Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Lage am Arbeitsmarkt in Thüringen (05.10.2006)
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und ArbeitBeschreibung
Die Website des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit enthält Links zu Arbeitsmarktberichten und -statistiken.
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Arbeitsmarkt in Sachsen (25.09.2006)
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und VerkehrBeschreibung
Die Website des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit enthält Links zu aktuellen Analysen und Statistiken zur Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsentwicklung in Sachsen.
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Innovationen brauchen Mut - Bilanz und Perspektiven der Förderung von innovativen wissensbasierten und technologieorientierten Gründern und jungen KMU im Land Brandenburg - Evaluation des Modellprojekts von LASA Brandenburg GmbH und ZAB (01.08.2006)
Institut für Sozialforschung und GesellschaftspolitikDolze, LianeQuelle: Projektinformation beim ISGBeschreibung
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg (MASGF) fördert aus Mitteln des Landes und ergänzenden ESF Mitteln seit 2006 Gründungsvorhaben und junge Unternehmen im innovativen wissensbasierten und technologieorientierten Bereich über das Modellprojekt "Innovationen brauchen Mut" (kurz: IbM).>> In der ersten Modellprojektphase zwischen August 2006 und März 2008 wurden insgesamt 65 Gründungsvorhaben über ein individuelles Coaching begleitet. Die Umsetzung von IbM erfolgt über die LASA Brandenburg GmbH und die ZAB Zukunftsagentur Brandenburg. Das ISG wurde beauftragt, Ergebnisse und Wirkungen der ersten Modellprojektphase zu bewerten und aus der wissenschaftlichen Analyse Empfehlungen für die Weiterentwicklung von IbM abzuleiten.
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Wissenschaftliche Begleitung des Integrationsmodells "Job2Work" (01.07.2006)
Institut Arbeit und TechnikKnuth, Matthias, Dr.Beschreibung
"Job2Work" stellt den Versuch eines Netzwerkes arbeitsmarktpolitischer Träger in Thüringen dar, die implizite Kombilohnregelung des SGB II ("Freibeträge bei Erwerbstätigkeit" im Hinblick auf die Anrechung auf das Arbeitslosengeld II) systematisch für eine Strategie zur Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zu nutzen. Einerseits werden den Arbeitslosen die finanziellen Anreize zur Arbeitsaufnahme vor Augen geführt, andererseits erlaubt die ergänzende Fortzahlung von Leistungen Lohnzugeständnisse gegenüber potenziellen Arbeitgebern, die faktisch wie ein Lohnkostenzuschuss wirken. Mit den Arbeitgebern werden befristete Eingliederungsphasen vereinbart, nach deren Ablauf eine Festeinstellung zu einem höheren Lohn ins Auge gefasst wird, der die Hilfebedürftigkeit beendet. Aufgabe des IAT ist die wissenschaftliche Begleitung der Initialphase des Projekts, die vom Frühjahr bis zum Herbst 2006 dauert. Methoden: Die wissenschaftliche Begleitung soll sich auf folgende Erkenntnisquellen stützen:>> - Expertengespräche mit dem Projektträger und mit vier der 16 Partner in verschiedenen Regionen Thüringens,>> - Auswertung der im Projekt verwandten Informations und Werbematerialien,>> - Auswertung der monatlichen Geschäftsstatistiken der job2work-Partner,>> - Auswertung der Bewegungsdaten auf der Internet-Vermittlungsplattform,>> - Gruppendiskussion mit einer Auswahl von ca. 12 Personen im "Zusatzverdienst",>> - Expertengespräche mit drei Arbeitgebern, die das Modell nutzen. Veröffentlichungen: Knuth, Matthias ; Isfort, Birgit (2007): Der implizite Kombilohn in der Grundsicherung für Arbeitsuchende: Ergebnisbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Integrationsmodells "job2work". Gelsenkirchen: Inst. Arbeit und Qualifikation. IAQ-Forschungsbericht 2007-02, http://www.iaq.uni-due.de/aktuell/veroeff/2007/knuth03.pdf
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Gemeinsames Datenangebot der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zur Erwerbstätigkeit (10.05.2006)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Die Statistik-Portal soll einen zentralen Zugang zu statistischen Basisinformationen bieten und den länderübergreifenden Vergleich zwischen diesen Informationen erleichtern. Es enthält u.a. zahlreiche Datentabellen zur Erwerbstätigkeit in den Bundesländern.
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Integration von jungen ALG-II-Empfängern (unter 25 Jahre) in Erwerbsarbeit. Sozialwissenschaftliche Evaluation des geförderten Modell-Verbundprojektes Arbeit statt Arbeitsgelegenheit der Stiftung zur WQA Saalfeld-Rudolstadt (01.08.2005)
Universität Jena, Institut für Soziologie, Lehrstuhl für Arbeits-, Industrie- und WirtschaftssoziologieDörre, Klaus, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation der Uni JenaBeschreibung
Ziel des Projektes ist die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation einer Beschäftigungsförderungsmaßnahme für arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene im Raum Saalfeld und Rudolstadt. Hierbei geht es um das Aufzeigen von Integrationschancen, aber auch Integrationshemmnissen von jungen Erwachsenen im Zuge der 'Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' (ins. Hartz IV) anhand eines spezifischen regionalen Projektes. Neben dem Problem der Passfähigkeit zwischen regionalen arbeitsmarktpolitischen Projekten (Angebotsseite) und Voraussetzungen sowie Bedürfnissen der Teilnehmer (Nachfrageseite) geht es vor allem auch um eine Untersuchung der subjektiven Erwerbsorientierungen sowie Motivationslagen und der Bereitschaft der jungen Erwachsenen, aktiv derartige Angeboten zu nutzen. Insbesondere interessiert die Frage, ob und wenn ja, wie derartige Förderungen (Selbst-)Aktivierung bei den jungen Erwachsenen begünstigen. Methoden: Theoretische Grundlage des Projekts bilden Ansätze aus der Ungleichheits- und Prekarisierungsforschung. Neben teilstandardisierten Interviews mit Projektträgern und Lehrkräften wurde eine standardisierte schriftliche Befragung bei den Maßnahmeteilnehmern durchgeführt. Ergänzt wurde diese durch qualitative mündliche Interviews mit Teilnehmern. Bis Ende Januar 2006 werden weitere Interviews mit relevanten arbeitsmarktpolitischen Akteuren in der Region durchgeführt. Untersuchungsdesign: Querschnitt Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Standardisierte Befragung, schriftlich (Stichprobe: 115; Auswahlverfahren: total). Qualitatives Interview (Stichprobe: 8; Auswahlverfahren: Zufall. Stichprobe: 6; Auswahlverfahren: gezielt). Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts. Datenbestand: Abgabe unter Vorbehalt
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Analyse der Ergebnisse der ersten Förderperiode der ABS-Förderung im Freistaat Thüringen nach der Richtlinie vom 17.11.2001 (01.11.2003)
isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbHWagner, GeraldBeschreibung
Der Freistaat Thüringen fördert nach einer Richtlinie vom 17.11.2001 seit Anfang 2002 Personal- und Sachausgaben bei Arbeitsförderungs-, Beschäftigungs- und Strukturentwicklungsgesellschaften (ABS-Gesellschaften). Ziel ist die Entwicklung und Begleitung von Projekten bzw. Maßnahmekonzepten der Arbeitsförderung mit innovativem/modellhaftem Charakter bzw. von Projekten mit erheblichem Landesinteresse. Die Umsetzung der Förderung erfolgt durch die GFAW in Abstimmung mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur. Für die zukünftige Umsetzung der Förderung wurde eine Erhöhung der Zielgenauigkeit angestrebt. Die Untersuchung soll hierfür geeignete Grundlagen und Handlungsempfehlungen aufzeigen.>> Als Ausgangspunkt wurde im Rahmen der Untersuchung zunächst ein Bewertungsraster entwickelt, mit dem die Zielerreichung der bisherigen Förderung bewertet werden konnte. Auf der Grundlage dieses Rasters wurden in einem zweiten Schritt die Berichte der ABS-Gesellschaften analysiert. Im Ergebnis wurde eine Systematisierung der im Rahmen der Förderung entwickelten bzw. begleiteten Projekte nach den Kriterien des Bewertungsrasters vorgenommen. Dabei wurden erste Hinweise auf modellhafte, nachnutzbare Projekte gewonnen. Anschließend wurden für das Verständnis und die Beurteilung derartiger Projekte ergänzende Informationen erhoben.>> Die so gewonnenen Erkenntnisse mündeten schließlich in einem dritten Schritt in Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Zielgenauigkeit der Förderung nach der ABS-Richtlinie.
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Maßnahmen für ostdeutsche Jugendliche und Jungerwachsene an der zweiten Schwelle (01.06.2003)
Zentrum für Sozialforschung Halle an der Universität Halle-WittenbergBurkart, Lutz, Prof. Dr.Beschreibung
Seit der Mitte der 90er Jahre ist die Aufnahmefähigkeit der ostdeutschen Beschäftigungsstrukturen für Nachwuchskräfte weitaus geringer, als einem normalen Generationenaustausch entsprechen würde. Nachdem während längerer Zeit die Überzeugung vorherrschte, dass die hiermit verbundenen massiven Schwierigkeiten ostdeutscher Jugendlicher bei der Berufseinmündung vor allem durch die Bereitstellung zusätzlicher (betrieblicher und außerbetrieblicher) Ausbildungsplätze überwunden werden könnten, wird in jüngster Zeit zunehmend deutlich, dass: a) im Unterschied zu den Erfahrungen aus den alten Bundesländern der Abschluss einer Berufsausbildung noch keineswegs einen erfolgreichen Einstieg in Erwerbstätigkeit sichert und b) die wirklich gravierenden Probleme erst an der "zweiten Schwelle", beim Übertritt von Ausbildung in Erwerbstätigkeit, auftreten. Diesen Problemen an der zweiten Schwelle und der Frage nach erfolgversprechenden Wegen zu ihrer Lösung gilt das Interesse des Forschungsvorhabens. Maßnahmen, mit denen Jugendliche und Jungerwachsene beim Zugang zu Erwerbstätigkeit unterstützt werden sollen, gründen bisher fast ausschließlich auf einem Paradigma, demzufolge der Unterstützungsbedarf eine Folge individueller, mehr oder minder stigmatisierender Defizite ist und Ziel der Maßnahmen die Überwindung dieser Defizite sein sollte. Maßnahmen, die diesem Paradigma entsprechen, kann man verkürzt mit dem Begriff des "Bildungs-Push" bezeichnen. Nun haben allerdings die Schwierigkeiten von Jungerwachsenen an der zweiten Schwelle in Ostdeutschland offenkundig ganz überwiegend strukturelle Ursachen. Diese strukturellen Ursachen können nur durch Maßnahmen überwunden werden, die vorrangig darauf ausgerichtet sind, "Beschäftigungs-Pull" bei potentiellen Beschäftigern zu initiieren bzw. zu verstärken. Die Untersuchung will vor allem Maßnahmen beschreiben und analysieren, in denen sich der Paradigmenwechsel von Bildungs-Push zu Beschäftigungs-Pull ausdrückt. Methoden: Für das Vorha
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Betriebliche Umstrukturierung in Ostdeutschland - Zum Stellenwert von einzelbetrieblicher Wirtschaftsförderung und betriebsnaher Arbeitsmarktpolitik (01.05.2003)
Institut für Regionalforschung an der Universität GöttingenBruch-Krumbein, Waltraud, Dr.Beschreibung
Auch nach über einem Jahrzehnt intensiver Förderung gibt es in Ostdeutschland Unternehmen, die nach wie vor oder wiederum um ihre nackte Existenz kämpfen müssen. Diese Tatsache und die zu erwartende Verknappung der Fördermittel wirft die Frage auf, ob und wie die einzelbetriebliche Wirtschaftsförderung und betriebsnahe Arbeitsmarktpolitik ihren Ansprüchen in Zukunft gerecht werden können.>> Die übergreifende Fragestellung lautet: Lassen sich Bedingungen in der Zusammensetzung des jeweils eingesetzten Instrumentariums einerseits und unternehmerischem Handeln andererseits herausarbeiten, die mit einiger Wahrscheinlichkeit Erfolg bzw. Misserfolg von Wirtschafts- und Arbeitsförderung mit sich bringen? Die Untersuchung will verschiedene - hier analytisch getrennte - Stränge verfolgen:>> 1. Rückschau auf die Entwicklung des Instrumentariums direkter Wirtschaftsförderung und betriebsnaher Arbeitsmarktpolitik seit 1990>> 2. Analyse der unternehmerischen Umsetzung und der (einzelbetrieblichen) Wirkungen von Fördermaßnahmen>> 3. Untersuchung des Ineinandergreifens ggf. verschiedener Förderungen aus unterschiedlichen Politikfeldern und Förderinstitutionen in den zu untersuchenden Unternehmen. Methoden: Anhand von betrieblichen Fallbeispielen soll die bisherige Förderpraxis Ostdeutschlands untersucht und Konsequenzen für die Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik abgeleitet werden. Das Sample setzt sich zusammen aus insgesamt 12 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie, die zu gleichen Teilen in vier ostdeutschen Bundesländern ansässig sind und dort wiederum drei unterschiedlichen Betriebsgrößenklassen angehören. Zentrales Erhebungsinstrument ist das leitfadenorientierte Expertlnnengespräch. Um Erfolgsbedingungen für die einzelbetriebliche Förderung herausarbeiten zu können, sollen diese miteinander verglichen und typische Wirkungskonstellationen identifiziert werden. Es wird von einem modifizierten Begriff der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung ausg
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Evaluierung der Gemeinwohlorientierten Arbeitsförderprojekte (GAP) (01.03.2002)
SÖSTRA, Institut für Sozialökonomische StrukturanalysenPapies, Udo, Dr.Quelle: Projektinformation des Instituts SÖSTRABeschreibung
Mit der Beschäftigungsförderung in GAP beschreitet Mecklenburg-Vorpommern seit 1999 neue Wege in der Arbeitsmarktpolitik. Die Besonderheit dieses Weges, der das vorhandene arbeitsmarktpolitische Instrumentarium nicht ersetzen sondern ergänzen soll, besteht in der Verknüpfung von Beschäftigungsförderung für Arbeitslose mit der Erbringung gemeinwohlorientierter Leistungen. Neue Möglichkeiten in der öffentlich geförderten Beschäftigung sollen durch Ansätze der Verbindung von Wirtschafts-, Struktur- und Beschäftigungspolitik erreicht werden, die sich primär an regionalen Bedarfen des Gemeinwohls orientieren. Der mit den GAP verfolgte praktische Ansatz zur Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik findet seinen Ausdruck auch in einem öffentlichen und transparenten Antrags- und Bewilligungsverfahren, in dem regional organisierte Beiräte eine Schlüsselfunktion einnehmen.>> Ziel des Forschungsprojektes ist es, die arbeitsmarkt- und strukturpolitischen Effekte von GAP zu ermitteln. Es soll insbesondere untersucht werden, in welcher Weise und in welchem Umfang die geförderten Projekte geeignet sind, im öffentlichen Interesse liegende Aufgaben bei angemessenen Kosten zu erfüllen, für die keine privatwirtschaftlichen, öffentlichen oder gemischt wirtschaftlichen Anbieterstrukturen existieren. Besonderes Augenmerk soll der Frage gelten, welche lokalen bzw. regionalen Wirkungen GAP in ihren jeweiligen Zielstellungen entfalten konnten. Ein wesentlicher Aspekt der Analyse gilt der Kompetenzentwicklung der Beschäftigten während der längerfristig konzipierten Tätigkeit in einem GAP. Auch sollen innovative Ansätze gemeinwohlorientierter Arbeit hervorgehoben werden, die als Grundlage einer längerfristigen Kontinuität der Projekte dienen könnten. Im Hinblick auf eine Weiterführung von GAP stehen auch Fragen einer Erschließung von Finanzmitteln im Erkenntnisinteresse. Ob individuelle Nutzer bereit sind zu tragfähigen Einnahmestrukturen beizutragen, oder institutionelle Endbegünstigt
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Wissenschaftliche Evaluation und Einstellungen zum Karrieremanagement von Frauen - im Rahmen des Career-Service im Freistaat Thüringen (01.02.2001)
Universität Jena, Abteilung KommunikationspsychologieFrindte, Wolfgang, Prof. Dr.Quelle: Homepage des ProjektsBeschreibung
Der Anteil von Studentinnen, Doktorandinnen und Habilitandinnen in naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen liegt immer noch weit unter dem Durchschnitt anderer Wissenschaftsbereiche. Obwohl die Zahlen in den letzten Jahren gestiegen sind, besteht weiterhin ein Mangel an Frauen in diesen Studien- und Berufsrichtungen. Die Thüringer Koordinierungsstelle "Naturwissenschaften und Technik für Schülerinnen, Studentinnen und Absolventinnen" ( http://www.thueko.de ) an der Technischen Universität Ilmenau hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Zahl der Frauen in diesen Bereichen zu erhöhen. Dies soll vor allem durch gezielte Förderung von interessierten Schülerinnen und bereits studierenden Frauen erreicht werden. Nachdem in den vergangenen drei Jahren diese Förderung erfolgreich umgesetzt wurde, zielt das Hauptaugenmerk nun auch besonders auf Frauen in diesen Studiengängen, die eine wissenschaftliche Laufbahn und/oder einen Auslandsaufenthalt planen. Ihnen soll durch vielfä ltige Angebote eine optimale Vorbereitung und besonders auch Begleitung für diese Karriereschritte ermöglicht werden. Zu diesem Zweck sind umfangreiche Maßnahmen in Planung, zu denen auch der "Career-Service" zählt. Dieser beinhaltet Informationsveranstaltungen, Workshops und vor allem Trainingseinheiten, welche Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die weit über das reine, im Studium erworbene Fachwissen hinausgehen. Die wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung und vor allem die Evaluation der Maßnahmen sind die Ziele, die die Fortsetzung des bisherigen Projektes darstellen. Darüber hinaus sollen als Erweiterung in der Projektfortführung folgende Zielsetzungen umgesetzt werden: Die Evaluierung der Angebote des Bildungsportals Thüringen hinsichtlich der Karriere-Förderung von Frauen und die Analyse der Einstellung von Funktionsträgern, Organisatoren und Zielgruppen zu Maßnahmen und Richtlinien des Gender-Mainstreaming. Methoden: Der Entwicklung der angedachten Maßnahmen mu
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Dokumentation von Existenzgründungen und Erhebung des Ausgründungspotenzials aus Beschäftigungs- und Auffanggesellschaften Mecklenburg-Vorpommerns im Bereich TGS/TGL (01.02.2001)
SÖSTRA, Institut für Sozialökonomische StrukturanalysenDahms, Vera, Dr.Quelle: Projektinformation des Instituts SÖSTRABeschreibung
1. Charakterisierung der wirtschaftlichen, politischen und insbesondere förderrechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen und deren Einschätzung unter dem Aspekt ihrer Relevanz, ihres sowohl fördernden als auch hemmenden Einflusses auf das Ausgründungsgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern.>> 2. Erarbeitung einer Dokumentation zum bisherigen Existenzgründungsgeschehen (90er-Jahre) im Kontext der Beschäftigungsförderungs- und Auffanggesellschaften des Landes Mecklenburg-Vopommern.>> Neben einer umfassenden Systematisierung, Typisierung und Charakterisierung (u.a. Eckdaten ihrer Entwicklung wie Branchenzugehörigkeit, Eigentumsform, Umsatzentwicklung, Beschäftigung, Marktbeziehungen etc., ihre spezifischen "Lebenszyklen" bzw. Besonderheiten im Vergleich zu den klassischen Existenzgründungen) der über diese Gesellschaften realisierten Existenzgründungen und Einschätzungen zu ihrer gegenwärtigen wirtschaftlichen Stabilität und Bewertung ihres Beitrages vor allem zum regionalen Umfeld ist das komplexe Bedingungsgefüge des Ausgründungsprozesses unter besonderer Berücksichtigung seiner fördernden wie auf hemmenden Einflussfaktoren zu analysieren.>> 3. Identifizierung und Bewertung des aktuellen und künftigen Ausgründungspotenzials in den Beschäftigungsförderungs- und Auffanggesellschaften des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dies beinhaltet die Abschätzung des Umfangs des Ausgründungspotenzials genauso wie seiner Qualität. Besonderer Wert bei der Analyse ist auf sich abzeichnende Schwierigkeiten und Probleme zu legen. Auf dieser Grundlage sind Möglichkeiten zu diskutieren, wie diese aktiviert und nutzbar gemacht werden können.>> 4. Auf der Grundlage der von den befragten Akteuren (insbesondere Existenzgründer sowie Träger mit Ausgründungserfahrungen bzw. -bestrebungen) gewonnenen Erfahrungen, Erkenntnisse und Empfehlungen sollen Verallgemeinerungen zum Ausgründungsgeschehen, vor allem praxisrelevante Wege aufgezeigt werden, wie der Ausgründungsprozess in den Gesellsc
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Förderung von Gründungen und Wachstum FuE-intensiver Unternehmen in Ostdeutschland (01.09.2000)
SÖSTRA, Institut für Sozialökonomische StrukturanalysenBerteit, Herbert, Dr.Quelle: Projektinformation des Instituts SÖSTRABeschreibung
Die bisherige Förderung durch den Bund hat dazu beigetragen, dass sich in Ostdeutschland viele FuE-intensive Unternehmen gegründet haben und schnell in die Wachstumsphase übergegangen sind. Gleichwohl besteht in der Industrie Ostdeutschlands weiterhin ein strukturelles Defizit an FuE-intensiven Unternehmen im Vergleich zum westdeutschen Besatz. Die vorhandenen FuE-intensiven Unternehmen in Ostdeutschland weisen die höchsten Wachstumsraten in Umsatz und Beschäftigung aus; haben jedoch noch nicht genügend eigene finanzielle Mittel erwirtschaftet, um die notwendigen FuE-Aufwendungen im vollem Umfang vorfinanzieren zu können. Auch in anderen modernen Industriestaaten sind vor allem FuE-intensive Unternehmen Träger volkswirtschaftlicher Wachstumspotenziale. Vor diesem Hintergrund und den knapper werdenden öffentlichen Kassen steht die Aufgabe, die vorhandenen Fördermittel gezielter zur Stärkung und Verbreiterung der FuE-intensiven Unternehmensbasis einzusetzen. Ziel des Forschungsprojektes ist es, einen Beitrag zur Beantwortung der Frage zu leisten, ob nach gut zehn Jahren der FuE-Förderung in Ostdeutschland die gegenwärtigen Maßnahmen den sich verändernden wirtschaftlichen Bedingungen und den in Deutschland herangereiften Möglichkeiten einer Wachstums- und Gründungsfinanzierung entsprechen. Aufbauend auf den Ergebnissen der Analyse sind neue bzw. verbesserte Konzepte der Förderung der Gründung und wettbewerbsfähigen Entwicklung von technologieorientierten und FuE-intensiven Unternehmen in Ostdeutschland herauszuarbeiten und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Methoden: Befragungen Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Mündliche Befragungen - Einzelinterview Veröffentlichungen: Pleschak, Franz ;Berteit, Herbert ; Ossenkopf, B. ; Sommer, F.: Gründung und Wachstum FuE-intensiver Unternehmen, Pghysica-Verlag, Heidelberg 2002
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Generationenaustausch in industriellen Unternehmensstrukturen (GENIUS) (01.08.2000)
Zentrum für Sozialforschung Halle an der Universität Halle-WittenbergBurkart, Lutz, Prof. Dr.Beschreibung
Fachkräftesicherung ist eine entscheidende Aufgabe für jedes erfolgreiche Unternehmen, wobei die besonderen ostdeutschen Entwicklungen neue Wege und Lösungen erfordern.>> Das Projekt GENIUS stellt sich drei Ziele:>> (1) In und mit einer Reihe ostdeutscher Unternehmen verschiedener Größe und verschiedener Branchen sollen konkrete Maßnahmen konzipiert und erprobt werden, mit deren Hilfe die Unternehmen den Zeitpunkt der Ausbildung von Nachwuchskräften und die längerfristige Unternehmensbindung nennenswert vorziehen.>> (2) Weiterhin soll die Fähigkeit ostdeutscher Unternehmen (insbesondere bei klein- und mittelständischen Unternehmen - KMU) nachhaltig erhöht werden, ihre essentiellen, längerfristigen Interessen in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Programmen der Ausbildungs- und Arbeitsmarktförderung wirksam zur Geltung zu bringen.>> (3) Endlich soll darauf hingewirkt werden, daß ostdeutsche KMU die heute vielfach zu verzeichnenden Defizite der Personalarbeit, insbesondere der Personalentwicklung, überwinden und zumindest Ansätze eines strategieorientierten Personalmanagements entwickeln.>> Dabei sollen die im Projekt gesammelten Erfahrungen so aufgearbeitet werden, daß sie modellhaft auch anderen klein- und mittelständischen Unternehmen zur Verfügung stehen. Veröffentlichungen: Buschmann, A. ; Meier, H.: Generationenaustausch in ostdeutschen Unternehmen: Ein Problem für die Zukunft? in: Lutz, B. ; Meil, P. ; Wiener, Bettina (Hg.): Industrielle Fachkräfte fair das 21. Jahrhundert. Aufgaben und Perspektiven für die Produktion von morgen. Frankfurt u.a.: Campus Verl. 2000. ISBN 3-593-36627-4 ; Lutz, Burkart ; Meier, Heike ; Wiener, Bettina (2002): Neue Aufgaben an der Schnittstelle von Ingenieur- und Soziaiwissenschaften -Dokumentation eines Dialoges - Forschungsbereichte aus dem zsh 02-2.
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Vernetztes Projekt zur telematikbezogenen Qualifizierung in Sachsen-Anhalt (TeleKompetenz) (01.01.2000)
isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbHSchönfeld, Peter, Dr.Quelle: Projektinformation des iswBeschreibung
Ein Telematiknetzwerk dient der Qualifizierung Arbeitssuchender und der Einführung moderner IuK-Technologien in der mittelständischen Wirtschaft. Telematikgestütztes Lernen gewinnt in der Erwachsenen- und Weiterbildung zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund entstand die Initiative TELEKOMPETENZ in Zusammenarbeit zwischen dem Landesarbeitsamt Sachsen-Anhalt/Thüringen, dem Land Sachsen-Anhalt sowie dem isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH. Im Rahmen dieser von 2000 bis 2003 duchgeführten Initiative wurden 280 TeilnehmerInnen mit unterschiedlichen Qualifikationen durch die Vermittlung von telematikbezogenem Wissen und durch den Umgang mit den neuesten Lerntechnologien neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnet. Auf diese Weise kann zugleich den in Sachsen-Anhalt überwiegenden kleinen und mittleren Unternehmen speziell geschultes Personal zur Verfügung gestellt werden, das in der Lage ist, betriebliche Telematikanwendungen aufzubauen und zu betreiben. >> Grundlegendes Merkmal dieses Projekts war die Kombination des Wissenserwerbs beim Bildungsträger mit ausgedehnten Lernphasen in Unternehmen. Im Mittelpunkt stand dabei die Bearbeitung betrieblicher Lernprojekte. Diese Lernprojekte waren keine Praxissimulation, sondern echte betriebliche Praxis. Während der Arbeit an diesen Projekten wurden die TeilnehmerInnen unter Nutzung telematischer Systeme von einem Teletutor individuell betreut. Dem Teletutor oblag es dabei, in wechselseitiger Anregung mit dem Lernenden und seinem betrieblichen Betreuer, den individualisierten Lernprozess zu steuern und zu begleiten. >> An diesem Projekt beteiligten sich sieben Bildungsträger aus sechs Arbeitsamtsbezirken Sachsen-Anhalts.
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Wissenschaftliche Begleitforschung zur Umsetzung der ESF-Interventionen nach den Zielen 1, 2 und 3 in Berlin (2000-2004) (01.01.2000)
SÖSTRA, Institut für Sozialökonomische StrukturanalysenDahms, Vera, Dr.Quelle: Projektinformation des Instituts SÖSTRABeschreibung
Das Land Berlin erhält auch in den Jahren 2000 bis 2006 Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds nach den Zielen 1, 2 und 3. Diese europäischen Gelder geben den Regionen die Möglichkeit, ihre eigene Arbeitsmarktpolitik ausweiten und vor allem die innovativen Elemente verstärken zu können. Die ESF-Mittel werden in Berlin im Wesentlichen über das Arbeitsmarktpolitische Rahmenprogramm (ARP) umgesetzt. Im Vorfeld der Förderperiode stellte sich die Frage nach einer optimalen Aufteilung der europäischen Mittel entsprechend den arbeitsmarktpolitischen Erfordernissen der Stadt. Bereits im Verlaufe - und hier insbesondere im Rahmen der Halbzeitbewertung - waren Fragen nach der Wirksamkeit und der Effizienz des Mitteleinsatzes zu beantworten. Somit gliedert sich die wissenschaftliche Begleitung des ESF zeitlich in die Ex-ante-, die On-going- und die Ex-post-Evaluierung. Mit diesem Vorgehen strebt die EU zeitnahe Informationen über die geplante und tatsächliche Verwendung der ESF-Mittel sowie die damit erzielten Ergebnisse und Wirkungen an. Inhaltlich strukturiert sich die wissenschaftliche Begleitung in vier Aufgabenfelder: das Stadt-Monitoring; das ESF-Monitoring; die ESF-Evaluierung sowie die Moderation eines entsprechenden gesellschaftlichen Dialogs im Land Berlin. Ausgewählte Ergebnisse der Wirkungsanalysen der bisherigen Förderperiode können auf einer speziell dafür eingerichteten Seite der wissenschaftlichen Begleitung des ESF in Berlin eingesehen werden.
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Ausarbeitung von Lösungsansätzen für umsetzungsfähige Strategien und Projekte im Zusammenhang mit der Ausgestaltung der Regionalen Initiative für Beschäftigung unter dem Dach des Regionalforums Leipzig-Westsachsen (01.06.1999)
Zentrum für Arbeits- und OrganisationsforschungFobe, Karin, Dr.Beschreibung
Im Zusammenhang mit der bundesweiten "Initiative für Beschäftigung" hat sich im Frühjahr 1999 im Regierungsbezirk Leipzig ein Regionales Netzwerk "Initiative für Beschäftigung Leipzig-Westsachsen" unter dem Dach des Regionalforums gegründet. Das laufende Projekt versteht sich als ein Begleitprojekt für die Arbeit dieses Netzwerkes, und zwar ganz besonders in den fünf Landkreisen des Regierungsbezirkes. Grundlegendes Anliegen des Projektes ist die Unterstützung der beschäftigungspolitischen Wirksamkeit regional bedeutsamer Vorhaben, die durch das Regionalforum Leipzig-Westsachsen priorisiert und durch die Regionalstelle der Stiftung Innovation und Arbeit Sachsen begleitet werden. Die Sensibilisierung für und die Sondierung von Projektideen auf der Grundlage einer konkreten Potentialanalyse in den fünf Landkreisen des Regierungsbezirkes Leipzig soll als Vorbereitung und Hilfestellung für die ergebnisorientierte Arbeit des Regionalforums und der Regionalstelle dienen. Methoden: Räumlich differenzierte Analyse und Bewertung des Ist-Standes am Arbeits- und Ausbildungsmarkt des Regierungsbezirkes Leipzig, insbesondere hinsichtlich der beschäftigungspolitischen Infrastruktur und der Wirkungsgrade von Beschäftigungsförderung>> Erarbeitung einer Best-Practices-Untersuchung in Hinsicht auf konkrete Projekte und Maßnahmen zur Sicherung und Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen im Regierungsbezirk Leipzig; Sammlung, Auswertung und Bekanntmachen von beispielhaften Lösungen und erfolgreich umgesetzten Förderungsmodellen in Landkreisen der Region>> Organisation und Umsetzung von Maßnahmen zum regionalen und überregionalen Erfahrungsaustausch und für eine breite Öffentlichkeitsarbeit zur Unterstützung von regionalen Projekten unter dem Dach des Regionalforums und der Regionalstelle der IAS>> - Unterstützung beim Aufbau einer beschäftigungspolitischen Kommunikationsstruktur>> - Aufspüren von Ideen und Möglichkeiten für mehr Beschäftigung in den einzelnen Landkreisen un
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Wirksamkeitsanalyse der Kofinanzierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu Maßnahmen nach § 249 h AFG bzw. §§ 272 ff, § 415 SBG III (01.05.1999)
Söstra, Institut für Sozialökonomische StrukturanalysenDahms, Dr.Quelle: Projektinformation des Instituts SÖSTRABeschreibung
Problemstellung: Im Sozialgesetzbuch III (SGB III), das Anfang 1998 das seit 1968 geltende Arbeitsförderungsgesetz (AFG) abgelöst hat, wurde der § 249h durch das Instrument "Strukturanpassungsmaßnahmen" (SAM) ersetzt. Inhaltliche Zielorientierung dieses Instruments ist die Ausrichtung der Arbeitsförderung auf Dauerarbeitsplätze und zugleich auf die Flankierung des strukturellen Umbaus der Wirtschaft. Mit der Finanzierungskonstruktion, nämlich einem Mix aus einem pauschalierten Lohnkostenzuschuss durch die Bundesanstalt für Arbeit, einer Zusatzfinanzierung durch das Land und einem Eigenanteil der Träger der Beschäftigungsmaßnahmen soll erreicht werden, dass Projekte und Maßnahmen gefördert werden, die im öffentlichen Interesse liegen und zugleich die Schaffung von Dauerarbeitsplätzen befördern.>> Forschungsziel: Es wurde eine Wirksamkeitsanalyse dieses Instruments unter arbeitsmarktpolitischen, regionalwirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkten vorgenommen. Hinsichtlich der arbeitsmarktpolitischen Effekte wurde das Instrument an der Zahl geschaffener regulärer Arbeitsplätze gemessen. Ein weiterer Nutzensaspekt war das Erreichen der Zielgruppen des Arbeitsmarktes. Unter regionalwirtschaftlichen Gesichtspunkten wurde eingeschätzt, welche Maßnahmen auf welchen Tätigkeitsfeldern durch SAM abgedeckt werden konnten. Aus finanzieller Sicht schließlich wurde bewertet, in welchem Maße die eingesetzten Landesgelder zur Kofinanzierung von SAM zusätzliche Mittel aus anderen Quellen erschlossen haben. Methoden: Schriftliche Befragung von I.000 Trägern von SAM; Interviews mit Trägern von SAM; Konsultationen mit zahlreichen Akteuren vor Ort (Landesarbeitsamt Nord, Landesjugendamt Mecklenburg-Vorpommern, vier Versorgungsämter Mecklenburg-Vorpommerns, zwei Arbeitsämter, Landessportbund). Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Mündliche und schriftliche Befragung Veröffentlichungen: Forschungsbericht zur Arbeitsmarktpolitik Nr. 12 des Landes Mecklenburg-Vorpommern
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Evaluierung der "Regionalstellen für Frauen und Arbeitsmarkt" im Land Brandenburg (01.08.1998)
SÖSTRA, Institut für Sozialökonomische StrukturanalysenBernien, Maritta, Dr.Quelle: Projektinformation des Instituts SÖSTRABeschreibung
Wenn die Situation von Frauen sichtbar verbessert werden soll, reicht es nicht, allein in einem Politikbereich wie der Arbeitsmarktpolitik anzusetzen. Die aktuelle Situation der Frauen am Arbeitsmarkt ist durch ihre vielschichtigen Herausforderungen und Belastungen in Familie, Unternehmen und Gesellschaft bedingt. Bei einer wirksamen Frauenpolitik kommt es im Kern auf einen frauenpolitischen Ansatz an, der die Probleme der Frauen von verschiedenen Seiten her benennt, davon ausgehend einzelne Frauenförderinstrumente bündelt und zu einem Gesamtkonzept zusammenführt. Bei seiner Umsetzung geht es dann offensichtlich mehr denn je um aktive Einmischung und eine Politik, die die Interessen von Frauen offensiv vertritt und auch mit Druck und Konsequenz durchsetzt.>> Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg hat mit der Einrichtung der "Regionalstellen Frauen und Arbeitsmarkt" diesem frauen- und zugleich regionalpolitischen Ansatz bereits in den Jahren 1991/1992 Rechnung getragen. Nach 6-jähriger Arbeit dieser Regionalstellen wurden mittels eines problem- und praxisorientierten Forschungsansatzes konkrete Arbeitsweisen dieser Stellen, deren Aufgabenspektrum und eventuelle Schwerpunktverlagerungen untersucht sowie die Wirksamkeit und regionale Akzeptanz analysiert und hinterfragt. Methoden: Schriftliche und mündliche Befragungen; Ideenkonferenzen; Sekundäranalysen;
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Evaluierung der Existenzgründungsförderung aus Arbeitslosigkeit in Mecklenburg-Vorpommern (01.04.1997)
Deutsches Institut für WirtschaftsforschungHagen, KorneliaQuelle: Projektinformation des Instituts SÖSTRABeschreibung
Existenzgründungen haben große arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Bedeutung. Erfahrungen aus den alten Bundesländern zeigen, dass mit jeder Existenzgründung im Durchschnitt vier Arbeitsplätze geschaffen werden. Darüber hinaus leisten kleine Firmen einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zu Konjunktur, Wachstum und Strukturwandel, da kleine Firmen ihre Produktion oft schneller an Marktveränderungen anpassen als große. Auch für die Berufsausbildung der Jugendlichen sind sie ein verlässlicher Partner. Da der Anteil der Selbstständigen an allen Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern mit 7 Prozent im Jahr 1995 immer noch unter dem Stand der alten Bundesländer (10 Prozent) lag, hat das Sozialministerium des Landes ein Förderprogramm aufgelegt. Es soll Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit Bedrohten den Schritt in die Selbstständigkeit erleichtern. Mit dem Forschungsprojekt wurde die Wirksamkeit dieses Förderprogramms untersucht Methoden: - Standardisierte Befragung von Existenzgründern, >> - Expertengespräche mit Vertretern der Arbeitsämter, Kammern und Verbände, >> - Auswertung des IAB-Betriebspanels zu Existenzgründungen Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: schriftliche Befragung von 575 Existenzgründern (Auswahlverfahren: Totalerhebung) Veröffentlichungen: Reihe: Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Nr. 2, Dezember 1997 ; Hagen, Kornelia: Förderung von Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit in Mecklenburg-Vorpommern - Ein beschäftigungspolitischer Beitrag, DIW-Wochenbericht 11/98
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