Springe zum Inhalt

Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Erosion des Normalarbeitsverhältnisses"
  • Literaturhinweis

    Zur Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten: Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 2. Mai 2018 (2018)

    Bauer, Frank;

    Zitatform

    Bauer, Frank (2018): Zur Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten. Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 2. Mai 2018. (IAB-Stellungnahme 07/2018), Nürnberg, 22 S.

    Abstract

    "Die vorliegende IAB-Stellungnahme befasst sich mit dem Antrag 'Gute Arbeitszeiten sichern - Schutzrechte der Beschäftigten stärken - Die Digitalisierung der Arbeitswelt gestalten!' (Landtagsdrucksache 17/1665) der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag vom 9. Januar 2018. Darin werden das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) von 1994 und seine Funktion bei der Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten diskutiert. Das IAB äußert sich zu dem Antrag auf der Grundlage von Forschungsergebnissen. Zunächst erfolgt ein kurzer Überblick über die Verbreitung von ausgewählten Formen derjenigen Arbeitszeiten, die vom Kriterium des 'Normalarbeitstags' abweichen, sowohl aus der methodischen Perspektive von repräsentativen Beschäftigten als auch aus der methodischen Perspektive von repräsentativen Betriebsbefragungen. Ein ergänzender Exkurs befasst sich mit Untersuchungen, die sich mit Veränderungen des Arbeitseinsatzes durch die flächendeckende Verbreitung von Kommunikationsmedien beschäftigen. Anschließend geht das IAB in der vorliegenden Stellungnahme auf empirische Untersuchungen ein, die analysieren, ob flexible Arbeitszeiten eher beschäftigtenorientiert oder eher betriebsorientiert eingesetzt werden. Abschließend wird vor dem Hintergrund der erörterten Forschungsergebnisse die Frage behandelt, ob das ArbZG aktuell als reformbedürftig zu betrachten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die neuen Vagabunden: Prekarität in reichen Gesellschaften (2018)

    Dörre, Klaus;

    Zitatform

    Dörre, Klaus (2018): Die neuen Vagabunden. Prekarität in reichen Gesellschaften. In: U. Bittlingmayer, A. Demirovic & T. Freytag (Hrsg.) (2018): Handbuch Kritische Theorie, S. 1-23. DOI:10.1007/978-3-658-12707-7_53-1

    Abstract

    "Im Unterschied zum orthodoxen Marxismus zeichnen sich wichtige Strömungen in der Kritischen Theorie durch einen klaren Blick auf die Widerständigkeit der Verarmten und Ausgeschlossenen, der Vagabunden moderner Gesellschaften aus. Der Beitrag knüpft implizit an solche Überlegungen an und beschreibt die Prekarisierung von Arbeit und Leben in den reichen Gesellschaften des Nordens als Genese neuer Vagabunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Online, on call: the spread of digitally organised just-in-time working and its implications for standard employment models (2018)

    Huws, Ursula ; Spencer, Neil H.; Syrdal, Dag S.;

    Zitatform

    Huws, Ursula, Neil H. Spencer & Dag S. Syrdal (2018): Online, on call: the spread of digitally organised just-in-time working and its implications for standard employment models. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 33, H. 2, S. 113-129. DOI:10.1111/ntwe.12111

    Abstract

    "This article questions whether the dominant policy discourse, in which a normative model of standard employment is counterposed to 'non-standard' or 'atypical' employment, enables us to capture the diversity of fluid labour markets in which work is dynamically reshaped in an interaction between different kinds of employment status and work organisation. Drawing on surveys in the UK, Germany, Sweden and the Netherlands that investigate work managed via online platforms ('crowdwork') and associated practices, it demonstrates that crowdwork represents part of a continuum. Not only do most crowd workers combine work for online platforms with other forms of work or income generation, but also many of the ICT-related practices associated with crowdwork are widespread across the rest of the labour market where a growing number of workers are 'logged'. Future research should not just focus on crowdworkers as a special case but on new patterns of work organisation in the regular workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regulating casual employment in Australia (2018)

    Markey, Raymond ; McIvor, Joseph;

    Zitatform

    Markey, Raymond & Joseph McIvor (2018): Regulating casual employment in Australia. In: The journal of industrial relations, Jg. 60, H. 5, S. 593-618. DOI:10.1177/0022185618778084

    Abstract

    "The rise of precarious and non-standard working arrangements has received substantial attention in recent times. In Australia precarious work has been particularly associated with the phenomenon of casual work, defined as employment without the leave benefits provided by the National Employment Standards. Casual employment status is at the employers' discretion. It may be long term and involve short shifts of less than 4 hours. In the recent Modern Awards Review by the Australian Fair Work Commission, the Australian Council of Trade Unions submitted proposals to limit employers' ability to unilaterally determine the employment relationship and to reduce the degree of precariousness associated with casual employment. The Australian Council of Trade Unions sought the right for long-term casuals to convert to permanent employment and to extend minimum hours for shifts. This article surveys the evidence, primary and secondary, regarding the extent and nature of Australian casual employment, including its impact on flexibility, earnings security and productivity. In this context, we explore the implications of the Australian Council of Trade Unions claims and Fair Work Commission decision, and present data from a survey of casual employees regarding employment preferences. Whilst some employees prefer casual status, we find that many would benefit from protective regulations, and that most casuals support such regulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Normalarbeit: Nur Vergangenheit oder auch Zukunft? (2018)

    Muckenhuber, Johanna ; Hödl, Josef; Griesbacher, Martin ;

    Zitatform

    Muckenhuber, Johanna, Josef Hödl & Martin Griesbacher (Hrsg.) (2018): Normalarbeit. Nur Vergangenheit oder auch Zukunft? (Gesellschaft der Unterschiede 37), Bielefeld: Transcript, 357 S.

    Abstract

    "Im Zuge der breit und kontinuierlich geführten Debatte um 'atypische' Beschäftigungsverhältnisse als gesellschaftliche Herausforderung ist das 'typische' Normalarbeitsverhältnis zunehmend aus dem Fokus des Interesses gerückt. Doch was verstehen wir unter Normalarbeit? Welche Erwartungen sind mit ihr verbunden? Ist sie ein Bild der Vergangenheit oder ein Weg in die Zukunft der Arbeit?
    Die Beiträge des Bandes liefern eine vertiefte kritisch-interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Konzept und der Wirklichkeit von 'Normalarbeit' und behandeln ihre begrifflichen Rahmenlinien und Entstehungsbedingungen. Aspekte der Arbeitszeit und Besonderheiten der Kompetenzanforderungen sowie beruflichen Qualifikation werden ebenso thematisiert wie interessenpolitische Perspektiven." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis und Leseprobe vom Verlag
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das Elend des Wissensprekariat (2018)

    Starzmann, Maria Theresia;

    Zitatform

    Starzmann, Maria Theresia (2018): Das Elend des Wissensprekariat. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 63, H. 10, S. 105-112.

    Abstract

    Die Autorin setzt sich kritisch mit der zunehmenden Gewinnorientierung deutscher und amerikanischer Universitäten auseinander, die sich auch im Umgang mit ihren Beschäftigten zeigt. Die Lehrtätigkeit wird immer weiter in sogenannte Gigs ausgelagert: 'befristete Verträge, Teilzeitjobs und Werkverträge, die hierarchisch verwaltet werden. Das führt nicht nur zu einer immer weiteren Spreizung zwischen Verwaltungs- und Lehrstellen, sondern auch zu einer neuen Form der Ausbeutung kognitiver Arbeit'. Bei immer weiter steigenden Studiengebühren sinkt die Qualität des Studiums. Die akademischen Arbeitsbedingungen sind gekennzeichnet durch Entgrenzung, Prekarität, Konkurrenz und Vereinzelung. Viele Akademiker sind daher mutlos und 'zu erschöpft für den Arbeitskampf'. Die Autorin konstatiert einen 'völligen Mangel an Solidarität' unter den Akademikern. Sie plädiert abschließend für die Organisation von Akademikern in Gewerkschaften, Vereinen und Arbeitsgruppen zur Durchsetzung ihrer Interessen und zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die erwerbszentrierte Sozialversicherung: eine Bestandsaufnahme (2018)

    Yollu-Tok, Aysel ;

    Zitatform

    Yollu-Tok, Aysel (2018): Die erwerbszentrierte Sozialversicherung. Eine Bestandsaufnahme. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 67, H. 1, S. 61-77. DOI:10.3790/sfo.67.1.61

    Abstract

    "Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse als das Fundament des erwerbszentrierten Sozialversicherungssystems erodieren. Argumentiert wird, dass das Sozialversicherungssystem weiterhin das gestaltungsprägende Merkmal des deutschen Sozialstaats ist, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung dominiert weiterhin den Arbeitsmarkt und der Zugang zum System ist weiterhin für eine breite Bevölkerungsgruppe gewährleistet. Jedoch wird ein finanzieller und zeitlicher Mindestumfang zunehmend nicht erreicht und setzt das Sozialversicherungssystem unter Druck. Pfadbrechende Reformen sind bei gegebener Ausgangssituation nicht notwendig, es bedarf aber Anpassungen bei der Einkommens- und Arbeitszeitverteilung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The future of social protection: What works for non-standard workers? (2018)

    Abstract

    "Social protection systems are often still designed for the archetypical full-time dependent employee. Work patterns deviating from this model - be it self-employment or online 'gig work' - can lead to gaps in social protection coverage. Globalisation and digitalisation are likely to exacerbate this discrepancy as new technologies make it easier and cheaper to offer and find work online, and online work platforms have experienced spectacular growth in recent years. While new technologies and the new forms of work they create bring the incomplete social protection of non-standard workers to the forefront of the international policy debate, non-standard work and policies to address such workers' situation are not new: across the OECD on average, one in six workers is self-employed, and a further one in eight employees is on a temporary contract. Thus, there are lessons to be learned from country experiences of providing social protection to non-standard workers. This report presents seven policy examples from OECD countries, including the 'artists' insurance system' in Germany or voluntary unemployment insurance for self-employed workers in Sweden. It draws on these studies to suggest policy options for providing social protection for non-standard workers, and for increasing the income security of on-call workers and those on flexible hours contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktuelle Daten zum Normalarbeitsverhältnis: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/3803) (2018)

    Zitatform

    (2018): Aktuelle Daten zum Normalarbeitsverhältnis. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/3803). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/4280 (12.09.2018)), 59 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Fragen der Fraktion Die Linke zu aktuellen Daten zum Normalarbeitsverhältnis mit umfangreichen Daten zu Erwerbstätigkeit nach Erwerbsformen, Beschäftigungsart und Arbeitszeit. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Struktur und Ausgleich des Arbeitsmarktes (2017)

    Eichhorst, Werner; Stephan, Gesine ; Struck, Olaf ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Gesine Stephan & Olaf Struck (2017): Struktur und Ausgleich des Arbeitsmarktes. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 028), Düsseldorf, 56 S.

    Abstract

    "Das Working Paper arbeitet heraus, wie sich der deutsche Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren im Aggregat positiv entwickelt hat, wobei aber zugleich Einkommensungleichheiten, Ausdifferenzierung der Beschäftigungsformen, Segmentierung von Arbeitsmarktchancen und Verfestigung von Ausschlüssen deutlicher hervorgetreten sind. Hieraus sowie aus zunehmender Nachfrage nach höheren Qualifikationen und der Struktur der aktuellen Zuwanderung ergeben sich die Notwendigkeiten, Flexibilitätszumutungen bzw. -möglichkeiten gleichmäßiger zu verteilen, Fehlanreize und Beschäftigungsfallen abzubauen, den Erhalt und Ausbau von Qualifikationen zu fördern und hierbei neben Arbeitslosen und Beschäftigten auch Personen mit häufig wechselnder Beschäftigung in den Blick zu nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The rise of domestic outsourcing and the evolution of the German wage structure (2017)

    Goldschmidt, Deborah; Schmieder, Johannes F.;

    Zitatform

    Goldschmidt, Deborah & Johannes F. Schmieder (2017): The rise of domestic outsourcing and the evolution of the German wage structure. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 132, H. 3, S. 1165-1217. DOI:10.1093/qje/qjx008

    Abstract

    "The nature of the relationship between employers and employees has been changing over the past three decades, with firms increasingly relying on contractors, temp agencies, and franchises rather than hiring employees directly. We investigate the impact of this transformation on the wage structure by following jobs that are moved outside the boundary of lead employers to contracting firms. We develop a new method for identifying outsourcing of food, cleaning, security, and logistics services in administrative data using the universe of social security records in Germany. We document a dramatic growth of domestic outsourcing in Germany since the early 1990s. Event-study analyses show that wages in outsourced jobs fall by approximately 10-15% relative to similar jobs that are not outsourced. We find evidence that the wage losses associated with outsourcing stem from a loss of firm-specific rents, suggesting that labor cost savings are an important reason firms choose to contract out these services. Finally, we tie the increase in outsourcing activity to broader changes in the German wage structure, in particular showing that outsourcing of cleaning, security, and logistics services alone accounts for around 9% of the increase in German wage inequality since the 1980s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeit gerecht verteilt?: Eine Analyse der arbeitsrechtlichen Regulierung anhand der Philosophien von John Rawls und Amartya Sen (2017)

    Kramer, Michal;

    Zitatform

    Kramer, Michal (2017): Arbeit gerecht verteilt? Eine Analyse der arbeitsrechtlichen Regulierung anhand der Philosophien von John Rawls und Amartya Sen. (Nomos Universitätsschriften - Recht 915), Baden-Baden: Nomos, 486 S. DOI:10.5771/9783845281049

    Abstract

    "Der Band stellt die Frage nach Verteilungsgerechtigkeit am Arbeitsmarkt. Die Entwicklung von Arbeitsverhältnissen bzw. von Beschäftigungsformen in Deutschland, insbesondere seit dem Anfang der 90er Jahren, hat eine neue Arbeitswelt gestaltet. Neben der Entwicklung von neuen Formen von Arbeitsverhältnissen, auch als 'atypische Beschäftigung' bezeichnet, wird die Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung, vor allem die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes, thematisiert. Diese Entwicklungen werden angesichts deren unterschiedlicher Ziele und Auswirkungen gemäß ausgewählter Theorien sozialer Gerechtigkeit bewertet. Analysiert und angewendet werden zum einem John Rawls' Theorie der Gerechtigkeit - Gerechtigkeit als Fairness - zum anderen der Ansatz der Verwirklichungschancen (Capability approach) von Amartya Sen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/13484) (2017)

    Zitatform

    (2017): Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/13484). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/13655 (28.09.2017)), 36 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern. (IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neue Argumente für die Einbeziehung Selbstständiger in die gesetzliche Rentenversicherung: Erwerbshybridisierung oder Altersarmut 4.0? (2016)

    Welskop-Deffaa, Eva M.;

    Zitatform

    Welskop-Deffaa, Eva M. (2016): Neue Argumente für die Einbeziehung Selbstständiger in die gesetzliche Rentenversicherung. Erwerbshybridisierung oder Altersarmut 4.0? In: Soziale Sicherheit, Jg. 65, H. 8, S. 307-311.

    Abstract

    "Erwerbsverläufe mit vermischten Beschäftigungsformen (Erwerbshybridisierungen) werden ein wesentliches Merkmal der Arbeitswelt 4.0: Erwerbsverläufe werden nicht nur durch den Wechsel verschiedener Phasen abhängiger und selbstständiger Arbeit geprägt, sondern zunehmend werden Mehrfachbeschäftigungen und Parallel-Kombinationen mit unscharfen Rändern zu beobachten sein. Wie kann unter diesen Bedingungen eine Absicherung im Alter für die davon betroffenen Personen gestaltet werden, die Altersarmut vermeidet und sich am Lebensstandard orientiert?" (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Crowdwork - zurück in die Zukunft?: Perspektiven digitaler Arbeit (2015)

    Benner, Christiane;

    Zitatform

    Benner, Christiane (Hrsg.) (2015): Crowdwork - zurück in die Zukunft? Perspektiven digitaler Arbeit. Frankfurt am Main: Bund-Verl., 419 S.

    Abstract

    "Jobmaschine oder moderne Sklaverei?
    Outsourcing ist bereits ein alter Hut. Der neue Trend der Arbeit heißt Crowdsourcing. Die Verlagerung der Arbeit erfolgt nicht mehr an konkrete, klar identifizierbare Unternehmen, mit festem Firmensitz und einem Mindestmaß an gesetzlich verbrieften Rechten für Arbeitnehmer. Arbeit wird jetzt - mit steigender Tendenz - über professionelle Internet-Plattformen an eine scheinbar anonyme Masse von sogenannten Crowdworkern verteilt.
    Ist Crowdsourcing nach Leiharbeit und Werkverträgen nur eine weitere Strategie zur Kostensenkung? Oder werden wir mit einer radikal neuen Form von Arbeit konfrontiert? Diese ermöglicht zwar gleichzeitig mehr Menschen die Teilhabe an Arbeit. Aber bisher unbeantwortet bleibt die Frage nach dem Preis, den die Beteiligten und die Gesellschaft dafür zahlen müssen.
    Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Demokratisierung digitaler Arbeit und die notwendige öffentliche Diskussion von Crowdsourcing. Wissenschaftler, aus dem In- und Ausland, Politiker, Aktivisten, Gewerkschafter und Juristen liefern Beiträge zu den technischen, ethischen und arbeitspolitischen Aspekten dieses vielschichtigen Themas." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Not so standard anymore?: employment duality in Germany (2015)

    Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Verena Tobsch (2015): Not so standard anymore? Employment duality in Germany. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 2, S. 81-95., 2015-05-18. DOI:10.1007/s12651-015-0176-7

    Abstract

    "Dieser Beitrag gibt einen Überblick über den Wandel des deutschen Arbeitsmarktes seit Mitte der 90er Jahre, wobei der Fokus auf der Entwicklung der Arbeitsmarktsegmentierung oder der 'Dualisierung' der Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland liegt. Während die Dualisierung des deutschen Arbeitsmarktes teilweise auf Arbeitsmarktreformen, die vor allem verschiedene Arten von atypischer Beschäftigung und die Verbreitung von Niedriglohn fördern, zurückgeführt werden kann, spielen ebenso strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft sowie strategische Entscheidungen von Arbeitgeber und Tarifpartner eine entschiedene Rolle. Unser Hauptargument ist, dass die Liberalisierung atypischer Arbeitsverträge die gesamte Arbeitsmarkintegration und das Beschäftigungswachstum in Deutschland gefördert hat und dass zumindestens einige Formen atypischer Beschäftigung ein Sprungbrett in unbefristete Normalarbeitsverträge darstellen. Atypische Arbeitsverträge müssen nicht zwingend die vorherrschende Stellung von Normalarbeitsverhältnissen und die Arbeitsplatzqualität im primären Arbeitsmarkt untergraben, sondern sie stellen eine zusätzliche Art von Beschäftigung in Branchen und Berufen dar, die auf mehr Flexibilität ausgerichtet sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Wandel der Erwerbsformen in Deutschland (2015)

    Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner (2015): Der Wandel der Erwerbsformen in Deutschland. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 69, H. 1, S. 15-22. DOI:10.5771/1611-5821-2015-1-15

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht den Wandel der Erwerbsformen in Deutschland und zeigt, dass atypische Beschäftigung in bestimmten Sektoren und Berufen zum Aufbau von Erwerbstätigkeit beigetragen hat, gleichzeitig ist jedoch das so genannte Normalarbeitsverhältnis nach wie vor die bei weitem am deutschen Arbeitsmarkt dominante Erwerbsform - aber auch dort haben verschiedene Formen der Flexibilisierung Raum gegriffen. Insgesamt ist die Vielfalt der Erwerbsund Arbeitsformen in Deutschland gewachsen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung atypischer Beschäftigung für zentrale Lebensbereiche (2015)

    Gerlach, Irene; Heddendorp, Henning; Ahrens, Regina; Laß, Inga ;

    Zitatform

    Gerlach, Irene, Regina Ahrens, Inga Laß & Henning Heddendorp (2015): Die Bedeutung atypischer Beschäftigung für zentrale Lebensbereiche. (Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik, Münster. Policy brief), Münster, 11 S.

    Abstract

    "In den letzten Jahrzehnten haben atypische Beschäftigungsverhältnisse - gemeint sind befristete Beschäftigung, Teilzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung sowie Zeitarbeit - aufgrund wirtschaftlicher sowie politisch-rechtlicher Entwicklungen eine starke Zunahme zu verzeichnen. So ist der Anteil der atypisch Beschäftigten an allen Erwerbstätigen zwischen 1991 und 2012 von 13 % auf 22 % bzw. knapp 8 Millionen Personen gestiegen (Statistisches Bundesamt 2013). Atypische Beschäftigungsverhältnisse trugen damit zu gut 75 % zum Gesamtwachstum abhängiger Beschäftigung in diesem Zeitraum bei. Die wissenschaftliche und politische Bewertung dieser Entwicklung kann allerdings aus unterschiedlichen Blickwinkeln erfolgen. Es lassen sich neben den positiven Erwartungen, die mit der Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse verbunden sind (Überwindung struktureller Arbeitslosigkeit z.B. durch Befristung von Arbeitsverhältnissen, größere zeitliche Freiräume bspw. für Kinderbetreuungsaufgaben), auch Schattenseiten gegenüber der Beschäftigung im Normalarbeitsverhältnis erkennen. In der wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Debatte wird zunehmend auf die 'Prekaritätsrisiken' (Keller et al. 2011) atypischer Beschäftigungsformen, wie ein unzureichendes Einkommen, eine mangelnde soziale Sicherung und geringere Beschäftigungsstabilität und -fähigkeit hingewiesen. Je nach Beschäftigungsform und konkreter vertraglicher Ausgestaltung können diese Prekaritätsrisiken unterschiedlich stark ausgeprägt sein und miteinander kumuliert auftreten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie ergänzende Informationen.
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Industriebeschäftigung im Wandel: Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen (2015)

    Haipeter, Thomas ; Slomka, Christine;

    Zitatform

    Haipeter, Thomas & Christine Slomka (2015): Industriebeschäftigung im Wandel. Arbeiter, Angestellte und ihre Arbeitsbedingungen. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 730), Berlin, 17 S.

    Abstract

    "- In der Industrie findet ein kontinuierlicher Prozess der internen Tertiarisierung statt. Die Zahl der Angestellten ist inzwischen ebenso hoch wie die der Arbeiter. Der Frauenanteil unter den Angestellten stagniert allerdings.
    - Das Niveau der prekären Beschäftigungsformen wie Befristungen, Minijobs oder Leiharbeit ist bei den Angestellten weit niedriger als bei den Arbeitern.
    - Zugleich weisen Angestellte im Durchschnitt höhere Qualifikationen, einen höheren betrieblichen Status und höhere Einkommen auf.
    - Dennoch sind die Arbeitsbedingungen widersprüchlich. Wichtigste Anzeichen dafür sind lange Arbeitszeiten, wachsende Arbeitsintensität und Klagen über schlechte Aufstiegschancen. Zugleich empfinden viele Angestellte ihre Arbeitsplätze als sicher.
    - Zu den Gewerkschaften bleiben die Angestellten stärker auf Distanz, auch wenn ihr Organisationsgrad schwächer gesunken ist als derjenige der Arbeiter. Dafür ist ihr Anteil an aktiven Betriebsratsmitgliedern inzwischen höher als bei den Arbeitern." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fixed-term contracts : short-term blessings or long-term scars ? empirical findings from the Netherlands 1980 - 2000 (2015)

    Mooi-Reci, Irma ; Dekker, Ronald;

    Zitatform

    Mooi-Reci, Irma & Ronald Dekker (2015): Fixed-term contracts : short-term blessings or long-term scars ? empirical findings from the Netherlands 1980 - 2000. In: BJIR, Jg. 53, H. 1, S. 112-135. DOI:10.1111/bjir.12024

    Abstract

    "Using a comprehensive longitudinal dataset of prime-age Dutch workers over the period 1980 - 2000, we examine how a previously held job with a fixed-term contract influences both the likelihood and the duration of a future spell of unemployment. Analyses show that Dutch workers with fixed-term contracts experience higher risks of future unemployment and have no shorter spells of unemployment compared to workers with regular contracts. Results also reveal that swifter employment re-entries among men with fixed-term contracts can be explained by their job search efforts before unemployment. Our study (partly) invalidates theoretical positions that claim that fixed-term contracts foster employment security by shortening unemployment durations; suggesting that fixed-term contracts are a short-term blessing that could end, for some workers, in a recurrent unemployment trap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen