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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Industrie, verarbeitendes Gewerbes"
  • Literaturhinweis

    Low skill manufacturing work: from skill biased change to technological regression (2011)

    Wickham, James ;

    Zitatform

    Wickham, James (2011): Low skill manufacturing work. From skill biased change to technological regression. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 224-238. DOI:10.1515/arbeit-2011-0307

    Abstract

    "Die Theorie der wissensbasierten Gesellschaft postuliert sowohl einen Rückgang der Beschäftigung in der produzierenden Industrie als auch generell bei niedrig qualifizierter Arbeit. Im Beitrag wird die Logik dieser Argumentation untersucht und mögliche kritische Einwände diskutiert. Es wird argumentiert, dass erstens die 'Computerisierung' nicht den Bedarf an unqualifizierter, aber nichtroutinisierter Arbeit in der Industrie beseitigt. Zweitens wird dargelegt, dass es zu technologischer Stagnation oder gar Regression und damit zur Verstetigung von unqualifizierter Arbeit führen kann, wenn Arbeitgeber auf nur wenig kontrollierte Arbeitskräfte (wie neue Immigranten) zugreifen können. Ein dritter, wenn auch extremer Fall wird ebenfalls diskutiert: Immigration kann es sogar ermöglichen, dass neue Formen von niedrig qualifizierter Industriearbeit sich ausbreiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt?: Antworten aus Niedersachsen (2010)

    Brandt, Oliver;

    Zitatform

    Brandt, Oliver (2010): Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt? Antworten aus Niedersachsen. Hannover, 412 S., Anhang.

    Abstract

    "Die Erklärung der regionalen Dimension des qualifikatorischen Strukturwandels steht in theoretischer und empirischer Hinsicht noch am Anfang. Wirtschaftsgeographische Theorien der räumlichen Arbeitsteilung (funktionale Spezialisierung) und des wissensbasierten regionalen Wachstums (lokalisiertes Lernen) werden genutzt, um die Disparitäten der regionalen Beschäftigungsentwicklung gering Qualifizierter am Beispiel der Untersuchungsregionen Goslar (Arbeitsplatzeinbruch) und Vechta (Wachstum) zu ergründen. Um eine dauerhafte Integration in den regionalen Arbeitsmarkt sicherzustellen, so die Grundannahme, müssen diese Faktoren zusätzlich mit intensiven betrieblichen Qualifizierungsanstrengungen einher gehen. In der empirischen Umsetzung wird ein Methodenmix aus Betriebsbefragung (n=217), Expertengesprächen (n=48) und Analyse von Sekundärstatistiken verwendet, wobei letztere die Verknüpfung zur regionalen Beschäftigungsentwicklung in Westdeutschland in den Jahren 2000 bis 2006 liefert. Die Betriebsbefragung hat ihren Schwerpunkt in Kernbranchen des Verarbeitenden Gewerbes beider Landkreise, weil die Theorien hauptsächlich auf Entwicklungen in diesem Sektor basieren. Zur Ableitung von Handlungsempfehlungen werden im Rahmen der Expertengespräche insbesondere Akteure aus dem Bildungsbereich eingebunden. Es zeigt sich, dass der erfolgreiche Landkreis Vechta auf Grund seiner funktionalen Spezialisierung auf Fertigungsberufe Beschäftigung im Segment einfacher Qualifikationen halten und sogar aufbauen kann. Dabei ist die Spezialisierung durch Familienbetriebe geprägt und endogen gewachsen. Zudem profitiert besonders das Ernährungsgewerbe Vechtas von einer ausgeprägten Kooperation der Unternehmen bei Innovationsprojekten und von Synergien regionaler Wertschöpfungskettenverflechtung. Im Gegensatz zu Goslar arbeiten in Vechta Wettbewerber bei der Produktentwicklung zusammen, und auch die problemorientierte Kooperation von Wirtschaft und Politik spricht für das Vorhandensein regionalen Sozialkapitals. Die un- und angelernten Mitarbeiter in Vechta profitieren jedoch nicht durch zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen. Entgegen der Erwartung zeigen sich die Betriebe in Goslar nicht nur weiterbildungsaktiver, sie kooperieren in diesem Bereich auch stärker regional als in Vechta. Insgesamt erweist sich die betriebliche Weiterbildung in dieser Mitarbeitergruppe überraschend nicht förderlich zur Erhöhung der Beschäftigung. Die Lerneffekte, die durch eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Fachkräften am Arbeitsplatz entstehen, sichern dagegen Beschäftigung bei gering Qualifizierten. Da eine funktionale Spezialisierung innerbetriebliche Lerneffekte reduziert und die Unternehmer trotz umfangreicher Förderprogramme vielfach keinen Qualifizierungsbedarf sehen, ist eine stärkere Ausrichtung präventiver Arbeitsmarktpolitik an den weiterbildungsschwachen Mitarbeitern nötig. Darüber hinaus wird deutlich, dass regionale Bildungsstrategien ein wichtiges Instrument für die Herausforderungen des qualifikatorischen Strukturwandels darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of immigration on four low-wage industries in the 1990s (2010)

    Howland, Marie ; Nguyen, Doan ;

    Zitatform

    Howland, Marie & Doan Nguyen (2010): The impact of immigration on four low-wage industries in the 1990s. In: Economic Development Quarterly, Jg. 24, H. 2, S. 99-109. DOI:10.1177/0891242409355705

    Abstract

    "In a previous study, Howland and Nguyen showed that cities that attracted Asian immigrants experienced slower declines in computer employment than did cities without immigration. This article continues this exploration of the role that immigrants play in labor supply and regional growth by applying a similar framework to four additional low-wage manufacturing industries. Results show that job retention and creation in three low-skilled industries - fruit and vegetable processing, apparel manufacturing, and leather and leather products manufacturing - respond to the influx of Hispanic immigrants in metropolitan areas. Asian immigration had no impact on these three industries, and neither Hispanic nor Asian immigrants affected metropolitan employment growth in the meat-processing industry." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Impacts of minimum wages: a microdata analysis for the German construction sector (2009)

    König, Marion; Möller, Joachim;

    Zitatform

    König, Marion & Joachim Möller (2009): Impacts of minimum wages. A microdata analysis for the German construction sector. In: U. Blien, E. Jahn & G. Stephan (Hrsg.) (2009): Unemployment and labour market policies - novel approaches, S. 716-741. DOI:10.1108/01437720910997362

    Abstract

    Die vorgeschlagene Methode bestimmt die Größe der Untersuchungs- und der Kontrollgruppe über ein Maximum-Likelihood-Kriterium. Die Ergebnisse zeigen positive Lohneffekte des Mindestlohns in beiden Landesteilen. Die Beschäftigungseffekte sind jedoch unterschiedlich. Sie sind negativ für Ostdeutschland und positiv für Westdeutschland, wenn auch im letzten Fall nicht immer statistisch relevant. Die Untersuchungsergebnisse sind aufschlussreich in Hinblick auf die Folgen eines Mindestlohns, obwohl der Übertragbarkeit von der Bauwirtschaft auf andere Branchen Grenzen gesetzt sind. Da der Mindestlohn im ostdeutschen Bausektor höher als der Medianlohn in Westdeutschland ist, geht eine mögliche Schlussfolgerung dahin, dass der Trade-Off zwischen höheren Löhnen für Geringverdiener und der Gefahr eines Arbeitsplatzverlustes bei niedrigen Mindestlöhnen nicht existiert. Die Untersuchung gibt wertvolle Hinweise über den Einfluss steigender Löhne auf die Beschäftigungssicherung in Deutschland. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsorientierte Weiterbildung für an- und ungelernte Beschäftigte: ein Beispiel aus der Metall- und Elektroindustrie (2008)

    Bauer, Waldemar; Koring, Claudia;

    Zitatform

    Bauer, Waldemar & Claudia Koring (2008): Arbeitsorientierte Weiterbildung für an- und ungelernte Beschäftigte. Ein Beispiel aus der Metall- und Elektroindustrie. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 37, H. 2, S. 21-25.

    Abstract

    "This paper presents a work oriented continuing training concept for unskilled and semi-skilled employees which was developed and successfully piloted over the course of a three-year project with companies from the metal and electrical industry. The concept facilitates systemisation and promotion of selfdirected learning at the workplace and is capable of relatively rapid autonomous use by companies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Qualifikationstrends - Erkennen, Aufbereiten, Transferieren: Ergebnisse und Transferwege der Früherkennungsforschung am Beispiel einfacher Fachtätigkeiten (2008)

    Loebe, Herbert; Severing, Eckart;

    Zitatform

    Loebe, Herbert & Eckart Severing (Hrsg.) (2008): Qualifikationstrends - Erkennen, Aufbereiten, Transferieren. Ergebnisse und Transferwege der Früherkennungsforschung am Beispiel einfacher Fachtätigkeiten. (Wirtschaft und Bildung 47), Bielefeld: Bertelsmann, 164 S.

    Abstract

    "'Einfache Arbeit' wird es auch weiterhin geben - so die aktuellen Zahlen: 2010 werden in Deutschland noch 16 % der Beschäftigten unterhalb des heutigen Facharbeiterniveaus tätig sein. Im Projekt 'Tool-Pe: Einfache Arbeit im Wandel. Geringqualifizierte als Zielgruppe der Personalentwicklung' wurden die Kompetenzentwicklungsprozesse im Bereich der Einfacharbeit in den Branchen der Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie der Metall- und Elektroindustrie untersucht. Dabei zeichnet sich eine folgenschwere Entwicklung ab: fachliche Tätigkeiten werden sowohl in der Metall- und Elektroindustrie als auch in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft zunehmend von Personen ohne Facharbeiterqualifikation ausgeübt. Der Band enthält Beiträge zur veränderten Arbeitssituation und diskutiert Möglichkeiten der Früherkennung und Folgen für die volkswirtschaftliche und betriebliche Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnstrategien im Hochlohnsektor: Öffnung des Arbeitsmarktes und Beschäftigung von MOE-Arbeitskräften in der Metall- und Elektroindustrie (2006)

    Lippert, Inge;

    Zitatform

    Lippert, Inge (2006): Niedriglohnstrategien im Hochlohnsektor. Öffnung des Arbeitsmarktes und Beschäftigung von MOE-Arbeitskräften in der Metall- und Elektroindustrie. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 129), Düsseldorf, 66 S.

    Abstract

    "Im Zusammenhang mit der Öffnung der Arbeitsmärkte nach Mittel- und Osteuropa und der EU-Osterweiterung setzen sich seit einigen Jahren verstärkt neue Formen der Arbeitsmigration durch: die Entsendung von Arbeitnehmern aus MOE-Ländern, die auf Basis von Werkverträgen Dienstleistungen in Deutschland erbringen. Neu an diesen Migrationsformen ist ihr temporärer Charakter. Viele deutsche Firmen nutzen das temporäre Arbeitsangebot, um Teile ihrer Stammbelegschaft durch flexibel einsetzbares und kostengünstigeres Personal aus den mittel- und osteuropäischen Ländern zu ersetzen. Diese Ansätze treiben den Übergang von der Beschäftigung arbeitsvertraglich gebundenen Personals hin zu einer stärker marktmäßigen Arbeitskräftepolitik weiter voran. Die Metall- und Elektroindustrie gehörte in der Vergangenheit nicht zu den Vorreitern der Nutzung von Niedriglohnarbeitskräften aus MOE-Ländern. Mit der Einführung der Dienstleistungsfreiheit nimmt der Einsatz von Werkvertragsarbeitnehmern aus den Beitrittsländern jedoch auch hier rasch an Bedeutung zu. Damit stellt sich die Frage, wie groß die Gefahr eines Verdrängungswettbewerbs und einer 'Nivellierung von Standards nach unten' in dieser beschäftigungsstarken Branche einzuschätzen ist und welche Bereiche hiervon bereits betroffen sind bzw. in Zukunft besonders betroffen sein werden. Die Studie zeichnet die aktuellen Entwicklungen der Arbeitsmigration in der M+E-Industrie nach, skizziert die empirischen Muster der Beschäftigung und Beschäftigungsbedingungen von MOE-Arbeitskräften in der Branche und nimmt Einschätzungen über die Auswirkungen der neuen Entwicklungen auf den Arbeitsmarkt vor. Damit wird das Ziel verfolgt, den Kenntnisstand über den Status Quo und die anstehenden Entwicklungen in diesem Sektor zu erhöhen. Während für einzelne Branchen, z.B. die Baubranche, bereits umfassende Erkenntnisse über die Folgen der Öffnung der Arbeitsmärkte und der temporären Arbeitsmigration vorliegen, ist die Situation in der Metall- und Elektroindustrie bislang kaum transparent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland: deskriptive Befunde zur Entwicklung seit 1980 und Verteilung auf Berufe und Wirtschaftszweige (2006)

    Rhein, Thomas; Stamm, Melanie;

    Zitatform

    Rhein, Thomas & Melanie Stamm (2006): Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. Deskriptive Befunde zur Entwicklung seit 1980 und Verteilung auf Berufe und Wirtschaftszweige. (IAB-Forschungsbericht 12/2006), Nürnberg, 40 S.

    Abstract

    "Der Forschungsbericht enthält Auswertungen zur Entwicklung der Niedriglohnschwelle (2/3 des Medianlohns) und zum Umfang des Niedriglohnsektors in Westdeutschland (seit 1980) und in Ost- und Gesamtdeutschland (seit 1993), die bis zum Jahre 2004 reichen. Daran anschließend zeigen gesonderte Analysen für Westdeutschland, in welchen Berufen und Wirtschaftszweigen besonders viele Geringverdiener arbeiten, wo das Niedriglohnrisiko besonders hoch ist und welche Trends sich seit 1980 abzeichnen. Als Datengrundlage dient die Beschäftigten-Historik (BeH) des IAB in der Version 5.00, die wiederum auf der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit beruht. Sämtliche Auswertungen beziehen sich nur auf sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Low-wage employment in America: results from a set of recent industry case studies (2005)

    Appelbaum, Eileen; Weinberg, Jeremy A.; Bernhardt, Annette; Murnane, Richard J. ;

    Zitatform

    Appelbaum, Eileen, Annette Bernhardt, Richard J. Murnane & Jeremy A. Weinberg (2005): Low-wage employment in America. Results from a set of recent industry case studies. In: Socio-economic review, Jg. 3, H. 2, S. 293-310. DOI:10.1093/SER/mwi012

    Abstract

    "Data from national surveys show the dramatic changes that have taken place in the US wage structure over the past three decades. However, these data provide only very limited information about the complex reasons why those changes have occurred and why there is significant variation in the wages of workers with similar education levels employed in similar industries. Industry case studies, on the other hand, document how firms' responses to economic pressures have affected working conditions, work rules, productivity pressures, skill requirements, and opportunities for training and advancement for workers with less than a 4-year college education. This paper reviews a series of recent case studies on low-wage employment in America funded by the Russell Sage and Rockefeller Foundations, and examines how pressures to cut costs have affected firms' treatment of frontline workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    International outsourcing and German manufacturing wages (2005)

    Geishecker, Ingo ;

    Zitatform

    Geishecker, Ingo (2005): International outsourcing and German manufacturing wages. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 125, H. 1, S. 87-95.

    Abstract

    Der Zusammenhang zwischen Outsourcing ins Ausland und der Lohnentwicklung wird auf der Basis von SOEP-Daten, die mit wirtschaftszweigspezifischen Informationen über Outsourcing kombiniert werden, untersucht. Im Unterschied zur gängigen Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellen werden auch Daten über das Bildungsniveau mit einbezogen, um genauer zwischen verschiedenen Qualifikationsniveaus zu unterscheiden. Während kein Einfluss von Outsourcing auf die Löhne von Arbeitern und Angestellten nachgewiesen werden kann, zeigt sich jedoch ein solcher Einfluss, wenn man feinere Qualifikationsdefinitionen anwendet: Ein Anstieg von einem Prozentpunkt führt zu einer Senkung der Reallöhne von 1,7 Prozent für niedrig Qualifizierte und für hoch Qualifizierte zu einem Anstieg der Reallöhne um 2,2 Prozentpunkte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Skill-biased technological change in Denmark: a disaggregate perspective (2003)

    Malchow-Moller, Nikolaj; Skaksen, Jan Rose;

    Zitatform

    Malchow-Moller, Nikolaj & Jan Rose Skaksen (2003): Skill-biased technological change in Denmark. A disaggregate perspective. (IZA discussion paper 752), Bonn, 19 S.

    Abstract

    "In this paper, we provide an industry-level analysis of skill-biased technological change (SBTC) in Denmark over the last two decades. The analysis shows that SBTC has varied considerably across industries, and traditionally large Danish industries have experienced relatively less SBTC. This may partly explain why wage inequality between skilled and less skilled has risen less in Denmark than in other countries. We also find that SBTC has been concentrated in already skill-intensive industries. This contains important information about future labour requirements, as the relative importance of these industries must be expected to grow, thereby reinforcing the shift in demand for skilled labour." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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