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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Außenhandel"
  • Literaturhinweis

    Innovation and export performance: adjustment and remaining differences in East and West German manufacturing (2008)

    Kirbach, M.; Schmiedeberg, C.;

    Zitatform

    Kirbach, M. & C. Schmiedeberg (2008): Innovation and export performance. Adjustment and remaining differences in East and West German manufacturing. In: Economics of Innovation and New Technology, Jg. 17, H. 5, S. 435-457. DOI:10.1080/10438590701357189

    Abstract

    "The economic situation in Germany 16 years after reunification is marked by the fading out of the adjustment process between East and West. This paper refers to this context analyzing the export behavior comparing firms in West and East Germany. Our estimates confirm a strong relationship between innovations and export performance as well as structural differences between East and West German firms. East German firms are less likely to export than firms in the West. Besides, West German medium technology firms are comparable in their export behavior to high tech firms while East German firms are more similar to the low technology sector. Labor productivity turns out to be more important in East Germany. We interpret these findings as a specialization of West German firms towards technologically-driven high-quality markets, whereas East German companies are faced with higher sunk costs and seem to operate more often in less dynamic, price-sensitive markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A note on why more West than East German firms export (2008)

    Wagner, Joachim ;

    Zitatform

    Wagner, Joachim (2008): A note on why more West than East German firms export. In: International economics and economic policy, Jg. 5, H. 4, S. 363-370. DOI:10.1007/s10368-008-0119-7

    Abstract

    "Germany is one of the most important exporters of manufacturing goods in the world, but by far not all manufacturing firms in Germany are exporters, and there is a remarkable gap between the share of exporters in all manufacturing firms between West Germany and East Germany. While in West Germany in 2004 about two in three manufacturing plants were exporters, fourteen years after re-unification this share was less than fifty percent in the former communist East Germany. Given that exports play a key role in shaping business cycles and growth in Germany, and the much higher unemployment in East compared to West Germany, promotion of exports by East German firms figure prominently on the policy agenda. However, the reasons for the large difference in the propensity to export between East and West German firms are not yet well understood, not least due to a lack of comprehensive micro data. Using unique new data and a recently introduced non-linear decomposition technique this paper shows that the huge difference in the propensity to export between West and East German plants can only partly be explained by differences in firm size, productivity, and technology intensity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Außenhandel als Wachstumsmotor für Ostdeutschland (2007)

    Ohr, Renate; Zeddies, Götz;

    Zitatform

    Ohr, Renate & Götz Zeddies (2007): Außenhandel als Wachstumsmotor für Ostdeutschland. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 87, H. 9, S. 622-628. DOI:10.1007/s10273-007-0703-4

    Abstract

    "Seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre wird das Wachstum in Ostdeutschland zunehmend vom Außenhandel getragen. Dabei lagen in den vergangenen zehn Jahren die Exportzuwächse der neuen Bundesländer - ausgehend von einem niedrigen Niveau - deutlich über den Zuwächsen in Westdeutschland. Wo liegen die Exportpotentiale Ostdeutschlands?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Internationaler Handel und der Arbeitsmarkt Sachsens: Sind niedrig qualifizierte Beschäftigte die Verlierer im Globalisierungsprozess? (2005)

    Engelmann, Sabine;

    Zitatform

    Engelmann, Sabine (2005): Internationaler Handel und der Arbeitsmarkt Sachsens: Sind niedrig qualifizierte Beschäftigte die Verlierer im Globalisierungsprozess? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 12, H. 4, S. 11-17.

    Abstract

    "Ein hohes Exportvolumen, niedriges Wirtschaftswachstum und steigende Arbeitslosenquoten der niedrig qualifizierten Erwerbsfähigen kennzeichnen seit langem die Wirtschaft Deutschlands. Für Sachsen sind ähnliche Trends beobachtbar. Diese Entwicklungen sind unter anderem eine Konsequenz der Globalisierung bei bestehenden rigiden Löhnen in Deutschland und werden unter dem Schlagwort 'Basarökonomie' zusammengefasst. Die Studie untersucht dieses Phänomen für Sachsen und gibt Antwort, inwieweit Sachsens Unternehmen die Kostenvorteile aus Produktionsverlagerungen ins Ausland nutzen und welche Folgen dies für den sächsischen Arbeitsmarkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analyse der außenwirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ungarn und Sachsen/Ostdeutschland - Kooperationspotentiale im Bereich der Informations- und Kommunikationswirtschaft: Gutachten im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit (2003)

    Gerstenberger, Wolfgang; Röhl, Klaus-Heiner; Schmalholz, Heinz; Votteler, Michaela; Szalavetz, Andrea;

    Zitatform

    Gerstenberger, Wolfgang, Klaus-Heiner Röhl, Heinz Schmalholz, Andrea Szalavetz & Michaela Votteler (2003): Analyse der außenwirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ungarn und Sachsen/Ostdeutschland - Kooperationspotentiale im Bereich der Informations- und Kommunikationswirtschaft. Gutachten im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit. (Ifo-Dresden-Studien 34), München, 171 S.

    Abstract

    "Die Untersuchung entstand im Rahmen des umfangreichen Forschungsvorhabens 'Analyse der außenwirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ungarn und Sachsen / Ostdeutschland - Rückwirkungen des fortschreitenden Integrationsprozesses in Mittelosteuropa', das in Kooperation zwischen dem ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Niederlassung Dresden, und dem Institut für Weltwirtschaft der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (IfW), Budapest, durchgeführt wird. In dem im Jahr 2000 abgeschlossenen Teil I ging es um eine Bestandsaufnahme der außenwirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ungarn und Sachsen/Ostdeutschland. Diese Untersuchung ist als Band 27 in der Publikationsreihe 'ifo dresden Studien' erschienen. Der hier präsentierte Teil II beinhaltet eine Analyse des Kooperationspotentials der Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) in Sachsen und Ungarn vor dem Hintergrund, dass sich sowohl Sachsen als auch Ungarn in der vergangenen Dekade zu prosperierenden Standorten der IuK-Wirtschaft entwickelt haben. Dennoch sind die bilateralen Handels- und Kooperationsbeziehungen nur schwach ausgeprägt. Die Untersuchung zeigt für beide Länder, dass die leistungsfähigsten Unternehmen der Branche aus dem Kreis der Tochtergesellschaften multinationaler Konzerne kommen, die somit Bestandteil der jeweiligen konzerninternen Produktionsketten sind. Unter diesen Gegebenheiten bieten die derzeit existierenden Strukturen nur ein geringes Potenzial für eine zukünftige Ausweitung der bilateralen Handels- und Kooperationsbeziehungen im IuK-Bereich. Erst im Zuge einer Verbreiterung und Anreicherung der Angebotsstrukturen in Ungarn und in Sachsen um ein international wettbewerbsfähiges lokales Angebot werden sich mehr Kooperationsmöglichkeiten bieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Votteler, Michaela;
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  • Literaturhinweis

    Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung (2002)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    (2002): Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 263), Nürnberg, 116 S.

    Abstract

    Im wirtschaftlichen Aufholprozess muss Ostdeutschland seine wirtschaftliche Basis ausbauen und (noch) vorhandene Strukturdefizite verringern. Unternehmen aus dem Ausland, die in den ostdeutschen Bundesländern neue Märkte suchen und günstige Investitionsbedingungen vorfinden, sind dafür sehr wichtig. Der Zugang zu ausländischen Märkten ist darüber hinaus für viele Betriebe Ostdeutschlands entscheidendes Kriterium für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Auf der Tagung - das 4. Forschungstreffen der Projektgruppe "IAB-Betriebspanel" - am 26. Juni 2001 in Magdeburg wurden verschiedene Beiträge zur Bedeutung und den Einfluss auslandskontrollierter und exportierender Betriebe in Ostdeutschland präsentiert. In den Tagungsband wurden insgesamt 5 Beiträge aufgenommen. Das inhaltliche Spektrum reicht dabei von einer Darstellung der Bedeutung der Exportaktivitäten ostdeutscher Betriebe, über den Vergleich der Beschäftigungsentwicklung auslandskontrollierter und exportierender Betriebe mit anderen Betrieben Ostdeutschlands bis zur Analyse der Produktivität auslandskontrollierter Betriebe im Vergleich zu Betrieben im inländischen Besitz. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    EU-Osterweiterung: Auswirkungen auf die neuen Länder (2002)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2002): EU-Osterweiterung: Auswirkungen auf die neuen Länder. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 8, H. 2, S. 41-47.

    Abstract

    "In den nächsten Jahren wird voraussichtlich eine ganze Reihe von mittel- und osteuropäischen Ländern der EU beitreten. Während in der wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion die Vorteile einer stärkeren Marktintegration für alle beteiligten Länder betont werden, verbinden sich mit der EU-Osterweiterung in der öffentliche Diskussion eine Reihe von Ängsten, vor allem in den neuen Bundesländern. Befürchtet wird insbesondere eine hohe Zuwanderung von Arbeitskräften, die zu einer Verdrängung heimischer Arbeitnehmer führen könnte, eine verstärkte Konkurrenz auf den Gütermärkten durch preis- und kostengünstige Anbieter aus den MOE-Ländern, und eine zunehmende Verlagerung von Produktionsstätten aus Deutschland in jene Länder. Im Mittelpunkt des Beitrags stehen die zu erwartenden Auswirkungen der EU-Osterweiterung für Ostdeutschland. Es wird argumentiert, dass die Wirtschaft der neuen Länder von negativen Effekten der Erweiterung nur in abgeschwächtem Maße betroffen sein wird: Die Handelsintegration ist weitgehend abgeschlossen, die Zuwanderung wird sich vor allem auf die Ballungszentren Westdeutschlands richten, und Direktinvestitionen sind häufig komplementär zu Investitionen im Inland, verdrängen also heimische Produktion nicht. Problematisch ist allerdings, dass man in Ostdeutschland kaum vorbereitet ist, die Chancen der Erweiterung zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Überregionale Absatztätigkeit der ostdeutschen Industrie: eine empirische Analyse anhand der Daten des IAB-Betriebspanels (2001)

    Loose, Brigitte; Ludwig, Udo;

    Zitatform

    Loose, Brigitte & Udo Ludwig (2001): Überregionale Absatztätigkeit der ostdeutschen Industrie. Eine empirische Analyse anhand der Daten des IAB-Betriebspanels. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 153), Halle, 40 S.

    Abstract

    Auf der Basis IAB-Betriebspanels wird die überregionale Absatztätigkeit der ostdeutschen Industrie für die 1990er Jahre untersucht. Das Verarbeitende Gewerbe in Ostdeutschland richtet sich zunehmend auf die Außenmärkte aus. Die alten Bundesländer absorbieren etwa ein Drittel der ostdeutschen Industrieproduktion. Zusammen mit dem Auslandsumsatz wird mehr als die Hälfte der Produktion des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes außerhalb Ostdeutschlands verkauft. Dies spricht für eine gestiegene auswärtige Akzeptanz des Angebots aus ostdeutscher Herstellung, nicht zuletzt im Gefolge der Erneuerung der Produktpalette, der Fertigung innovativer Erzeugnisse und des verbesserten Service. Trotz erheblicher Erfolge der ostdeutschen Betriebe im überregionalen Absatzgeschäft dauert der Aufholprozess in diesem Bereich an. Insbesondere ist die Exportlücke zu groß, um das Defizit in der regionalen Zahlungsbilanz abzubauen. Diese Lücke ist auf die kleinbetrieblichen Strukturen in der ostdeutschen Industrie sowie auf die weniger ausgeprägten Stärke und Nachhaltigkeit der Auslandsaktivitäten der mittelgroßen und der größeren Industriebetriebe zurückzuführen. Bezogen auf den überregionalen Absatz spielen auch ein hohes Qualifikationspotenzial des Personals sowie eine niedrige Personalkostenlast eine wichtige Rolle. Eine auswärtige Absatzorientierung ist eng mit der Gewinnsituation der Betriebe verknüpft. Eine indirekte Förderung des überregionalen Engagements z.B. durch Erschließung neuer Marketingstrategien ist sinnvoll. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The export orientation of East German manufacturing industry in the process of economic transformation: evidence from company panel data (2001)

    Loose, Brigitte; Ludwig, Udo;

    Zitatform

    Loose, Brigitte & Udo Ludwig (2001): The export orientation of East German manufacturing industry in the process of economic transformation. Evidence from company panel data. In: M. H. Stierle & T. Birringer (Hrsg.) (2001): Economics of transition : theory, experiences and EU enlargement. INFER annual conference 2001 (INFER research edition, 06), S. 261-284.

    Abstract

    Mehr als ein Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung gibt es immer noch ein Produktionsgefälle zwischen Ost- und Westdeutschland. Unabdingbare Voraussetzung für die Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen in den neuen Bundesländern ist die Stärkung ihrer exportorientierten industriellen Basis und hier besonders der Fertigungsindustrie. Diese ist in Ostdeutschland nur schwach ausgebildet. So wurde Ende der 1990er Jahre nur ein Fünftel der ostdeutschen Industrieproduktion exportiert. Der Anteil der ostdeutschen Fertigungsindustrie am deutschen Export von Industriegütern lag bei lediglich 4 Prozent. Ein Grund dafür liegt darin, dass in diesem Industriezweig der Anteil kleiner und neugegründeter Unternehmen besonders hoch ist. Auf der Basis der Daten des IAB-Betriebspanels für die Jahre 1998 und 1999 vergleicht der Beitrag die exportorientierten Unternehmen der ostdeutschen Fertigungsindustrie mit denen, die sich am heimischen Markt orientieren. Untersucht wird, welche Unternehmen den Kern der Exportindustrie bilden, auf welche Länder deren geschäftliche Aktivitäten zielen, welche internen Faktoren die Exportintensität von Unternehmen beeinflussen, welche Rolle die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spielen und welche finanziellen Erträge die Unternehmen aus dem Exportgeschäft erwirtschaften. Die Daten zeigen eine positive Korrelation von Wirtschaftlichkeit und Exportintensität, wobei letztere entscheidend von den Faktoren Produktinnovation und Marktakzeptanz abhängt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Erfolgreiche Integration Ostdeutschlands in die internationale Arbeitsteilung?: zur regionalen und sektoralen Entwicklung des Außenhandels (1999)

    Hohlfeld, Peter;

    Zitatform

    Hohlfeld, Peter (1999): Erfolgreiche Integration Ostdeutschlands in die internationale Arbeitsteilung? Zur regionalen und sektoralen Entwicklung des Außenhandels. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 50, H. 3, S. 177-193.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird anhand der Entwicklung des Außenhandels untersucht, inwieweit in Ostdeutschland die Transformation von einer Planwirtschaft zu einer Marktwirtschaft vorangekommen ist. Sowohl in regionaler als auch in sektoraler Hinsicht sind deutliche Fortschritte festzustellen. Nach dem Zusammenbruch der alten Handelsbeziehungen im Rahmen des RGW wird die Integration in die Weltwirtschaft insbesondere mit dem Export von Produkten des Maschinenbaus und chemischen Erzeugnissen vorangetrieben. Mit dem weiteren Ausbau des Kapitalstocks und dem relativ umfangreichen Humankapital werden die komparativen Vorteile bei diesen Gütern zusätzlich verstärkt. Die insgesamt noch interindustriell geprägte Arbeitsteilung dürfte sich weiter in eine intraindustrielle entwickeln; dies deutet sich bereits an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transfers, Exportleistung und Produktivität: wirtschaftliche Strukturdaten für die neuen Länder (1998)

    Haschke, Ingrid; Ludwig, Udo; Rothfels, Jacqueline; Ragnitz, Joachim; Müller, Gerald;

    Zitatform

    Haschke, Ingrid, Udo Ludwig, Gerald Müller, Joachim Ragnitz & Jacqueline Rothfels (1998): Transfers, Exportleistung und Produktivität. Wirtschaftliche Strukturdaten für die neuen Länder. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 1998,02), Halle, 63 S.

    Abstract

    "In der öffentlichen Debatte über die wirtschaftliche Lage in Ostdeutschland wird häufig mit Vereinfachungen operiert, die der tatsächlichen Situation in den neuen Ländern nur unzureichend gerecht werden. Ein Beispiel hierfür ist die Diskussion um die Transferleistungen für Ostdeutschland, die häufig undifferenziert als 'Sonderleistungen' des Westens für den Osten betrachtet werden. Ein anderes Beispiel ist die Verwendung von Durchschnittswerten zur Beurteilung der Produktivitätssituation ostdeutscher Unternehmen, die die enorme Streuung zwischen verschiedenen Unternehmenstypen nicht berücksichtigt. Um zu einer Versachlichung der Diskussion beizutragen, werden die folgenden Themenschwerpunkte analysiert:
    - Aussagekraft von Transferberechnungen für die neuen Länder;
    - Aussagekraft von Ausfuhrstatistiken für Ostdeutschland;
    - Aussagekraft von Durchschnittswerten bei Produktivitätsmeßziffern.
    Die Analyse zeigt daß eine undifferenzierte Produktivitätsdebatte der Situation in Ostdeutschland nicht angemessen ist. Die Aggregation auf einen einzigen Wert verdeckt eine immense Vielfalt an Ursachen, Impulsen und Erfolgen, aber auch von Mißwirtschaft und Fehlschlägen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Neuen Bundesländer in der EG (1993)

    Wegner, Manfred;

    Zitatform

    (1993): Die Neuen Bundesländer in der EG. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 130 S.

    Abstract

    "Das Gutachten verfolgt den Zweck, den wirtschaftlichen Folgen und Wechselwirkungen der deutschen Einigung für den Fortgang des europäischen Integrationsprozesses auf mittlere und längere Sicht nachzugehen. Zuerst sollen die gesamtwirtschaftlichen Probleme behandelt werden, wie sie von der Geld-, Budget- und Lohnpolitik Deutschlands auf die EG-Mitgliedstaaten ausgehen. Danach werden die regionalen und sektoralen Veränderungen analysiert, die sich aus dem verschärften Standortwettbewerb innerhalb der EG im Gefolge des Europäischen Binnenmarktes ergeben. Anschließend werden die Probleme des Außenhandels und die deutschen und europäischen Integrationsaufgaben im Lichte des politischen und wirtschaftlichen Umbruchs in Mittel- und Osteuropa beleuchtet, um daraus Einblick in die kurzfristigen Rückwirkungen und längerfristigen Aussichten zu gewinnen. Soweit als möglich wird im gesamtwirtschaftlichen, regionalen und außenwirtschaftlichen Bereich versucht, erste wirtschaftspolitische Schlußfolgerungen zu ziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Außenhandel der neuen deutschen Bundesländer mit Mittel- und Osteuropa: Chancen und Risiken (1991)

    Werner, K.; Hämmerling, A.; Gnoth, W.; Kämpfe, M.; Thede, S.; Herberg, H.; Schreiber, E.;

    Zitatform

    Werner, K., S. Thede, M. Kämpfe, H. Herberg, W. Gnoth, E. Schreiber & A. Hämmerling (1991): Der Außenhandel der neuen deutschen Bundesländer mit Mittel- und Osteuropa. Chancen und Risiken. (Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Berlin. Forschungsreihe 13/91), Berlin, 108 S., Anhang.

    Abstract

    "Der Osthandel der neuen deutschen Bundesländer hat sich innerhalb der letzten zwei Jahre quantitativ und qualitativ grundsätzlich verändert. Mitte 1991 entsprachen die Einfuhren noch etwa einem Viertel, die Ausfuhren ca. 37 vH des Niveaus von 1989. Dieser implosionsartige Rückgang ist in erster Linie das Resultat der System- und Strukturwandlungen in Ostdeutschland selbst: des konsequenten Übergangs der ostdeutschen Wirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft, ihrer Herauslösung aus dem osteuropäischen Wirtschaftsverbund und ihrer Integration in den gesamtdeutschen Wirtschaftsraum sowie des überaus heftigen Transformationsschocks. Eine wichtige Rolle spielten auch die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen in Osteuropa, durch die dem Außenhandel zwischen den ehemaligen RGW-Ländern die Grundlagen entzogen wurden. Es zeigte sich: Ein Großteil der ostdeutschen Unternehmen ist der internationalen Konkurrenz nicht gewachsen; es fehlt an wettbewerbsfähigen Produkten, an tragfähigen Marketing-Konzepten, hinzu kommen unzulängliche Vertriebssysteme. Strukturelle Unterschiede zum Osthandel der alten Bundesländer sind weiterhin feststellbar. Bestimmte Branchen der ostdeutschen Wirtschaft sind in stärkerem Maße mit dem Absatz- und Bezugsmarkt Sowjetunion verbunden geblieben. Die Erwartungen jedoch, daß sich die neuen Bundesländer im gesamtdeutschen Osthandel als Drehscheibe behaupten könnten, haben sich als nicht realistisch erwiesen. Ihr Gewicht am Osthandel hat sich auf weniger als ein Viertel vermindert. Bezogen auf den deutschen Außenhandel insgesamt ist der Osthandel der neuen Bundesländer zu einem marginalen Faktor herabgesunken (1,2 vH der Einfuhren, 1,7 vH der Ausfuhren). Insgesamt wird für 1992 eingeschätzt, daß die Exporte der neuen Bundesländer nach Osteuropa ca. 10,5 Mrd. DM (-16 vH gegenüber 1991) und die Importe von dort ca. 8,9 Mrd. DM (+ 7,2 vH) betragen werden." (Autorenreferat)

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