Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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Stand und Entwicklungsperspektiven betrieblicher Erstausbildung in Sachsen-Anhalt (01.09.2000)
Zentrum für Sozialforschung Halle an der Universität Halle-WittenbergGrünert, Holle, Dr.Quelle: Projektinformation beim zshBeschreibung
Im September 2000 beauftragte das Ministerium für Wirtschaft und Technologie des Landes Sachsen-Anhalt das zsh, eine Untersuchung zu Stand und Entwicklungsperspektiven der betrieblichen Erstausbildung in Sachsen-Anhalt durchzuführen. Die Untersuchung baut auf einem vom zsh im Jahre 1999 vorgelegten Gutachten auf, bei dem die Evaluierung der Vorhaben zur Förderung der beruflichen Erstausbildung im Mittelpunkt stand. Während für jenes Gutachten keine eigenen Erhebungen in Betrieben durchgeführt werden konnten, steht im Mittelpunkt der aktuellen Untersuchung eine rechnergestützte Telephonbefragung ausbildender und nicht ausbildender Betriebe in Sachsen-Anhalt. Vorgesehen war, etwa 900 Betriebe zu interviewen (zum größeren Teil ausbildende, als kleinere Kontrastgruppe nicht ausbildende). Tatsächlich konnten, dank der hohen Antwortbereitschaft der Betriebe, mehr als 1.200 Interviews durchgeführt werden. Von der Auswertung dieser Interviews erwarten sich Verfasser und Auftraggeber Aufschlüsse u.a. zu folgenden Fragen:>> - Wie ist die gegenwärtige Struktur der betrieblichen Erstausbildung in Sachsen-Anhalt nach Branchen, Betriebsgrößen und Berufsgruppen?>> - Gibt es deutliche regionale Differenzen, welcher Art sind sie gegebenenfalls?>> - Welche Veränderungen in der Ausbildungsintensität haben sich in jüngster Zeit vollzogen, welche zeichnen sich für die nächsten Jahre ab?>> - Welche Faktoren fördern oder hemmen die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe?>> - Wie ist die Altersstruktur in den Betrieben? Welche Entwicklungen im Bedarf an Nachwuchskräften sind absehbar und werden - von welchen Betrieben - als handlungsleitend wahrgenommen?>> - Wie werden Ausbildungskosten und -erträge von den Betrieben eingeschätzt?>> - Wie bewerten die Betriebe die Bewerberlage für wichtige Ausbildungsberufe?>> - Gibt es ungenutzte Potentiale betrieblicher Ausbildung, insbesondere bei qualitativ hochwertigen und zukunftsorientierten Berufen, und was könnte das Land - alle
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Kooperatives Modell Brandenburg (Evaluation) (01.01.2000)
Freie Universität Berlin, FB Erziehungswissenschaft und Psychologie, Wissenschaftsbereich Psychologie Arbeitsbereich Wirtschafts- und OrganisationspsychologieLiepmann, Detlev, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation der FU BerlinBeschreibung
Im Rahmen eines abgestuften Systems unterschiedlicher Programme zur Verhinderung eines zu geringen Angebotes an Ausbildungsplätzen wird im Land Brandenburg seit dem Ausbildungs- bzw. Schuljahr 1997/98 ein Modell erprobt, das nicht vermittelten Bewerber/innen die Möglichkeit eröffnet, einen Bildungsgang gemäß Paragraph 26 Abs. 2 des Brandenburger Schulgesetzes in anerkannten Ausbildungsberufen (vgl. BBiG bzw. HwO) zu besuchen. Dieser Ausbildungsgang im sogenannten Kooperativen Modell ist aufgrund seiner Rahmenbedingungen und des mit ihm verbundenen Schülerstatus faktisch nachrangig gegenüber anderen Ausbildungsformen, seien sie betrieblicher, betriebsnaher oder außerbetrieblicher Art. Dies ist bei der Bewertung der Befragungsergebnisse zu berücksichtigen. Das sogenannte Kooperative Modell beruht auf Vereinbarungen des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) und des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen (MASGF) mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern. Methoden: Das Evaluationsvorhaben beruht auf sogenannten Ersterhebungen (Zeitpunkt: Abschluss der Ausbildung) und einer Verbleibsanalyse (6 Monate nach Ausbildungsabschluss). Insgesamt wurden bisher 5 Prüfungskohorten (insgesamt über 5000 Teilnehmer/innen) in die Analysen einbezogen. Dabei werden als Vergleichsgruppen Auszubildende des Dualen Systems mitberücksichtigt. Untersuchungsdesign: Trend, Zeitreihe Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Standardisierte Befragung, schriftlich (Stichprobe: ca. 5.000 -ings.-; Auszubildende im Dualen System; Auswahlverfahren: Zufall. Teilnehmer im kooperativen Modell; Auswahlverfahren: total). Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts.
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Projekt zur Stärkung der regionalen Leistungsfähigkeit bei der beschäftigungsadäquaten Qualifizierung junger Menschen in Sachsen (Regionalprojekt) (01.12.1999)
Technische Universität Dresden, Lehrstuhl für WirtschaftspädagogikFürstenau, Bärbel, Prof. Dr.Beschreibung
Anlass für die Initiierung des Regionalprojektes waren problematische Entwicklungstendenzen von Angebot und Nachfrage auf dem Markt für berufliche Erstausbildung in Sachsen. Vor diesem Hintergrund sollte das Regionalprojekt dazu beitragen, die beschäftigungsadäquate Qualifizierung junger Menschen in Sachsen durch das Zusammenwirken und die Bündelung aller Kräfte, die für die berufliche Orientierung, Beratung und Bildung Verantwortung tragen (Schulen, Aufsichtsbehörden, Kammern, Arbeitsagenturen, Ministerien, Unternehmen u. a. m.), zu fördern mit dem Ziel, zuerst Ausbildung und danach Beschäftigung für die Betreffenden zu erreichen. Es galt, eine Vielzahl von Einzelproblemen zu bündeln und deren Lösung gemeinsam anzustreben. Aufgaben des Lehrstuhls umfassten Entwicklung und Überprüfung von Maßnahmen zur Berufsorientierung, zur Messung der ökonomischen Kompetenz von Schülerinnen und Schülern sowie zur Erfassung des beruflichen Verbleibs. Bezugszeitraum: A 1999 |99|; E 2005 |99|; Methoden: Qualitätsmanagement in Bildungseinrichtungen; bildungsgeographische Ansätze. Untersuchungsdesign: Trend, Zeitreihe Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Standardisierte Befragung, schriftlich. Sekundäranalyse von Aggregatdaten. Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts. Veröffentlichungen: Borchhardt, D.(2000): Regionale Wirtschafts- und Bildungsindikatoren. In: TU Dresden, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik (Hg.): Dresdner Beiträge zur Wirtschaftspädagogik, Nr. 3/2000. ISSN 0945-4845 ; Burk, K. (2002): Anspruch und Wirklichkeit des Betriebspraktikums. Eine Analyse über Erwartungen und Zufriedenheit mit dem Schülerbetriebspraktikum aus der Sicht der Betriebe. In: TU Dresden, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik (Hg.): Dresdner Beiträge zur Wirtschaftspädagogik, [geplant] ISSN 0945-4845 ; Gottschaldt, A. (2002): Das Zusammenwirken von EFQM-Modell und Balanced Scorecard an beruflichen Schulen - am Beispiel des neu geschaffenen Ausbildungsberufs .,Sport- und Fitnesskauf
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Förderung der betrieblichen Erstausbildung in den neuen Bundesländern - Eine Synopse (01.09.1997)
SÖSTRA, Institut für Sozialökonomische StrukturanalysenSchiemann, Frank, Dr.Quelle: Projektinformation des Instituts SÖSTRABeschreibung
Die Programme der neuen Bundesländer und Berlins zur Förderung der betrieblichen Erstausbildung im Ausbildungsjahr 1997/98 werden nach einem einheitlichen Raster von Förderschwerpunkten vergleichend gegenübergestellt. Das liefert eine detaillierte Gesamtübersicht und legt Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede in der Anlage der Landesprogramme offen. Zusammengestellt werden ebenso Angaben zu den geförderten Ausbildungsplätzen wie zu den dafür aufgewendeten Mitteln der Länder. Bezugszeitraum: A 1997 |99|; E 1998 |99|; Methoden: Auswertung der Förderrichtlinien; skundärstatistische Analysen zum ostdeutschen Ausbildungsstellenmarkt; Expertengespräche; Veröffentlichungen: Dahms, Vera ; Schiemann, Frank: Förderung der Schriftenreihe der Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen, Berlin, Bd. 34, 1998.
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Umweltgerechte Berufsausbildung in den neuen Bundesländern - Maßnahmen zur Förderung der Qualität beruflicher Umweltbildung (01.01.1995)
Bundesinstitut für BerufsbildungAdler, TiborQuelle: Projektinformation beim BIBBBeschreibung
Forschungsziel:>> Ziel des Projektes ist es, exemplarische Bildungskonzepte und -materialien zur beruflichen Umweltbildung zu entwickeln und zu erproben, die einen Beitrag dazu leisten, die berufliche Handlungskompetenz von Aus- und Fortzubildenden im Hinblick auf Belange des Umweltschutzes aufzubauen und zu verstärken. Insgesamt werden 7 Modellprojekte in unterschiedlichen Berufsbereichen und in ausgewählten Regionen sowie ein Modellprojekt für die Qualifizierung des Ausbildungspersonals durchgeführt, die auf alle neuen Bundesländer aufgeteilt werden.>> Es sind folgende Berufsbereiche vorgesehen:>> - Metall/Elektro>> - Bauhaupt- und Baunebenberufe>> - Agrarwirtschaft>> - Fremdenverkehrswirtschaft/Tourismus>> - Chemie>> - Ver- und Entsorgung>> - Kaufmännische Berufe.>> Bedeutsam für die Entscheidung über die Einbeziehung bestimmter Ausbildungsberufe ist deren Umweltrelevanz, das Vorhandensein entsprechender Arbeitsergebnisse des Bundesinstituts zur umweltgerechten Ausbildung in den einzelnen Ausbildungsberufen (Forschungsergebnisse, Ergebnisse aus Modellversuchen, Vorhandensein von Ausbildungsmitteln und Medien etc.) sowie die besondere Bedeutung von Ausbildungsberufen für die Wirtschaftsstruktur in einzelnen Regionen der NBL.>> Bei der Auswahl der Regionen sind folgende Gesichtspunkte relevant:>> - annähernd gleichmäßige Verteilung der Modellprojekte in den NBL;>> - bestehende Kooperationsbeziehungen des BIBB und sonstige Formen der Zusammenarbeit (aus Modellversuchen des Innovationstransferprogramms NBL, vom BIBB geförderte überbetriebliche Ausbildungszentren in den NBL, Kooperationsbeziehungen im Rahmen des BIBB-Projektes Personalqualifizierung OST (PQO), bestehende Formen der Zusammenarbeit mit Betrieben, Kammern/zuständigen Stellen, Berufsschulen, über- und außerbetrieblichen Zentren u.a. in den NBL).>> Die Betriebe, andere Bildungsstätten und regionale Kooperationspartner werden nach vergleichbaren Gesichtspunkten gewonnen.>> Im Hinblick auf die Bildungsk
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Ausbildung, berufliche Integration und Weiterqualifizierung von Berufsanfängern in den neuen Bundesländern und in Berlin (Ost) - Mehrfachbefragung (Paneluntersuchung im Zeitraum 1993-1997) (01.04.1993)
Bundesinstitut für BerufsbildungUlrich, Joachim Gerd, Dr.Quelle: Projektinformation beim BIBBBeschreibung
Ziel der Paneluntersuchung ist es, im Rahmen von Mehrfachbefragungen zweier Absolventenjahrgänge (Lehrbeginn: 1989 bzw. 1991) Informationen zu gewinnen, die >> - zu differenzierten Aussagen über die Zusammenhänge zwischen Art und Verlauf der Ausbildung, der beruflichen Eingliederung und der weiteren Qualifizierung bis zu 5 Jahren nach Ausbildungsende führen und >> - eine empirische Bestimmung der Einflußgrößen ermöglichen, die die Ausbildung und berufliche Integration der Jugendlichen in den neuen Bundesländern fördern oder hemmen. >> Es wird erwartet, daß bei einer insgesamt sehr heterogenen Verlaufsstruktur der beruflichen Eingliederung der unmittelbaren Phase nach Beendigung der Ausbildung eine Schlüsselfunktion im Hinblick auf die weitere berufliche Entwicklung und auf eine längerfristige Verwertbarkeit der Ausbildung zukommt. >> Mit diesem Projekt sollen, empirisch abgesichert, >> - detaillierte Argumentationshilfen für die Berufsberatungspraxis sowie >> - Entscheidungshilfen für die Berufsbildungspolitik in den neuen Bundesländern und in Berlin (Ost) gewonnen werden. Methoden: Mehrfachbefragung (Paneluntersuchung) zweier Stichproben von jungen Erwachsenen, die 1989 bzw. 1991 mit ihrer Ausbildung im dualen System begannen. Ende 1997 wurde eine weitere Erhebung durchgeführt, die in Form von einer standardisierten, schriftlich - postalischen Befragung erfolgte. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Schriftliche Befragung von Ausbildungsjahrgängen 89/90 und 91/92, Klumpenauswahl Veröffentlichungen: Der Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (Hrsg.): Berufsbildungsbericht 1993 (Reihe: Grundlagen und Perspektiven für Bildung und Wissenschaft). Bad Honnef: Bock, 1993, S. 87-89 ; Elisabeth M. Krekel-Eiben ; Joachim G. Ulrich: Berufschancen von Jugendlichen in den neuen Bundesländern. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (B 19/93), 7. Mai 1993. Ulrich, Joachim Gerd ; Westhoff, Gisela: Die Ausbildung absolviert, den Umbruch auch? Zum Verble
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Bildungsverläufe und psychosoziale Entwicklung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter (BIJU) (01.11.1991)
Max-Planck-Institut für BildungsforschungBaumert, Jürgen, Prof. Dr.Quelle: ProjekthomepageBeschreibung
1. Schulische Bildungsverläufe und ihre Determinanten im Vergleich alte/neue Bundesländer>> 2. Internationale Leistungsvergleiche im Sekundarschulbereich>> 3. Schulmotivationsentwicklung im Jugendalter>> 4. Übergang ins Studium bzw. die berufliche Erstausbildung Methoden: Querschnittserhebung; Panel; Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Standardisierte Fragebogen mit 8000 Schüler/Innen, beginnend im 7. Schuljahr (Zufall; Quota); Veröffentlichungen: Lüdtke, O., Köller, O., Marsh, H. W., & Trautwein, U. (2005). Teacher Frame of Reference and the Big-Fish-Little-Pond Effect. Contemporary Educational Psychology, 30, 263-285 ; Trautwein, U. & Brunner, M. (2005). Unterricht, Beziehungsqualität und Zufriedenheit der Eltern - die empirischen Befunde. In: R. Watermann, S. Thurn, K.-J. Tillmann und P. Stanat (Hrsg.), Die Laborschule im Spiegel ihrer PISA-Ergebnisse - Pädagogisch-didaktische Konzepte und empirische Evaluation reformpädagogischer Praxis (S. 237-244). Weinheim: Juventa ; Trautwein, U. (2005). Selbstregulation und Selbstkonzept bei Schülerinnen und Schülern der Laborschule Bielefeld. In: R. Watermann, S. Thurn, K.-J. Tillmann und P. Stanat (Hrsg.), Die Laborschule im Spiegel ihrer PISA-Ergebnisse - Pädagogisch-didaktische Konzepte und empirische Evaluation reformpädagogischer Praxis (S. 213-224). Weinheim: Juventa ; Baumert, J., Marsh, H. W., Trautwein, U., & Richards, G. (2004). Third International Biennial SELF Research Conference, Berlin: Book of Abstracts. Berlin: Max Planck Institute for Human Development ; Köller, O. & Trautwein, U. (2004). Englischleistungen von Schülerinnen und Schülern an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien. In: O. Köller, R. Watermann, U. Trautwein & O. Lüdtke (Hrsg.), Wege zur Hochschulreife in Baden-Württemberg. TOSCA - Eine Untersuchung an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien (S. 285-326). Opladen: Leske + Budrich ; Köller, O., Baumert, J., Cortina, K. S., Trautwein, U. & Watermann,
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Jugend und Berufsausbildung in Deutschland (01.10.1991)
Bundesinstitut für BerufsbildungGranato, MonaQuelle: Projektinformation beim BIBBBeschreibung
Ziel des Forschungsprojekts sind Sammlung und Interpretation fundierter und repräsentativer Befunde in ganz Deutschland zu:>> - Stellenwert von Beruf, Berufsausbildung und Arbeit für die Lebensplanung der Jugendlichen>> - Berufswahl und Berufszugang>> - Erfahrungen mit/Wirkungen der Berufsausbildung auf die Jugendlichen>> - Lebenslage und Perspektiven>> - Wechselwirkungen von beruflicher Qualifizierung bzw. Nichtqualifizierung mit der Perspektiventwicklung von Jugendlichen.>> Zentrale Forschungshypothese ist, daß wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel die Integration von Jugendlichen in das Ausbildungssystem bestimmen. Es wird dabei davon ausgegangen, daß berufliche Qualifizierung die Lebenschancen der Jugendlichen entscheidend verbessert. Durch den Vergleich der Situation von Auszubildenden und Unversorgten in den neuen Bundesländern soll der Stellenwert beruflicher Qualifizierung für die Lebenslage (Lebensplanung) von Jugendlichen analysiert werden. Methoden: repräsentatives Panel (at random) in den neuen Bundesländern von Schulabgang bis Berufseinmündung. Ausgangsstichprobe n=2000; Kontrollstichprobe (at random) in den alten Bundesländern (3. Ausbildungsjahr), n=777; Gruppendiskussionen mit Jugendlichen; Sonderauswertung der Leipziger Längsschnittuntersuchung von ZIB bzw. später DJI Veröffentlichungen: Dagmar Beer: Auszubildende und unversorgte Jugendliche-Ausbildungssituation und Fremdenfeindlichkeit, Zwischenbericht Nr. 1, 1994 ; Klaus Schweikert: Auszubildende und unversorgte Jugendliche-Ausbildungssituation und Ansichten zur Politik Zwischenbericht Nr. 2, 1994 ; Günther Schaub: Jugend und Berufsausbildung in Deutschland. Bericht über Gruppendiskussionen mit Jugendlichen in den Neuen Bundesländern, Wiss.Diskussionspapiere Nr. 12, BIBB, Berlin 1995 ; Dagmar Beer, Mona Granato, Klaus Schweikert: In der Mitte der Ausbildung. Auszubildende in den neuen Bundesländern. Erwartungen, Probleme, Perspektiven. Zwischenbericht Nr. 4, 1995 ; Klaus Sc
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Berufsausbildung im Übergang - Analyse der Ausbildungsgestaltung in den Ausbildungsstätten der neuen Bundesländer (01.10.1991)
Bundesinstitut für BerufsbildungDegen, UlrichQuelle: Projektinformation beim BIBBBeschreibung
Forschungsziel:>> In längsschnittorientierten Erhebungen 1992 und 1993 sollen zentrale Daten zum Prozeß der Entwicklung und Anpassung des Berufsbildungssystems in den neuen Bundesländern erhoben und zum Zwecke der Prozeßanalyse aufbereitet werden. Nach der von uns angenommenen Konsolidierung beginnt 1994 eine repräsentative Erhebung von Strukturdaten in den neuen Bundesländern, die 1995 abgeschlossen wird. Ziel der ersten Phase dieses Forschungsprojektes ist es, "Frühwarnindikatoren" sowie laufend Hinweise für Diskussionen zu erarbeiten, die für die Bewältigung bestehender und während des Entwicklungsprozesses neu entstehender Problemlagen dienlich sein können. Unterziel dieser Projektphase ist es, die Strukturerhebung zur qualitativen Gestaltung der Berufsausbildung in den Ausbildungsstätten der neuen Bundesländer vorzubereiten.>> Wir gehen davon aus, daß durch zwei in bestimmten Abständen durchgeführte Befragungen von Ausbildungsstätten, Kammern, Innungen und anderen an der Berufsausbildung beteiligten Institutionen und Organisationen, der Prozeß des Überganges der bisherigen Berufsausbildung in Ostdeutschland hinreichend erfaßt werden kann. Diese Prozeßanalyse kann durch Betriebs- und andere Studien typische Ausbildungsstätten unter dem Gesichtspunkt darstellen, wie und mit welchem Erfolg sie Probleme der Ausbildungsgestaltung unter bestimmten Rahmenbedingungen erfolgreich oder weniger erfolgreich gemeistert haben. Die Typenbildung bezieht auch Besonderheiten der verschiedenen Wirtschaftszweige mit ein. Die als Längsschnitt- bzw. Verlaufsuntersuchung angelegte Studie des Üergangsprozesses kann zu verschiedenen Zeitpunkten Informationen und Hinweise zu Übergangsproblemen und -fragen bei der Anpassung der Berufsausbildung in den Ausbildungsstätten der neuen Bundesländer liefern.>> Weiterhin wird davon ausgegangen, daß es nach der Konsolidierung der Verhältnisse möglich und notwendig wird, systematisch Strukturdaten zur Ausbildungsgestaltung in den neuen
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Berufsausbildung im Kontext von Mobilität, interkulturellem Lernen und vernetzten Lernstrukturen - Eine Best Practice Expertise am Beispiel des Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH (QFC) Halle
Jenaer Institut für Berufsbildungsforschung und -beratungDiettrich, Andreas, Dr.Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Die Expertise evaluiert eine Initiative zur Förderung der interkulturellen Kompetenz und Mobilität von Auszubildenden aus gewerblichen und kaufmännischen Berufen in den neuen Bundesländern. Die Jugendlichen durchlaufen eine außerbetriebliche Ausbildung in einem Netzwerk von Bildungsträgern und Betrieben.>> Die Expertise will diskutieren, welche Anforderungen durch die wachsende Internationalisierung an die Berufsausbildung gestellt werden und inwieweit die Ausbildungsstrukturen in den neuen Ländern in der Lage sind, internationale Handlungskompetenz und Mobilität zu vermitteln. Die Vor- und Nachteile von überbetrieblichen und vernetzten Lernstrukturen sollen in Hinblick auf die Vermittlung von internationaler Kompetenz und Mobilität berücksichtigt werden. Anschließend wird untersucht, wie das Qualifizierungskonzept des QFC den Herausforderungen der Internationalisierung in der Arbeitswelt begegnet. Die Expertise dient dazu, Ansätze von Best Practice und übertragbare Modelle für die Vermittlung von interkultureller Kompetenz und Mobilitätsförderung herauszuarbeiten. Methoden: Literaturauswertung zum Thema der Expertise. Auf dieser Grundlage werden die Begriffe der interkulturellen Kompetenz und der Mobilität eingegrenzt. Anschließend werden Dokumente von ausbildungsbegleitenden Qualifizierungsaktivitäten des QFC analysiert. Ferner sollen qualitative Interviews mit Experten der beruflichen Bildung geführt werden, die in die Aktivitäten des QFC involviert sind. Die Sekundäranalyse einer vom ZSH Halle durchgeführte Befragung von Auszubildenden des QFC geht der Frage nach, wie die Qualifizierungsaktivitäten aus der Sicht der Auszubildenden bewertet wurden. Aus diesen Analysen sollen Empfehlungen zur curricularen Ausgestaltung der Module zum Erwerb von internationaler Kompetenz erarbeitet werden.
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Studie zur beruflichen Bildung im Freistaat Sachsen 2000-2003
Institut für Sozialforschung und GesellschaftspolitikPuxi, MarcoQuelle: Projektinformation beim ISGBeschreibung
Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit wurden Entwicklungstendenzen im Bereich der beruflichen Ausbildung und der Ausbildungsförderung im Freistaat Sachsen umfassend untersucht und Handlungsempfehlungen für eine effizientere Ausgestaltung der Ausbildungsförderung in den kommenden Jahren entwickelt.>> Der Untersuchungsauftrag umfasst zwei Teile: Teil 1 "Zur Lage der Berufsbildung" bezieht sich auf die quantitative Analyse der Entwicklung zentraler Eckdaten, insbesondere von Angebot und Nachfrage am Lehrstellenmarkt im Freistaat Sachsen und der diese Größen beeinflussenden Variablen. Der separat veröffentlichte Teil 2 widmet sich hingegen der Wirkungsbewertung ausgewählter Förderprogramme des Freistaates Sachsen zur Unterstützung der dualen Berufsausbildung. Erfasst wurden die Förderangebote "Zusatzqualifikationen", "Verbundausbildung" sowie "Zuschüsse für die Bereitstellung zusätzlicher Ausbildungsplätze".
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Berufliche Ausbildung in der und für die Peripherie? Vergleichende Fallstudie zum Umgang mit Schrumpfungsbedingungen in regionalen Ausbildungslandschaften Brandenburgs
Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und StrukturplanungQuelle: Projektinformation in SOFIS
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