Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Teilzeitbeschäftigung aus Unternehmenssicht (2024)
Hennrich, Jonas; Schaller, Daria;Zitatform
Hennrich, Jonas & Daria Schaller (2024): Teilzeitbeschäftigung aus Unternehmenssicht. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 77, H. 10, S. 44-48.
Abstract
"Das ifo Institut befragt im Auftrag von Randstad Deutschland quartalsweise deutsche HR-Abteilungen zu personalpolitisch relevanten Themen. In jedem Quartal werden in wechselnden Sonderfragen aktuelle arbeitsmarktrelevante Fragestellungen untersucht. Das aktuelle Thema befasst sich mit der Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung. Aus verschiedenen Gründen entscheiden sich immer mehr Beschäftigte dazu, ihre Arbeitsstunden zu reduzieren. Neben den Arbeitnehmenden, die freiwillig weniger arbeiten möchten, gibt es auch diejenigen, die ihre Arbeitszeit aufgrund der Pflege eines Angehörigen oder der Kinderbetreuung verringern müssen. Oftmals wird diese auch mit dem Arbeits- und Fachkräftemangel in Verbindung gebracht und als eine der Problemursachen genannt. Damit einhergehend wird häufig die Frage gestellt, wie Mitarbeitende in die Vollzeit zurückgeholt werden können." (Textauszug, IAB-Doku)
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Permanently marginalized? Securing living hours among part-time workers in hotels and restaurants in Northern Europe (2024)
Ilsøe, Anna ; Larsen, Trine Pernille ; Trygstad, Sissel ; Nergaard, Kristine ; McMahon, Juliette ; Ryan, Lorraine ;Zitatform
Ilsøe, Anna, Trine Pernille Larsen, Sissel Trygstad, Lorraine Ryan, Kristine Nergaard & Juliette McMahon (2024): Permanently marginalized? Securing living hours among part-time workers in hotels and restaurants in Northern Europe. In: European journal of industrial relations, Jg. 30, H. 4, S. 421-439. DOI:10.1177/09596801241264643
Abstract
"This paper offers a comparative perspective on the wage and working conditions of marginal part-time workers (less than 15 hours per week) in the Danish, Irish and Norwegian hotel and restaurant sector. Each of the three countries belongs to distinct industrial relations models with different sectoral traditions of multi-employer bargaining, political intervention and union strength. We focus on social partner initiatives, over time, covering trade unions, employers and national governments’ unilateral, bipartite or tripartite measures to secure ‘living hours’ for workers with contracts of few hours. Analytically, we seek inspiration from the work on industrial relations regimes by Visser (2009) and combine it with the concept of living hours. We find that social partners have introduced a series of initiatives to secure living hours, notably to protect and increase hourly wages and secure guaranteed weekly working hours. However, while securing minimum wages and income through either bipartite, tripartite or unilateral measures seem relatively successful in all three countries, the attempts to guarantee minimum weekly working hours and thus secure living hours prove more difficult and mainly has had an impact in Denmark." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Essays on institutions in health care and labor markets (2024)
Müller-Rehm, Rebekka;Zitatform
Müller-Rehm, Rebekka (2024): Essays on institutions in health care and labor markets. (Untersuchungen zur Wirtschaftspolitik 145), Köln, 145 S.
Abstract
"Dieser Band der Untersuchungen zur Wirtschaftspolitik ist institutionellen Besonderheiten des Gesundheitswesens und von Arbeitsmärkten gewidmet. Gesundheits- und Arbeitsmärkte unterliegen aus guten Gründen einer stärkeren Regulierung als andere Märkte: Der Schutz von Patient*innen und Arbeitnehmer*innen genießt in unserer Gesellschaft hohe Priorität. Die Wirkung der Regulierung auf diesen Märkten zu verstehen, ist nicht zuletzt deshalb wichtig, weil sie in besonderem Maße von Entwicklungen betroffen sind, die sich der Kontrolle der politischen Entscheidungsträger*innen weitegehend entziehen, z.B. dem demografischen Wandel, dem technologischen Fortschritt und dem damit verbundenen Wandel hin zu einer Dienstleistungsökonomie. Im ersten Teil geht es um Plattformarbeit, das heißt um Arbeitsaufträge, die ortsunabhängig über digitale Plattformen abgewickelt werden. Da häufig die Befürchtung geäußert wird, dass Arbeitgeber Plattformarbeit nutzen, um Arbeitsmarktregulierung zu umgehen, liegt der Fokus auf dem Zusammenhang zwischen der Nachfrage nach Plattformarbeit und der Stärke des Kündigungsschutzes in OECD-Staaten. Im zweiten Teil werden die Niederlassungsentscheidungen von Hausärzt*innen in unterversorgten Gebieten in Deutschland untersucht, wobei nach Geschlecht und zwischen Einzel- und Gemeinschaftspraxen differenziert wird. Auf dieser Grundlage werden zwei Regulierungsszenarien simuliert: eine Angleichung der Vergütung von für die Behandlung von gesetzlich- und privatversicherten Patient*innen und eine striktere Begrenzung der Zulassung in überversorgten Gebieten. Der dritte Teil ist unfreiwilliger Teilzeitarbeit gewidmet. In Zeiten konjunkturellen Abschwungs reduzieren viele Arbeitgeber in eher liberalen Arbeitsmärkten, wie in den USA und in Großbritannien, die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten, was zu einem Anstieg unfreiwilliger Teilzeitarbeit führt. Das wirft die Fragen auf, ob die striktere Regulierung in Deutschland, die eine einseitige Reduzierung der Arbeitszeit durch den Arbeitgeber untersagt, einen solchen Anstieg unfreiwilliger Teilzeitbeschäftigung in konjunkturellen Abschwungphasen verhindert und wie die Regulierung die Marktanpassungsmechanismen verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Anreize setzen: Wie Unternehmen Teilzeitkräfte für mehr Stunden gewinnen (2024)
Risius, Paula; Herzer, Philip; Arndt, Franziska;Zitatform
Risius, Paula, Franziska Arndt & Philip Herzer (2024): Anreize setzen: Wie Unternehmen Teilzeitkräfte für mehr Stunden gewinnen. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2024,11), Köln, 5 S.
Abstract
"Fast jede:r dritte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland arbeitet in Teilzeit – mit steigender Tendenz. Teilzeit bietet vielen Beschäftigten erst die Möglichkeit, trotz weiterer Verpflichtungen oder Einschränkungen, erwerbstätig zu sein. Gerade unter Frauen ist der Teilzeitanteil sehr hoch, da sie häufig mehr Sorgearbeit leisten. Gleichzeitig ist die Wirtschaft angesichts der angespannten Fachkräftesituation darauf angewiesen, das Arbeitsvolumen zu erhöhen. Die Ausweitung der Arbeitszeit der erwerbstätigen Teilzeitkräfte bietet Unternehmen große Potenziale für die Fachkräftesicherung. Viele Teilzeitbeschäftigte sind grundsätzlich bereit, ihre Arbeitsstunden auszuweiten. Entscheidend sind die Umstände und Rahmenbedingungen, die auch Unternehmen für eine Stundenausweitung bieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Dualisation and part-time work in France, Germany and the UK: Accounting for within and between country differences in precarious work (2024)
Zitatform
Rubery, Jill, Damian Grimshaw, Philippe Mehaut & Claudia Weinkopf (2024): Dualisation and part-time work in France, Germany and the UK: Accounting for within and between country differences in precarious work. In: European journal of industrial relations, Jg. 30, H. 4, S. 363-381. DOI:10.1177/09596801221120468
Abstract
"By comparing protections for part-time work in France, Germany and the UK, this article contributes to the comparative debate over whether industrial relations actors are mitigating or creating labour market dualisation. Significant variations in incidence and form of part-time work (a ‘spectrum of precariousness’), between and within the three countries, are explained through a theoretical frame that layers the actions of industrial relations actors against a backdrop of welfare and labour market rules and gender relations. This reveals important path dependent differences in part-time work patterns, including in the lines by which part-time work is segmented. The findings call for a more nuanced approach to dualisation that recognises that trade union responses to precarious work, albeit conditioned by their own path dependencies, have involved active efforts to extend protections to part-timers through twin strategies of support for legislative instruments and new forms of organising, albeit with only partial success." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Does Atypical Employment Come in Couples? Evidence from European Countries (2024)
Zitatform
Westhoff, Leonie (2024): Does Atypical Employment Come in Couples? Evidence from European Countries. In: Social indicators research, Jg. 172, H. 2, S. 569-594. DOI:10.1007/s11205-023-03296-2
Abstract
"The literature on atypical employment has largely focused on the individual level. This paper provides a novel account of the dynamics of atypical employment, specifically part-time and temporary employment, within couples. Analyzing a sample of 29 European countries using 2016 EU-SILC data, it investigates the association between partner and own atypical employment. The results show that temporary employment does come in couples, in that partner temporary employment is associated with a higher likelihood of own temporary employment. A significant portion of this result is driven by individuals with partners in temporary employment themselves exhibiting characteristics predisposing them to temporary employment. These results are largely consistent across Europe. Accumulation of part-time employment is also observed, albeit at a smaller scale. However, it occurs at the two extremes of the income distribution only, among very low-earning and very high-earning couples. In contrast, in the middle of the income distribution, there is no association between partner and own part-time employment, which is more consistent with classic household specialization patterns. An association between partner and own part-time employment is only found in a minority of European countries, most systematically in Northern and Western Europe, but also in some Southern and Eastern European countries." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Causal misperceptions of the part-time pay gap (2023)
Zitatform
Backhaus, Teresa, Clara Schäper & Annekatrin Schrenker (2023): Causal misperceptions of the part-time pay gap. In: Labour Economics, Jg. 83. DOI:10.1016/j.labeco.2023.102396
Abstract
"This paper studies if workers infer from correlation about causal effects in the context of the part-time wage penalty. Differences in hourly pay between full-time and part-time workers are strongly driven by worker selection and systematic sorting. Ignoring these selection effects can lead to biased expectations about the consequences of working part-time on wages (‘selection neglect bias’). Based on representative survey data from Germany, we document substantial misperceptions of the part-time wage gap. Workers strongly overestimate how much part-time workers in their occupation earn per hour, whereas they are approximately informed of mean full-time wage rates. Consistent with selection neglect, those who perceive large hourly pay differences between full-time and part-time workers also predict large changes in hourly wages when a given worker switches between full-time and part-time employment. Causal analyses using a survey experiment reveal that providing information about the raw part-time pay gap increases expectations about the full-time wage premium by factor 1.7, suggesting that individuals draw causal conclusions from observed correlations. De-biasing respondents by informing them about the influence of worker characteristics on observed pay gaps mitigates selection neglect. Subjective beliefs about the part-time/full-time wage gap are predictive of planned and actual transitions between full-time and part-time employment, necessitating the prevention of causal misperceptions." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))
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Temporary Contracts, Employment Trajectories and Dualisation: A Comparison of Norway and Sweden (2023)
Zitatform
Berglund, Tomas, Roy A. Nielsen, Olof Reichenberg & Jørgen Svalund (2023): Temporary Contracts, Employment Trajectories and Dualisation: A Comparison of Norway and Sweden. In: Work, Employment and Society, Jg. 37, H. 2, S. 505-524. DOI:10.1177/09500170211031466
Abstract
"This study compares the labour market trajectories of the temporary employed in Norway with those in Sweden. Sweden’s employment protection legislation gap between the strict protection of permanent employment and the loose regulation of temporary employment has widened in recent decades, while Norway has maintained balanced and strict regulation of both employment types. The study asserts that the two countries differ concerning the distribution of trajectories, leading to permanent employment and trajectories that do not create firmer labour market attachment. Using sequence analysis to analyse two-year panels of the labour force survey for 1997–2011, several different trajectories are discerned in the two countries. The bridge trajectories dominate in Norway, while dead-end trajectories are more common in Sweden. Moreover, the bridge trajectories are selected to stronger categories (mid-aged and higher educated) in Sweden than in Norway. The results are discussed from the perspective of labour market dualisation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Biased Wage Expectations and Female Labor Supply (2023)
Blesch, Maximilian; Eisenhauer, Philipp; Ilieva, Boryana; Haan, Peter; Schrenker, Annekatrin ; Weizsäcker, Georg;Zitatform
Blesch, Maximilian, Philipp Eisenhauer, Peter Haan, Boryana Ilieva, Annekatrin Schrenker & Georg Weizsäcker (2023): Biased Wage Expectations and Female Labor Supply. (Discussion paper / Rationality & Competition, CCR TRR 190 411), München ; Berlin, 30 S.
Abstract
"Wage growth occurs almost exclusively in full-time work, whereas it is close to zero in part-time work. German women, when asked to predict their own potential wage outcomes, show severely biased expectations with strong over-optimism about the returns to part-time experience. We estimate a structural life-cycle model to quantify how beliefs influence labor supply, earnings and welfare over the life cycle. The bias increases part-time employment strongly, induces flatter long-run wage profiles, and substantially influences the employment effects of a widely discussed policy reform, the introduction of joint taxation. The most significant impact of the bias appears for college-educated women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Atypical work, financial assets, and asset poverty in Germany (2023)
Zitatform
Colombarolli, Claudia & Philipp M. Lersch (2023): Atypical work, financial assets, and asset poverty in Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 85. DOI:10.1016/j.rssm.2023.100803
Abstract
"This study investigates how atypical employment (i.e., part-time, temporary work, mini-jobs) affects workers' ability to accumulate financial assets and exposes them to asset poverty in Germany. Asset poverty occurs when household financial resources (e.g., bank deposits and stock equity) are insufficient to live at the income poverty line for three months. Previously, studies on labour market processes and wealth inequalities have been chiefly disconnected. Still, a large share of assets is accumulated from labour earnings, and thus, individual employment experiences likely affect asset accumulation. We draw on data from the German Socio-Economic Panel (SOEP, 2002–2017) and apply fixed-effect growth curve models. Compared to standard employment, we find that spells in temporary work and mini-jobs lead to lower levels of net financial assets, while part-time work results in similar asset growth rates. Furthermore, unemployment and inactivity undermine financial asset accumulation more than atypical employment. This suggests that temporary positions are even more detrimental if interspersed by periods of no employment. We also find that the detrimental effect of atypical employment is larger for low educated than high-educated and that penalties of previous spells of mini-jobs are larger for men than women, but the contrary is true concerning temporary employment. Finally, asset poverty risk increases only for unemployment and inactivity, not atypical employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Navigating the Precarious Path: Understanding the Dualisation of the Italian Labour Market through the Lens of Involuntary Part-Time Employment (2023)
Zitatform
Cuccu, Liliana, Vicente Royuela & Sergio Scicchitano (2023): Navigating the Precarious Path: Understanding the Dualisation of the Italian Labour Market through the Lens of Involuntary Part-Time Employment. (AQR working paper 2023,07), Barcelona, 45 S.
Abstract
"This paper investigates the surge in Involuntary Part-Time (IPT) employment in Italy from 2004 to 2019, exploring its impact on various socio-economic groups and adopting a spatial perspective. Our study tests the hypothesis that technological shifts, specifically routine biased technological change (RBTC), and the expansion of household substitution services contribute to IPT growth. We uncover a widening negative gap in IPT prevalence among marginalized groups- women, young, and less skilled workers. After controlling for sector and occupation, the higher IPT propensity diminishes but remains significant, hinting at persistent discrimination. Additionally, segregation into more exposed occupations and sectors intensifies over time. Leveraging province-level indicators, and using a Partial Adjustment model, we find support for RBTC's correlation with IPT, especially among women. The impact of household substitution services is notably pronounced for women, highlighting sector segregation and gender norms' influence" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employer Wage Subsidy Caps and Part-Time Work (2023)
Zitatform
Elvery, Joel A., C. Lockwood Reynolds & Shawn M. Rohlin (2023): Employer Wage Subsidy Caps and Part-Time Work. In: ILR review, Jg. 76, H. 1, S. 189-209. DOI:10.1177/00197939221102865
Abstract
"Using tract-level US Census data and triple-difference estimators, the authors test whether firms increase their use of part-time workers when faced with capped wage subsidies. By limiting the maximum subsidy per worker, such subsidies create incentives for firms to increase the share of their payroll that is eligible for the subsidy by increasing use of part-time or low-wage workers. Results suggest that firms located in federal Empowerment Zones in the United States responded to the program’s capped wage subsidies by expanding their use of part-time workers, particularly in locations where the subsidy cap is likely to bind. Results also show a shift toward hiring lower-skill workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Atypische Beschäftigung nimmt am österreichischen Arbeitsmarkt zu (2023)
Grieger, Nadine; Wach, Iris;Zitatform
Grieger, Nadine & Iris Wach (2023): Atypische Beschäftigung nimmt am österreichischen Arbeitsmarkt zu. (AMS-Spezialthema zum Arbeitsmarkt / Arbeitsmarktservice Österreich), Wien, 6 S.
Abstract
"Atypische Beschäftigungsverhältnisse nehmen seit Jahren deutlich zu. 2022 waren bereits mehr als ein Drittel aller abhängigen Beschäftigungsverhältnisse atypisch. Frauen arbeiten häufiger als Männer in Teilzeit, befristet oder geringfügig. Geringfügig Beschäftigte gehen zu einem großen Teil anderen (un-)selbstständigen Tätigkeiten nach, befinden sich in einer AMS Vormerkung oder nutzen die Möglichkeit als Zuverdienst zur Pension. Personen, die ausschließlich geringfügig beschäftigt und ansonsten nicht am Arbeitsmarkt aktiv sind (und sich nicht in einer AMS Vormerkung oder in einer erwerbsfernen gesicherten Position befinden), machen nur etwas mehr als ein Drittel aller geringfügig Beschäftigten aus. „Die so starke Zunahme an Teilzeitarbeit führt dazu, dass obwohl heute mehr als 100.000 Menschen mehr arbeiten als vor Corona (2019), der Arbeitskräftemangel deutlich spürbar ist. Die gesamt geleistete Menge an Arbeitsstunden hat sich nämlich reduziert und hier vor allem bei den Männern.“, so Dr. Johannes Kopf, L.L.M. (...)" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Working More for Less: Part-time Penalties Across the Working Hours Distribution? (2023)
Zitatform
Günther, Tom, Ulrich C. Schneider & Fabian Stürmer-Heiber (2023): Working More for Less: Part-time Penalties Across the Working Hours Distribution? (Discussion paper / Berlin School of Economics 25), Berlin, 77 S. DOI:10.48462/opus4-5074
Abstract
"We use German administrative and survey data to investigate the heterogeneity of part-time penalties in hourly wages and growth rates. Exploiting tax reforms for identification, we find substantial heterogeneity in part-time wage penalties from −28.3% to −7.2% compared to full-time. The heterogeneity in wage growth penalties is less pronounced. Both penalties do not decrease linearly with additional working hours. More weekly working hours might result in a higher hourly wage penalty. The shape of the penalties is driven by workers with non-demanding tasks and professions where working around 30 weekly hours is uncommon, and relatively many females work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Nachteile: Die Sache mit der Teilzeit (2023)
Heimann, Klaus;Zitatform
Heimann, Klaus (2023): Nachteile: Die Sache mit der Teilzeit. In: Gute Arbeit, Jg. 35, H. 5, S. 22-25.
Abstract
"Selbstbestimmt entscheiden, wie lange man in der Woche arbeiten will: eigentlich eine gute Sache. Doch die Nachteile der Teilzeitarbeit schlagen nicht zuletzt als Boomerang zu Buche. Das deutsche Arbeits- und Sozialrecht basiert modellhaft auf einer vollen Erwerbstätigkeit mit der 35- bis 40-Stunden-Woche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die gesetzliche Brückenteilzeit wird eher zurückhaltend genutzt (2023)
Zitatform
Hohendanner, Christian & Susanne Wanger (2023): Die gesetzliche Brückenteilzeit wird eher zurückhaltend genutzt. In: IAB-Forum H. 16.10.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20231016.01
Abstract
"Teilzeitarbeit ist in Deutschland weit verbreitet. Um das Risiko einer Teilzeitfalle zu verringern und die starre Trennung zwischen Voll- und Teilzeit abzubauen, wurde 2019 die Brückenteilzeit eingeführt. Sie ermöglicht es Beschäftigten mittlerer und größerer Betriebe, für einen Zeitraum zwischen einem und fünf Jahren in Teilzeit zu arbeiten, und ist mit einer automatischen Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit verbunden. Diese Möglichkeit wird allerdings bislang eher zurückhaltend genutzt. Damit halten sich auch die Auswirkungen auf die Personalpolitik der Betriebe in Grenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Atypische Beschäftigung im Strukturwandel (2023)
Zitatform
Hohendanner, Christian (2023): Atypische Beschäftigung im Strukturwandel. (IAB-Forschungsbericht 23/2023), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2323
Abstract
"Seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts steht die Befürchtung im Raum, dass das sogenannte Normalarbeitsverhältnis als unbefristetes sozialversicherungspflichtiges Vollzeitbeschäftigungsverhältnis in Deutschland an Bedeutung verliert und die unter dem Oberbegriff „atypischer Beschäftigung“ zusammengefassten Beschäftigungsverhältnisse an Relevanz gewinnen. Zu letzteren werden üblicher Weise sozialversicherungspflichtige und geringfügige Teilzeitbeschäftigungen, befristete Arbeitsverhältnisse, Leiharbeit und freie Honorartätigkeiten von Soloselbständigen gezählt. Die genannten Erwerbsformen weisen zum Teil eine geringere Dauer auf, gehen mit geringeren Löhnen einher und entfalten aufgrund geringerer und kürzerer Beitragszahlungen in die Sozialversicherungssysteme eine geringere soziale Schutzwirkung auf als das Normarbeitsverhältnis. Aufgrund der starken Erwerbszentrierung unseres sozialen Sicherungssystems ist es für die sozial- und arbeitsmarktpolitische Steuerung relevant, die Entwicklung der verschiedenen Erwerbsformen im Blick zu behalten. Angesichts einer sich im Krisenmodus befindlichen Gesellschaft, in der das „Normale“ von innen wie außen zunehmend hinterfragt wird, zeigt sich bei den Erwerbsformen eine erstaunliche Stabilität. Das Normalarbeitsverhältnis erweist sich in den letzten Jahren als weitgehend robust, befristete Arbeitsverträge verlieren an Bedeutung, Leiharbeit und freie Mitarbeit bewegen sich auf stabilem, aber niedrigem Niveau jeweils im Bereich von etwa zwei Prozent der Beschäftigten. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Richtung eines „Arbeitnehmermarktes“ scheint dazu zu führen, dass aus Sicht der Beschäftigten unfreiwillige atypische Erwerbsformen relativ an Boden verlieren oder auf niedrigem Niveau verharren. Einzig die Teilzeitbeschäftigung gewinnt kontinuierlich an Bedeutung. Wenn jedoch strukturelle und krisenhafte Umbrüche wahrscheinlicher und wirtschaftliche Bedingungen zunehmend unvorhersehbarer und volatiler werden, ist die Sicherstellung von Anpassungsfähigkeit zur Bewältigung dieser Umbrüche notwendig. Vor diesem Hintergrund lassen sich in Bezug auf die dargestellten Erwerbsformen drei Ziele formulieren, um Anpassungsfähigkeit sicherzustellen: erstens die Erhöhung des Arbeitsvolumens von unfreiwillig Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten, zweitens die Stärkung interner betrieblicher Flexibilität, darunter die Intensivierung von Weiterbildung sowie drittens die Schaffung adäquater Schutzmechanismen und Rahmenbedingungen für bislang weniger abgesicherte Erwerbsformen. Begleitend zu diesem Forschungsbericht werden Strukturtabellen auf Basis des IAB-Betriebspanels von 2010 bis 2022 zu den einzelnen Erwerbsformen sowie im Detail zu befristeter Beschäftigung in Deutschland auf der Webseite des IAB in der Rubrik „Grafik und Daten“ zur Verfügung gestellt (Hohendanner 2023a/b). Die Tabellen stellen dar, wie sich die verschiedenen Erwerbsformen je nach Wirtschaftszweig, Bundesland und Betriebsgröße entwickelt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Combining Part-time Work and Social Benefits: Empirical Evidence from Finland (2023)
Kalin, Salla; Kyyrä, Tomi; Matikka, Tuomas;Zitatform
Kalin, Salla, Tomi Kyyrä & Tuomas Matikka (2023): Combining Part-time Work and Social Benefits: Empirical Evidence from Finland. (VATT working papers / Valtion Taloudellinen Tutkimuskeskus (Helsinki) 159), Helsinki, 64 S.
Abstract
"We use detailed, population-wide data from Finland to provide evidence of the impact of earnings disregard policies on part-time work during unemployment spells, and describe the longer-run trends in combining part-time work and social benefits. We find that part-time or temporary work while receiving unemployment benefits is strongly concentrated at service and social and health care sectors, and women participate in part-time work much more commonly than men (25% vs. 12% of benefit recipients). The share of part-time workers among unemployment benefit recipients increased sharply from 10% to 18% over a few years after the implementation of earnings disregards in unemployment benefits and housing allowances. The earnings disregards allowed individuals to earn up to 300 euros per month without reductions in their benefits. Using variation in the impact of the reforms on incentives between individuals eligible to different types of benefits, we estimate a 17–28% increase in participation in part-time work rate due to the implementation of earnings disregards. However, we find no evidence of economically significant positive or negative effects of increased participation in part-time work on transitions to full-time employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung im Abwärtstrend?: Entwicklungen und Erklärungsansätze (2023)
Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2023): Atypische Beschäftigung im Abwärtstrend? Entwicklungen und Erklärungsansätze. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 76, H. 6, S. 470-478. DOI:10.5771/0342-300X-2023-6-470
Abstract
"Wie haben sich atypische Beschäftigungsverhältnisse in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt? Verdrängen sie, wie häufig angenommen wird, allmählich das traditionelle Normalarbeitsverhältnis? Oder kommt es in den letzten Jahren zu unerwarteten gegenläufigen Entwicklungen? Zur Beantwortung dieser für die Zukunft des gesamten Erwerbssystems zentralen Fragen werden die Formen atypischer Beschäftigung analysiert. Sowohl nachfrage- als auch angebotsseitige Bestimmungsgründe für die Veränderungen werden angeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Women's Involuntary Part-Time Employment and Household Economic Security in Europe (2023)
Zitatform
Maestripieri, Lara (2023): Women's Involuntary Part-Time Employment and Household Economic Security in Europe. In: Feminist economics, Jg. 29, H. 4, S. 223-251. DOI:10.1080/13545701.2023.2251991
Abstract
"The rate of involuntary part-time work among women has increased sharply. Scholars have demonstrated its links with diminished career opportunities, deteriorated working conditions, and low pay at an individual level. However, less attention has been paid to the effects of these contracts on economic security at the household level. This article investigates to what extent women being in part-time work involuntarily hinders their household's ability to attain reasonable living standards and examines whether this would be any different if women were in part-time employment voluntarily. The results show that part-time work in itself does not necessarily constitute a threat to household economic security, but when it is involuntary, part-time employment jeopardizes a household's financial well-being. This occurs in countries that deregulated peripheral corners of their labor markets, or "dualized" countries such as Italy, Spain, and France, and fully liberalized countries, such as Switzerland and the United Kingdom." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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