Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
- Grundsätzliches zur Transformation
- Wirtschaft
- Bevölkerung
- Arbeitsmarkt/Beruf
- Bildung/Qualifikation
- Gesellschaft/Soziales
- Personengruppen
- geografischer Bezug
-
Externer Link
Die Entwicklung junger Unternehmen (01.10.2000)
Zentrum für Europäische WirtschaftsforschungStahl, Konrad, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation beim ZEWBeschreibung
Dieses Projekt ist angesiedelt im DFG-Schwerpunkt "Interdisziplinäre Gründungsforschung". Es ist im Oktober 2000 begonnen worden und auf vier Jahre ausgelegt. Das Projekt ist damit der zweiten und dritten Phase dieses DFG-Schwerpunkts zuzuordnen. Ziel dieses Projekts sind empirische Analysen zur Dynamik von neugegründeten Unternehmen in Abhängigkeit verschiedener erklärender Variablen einerseits sowie andererseits der Implikationen neugegründeter Unternehmen hinsichtlich Beschäftigung und Innovationen. Dieses ambitionierte und sehr breit angelegte Forschungsprogramm ist in sechs Module unterteilt, die die erwähnten Fragestellungen in verschiedenen Perspektiven analysieren. Das erste und das zweite Modul beschäftigen sich mit "Ursachen und Auswirkungen von organisationalem Wandel in Unternehmen". Hierbei werden Wechsel im Management und Unternehmensübergabe mit freiwilliger und unfreiwilliger Unternehmensschließung verglichen. Das zweite und das dritte Modul beschäftigen sich mit "Wachstum, Überleben und Beschäftigungseffekte von Unternehmensgründungen". Hierbei werden Ursachen von unternehmensdemographischen Prozessen (Unternehmensgründung, - wachstum und -schließung) und ihre Auswirkungen auf regionale Beschäftigungsniveaus analysiert. Modul fünf und sechs schließlich untersuchen "Ursachen und Implikationen des Innovationsverhaltens neugegründeter Unternehmen". Hierbei wird beispielsweise untersucht, ob sich das Innovationsverhalten neugegründeter von dem etablierter Unternehmen unterscheidet und welche Implikationen eine Venture-Capital Finanzierung für das Innovationsverhalten junger Unternehmen hat. Die Analyse dieser Themen wird auf Basis von umfangreichen, am ZEW verfügbaren Unternehmensdatensätzen durchgeführt. Einer dieser Datensätze, die "ZEW-Gründerstudie", wurde im Rahmen der ersten Phase des Schwerpunktprogramms (1998 - 2000) erstellt. Im Rahmen der derzeit laufenden zweiten Phase wurden weitere Datensätze auf Basis der ZEW Gründungsdaten generiert.
-
Externer Link
Junge Unternehmen im technologiebasierten Dienstleistungswesen: Neugründung, Entwicklung und ökonomische Effekte. Beispiele aus Oberbayern und Thüringen (01.10.1999)
Universität Bonn, Geographisches InstitutGrotz, Reinhold, Prof. Dr.Quelle: Publikation zum ProjektBeschreibung
Vergleich der Entwicklung junger Unternehmen und ihrer ökonomischen Bedeutung in einem ost- und westdeutschen Untersuchungsraum. Bezugszeitraum: A 1994 |99|; E 2000 |99|; Methoden: Qualitative Analyse junger Unternehmen im regionalen Kontext. Untersuchungsdesign: Querschnitt Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Qualitatives Interview (Stichprobe: 130 -realisiert-; junge Unternehmen, Firmengründer, Experten der Regionen; Auswahlverfahren: Zufall). Sekundäranalyse von Aggregatdaten (aus allgemeinen Statistiken, Betriebskohorten aus verschiedenen Gründungsjahren). Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts. Veröffentlichungen: Anne Otto (2005): Wissens- und technologieintensive Dienstleistungsgründungen in West- und Ostdeutschland, in: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, Jg. 49, H. 3-4, S. 200-218 [k050715f13]
-
Externer Link
Überleben, Wachstum und schnelles Wachstum von Unternehmensgründungen in Ost- und Westdeutschland (01.08.1998)
Universität Mannheim, Lehrstuhl für Statistik und sozialwissenschafltiche MethodenlehreBrüderl, Josef, Prof. Dr.Beschreibung
Ziel des vom ZEW und der Universität Mannheim initiierten Projektes war die Beantwortung der folgenden forschungsleitenden Fragen: Wie sehen die Entwicklungspfade von Unternehmensgründungen aus, die nach dem Fall der Mauer in Ost- und Westdeutschland gegründet wurden? Welche Faktoren beeinflussen die Überlebenschancen und das Wachstum dieser Unternehmensgründungen? Wie unterscheiden sich die Determinanten des Erfolgs zwischen ost- und westdeutschen Unternehmensgründungen? Lassen sich erfolgreiche Gründungen identifizieren, die außergewöhnlich schnell wachsen? Welche Bedeutung haben diese schnell wachsenden Unternehmensgründungen für den Beschäftigungsbeitrag von Neugründungen? Was sind die Determinanten schnellen Wachstums? Von Februar 1999 bis März 2000 wurde am ZEW eine umfangreiche Unternehmensbefragung durchgeführt. Dabei wurden 12.000 Unternehmen der alten und neuen Bundesländer, die zwischen 1990 und 1993 gegründet wurden, telefonisch kontaktiert und um die Beantwortung von Fragen zur Post-Entry-Performance des Unternehmens gebeten. Daraus resultierte die ZEW-Gründerstudie, die die Informationen der telefonischen Unternehmensbefragung enthält. Empirische Analysen zum Überleben, Wachstum und schnellen Wachstum zeigen, dass die auf Basis der ZEW-Gründerstudie erzielten Ergebnisse den Einfluss vieler als theoretisch relevant angesehener Charakteristika bestätigen. Darüber hinaus wurden umfangreiche qualitative Analysen in Fallstudienform zu schnellem Wachstum durchgeführt. Diese untersuchen insbesondere den Einfluss von gründerbezogenen Faktoren wie Qualifckation, Motivation etc. auf die Wahrscheinlichkeit schnell zu wachsen. Bezugszeitraum: A 1990 |99|; E 1998 |99|; Methoden: ökonometrische Analysen Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Untersuchungsdesign: retrospektive, standardisierte Befragung, telefonisch; Standardisierte Befragung, schriftlich (Stichprobe: 20.000; Unternehmensgründungen seit 1990; Auswahlverfahren: Zufall). Feldarbeit durch
-
Externer Link
Standortbedingungen und Entwicklung junger innovativer Unternehmen im Ost-West-Vergleich (01.04.1997)
Zentrum für Europäische WirtschaftsforschungDoherr, ThorstenQuelle: Projektinformation beim ZEWBeschreibung
Die Länder Ost- und Mitteleuropas stehen seit Ende der 80er Jahre vor dem Problem, ihre sozialistischen und planwirtschaftlichen Wirtschaftssysteme in Marktwirtschaften zu transformieren. Für Ostdeutschland ist der eigentliche Transformationsprozeß durch die Einbindung in das rechtliche und institutionelle System Westdeutschlands und die schnelle Privatisierung von Kombinaten und volkseigenen Betrieben durch die Treuhand weitgehend abgeschlossen. Dennoch ist zu erkennen, daß die Transformationskrise noch lange nicht überwunden ist. Zuviel mußte stillgelegt werden, und das transformierte "Alte" hat bei weitem noch nicht die erforderliche Leistungsfähigkeit erreicht. Der Blick muß daher auf neue Unternehmen gerichtet werden. Dabei steht nicht nur die Schließung der durch Stillegungen entstandenen Lücke im Vordergrund. So sind neue Unternehmen nicht durch "Altlasten" wie z. B. bestehende organisatorische Strukturen in ihrer Unternehmensgestaltung und -entwicklung eingeschränkt. Sie können sich vermutlich trotz der mit einem Neustart verbundenen Probleme und Risiken besser an die marktwirtschaftlichen Gegebenheiten und Erfordernisse anpassen als "transformierte" Unternehmen. Diese Problematik spielt eine große Rolle in Bezug auf einen Vergleich des Gründungsaufkommens und die dafür verantwortlichen regionalen Einflußfaktoren zwischen den alten und den neuen Ländern. Dabei erfolgt eine Konzentration auf junge innovative Unternehmen, die eine zentrale Bedeutung hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung und internationalen Wettbewerbsfähigkeit einnehmen. In diesem Sinne handelt es sich bei Unternehmen aus technologieintensiven Wirtschaftszweigen um "Zukunftsträger" der (ost)deutschen Wirtschaft. Im Vordergrund des Projekts, das an das im Rahmen der zweiten Phase des Schwerpunktprogramms durchgeführte Projekt "Regionalentwicklung und junge innovative Unternehmen: Gründungsaktivitäten, Entwicklungschancen und regionalpolitische Implikationen" anschließt, stehen folg
-
Externer Link
Berufliche Bildung, sozial-ökonomische Einstellungen und Übergangsverhalten von jungen Erwachsenen in Ostdeutschland. Ein Vergleich mit England und Westdeutschland (01.11.1996)
Zentrum für Arbeits- und OrganisationsforschungEvans, Karen, Prof. Dr.Quelle: ZAROF-ProjektseiteBeschreibung
Die Vergleichsstudie dient dazu, substantielle Vorschläge zur Evaluierung von gesellschaftlichen Konzepten der Berufsausbildung, der materiellen Unterstützung von Jugendlichen und der Möglichkeit der Einflußnahme auf die Entwicklung persönlicher und sozialer Werte zu erarbeiten. Ziel ist es, einen Beitrag zum Verständnis des erfolgreichen Einstiegs in das Berufsleben zu leisten und die effektivsten Wege zur Unterstützung des Berufsbildungsprozesses aufzuzeigen. Methoden: Durchgeführt wurden biographisch angelegte Tiefeninterviews mit Beschäftigten im Altersbereich 20 bis 25 Jahre, die erfolgreich eine Berufsausbildung absolviert haben und anschließend auch in diesem Beruf tätig sind bzw. mit jungen Erwachsenen, die in ihrer Biographie in irgendeiner Art einen Bruch erlebten, z.B. keinen Abschluß absolvierten oder nach der Ausbildung arbeitslos wurden u.ä. Kompletiert wurde die Erhebung durch die Sekundäranalyse ausgewählter Interviews aus dem BIBB-Forschungsprojekt "Führungsstile und Ausbildungsmethoden in der beruflichen Bildung in den neuen Bundesländern". Mittels TAKT wurde aus den Interviews mit den jungen Erwachsenen ein Datenband erstellt. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: 24 Mündliche Befragungen - Einzelinterviews mit 12 jungen Erwachsenen aus 6 verschiedenen Bundesländern und mit 12 jungen Erwachsenen mit biographischen Brüchen, arbeitslos u.ä., sowohl gezielt als auch zufällig; 2 Expertengespräche mit Arbeitsamtsexperten für Jugendliche und dem Pressesprecher des Oberschulamts Leipzig, gezielt; 24 Beobachtungen mit 12 jungen Erwachsenen aus 6 Bundesländern und mit 12 jungen Erwachsenen mit biographischen Brüchen, arbeitslos u.ä., gezielt; Akten- Dokumentenanalyse von Dokumaterial zum Arbeits- und Ausbildungsmakrt, gezielt; Sekundäranalyse masch.-lesbarer Daten der Datensätze, die im Rahmen des BIBB-Forschungsprojektes "Analyse von Führungsstilen und Ausbildungsmethoden in den neuen Bundesländern" 1997 gewonnen wurden - Sekundäranalyse der
-
Externer Link
Bildungsverläufe und psychosoziale Entwicklung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter (BIJU) (01.11.1991)
Max-Planck-Institut für BildungsforschungBaumert, Jürgen, Prof. Dr.Quelle: ProjekthomepageBeschreibung
1. Schulische Bildungsverläufe und ihre Determinanten im Vergleich alte/neue Bundesländer>> 2. Internationale Leistungsvergleiche im Sekundarschulbereich>> 3. Schulmotivationsentwicklung im Jugendalter>> 4. Übergang ins Studium bzw. die berufliche Erstausbildung Methoden: Querschnittserhebung; Panel; Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Standardisierte Fragebogen mit 8000 Schüler/Innen, beginnend im 7. Schuljahr (Zufall; Quota); Veröffentlichungen: Lüdtke, O., Köller, O., Marsh, H. W., & Trautwein, U. (2005). Teacher Frame of Reference and the Big-Fish-Little-Pond Effect. Contemporary Educational Psychology, 30, 263-285 ; Trautwein, U. & Brunner, M. (2005). Unterricht, Beziehungsqualität und Zufriedenheit der Eltern - die empirischen Befunde. In: R. Watermann, S. Thurn, K.-J. Tillmann und P. Stanat (Hrsg.), Die Laborschule im Spiegel ihrer PISA-Ergebnisse - Pädagogisch-didaktische Konzepte und empirische Evaluation reformpädagogischer Praxis (S. 237-244). Weinheim: Juventa ; Trautwein, U. (2005). Selbstregulation und Selbstkonzept bei Schülerinnen und Schülern der Laborschule Bielefeld. In: R. Watermann, S. Thurn, K.-J. Tillmann und P. Stanat (Hrsg.), Die Laborschule im Spiegel ihrer PISA-Ergebnisse - Pädagogisch-didaktische Konzepte und empirische Evaluation reformpädagogischer Praxis (S. 213-224). Weinheim: Juventa ; Baumert, J., Marsh, H. W., Trautwein, U., & Richards, G. (2004). Third International Biennial SELF Research Conference, Berlin: Book of Abstracts. Berlin: Max Planck Institute for Human Development ; Köller, O. & Trautwein, U. (2004). Englischleistungen von Schülerinnen und Schülern an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien. In: O. Köller, R. Watermann, U. Trautwein & O. Lüdtke (Hrsg.), Wege zur Hochschulreife in Baden-Württemberg. TOSCA - Eine Untersuchung an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien (S. 285-326). Opladen: Leske + Budrich ; Köller, O., Baumert, J., Cortina, K. S., Trautwein, U. & Watermann,
-
Externer Link
Jugend und Berufsausbildung in Deutschland (01.10.1991)
Bundesinstitut für BerufsbildungGranato, MonaQuelle: Projektinformation beim BIBBBeschreibung
Ziel des Forschungsprojekts sind Sammlung und Interpretation fundierter und repräsentativer Befunde in ganz Deutschland zu:>> - Stellenwert von Beruf, Berufsausbildung und Arbeit für die Lebensplanung der Jugendlichen>> - Berufswahl und Berufszugang>> - Erfahrungen mit/Wirkungen der Berufsausbildung auf die Jugendlichen>> - Lebenslage und Perspektiven>> - Wechselwirkungen von beruflicher Qualifizierung bzw. Nichtqualifizierung mit der Perspektiventwicklung von Jugendlichen.>> Zentrale Forschungshypothese ist, daß wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel die Integration von Jugendlichen in das Ausbildungssystem bestimmen. Es wird dabei davon ausgegangen, daß berufliche Qualifizierung die Lebenschancen der Jugendlichen entscheidend verbessert. Durch den Vergleich der Situation von Auszubildenden und Unversorgten in den neuen Bundesländern soll der Stellenwert beruflicher Qualifizierung für die Lebenslage (Lebensplanung) von Jugendlichen analysiert werden. Methoden: repräsentatives Panel (at random) in den neuen Bundesländern von Schulabgang bis Berufseinmündung. Ausgangsstichprobe n=2000; Kontrollstichprobe (at random) in den alten Bundesländern (3. Ausbildungsjahr), n=777; Gruppendiskussionen mit Jugendlichen; Sonderauswertung der Leipziger Längsschnittuntersuchung von ZIB bzw. später DJI Veröffentlichungen: Dagmar Beer: Auszubildende und unversorgte Jugendliche-Ausbildungssituation und Fremdenfeindlichkeit, Zwischenbericht Nr. 1, 1994 ; Klaus Schweikert: Auszubildende und unversorgte Jugendliche-Ausbildungssituation und Ansichten zur Politik Zwischenbericht Nr. 2, 1994 ; Günther Schaub: Jugend und Berufsausbildung in Deutschland. Bericht über Gruppendiskussionen mit Jugendlichen in den Neuen Bundesländern, Wiss.Diskussionspapiere Nr. 12, BIBB, Berlin 1995 ; Dagmar Beer, Mona Granato, Klaus Schweikert: In der Mitte der Ausbildung. Auszubildende in den neuen Bundesländern. Erwartungen, Probleme, Perspektiven. Zwischenbericht Nr. 4, 1995 ; Klaus Sc
-
Externer Link
Studiensituation und studentische Orientierungen (Studierendensurvey) (01.01.1982)
Universität Konstanz, Arbeitsgruppe HochschulforschungGeorg, Werner, Prof. Dr.Beschreibung
Der Studierendensurvey wird seit 1983 im Rhythmus von zwei bis drei Jahren von der AG Hochschulforschung an der Universität Konstanz im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt. Mit ihm sollen verlässliche und über die Zeit vergleichbare Informationen über die Studiensituation und die studentischen Orientierungen bereitgestellt werden.>> Der Studierendensurvey ist eingebettet in Bemühungen zur "Leistungsmessung" im Hochschulbereich. Als Gegenstand solcher Leistungsmessung sind fünf Bereiche anzuführen:>> (1) "Effizienz" des Studiums: zum Beispiel Organisation der Lehre, Studienabbruch, Studiendauer, Studienmotivation und -strategien;>> (2) "Qualifikation" und Studienertrag: zum Beispiel Praxisbezug, Prüfungen, Anforderungen, Erwerb von Fachwissen und allgemeinen Kompetenzen;>> (3) "Sozialisation" und Orientierungen: zum Beispiel Wissenschaftsorientierung, berufliche Werte, politische Partizipation und Verantwortung;>> (4) "Selektion" und soziale Chancen: zum Beispiel Hochschulzugang, wissenschaftlicher Nachwuchs, Chancen von Studentinnen;>> (5) "Plazierung" der Absolventen: zum Beispiel berufliche Aussichten, Übergang auf den Arbeitsmarkt, Flexibilität.>> Im Mittelpunkt des Studierendensurveys stehen Fragen zur Beurteilung der Studienverhältnisse und Lehrangebote an den Hochschulen. Damit wurde bereits frühzeitig eine Evaluation der Lehrsituation und Studienqualität eingeleitet. Sie wurde aber nicht als modisch gewordenes "Hochschul-Ranking" angelegt, sondern als differenzierte Auskunft über Studiengänge (wie Geisteswissenschaften, Medizin, Jura) oder spezielle Hochschuleinrichtungen (wie die Studienberatung). >> Außerdem sollen anhand des Studierendensurveys Problemzonen des Studiums und der Hochschulen erkennbar werden: wie die "Überfüllung" mancher Studiengänge, die geringe Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden, die Erwerbsarbeit der Studierenden oder die wechselnden Berufsaussichten. Zugleich sollte e
-
Externer Link
Führungsstile in Wirtschaftsorganisationen im Transformationsprozess Russlands und Ostdeutschlands
Universität Magdeburg, Institut für Soziologie, Bereich MakrosoziologieQuelle: Projektinformation in SOFIS -
Externer Link
Doom in East Germany, dawn in the new East European member states of the EU? Elements of a comparative analysis
Technische Universität Dresden, Institut für Soziologie, Lehrstuhl für MakrosoziologieQuelle: Projektinformation in SOFIS -
Externer Link
Erwerbsteilung bei Paaren aus Ost- und Westdeutschland im Verlauf der 1990er Jahre: Etablierung oder Wandel des männlichen Haupternährer-Modells?
Universität Bremen, Graduate School of Social SciencesQuelle: Projektinformation in SOFIS -
Externer Link
Familienentwicklung in West- und Ostdeutschland
Max-Planck-Institut für demografische ForschungQuelle: Projektinformation in SOFIS -
Externer Link
Immer noch eine Mauer in den Köpfen? Politisch-Kulturelle Differenzen zwischen West- und Ostdeutschland 20 Jahre nach der Wiedervereinigung
Universität Leipzig, Institut für Praktische Theologie, Abt. Religions- und KirchensoziologieQuelle: Projektinformation in SOFIS -
Externer Link
Regionale Entwicklungsunterschiede in Ostdeutschland im Vergleich
Universität Jena, Institut für Politikwissenschaft, Lehrstuhl für vergleichende RegierungslehreQuelle: Projektinformation in SOFIS -
Externer Link
Transformation to a market economy and changing social values in China, Russia, and Eastern Germany
Universität Bremen, Bremen International Graduate School of Social SciencesQuelle: Projektinformation in SOFIS -
Externer Link
Studierwilligkeit und Studienverzicht in alten und neuen Bundesländern im Vergleich
Institut für Hochschulforschung Wittenberg an der Universität Halle-WittenbergQuelle: Projektinformation in SOFIS
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
- Grundsätzliches zur Transformation
- Wirtschaft
- Bevölkerung
- Arbeitsmarkt/Beruf
- Bildung/Qualifikation
- Gesellschaft/Soziales
- Personengruppen
- geografischer Bezug
