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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung"
  • Literaturhinweis

    Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Atypische Beschäftigung (2016)

    Hünefeld, Lena ;

    Zitatform

    Hünefeld, Lena (2016): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Atypische Beschäftigung. (baua: Bericht), Berlin, 118 S. DOI:10.21934/baua:bericht20160713/2e

    Abstract

    "Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung' zielt darauf ab, psychische Belastungsfaktoren bezogen auf den gesicherten Stand der Wissenschaft zu bewerten, Aufschluss über neue Arbeitsanforderungen durch den Wandel der Arbeit zu gewinnen sowie offene Forschungsfragen zu identifizieren. Für mehr als 20 Arbeitsbedingungsfaktoren wurden systematische Übersichtsarbeiten (Scoping Reviews) angefertigt. Die Arbeitsbedingungsfaktoren wurden vier Themenfeldern zugeordnet: 'Arbeitsaufgabe', 'Führung und Organisation', 'Arbeitszeit' und 'Technische Faktoren'.
    Der Arbeitsbedingungsfaktor 'Atypische Beschäftigung' gehört zum Themenfeld 'Führung und Organisation'. Der Bericht beleuchtet die Auswirkungen von den Arbeitsformen Leih-/Zeitarbeit, befristete Beschäftigung, Teilzeitarbeit, Selbstständigkeit, Solo-Selbstständigkeit/Freelancer und Mehrfachbeschäftigung auf verschiedene Gesundheitsparameter (Fehlzeiten durch Krankheit, psychische Wohlbefinden, Depression und Burnout) sowie Zufriedenheit, Motivation und Leistung. Bei der Darstellung der Ergebnisse werden allgemeine Zusammenhänge zu atypischer Beschäftigung sowie zu den verschiedenen Unterformen berichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Temporary versus permanent employment: does health matter? (2015)

    Webber, Don J. ; Page, Dominic; Pacheco, Gail ;

    Zitatform

    Webber, Don J., Gail Pacheco & Dominic Page (2015): Temporary versus permanent employment. Does health matter? In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 18, H. 2, S. 169-186.

    Abstract

    "Poor health may inhibit active participation in the labour market and restrict the types of employment available to an individual. This paper uses recent survey data from New Zealand and employs a bivariate probit approach (to address sample selection issues) for investigating the relationship between health status and employment type. We find that health issues (and in particular mental health) are negatively related to the likelihood of being employed; and entering full-time and / or permanent employment. The picture with respect to temporary work is a little more fuzzy, with mixed results, and only minimal evidence is found that poor health is positively related to being in temporary employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung und Gesundheit (2012)

    Kroll, Lars Eric ; Lampert, Thomas ;

    Zitatform

    Kroll, Lars Eric & Thomas Lampert (2012): Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung und Gesundheit. (GBE kompakt 2012,01), Berlin, 9 S.

    Abstract

    In dem Beitrag werden aktuelle Ergebnisse zum Zusammenhang von Arbeitslosigkeit, prekärer Beschäftigung und Gesundheit vorgestellt. Dazu werden Daten aus der Studie 'Gesundheit in Deutschland aktuell' (GEDA) für das Jahr 2010 herangezogen, die im Rahmen des Gesundheitsmonitorings am Robert Koch-Institut durchgeführt wurde. Die Daten werden um ausgewählte Befunde aus der amtlichen Statistik und der Krankenversicherungsstatistik ergänzt. Für die Analysen werden Angaben von 14.693 Frauen und Männern im Alter zwischen 18 und 64 Jahren verwendet, die zum Befragungszeitpunkt entweder erwerbstätig oder arbeitslos waren. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitslose häufiger krank sind und früher sterben als Erwerbstätige. Arbeitslose und prekär Beschäftigte haben mehr gesundheitliche Beschwerden. Die psychische Gesundheit wird durch Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung besonders beeinträchtigt. Krankheiten können sowohl Folge als auch Ursache von Arbeitslosigkeit sein. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Arbeit und Gesundheit in unsicheren Zeiten (2009)

    Mümken, Sarah; Kieselbach, Thomas;

    Zitatform

    Mümken, Sarah & Thomas Kieselbach (2009): Prekäre Arbeit und Gesundheit in unsicheren Zeiten. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 18, H. 4, S. 313-326. DOI:10.1515/arbeit-2009-0406

    Abstract

    "In dem Beitrag soll auf die Veränderungen und Herausforderungen eines sich wandelnden Arbeitsmarktes eingegangen werden. Zunächst wird der Blick auf Beschäftigungsformen gerichtet, die nicht dem klassischen Normalarbeitsverhältnis entsprechen. Im Anschluss wird, nach einer begrifflichen Präzisierung von prekärer Beschäftigung, auf den Forschungsstand zum Zusammenhang von prekärer Beschäftigung und Gesundheit eingegangen. Anhand einer Fragebogenuntersuchung unter weiblichen Reinigungskräften werden die Auswirkungen von Arbeitsplatzunsicherheit auf die gesundheitliche Konstitution dargestellt. Abschließend werden die Ergebnisse und Politikempfehlungen einer vom Generaldirektorat Beschäftigung der EU-Kommission unterstützten europäischen Expertengruppe vorgestellt, die sich auf die gesundheitlichen Konsequenzen von Restrukturierungen und Ansatzpunkte der Gesundheitsförderung beziehen (HIRES-Projekt)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Older married workers and nonstandard jobs: the effects of health and health insurance (2009)

    Wenger, Jeffrey B. ; Reynolds, Jeremy ;

    Zitatform

    Wenger, Jeffrey B. & Jeremy Reynolds (2009): Older married workers and nonstandard jobs. The effects of health and health insurance. In: Industrial relations, Jg. 48, H. 3, S. 411-431. DOI:10.1111/j.1468-232X.2009.00566.x

    Abstract

    "We examine the effects of health and health insurance coverage on older married workers' decisions to work in temporary, contract, part-time, self-employment, and regular full-time jobs. We model the behavior of older married workers as interdependent, showing that one spouse's health and insurance status affects the employment of the other. In general, we find that men and women are less likely to be employed in regular full-time jobs when they are in fair or poor health and are more likely to be in regular full-time employment when their spouses are in poor health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effects of non-standard employment on mental health in Britain (2000)

    Bardasi, Elena; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Bardasi, Elena & Marco Francesconi (2000): The effects of non-standard employment on mental health in Britain. (IZA discussion paper 232), Bonn, 40 S., Anhang.

    Abstract

    "This paper explores the relationship between non-standard types of employment and mental health. The analysis uses data on workers from the first seven waves of the British Household Panel Study, 1991-97. Four different types of non-standard employment (non-standard contracts, places, times, and weekly hours of work) are analysed and the General Health Questionnaire (GHQ) index is used as the measure of mental health. The authors find evidence of only a modest effect of all types of flexible employment on the GHQ scores of men and women. Although the workers' non-standard employment behaviour does not significantly vary with their endowments and unobserved inputs, population health heterogeneity may still have a critical effect on the observed changes in labour market behaviour. Finally, the authors find some significant effect of non-standard employment on mental health when the sample is stratified by age and education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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