Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Nachfragepotentiale von Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg (1995)
Warich, Bert; Schuldt, Karsten;Zitatform
Warich, Bert & Karsten Schuldt (1995): Nachfragepotentiale von Arbeitsförderungsgesellschaften im Land Brandenburg. Teltow u.a., 52 S., Anhang.
Abstract
Die Studie gibt zunächst einen Überblick zur Entwicklung und Struktur von Arbeitsförderungsgesellschaften in Brandenburg und befaßt sich anschließend mit deren Nachfragepotentialen. Dabei werden die Finanzierungs- und die Ausgabenstruktur der Arbeitsförderungsgesellschaften analysiert. Insbesondere wird die Struktur der Nachfrageeffekte durch Auftragsvergabe und Wareneinkäufen untersucht. Es zeigt sich, daß 99% der von Arbeitsförderungsgesellschaften verausgabten Mittel an private Unternehmen fließen. Zwischen den einzelnen Arbeitsförderungsgesellschaften des Landes fließen dagegen keine relevanten Finanzströme. " Es hat sich demnach auf der Basis von Zuschüssen in den "2. Arbeitsmarkt" kein separater, von der Privatwirtschaft abgekoppelter Wirtschaftskreislauf herausgebildet. (IAB2)
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Literaturhinweis
Frauen in Arbeitsfördergesellschaften: eine Untersuchung zur quantitativen und qualitativen Beteiligung von Frauen in neun Brandenburger Arbeitsfördergesellschaften (1994)
Baur, Michaela;Zitatform
Baur, Michaela (1994): Frauen in Arbeitsfördergesellschaften. Eine Untersuchung zur quantitativen und qualitativen Beteiligung von Frauen in neun Brandenburger Arbeitsfördergesellschaften. (LASA-Studie 18), Kleinmachnow, 70 S.
Abstract
Die Studie untersucht die quantitative und qualitative Beteiligung von Frauen in neun Arbeitsförderungsgesellschaften in Brandenburg, die so ausgesucht wurden, daß eine Vergleichbarkeit mit der Gesamtheit der Brandenburger AFÖG's weitgehend ermöglicht wird. Einige wichtige Ergebnisse: Sowohl in ABM als auch in den FuU-Maßnahmen sind Frauen kraß unterrepräsentiert. Die Beteiligung von Frauen und Männern folgt inhaltlich den tradierten Geschlechterstrukturen. Ein Aufbrechen dieser Rollenverteilung wird von den AFÖG's nicht aktiv betrieben. In die Leitungsfunktionen der AFÖG's sind Frauen völlig unzureichend einbezogen. In ländlichen Regionen sind Frauen anteilmäßig stärker vertreten, aufgrund der dort besonders hohen Arbeitslosigkeit können die AFÖG's ihre Brückenfunktion zum regulären Arbeitsmarkt aber nur unzureichend erfüllen. (IAB)
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Literaturhinweis
Frauen in Brandenburger Arbeitsfördergesellschaften (1994)
Baur, Michaela;Zitatform
Baur, Michaela (1994): Frauen in Brandenburger Arbeitsfördergesellschaften. In: Deutschland-Archiv, Jg. 27, H. 7, S. 699-707.
Abstract
Der Artikel basiert auf der Studie "Baur, M.: Frauen in Arbeitsfördergesellschaften. Eine Untersuchung zur genauen Situation und qualitativen Beteiligung von Frauen in neuen Brandenburger Arbeitsfördergesellschaften. LASA-Studie Nr. 18, Kleinmachnow, März 1994". Darin wurden neun in Bezug auf Größe, Wirtschaftsregion und Maßnahmeprofil heterogene Arbeitsfördergesellschaften untersucht (Spätsommer 1993). Eine Gleichbehandlung der Frauen ist weder quantitativ noch qualitativ gegeben. "Insgesamt läßt sich festhalten, daß Frauen als Zielgruppe in Arbeitsfördergesellschaften Brandenburgs an Bedeutung gewonnen haben, in erster Linie resultierend aus der Zuschneidung der Fördermittel der BA und des Landes Brandenburg auf die Problemgruppen des Arbeitsmarktes. Gleichwohl ist die Maßgabe des AFG, Frauen entsprechend ihres Anteils an den Arbeitslosen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu integrieren, in Arbeitsfördergesellschaften noch nicht annähernd erfüllt. Erste und wichtigste Ausgangsbasis für die Überlegung, welche Maßnahmearten und -inhalte in einer Arbeitsfördergesellschaft durchgeführt werden, sollte die potentielle Klientel mit ihrer Qualifikations-, Geschlechts- und Altersstruktur in der betreffenden Region sein. Primärer Zweck von Arbeitsfördergesellschaften ist die Verbesserung der Vermittlungschancen der Arbeitslosen. Ein weiterer Zweck ist die Verbesserung der strukturellen Bedingungen vor Ort." (IAB2)
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Literaturhinweis
Auffangbecken und Hoffnungsträger: Beschäftigungsgesellschaften (ABS) in den Neuen Bundesländern (1994)
Brinkmann, Christian; Hiller, Karin; Otto, Manfred;Zitatform
Brinkmann, Christian, Karin Hiller & Manfred Otto (1994): Auffangbecken und Hoffnungsträger: Beschäftigungsgesellschaften (ABS) in den Neuen Bundesländern. (IAB-Kurzbericht 01/1994), Nürnberg, 6 S., Übersicht.
Abstract
In dem Beitrag werden Ergebnisse einer Umfrage bei Trägergesellschaften und Strukturinformationen aus dem Arbeitsmarkt-Monitor präsentiert. Danach gab es Ende 1993 in Ostdeutschland knapp 400 Beschäftigungsgesellschaften mit rund 110 000 Teilnehmern. Der größte Teil der ABS-Teilnehmer (90 000) war in ABM oder Maßnahmen nach § 249h des Arbeitsförderungsgesetzes beschäftigt. Nach Alter, Geschlecht, beruflicher Qualifikation und subjektivem Gesundheitszustand bestanden nur geringfügige Unterschiede zwischen ABS-Teilnehmern und Erwerbstätigen insgesamt. Für viele ist die Teilnahme an einer solchen Maßnahme das Sprungbrett in ein "normales" Arbeitsverhältnis. (IAB2)
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Literaturhinweis
Schaffung von Dauerarbeitsplätzen durch Ausgründung aus Beschäftigungsgesellschaften (1994)
Kirmse, Matthias;Zitatform
Kirmse, Matthias (1994): Schaffung von Dauerarbeitsplätzen durch Ausgründung aus Beschäftigungsgesellschaften. (Trägergesellschaft Schiffbau. Arbeitspapier), Rostock, 6 S.
Abstract
Das Papier befaßt sich zunächst mit dem Verhältnis von Ausgründungsprojekten und den Arbeits- und Strukturförderungsgesellschaften (ABS). Anschließend werden die Gesellschaftsformen der Verselbständigung von Tätigkeitsfeldern der ABS'en aufgeführt. Anhand von Beispielen, die mit Hilfe eines 25-Millionen Experimentierfonds finanziert werden, werden Erfahrungen aus der Umsetzung von Ausgründungen verdeutlicht. (IAB)
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Literaturhinweis
Zwei Jahre ABS-Gesellschaften in den neuen Bundesländern: Ergebnisse einer schriftlichen Befragung im November 1993 (1994)
Zitatform
Knuth, Matthias (1994): Zwei Jahre ABS-Gesellschaften in den neuen Bundesländern. Ergebnisse einer schriftlichen Befragung im November 1993. (IAT-AM 09), Gelsenkirchen, 77 S.
Abstract
Die Studie stützt sich auf die Befragung von 187 Beschäftigungsgesellschaften (ABS). Sie gibt einen Überblick zur Beschäftigten- und Maßnahmenentwicklung, zu Organisationsformen und -strukturen sowie zu den Tätigkeitsfeldern der ABS. Besondere Berücksichtigung finden die Schaffung regulärer Arbeitsplätze aus Projekten der Arbeitsförderung und die Abgänge aus ABS zugunsten regulärer Beschäftigung. "Trotz wachsender Schwierigkeiten bei der Sicherung der Finanzierung und bei der Rekrutierung fachlich geeigneter Teilnehmer für anspruchsvolle Projekte sehen sich die antwortenden ABS mit dezidierter Mehrheit nicht 'am Ende'. Weder halten sie ihren Auftrag für weitgehend erfüllt, noch sehen sie sich zunehmend isoliert; sie fühlen sich im Gegenteil im Vergleich zur Anfangsphase ihrer Tätigkeit in ihrer jeweiligen Region heute eher akzeptiert und in ihrer strukturpolitischen Kompetenz durch Erfahrung gestärkt." (IAB2)
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Literaturhinweis
Die Strukturwirksamkeit von Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung: Fallbeispiele aus Mecklenburg-Vorpommern (1994)
Schuldt, Karsten;Zitatform
Schuldt, Karsten (1994): Die Strukturwirksamkeit von Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung. Fallbeispiele aus Mecklenburg-Vorpommern. In: Memo-Forum H. 22, S. 68-92.
Abstract
Anhand von Fallbeispielen werden ausgewählte strukturrelevante Projekte und ABS-Gesellschaften in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. In den abschließenden Schlußfolgerungen werden Bedingungen für die weitere Tätigkeit benannt. Dazu gehört u.a.: "Beschäftigungs-, arbeitsmarkt- und strukturpolitische Ansätze sind möglichst nicht von den Unternehmen abzukoppeln. Dieser unternehmensbezogene, im Bereich des ostdeutschen Schiffbaus sogar sektorale Ansatz besitzt mehrere Vorzüge, darf jedoch nicht bedeuten, daß ausschließlich auf das Stammunternehmen orientiert wird, da daraus Entwicklungsblockaden entstehen könnten." (IAB2)
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Literaturhinweis
Der zweite Arbeitsmarkt - Sprungbrett oder Sackgasse (1994)
Staudt, Erich; Voß, Peter;Zitatform
Staudt, Erich & Peter Voß (1994): Der zweite Arbeitsmarkt - Sprungbrett oder Sackgasse. (QUEM-report 18), Berlin, 108 S.
Abstract
Der Band enthält die Ergebnisse aus zwei empirischen Studien zur Bedeutung von ABS-Gesellschaften im ostdeutschen Strukturwandel. Die erste Untersuchung befaßt sich im Rahmen einer Querschnittanalyse mit der beruflichen Situation von Arbeitsnehmern in ABS-Gesellschaften. Behandelt werden die Qualifikationspotentiale, die Berufsverläufe, die Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen und die Einschätzung der persönlichen beruflichen Situation. Die zweite Studie untersucht im Rahmen einer Längsschnittanalyse die Berufskarrieren, Qualifizierungsverläufe und Arbeitsmarktchancen von ABS-Teilnehmern. (IAB)
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Literaturhinweis
Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS) im Transformationsprozeß Ostdeutschlands: Bilanz und Perspektiven (1994)
Wagner, Alexandra;Zitatform
Wagner, Alexandra (1994): Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS) im Transformationsprozeß Ostdeutschlands. Bilanz und Perspektiven. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 47, H. 2, S. 73-84.
Abstract
"Die zunächst nach westdeutschem Vorbild entstandenen ABS-Gesellschaften erfüllten im Transformationsprozeß in Ostdeutschland wichtige arbeitsmarkt- und strukturpolitische Funktionen. Aufgrund des anhaltenden allgemeinen Arbeitsplatzdefizits konnten sie ihre ursprünglichen Ziele des Brückenschlags zu neuen dauerhaften Beschäftigungsverhältnissen jedoch nur zum Teil erreichen und sind zur Zeit noch weit davon entfernt, sich selbst überflüssig zu machen. Im Zeitverlauf restriktiver gewordene Förderkonditionen des AFG und Inkompatibilität von Arbeits- und Wirtschaftsförderinstrumenten erschweren die Tätigkeit von ABS-Gesellschaften. Eine Perspektive für sie läge darin, auf einem zu errichtenden öffentlich geförderten Beschäftigungssektor als Agenturen mit strukturpolitischem Profil zu wirken. Angesichts des mit Struktur- und Branchenkrisen einhergehenden erheblichen Personalabbaus könnten die Erfahrungen der ABS-Gesellschaften in den neuen Bundesländern auch für Westdeutschland von wachsendem Interesse werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturerneuerung und Beschäftigungsförderung durch ABS: Erfahrungen, Erfolge, Probleme und Perspektiven aus Sicht der ostdeutschen Schiffbauindustrie (1993)
Bade, Heino; Spies, Bernd-Georg; Betz, Martin;Zitatform
Bade, Heino, Martin Betz & Bernd-Georg Spies (1993): Strukturerneuerung und Beschäftigungsförderung durch ABS. Erfahrungen, Erfolge, Probleme und Perspektiven aus Sicht der ostdeutschen Schiffbauindustrie. In: Memo-Forum H. 20, S. 26-35.
Abstract
In dem Beitrag werden zunächst fünf Funktionen ausgeführt, welche die Arbeit der Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS) kennzeichnen. Es sind die beschäftigungspolitische Auffangfunktion, ABS als kommunale Innovationsträger, als Qualifizierungsagenturen, als "Brutkasten" für Unternehmensgründungen und die sozialpolitsche Funktion von ABS. Dies wird am Beispiel der Trägergesellschaft Schiffbau (TGS) mit 14 betreuten ABS verdeutlicht. Im Rahmen eines Ausblicks werden anschließend verschiedene Entwicklungsperspektiven aufgezeigt. Genannt werden hier Auswirkungen durch die 10. AFG-Novelle, das "ANKER-Konzept" zur Erhaltung regional bedeutender Betriebe sowie die Notwendigkeit von flexibel nutzbaren Experimentierfonds. (IAB)
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Literaturhinweis
Existenzgründung durch Arbeitsförderung? Eine empirische Untersuchung zu Weiterbeschäftigungen, Aus- und Existenzgründungen aus Arbeitsfördergesellschaften im Land Brandenburg (1993)
Baur, Michaela; Buck, Gerhard;Zitatform
Baur, Michaela & Gerhard Buck (1993): Existenzgründung durch Arbeitsförderung? Eine empirische Untersuchung zu Weiterbeschäftigungen, Aus- und Existenzgründungen aus Arbeitsfördergesellschaften im Land Brandenburg. (LASA-Studie 15), Kleinmachnow, 57 S.
Abstract
"Die Ergebnisse der Befragung von Führungskräften in brandenburgischen Arbeitsfördergesellschaften zeigen, daß bei der Mehrzahl der Gesellschaften weiterführende berufliche Anschlußperspektiven für die ABM-Beschäftigten geplant werden. Zum Teil sind schon erste Erfolge zu verzeichnen. Gemessen an der Anzahl der in den befragten Arbeitsfördergesellschaften (Stichtag 1.11.92) auf ABM-Basis beschäftigten ArbeitnehmerInnen (i.e. 9587 ABM-Beschäftigte bei 67 Arbeitsfördergesellschaften) sind dies aber nur erste - wichtige - Schritte: Bei den befragten 67 (von bekannten 90) Arbeitsfördergesellschaften konnten inzwischen für ca. 3,4 % der Beschäftigten Weiterbeschäftigungen bei anderen Arbeitgebern sowie neue Arbeitsplätze durch sog. Aus- und Existenzgründungen aus dem Kontext der Arbeitsfördergesellschaft heraus gewonnen werden. Für weitere 7 % sind solche Anschlußbeschäftigungen geplant. Beides zusammen würde einen arbeitsmarktpolitischen Entlastungseffekt für gut 10 % der bisherigen ABM-Beschäftigten in Arbeitsfördergesellschaften ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur beschäftigungs- und strukturpolitischen Relevanz von Arbeitsfördergesellschaften in ländlichen Räumen: eine Analyse der gemeinnützigen "Milmersdorfer Beschäftigungs-Qualifizierungsgesellschaft mbH" im Norden Brandenburgs (1993)
Baur, Michaela;Zitatform
Baur, Michaela (1993): Zur beschäftigungs- und strukturpolitischen Relevanz von Arbeitsfördergesellschaften in ländlichen Räumen. Eine Analyse der gemeinnützigen "Milmersdorfer Beschäftigungs-Qualifizierungsgesellschaft mbH" im Norden Brandenburgs. Kleinmachnow, 45 S.
Abstract
Die Studie befaßt sich mit der Frage, welchen Beitrag Arbeitsfördergesellschaften als wichtige Träger der aktiven Arbeitsmarktpolitik zur sozialen Abfederung und Unterstützung des Strukturwandels in einer ländlich-peripheren Region leisten können. Hierbei bot sich die Untersuchung der BQG Milmersdorf aus zwei Gründen an: Zum einen ist sie mit dem Gründungsdatum 1.3.1991 schon vergleichsweise lange tätig. Erste qualitive Aussagen über die Wirksamkeit ihrer Tätigkeit sind somit möglich. Desweiteren beschäfigt sie für eine Arbeitsförderungsgesellschaft in einer ländlich-peripheren Region eine recht große Anzahl von ABM-Teilnehmern. Die Analyse über die Milmersdorfer Beschäftigungs-Qualifizierungsgesellschaft basiert auf Expertengesprächen mit relevanten Akteuren vor Ort sowie auf Regionalanalysen der Unternehmensberatung für die Wirtschaft GmbH (UBW) und des Progress-Instituts für Wirtschaftsforschung GmbH (PIW). Befragt wurden Vertreter der Arbeitsförderungsgesellschaft, des örtlichen Arbeitsamtes, der Weiterbildungsberatungsstelle der LASA in Templin und der Kreisverwaltung Templin, der dort ansässigen Wirtschaftsförderungsgesellschaft sowie der Kreishandwerkerschaft. (IAB2)
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Literaturhinweis
Ostdeutschland - ein hoffnungsloser Fall? (1993)
Beckert, Jens; Tiemann, Heinrich; Vorkamp, Wolfgang; Knuth, Matthias ; Scharpf, Fritz W.; Brücker, Herbert ; Blancke, Susanne; Kuda, Rudolf;Zitatform
Beckert, Jens, Wolfgang Vorkamp, Matthias Knuth, Herbert Brücker, Rudolf Kuda, Susanne Blancke, Heinrich Tiemann & Fritz W. Scharpf (1993): Ostdeutschland - ein hoffnungsloser Fall? In: Neue Gesellschaft, Frankfurter Hefte, Jg. 40, H. 6, S. 512-547.
Abstract
Das Thema des Heftes vereint sechs Beiträge zu folgenden Themen:
- Die Gefährdung der Demokratie durch die Krise der Ökonomie
- ABS-Gesellschaften - Rettungsanker im Strukturbruch?
- Politikversagen oder Marktversagen?
- Antikrisenstrategien - aus gewerkschaftlicher Sicht
- Regionale Kulturen in den neuen Bundesländern
- soziale Gerechtigkeit im globalen Kapitalismus. (IAB) -
Literaturhinweis
Ausgründungen aus Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung: beschäftigungsrelevante Fallbeispiele (1993)
Brater, Michael; Eisbach, Joachim; Lindig, Reinhard; Schuldt, Karsten; Maurus, Anna;Zitatform
Brater, Michael, Reinhard Lindig, Anna Maurus, Joachim Eisbach & Karsten Schuldt (1993): Ausgründungen aus Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung. Beschäftigungsrelevante Fallbeispiele. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 173), Nürnberg, 236 S.
Abstract
Der Band enthält zwei Forschungsberichte, in denen der Ausgründungsprozeß aus Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung untersucht wird. (Die Berichte wurden in gesonderten Titelaufnahmen dokumentiert.) (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsfördergesellschaften im Bundesland Brandenburg (1993)
Buck, Gerhard; Wagener, Angela; Schwegler-Rohmeis, Wolfgang;Zitatform
Buck, Gerhard, Wolfgang Schwegler-Rohmeis & Angela Wagener (1993): Arbeitsfördergesellschaften im Bundesland Brandenburg. In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 48, H. 3, S. 69-71.
Abstract
Die AutorInnen gehen am Beispiel Brandenburg der Frage nach, inwieweit die bestehenden Arbeitsförderungsgesellschaften in der Lage sind, den wirtschaftlichen Strukturwandel in der Region positiv mit zugestalten. Sie gehen davon aus, daß Arbeitsförderungsgesellschaften auch künftig eine Schlüsselfunktion beim Verwirklichen von Maßnahmen im Bereich des öffentlich finanzierten Arbeitsmarktes zukommt. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitische Potentiale und Perspektiven von Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften im Ostteil Berlins: acht Fallstudien (1993)
Jahnke, Uschi; Puls, Klaus; Modde, Gundula; Wolfram, Martin;Zitatform
Jahnke, Uschi, Gundula Modde, Klaus Puls & Martin Wolfram (1993): Arbeitsmarktpolitische Potentiale und Perspektiven von Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften im Ostteil Berlins. Acht Fallstudien. Berlin, 145 S., Anlage.
Abstract
Der Untersuchungsbericht enthält Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften (BQG) in Ostberlin. "Die Fallstudie dokumentiert die Entwicklung der BQGen in 4 Schwerpunkten:
-Ausgangssituation, die zur Gründung der BQG geführt hat;
-Gründungsphase, Ziele und Aufgaben der BQG;
- Wirkung und Ergebnisse der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen;
-Perspektive der BQG und ihrer ArbeitnehmerInnen.
Aufgrund des unterschiedlich langen Bestehens der einzelnen BQGen und der daraus resultierenden verschiedenen Zeitpunkte des Beginns der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sind die einzelnen Schwerpunkte unterschiedlich umfangreich ausgeführt. Die acht Fallstudien zeigen, trotz der durch Auswahl und Territorium eingeschränkten Repräsentativität, worin die Potentiale der Beschäftigungsgesellschaften bestehen, was bei der Entfaltung der Potentiale hinderlich war und was Beschäftigungsgesellschaften nicht zu leisten vermögen." (IAB2) -
Literaturhinweis
Was ABS-Gesellschaften bisher geleistet haben: Ergebnisse einer empirischen Trägeranalyse - neue Bundesländer (1993)
Kaiser, Manfred; Otto, Manfred;Zitatform
Kaiser, Manfred & Manfred Otto (1993): Was ABS-Gesellschaften bisher geleistet haben. Ergebnisse einer empirischen Trägeranalyse - neue Bundesländer. (IAB-Werkstattbericht 13/1993), Nürnberg, 40 S.
Abstract
In dem Beitrag werden zentrale Ergebnisse aus verschiedenen mündlichen Umfragen bei allen ABS-Gesellschaften Ostdeutschlands vorgelegt. Beschrieben werden Strukturmerkmale der "Gesellschaften für Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung, Teilnehmerzahlen, Maßnahmeschwerpunkte, Fluktuation, Einschätzungen zur Kooperation und zur regionalen Einbindung sowie Zukunftsperspektiven. "Insgesamt gesehen, haben sich die ABS-Gesellschaften als flexible Organisation erwiesen, die relativ schnell auf die Erfordernisse des Strukturwandels auf dem Arbeitsmarkt reagiert haben und dazu beigetragen haben, diesen sozialverträglich 'abzufedern' und in der Lage waren, sich rasch auf Veränderungen der Arbeitsmarktlage wie der aktiven Arbeitsmarktpolitik einzustellen." (IAB2)
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Literaturhinweis
Untersuchung zur Gestaltung und Entwicklung von Beschäftigungs-, Innovations- und Qualifizierungsgesellschaften (1993)
Krull, F.; Jordan, Peter; Vosshans, Hanka;Zitatform
(1993): Untersuchung zur Gestaltung und Entwicklung von Beschäftigungs-, Innovations- und Qualifizierungsgesellschaften. Bernburg, 48 S., Anhang.
Abstract
Der Projektbericht bietet in seinem ersten Teil eine Analyse von Beschäftigungsgesellschaften in Sachsen-Anhalt. "Ziel der Untersuchung ist es, herauszufinden, welchen Beitrag die ABS-Gesellschaften in Sachsen-Anhalt zur Entspannung der derzeitig von hoher Arbeitslosigkeit gekennzeichneten Arbeitsmarktsituation leisten, Möglichkeiten der weiteren Existenz solcher ABS-Gesellschaften und Lösungsrichtungen ihrer Entwicklung aufzuzeigen. Durch die Untersuchung soll zum Ausdruck kommen, daß sich die ABS-Gesellschaften im Osten Deutschlands von denen im Westen durch andere Umfeldbedingungen bei ihrer Entstehung und Entwicklung unterscheiden." In die Befragung wurden 16 Beschäftigungsgesellschaften mit einer Größe von 22 bis 2.600 Arbeitnehmern einbezogen. Der Bericht enthält Informationen zur Gründungsbasis (Rechtsform u.a.) der Beschäftigungsgesellschaften, den Beschäftigungsfeldern, Finanzierungsquellen und betriebswirtschaftlichen Problemen sowie ihrer Personalstruktur.
Der zweite Teil des Projektberichts benennt Lösungsrichtungen zur Gestaltung und Entwicklung von Beschäftigungsgesellschaften. Es wird herausgestellt, daß die Regionalisierung der Beschäftigungsgesellschaften zunehmen muß und die Finanzierungsformen längerfristig auszulegen sind. (IAB2) -
Literaturhinweis
ABS-Gesellschaften in Brandenburg: Analyse zur Förderung durch die Treuhandanstalt (1993)
Kühnert, Uwe;Zitatform
Kühnert, Uwe (1993): ABS-Gesellschaften in Brandenburg. Analyse zur Förderung durch die Treuhandanstalt. (LASA-Studie 16), Kleinmachnow, 46 S.
Abstract
In der Studie wird untersucht, ob die Treuhandanstalt (THA) ihren Verpflichtungen aus der Rahmenvereinbarung zur Bildung von Gesellschaften zur Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS) nachgekommen ist. Dabei geht es zum einen darum, welche Arbeitsförderungsgesellschaften von der THA als ABS-Gesellschaften anerkannt werden. Zum anderen soll das genaue Profil dieser ABS-Gesellschaften beschrieben werden. Dies geschieht hinsichtlich ihrer regionalen Verteilung, des Umfangs und der Struktur der von ihnen getragenen Maßnahmen sowie der Schwerpunkte der Maßnahmeinhalte. Schließlich soll die Rolle der THA als arbeitsmarktpolitischer Akteur für die ABS-Gesellschaften in Brandenburg quantifiziert werden. Dies betrifft vor allem die Analyse der den ABSen von der Treuhandanstalt gewährten Fördermittel in ihrer Bedeutung für die Entwicklung dieser Gesellschaften. Hieran angebunden ist auch die Frage, welcher Handlungsbedarf seitens der Treuhandanstalt in Brandenburg bei ihrem erklärten Ziel, der Ablösung noch verbliebener Gesellschafteranteile ihrer Unternehmen an sogenannten Alt-ABSen, derzeit noch besteht und wie sich die bisherigen Ablösungen vollzogen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik in Frankfurt (Oder): Eine Untersuchung der "Beschäftigungs- Qualifizierungs- und Strukturfördergesellschaft Frankfurt (Oder)" (1993)
Kühnert, Uwe;Zitatform
Kühnert, Uwe (1993): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Frankfurt (Oder): Eine Untersuchung der "Beschäftigungs- Qualifizierungs- und Strukturfördergesellschaft Frankfurt (Oder)". (LASA-Studie 11), Kleinmachnow, 58 S.
Abstract
Der Projektbericht besteht aus drei Teilen. Teil A (Profilbeschreibung) befaßt sich zunächst mit der regionalen Ausgangssituation, der Wirtschafts- und Arbeitsmarktstruktur von Frankfurt (Oder). Anschließend wird auf die Strukturmerkmale der örtlichen Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Strukturfördergesellschaft (BQSG) anhand von Zielsetzung, Aufgaben, Organisationsstruktur u.a. eingegangen. Teil B (Wirkungsanalysen) untersucht die Einflüsse der BQSG auf den regionalen Arbeitsmarkt. Berücksichtigt werden Veränderungen des Qualifikationspotentials und der Beschäftigungschancen sowie der Grad der Abstimmung der Maßnahmen auf die regionale Strukturpolitik. Auch die Auswirkungen der Förderpolitik auf die bisherige Entwicklung der BQSG werden thematisiert. Der abschließende Teil C gibt Handlungsempfehlungen zur internen Organisation, zur Konzeption der Beschäftigungsangebote, zur Finanzierung und zu den Kooperationsbezügen. (IAB)
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