Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Arbeitsmarkt und Wohlstand stärken - Werk- und Dienstverträge erhalten (22.02.2013)
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.Beschreibung
Das Positionspapier der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft spricht sich gegen weitergehende Regulierung von Werk- und Dienstverträgen aus. Die bestehende Sanktionierung von Missbrauch durch Scheinwerkverträge sei ausreichend. (Stand 12/2012)
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Arbeiten im Herz der Wirtschaft: Werkverträge (22.02.2013)
Gesamtmetall - Die Arbeitgeberverbände der Metall- und ElektroindustrieBeschreibung
Die Position der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie - Gesamtmetall zu Werk- und Dienstverträgen.
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BDA: Werk- und Dienstverträge (22.02.2013)
Bundesvereinigung der Deutschen ArbeitgeberverbändeBeschreibung
Arbeitgeber aktuell 01/2013: Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände tritt den aktuell zunehmenden Angriffen auf Werk- und Dienstverträge entgegen. Der verantwortungsvolle Umgang mit solchen Vertragsformen dürfe gesetzlich nicht eingeschränkt werden.
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Freie Industriedienstleistung als Alternative zur regulierten Zeitarbeit (22.02.2013)
Zentrum für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht, MünchenBeschreibung
Aus dem Handout zur Tagung des Zentrums für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht München (ZAAR) am 09.09.2011: "Zeitarbeit erfährt durch die Neufassung des AÜG intensivere Regulierung. (…) Der Umstieg von der Arbeitnehmerüberlassung zur Industriedienstleistung ist durchaus möglich. (…) Die Industriedienstleistung hat bislang nur geringe arbeitsrechtliche Aufmerksamkeit erfahren. Die Tagung will den arbeitsrechtlichen Fragen nachgehen."
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vbm Gutachten: Stärkere Regulierung von Werkverträgen weder möglich noch sinnvoll (22.02.2013)
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.Beschreibung
Werkverträge sind in Deutschland klar geregelt. Der Rechtsrahmen deckt das Thema angemessen und umfassend ab. Weitergehende Regelungen stoßen rechtlich an sehr enge Grenzen. Das ist das Ergebnis eines Rechtsgutachtens des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. zum Thema Werkverträge, das von Prof. Dr. Martin Franzen von der LMU München erstellt wurde.
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Jeder für sich: Wie Werkverträge und Leiharbeit die Mitbestimmung aushöhlen (28.01.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Magazin Mitbestimmung 12/2012: Unternehmen lagern fleißig Kernaufgaben aus. Nachdem die Gewerkschaften den Missbrauch der Leiharbeit zunehmend eindämmen, droht jetzt die Verlagerung in Werkverträge. Betriebsräte verlieren so immer mehr Rechte: Eine Gefahr für die Mitbestimmung.
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Werkverträge: Löhne und Arbeitsbedingungen schützen (30.10.2012)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
Positionspapier des DGB Bundesvorstandes gegen die missbräuchliche Nutzung von Werkverträgen vom 30.10.2012
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Der schamlose Trick mit den Werkverträgen (24.07.2012)
Industriegewerkschaft MetallBeschreibung
Werkvertragsarbeitnehmer stehen laut IG Metall schlecht da. Denn für sie gilt weder der Tarifvertrag noch ein Mindestlohn. Die Gewerkschaft will deshalb faire und sichere Arbeitsplätze und fordert, feste Beschäftigte im Betrieb und keine ungesicherten Randbelegschaften.
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Statistische Ermittlung des Einsatzes von Werkverträgen und Leiharbeit in Unternehmen (13.06.2012)
Deutscher BundestagBeschreibung
Antrag der Fraktion DIE LINKE. (Bundestags-Drucksache 17/9980 vom 13.06.2012)
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Arbeitsrecht: Werkverträge brauchen bessere Regeln (14.05.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 08/2012: Seitdem die Regulierung der Leiharbeit zumindest etwas vorankommt, setzen Unternehmen vermehrt Werkverträge für Billigjobs ein. Einige Nachbarländer tun mehr gegen Missbrauch, zeigt ein Gutachten.
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Werkvertrag (26.03.2012)
Industriegewerkschaft MetallBeschreibung
Übersichtsseite zum Themenkomplex Werkvertrag der IG Metall Nordrhein-Westfalen
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Werkverträge: Feste Beschäftigte, keine ungesicherten Randbelegschaften (26.03.2012)
Industriegewerkschaft MetallBeschreibung
IG Metall 31.01.2012: Werkverträge sind auf dem Vormarsch. Damit haben die Unternehmen einen neuen Hebel gefunden, um die Löhne zu drücken. Denn anders als bei der Leiharbeit gilt hier kein Mindestlohn. Zudem sind industrielle Dienstleistungen auf Werkvertragsbasis derzeit noch unreguliert.
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Arbeitsmarkt: "Moderne Sklaven" (22.03.2012)
Spiegel-OnlineBeschreibung
Beitrag im SPIEGEL 05/2012 S. 73-74 von Susanne Amann, Markus Dettmer, Catalina Schröder und Janko Tietz: Kaum sind die Auswüchse der Zeitarbeit einigermaßen eingedämmt, weichen viele Unternehmen auf Werkverträge aus. Die Gewerkschaften fürchten eine neue Lohndumping-Welle.
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Erst Leiharbeit – nun Werkverträge. Stoß ins Herz der Betriebe (21.03.2012)
Industriegewerkschaft MetallBeschreibung
Zeitschrift Arbeitsrecht im Betrieb AiB H. 3, 2011
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Werkverträge: Es geht noch billiger (21.03.2012)
Die ZeitBeschreibung
DIE ZEIT, 8.12.2011, Nr. 50: Die Regeln der Leiharbeit sind strenger geworden. Unternehmen aus dem Handel und der Industrie wissen sie zu umgehen.
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Werkverträge: Einfallstor für schlechte Arbeit (21.03.2012)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
Beitrag in DGB Einblick 2011 (4), S.5
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Grüne für klare Abgrenzung von Leiharbeit und Werkverträgen (03.11.2011)
Bündnis 90 / Die GRÜNENBeschreibung
Leiharbeit und Werkverträge müssen klar voneinander abgegrenzt und die Kriterien dafür im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) festgelegt werden. Das fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (17/7482 vom 03.11.2011).
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Regulierungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Werkverträgen (01.09.2011)
Die Linkspartei. PDSBeschreibung
Eine Expertise von Prof. Dr. Wolfgang Däubler, Uni Bremen, im Auftrag der Bundestagsfraktion DIE LINKE (09/2011).
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Zwischen Selbständigkeit, Fremdbestimmung und Flexibilität: Zur Bedeutung von Werkverträgen in der Arbeitswelt (01.01.2011)
Institut für Angewandte WirtschaftsforschungKoch, Andreas, Dr.Quelle: Projektinformation des IAWBeschreibung
Die zunehmende Öffnung von Arbeitsmärkten, der steigende internationale Wettbewerb und damit verbunden die wachsenden Flexibilisierungsanforderungen an Betriebe haben zu einem strukturellen Wandel der Arbeitsmärkte geführt. Verschiedene Studien und Daten zeigen, dass in den letzten Jahren steigende Anteile von Beschäftigungsverhältnissen und Tätigkeiten außerhalb des regulären Arbeitsmarktes als so genannte "atypische Beschäftigung" organisiert werden. Neben bereits seit längerem "etablierten" atypischen Beschäftigungsformen wie befristeter Beschäftigung, Teilzeitbeschäftigung oder Leiharbeit ist die Auslagerung von Tätigkeiten an Subunternehmen mittels Werkverträgen ein relativ neues und daher noch wenig erforschtes Phänomen. Hauptmotive der Unternehmen, die Werkverträge vergeben, sind Flexibilitätssteigerungen und Kostensenkungen. Die Arbeitnehmer, die für die Werkvertragnehmer tätig sind, arbeiten hingegen häufig außerhalb tariflicher Regelungen und haben folglich mit Lohneinbußen und Abstrichen ihrer sozialen Absicherung zu rechnen. Während andere Formen atypischer Beschäftigung als weitgehend gut erforscht gelten, wurde der Bedeutung und Dynamik von Werkverträgen bisher weniger Beachtung geschenkt. Ziel dieses Projekts ist es daher, auf der Basis einer Literatur- und Dokumentenanalyse einen Überblick zu diesem Thema zu erarbeiten. Inhaltlich wird das Thema aus Sicht von Betrieben, Beschäftigten und institutionellen Akteuren in Deutschland beleuchtet. Aus den Ergebnissen werden potenzielle Handlungsfelder für politische und institutionelle Akteure abgeleitet und weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt.
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Datenbank Atypische Beschäftigung (21.09.2009)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Die regionale Datenbank "Atypische Beschäftigung" des WSI stellt für alle Stadt- und Landkreise in der Bundesrepublik Deutschland Daten zur atypischen Beschäftigung zur Verfügung. Sie bietet einen schnellen Überblick zur Entwicklung der Beschäftigung von 2003 bis 2011 mit Auswertungen in Tabellen und Grafiken.
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