Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
- Theorie
- Politik und Maßnahmen
- Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung
- Arbeitswelt, Personalpolitik
- Personengruppen
- Wirtschaftszweige
- Geschlecht
- geografischer Bezug
- Alter
-
Literaturhinweis
Minimum wage channels of adjustment (2011)
Zitatform
Hirsch, Barry T., Bruce E. Kaufman & Tetyana Zelenska (2011): Minimum wage channels of adjustment. (IZA discussion paper 6132), Bonn, 45 S.
Abstract
"The economic impact of the 2007-2009 increases in the federal minimum wage (MW) is analyzed using a sample of quick-service restaurants in Georgia and Alabama. Store-level biweekly payroll records for individual employees are used, allowing us to precisely measure the MW compliance cost for each restaurant. We examine a broad range of adjustment channels in addition to employment, including hours, prices, turnover, training, performance standards, and non-labor costs. Exploiting variation in the cost impact of the MW across restaurants, we find no significant effect of the MW increases on employment or hours over the three years. Cost increases were instead absorbed through other channels of adjustment, including higher prices, lower profit margins, wage compression, reduced turnover, and higher performance standards. These findings are compared with MW predictions from competitive, monopsony, and institutional/behavioral models; the latter appears to fit best in the short run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Industrielle Einfacharbeit: Stabilität und Perspektiven (2011)
Zitatform
Ittermann, Peter, Jörg Abel & Werner Dostal (2011): Industrielle Einfacharbeit. Stabilität und Perspektiven. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 157-172. DOI:10.1515/arbeit-2011-0303
Abstract
"Der Beitrag thematisiert die Strukturen und Entwicklungsdynamiken industrieller Einfacharbeit und vertritt entgegen anderslautender Diagnosen die These, dass diese kein Auslaufmodell in der Wissensgesellschaft ist. Auf der Basis empirischer Befunde wird gezeigt, dass von einem stabilen Sockel der Einfacharbeit auszugehen ist und zahlreiche Kernzonen dafür in der Industrie identifiziert werden können. Das Beispiel der Ernährungsindustrie verdeutlicht, dass einfache, gering qualifizierte Tätigkeiten ein zentrales Moment in der Produktion und Verpackung von Lebensmitteln sind. Zwar sind die Arbeitsanforderungen auf einem niedrigen Niveau, dennoch ergeben sich verschiedene arbeitsorganisatorische Muster von mehr oder weniger angereicherter Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Bildungsferne Menschen - menschenferne Bildung?: Grundlagen und Praxis arbeitsbezogener Grundbildung (2011)
Klein, Rosemarie; Kronika, Helmut; Klein, Rosemarie; Zisenis, Dieter; Reutter, Gerhard; Alke, Matthias ; Neumann, Ulf; Behlke, Karin; Pomsel, Marco; Drubig, Roland; Res, Spela; Goulet, Gail; Reutter, Gerhard; Zisenis, Dieter; Rives, Gilles; Dorschky, Lilo; Roßmann, Esther; Hansson, Tord; Rouquie, Denis; Funk, Sarah; St. Clair, Ralf ; Arajärvi, Outi; Stanik, Tim ;Zitatform
Klein, Rosemarie, Gerhard Reutter & Dieter Zisenis (Hrsg.) (2011): Bildungsferne Menschen - menschenferne Bildung? Grundlagen und Praxis arbeitsbezogener Grundbildung. (GiWA-Schriftenreihe zu Grundbildung in Wirtschaft und Arbeit - mehrperspektivisch 04), Göttingen: Institut für angewandte Kulturforschung e.V., 286 S.
Abstract
"Arbeitsinhaltliche und -organisatorische Veränderungen betreffen zunehmend auch die sogenannten Einfacharbeitsplätze. Damit gewinnt Grundbildung in arbeitsbezogenen Kontexten an Bedeutung. In diesem Zusammenhang bedeutet Grundbildung - sei es für Personen in oder außerhalb von Erwerbsarbeit - mehr als die Vermittlung elementarer Lern-, Schreib- und Rechenkenntnisse; sie verlangt neue Orte des Lernens, sie braucht Inhalte, die auf die jeweiligen Arbeitsanforderungen abgestimmt sind, und didaktisch-methodische Orientierungen, die den spezifischen Lern- und Leistungsvorraussetzungen der sogenannten Geringqualifizierten gerecht werden; sie erfordert zudem eine enge Abstimmung zwischen individuellen und Unternehmerinteresse. Wie arbeitsbezogene Grundbildung in unterschiedlichen Arbeitskontexten und mit unterschiedlichen Zielgruppen gestaltet werden kann, wie sich die Ziele der Verbesserung von Empowerment erreichen lassen und die Erhöhung von Employability verfolgen lässt, welche Herausforderung dies an Berater(innen) stellt, wird in diesem Sammelband aus deutschen und europäischen Perspektiven vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Geringfügige Beschäftigung in Österreich (2011)
Riesenfelder, Andreas; Schelepa, Susi; Wetzel, Petra;Zitatform
Riesenfelder, Andreas, Susi Schelepa & Petra Wetzel (2011): Geringfügige Beschäftigung in Österreich. Wien, 199 S.
Abstract
"L&R Sozialforschung führte im Jahr 2002 in Kooperation mit dem Institut für Staatswissenschaften der Universität Wien eine erste umfassende Grundlagenstudie zur Beschäftigungssituation und sozialen und materiellen Absicherung von geringfügig Beschäftigten in Österreich durch. Seither wurde keine vergleichbar umfassende Studie mehr zur Situation geringfügig Beschäftigter in Österreich publiziert. Die vorliegende Studie schließt diese Lücke und liefert umfassende aktuelle Informationen über die derzeitige Situation von geringfügig Beschäftigten. Die Erkenntnisse aus der Studie sollen u.a. dazu beitragen, das Informationsangebot für geringfügig Beschäftigte, wie im aktuellen Regierungsprogramm festgehalten, bedarfsorientierter zu gestalten. Gegenüber der ersten Grundlagenstudie sind in dieser Forschungsarbeit einige Themen neu hinzugekommen. So wurden jetzt etwa Verläufe und Strukturen nun im Rahmen der Längsschnittdatenanalysen zusätzlich auf Basis des Migrationshintergrunds anstelle des einfachen Staatsbürgerschaftsbegriffes abgebildet. Dementsprechend wurde auch im Rahmen der Interviews anstelle der Staatsbürgerschaft der Migrationshintergrund erhoben und dargestellt. Weiters wurden detaillierte Erhebungen zur Frage der Arbeitszufriedenheit und zur Arbeitsbelastung getätigt. Zusätzlich wurde auch auf eine Darstellung der Branchen und Wirtschaftsbereiche der Arbeitsplätze geringfügig Beschäftigter im Jahresvergleich geachtet. Neu hinzugekommen ist auch eine Erhebung zu arbeitsrechtlichen Problemen im Zusammenhang mit geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen und zum Stand der Information der geringfügig Beschäftigten über ihre rechtlichen Ansprüche. Auf methodischer Ebene wurde in dieser Studie ein Instrumentarium bestehend aus Sekundäranalysen, Längsschnittdatenanalysen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Repräsentativinterviews mit geringfügig Beschäftigten und qualitativen Interviews mit ExpertInnen eingesetzt." (Textauszug, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: Sozialpolitische Studienreihe , 08 -
Literaturhinweis
Low skill manufacturing work: from skill biased change to technological regression (2011)
Zitatform
Wickham, James (2011): Low skill manufacturing work. From skill biased change to technological regression. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 20, H. 3, S. 224-238. DOI:10.1515/arbeit-2011-0307
Abstract
"Die Theorie der wissensbasierten Gesellschaft postuliert sowohl einen Rückgang der Beschäftigung in der produzierenden Industrie als auch generell bei niedrig qualifizierter Arbeit. Im Beitrag wird die Logik dieser Argumentation untersucht und mögliche kritische Einwände diskutiert. Es wird argumentiert, dass erstens die 'Computerisierung' nicht den Bedarf an unqualifizierter, aber nichtroutinisierter Arbeit in der Industrie beseitigt. Zweitens wird dargelegt, dass es zu technologischer Stagnation oder gar Regression und damit zur Verstetigung von unqualifizierter Arbeit führen kann, wenn Arbeitgeber auf nur wenig kontrollierte Arbeitskräfte (wie neue Immigranten) zugreifen können. Ein dritter, wenn auch extremer Fall wird ebenfalls diskutiert: Immigration kann es sogar ermöglichen, dass neue Formen von niedrig qualifizierter Industriearbeit sich ausbreiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Labour-market polarisation and elementary occupations in Europe: blip or long-term trend? (2011)
Zitatform
(2011): Labour-market polarisation and elementary occupations in Europe. Blip or long-term trend? (CEDEFOP research paper 09), Thessaloniki, 62 S. DOI:10.2801/42045
Abstract
"European countries continue to experience significant changes in their economic and occupational structures, exposing workers and firms to rapidly evolving knowledge, skills and competence needs. From 1998 to 2008, an occupational polarisation emerged for the first time in Europe, with a concomitant rising demand at the upper and lower ends of the occupational skill distribution. In this paper, particular attention is given to elementary occupations. Much of the phenomenon can be traced back to macroeconomic trends and structural changes between sectors. The increasing labour supply of non-national workers, and some institutional characteristics, are also likely to be significant explanatory factors. In contrast, technological progress and/or work content changes seem to play a minor role., A more qualitative and institutionally oriented approach would contribute to better understanding of the phenomenon and to assessing whether a relative increase in elementary occupations will persist in the near future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Falling at the bottom: Unskilled jobs at entry in the labor market in Spain over time and in a comparative perspective (2010)
Zitatform
Bernardi, Fabrizio & Juan-Ignacio Martínez-Pastor (2010): Falling at the bottom: Unskilled jobs at entry in the labor market in Spain over time and in a comparative perspective. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 51, H. 4, S. 289-307. DOI:10.1177/0020715210368841
Abstract
"This article analyses the risk of occupying an unskilled job for young people in Spain over the last 30 years. In order to study change over time, all of the quarters of the Spanish Labor Force Survey have been used, from the third quarter of 1976 to the third quarter of 2007. The results show that the likelihood of having an unskilled job has decreased slightly. The logit regressions highlight: 1) the continuing importance of education in helping avoidance of the worst jobs; 2) greater equality of the sexes; and 3) nationality as a new and significant structuring factor of inequality. We have complemented the in-depth analysis for Spain with a comparative analysis for 24 countries using data from the European Labor Force Survey of 2005. Our findings demonstrate that there are more unskilled jobs in Spain in comparison with the other 23 countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt?: Antworten aus Niedersachsen (2010)
Brandt, Oliver;Zitatform
Brandt, Oliver (2010): Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt? Antworten aus Niedersachsen. Hannover, 412 S., Anhang.
Abstract
"Die Erklärung der regionalen Dimension des qualifikatorischen Strukturwandels steht in theoretischer und empirischer Hinsicht noch am Anfang. Wirtschaftsgeographische Theorien der räumlichen Arbeitsteilung (funktionale Spezialisierung) und des wissensbasierten regionalen Wachstums (lokalisiertes Lernen) werden genutzt, um die Disparitäten der regionalen Beschäftigungsentwicklung gering Qualifizierter am Beispiel der Untersuchungsregionen Goslar (Arbeitsplatzeinbruch) und Vechta (Wachstum) zu ergründen. Um eine dauerhafte Integration in den regionalen Arbeitsmarkt sicherzustellen, so die Grundannahme, müssen diese Faktoren zusätzlich mit intensiven betrieblichen Qualifizierungsanstrengungen einher gehen. In der empirischen Umsetzung wird ein Methodenmix aus Betriebsbefragung (n=217), Expertengesprächen (n=48) und Analyse von Sekundärstatistiken verwendet, wobei letztere die Verknüpfung zur regionalen Beschäftigungsentwicklung in Westdeutschland in den Jahren 2000 bis 2006 liefert. Die Betriebsbefragung hat ihren Schwerpunkt in Kernbranchen des Verarbeitenden Gewerbes beider Landkreise, weil die Theorien hauptsächlich auf Entwicklungen in diesem Sektor basieren. Zur Ableitung von Handlungsempfehlungen werden im Rahmen der Expertengespräche insbesondere Akteure aus dem Bildungsbereich eingebunden. Es zeigt sich, dass der erfolgreiche Landkreis Vechta auf Grund seiner funktionalen Spezialisierung auf Fertigungsberufe Beschäftigung im Segment einfacher Qualifikationen halten und sogar aufbauen kann. Dabei ist die Spezialisierung durch Familienbetriebe geprägt und endogen gewachsen. Zudem profitiert besonders das Ernährungsgewerbe Vechtas von einer ausgeprägten Kooperation der Unternehmen bei Innovationsprojekten und von Synergien regionaler Wertschöpfungskettenverflechtung. Im Gegensatz zu Goslar arbeiten in Vechta Wettbewerber bei der Produktentwicklung zusammen, und auch die problemorientierte Kooperation von Wirtschaft und Politik spricht für das Vorhandensein regionalen Sozialkapitals. Die un- und angelernten Mitarbeiter in Vechta profitieren jedoch nicht durch zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen. Entgegen der Erwartung zeigen sich die Betriebe in Goslar nicht nur weiterbildungsaktiver, sie kooperieren in diesem Bereich auch stärker regional als in Vechta. Insgesamt erweist sich die betriebliche Weiterbildung in dieser Mitarbeitergruppe überraschend nicht förderlich zur Erhöhung der Beschäftigung. Die Lerneffekte, die durch eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Fachkräften am Arbeitsplatz entstehen, sichern dagegen Beschäftigung bei gering Qualifizierten. Da eine funktionale Spezialisierung innerbetriebliche Lerneffekte reduziert und die Unternehmer trotz umfangreicher Förderprogramme vielfach keinen Qualifizierungsbedarf sehen, ist eine stärkere Ausrichtung präventiver Arbeitsmarktpolitik an den weiterbildungsschwachen Mitarbeitern nötig. Darüber hinaus wird deutlich, dass regionale Bildungsstrategien ein wichtiges Instrument für die Herausforderungen des qualifikatorischen Strukturwandels darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Low-wage work in the wealthy world (2010)
Gautie, Jerome; Berg, Peter ; Jaehrling, Karen ; Appelbaum, Eileen; Batt, Rosemary ; Westergaard-Nielsen, Niels; James, Susan ; Mayhew, Ken; Weinkopf, Claudia ; Bosch, Gerhard; Warhurst, Chris ; Dresser, Laura; Wanner, Eric; Gautie, Jerome; Voss-Dahm, Dorothea; Mason, Geoff; Vanselow, Achim; Lloyd, Caroline ; Klaveren, Maarten van; Bernhardt, Annette; Meer, Marc van der; Eskildsen, Jacob; Tilly, Chris ; Grundert, Klaus G.; Solow, Robert M.; Carré, Françoise; Salverda, Wiemer ; Schmitt, John; Moss, Philip; Grimshaw, Damian ; Mehaut, Philippe;Zitatform
Gautie, Jerome & John Schmitt (Hrsg.) (2010): Low-wage work in the wealthy world. (The Russell Sage Foundation case studies of job quality in advanced economies), New York: Russell Sage Foundation, 485 S.
Abstract
"The book builds on an earlier Russell Sage Foundation study (Low-Wage America) to compare the plight of low-wage workers in the United States to five European countries - Denmark, France, Germany, the Netherlands, and the United Kingdom - where wage supports, worker protections, and social benefits have generally been stronger. By examining low-wage jobs in systematic case studies across five industries, this groundbreaking international study goes well beyond standard statistics to reveal national differences in the quality of low-wage work and the well being of low-wage workers. The United States has a high percentage of low-wage workers - nearly three times more than Denmark and twice more than France. Since the early 1990s, however, the United Kingdom, the Netherlands, and Germany have all seen substantial increases in low-wage jobs. While these jobs often entail much the same drudgery in Europe and the United States, quality of life for low-wage workers varies substantially across countries. The authors focus their analysis on the 'inclusiveness' of each country's industrial relations system, including national collective bargaining agreements and minimum-wage laws, and the generosity of social benefits such as health insurance, pensions, family leave, and paid vacation time - which together sustain a significantly higher quality of life for low-wage workers in some countries. Investigating conditions in retail sales, hospitals, food processing, hotels, and call centers, the book's industry case studies shed new light on how national institutions influence the way employers organize work and shape the quality of low-wage jobs. A telling example: in the United States and several European nations, wages and working conditions of front-line workers in meat processing plants are deteriorating as large retailers put severe pressure on prices, and firms respond by employing low-wage immigrant labor. But in Denmark, where unions are strong, and, to a lesser extent, in France, where the statutory minimum wage is high, the low-wage path is blocked, and firms have opted instead to invest more heavily in automation to raise productivity, improve product quality, and sustain higher wages. However, as the book also shows, the European nations' higher level of inclusiveness is increasingly at risk. 'Exit options,' both formal and informal, have emerged to give employers ways around national wage supports and collectively bargained agreements. For some jobs, such as room cleaners in hotels, stronger labor relations systems in Europe have not had much impact on the quality of work. The booked offers an analysis of low-wage work in Europe and the United States based on concrete, detailed, and systematic contrasts. Its revealing case studies not only provide a human context but also vividly remind us that the quality and incidence of low-wage work is more a matter of national choice than economic necessity and that government policies and business practices have inevitable consequences for the quality of workers' lives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Hemmnisse der Arbeitsmarktintegration von niedrigqualifizierten Frauen mit Migrationshintergrund (2010)
Schmolke, Judith;Zitatform
Schmolke, Judith (2010): Hemmnisse der Arbeitsmarktintegration von niedrigqualifizierten Frauen mit Migrationshintergrund. (Beiträge zu Migration und Integration 03), Nürnberg, 288 S.
Abstract
"Übergreifendes Erkenntnisinteresse der qualitativen Studie ist es, einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von niedrigqualifizierten Frauen mit Migrationshintergrund zu erhalten, die sowohl in Deutschland als auch aus globaler Perspektive am wenigsten in den Arbeitsmarkt integriert sind und sozioökonomisch im Vergleich zur Mehrheitsbevölkerung des Gastlandes relativ marginalisiert leben. Sie gelten als die Gruppe, die auf dem Arbeitsmarkt am schwersten zu vermitteln ist. Berufe Niedrigqualifizierter werden in der Regel von der Aufnahmegesellschaft gering geschätzt; der 'sekundäre' Arbeitsmarkt ist insgesamt eher mit negativen Vorurteilen und Abwertungen belastet. Die Untersuchung gibt einen dezidiert vertieften Einblick in die Lebenswelten der ausgewählten Gruppe von Frauen. Sie wurde auf der individuellen Ebene durchgeführt, um ein möglichst tiefes Verständnis für die Probleme dieser Frauen und der sie verursachenden Hintergründe zu erhalten. In der Diskussion der verschiedenen Ergebnisfelder aus den Bereichen Ökonomie, Intersektionalität sowie konstruierten Geschlechter- und Kulturdifferenzen tritt ein Grundprinzip erfolgreicher Integration in den Vordergrund: Die Aufhebung der Trennungsräume zwischen Menschen - seien sie kulturell, religiös, sozial oder persönlich bedingt - braucht Prinzipien, einen geistigen Boden für die daraus erwachsenden Handlungen. Erfolgreiche Integration benötigt einen geistigen Füllstoff, der Menschen miteinander verbindet. Diese Studie kommt zu dem Ergebnis einer neuen und gleichzeitig alten Theorie einer Zuschreibungspraxis: dem Ansatz der gleichen Augenhöhe. Dieser Ansatz plädiert für ein gegenseitiges Verstehen, das auf Empathie und kognitiver Reflektion beruht. Integration bedeutet nicht zuletzt ein Annehmen auf gleicher Augenhöhe jedes Menschen, die Reflektion von Fremdem und das empathische Kennenlernen in der Dekonstruktion von Vorurteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Made simple in Germany? Entwicklungsverläufe industrieller Einfacharbeit (2009)
Zitatform
Abel, Jörg, Hartmut Hirsch-Kreinsen & Peter Ittermann (2009): Made simple in Germany? Entwicklungsverläufe industrieller Einfacharbeit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 62, H. 11, S. 579-585. DOI:10.5771/0342-300X-2009-11-579
Abstract
"Der Beitrag betrachtet die Entwicklungsdynamik industrieller Einfacharbeit und vertritt die These, dass diese - anders als vielfach vermutet - kein Auslaufmodell in der Wirtschaft ist. Gezeigt wird zum einen, dass trotz einer unbestrittenen Erosion gering qualifizierter Tätigkeiten in der Industrie in den letzten Jahrzehnten von einem empirisch belegbaren Sockel industrieller Einfacharbeit auszugehen ist. Zum zweiten werden die industriellen Hochburgen der Einfacharbeit identifiziert. Zum dritten wird belegt, dass industrielle Einfacharbeit keine Referenzfolie prekärer Beschäftigung ist. Viertens wird auf verschiedene arbeitsorganisatorische Muster von Einfacharbeit hingewiesen: Diese erschöpfen sich nicht in klassisch-tayloristischen Tätigkeiten, sondern umfassen weitere Typen (extra)funktional mehr oder weniger angereicherter Einfacharbeit. Der Artikel basiert auf den ersten Ergebnissen eines laufenden DFG-Projektes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
High-touch and here-to-stay: Future skills demands in US low wage service occupations (2009)
Gatta, Mary; Boushey, Heather; Appelbaum, Eileen;Zitatform
Gatta, Mary, Heather Boushey & Eileen Appelbaum (2009): High-touch and here-to-stay: Future skills demands in US low wage service occupations. In: Sociology, Jg. 43, H. 5, S. 968-989. DOI:10.1177/0038038509340735
Abstract
"Interactive service occupations, requiring face-to-face contact, are rapidly growing in the US as they are typically not susceptible to larger trends of off-shoring and computerization. Yet conventional paradigms of understanding the nature of that work, and in particular the skill demands, are often ill equipped to deal with the 'interactive' aspects of these gendered and racialized occupations. As a result, discussions of lower-end service occupations have typically grouped together a variety of jobs that require little or no higher education, without examining the actual skill content and job requirements of these occupations. In this article we delve more deeply into the rapidly growing non-professional service occupations in the US and the level of skills these jobs require, with the intention of creating a framework that will reorient future sociological research in this area." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Employment and wage trajectories for mothers entering low-skilled work: evidence from the British lone parent cohort (2009)
Zitatform
Stewart, Kitty (2009): Employment and wage trajectories for mothers entering low-skilled work. Evidence from the British lone parent cohort. In: Social policy and administration, Jg. 43, H. 5, S. 483-507. DOI:10.1111/j.1467-9515.2009.00675.x
Abstract
"UK government policy encourages mothers of young children in low-income families to enter or return to work, via tax credit subsidies and support for childcare. Maternal employment is seen a central plank in the campaign against child poverty, both because it raises income immediately and because working now is seen as paving the way to better employment prospects in the future. But there is little evidence about medium- and long-term outcomes for mothers entering low-skilled employment. We know little about how likely such women are to remain in work, let alone how likely they are to progress to higher-skilled and better-paid jobs. This article uses the British Lone Parent Cohort, a data set which tracked lone mothers from 1991 to 2001, to examine employment trajectories for up to 560 mothers with a youngest child under five at the start of the period. It creates a typology of trajectories over the decade, identifying the share of women broadly stable in work, those remaining at home and those following unstable pathways between the two. It goes on to explore the factors associated with different pathways, asking whether individual and household characteristics, job characteristics, or changes in circumstances such as new health problems are most important. Finally, the article examines differences in wage progression across groups of women following different pathways, and similarly tries to identify the main factors associated with faster progress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt (2008)
Dornmayr, Helmut; Lachmayr, Norbert; Rothmüller, Barbara;Zitatform
Dornmayr, Helmut, Norbert Lachmayr & Barbara Rothmüller (2008): Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt. (AMS report 64), Wien, 81 S.
Abstract
"Die von den Forschungsinstituten ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) und öibf (Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung) im Auftrag des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich in den Jahren 2007/2008 durchgeführte Studie untersucht Möglichkeiten zur verstärkten Integration von formal Geringqualifizierten - d. h. von Personen mit höchster abgeschlossener Ausbildung 'Pflichtschule' - in den Arbeitsmarkt. Dieses Thema ist vor allem deswegen von hoher Brisanz, weil diese Personengruppe am Arbeitsmarkt mit besonderen Schwierigkeiten und Benachteiligungen konfrontiert ist: Ihre Arbeitslosenquote ist mindestens zwei- bis dreimal so hoch wie jene von Personen mit weiterführenden Bildungsabschlüssen (Lehre, Mittlere und Höhere Schulen, Hochschulen). Zudem ist fast jeder / jede zweite (48 Prozent) unselbständig Beschäftigte (bzw. Arbeitslose) mit höchster abgeschlossener Ausbildung 'Pflichtschule' zumindest einmal im Jahr von Arbeitslosigkeit betroffen, bei Personen mit weiterführenden Ausbildungsabschlüssen betrifft dies nicht einmal jede fünfte Person." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Qualifikationstrends - Erkennen, Aufbereiten, Transferieren: Ergebnisse und Transferwege der Früherkennungsforschung am Beispiel einfacher Fachtätigkeiten (2008)
Loebe, Herbert; Severing, Eckart;Zitatform
Loebe, Herbert & Eckart Severing (Hrsg.) (2008): Qualifikationstrends - Erkennen, Aufbereiten, Transferieren. Ergebnisse und Transferwege der Früherkennungsforschung am Beispiel einfacher Fachtätigkeiten. (Wirtschaft und Bildung 47), Bielefeld: Bertelsmann, 164 S.
Abstract
"'Einfache Arbeit' wird es auch weiterhin geben - so die aktuellen Zahlen: 2010 werden in Deutschland noch 16 % der Beschäftigten unterhalb des heutigen Facharbeiterniveaus tätig sein. Im Projekt 'Tool-Pe: Einfache Arbeit im Wandel. Geringqualifizierte als Zielgruppe der Personalentwicklung' wurden die Kompetenzentwicklungsprozesse im Bereich der Einfacharbeit in den Branchen der Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie der Metall- und Elektroindustrie untersucht. Dabei zeichnet sich eine folgenschwere Entwicklung ab: fachliche Tätigkeiten werden sowohl in der Metall- und Elektroindustrie als auch in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft zunehmend von Personen ohne Facharbeiterqualifikation ausgeübt. Der Band enthält Beiträge zur veränderten Arbeitssituation und diskutiert Möglichkeiten der Früherkennung und Folgen für die volkswirtschaftliche und betriebliche Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Who needs up-skilling? Low-skilled and low-qualified workers in the European Union (2008)
Lyly-Yrjänäinen, Maija;Zitatform
Lyly-Yrjänäinen, Maija (2008): Who needs up-skilling? Low-skilled and low-qualified workers in the European Union. Dublin, 36 S.
Abstract
"Skills, skills, skills! This is the mantra of modern labour and social policies. Up-skilling is seen as a win-win solution and it is commonly agreed that up-skilling lies in the interests of individual employees, as well as employers and, indeed, society at large. In the fast-changing world of today and in economies that rely on knowledge and complex skills, workers with low skills are in danger of finding themselves outside the mainstream. Increasingly, a polarisation is seen between high-skilled jobs and low-skilled jobs and the divide between knowledge workers and service workers is growing, with consequences in the working conditions of both. Low-skilled workers are at high risk of becoming 'poor' as this reports shows, with low skills being related to low pay and also to some extent to precarious employment. This paper will address the situation of low-skilled workers in the EU27 Member States by analysing cross-sectional data showing the distribution of such workers in these countries and analysing their working conditions compared to those of other groups of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Skill needs in Europe: focus on 2020 (2008)
Zitatform
(2008): Skill needs in Europe. Focus on 2020. (Cedefop Panorama series 160), Thessaloniki, 38 S. DOI:10.2801/1406
Abstract
Für Europa zeichnet sich in naher Zukunft ein erhebliches Qualifizierungsproblem ab. Es wird erwartet, dass zwischen 2006 und 2020 über 20 Millionen neue Jobs entstehen. Darüber hinaus werden 85 Millionen Jobs zur Verfügung stehen, um Menschen zu ersetzen, die in den Ruhestand gegangen sind oder den Arbeitsmarkt aus anderen Gründen verlassen haben. Der Prognose eines steigenden Arbeitsangebots steht der erwartete Rückgang der Erwerbsbevölkerung um etwa sechs Millionen gegenüber. Während in einigen Bereichen die Möglichkeit eines Überangebots besteht, ist in vielen Bereichen ein Mangel an ausreichend qualifizierten Arbeitskräften zu erwarten. Cedefop hat in Umsetzung eines Auftrags des Europäischen Rates an die Europäische Kommission seine mittelfristige Prognose über den zu erwartenden Bedarf an beruflichen Qualifikationen in Europa auf den Zeithorizont bis 2020 erweitert. Die Prognose umfasst 25 EU-Mitgliedstaaten plus Norwegen und die Schweiz (EU 25+): Analysiert wird der Bedarf an beruflichen Qualifikationen nach Tätigkeitsfeldern, Berufsgruppen und Qualifizierungsabschlüssen. Darüber hinaus werden mögliche politische Implikationen diskutiert. Die Ergebnisse der Prognose unterstreichen die Notwendigkeit politischer Maßnahmen zur Vermeidung von Ungleichgewichten bei den beruflichen Qualifikationen in Form von Arbeitskräftemangel bzw. Überangebot. (IAB)
-
Literaturhinweis
Future skill needs in Europe: medium-term forecast. Synthesis report (2008)
Abstract
Der Bericht gibt einen Überblick über Arbeit und Ergebnisse des Cedefop's Skillsnet-Projekt zu Entwicklung mittelfristiger Prognosen zum Bedarf an beruflichen Qualifikationen in Europa (EU plus Norwegen und Schweiz). Die Projektion basiert auf vier Modulen: einem multisektoralen makroökonomischen Modell, Modellen des Expansionsbedarfs hinsichtlich Berufen und Qualifikationen sowie einem Modell des Ersatzbedarfs. Eine anhaltende Verschiebung von Landwirtschaft und traditionellem produzierenden Gewerbe hin zu einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft wird festgestellt. Zwischen 2006 und 2015 wird von der Schaffung von 13 Millionen zusätzlicher Arbeitsplätze ausgegangen, von einem Beschäftigungswachstum von 3,5 Millionen in den Bereichen Vertrieb, Transport, Hotel- und Gastgewerbe und sogar von 9 Millionen zusätzlicher Arbeitsplätze bei den sonstigen und unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Der prognostizierte Strukturwandel wird sich auf den zukünftigen Qualifikationsbedarf auswirken. Eine Zunahme an Arbeitsplätzen für Arbeitskräfte mit hoher und mittlerer Qualifikation im Dienstleistungsbereich, vor allem im Einzelhandel und Vertrieb, geht einher mit einer Zunahme an Einfacharbeit für Niedrigqualifizierte. Es wird erwartet, dass diese Polarisierung soziale Problemen mit sich bringen wird. Auch für das produzierenden Gewerbe wird ein Strukturwandel prognostiziert; hier wird mit einem steigenden Bedarf an Fachkräften gerechnet, eventuelle sogar mit Fachkräftemangel. (IAB)
-
Literaturhinweis
Einfache Arbeit in Deutschland: Restgröße oder relevanter Beschäftigungsbereich? (2007)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Jens Stegmaier (2007): Einfache Arbeit in Deutschland. Restgröße oder relevanter Beschäftigungsbereich? In: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2007): Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland : Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung, S. 10-24.
Abstract
In dem Beitrag wird mit den Daten des IAB-Betriebspanels untersucht, wie es um den Umfang, aber auch um die Entwicklung der einfachen Arbeit in deutschen Betrieben bestellt ist. "Dabei wird der Frage nachgegangen, ob einfache Arbeit derzeit tatsächlich eher eine Restgröße ist oder ob es sich dabei (noch) um einen beschäftigungsrelevanten Bereich des Arbeitsmarkts handelt. Der Aufbau des Beitrags ist wie folgt: Zunächst werden einführend einige definitorische Anmerkungen gemacht und das zugrunde liegende Erhebungskonzept erläutert, um danach die Struktur und Bedeutung einfacher Arbeit in der gegenwärtigen Betriebslandschaft eingehend anhand empirischer Befunde zu betrachten. Ausführlich werden dann Ergebnisse mit den aktuellsten Daten aus der Welle 2005 des IAB-Betriebspanels vorgestellt: Wie verteilt sich gegenwärtig einfache Arbeit über die Branchen und Größenklassen? Wo werden Beschäftigte mit einfachem Tätigkeitsprofil gesucht und wo finden die Einstellungen statt? Werden Stellen einfacher Arbeit aufgebaut oder findet überwiegend ein Abbau statt?" (IAB2)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
Literaturhinweis
Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland: Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung (2007)
Brandherm, Ruth; Bellmann, Lutz ; Dörre, Klaus; Weinkopf, Claudia ; Stegmaier, Jens ; Clement, Ute ;Zitatform
Brandherm, Ruth, Lutz Bellmann, Jens Stegmaier, Claudia Weinkopf, Ute Clement & Klaus Dörre (2007): Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland. Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 64 S.
Abstract
"In dem Tagungsband sind die Beiträge einer Veranstaltung zum Thema einfache Arbeit in Deutschland dokumentiert. Er enthält darüber hinaus eine Filmreihe, die die vielfältigen Facetten einfacher Arbeit aufzeigt und auch die Menschen zu Wort kommen lässt, die diese Arbeiten leisten. Dies eröffnet einen besonderen Zugang zum Thema und zur Arbeitswirklichkeit einfacher Arbeit, mit der jede/r von uns tagtäglich durch zahlreiche Dienstleistungen und Produkte in Berührung kommt. Zu angrenzenden Themen liegen bereits Veröffentlichungen des Gesprächskreises Arbeit und Qualifizierung vor. Sie behandeln die Beschäftigungs- und Arbeitsmarktsituation von gering Qualifizierten, greifen die Debatte um den Niedriglohnsektor auf, setzen sich mit den Themen Mindestlohn und Kombilöhne auseinander und fragen nach den Perspektiven öffentlich geförderter Beschäftigung für leistungsgeminderte Langzeitarbeitslose in Deutschland. Wir möchten mit diesen Materialien Informationen und Hintergründe zu zentralen und aktuellen Fragen der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik zur Verfügung stellen und die Debatte zu diesen Themen anregen und vertiefen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Theorie
- Politik und Maßnahmen
- Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung
- Arbeitswelt, Personalpolitik
- Personengruppen
- Wirtschaftszweige
- Geschlecht
- geografischer Bezug
- Alter
