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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassungsgesetz"
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    Abhängig Beschäftigte in atypischen Erwerbsformen 2000-2011 (08.08.2011)

    Universität Duisburg-Essen, Institut für Soziologie

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    Grafik mit Kommentierung in "Sozialpolitik aktuell" des Instituts für Soziologie der Universität Duisburg-Essen.

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    Böckler-Themen: Leiharbeit (28.07.2011)

    Hans-Böckler-Stiftung

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    Zusammenstellung von Forschungsberichten, Artikeln, Pressemitteilungen und Grafiken zum Thema.

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    Beschäftigungszuwachs 2010 zu großen Teilen von Zeitarbeit getragen (19.07.2011)

    Statistisches Bundesamt

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    Pressemitteilung Nr. 270 des Statistischen Bundesamtes vom 19.07.2011 zur Entwicklung der atypischen Beschäftigung zwischen 2008 und 2010.

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    Leiharbeit in Deutschland und Europa (13.07.2011)

    Deutscher Gewerkschaftsbund

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    Dossier des Deutschen Gewerkschaftsbunds vom 13.07.2011.

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    Zeitarbeit: Aufschwunghelfer auf Zeit (02.06.2011)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

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    iwd Nr. 22 vom 02.06.2011: Die deutsche Wirtschaft wäre im Jahr 2010 deutlich langsamer aus der Krise gekommen, hätten Unternehmen nicht auf Zeitarbeitnehmer zurückgreifen können.

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    Zeitarbeit: Gute Gründe gegen Equal Pay (28.04.2011)

    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

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    iwd Nr. 17 vom 28.04.2011: Die Gewerkschaften fordern zum 1. Mai erneut, dass Zeitarbeitnehmer schon ab dem ersten Tag ihres Einsatzes bezahlt werden sollen wie die Stammkräfte im Entleihbetrieb. Es gibt jedoch stichhaltige Gründe gegen ein solches Equal-Pay-Prinzip.

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    Leiharbeit in Sachsen: Daten, Informationen, Hintergründe (14.03.2011)

    Deutscher Gewerkschaftsbund

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    Informationen vom DGB-Bezirk Sachsen

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    Zeitarbeit vor Missbrauch schützen (16.12.2010)

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

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    Das Bundeskabinett hat am 15.12.10 den Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes beschlossen. Das Gesetz enthält die sogenannte Drehtürklausel. Sie verhindert, dass Stammbeschäftigte entlassen und unmittelbar oder nach kurzer Zeit als Zeitarbeitskräfte wieder in ihrem ehemaligen Unternehmen oder einem anderen Unternehmen desselben Konzerns zu schlechteren Arbeitsbedingungen eingesetzt werden können.

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    Erster Tarifvertrag mit „Fairness-Garantie für Leiharbeiter“ (01.10.2010)

    Industriegewerkschaft Metall

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    In der nordwestdeutschen Stahlindustrie gilt ab dem 1.10.10 der erste Tarifvertrag, in dem der Grundsatz „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld“ festgelegt ist. Für die Leiharbeitnehmer der Branche sollen die gleichen Tarife gelten, wie für die Stammbeschäftigten.

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    Betriebsräteumfrage zur Leiharbeit - Arbeitsministerin von der Leyen vernichtet reguläre Jobs (28.09.2010)

    Industriegewerkschaft Metall

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    27.09.2010: Deutschland wird zum Land der Leiharbeit. Das belegt eine Umfrage der IG Metall unter rund 5150 Betriebsräten. Darin wird deutlich, dass neue Stellen vor allem mit Leiharbeitern und befristet Beschäftigten besetzt werden.

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    Zeitarbeit - gerecht gestaltet! (03.09.2010)

    Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands

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    Arbeitnehmerüberlassung aus christlich-sozialer Sicht - Bestandsaufnahme und Reformbedarf. Beschluss des Bundesvorstandes der CDA Deutschlands vom 3.9.2010

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    Leiharbeit: Jobmotor für die einen, Zweite-Klasse-Arbeitsplätze für die anderen (29.06.2010)

    Deutscher Bundestag

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    Heute im Bundestag - hib-Meldung 222 (28.06.10): Das Urteil über die Leiharbeit fällt unter Experten höchst unterschiedlich aus. Dies zeigte sich bei der Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales. Anlass der Expertenbefragung waren der "Elfte Bericht der Bundesregierung über Erfahrungen bei der Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes" (17/464) sowie drei Anträge der Fraktionen der SPD (17/1155), Die Linke (17/426) und von Bündnis 90/Die Grünen (17/551).

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    DGB-Stellungnahme zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (28.06.2010)

    Deutscher Gewerkschaftsbund

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    Die Praxis der Arbeitnehmerüberlassung verstößt in Deutschland gegen die geltende EU-Richtlinie. Der DGB kritisiert die Leiharbeit: Sie destabilisiert die Arbeitsverhältnisse von Stammbeschäftigten und höhlt die Rechte der LeiharbeitnehmerInnen aus. Der arbeitsmarktpolitische Nutzen hingegen ist gering. (28.6.2010)

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    Pflegen per Leiharbeit (17.06.2010)

    Hans-Böckler-Stiftung

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    Böckler Impuls 10/2010: Auch Krankenhäuser, Altenheime und mobile Pflegedienste beschäftigen Leiharbeitnehmer. In den vergangenen fünf Jahren hat sich deren Zahl verfünffacht.

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    iGZ-Stellungnahme zum AÜG-Änderungsentwurf (16.06.2010)

    Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen

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    Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen stimmt dem Änderungsentwurf grundsätzlich zu, hat aber Alternativvorschläge im Detail (16.06.2010)

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    DGB fordert korrekte Umsetzung der EU-Richtlinie zur Leiharbeit (27.05.2010)

    Deutscher Gewerkschaftsbund

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    PM 089 - 19.05.2010: Der DGB stellt ein Rechtsgutachten von Thomas Blanke zur Umsetzung der EU-Richtlinie Leiharbeit in deutsches Recht vor.

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    Migration und Leiharbeit (01.05.2010)

    Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Professur für Wirtschafts- und Organisationssoziologie
    Greca, Rainer, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation bei der KU Eichstätt

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    Mit dem empirischen Forschungsprojekt soll ein Beitrag zur sozialpartnerschaftlichen aber auch zu arbeitsmarkt- und integrationspolitischen Debatte geleistet werden. Für geringqualifizierte Personen (aufgrund fehlender, veralteter oder nicht anerkannter Berufsqualifizierung) mit Migrationshintergrund, ist die Beschäftigung in Leiharbeit als Hilfskraft eine nahezu unvermeidbare Erfahrung. Vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes wird danach gefragt, welche sozialen und politischen Auswirkungen eine mittel- oder langfristige Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund als LeiharbeitnehmerIn in diesem Segment hat.>> Im Blickpunkt steht dabei, in wieweit diese prekäre Beschäftigungsform und die damit implizit verbundene mangelnde Teilhabe an finanziellen und auch sozialen Ressourcen durch Partizipationsdefizite, fehlende Weiterbildungsmöglichkeiten und geringe Aufstiegschancen, auch spezifische soziale und politische Konsequenzen nach sich zieht; also in wieweit diese Beschäftigungsform eine "eigene soziale Welt" ausbildet und damit auf lange Sicht für die Integration der Betroffenen in die Mehrheitsgesellschaft eher hinderlich ist. Dabei werden nicht nur allgemeine und migrationspezifische Strategien der Verleiher und der Entleiher im Umgang mit Leiharbeiternehmern mit Migrationshintergrund herausgearbeitet, sondern es wird insgesamt versucht die "Leiharbeitswelt" aus Sicht der Betroffenen darzustellen. Um diese Welt einzufangen werden neben den Leiharbeitnehmern mit und ohne Migrationshintergrund u.a. auch Betriebsräte, Angehörige der Stammbelegschaft, Arbeitsvermittler, aber auch Migrantenbetreuer, wichtige Ansprechpartner innerhalb der verschiedenen ethnischen Gruppen, Arbeitsrichter und Ärzte befragt.

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    Fairness in der Leiharbeit (23.03.2010)

    Sozialdemokratische Partei Deutschlands

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    Für Leiharbeitsverhältnisse soll es strengere gesetzliche Rahmenbedingungen geben. Dies fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag (BT-Dr. 17/1155 vom 23.03.2010). In ihm schlagt sie konkret vor, das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz so zu ändern, dass nach einer kurzen Einarbeitungszeit der Grundsatz ”Gleiche Arbeit-Gleiches Geld“ ohne Ausnahme gelte.

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    New European observatory on cross-border temporary agency work (04.03.2010)

    European Industrial Relations Observatory

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    On 4 December 2009, the social partners in the field of temporary agency work launched a new Observatory on cross-border temporary agency work. The Observatory is the outcome of more than a year’s discussions between the social partners. It is also a response to the directive on temporary agency work. Through the Observatory, the social partners intend to monitor and review cross-border activities involving temporary agency staff.

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    Atypische Beschäftigung: Landkarte der Leiharbeit (21.09.2009)

    Hans-Böckler-Stiftung

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    Eine neue WSI-Datenbank zeigt: Leiharbeit ist sehr unterschiedlich verbreitet. In einigen ländlichen Regionen gibt es sie kaum. Anderswo sind bis zu zwölf Prozent der Beschäftigten davon betroffen (Böckler Impuls 14/2009).

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