und betrachten unterschiedliche Regionen oder teilweise auch nur einzelne ABS-Gesellschaften. Von daher wird auf der einen Seite ein Bild der allgemeinen Entwicklung nachgezeichnet, auf der anderen Seite können Teilaussagen allerdings zwiespältig sein. Zum Abschluß wird versucht, einige Anhaltspunkte für Maßnahmen der öffentlichen Beschäftigungsförderung im Umweltbereich abzuleiten, die auf dem Hintergrund der wirtschaftlichen und sozialen Situation der neuen Bundesländer für eine differenziertere Herangehensweise plädieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Selektivität der Teilnahme an ABM und FuU: eine multivariate Analyse (1997)

    Brinkmann, Christian; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian & Barbara Schwengler (1997): Zur Selektivität der Teilnahme an ABM und FuU. Eine multivariate Analyse. In: H. Bielenski, C. Brinkmann, H. Plicht & B. von Rosenbladt (Hrsg.) (1997): Der Arbeitsmarkt Ostdeutschlands im Umbruch : Datensätze, Methoden und ausgewählte Ergebnisse des Arbeitsmarkt-Monitors 1989-1994 (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 210), S. 209-219.

    Abstract

    Der Beitrag versucht eine multivariate Zusammenschau der Ergebnisse von Längsschnittauswertungen des Arbeitsmarkt-Monitors des IAB zur Selektivität der Förderung von Qualifizierung und Arbeitsbeschaffung in Ostdeutschland. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob auch unter Berücksichtigung weiterer "struktureller" Einflüsse (z.B. Wirtschaftszweig, Qualifikationsniveau, Familienstand, Berufsbiographie) Frauen über- oder unterproportional an Maßnahmen beteiligt und insoweit begünstigt oder benachteiligt werden. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Zur Lebenslage von Frauen in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - ein Ost-West-Vergleich: Interpretation empirischer Ergebnisse und Konsequenzen für die Instrumente des "zweiten" Arbeitsmarktes (1997)

    Krieger, Ingrid; Lompe, Klaus;

    Zitatform

    Krieger, Ingrid & Klaus Lompe (1997): Zur Lebenslage von Frauen in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - ein Ost-West-Vergleich. Interpretation empirischer Ergebnisse und Konsequenzen für die Instrumente des "zweiten" Arbeitsmarktes. In: J. Zerche (Hrsg.) (1997): Warten auf die Soziale Marktwirtschaft. Ausbau oder Abbau der sozialen Lage in den neuen Bundesländern? (Kölner Schriften zur Sozial- und Wirtschaftspolitik, 31), S. 14-60.

    Abstract

    In dem Beitrag werden Ergebnisse einer vergleichenden Untersuchung zur Effektivität und Wirkung beruflicher Integrationsmaßnahmen am Beispiel von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Braunschweig und Magdeburg vorgestellt. Sie zeigen u.a., "daß Grundrechte nach sozialer Teilhabe zumindest temporär durch diese Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Anspruch genommen werden können. Insofern als mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen also eine Verbesserung der Gesamtlebenschancen einhergeht, läßt sich mit den Befunden wiederholt die Forderung nach einer Sozial- und Arbeitsmarktpolitik begründen, die sich als gestaltende Gesellschaftspolilik versteht. Der Sachverhalt der Erweiterung von Lebenslagenspielräumen ist von besonderer Bedeutung, und aus diesem Grunde darf das ABM-Konzept nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden, wie es derzeit verstärkt mit traditionellen Argumenten und dem vermeintlichen Gebot der Angebotsorientierung geschieht." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM): berufliche Eingliederung und Einkommenssituation der Teilnehmer (1997)

    Spitznagel, Eugen; Magvas, Emil;

    Zitatform

    Spitznagel, Eugen & Emil Magvas (1997): Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM). Berufliche Eingliederung und Einkommenssituation der Teilnehmer. In: H. Bielenski, C. Brinkmann, H. Plicht & B. von Rosenbladt (Hrsg.) (1997): Der Arbeitsmarkt Ostdeutschlands im Umbruch : Datensätze, Methoden und ausgewählte Ergebnisse des Arbeitsmarkt-Monitors 1989-1994 (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 210), S. 192-208.

    Abstract

    "Auf der Grundlage von Ergebnissen des Arbeitsmarkt-Monitors wird der Frage nachgegangen, in welchem Umfang ABM-Beschäftigte nach der Maßnahme eine nicht-geförderte Arbeit aufgenommen haben, und es werden das Ausmaß und die Ursachen vorzeitiger Beendigungen dargestellt. Schließlich wird die Einkommenssituation von ABM-Beschäftigten mit der der anderen abhängig Beschäftigten verglichen."
    Die Längsschnittauswertungen stützen sich vor allem auf Daten der vier zwischen 1991 und 1994 durchgeführten Befragungswellen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Basiskultur der Stadt Leipzig als 2. Arbeitsmarkt: Eine Problemanalyse zu geförderten Stellen (ABM/§ 249 h AFG) bei Freien Trägern im Kulturbereich (1996)

    Heising, Elvira;

    Zitatform

    Heising, Elvira (1996): Die Basiskultur der Stadt Leipzig als 2. Arbeitsmarkt: Eine Problemanalyse zu geförderten Stellen (ABM/§ 249 h AFG) bei Freien Trägern im Kulturbereich. Leipzig, 74 S.

    Abstract

    Die Studie analysiert auf empirischer Grundlage (Interviews, 1995) die Beschäftigung auf ABM- und AFG § 249h-Stellen in Vereinen, die die Basiskultur der Stadt Leipzig repräsentieren. Gezeigt wird, daß sich dank dieser arbeitsmarktpolitischen Instrumente in Leipzig in nur wenigen Jahren nach der Wende eine neue Kulturszene entwickelte, diese aber durch die Befristung der Arbeitsverträge "problemanfällig" und in ihrer weiteren Existenz direkt vom Arbeitsförderungsrecht abhängig ist. Die aufgezeigten Probleme sind zudem symtomatisch für den Jugend- und Sozialbereich und nicht auf Leipzig begrenzt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt Monitor für die neuen Bundesländer: Daten für November 1994. Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse (1995)

    Bielenski, Harald; Retzlaff, Arno; Rosenbladt, Bernhard von;

    Zitatform

    Bielenski, Harald, Arno Retzlaff & Bernhard von Rosenbladt (1995): Arbeitsmarkt Monitor für die neuen Bundesländer. Daten für November 1994. Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse. München, 55 S.

    Abstract

    Der Arbeitsmarktmonitor für Ostdeutschland ist ein statistisches Instrument zur kontinuierlichen Beobachtung des Arbeitsmarktes in der Phase des ökonomischen Umbruchs. Mit Hilfe wiederholter repräsentativer Befragungen wird die Entwicklung von Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit seit der Wende in der ehemaligen DDR nachgezeichnet. Der Bericht bezieht sich auf die abschließende Befragung im November 1994. Es war die achte Befragungswelle seit dem Start des Vorhabens im November 1990. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Haben Teilnehmer an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland bessere Wiederbeschäftigungschancen als Arbeitslose? (1995)

    Steiner, Viktor; Kraus, Florian;

    Zitatform

    Steiner, Viktor & Florian Kraus (1995): Haben Teilnehmer an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Ostdeutschland bessere Wiederbeschäftigungschancen als Arbeitslose? In: V. Steiner & L. Bellmann (Hrsg.) (1995): Mikroökonomik des Arbeitsmarktes (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 192), S. 387-423.

    Abstract

    Die Autoren "untersuchen auf Basis eines mikroökonometrischen Modells und den Daten des Arbeitsmarkt-Monitors für Ostdeutschland die Wiederbeschäftigungschancen von Teilnehmern an einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) relativ zu Arbeitslosen, wobei aufgrund der zeitlichen Beschränkung der Datenbasis nur kurzfristige Effekte abgeschätzt werden können. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, daß insbesondere bei den Frauen die Teilnahme an einer ABM nicht nach den formalen Kriterien der 'Zielgruppenorientierung' erfolgt, und daß arbeitslose Frauen mit relativ guten Wiederbeschäftigungschancen mit wesentlich größerer Wahrscheinlichkeit an einer Maßnahme teilnehmen als solche mit ungünstigen Wiederbeschäftigungschancen. Hingegen erhöht bei den Männern die Teilnahme an einer ABM gegenüber langfristig Arbeitslosen die Wiederbeschäftigungschancen nach der Maßnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mega-Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in den neuen Bundesländern: Bestandsaufnahme und Perspektiven (1994)

    Emmerich, Knut;

    Zitatform

    Emmerich, Knut (1994): Mega-Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in den neuen Bundesländern. Bestandsaufnahme und Perspektiven. In: H. Heinelt, G. Bosch & B. Reissert (Hrsg.) (1994): Arbeitsmarktpolitik nach der Vereinigung, S. 115-136.

    Abstract

    "Gegenstand der Analyse sind sowohl die quantitativen als auch qualitativen Aspekte der Brückenfunktion der sogenannten "Mega-ABM"." Der Autor befaßt sich u.a. mit der Entlastung des Arbeitsmarktes durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und mit den Einsatzfeldern von Mega-ABM. Behandelt werden auch die Verzahnung der Arbeitsmarktpolitik mit Instrumenten der Wirtschaftsförderung und die Perspektiven, die sich aus der Regelung des § 249h AFG ergeben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Wirksamkeit arbeitsmarktpolitischer Instrumente zur Reintegration von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (1994)

    Genschow, Barbara; Warich, Bert; Niedballa, Brigitte; Berend, Manfred; Stöhr, Heidemarie; Löser, Heike;

    Zitatform

    Genschow, Barbara, Heike Löser & Bert Warich (1994): Die Wirksamkeit arbeitsmarktpolitischer Instrumente zur Reintegration von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Bremen u.a., 86 S., Anhang.

    Abstract

    "Mit dieser Untersuchung werden repräsentative Verbleibsergebnisse von ehemaligen Maßnahmeteilnehmern aus den vier Arbeitsamtsbezirken in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt. Folgende Schwerpunkte werden behandelt:
    1. Status der Befragungsteilnehmer vor Beginn und nach der arbeitsmarktpolitischen Maßnahme, einschließlich der Ermittlung von Erwerbsquoten ehemaliger Maßnahmeleiter an FuU und ABM für Mecklenburg-Vorpommern zum aktuellen Untersuchungszeitpunkt im April '93.
    2. Verlaufsdarstellung des Reintegrationsprozesses vom ersten bis achten Monat nach der persönlichen Maßnahmebeendigung.
    3. Vermittlungschancen von sogenannten Problemgruppen sowie Maßnahmeteilnehmern aus ländlichen Wohnregionen.
    4. Einfluß einiger ausgewählter objektiver und subjektiver Faktoren auf Wiedereinstiegschancen.
    5. Veränderungen der Erwerbsstrukturen der erneut Erwerbstätigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Implementation von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in den neuen Bundesländern: Erfahrungen, Probleme, Forschungsbedarf (1994)

    Völkel, Brigitte;

    Zitatform

    Völkel, Brigitte (1994): Implementation von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in den neuen Bundesländern. Erfahrungen, Probleme, Forschungsbedarf. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 27, H. 4, S. 359-371.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird über bisher gewonnene Erfahrungen bei der Implementation von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in den neuen Bundeländern berichtet. Am Beispiel der Mittelbereitstellung für ABM wird zunächst gezeigt, wie Rahmenbedingungen ihre Planung und Durchführung beeinflussen können. Durch Verstetigung in der Vorbereitung der Maßnahmen und ihrer Finanzierung lassen sich organisations- und ablaufbedingte time lags sowie hektische und damit im allgemeinen uneffektive Maßnahmeaquisitionen verhindern bzw. weitgehend einschränken. Hauptakteure im unmittelbaren Implemantationsprozeß sind das Arbeitsamt und die Maßnahmeträger. Ihre Integration und dabei zutage tretende Probleme bilden den Schwerpunkt des Beitrages. Auf der Grundlage einer vom Brandenburgischen Institut für Arbeitsmarkt und Beschäftigung (biab) im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit durchgeführten Befragung von ABM-Teilnehmern werden Fragen der Organisation und Effektivität bei der Durchführung von ABM angesprochen. Angesichts der gegebenen Haushaltslage und betriebswirtschaftlicher Kalküle der Maßnahmeträger, aber auch im Interesse der Maßnahmeteilnehmer, sind bei der Planung und Durchführung von ABM zunehmend qualitative Kriterien zugrunde zu legen. Unter anderem auch hierzu besteht weiterer Forschungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mega-ABM: Bestandsaufnahme und Perspektiven - neue Bundesländer (1993)

    Emmerich, Knut;

    Zitatform

    Emmerich, Knut (1993): Mega-ABM. Bestandsaufnahme und Perspektiven - neue Bundesländer. (IAB-Werkstattbericht 09/1993), Nürnberg, 18 S., Anhang.

    Abstract

    "Gegenstand der Analyse sind die quantitativen und qualitativen Aspekte der Brückenfunktion von Mega-ABM. Als solche werden Maßnahmen bezeichnet, die der Zustimmung des Präsidenten der Bundesanstalt für Arbeit bedürfen, weil sie ein Gesamtfördervolumen von 3.0 Mio DM (nur Bundesanstalt) überschreiten. Grundlage der Datenerhebung bildeten die Soll-Zahlen der ABM-Anträge, die im Zeitraum 12/1990 bis 12/1992 genehmigt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Lebenslage von Frauen in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - ein Ost-West-Vergleich: erste Interpretation empirischer Ergebnisse und Konsequenzen für die Instrumente des "zweiten" Arbeitsmarktes (1993)

    Krieger, Ingrid; Lompe, Klaus;

    Zitatform

    Krieger, Ingrid & Klaus Lompe (1993): Zur Lebenslage von Frauen in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - ein Ost-West-Vergleich. Erste Interpretation empirischer Ergebnisse und Konsequenzen für die Instrumente des "zweiten" Arbeitsmarktes. (Forschungsberichte aus dem Seminar für Politikwissenschaft und Soziologie 01), Braunschweig, 52 S.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden Ergebnisse einer vergleichenden Untersuchung über die Effektivität und Wirkung beruflicher Integrationsmaßnahmen vor allem aus der Sicht befristet in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen geförderter Frauen in einem westdeutschen und einem ostdeutschen Arbeitsamtsbezirk vorgestellt. Im Rahmen einer Längsschnittuntersuchung wurde im Arbeitsamtsbezirk Braunschweig neben Fragen des Verbleibs nach Beendigung der Maßnahme auch den Problemen von Diskontinuitäten im beruflichen Werdegang und den Wirkungen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf die gesamte Lebenslage von Betroffenen nachgegangen. Eine in Magdeburg durchgeführte Erhebung knüpft daran an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigte auf ABM-Stellen: Situation, Verhalten und Zukunftserwartungen. Studie (1993)

    Ladensack, Klaus; Buchholz, Lutz-Udo; Schulz, Uwe; Buchholz, Karl;

    Zitatform

    Ladensack, Klaus, Lutz-Udo Buchholz, Karl Buchholz & Uwe Schulz (1993): Beschäftigte auf ABM-Stellen. Situation, Verhalten und Zukunftserwartungen. Studie. Merseburg, 66 S.

    Abstract

    "In der Studie sind Ergebnisse soziologischer Untersuchungen bei 274 TeilnehmerInnen von ABM-Maßnahmen zusammengefaßt. Die ABM-Tätigkeit erfolgte dabei in Arbeitsbeschaffungs-, Beschäftigungs- und Strukturentwicklungsgesellschaften (ABS) vorwiegend im industriellen Bereich. Sie spielen gerade im Land Sachsen-Anhalt eine große Rolle.
    Die ABM-Tätigkeit folgt in der Regel auf eine mehr oder weniger lange Dauer der Arbeitslosigkeit. Nach ihrem Ablauf droht wiederum Erwerbslosigkeit. Damit befinden sich die Befragten in einer besonderen Situation der Arbeitslosigkeit.
    Die Studie konzentriert sich vor allem auf solche Denk- und Verhaltensweisen, von denen der Wiedereinstieg in das Berufsleben abhängig ist. Dabei wird bei zahlreichen Sachverhalten der Einfluß verschiedener Situationsmerkmale wie Alter, Geschlecht, Berufsausbildungsniveau, Dauer der bisherigen Arbeitslosigkeit analysiert. Besonderes Augenmerk schenken die Autoren den Wirkungen, die von einer längeren Dauer der Arbeitslosigkeit ausgehen, obwohl die Aussagefähigkeit der erhobenen Daten in dieser Hinsicht noch begrenzt ist." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Neue Bundesländer: Qualifizierungsbereitschaft bei ABM-Beschäftigten hoch: gut ein Drittel bildet sich in ABM weiter - Ergebnisse einer Erhebung vom Frühjahr 1993 (1993)

    Miethe, Horst; Brödnow, Jörg;

    Zitatform

    Miethe, Horst & Jörg Brödnow (1993): Neue Bundesländer: Qualifizierungsbereitschaft bei ABM-Beschäftigten hoch. Gut ein Drittel bildet sich in ABM weiter - Ergebnisse einer Erhebung vom Frühjahr 1993. (IAB-Kurzbericht 17/1993), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Bei einer schriftlichen Befragung, die 1182 auswertbare Antworten erbrachte, wurde festgestellt, daß ostdeutsche Beschäftigte in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen eine hohe Bereitschaft zur Weiterbildung aufweisen: 45 Prozent aller Befragten würden an einer Weiterbildung teilnehmen. Tatsächlich sind 37 Prozent der ABM-Beschäftigten in Weiterbildungsaktivitäten einbezogen. Die Weiterbildung erfolgt zu 67 Prozent im Rahmen der Maßnahmen selbst, nur selten vor Maßnahmebeginn oder Abschluß der Maßnahme. In der inhaltlichen Struktur der Weiterbildung dominiert neben allgemeiner Orientierung Weiterbildung auf dem Gebiet neuer Technik, gefolgt von Umschulungen und der Vermittlung betriebswirtschaftlich-kaufmännischer Kenntnisse. Drei Viertel der Teilnehmer meinen, daß ihre Weiterbildung für die ABM-Tätigkeit selbst notwendig sei. Zwei Drittel der ABM-Beschäftigten mit Weiterbildung gehen davon aus, daß sich durch diese Qualifizierung ihre Beschäftigungschancen verbessern lassen. Frauen sind allerdings deutlich skeptischer als Männer.(IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Meinungen, Erfahrungen und Erwartungen von ABM-Beschäftigten: Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von ABM-Teilnehmern in ausgewählten Regionen Ostdeutschlands - Frühjahr 1993 (1993)

    Miethe, Horst; Brödnow, Jörg;

    Zitatform

    Miethe, Horst & Jörg Brödnow (1993): Meinungen, Erfahrungen und Erwartungen von ABM-Beschäftigten. Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von ABM-Teilnehmern in ausgewählten Regionen Ostdeutschlands - Frühjahr 1993. (IAB-Werkstattbericht 20/1993), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    Im Frühjahr 1993 wurden 3588 ostdeutsche ABM-Beschäftigte zu ihren Erfahrungen mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, zu organisatorischen und inhaltlichen Bedingungen ihrer Tätigkeit sowie zu ihren Erwartungen und Aktivitäten für die Zeit nach der ABM-Beschäftigung schriftlich befragt. Die Aktion erbrachte 1182 auswertbare Antworten. Die Ergebnisse zeigen, daß die absolute Mehrheit der Teilnehmer die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen als einzige Möglichkeit zu weiterer bzw. erneuter Berufstätigkeit ansehen. Die Meinung der Betroffenen zu den Maßnahmen ist unterschiedlich aber überwiegend positiv, wobei kleinere Maßnahmen in ihrer Effizienz durchweg besser bewertet werden als größere. Für nahezu alle ABM-Beschäftigten ist eine persönliche Zukunft ohne Arbeit schwer vorstellbar. 92% von ihnen möchten voll- und 5% zumindest teilzeitbeschäftigt sein. Dabei werden die Hoffnungen vor allem auf den bisherigen ABM-Träger gesetzt. 39% der Befragten denken, daß sie bei ihm eine feste Anstellung erhalten könnten. 13% rechnen mit einer anderen Beschäftigungsmöglichkeit nach ABM. Dabei ist die Anpassungsbereitschaft der Befragten im Interesse eines festen Abeitsplatzes beachtlich. 29% sehen die Gefahr, nach Beendigung ihrer Arbeitsförderungsmaßnahmen arbeitslos zu werden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    ABM in den Neuen Bundesländern: Eine Brücke, über die man weiterkommt: nach allgemeinen Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) gelingt vielen der Sprung in "normale" Beschäftigung - bereits hohe Mobilitätsanreize vorhanden (1993)

    Spitznagel, Eugen;

    Zitatform

    Spitznagel, Eugen (1993): ABM in den Neuen Bundesländern: Eine Brücke, über die man weiterkommt. Nach allgemeinen Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) gelingt vielen der Sprung in "normale" Beschäftigung - bereits hohe Mobilitätsanreize vorhanden. (IAB-Kurzbericht 18/1993), Nürnberg, 4 S.

    Abstract

    In dem Kurzbericht werden auf der Grundlage des Arbeitsmarkt-Monitors, einer repräsentativen Mehrfachbefragung der ostdeutschen Erwerbsbevölkerung, die individuellen Arbeitsmarktperspektiven von ABM-Teilnehmern sowie Art und Ausmaß von Mobilitätsanreizen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, daß gut die Hälfte aller in ABM geförderten Personen nach Beendigung der Maßnahme eine Stelle finden. Die meisten suchen nach einem 'normalen' Arbeitsplatz schon während der Tätigkeit in ABM. Viele scheiden wegen anderweitiger Arbeitsaufnahme vorzeitig aus. Befristung der ABM, subjektiv empfundene berufliche Unterforderung in ABM und die schlechtere Einkommenssituation im Vergleich zum Durchschnitt aller Beschäftigten dürften beträchtliche Mobilitätsanreize bilden (IAB2)

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