Gender und Arbeitsmarkt
Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
The politics of women's economic independence (2009)
Zitatform
Huber, Evelyne, John D. Stephens, David Bradley, Stephanie Moller & François Nielsen (2009): The politics of women's economic independence. In: Social Politics, Jg. 16, H. 1, S. 1-39. DOI:10.1093/sp/jxp005
Abstract
"We identify the political conditions that shape the economic position of married/cohabiting women and of the economically most vulnerable group of women-single mothers. Specifically, we examine the determinants of reductions in single mothers' poverty rate due to taxes and transfers, and women's wages relative to spouses'/ partners' wages. The Luxembourg Income Study archive yields an unbalanced panel with 71 observations on 15 countries. The principal determinants of poverty reduction due to taxes and transfers are left government, constitutional veto points, and welfare generosity. The relative wage of women in couples is a function mainly of female labor force participation, part time work among women, and women's mobilization. In explaining the causal pathways to these outcomes, we highlight the interrelationships of welfare state, care, and labor market policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe: vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende (2009)
Zitatform
Koch, Susanne, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe. Vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende. (IAB-Bibliothek 315), Bielefeld: Bertelsmann, 354 S. DOI:10.3278/300656w
Abstract
"Dreieinhalb Jahre nach Einführung des SGB II und dem anschließenden Aufbau der SGB-II-Forschung am IAB werden mit diesem Buch erstmals die Befunde aus dieser Forschung zusammengefasst. Der gesetzliche Auftrag an das IAB ist umfassend angelegt: Es sollte untersucht werden, ob durch eine 'positive' Aktivierung der Betroffenen deren Teilhabe am Erwerbsleben und damit auch deren gesellschaftliche Teilhabe gefördert wird. Damit wurde die Evaluation im Verhältnis zur früheren Wirkungsforschung um wesentliche Dimensionen erweitert.
Die Darstellung folgt einer Prozessperspektive: Was geschieht mit Leistungsbeziehern im System der Grundsicherung? Wie kommt man ins System (und wer kommt hinein), wie werden die materiellen Leistungsfragen geklärt, was bedeutet Aktivierung, wie wirken die unterschiedlichen Instrumente, wer verlässt schließlich das System und wer bleibt dauerhaft im Leistungsbezug? Aus dieser Perspektive interessiert zunächst, welche Veränderungen gegenüber dem alten System aus Arbeitslosen- und Sozialhilfe in der 'Stunde Null' zu beobachten waren: Wer sind die Verlierer, wer die Gewinner der Reform? Die Entwicklung der materiellen Lage der Betroffenen wird mithilfe unterschiedlicher Ansätze und Konzepte untersucht. Daran knüpft sich die Frage, ob Aktivierung und Betreuung den Ausstieg aus dem SGB II - insbesondere hin zu eigenständiger Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit - befördern. Dabei geht es nicht nur um Aktivierungsdefizite der Betroffenen, sondern auch um die Probleme des Aktivierungsprozesses selbst. Die anschließende Analyse der individuellen Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Interventionen im SGB II bestätigt bekannte Tendenzen: Betriebsnahe Instrumente schneiden besonders gut ab, öffentlich geförderte Beschäftigung hat ihre Tücken. Einige Erkenntnisse sind jedoch neu, etwa die Tatsache, dass die Instrumente aus dem SGB III auch im SGB II zu wirken scheinen. Die Analysen zu Jugendlichen, zur beruflichen Rehabilitation und zu Älteren im SGB II durchbrechen die Prozesslogik und sind in einem eigenen Kapitel zusammengefasst. Sie werden ergänzt durch Befunde zu Migranten und Frauen, zu denen das IAB aber nicht schwerpunktmäßig geforscht hat. Hier gibt es andere Studien, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben hatte. Abschließend werden Befunde zu den Wirkungen des SGB II auf den Arbeitmarkt insgesamt und zum Anteil der Reform am Rückgang der Arbeitslosigkeit präsentiert.
Insgesamt zeigt sich bei der Antwort auf die Frage, ob das SGB II durch Aktivierung gesellschaftliche Teilhabe fördert, ein gemischtes Bild. Die Grundtendenz scheint jedoch - alles in allem - positiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Soziale Bürgerrechte unter Druck: die Auswirkungen von Hartz IV auf Frauen (2009)
Lenhart, Karin;Zitatform
Lenhart, Karin (2009): Soziale Bürgerrechte unter Druck. Die Auswirkungen von Hartz IV auf Frauen. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 155 S. DOI:10.1007/978-3-531-91405-3_1
Abstract
"Die Hartz IV-Reform sollte Langzeitarbeitslose nicht nur durch gezielte Förderung in Erwerbsarbeit bringen, sondern wurde auch mit dem Anspruch einer aktiven Gleichstellung im Sinne der besonderen Förderung von Frauen verbunden. In der Praxis werden, wie das Beispiel der lokalen Umsetzung des SGB II im Berliner Bezirk Mitte zeigt, geschlechtsspezifische Belange jedoch vernachlässigt. Wie betroffene Frauen den Übergang in Hartz IV wahrnahmen und mit welchen Problemen sie zwischen Behördenchaos, einem Leben in Armut und (Selbst-)Ausschluss aus der Gesellschaft zu kämpfen haben, wird am Beispiel einer Mehrfach-Befragung von 30 Frauen eindrucksvoll dargelegt. Hartz IV ist, darüber täuschen auch die jüngsten positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt nicht hinweg, ein Angriff auf die sozialen Bürgerrechte der Betroffenen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alleinerziehende in der Grundsicherung: Verzwickte Lage (2009)
Zitatform
Lietzmann, Torsten (2009): Alleinerziehende in der Grundsicherung: Verzwickte Lage. In: IAB-Forum H. 1, S. 70-75. DOI:10.3278/IFO0901W070
Abstract
"Die Familienform der Alleinerziehenden tritt immer häufiger auf, ist ein überwiegend weibliches Phänomen und stellt das soziale Sicherungssystem vor neue Aufgaben. Denn Alleinerziehende sind stärker von Armut bedroht als andere. Gleichzeitig sind sie häufiger und länger auf Grundsicherung angewiesen. Ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt ist angesichts fehlender Betreuungseinrichtungen schwierig, aber nicht aussichtslos. Nicht zuletzt, weil sie erstaunlich erwerbsorientiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fünf Jahre SGB II: Eine IAB-Bilanz - Der Arbeitsmarkt hat profitiert (2009)
Zitatform
Möller, Joachim, Ulrich Walwei, Susanne Koch, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Fünf Jahre SGB II: Eine IAB-Bilanz - Der Arbeitsmarkt hat profitiert. (IAB-Kurzbericht 29/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Bereits vor einem Jahr hatte das IAB eine vorläufige Bilanz der Forschungen zum Sozialgesetzbuch II gezogen. Die Grundtendenz der Einschätzungen war positiv, auch wenn bei der Frage, ob das SGB II die Teilhabe am Erwerbsleben durch Aktivierung zu fördern vermag, ein gemischtes Bild gezeichnet wurde. Zum fünften Jahrestag von 'Hartz IV' - in der Öffentlichkeit ein Synonym für dieses Gesetz - präsentiert das IAB nun neue Befunde, die vor allem Aufschluss darüber geben, wer unter welchen Bedingungen den Ausstieg aus dem Leistungsbezug schafft bzw. woran dieser scheitert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Langzeitbezug von SGB-II-Leistungen im Juli 2008
- Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Aufstockerhaushalten
- Verbleib im SGB-II-Leistungsbezug nach Typ der Bedarfsgemeinschaft
- SGB-II-Leistungsbezieher, die ein Vermittlungsangebot erhalten haben
- Zusammenhang zwischen offenen Stellen und Arbeitslosigkeit
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Literaturhinweis
Leistungsbezieher in der Grundsicherung: Hilfequoten differenziert betrachtet (2009)
Rudolph, Helmut;Zitatform
Rudolph, Helmut (2009): Leistungsbezieher in der Grundsicherung: Hilfequoten differenziert betrachtet. In: IAB-Forum H. 1, S. 86-87. DOI:10.3278/IFO0901W086
Abstract
"Die durchschnittlichen Hilfequoten allein geben wenig Auskunft über die Situation in der Grundsicherung. Wirft man einen näheren Blick auf die Empfängerinnen und Empfänger von SGB-II-Leistungen, zeigen sich Unterschiede zwischen Frauen und Männern, zwischen West- und Ostdeutschland und zwischen Jungen und Alten. Die höchsten Hilfequoten in der Bevölkerung weisen die Kinder auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analyse des Arbeitsmarktes für Frauen und Männer (2009)
Wagner, Anja;Zitatform
(2009): Analyse des Arbeitsmarktes für Frauen und Männer. (Analytikreport der Statistik), Nürnberg, 59 S.
Abstract
Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit liefert einen Überblick über den Arbeitsmarkt für Frauen und Männer. Im einzelnen enthalten die monatlich aktualisierten Tabellen Daten zu folgenden Themen: Rahmendaten zum Arbeitskräfteangebot von Frauen und Männern in Deutschland; sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Geschlecht; Beschäftigungsquoten von Frauen und Männern; sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer nach Strukturmerkmalen in Deutschland; die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Frauen und Männern nach Strukturmerkmalen; geringfügig entlohnte Beschäftigte am Arbeitsort nach Geschlecht; arbeitslose Frauen und Männer; Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern nach Strukturmerkmalen; Arbeitslosenquoten von Frauen und Männern; Arbeitslosenbestand von Frauen und Männern nach Rechtskreisen SGB II und SGB III; die Entwicklung der Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern nach Bundesländern; Zugang, Abgang und Dauer der Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern in Arbeitslosigkeit in Kreisen mit vollständigen Daten; Beteiligung von Frauen an wichtigen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten in Deutschland (Bestand); Beteiligung von Frauen an wichtigen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten in Deutschland (Zugang). Die einzelnen Tabellen werden jeweils graphisch zu Schaubildern aufbereitet und mit einem Analyseteil und methodischen Hinweisen erläutert. (IAB)
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Hier finden Sie den aktuellen Analytikreport. -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Frauen und Männern am Arbeitsmarkt (2009)
Abstract
"Struktur und Entwicklung von Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit von Frauen und Männern unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten. Entsprechend verschieden sind die Auswirkungen von Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Männer sind häufiger in konjunkturreagiblen Branchen tätig als Frauen. In der Folge profitieren sie deutlicher von einem konjunkturellen Aufschwung, sind aber auf der anderen Seite auch stärker betroffen, wenn sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern. Entsprechend wirkt sich die wirtschaftliche Krise bislang stärker auf die Arbeitslosigkeit von Männern als auf die der Frauen aus. Auch von der aktuell häufig in Anspruch genommenen Kurzarbeit sind Männer mehr betroffen als Frauen. Frauen hingegen sind verhältnismäßig häufig in weniger konjunktursensiblen Bereichen wie beispielsweise dem Bereich Gesundheits- und Sozialwesen tätig. Die konjunkturellen Einflüsse auf ihre Situation am Arbeitsmarkt sind daher weniger ausgeprägt. Demgegenüber stehen jedoch häufig andere, teilweise schwierigere familiäre Rahmenbedingungen. So dominieren bei den alleinerziehenden Arbeitslosen Frauen, ebenso bei den Berufsrückkehrern und den Arbeitslosen ohne Leistungsbezug; und unter den Beschäftigten finden sich überproportional viele weibliche Beschäftigte in Teilzeitmodellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effect of transfer payments on the labor supply of single mothers (2008)
Zitatform
Frish, Roni & Noam Zussman (2008): The effect of transfer payments on the labor supply of single mothers. In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 37, H. 2, S. 627-643. DOI:10.1016/j.socec.2007.10.012
Abstract
"The Single Parent Family Law came into effect in Israel in 1992. It increased the income maintenance allowance paid to single mothers who have little or no income. In order to identify the effect of this legislative change on the labor supply of single mothers, the study uses a unique panel containing rich socioeconomic data. Applying a variety of econometric methods (difference-in-differences, panel regressions and propensity score matching), the study found that following the enactment of the law the labor supply of uneducated single mothers fell by about 10%, due to a decrease in the employment rate and working hours. However, from an economic perspective, the effect of the Law on the labor supply of single mothers is not very significant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zum Kontrazeptionsverhalten von Hartz-IV-Empfängerinnen (2008)
Gäckle, Annelene;Zitatform
Gäckle, Annelene (2008): Zum Kontrazeptionsverhalten von Hartz-IV-Empfängerinnen. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 26, H. 2, S. 86-95.
Abstract
"Seit dem Inkrafttreten des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) 2004 können die zuständigen Behörden selbst entscheiden, ob sie die Kosten für Kontrazeptionsmittel von Hartz-IV-Empfängerinnen übernehmen. Dies hat Auswirkungen auf das Kontrazeptionsverhalten dieser Frauen, wie die vorliegende Studie zeigt. Sie nutzen aus Kostengründen eher preiswertere, häufig weniger sichere Verhütungsmittel und müssen die Folgen in Kauf nehmen. Daraus resultiert in einer ohnehin schon prekären Situation eine noch größere Unsicherheit, die zumindest durch die Schwangerschaftsberatung aufgefangen werden, besser aber durch die Wiedereinführung der Erstattung von Kontrazeptionskosten beseitigt werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alleinerziehende - am Arbeitsmarkt allein gelassen (2008)
Zitatform
(2008): Alleinerziehende - am Arbeitsmarkt allein gelassen. (Arbeitsmarkt aktuell 2008,11), Berlin, 9 S.
Abstract
"Im Jahr 2007 lebten laut Statistischem Bundesamt 1,6 Mio. Alleinerziehende mit einem oder mehreren Kindern unter 18 Jahren in Deutschland. Die Berufstätigkeit von Alleinerziehenden ist oft von prekärer Teilzeit und Niedriglohn geprägt. Auch der Anteil der Langzeitarbeitslosen hat sich im Laufe der letzten drei Jahre kontinuierlich erhöht. Alleinerziehende beenden seltener als alle Arbeitslosen die Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme eines Jobs. Überdurchschnittlich ist hingegen der Anteil derer, die in Nichterwerbstätigkeit wechseln. Aufgrund verfestigter Arbeitslosigkeit und geringer Einkommen ist das Armutsrisiko bei Alleinerziehenden groß und Alleinerziehenden gelingt der Absprung aus Hartz IV nur selten. Auch wenn Alleinerziehende erwerbstätig sind, gelingt es ihnen oftmals nicht, das Hartz IV-System zu verlassen. Nach Ansicht des DGB sollte die Integration von Alleinerziehenden eine hohe Priorität haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lebensumstände und Arbeitsmarktperspektiven von Frauen im Rechtskreis SGB II (2007)
Achatz, Juliane;Zitatform
Achatz, Juliane (2007): Lebensumstände und Arbeitsmarktperspektiven von Frauen im Rechtskreis SGB II. In: Sozialministerium Hessen (Hrsg.) (2007): Bleibt Armut weiblich? : Chancen für Frauen im Arbeitsmarktreform-Prozess. Dokumentation der Fachtagung am 15. November 2006 in Frankfurt, S. 6-15.
Abstract
"Dieser Beitrag beschäftigt sich auf der Basis von empirischen Ergebnissen mit der Frage, welche geschlechtsspezifischen Integrationsperspektiven sich aus den familiären Lebensumständen, den qualifikatorischen Voraussetzungen und den institutionellen Unterstützungsleistungen ableiten lassen. Zuerst wird kurz die Entwicklung des Leistungsbezugs seit Einführung des SGB II beschrieben. Im Anschluss daran werden Ergebnisse aus einer Befragung von Personen im Rechtskreis SGB II vorgestellt. Abschließend werden mögliche Schlussfolgerungen für die Praxis skizziert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Joblessness as a major challenge for public employment services: country reports from Germany, Finland and Italy (2007)
Zitatform
Arnkil, Robert, Germana Di Domenico & Regina Konle-Seidl (2007): Joblessness as a major challenge for public employment services. Country reports from Germany, Finland and Italy. In: Fondazione Marco Biagi (Hrsg.) (2007): The global workplace : learning from each other. Paper presented at the 5th International Conference in commemoration of Marco Biagi "The global Workplace" at the University of Modena, 19-23 March 2007, S. 1-33.
Abstract
Die wachsende Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft zusammen mit einer ständig alternden Gesellschaft erhöhen den Druck auf die Staaten, nicht nur die Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen sondern auch bislang inaktives Arbeitskräftepotenzial zu mobilisieren. Gerade Länder, die in den vergangenen Jahren die Erwerbsbevölkerung abgebaut haben, sehen sich nun vor der Aufgabe, das Arbeitskräftepotenzial, das von passiven Sozialleistungen lebt, neu zu aktivieren. Im internationalen Vergleich lassen sich zwei Ländergruppen unterscheiden: 1. Länder, in denen die Nachfrage nach Arbeit in der Vergangenheit nicht ausreichend hoch gewesen ist und in denen die Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung häufiger in Anspruch genommen werden als andere Sozialleistungen. Typisch für diese Länder ist ein hoher Stand an Langzeitarbeitslosen (Frankreich, Finnland, Deutschland, Italien). 2. Länder mit einer hohen Nachfrage nach Arbeit aber gleichzeitig einem umfangreichen Angebot an Sozialleistungen für Inaktivität aus verschiedenen Gründen wie Behinderung, Krankheit, Vorruhestand etc. (Dänemark, Niederlande, Großbritannien, Schweden, Norwegen). Die Studie untersucht, welche strukturellen und organisatorischen Konsequenzen sich für die öffentlichen Arbeitsvermittlungen der Länder bei unterschiedlichen Ausgangspositionen aufgrund der sich verbessernden Arbeitsmarktsituation mit steigender Arbeitsnachfrage ergeben. (IAB)
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Literaturhinweis
Hartz IV aus Gender-Sicht: einige Befunde und viele offene Fragen (2007)
Betzelt, Sigrid;Zitatform
Betzelt, Sigrid (2007): Hartz IV aus Gender-Sicht. Einige Befunde und viele offene Fragen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 6, S. 298-304. DOI:10.5771/0342-300X-2007-6-298
Abstract
"Inwieweit sind mittlerweile geschlechtsspezifische Wirkungen von 'Hartz IV' zu beobachten? Der Beitrag untersucht anhand sekundärstatistischer Analysen, ob sich die speziell für Frauen befürchteten materiellen Verschlechterungen nachweisen lassen und inwiefern Frauen im SGB II von aktiven Förderleistungen profitieren. Die vorläufigen Befunde verdeutlichen, dass sich durch den Systemwechsel zum SGB II bestehende geschlechtsspezifische Benachteiligungen eher verstärkt haben und der gesetzliche Gleichstellungsauftrag nur unzureichend erfüllt wird. Dies zeigt sich, mit Ost-West-Unterschieden, sowohl bei den Geld- als auch bei Eingliederungsleistungen, von denen arbeitsmarktpolitische Problemgruppen insgesamt und besonders gering qualifizierte Frauen weit unterdurchschnittlich profitieren. Die positiven Erwartungen im Hinblick auf eine bessere Förderung Alleinerziehender durch das SGB II werden durch einige Befunde in Frage gestellt. Angesichts der schwierigen Datenlage in der amtlichen Statistik müssen allerdings noch viele Fragen offen bleiben, was für eine gründliche gendersensible Revision der amtlichen Datenerfassung und -aufbereitung spricht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Optimal in-work support and employment in ageing societies: Britain and Germany compared (2007)
Zitatform
Blundell, Richard, Mike Brewer, James Browne, Peter Haan, Michal Myck & Viktor Steiner (2007): Optimal in-work support and employment in ageing societies. Britain and Germany compared. London, 57 S.
Abstract
"How would the current tax-benefit systems in Britain and Germany have to be reconstructed in order to allow the labour market to cope with ageing societies in these two countries? How could tax-benefit systems help to raise the level of employment by alleviating long-term unemployment, discouraging early retirement and raising the labour market participation of women? These vital policy questions are analysed by the authors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Bewertung der SGB II-Umsetzung aus gleichstellungspolitischer Sicht: Evaluation der Wirkungen der Grundsicherung nach § 55 SGB II. Jahresbericht 2007 des Gender Projekt. Kurzfassung (2007)
Brand, Ortrun; Worthmann, Georg; Hieming, Bettina; Jaehrling, Karen ; Graf, Julia; Rudolph, Clarissa; Weinkopf, Claudia ; Wagner, Alexandra;Zitatform
Brand, Ortrun, Julia Graf, Bettina Hieming, Karen Jaehrling, Clarissa Rudolph, Alexandra Wagner, Claudia Weinkopf & Georg Worthmann (2007): Bewertung der SGB II-Umsetzung aus gleichstellungspolitischer Sicht. Evaluation der Wirkungen der Grundsicherung nach § 55 SGB II. Jahresbericht 2007 des Gender Projekt. Kurzfassung. Berlin, 93 S.
Abstract
"Im Zentrum der vorliegenden Kurzfassung des ersten Jahresberichtes stehen die Ergebnisse einer Online-Befragung der Personen, die bei den SGB II-Trägereinheiten für Chancengleichheit, Gleichstellung oder Gender Mainstreaming zuständig sind. Die Befragung diente in erster Linie dem Ziel, ein Bild vom Ausmaß der konzeptionellen, organisatorischen und personellen Verankerung des Gleichstellungszieles zu erhalten. Darüber hinaus enthält der Bericht eine erste geschlechterdifferenzierende Bestandsaufnahme des Leistungsbezugs im SGB II auf Basis von öffentlich zugänglichen Statistiken und Befragungsergebnissen. Neben dem Umfang und der Zusammensetzung der Bezieher/innen von Grundsicherungsleistungen nach SGB II wird analysiert, inwieweit geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf die Arbeitslosigkeit, die Abgangsdynamik, die Erwerbstätigkeit und die Maßnahmeteilnahme festzustellen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
From welfare to work: evaluating a tax and benefit reform targeted at single mothers in Sweden (2007)
Flood, Lennart; Pylkkänen, Elina; Wahlberg, Roger;Zitatform
Flood, Lennart, Roger Wahlberg & Elina Pylkkänen (2007): From welfare to work. Evaluating a tax and benefit reform targeted at single mothers in Sweden. In: Labour, Jg. 21, H. 3, S. 443-471.
Abstract
"In this paper we evaluate a hypothetical tax and benefit reform to increase the working hours and to decrease welfare participation of single mothers in Sweden. We formulate and estimate simultaneously a structural static model of labor supply and welfare participation. The results suggest that labor supply among single mother households in Sweden is quite elastic, and that there is self-selection into welfare. We also find that the proposed reform would generate welfare gains for virtually everyone in the Sample, benefit low-income households, and would at the same time generate a Small revenue surplus." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The effects of in-work benefit reform in Britain on couples: theory and evidence (2007)
Zitatform
Francesconi, Marco, Helmut Rainer & Wilbert van der Klaauw (2007): The effects of in-work benefit reform in Britain on couples. Theory and evidence. (IZA discussion paper 2980), München, 75 S.
Abstract
"This paper examines the effects of the Working Families' Tax Credit (WFTC) on couples in Britain. We develop a simple model of household decisions which explicitly accounts for the role played by the tax and benefit system. Its main implications are then tested using panel data from the British Household Panel Survey collected between 1991 and 2002. Overall, the financial incentives of the reform had negligible effects on a wide range of married mothers' decisions, such as eligible (working at least 16 hours per week) and full-time employment (working at least 30 hours per week), employment transitions, childcare use, and divorce rates. Women's responses, however, were highly heterogeneous, depending on their partners' labour supply and earnings. Mothers married to low-income men showed larger responses in employment, especially if they had younger children. They were more likely to remain in the labour force and had higher rates at which they entered it. While more likely to receive the tax credit, they also experienced a greater risk of divorce. We find virtually no effect for women with higher-income husbands. Likewise, there are no statistically significant responses among married men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The socioeconomic consequences of "in-work" benefit reform for British lone mothers (2007)
Zitatform
Francesconi, Marco & Wilbert van der Klaauw (2007): The socioeconomic consequences of "in-work" benefit reform for British lone mothers. In: The Journal of Human Resources, Jg. 42, H. 1, S. 1-31.
Abstract
"In October 1999, the British government enacted the Working Families' Tax Credit, which aimed at encouraging work among low-income families with children. This paper uses panel data collected between 1991 and 2001 to evaluate the effect of this reform on single mothers. We find that the reform led to a substantial increase in their employment rate of about five percentage points, which was driven by both a higher rate at which lone mothers remained in the labor force and a higher rate at which they entered it. Women's responses were highly heterogeneous, with effects double this size for mothers with one preschool-aged child, and virtually no effect for mothers with multiple older children. The employment increase was accompanied by significant increases in paid childcare utilization and our analysis in fact suggests that the generous childcare credit component of the reform played a key role in explaining the estimated employment and childcare usage responses. We also find that the increase in labor market participation was accompanied by reductions in single mothers' subsequent fertility and in the rate at which they married, behavioral responses, which in turn are likely to influence the reform's overall impact on child poverty and welfare." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Freud Report on the future of welfare to work: some critical reflections (2007)
Zitatform
Grover, Chris (2007): The Freud Report on the future of welfare to work. Some critical reflections. In: Critical social policy, Jg. 27, H. 4, S. 534-545. DOI:10.1177/0261018307081812
Abstract
"In December 2006 the Secretary of State for Work and Pensions announced a review of welfare to work policies in Britain. This was led by the investment banker, David Freud who reported in March 2007. This paper examines the report, particularly focusing upon broad issues - relationships between unemployment, worklessness and capitalism and gender issues - that are central to understanding the report's analysis and recommendations. It is argued that the report's general thrust dovetails neatly with New Labour's fixation with supply-side economics and its approach to exclusion that suggests paid work is the mark of the responsible and included individual, an approach that draws upon and reproduces capitalist and patriarchal patterns and structures of paid work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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