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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Transformationstheorie"
  • Literaturhinweis

    Ökonomik der Transformation als wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Problem: eine Einführung aus wirtschaftsanthropologischer Sicht (1996)

    Schulz-Nieswandt, Frank;

    Zitatform

    Schulz-Nieswandt, Frank (1996): Ökonomik der Transformation als wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Problem. Eine Einführung aus wirtschaftsanthropologischer Sicht. (Sozialökonomische Schriften 09), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 307 S.

    Abstract

    "Transformation wird als Wandel einer kollektiven Identität verstanden. Daher hat diese Analyse einen wirtschaftsanthropologischen Zuschnitt: Gefragt wird nach den nicht-ökonomischen Voraussetzungen ökonomischer Entwicklung. Basis ist ein institutionalistischer, teilweise institutionenökonomischer Theorieansatz (unter Beachtung von public choice-Aspekten). Empirische Befunde aus der Entwicklungsökonomie, aus der Transitions- und aus der Integrationsforschung (etwa Europas) werden herangezogen. Es interessieren somit die polity- politics- und policy-Voraussetzungen der Transformation als Suche nach einem (die Sozialordnung einschließenden) 'Wirtschaftsstil'. Als entscheidend werden die 'sozialen Kosten' begriffen. Daher interessieren räumliche und inter-personelle Disparitäten infolge des Transformationsgeschehens." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grundprobleme der Systemtransformation aus institutionenökonomischer Perspektive (1996)

    Streit, Manfred E.; Mummert, Uwe;

    Zitatform

    Streit, Manfred E. & Uwe Mummert (1996): Grundprobleme der Systemtransformation aus institutionenökonomischer Perspektive. (Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen. Diskussionsbeiträge 09-96), Jena, 47 S.

    Abstract

    "Die Transformation der ehemals sozialistischen und planwirtschaftlich organisierten Ökonomien ist eine der größten wirtschaftspolitischen Herausforderungen der neunziger Jahre. In dieser Arbeit sollen die besonderen Probleme analysiert werden, die hierbei aus einer institutionen- und ordnungsökonomischen Perspektive bestehen. Systemtransformation bezeichnet den grundlegenden Wandel der Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Hierbei sind zwei Ordnungsebenen zu unterscheiden: Ordnung im Sinne der Gesamtheit von Institutionen welche die Handlungsmöglichkeiten der Akteure in der einen oder anderen Form beschränken, und Ordnung im Sinne von Mustern, die als Folge einer Koordination von Handlungen individueller Akteure entstehen. Es geht somit um die Unterscheidung zwischen der Wahl von Regeln und der Wahl im Rahmen von Regeln ('Choice of Rules' bzw. 'Choice within Rules') (Buchanan 1975, S. X; 1984, S. 440ff). Mit Hilfe dieser Klassifikation läßt sich die Transformationsaufgabe weiter konkretisieren: Transformation als Gestaltungsproblem zielt in erster Linie auf die Wahl von neuen Regeln und nur mittelbar auf (ökonomische) Wahlhandlungen, für die gegebene Regeln sanktionsbewehrte Beschränkungen sind. Die Wahl von Regeln ist Gegenstand politischer Willensbildungsprozesse. Obwohl sich Transformation primär auf die Wahl von Verfassungen sowie Gesetzen und Verordnungen richtet, darf nicht vernachlässigt werden, daß zwischen der Regelwahl und den ökonomischen Wahlhandlungen im Rahmen von Regeln Interdependenzen bestehen: Die Prozesse auf der Ebene der ökonomischen Wahlhandlungen wirken auch auf den politischen Willensbildungsprozeß zurück. Die Besonderheit von Transformationsprozessen besteht somit darin, daß einschneidende Veränderungen auf allen genannten Ebenen zusammentreffen und sich gegenseitig beeinflussen. Die hieraus resultierenden Probleme werden im dritten Teil analysiert. Nach einem Zwischenfazit (Teil IV) gilt die Aufmerksamkeit einem konkreten Transformationsfall, dem Beitritt der vormaligen DDR zur Bundesrepublik. Anhand der deutschen Währungsunion als einem wesentlichen Teilaspekt der Transformation Ostdeutschlands soll gezeigt werden, daß - bei allen Besonderheiten des konkreten Falls - viele der zuvor analysierten generellen Probleme der Systemtransformation auch hier von Bedeutung waren. Zunächst wird jedoch in einem ersten Schritt ein Überblick über die Grundzüge der transformationspolitischen Diskussion gegeben." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Makroökonomik der deutschen Vereinigung (1995)

    Carlberg, Michael ;

    Zitatform

    Carlberg, Michael (1995): Makroökonomik der deutschen Vereinigung. In: Jahrbuch für Wirtschaftswissenschaften, Jg. 46, H. 1, S. 12-25.

    Abstract

    Der Autor beschreibt zunächst die deutsche Vereinigung als makroökonomischen Schock und fragt dann nach der geeigneten Politik um die einigungsbedingte Arbeitslosigkeit zu überwinden. Mit Hilfe von Diagrammen zeigt er die theoretischen Wirkungen verschiedener Strategien und empfiehlt abschließend eine zurückhaltende Lohnpolitik, eine expansive Geldpolitik, eine Abwertung, die Verbesserung der Infrastruktur sowie die Kontrolle des Budgetdefizits. "Die tatsächlich verfolgte Politik in den ersten Jahren nach der Vereinigung ist gekennzeichnet durch hohe Lohnforderungen, eine monetäre Kontraktion, eine Aufwertung und explodierende Staatsschulden. Das ist mehr oder weniger das Gegenteil der gewünschten Politik. Die einigungsbedingte Arbeitslosigkeit wird dadurch noch verstärkt." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zu Möglichkeiten und Grenzen komparativer Transformationsforschung: am Fall der Übergangsökonomien (1995)

    Nikolajew, Vadim;

    Zitatform

    Nikolajew, Vadim (1995): Zu Möglichkeiten und Grenzen komparativer Transformationsforschung. Am Fall der Übergangsökonomien. In: BISS-public H. 17, S. 55-62.

    Abstract

    Ausgehend vom gegenwärtigen Stand der komparativen Transformationsforschung zeigt der Autor Ordnungs- und Systematisierungsprinzipien für die Bewertung der Transformationsprozesse in den Reformländern auf und kommt zu dem Schluß, daß die Möglichkeiten und Grenzen komparativer Transformationsforschung flexibel sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Transformationsforschung zum (ost-)deutschen Sonderfall: Blockaden und Chancen theoretischer Innovation (1995)

    Reissig, Rolf;

    Zitatform

    Reissig, Rolf (1995): Transformationsforschung zum (ost-)deutschen Sonderfall. Blockaden und Chancen theoretischer Innovation. In: Soziologische Revue, Jg. 18, H. 2, S. 147-153.

    Abstract

    Der Beitrag zieht eine erste Zwischenbilanz der Transformationsforschung zum Zusammenschluß der beiden deutschen Staaten. Seine Überlegungen beschäftigen sich mit
    -den konzeptionellen Defiziten der empirischen Transformationsforschung
    -theoretischen Implikationen der Transformationsforschung
    -der Brauchbarkeit vorhandener Sozialtheorien zu Erklärungen der heutigen Transformationsphänomene
    -Chancen für eine vergleichende Transformationsforschung und
    -dem Paradigmenwechsel in der Transformationsforschung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Geplanter Wandel, ungeplante Wirkungen: Handlungslogiken und -ressourcen im Prozeß der Transformation (1995)

    Rudolph, Hedwig; Simon, Dagmar;

    Zitatform

    (1995): Geplanter Wandel, ungeplante Wirkungen: Handlungslogiken und -ressourcen im Prozeß der Transformation. (WZB-Jahrbuch 1995), Berlin: Edition Sigma, 348 S.

    Abstract

    "Im Jahrbuch 1995 werden von der Herausgeberin Beiträge versammelt, die sich auf Transformationsprozesse beziehen, also auf die einschneidenden Entwicklungsprozesse, die nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Herrschaftssystems in Ostdeutschland sowie in allen osteuropäischen Ländern entstanden. Im Mittelpunkt steht die Thematisierung der Übergangs- und Implementationsproblematik und deren Abhängigkeit von kulturellen, sozioökonomischen und politischen Rahmenbedingungen, die von Land zu Land nicht unerheblich variieren. Gemeinsam sind den unterschiedlichen Pfaden der Transformation jedoch die Grenzen ihrer Plan- und Steuerbarkeit. In mehreren Beiträgen werden das Scheitern der Programme, die überraschenden Folgen anomischer Zustände, die Paradoxien gezielter Prozesse, aber auch die Chancen von Unordnung beschrieben. Dies ist Stoff für eine theoretische Reflexion, die nicht nur dem Planer, sondern auch dem Wissenschaftler Zweifel an der Rationalität jener gängigen Konsistenzmodelle aufgibt, die den Unwägbarkeiten der Geschichte keinen Raum lassen. Insofern ist 'Transformation' ein neues Lehrstück zu historischen Erfahrungen, die wir noch nicht recht begriffen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eastern Germany in the fifth year: investment hammering in the basement? (1995)

    Siebert, Horst;

    Zitatform

    Siebert, Horst (1995): Eastern Germany in the fifth year. Investment hammering in the basement? (Kieler Diskussionsbeiträge / Institut für Weltwirtschaft 250), Kiel, 22 S.

    Abstract

    "In this paper, the adjustment process in the eastern German economy is studied. Theoretical analysis of the transformation process suggests a J-curve of adjustment in production and capital stock and a u-curve of adjustment in employment (Section I). Zhe empirical data correspond to these hypotheses (Section II). A fascinating question is how the adjustment process will proceed in the future (Section III). Here, investment and the building-up of a new capital stock will play a crucial role. As in the Hicksian theory of the business cycle, where autonomous investment hammering in the basement will eventually move an economy out of recession, capital accumulation in eastern Germany will play the decisive role in the adjustment process. As investment activity increases, the question arises as to when economic policy for eastern Germany will be able to return to normality (Section IV). Meanwhile, the economic shock that German unification caused its European neighbors can be considered as a bygone (Section V)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Transformation - Privatisierung - Akteure: Wandel von Eigentum und Arbeit in Mittel- und Osteuropa (1994)

    Bieszcz-Kaiser, Antonia; Preusche, Evely; Lungwitz, Ralph-Elmar;

    Zitatform

    Bieszcz-Kaiser, Antonia, Ralph-Elmar Lungwitz & Evely Preusche (Hrsg.) (1994): Transformation - Privatisierung - Akteure. Wandel von Eigentum und Arbeit in Mittel- und Osteuropa. München u.a.: Hampp, 333 S.

    Abstract

    "Wie verläuft der Prozeß der Systemtransformation in Ostdeutschland sowie in den Reformstaaten Mittel- und Osteuropas? Welche Strategien der Privatisierung werden in den jeweiligen Ländern verfolgt, welche politischen Akteure profilieren sich als Promotoren oder Opponenten gegen bestimmte Privatisierungskonzepte? Welche Korrekturen an den Privatisierungsstrategien werden vorgenommen? Auf welche sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen treffen die Privatisierungskonzepte? Diese und andere damit verbundene Fragen stehen im Mittelpunkt des Buches." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Konvergenz oder dauerhafter Entwicklungsrückstand? Einige theoretische Überlegungen zur empirischen Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern (1994)

    Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Blien, Uwe (1994): Konvergenz oder dauerhafter Entwicklungsrückstand? Einige theoretische Überlegungen zur empirischen Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 4, S. 273-285.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird zunächst die regionale Differenzierung in den östlichen Bundesländern im Hinblick auf einige zentrale ökonomische Indikatoren untersucht. Es zeigen sich starke Disparitäten, die relativ kleinräumlich strukturiert sind. In einigen industriellen Zentren ist die Lage zwar immer noch ungünstig; die Krise jedoch bei weitem nicht so tief wie in einigen Randregionen und in verschiedenen ländlichen Gebieten nördlich von Berlin. An dieses Resultat anknüpfend wird untersucht, ob die neoklassische Wachstumstheorie (in älteren und in neueren Varianten) herangezogen werden kann, um Hoffnungen auf eine konvergente Entwicklung zwischen Ost- und Westdeutschland und innerhalb der neuen Bundesländer zu begründen. Da sie keinen Erklärungsbeitrag leistet, erfordert das Verständnis der Regionalentwicklung in den neuen Ländern weitere theoretische Arbeiten oder die Heranziehung alternativer Ansätze. Eine gültige Theorie müßte nicht nur die ausgeprägten regionalen Disparitäten, sondern auch die institutionellen Besonderheiten des Transformationsprozesses berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Makroökonomische Szenarien für das vereinigte Deutschland (1994)

    Carlberg, Michael ;

    Zitatform

    Carlberg, Michael (1994): Makroökonomische Szenarien für das vereinigte Deutschland. (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge 96), Heidelberg: Physica-Verl., 216 S.

    Abstract

    "Die Monograpie befaßt sich mit theoretischen Untersuchungen zur deutschen Vereinigung. Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Welcher makroökonomische Anpassungsprozeß wird durch die deutsche Vereinigung ausgelöst? Und wie kann die Wirtschaftspolitik diesen Prozeß unterstützen? Neben der kurzen Frist geht es vor allem um die mittelfristigen und langfristigen Perspektiven.
    Den analytischen Rahmen bildet das IS-LM-Modell einer offenen Wirtschaft, erweitert um die Dynamik von Nominallohn, privaten Investitionen, Budget und Leistungsbilanz. Als Mikrofundierung dient das Modell überlappender Generationen. Es erweist sich dabei als sinnvoll, eine ganze Reihe von Szenarien zu betrachten. Zu unterscheiden ist zwischen dem System flexibler Wechselkurse, dem System fester Wechselkurse sowie dem System gemischter Wechselkurse. Der Nominallohn kann flexibel, fest oder langsam sein. Darüber hinaus gibt es drei Abteilungen der Stabilisierung: die Geldpolitik, die Fiskalpolitik und die Wechselkurspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Tunnel am Ende des Lichts: Erkundungen der politischen Transformation im Neuen Osten (1994)

    Offe, Claus;

    Zitatform

    Offe, Claus (1994): Der Tunnel am Ende des Lichts: Erkundungen der politischen Transformation im Neuen Osten. Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 301 S.

    Abstract

    "Die Länder Osteuropas vollziehen gegenwärtig einen Systemwechsel, dessen Schwierigkeiten sich auf verschiedenen Ebenen überlagern: die ökonomische Misere, wachsende soziale Unsicherheit und Ungerechtigkeit, ethnische Konflikte und Bürgerkriege sowie die Probleme der politischen, rechtlichen und moralischen Auseinandersetzung der nachkommunistischen Gesellschaften mit ihrer eigenen Vergangenheit. Der Autor beleuchtet nicht nur die verschiedenen Aspekte dieses komplexen Prozesses, er thematisiert auch den zwar vergleichsweise komfortablen, aber dennoch ungemein steinigen Sonderweg der ehemaligen DDR und die Auswirkungen des Zusammenbruchs des Staatssozialismus auf die westlichen Demokratien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transformation - theoretisch-konzeptionelle Ansätze, Erklärungen und Interpretationen (1994)

    Reißig, Rolf;

    Zitatform

    Reißig, Rolf (1994): Transformation - theoretisch-konzeptionelle Ansätze, Erklärungen und Interpretationen. In: BISS-public, Jg. 4, H. 15, S. 5-43.

    Abstract

    Der Autor zeigt in seinem Beitrag überblicksartig, "wie in den Sozialwissenschaften theoretisch auf das aktuelle Problemfeld 'Transformation' reagiert wird, d.h. welche Konzepte hier rekuriert, theoretische Richtungen favorisiert und Interpretationsversuche gewählt werden. Einbezogen in die Analyse wurden dabei nur solche Beiträge, die sich explizit auf gesellschaftliche Transformation in Ostdeutschland bzw. Osteuropa beziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Theorie der Transformation: die "social welfare policy matters"-These unter Beachtung komparativer wirtschafts- und sozialgeographischer Aspekte (1994)

    Schulz-Nieswandt, Frank;

    Zitatform

    Schulz-Nieswandt, Frank (1994): Zur Theorie der Transformation. Die "social welfare policy matters"-These unter Beachtung komparativer wirtschafts- und sozialgeographischer Aspekte. (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 13), Weiden u.a.: Eurotrans-Verlag, 82 S.

    Abstract

    "Nach Transferwissen aus der sozioökonomischen Entwicklungs- und Integrationsforschung fragend, stellt die Arbeit unter Beachtung wirtschafts- und sozialgeographischer Aspekte empirischer Art Argumente und Einsichten hinsichtlich der grundsätzlichen Wechselwirkung ökonomischer Transformationsprozesse, 'public' und 'institutional choice'-Prozesse ('Institutionen spielen eine 'Rolle' als 'politics'-Effekt) und sozialpolitisch orientierter 'social choice'-Prozesse ('Soziale Politik und Sozialpolitik spielen eine Rolle': 'policy'-Effekt) heraus. Maßstab für eine im normativen Sinne 'gelingende' Transformation ist das 'growth cum equity'-Prinzip humaner Entwicklung. Die Studie erwartet anhaltend hohe soziale Kosten der Transformation (wobei insbesondere Zusammenhänge mit regionalen Disparitäten thematisiert werden). Der Transformationsverlauf ist aber - hinsichltich diverser J-, U- und S-Kurven-Hypothesen - politikabhängig. Zwei Entwicklungsvoraussetzungen werden hervorgehoben: (1) Sozialinvestitionen und (2) soziale Konzertierungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das vereinte Deutschland 1993: Durch Ungleichheiten, Verteilungskämpfe und mentale Klüfte gespalten? (1994)

    Zapf, Wolfgang; Klein, Dieter; Thomas, Michael; Hofmann, Jürgen; Bianco, Adele; Meier, Helmut; Mayntz, Renate; Hoyer, Hans-Dieter; Meyer, Hansgünter; Meske, Werner; Mayer, Karl Ulrich ; Bollinger, Stefan; Peter, Lothar; Koch, Thomas ;

    Zitatform

    Zapf, Wolfgang, Lothar Peter, Renate Mayntz, Karl Ulrich Mayer, Dieter Klein, Adele Bianco, Hansgünter Meyer, Thomas Koch, Stefan Bollinger, Werner Meske, Hans-Dieter Hoyer, Helmut Meier, Jürgen Hofmann & Michael Thomas (1994): Das vereinte Deutschland 1993: Durch Ungleichheiten, Verteilungskämpfe und mentale Klüfte gespalten? In: BISS-public, Jg. 4, H. 13, S. 1-144.

    Abstract

    Das Heft dokumentiert die Referate und einen Teil der Diskussionsbeiträge der 4. Sozialwissenschaftlichen Transformationskonferenz des BISS e.V. (9./10.12.1993), die sich in der Hauptsache mit der Theorie des Umbruchs- und Transformationsprozesses in Ostdeutschland auseinandersetzen. Daneben beschäftigen sich Beiträge mit der Rolle von Wissenschaft und Forschung als Transformationskomponenten sowie mit der sozialen Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen im Transformationsprozeß der ostdeutschen Bundesländer. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zerrissene Netze: Eine Netzwerkanalyse des ostdeutschen Transformationsprozesses (1993)

    Albach, Horst;

    Zitatform

    Albach, Horst (1993): Zerrissene Netze: Eine Netzwerkanalyse des ostdeutschen Transformationsprozesses. Berlin: Edition Sigma, 133 S.

    Abstract

    "Die Studie ist wie folgt gegliedert: In Kapitel 2 werden die Elemente einer Theorie der Transformation gewerblicher Unternehmen entwickelt. Starke Betonung findet dabei die Netzwerkanalyse als Instrument zur Untersuchung von Transaktionen, von Transaktionskosten und der Kombination von Transaktionen in einem System von Geschäftsbeziehungen. Kapitel 3 entwickelt den Rahmen für die Analyse zusammenbrechender Netzwerke. Es wird gezeigt, daß die mangelnde Flexibilität des RGW-Netzwerks die Ursache für die Instabilität des gesamten Netzwerks war. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Frage, wie ostdeutsche Unternehmen am besten bewertet werden können. Es wird nachgewiesen, daß die Kapitalwertmethode ungeeignet ist für die sich im Transformationsprozeß befindenden Ex-VEBs. Deshalb wird ein völlig neuer Bewertungsansatz für ostdeutsche Unternehmen entwickelt, der auf Netzwerken von Geschäftsbeziehungen basiert. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über laufende Forschungsarbeiten. In Kapitel 5 wird näher auf die These eingegangen, daß der Zugang zu geschützten Ressourcen ein wichtiger Erfolgsfaktor im Transformationsprozeß ist. Zur Untermauerung der These werden die Ergebnisse einzelner Fallstudien herangezogen. Abschließend folgt ein kurzer Überblick über die aktuelle Literatur zum Thema." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Beitrag der Transaktionskostenökonomik zu einer Theorie der Transformation von Wirtschaftsordnungen (1993)

    Bohnet, Armin; Reichhardt, Michael;

    Zitatform

    Bohnet, Armin & Michael Reichhardt (1993): Der Beitrag der Transaktionskostenökonomik zu einer Theorie der Transformation von Wirtschaftsordnungen. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 212, H. 3/4, S. 204-226. DOI:10.1515/jbnst-1993-4-303

    Abstract

    "Der Text beschäftigt sich mit der Frage, welchen Beitrag die Transaktionskostenökonomik zu einer Theorie der Transformation von Wirtschaftsordnungen leisten kann. Es wird zunächst gezeigt, daß Transaktionskosten im Transformationsprozeß von großer Bedeutung sind und zur Erklärung von Problemen des Übergangs beitragen können. Um das Transaktionskostenargument als Bestandteil einer allgemeinen Theorie der Transformation verwenden zu können, wird sodann zwischen Transaktionskosten unterschieden, die beim Wirken und Wandel innerer und äußerer Institutionen auftreten, und auf die Bedeutung des institutionellen Wettbewerbs eingegangen. Schließlich wird auf dieser Basis ein formaler konzeptioneller Rahmen entwickelt, in dem der Grundgedanke der Transaktionskostenökonomie auf die Ordnungsebene übertragen wird. Dadurch können alternative Transformationsstrategien beschrieben und in ihren Resultaten erklärt sowie normative Transformationskriterien entwickelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The relevance of initial conditions for the German unification (1993)

    Brakman, Steven ; Garretsen, Harry ;

    Zitatform

    Brakman, Steven & Harry Garretsen (1993): The relevance of initial conditions for the German unification. In: Kyklos, Jg. 46, H. 2, S. 163-181.

    Abstract

    "Es wird häufig die Auffassung vertreten, daß ungünstige Ausgangsbedingungen das langfristige Ergebnis des deutschen Wiedervereinigungsprozesses beeinflussen könnten. Die Arbeit untersucht, ob und wieweit neuerliche Theorien, in denen Gleichgewichtszustände pfadabhängig sind, diese Aussage stützen. Obwohl diese Theorien ziemlich abstrakt sind, lassen sie doch den Schluß zu, daß man bei der aktuellen Analyse des Wiedervereinigungsprozesses den Ausgangsbedingungen mehr Gewicht beimessen sollte, als dies die neoklassische Theorie tut." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kommentierte Literaturübersicht zur Transformationsforschung: Band 2: Arbeitsmarkt und Beschäftigung im Transformationsprozeß (1993)

    Grünert, Holle;

    Zitatform

    Grünert, Holle (1993): Kommentierte Literaturübersicht zur Transformationsforschung. Band 2: Arbeitsmarkt und Beschäftigung im Transformationsprozeß. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Papers p 93-004), Berlin, 52 S.

    Abstract

    Der Autor kommentiert sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Arbeiten zu Verlauf und Folgen des Transformationsprozesses in den neuen Bundesländern, die sich speziell mit Themen aus dem Bereich von Arbeitsmarkt und Beschäftigung befassen. Im ersten Abschnitt wird ein Überblick zum Stand der transformationsorientierten Arbeitsmarktforschung und Arbeitsmarkttheorie gegeben. Der zweite Abschnitt vermittelt einen Überblick über (vorwiegend empirische) Literatur zu Arbeitsmarkt und Beschäftigung im Transformationsprozeß. Ein Literaturverzeichnis über ausgewählte Literatur zu den arbeitsmarkttheoretischen Ansätzen sowie über Veröffentlichungen zu Arbeitsmarkt und Beschäftigung im Transformationsprozeß enthält der dritte und letzte Abschnitt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Steuerungsprobleme beim Übergang von der Planwirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft in den neuen Bundesländern (1993)

    Lange, Elmar;

    Zitatform

    Lange, Elmar (1993): Steuerungsprobleme beim Übergang von der Planwirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft in den neuen Bundesländern. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 3, H. 1, S. 43-55.

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert die Transformation der Planwirtschaft der DDR zur sozialen Marktwirtschaft in den neuen Bundesländern unter steuerungstheoretischem Aspekt. Unter diesem Gesichtspunkt erscheint diese Transformation als Prozeß des Übergangs von einer dominierenden monistischen Steuerung der Wirtschaft durch Pläne zu einer pluralistischen Steuerung durch eine Vielfalt von Steuerungsformen, zu denen dann auch Märkte, Wahlen, Verhandlungen, speziell Gruppenverhandlungen und Beratungen zu zählen sind. Er impliziert zugleich den Umbau der Wirtschaft von einem dominant hierarchischen System hin zu überwiegend lateral vernetzten Systemen. Es ist zu erwarten, daß gerade mit diesen Übergängen erhebliche Schwierigkeiten verbunden sind, daß es jedoch gleichzeitig Ansätze gibt, an denen man zu ihrer Überwindung anknüpfen kann." (Autorenreferat, IAB
    Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Weg zur Marktwirtschaft: Grundzüge einer Theorie der Transformationspolitik (1993)

    Lösch, Dieter;

    Zitatform

    Lösch, Dieter (1993): Der Weg zur Marktwirtschaft: Grundzüge einer Theorie der Transformationspolitik. (Veröffentlichungen des HWWA-Institut für Wirtschaftsforschung, Hamburg 04), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 177 S.

    Abstract

    Der Autor setzt sich mit den Grundzügen einer normativen Theorie der Transformationspolitik auseinander und überprüft die Leistungsfähigkeit dieser Theorie am Beispiel Polens und Ungarns. "In dem Hauptteil der Untersuchung werden, ausgehend von den Zielen der Transformationspolitik, deren Aufgabe abgeleitet. Im dritten Abschnitt wird dann die Systemtransformation als dynamischer Prozeß dargestellt. Dabei zeigt sich, daß der Übergangsprozeß sich in drei Phasen aufgliedern läßt. Deren Unterscheidung erweist sich als äußerst hilfreich für die Herausarbeitung der möglichen Vorgehensweisen zur Transformation von Wirtschaftssystemen, wie sie im vierten Abschnitt detailliert vorgestellt werden. Im fünften Abschnit wird sodann versucht, auf der Grundlage expliziter normativer Kriterien, Hypothesen über die optimale Transformationspolitik zu formulieren.
    Im anschließenden Teil C der Untersuchung wird die Transformationspolitik in Polen und Ungarn daraufhin untersucht, inwieweit sie dem theoretisch erarbeiteten optimalen Ablaufmuster entsprach. Hauptzweck dieses Vergleich ist es nicht, die Transformationspolitiken der beiden Länder zu evaluieren, sondern sie mit den im Hauptteil herausgearbeiteten Hypothesen über die optimale Vorgehensweise bei der Systemtransformation zu konfrontieren, um die auf theoretischer Grundlage entwickelte Konzeption an der Realität zu überprüfen.
    Auch Teil D dient der Überprüfung dieser Hypothesen. Sie erfolgt anhand zweier Dokumente, in denen sich jeweils eine Gruppe von Ökonomen für eine - zu der in der neoklassischen Tradition stehenden 'orthodoxen' Transformationspolitik - alternative Vorgehensweise bei der Einführung der Marktwirtschaft aussprechen, wobei untersucht wird, inwieweit diese 'heterodoxe' Richtung über stichhaltige Argumente verfügt, die die theoretisch abgeleitete Optimalkonzeption ernsthaft in Frage zu stellen vermögen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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