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Dossier

Gender und Arbeitsmarkt

Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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im Aspekt "Erwerbsbeteiligung - Höhe und Struktur"
  • Literaturhinweis

    Dynamic effects of educational assortative mating on labor supply (2022)

    Gihleb, Rania; Lifshitz, Osnat ;

    Zitatform

    Gihleb, Rania & Osnat Lifshitz (2022): Dynamic effects of educational assortative mating on labor supply. In: Review of Economic Dynamics, Jg. 46, S. 302-327. DOI:10.1016/j.red.2021.10.001

    Abstract

    "The gender education gap has undergone a transition in the post-war period, from favoring men to favoring women. As a result, in 30% of young American couples, the wife is more educated than the husband. These “married down” women display substantially higher employment rates, relative to women with husbands with the same or higher level of educational attainment. We argue that the interaction between work and marital decisions can explain the higher employment rates of women who marry down. Returns to experience are key in this mechanism, since they lock in early employment choices. We formulate a dynamic life cycle model of marriage and divorce, with endogenous labor supply decisions, and structurally estimate it using NLSY79. We show that returns to experience account for 45% of the employment gap between married down women and married up women. The estimates further suggest that the changes in educational sorting patterns across cohorts can explain 11% of the rise in married women's employment between the 1945 and 1965 cohorts. Finally, we simulate a shift from joint to individual taxation. The model predicts a larger increase in married down women's employment rate." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender Gaps in Employment, Working Hours and Wages in Germany: Trends and Developments Over the Last 35 Years (2022)

    Ilieva, Boryana; Wrohlich, Katharina ;

    Zitatform

    Ilieva, Boryana & Katharina Wrohlich (2022): Gender Gaps in Employment, Working Hours and Wages in Germany: Trends and Developments Over the Last 35 Years. In: CESifo forum, Jg. 23, H. 2, S. 17-19.

    Abstract

    "In the following, we describe the development of male and female employment rates, part-time employment rates as well as wages over the last 35 years for West Germany. We show that there has been a strong convergence in employment rates of men and women over this period of time. Female employment rates have increased strongly, from about 50 to about 75 percent, while male employment rates have remained fairly stable at about 90 percent. The gender gap in hours worked, however, has remained constant at a very high level of 40 percentage points in the same period of time. The development of the gender gap in wages has also lagged behind the convergence in employment rates, declining only by a third. The large gender gap in parttime work in combination with the part-time penalty in hourly wages is contributing to the persisting gender gap in wages" (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktwirkung der Covid-19-Pandemie: Ähnlicher Arbeitszeitausfall, aber bei Müttern höhere zusätzliche Belastung durch Kinderbetreuung (2022)

    Illing, Hannah; Oberfichtner, Michael ; Schmieder, Johannes; Pestel, Nico ; Trenkle, Simon ;

    Zitatform

    Illing, Hannah, Michael Oberfichtner, Nico Pestel, Johannes Schmieder & Simon Trenkle (2022): Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktwirkung der Covid-19-Pandemie: Ähnlicher Arbeitszeitausfall, aber bei Müttern höhere zusätzliche Belastung durch Kinderbetreuung. (IAB-Kurzbericht 03/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2203

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat im Frühjahr 2020 eine Rezession ausgelöst, von der - anders als in früheren Rezessionen - Frauen ähnlich stark betroffen waren wie Männer. Die Kita- und Schulschließungen führten außerdem zu sehr starken zusätzlichen Belastungen für Eltern. Mütter haben dabei deutlich mehr zusätzliche Zeit für Kinderbetreuung übernommen als Väter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland (2022)

    Lott, Yvonne ; Hobler, Dietmar; Pfahl, Svenja; Unrau, Eugen;

    Zitatform

    Lott, Yvonne, Dietmar Hobler, Svenja Pfahl & Eugen Unrau (2022): Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland. (WSI-Report 72), Düsseldorf, 49 S.

    Abstract

    "Wie ist der Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland? Und wie hat sich der Stand der Gleichstellung entwickelt? Anhand zentraler Indikatoren auf Basis des WSI GenderDatenPortals (www.wsi.de/ genderdatenportal) liefert der vorliegende Report eine knappe und zusammenfassende Übersicht über den aktuellen Stand der Geschlechtergleichstellung in Deutschland mit einem Fokus auf den Arbeitsmarkt. Die Analysen zeigen, dass sich positive Trends vor allem bei der Erwerbsbeteiligung und den Einkommen von Frauen fortgesetzt haben. Bei der Mitbestimmung und den Arbeitszeiten baut sich Geschlechterungleichheit zwar ab, aber nur sehr langsam und in sehr kleinen Schritten. Bei der Aufteilung der Kinderbetreuung und der vertikalen Segregation des Arbeitsmarktes stagniert die Geschlechterungleichheit jedoch auf hohem Niveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsverläufe von Frauen und Männern (2022)

    Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Oberfichtner, Michael (2022): Erwerbsverläufe von Frauen und Männern. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. 10, S. 5-8.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktergebnisse von Frauen und Männern unterscheiden sich immer noch massiv. Die Erwerbsbeteiligung von Frauen ist niedriger als die von Männern, beschäftigte Frauen arbeiten im Durchschnitt weniger Stunden als Männer, der mittlere Stundenlohn lag 2018 bei Frauen 20% unter dem von Männern; und auch wenn man berücksichtigt, dass sich die Qualifikationen und Tätigkeiten zwischen Frauen und Männer unterscheiden, bleibt ein Lohnunterschied von 6% unerklärt (Statistisches Bundesamt 2022; 2022b; 2022c). Daher lohnt es sich, die Erwerbsverläufe von Frauen und Männern genauer in den Blick zu nehmen. Dieser Beitrag zeigt, dass die Geschlechterlohnunterschiede beim Eintritt in den Arbeitsmarkt in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich abgenommen haben. Über das Erwerbsleben nehmen die Unterschiede jedoch auch bei jüngeren Kohorten stark zu, wobei Familiengründungen eine entscheidende Rolle spielen. Um die Ursachen dafür besser zu verstehen, nimmt die aktuelle Forschung zunehmend auch eine betriebliche Perspektive ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Oberfichtner, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Gender gaps in skills and labor market outcomes: evidence from the PIAAC (2022)

    Rebollo-Sanz, Yolanda F. ; De La Rica, Sara ;

    Zitatform

    Rebollo-Sanz, Yolanda F. & Sara De La Rica (2022): Gender gaps in skills and labor market outcomes: evidence from the PIAAC. In: Review of Economics of the Household, Jg. 20, H. 2, S. 333-371. DOI:10.1007/s11150-020-09523-w

    Abstract

    "Our paper makes the first attempt to address the empirical relationRicship between cognitive skills and gender gaps in labor market performance. We do so in a cross-country setting. To that end we use the PIAAC dataset, which contains information on OECD and non-OECD economies. Firstly, we document the existence of gender gaps in cognitive skills for numeracy, which are found to be around 2.5–4.6% and increase with age. These gaps remain even when comparing men and women within the same level and field of study. Next, we document sizable gender gaps in labor market outcomes, such as Labor Force Participation and hourly wages—around 18%, increase with age and rise remarkably for parents. Math skills are positively and strongly associated with these two labor market outcomes and its contribution to explain gender gaps, although significant, is limited—between 10 15% at most—in particular for parents." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Beitrag zur Fachkräftesicherung (2022)

    Zitatform

    (2022): Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Beitrag zur Fachkräftesicherung. (Policy paper / Prognos AG), Basel, 20 S.

    Abstract

    "Der Fachkräftemarkt braucht gut qualifizierte Frauen und Männer. Die Fürsorgeverantwortung in Familien darf dafür kein Hemmnis sein. Beim beruflichen Qualifikationsniveau haben die Frauen zu den Männern fast aufgeschlossen und in der akademischen Bildung die Männer zum Teil sogar überholt. Viele Frauen und Männer sind also bestens qualifiziert und die Erwerbsquote der Frauen hat sich der der Männer angenähert. Ein Blick auf das Erwerbsvolumen zeigt jedoch, dass insbesondere die überwiegend in Teilzeitform stattfindende Müttererwerbstätigkeit noch viel Potenzial bietet, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Vereinbarkeit darf sich jedoch nicht nur an Frauen und Mütter richten, sondern muss auch Männer und Väter adressieren und eine partnerschaftliche Arbeitsteilung von Müttern und Vätern ermöglichen. Dann kann das ganze Fachkräftepotenzial gehoben werden – zumal die junge Generation beides will – Familie und Beruf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern 2021 (2022)

    Zitatform

    (2022): Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern 2021. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 29 S.

    Abstract

    "Die Erwerbsneigung und Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern sind in Deutschland in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen. Nur in wenigen Ländern Europas ist die Erwerbsbeteiligung insgesamt und insbesondere von Frauen so hoch wie in Deutschland. - Frauen und Männer sind unterschiedlich in den verschiedenen Formen der Erwerbstätigkeit vertreten: Rund zwei Drittel der Selbständigen sind Männer. Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind zu über der Hälfte männlich. Bei den Beamten sind Frauen und Männer je zur Hälfte vertreten und Minijobs sind nach wie vor eine Frauendomäne. - Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen ist auf lange Sicht gewachsen. Im Frühjahr 2020 haben die Corona-Auswirkungen die Entwicklung am Arbeitsmarkt allerdings erheblich beeinträchtigt und den zehnjährigen Beschäftigungsaufbau zunächst gestoppt. Seit dem späten Frühjahr 2021 überschreitet die Beschäftigung das Vorkrisenniveau wieder – bei beiden Geschlechtern. - Frauen sind überproportional im tertiären Sektor, Männer häufiger im Verarbeitenden Gewerbe, dem Bereich Verkehr und Logistik sowie im Baugewerbe beschäftigt. Da die Corona-Krise – anders als frühere Krisen – auch weite Teile des Dienstleistungssektors beeinträchtigt hat, waren Frauen von den Folgen wie Beschäftigungseinbußen und Kurzarbeit ebenfalls stark betroffen. - Teilzeitbeschäftigung kommt bei Frauen weiterhin deutlich häufiger vor als bei Männern. - Männer verdienen im Mittel nach wie vor mehr als Frauen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von der Berufswahl über Familienpflichten bis hin zu den Rahmenbedingungen für eine Aufwärtsmobilität. Dabei wird der Unterschied in kleinen Schritten geringer. - In Führungspositionen sind Frauen auch bei gleicher Qualifikation unterrepräsentiert. - Die Arbeitslosenquote der Frauen lag 2021 das dreizehnte Jahr in Folge – wenn auch teils sehr knapp – unter der Quote der Männer. - Männer haben ein höheres Risiko ihre Beschäftigung zu verlieren und arbeitslos zu werden, aber auch bessere Chancen Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung wieder zu überwinden. Das liegt auch daran, dass Männer öfter in konjunktur- bzw. saisonabhängigen Berufen arbeiten. - Der Anteil Langzeitarbeitsloser liegt bei Frauen auf dem gleichen Niveau wie bei Männern. - Frauen stehen erheblich häufiger als Männer vor der Herausforderung, neben der Arbeitsuche allein für die Erziehung eines oder mehrerer Kinder verantwortlich zu sein. - Frauen sind in etwa entsprechend ihrem Anteil an den Arbeitslosen und ihrer relativen Betroffenheit von Arbeitslosigkeit an der Förderung durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen beteiligt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    When things go wrong with you, it hurts me too: The effects of partner's employment status on health in comparative perspective (2021)

    Baranowska-Rataj, Anna ; Strandh, Mattias ;

    Zitatform

    Baranowska-Rataj, Anna & Mattias Strandh (2021): When things go wrong with you, it hurts me too: The effects of partner's employment status on health in comparative perspective. In: Journal of European Social Policy, Jg. 31, H. 2, S. 143-160. DOI:10.1177/0958928720963330

    Abstract

    "The effects of changes in employment status on health within couples have attracted increasing attention. This paper contributes to this emerging research by investigating whether the impact of a partner’s employment status on individual self-rated health varies systematically across countries with varying decommodification levels. We use longitudinal data from the European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) and hybrid models. We find that a change in an individual’s employment status may affect the health not just of the person who experiences this transition, but that of his or her partner. The likelihood that such a spillover will occur varies across countries with different decommodification levels. The negative effects of a partner’s employment status on self-rated health are observed when the generosity of welfare state support is limited. The moderating effects of financial support from the state are not very strong, though. They are not robust across all our models and do not extend to all the dimensions of the generosity of welfare state support." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Impact of Selection into the Labor Force on the Gender Wage Gap (2021)

    Blau, Francine D. ; Kahn, Lawrence M. ; Boboshko, Nikolai; Comey, Matthew;

    Zitatform

    Blau, Francine D., Lawrence M. Kahn, Nikolai Boboshko & Matthew Comey (2021): The Impact of Selection into the Labor Force on the Gender Wage Gap. (DIW-Diskussionspapiere 1946), Berlin, 73 S.

    Abstract

    "We study the impact of selection bias on estimates of the gender pay gap, focusing on whether the gender pay gap has fallen since 1981. Previous research has found divergent results across techniques, identification strategies, data sets, and time periods. Using Michigan Panel Study of Income Dynamics data and a number of different identification strategies, we find robust evidence that, after controlling for selection, there were large declines in the raw and the unexplained gender wage gaps over the 1981-2015 period. Under our preferred method of accounting for selection, we find that the raw median wage gap declined by 0.378 log points, while the median unexplained gap declined by a more modest but still substantial 0.204 log points. These declines are larger than estimates that do not account for selection. Our results suggest that women's relative wage offers have increased over this period, even after controlling for their measured covariates, including education and actual labor market experience. However, we note that substantial gender wage gaps remain. In 2015, at the median, the selectivity-corrected gaps were 0.242 log points (raw gap) and 0.206 log points (unexplained gap)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Export, Female Comparative Advantage and the Gender Wage Gap (2021)

    Bonfiglioli, Alessandra ; De Pace, Federica;

    Zitatform

    Bonfiglioli, Alessandra & Federica De Pace (2021): Export, Female Comparative Advantage and the Gender Wage Gap. (CEPR discussion paper 15801), London, 52 S.

    Abstract

    "This paper studies the effect of firms' export activity on the gender wage gap among its workers. Using matched employer-employee data from Germany for the period between 1993 and 2007, we show that an increase in a firm's export widens the wage gap between male and female blue-collar workers, while it reduces it between male and female white collars. In particular, the former effect is stronger for workers in routine manual tasks, while the latter is driven by employees performing interactive tasks. This evidence is consistent with the hypothesis that serving foreign markets relies more on interpersonal skills, which reinforces female comparative advantage and reduces (widens) the gender wage gap in white-collar (blue-collar) occupations. Our results, identified out of the variation in wages within firm-worker pairs, are robust to controlling for a series of worker and firm characteristics, and a host of firm, sector, time and state fixed effects, and heterogeneous trends." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Spatial impact of factors influencing the achievement of the Europa2020 employment targets (2021)

    Chica-Olmoa, Jorge; Checa-Olivas, Marina;

    Zitatform

    Chica-Olmoa, Jorge & Marina Checa-Olivas (2021): Spatial impact of factors influencing the achievement of the Europa2020 employment targets. In: Papers in Regional Science, Jg. 100, H. 3, S. 633-649. DOI:10.1111/pirs.12592

    Abstract

    "In this paper, autologistic models are used to examine the impact of certain factors on the likelihood of European regions’ ability to meet the employment target for both men and women for the year 2017 in 270 EU regions at NUTS 2 level. The results show the role of both regional and gender differences in forming spatial clusters, as well as the presence of spatial interaction in achievement of the target. Moreover, meeting the European strategy's education target and increasing a region’s GDP levels also have a positive impact on achieving the targets. These findings may be of interest for the implementation of socio‐economic policies at a regional level, aimed at raising the employment rate for men and women in European regions." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Sachsen-Anhalt (2021)

    Fuchs, Michaela ; Otto, Anne ; Fritzsche, Birgit;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anne Otto & Birgit Fritzsche (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2021), Nürnberg, 53 S.

    Abstract

    "Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in den systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale in Sachsen-Anhalt einer umfassenden Bestandsaufnahme. In Sachsen-Anhalt arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – vorrangig Frauen - in den systemrelevanten Berufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild dieser Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in den systemrelevanten frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. Männer weisen zudem in vielen systemrelevanten Berufen eine stärkere Spezialisierung auf anspruchsvolle und komplexe Tätigkeitsniveaus auf. Dieser Befund steht in Zusammenhang damit, dass Männer in vielen systemrelevanten Berufen höher entlohnt werden als Frauen. Im Gegenzug sind Frauen in den meisten dieser Berufe seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. In Sachsen-Anhalt kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. In den systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Um die stärkere Betroffenheit von Frauen in kommenden Krisen, aber auch generell auf lange Sicht zu verringern, sollten die Rahmenbedingungen künftig verbessert werden. Ansatzpunkte hierfür bieten u. a. eine bessere finanzielle Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein weiterer Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung und Wertschätzung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Thüringen (2021)

    Fuchs, Michaela ; Otto, Anne ; Fritzsche, Birgit;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anne Otto & Birgit Fritzsche (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Thüringen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2021), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in den systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale in Thüringen einer umfassenden Bestandsaufnahme. In Thüringen arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – vorrangig Frauen - in den systemrelevanten Berufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild dieser Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. Männer weisen zudem in vielen systemrelevanten Berufen eine stärkere Spezialisierung auf anspruchsvolle und komplexe Tätigkeitsniveaus auf. Dieser Befund steht in Zusammenhang damit, dass Männer in vielen systemrelevanten Berufen höher entlohnt werden als Frauen. Im Gegenzug sind Frauen in den meisten systemrelevanten Berufen seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. In Thüringen kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. In den systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten- und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Um die stärkere Betroffenheit von Frauen in kommenden Krisen, aber auch generell auf lange Sicht zu verringern, sollten die Rahmenbedingungen künftig verbessert werden. Ansatzpunkte hierfür bieten u. a. eine bessere finanzielle Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein weiterer Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung und Wertschätzung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg: Eine geschlechterspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2021)

    Klee, Günther; Kleimann, Rolf;

    Zitatform

    Klee, Günther & Rolf Kleimann (2021): Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg. Eine geschlechterspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2021,05), Tübingen, 48 S.

    Abstract

    "Immer mehr Frauen in Baden-Württemberg verfügen heute über qualifizierte Bildungs- und Berufsabschlüsse, und haben auch in puncto Erwerbsbeteiligung in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt. Dennoch bestehen weiterhin erhebliche Unterschiede zwischen den Erwerbsmustern von Frauen und Männern. Aufgrund des sich zunehmend abzeichnenden Fachkräftemangels ist es jedoch für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg essentiell, diesen Tendenzen auch auf betrieblicher Ebene möglichst proaktiv entgegen zu steuern. Ein wichtiger Ansatzpunkt dabei ist, das vorhandene Arbeitskräftepotenzial von Frauen stärker zu nutzen. Darüber hinaus gilt es, der Vielzahl qualifizierter und hochqualifizierter Frauen bessere Chancen zu eröffnen, qualifizierte Positionen und insbesondere auch Führungspositionen auszuüben. Trotz manch positiver Entwicklung in den vergangenen Jahren ist dieses Potenzial noch bei Weitem nicht ausgeschöpft. Vor diesem Hintergrund wird nachfolgend der Frage nachgegangen, ob und inwieweit in den letzten Jahren eine substanzielle Angleichung der Erwerbsmuster von Frauen und Männern stattgefunden hat. Inwiefern hat sich nicht nur der Anteil weiblicher Berufstätiger dem der Männer angenähert, sondern auch Art, Umfang und Qualifikationsniveau der ausgeübten Tätigkeiten? Besitzen Frauen aktuell in ähnlichem Ausmaß wie Männer sozialversicherungspflichtige und unbefristete Vollzeitstellen? Gibt es inzwischen deutlich mehr Frauen in Führungspositionen? Oder ist der gestiegene Anteil berufstätiger Frauen weiterhin hauptsächlich auf eine starke Zunahme in besonderen Branchen und vorwiegend niedrig qualifizierten Berufen sowie in spezifischen („atypischen“) Formen der Erwerbstätigkeit wie Teilzeitarbeit sowie befristeter oder geringfügiger Beschäftigung zurückzuführen? Bei der Analyse der Beschäftigungsentwicklung und der ‐struktur wird nach Qualifikationsniveau, Geschlecht, Branchen und Betriebsgrößenklassen differenziert. Darüber hinaus werden – sofern verfügbar – die entsprechenden Referenzangaben für Deutschland bzw. Westdeutschland berücksichtigt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Counterfactual quantile decompositions with selection correction taking into account Huber/Melly (2015): An application to the German gender wage gap (2020)

    Biewen, Martin ; Fitzenberger, Bernd ; Seckler, Matthias;

    Zitatform

    Biewen, Martin, Bernd Fitzenberger & Matthias Seckler (2020): Counterfactual quantile decompositions with selection correction taking into account Huber/Melly (2015). An application to the German gender wage gap. In: Labour Economics, Jg. 67, 2020-09-22. DOI:10.1016/j.labeco.2020.101927

    Abstract

    "Albrecht et al. (2009) use the approach of Buchinsky (1998; 2001) to estimate selection corrected quantile regressions for the estimation of counterfactual wage distributions. (Huber and Melly (2015)) point to the fact that the Buchinsky approach requires a conditional independence assumption that may be violated in applications and suggest a test for this. This paper proposes to transform the original quantile regression model in order to ensure the conditional independence assumption to hold when it is rejected for the original model. Our empirical results on the gender wage gap for Germany suggest that unobserved selection may be underestimated if no transformation is applied." (Author's abstract, © Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Die Kombination von Pflege- und Erwerbstätigkeit im Lebensverlauf: Strukturen, Muster und Pfadabhängigkeiten (2020)

    Czaplicki, Christin;

    Zitatform

    Czaplicki, Christin (2020): Die Kombination von Pflege- und Erwerbstätigkeit im Lebensverlauf. Strukturen, Muster und Pfadabhängigkeiten. (Research), Wiesbaden: Springer VS, 446 S. DOI:10.1007/978-3-658-30089-0

    Abstract

    "Christin Czaplicki untersucht die Kombination von Pflege- und Erwerbsarbeit aus einer lebensverlaufstheoretischen Perspektive. Die Autorin verknüpft die soziologische Pflegeforschung mit der Lebensverlaufsforschung, wodurch eine Theoretisierung der Bedeutung von zeitlichen Aspekten einerseits und individuellen Entscheidungsprozessen andererseits erfolgt. Unter Rückgriff auf Verfahren der Sequenz- und Clusteranalyse werden typische Strukturen und Muster in den Pflege- und Erwerbssequenzen von pflegenden Männern und Frauen herausgearbeitet und miteinander verglichen. Im Ergebnis wird durch diese methodische Vorgehensweise nachgewiesen, dass die Kombination von Pflege- und Erwerbsarbeit maßgeblich von biografischen Selektionseffekten und Pfadabhängigkeiten beeinflusst wird." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Occupational social value and returns to long hours (2020)

    Gicheva, Dora ;

    Zitatform

    Gicheva, Dora (2020): Occupational social value and returns to long hours. In: Economica, Jg. 87, H. 347, S. 682-712. DOI:10.1111/ecca.12322

    Abstract

    "This paper examines the phenomenon of uncompensated long hours in jobs with pro-social characteristics and presents evidence that long-hour wage premiums and occupational social value are substitutes in compensating salaried workers who supply hours exceeding the standard working week. I show that the social value of an occupation - in particular the degree to which jobs involve helping or providing service to others - is inversely related to long-hour pay. Allowing for heterogeneity in the degree to which workers value their job's helping orientation lets me explore how gender differences in employees' attitudes toward pro-social behaviour can explain some of the observed occupational sorting trends and gender differences in long-hour compensation. Women tend to be more strongly drawn to 'helping' occupations and at the same time receive lower long-hour premiums in these jobs relative to men. I offer a theoretical framework to rationalize the empirical trends." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    30 Jahre Deutsche Einheit: Gleichstellung von Frauen und Männern auf den Arbeitsmärkten in West- und Ostdeutschland? (2020)

    Hobler, Dietmar; Zucco, Aline; Pfahl, Svenja;

    Zitatform

    Hobler, Dietmar, Svenja Pfahl & Aline Zucco (2020): 30 Jahre Deutsche Einheit. Gleichstellung von Frauen und Männern auf den Arbeitsmärkten in West- und Ostdeutschland? (WSI-Report 60), Düsseldorf, 49 S.

    Abstract

    "Wie ist der Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern auf den Arbeitsmärkten in West- und Ostdeutschland 30 Jahre nach der Wiedervereinigung? Zwar liegt mittlerweile eine nennenswerte Anzahl von Studien vor, die die Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt für Deutschland in vielen Aspekten beleuchten (z. B. Klenner u. a. 2010, Achatz u. a. 2010, Hausmann/Kleinert 2014, Busch 2013, Kirsch/Wrohlich 2020, Fuchs u. a. 2019). Dennoch fehlt eine differenzierte Betrachtung über die Entwicklung der Geschlechterungleichheiten in Ost- und Westdeutschland. Auf Basis der im WSI GenderDatenPortal (www.wsi.de/genderdatenportal) vorliegenden Analysen und Zeitreihen untersucht dieser Report anhand von 27 Indikatoren aus den Bereichen Bildung, Erwerbsarbeit, Einkommen, Zeit, Kinderbetreuung und Partizipation, ob und in welchem Umfang sich die beiden Landesteile in den letzten drei Jahrzehnten angenähert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gleichstellungsindex 2019: Gleichstellung von Frauen und Männern in den obersten Bundesbehörden (2020)

    Meißmer, Christian;

    Zitatform

    Meißmer, Christian (2020): Gleichstellungsindex 2019. Gleichstellung von Frauen und Männern in den obersten Bundesbehörden. (Gleichstellungsindex 5), Wiesbaden, 17 S.

    Abstract

    "In dem vorliegenden Bericht richtet sich die Darstellung zunächst auf die Ergebnisse der obersten Bundesbehörden zum Stichtag 30. Juni 2019 und Vergleiche zwischen ihnen. Darüber hinaus erfolgt eine vergleichende Darstellung der Erhebungsergebnisse zu denen des vorherigen Berichtszeitraums. Ergebnisse der obersten Bundesbehörden im Einzelnen lassen sich den im Anhang befindlichen Tabellen 1 bis 4 entnehmen." (Textauszug, IAB-Doku)

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