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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Das IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung"
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    Betriebliche Personalpolitik bei technologischem und organisatorischem Wandel (01.04.2007)

    Universität Basel, Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum, Abteilung Personal und Organisation
    Beckmann, Michael, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation beim ZEW

    Beschreibung

    Im Projekt P1 im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms "Flexibilisierungspotenziale bei heterogenen Arbeitsmärkten" soll an ausgewählten Beispielen aufgezeigt werden, welche Flexibilisierungspotentiale sich heutzutage für Unternehmen ergeben, um auf die stetig ansteigenden Anforderungen an alle Arbeitsmarktakteure und die damit verbundene Heterogenisierung des Arbeitsmarktes reagieren zu können. Die vier Teilprojekte sind dabei:>> a. Betriebliche Arbeitsnachfrage nach qualifizierten Frauen und älteren Arbeitnehmern im technologischen und organisatorischen Innovationsprozess, >> b. Einflussfaktoren und Erfolgswirkungen befristeter Beschäftigungsverhältnisse, >> c. Ansätze zur Sicherung betrieblicher Humankapitalinvestitionen,>> d. Komplementaritäten in der betrieblichen Personalpolitik. >> Alle Teilprojekte stellen konsequente Weiterentwicklungen des derzeitigen Stands der Diskussion dar und sind demnach von hoher wissenschaftlicher, unternehmens- und wirtschaftspolitischer Bedeutung. Methoden: Den theoretischen Ausgangspunkt aller beschriebenen Teilprojekte bildet die moderne Personalökonomie. Der Schwerpunkt der Analyse liegt also auf der Perspektive des Betriebes und damit auf betrieblichen Strategien. Für alle Themenbereiche ist eine empirisch-ökonometrische Analyse vorgesehen, die durch die Verfügbarkeit von Betriebs-, Individual- sowie linked employer-employee-Datensätzen ermöglicht wird. Veröffentlichungen: Mühler, Grit, Michael Beckmann und Bernd Schauenberg (2007), The Returns to Continuous Training in Germany: New Evidence from Propensity Score Matching Estimators, ZEW Discussion Paper No. 07-048, Mannheim., erschienen in: Review of Managerial Science 1(3): 209-235, ftp://ftp.zew.de/pub/zew-docs/dp/dp07048.pdf ; Andrea Binz (2007): Einflussfaktoren und Erfolgswirkungen befristeter Beschäftigungsverhältnisse, Dissertation, Kovac: Hamburg, 257 S ; Michael Beckmann, Bernd Schauenberg, Andrea Timmermann (2006): Betriebliche Innovationen und g

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    Leiharbeit: Image verbessert, trotzdem Arbeitnehmer zweiter Klasse (27.02.2007)

    Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Böckler Impuls 14/2006: Die Leiharbeitsbranche wächst schnell. Bei Bezahlung, Arbeitsplatzsicherheit, Mitbestimmungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten hinkt sie der übrigen Wirtschaft jedoch hinterher.

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    Generation Praktikum: Dauer-Praktikumsplätze können Unternehmen teuer kommen (21.02.2007)

    Wirtschaftswoche

    Beschreibung

    Uni-Absolventen kennen das Dilemma: Praktika lohnen sich aus finanzieller Sicht kaum. Experten warnen, dass auch Unternehmen draufzahlen, wenn sie qualifizierte Praktikanten nur als billige Arbeitskräfte einsetzen. Denn in solchen Firmen steigt die Gefahr der Vergreisung (Wirtschaftswoche vom 21.02.2007).

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    Ausbildungspotentiale von Zeitarbeitsunternehmen (01.02.2007)

    Soziale Innovation GmbH
    Sczesny, Cordula, Dr.
    Quelle: Projektinformation der Soziale Innovation GmbH

    Beschreibung

    Zunehmend federn Unternehmen Auftrags- und Marktschwankungen durch die temporäre Einstellung von Beschäftigten aus Zeitarbeitsunternehmen ab. Da nicht allein nur niedrigqualifizierte Aufgaben durch Mitarbeiter/innen von Zeitarbeitsunternehmen übernommen werden, ist die Fachkräftequalifizierung in der Zeitarbeitsbranche ein wichtiges Thema. Bislang beteiligen sich die Zeitarbeitsunternehmen jedoch nicht - im Verhältnis zur ihrem Marktvolumen - an der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen. Allerdings gibt es erste Modelle der Verbundausbildung zwischen Zeitarbeitsunternehmen und Einsatzbetrieben.>> Ziel der Untersuchung ist es zu erkunden, welche Potentiale die Branche der Zeitarbeit bietet, um zusätzliche Ausbildungsplätze in den Ausbildungsberufen bereit zu stellen, die von Zeitarbeitsunternehmen aus fachlichen Gründen nicht bzw. nicht vollständig ausgebildet werden können. Zu prüfen ist, welche Formen der Verbundausbildung für die Branche der Zeitarbeitsunternehmen geeignet sind mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen für die Entwicklung von ordnungspolitischen Rahmenbedingungen für eine Ausbildung im Zeitarbeitsbereich herauszuarbeiten und die Erprobung eines tragfähigen Verbundmodells zu initiieren.>> Dabei werden folgende Teilziele verfolgt:>> - Ermittlung von Ausbildungspotentialen in Zeitarbeitsunternehmen>> - Eignung der Verbundausbildung für das Erschließen von Ausbildungspotentialen in der Zeitarbeit>> - Bestimmung der Grundzüge für ein Modellprojekt zur Ausbildung in Zeitarbeitsunternehmen und Einsatzbetrieben>> - Analyse der förderlichen und hinderlichen betrieblichen und ordnungspolitischen Bedingungen für eine Verbundausbildung im Zeitarbeitsbereich>> - Und Erarbeiten von Handlungsempfehlungen für die Entwicklung von ordnungspolitischen Rahmenbedingungen für eine Ausbildung in der Zeitarbeit: Methoden: - Qualitative Untersuchung zur Operationalisierung des Forschungsgegenstandes und zur Konzipierung der Fragebögen in Form von Expertenges

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    Altersteilzeit und Altersversorgung in der Metall- und Elektroindustrie (01.12.2006)

    Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung
    Hofmann, Herbert
    Quelle: Projektinformation des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung

    Beschreibung

    Der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie hat das ifo Institut beauftragt, die Befragung zur Verbreitung der Altersteilzeit und der Altersversorgung aus dem Jahr 2003 zu wiederholen und zu aktualisieren. Angesicht der Diskussionen um die Altersicherung soll eine Zwischenbilanz bestehender Tarifverträge über altersvorsorgewirksame Leistungen (TV AVWL) sowie zur Entgeltumwandlung und des Vorsorgewerkes MetallRente gezogen werden. Mit den Erhebungsergebnissen sollen die Grundlagen für die Wahl der richtigen Maßnahmen erweitert werden.

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    Möglichkeiten und Risiken der tarifvertraglichen Unterstützung kollegialer Arbeitnehmerüberlassung (01.01.2006)

    Universität Bochum, Lehrstuhl Organisationssoziologie und Mitbestimmungsforschung
    Hertwig, Markus

    Beschreibung

    Einige Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände haben Tarifverträge zur kollegialen, nicht gewerbsmäßigen Überlassung von Arbeitnehmern abgeschlossen. Ein wichtiges Ziel dieser Instrumente ist es, die Personalkapazitäten eines Unternehmens an die Auftragslage anzupassen. Während manche Unternehmen über einen erhöhten Personalbedarf verfügen, der durch Überstunden, Leiharbeit oder (befristete) Neueinstellungen bewältigt werden muss, können andere einen Nachfragerückgang nur über Kurzarbeit oder im Extremfall Entlassungen bewältigen. Die Arbeitnehmerüberlassung stellt dabei ein Instrument dar, welches den Flexibilisierungsbedarf sowohl von Unternehmen mit hoher als auch von solchen mit geringer Auslastung zeitweise abdecken kann.>> Das Forschungsprojekt hat die Frage nach den Chancen und Risiken der kollegialen Arbeitnehmerüberlassung auf Basis tarifvertraglicher Regelungen untersucht. Ein Ziel bestand darin, Probleme der praktischen Umsetzung sowie den möglichen Verbesserungsbedarf zu eruieren.>> - Welche positiven und negativen Erfahrungen haben Betriebe mit dem Instrument gemacht? Wie wird es von den betroffenen Beschäftigten eingeschätzt?>> - Welche Chancen und welche Risiken und Probleme birgt das Instrument? Welche tarifvertraglichen Elemente sind hinderlich, welche förderlich?>> - Trägt die Arbeitnehmerüberlassung zu einer ökonomischen Stabilisierung der Betriebe bei?>> - Wird der tarifvertraglich regulierte Beschäftigtenaustausch als praktikable Alternative zu anderen Konzepten zur Verbesserung der Personaleinsatzflexibilität, z.B. zu innerbetrieblicher Flexibilisierung und herkömmlicher Leiharbeit, angesehen? Methoden: Die Nutzungsweisen, betriebs- und personalspezifischen Problemlagen wurden mit Hilfe problemzentrierter Experteninterviews mit Betriebspraktikern untersucht. Dabei wurde sowohl die Sichtweise des Unternehmens bzw. der Geschäftsleitung als auch die der Beschäftigten und berücksichtigt. Es wurden Betriebe in drei Regionen (Chemnitz,

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    Arbeit unter Marktdruck? Neue Steuerungsformen und Leistungspolitik (01.04.2005)

    Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, München
    Sauer, Dieter, Prof.Dr.

    Beschreibung

    Die Forderung nach mehr Wettbewerbsfähigkeit und mehr Leistung betrifft heute fast alle gesellschaftlichen Bereiche. Gleichzeitig verändert sich das Leistungsverständnis grundlegend: Traditionelle Leistungsmaßstäbe wie Aufwand, Anstrengung und Arbeitszeit verlieren an Bedeutung - stattdessen vergrößert sich der Einfluss neuer Leistungsmaßstäbe, die Leistung einzig nach dem Ergebnis und dem Erfolg am Markt bewerten.>> Das Forschungsprojekt untersucht den Wandel von Leistungsanforderungen und Leistungsbedingungen von Mitarbeitern vor dem Hintergrund neuer marktorientierter Steuerungsformen. Es fragt nach Entwicklungen des Leistungsverständnisses, die generelle gesellschaftliche Bedeutung haben, und nach deren Folgen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter sowie für die arbeitspolitischen Akteure.>> Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Mitarbeiter. Die Einführung und die Umsetzung neuer Steuerungsformen erfordert die Einbeziehung ihrer individuellen Erfahrungen, Kompetenzen und Bedürfnisse. Die Motivation und Orientierung der Mitarbeiter an Leistung und Erfolg ist bestimmend für die Unternehmenskultur und für den Unternehmenserfolg. Moderne Unternehmenskonzepte konfrontieren die Mitarbeiter möglichst unmittelbar mit den Anforderungen von Kunden und Märkten - sie sollen "unternehmerisch" denken und handeln. Diese Marktorientierung wird durch unterschiedliche arbeitszeit- und leistungspolitische Konzepte in die Unternehmen implementiert, die von variablen Entgeltmodellen und Zielvereinbarungen bis hin zu Vertrauensarbeitszeitmodellen reichen. Für die Praxis setzen hier zentrale Fragen an:>> - Wie und mit welcher Dynamik setzen sich branchen- und betriebsspezifisch die neuen Steuerungsformen durch? Welche Umsetzungsschwierigkeiten und Erfolgschancen gibt es für Unternehmen?>> - Wie kommen die Mitarbeiter damit zurecht? Verändert sich ihre Leistungsorientierung und Wahrnehmung von Leistungsgerechtigkeit? Wie kann eine Balance zwischen Förderung und Über

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    Beschäftigungsdynamik und heterogene Arbeitsverhältnisse: Untersuchungen zur Arbeitsmarktsegmentierung auf betrieblicher Ebene (01.04.2005)

    Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
    Franz, Wolfgang, Prof. Dr. Dr.
    Quelle: Projektinformation beim ZEW

    Beschreibung

    Das Teilprojekt P7 im Rahmen des Gesamtprojekts "Flexibilisierungspotenziale bei heterogenen Arbeitsmärkten" soll bei der Erklärung helfen, warum Arbeitnehmer innerhalb desselben Betriebes unterschiedliche Beschäftigungsdauern realisieren. Neben herkömmlichen, vor allem aus Such- und Matching-Modellen sowie aus der Humankapitaltheorie abgeleiteten Ansätzen wird dabei auch der empirische Stellenwert der neueren Theorien der Arbeitssegmentierung ins Blickfeld gerückt. Dabei soll bestimmt werden, in welchem Maße kurzfristige und langfristige Beschäftigungsverhältnisse auf betrieblicher Ebene miteinander koexistieren und ob sich dieses Nebeneinander auf bestimmte Segmente des Arbeitsmarkts konzentriert. Nicht zuletzt soll das Projekt helfen, die Rolle von Institutionen bei der Teilung der Arbeitswelt in geschützte und instabile Bereiche zu ermitteln.>> In der ersten Projektphase wurden auf der Basis eines Linked-Employer-Employee-Datensatzes die betrieblichen und individuellen Determinanten des Abgangs aus Beschäftigungsverhältnissen untersucht. Bei den Abgängen wurde auch zwischen verschiedenen Zielzuständen (anderer Arbeitgeber, Arbeitslosigkeit und Nichterwerbstätigkeit) unterschieden. Die Ergebnisse weisen unter anderem auf einen deutlichen Einfluss bestimmter institutioneller Merkmale für bestimmte Personengruppen hin. Beispielsweise erhöht ein Betriebsrat die Beschäftigungsdauer nur von Arbeitern, nicht jedoch von Angestellten. Auf der Grundlage von Quantilsregressionen zeigt sich ferner, dass sich einige Einflüsse über die Laufzeit des Beschäftigungsverhältnisses abschwächen, andere verstärken.>> In der zweiten Projektphase wurde die Wirkung von Kündigungsschutzregelungen auf individuelle Beschäftigungsdauern sowie der Einfluss von Konjunkturzyklen auf die Beschäftigungsstabilität auf Betriebsebene analysiert. Bei ersterem zeigt sich, dass das Kündigungsschutzgesetz neue Beschäftigungsverhältnisse in kleinen Betrieben stabilisiert. Betrachtet man sich be

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    Chancengleichheitsorientierte Arbeitszeitpolitik in der betrieblichen Praxis: Eine Wirkungsanalyse des Bundeserziehungsgeldgesetzes und des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (01.02.2005)

    Universität Duisburg-Essen, Institut für Soziologie
    Koch, Angelika

    Beschreibung

    Das Forschungsprojekt untersucht die betriebliche Umsetzung der arbeitszeitpolitischen Neuregelungen des Bundeserziehungsgeldgesetzes und des Teilzeit- und Befristungsgesetzes. Vor dem Hintergrund eines unzureichenden Stellenwerts familien- und gleichstellungsorientierter Maßnahmen auf der betrieblichen Ebene geht es um eine Wirkungsanalyse der neuen Normierungen zur Kombination von Erwerbstätigkeit und Familie. Neben der öffentlichen Kinderbetreuung sowie der sozialen Sicherung in Phasen der Kindererziehung ist die Arbeitszeitpolitik die dritte Komponente, die die Entwicklung des weiblichen Arbeitsangebots institutionell beeinflusst. Zum 1.1.2001 führte der Gesetzgeber Neuregelungen zur gleichzeitigen Kombination von Erwerbstätigkeit und Betreuung ein. Kernstück ist zum einen ein Anspruch auf Arbeitszeitreduzierung innerhalb der Elternzeit, zum anderen ein nicht auf bestimmte Lebensphasen bezogener Anspruch auf Arbeitszeitreduzierung. Ziel der empirischen Untersuchung ist eine Wirkungsanalyse der Neuregelungen auf der betrieblichen Ebene unter dem Gesichtspunkt einer familien- und gleichstellungsorientierten Arbeitszeitpolitik.>> Zentrale Forschungsfragen sind hierbei>> 1. ob und in welcher Form die zur Verfügung stehenden rechtlichen Instrumente von den weiblichen und männlichen Beschäftigten mit Kindern genutzt werden,>> 2. welche Rolle den Personalverantwortlichen und Arbeitnehmervertretungen bei der Implementation zukommt und welche Bedingungen und Faktoren sich in der betrieblichen Praxis auf die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben fördernd oder hindernd auswirken,>> 3. welche Konsequenzen sich aus der Umsetzung der gesetzlichen Normen für die Beschäftigten ergeben,>> 4. ob sich aufgrund der erweiterten Rechtsgrundlagen und der damit verbundenen Erfahrungen neue Wahrnehmungsweisen von erwerbsbezogenen Problemen in der Kombination von Erwerbs- und Kinderbetreuungsarbeit ergeben, die neue Handlungsimpulse zur Folge haben. Methoden: Das Forschung

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    Niedriglohnstrategien im Hochlohnsektor - Auswirkungen der Europäisierung des Arbeitsmarktes in der deutschen Metall- und Elektroindustrie (01.01.2005)

    InterCase Berlin
    Lippert, Inge, Dr.
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Im Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung und der Öffnung der Arbeitsmärkte nach Mittel- und Osteuropa setzt sich in den letzten Jahren eine neue Form der Arbeitsmigration durch: die Entsendung von Arbeitnehmern aus MOE-Ländern, die auf Basis von Werkverträgen Dienstleistungen in Deutschland erbringen. Die Studie untersucht diese Prozesse für die Metall- und Elektroindustrie.>> Kontext / Problemlage: Vorreiter der neuen Arbeitskräftepolitik war in der Vergangenheit die Baubranche. Hier wurde aufgrund der hohen Ortsgebundenheit der Produktion bereits früh der Weg beschritten, Arbeitnehmer aus Niedriglohnländern an den "Ort der Produktion" zu bringen. Seit den 1980er Jahren gingen vor allem größere Unternehmen dazu über, Subunternehmer einzusetzen, um Effizienzvorteile aus dem Einsatz von Arbeitskräften aus Mittel- und Osteuropa zu erzielen. Die Folge war, wie allgemein bekannt, ein dramatischer Anstieg der Arbeitslosigkeit verbunden mit massiven Verschlechterungen in den Beschäftigungsbedingungen und einer Flut von Insolvenzen unter deutschen Bauunternehmen. Die Metall- und Elektroindustrie gehörte bislang nicht zu den Vorreitern der Nutzung von MOE-Arbeitskräften. Mit der Einführung der Dienstleistungsfreiheit nehmen die Tendenzen der Fremdpersonalnutzung jedoch auch hier rasch an Bedeutung zu.>> Fragestellung: Die Studie geht der Frage nach, wie sich der Wegfall von Zugangsbeschränkungen zum deutschen Metall- und Elektroarbeitsmarkt und der Abbau von Rechtsvorschriften auf die Beschäftigung von MOE-Werkvertragsarbeitnehmern in der Metall- und Elektroindustrie auswirken, welche Größenordnung diese Beschäftigung bereits erreicht hat, welche Motive die Unternehmen in dieser Hinsicht verfolgen und welche Auswirkungen sich für die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Branche ergeben. Die folgenden Fragestellungen wurden in diesem Zusammenhang genauer untersucht:>> 1. Welche Entwicklungen der Arbeitsmigration aus mittel- und osteuropäischen Ländern la

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    Die Nachfrage nach Personaldienstleistungen im Spannungsfeld von ökonomischen und rechtlichen Determinanten (01.07.2004)

    Universität Jena, Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften
    Alewell, Dorothea, Prof. Dr.
    Quelle: Projektwebsite

    Beschreibung

    Im Projekt B5 des Sonderforschungsbereichs 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch. Diskontinuität, Tradition und Strukturbildung" wird die Nachfrage nach Personaldienstleistungen durch Unternehmen untersucht. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen damit die Externalisierung bzw. das Outsourcing von Personalfunktionen sowie die diesen Prozess bedingenden, fördernden oder hemmenden Faktoren. Damit ist ein Feld von hoher arbeitsmarktpolitischer Relevanz angesprochen. Von politischer Seite bestehen massive Hoffnungen, dass eine Stärkung des Personaldienstleistungsmarktes wesentlich zu einer Reduzierung der insbesondere im Osten Deutschlands hohen und verfestigten Arbeitslosigkeit beitragen kann, indem die Matching-Funktion des Arbeitsmarktes über die Arbeitsvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung verbessert, arbeitsplatzschaffende Unternehmensgründungen im Personaldienstleistungsbereich erfolgen und eine Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit gerade auch der in Ostdeutschland zahlreich vorhandenen Klein- und Mittelunternehmen über den Einsatz von Personaldienstleistungen erreicht werden kann. Ob solche politischen Hoffnungen auf einen arbeitsmarktentlastenden Beitrag eines funktionierenden Personaldienstleistungsmarktes berechtigt und die derzeit geplanten und teilweise schon implementierten Änderungen in der diesbezüglichen Gesetzeslage zielführend sind, kann derzeit nicht zuverlässig abgeschätzt werden: Einerseits besteht ein Defizit an leistungsfähigen Theorieansätzen, andererseits liegt empirisches Wissen bislang nur in bruchstückhafter Form vor. Hier setzt das Projekt an.>> Aufgrund der starken Arbeitsmarktungleichgewichte, die sich im Osten Deutschlands noch gravierender zeigen als im Westen Deutschlands, aufgrund der im Durchschnitt stärker kleinbetrieblichen Struktur und der besonderen altersstrukturellen und häufig auch wirtschaftlichen Gegebenheiten sowie dem besonderen personalwirtschaftlichen Erfahrungshintergrund der Betriebe im Ost

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    Global Call Center Survey - Fallstudien Deutschland und Polen (01.04.2004)

    Universität Duisburg-Essen, Institut für Soziologie
    Shire, Karen A., Prof. Dr.

    Beschreibung

    Das Projekt ist als internationaler Vergleich angelegt, mit dem ein umfassender Überblick über die Callcenter-Landschaft in verschiedenen Industrie- und Schwellenländern gewonnen werden soll.>> 1. Kontext/ Problemlage: Callcenter haben sich in den letzten Jahren als Schnittstellen zum Kunden quer durch fast alle Branchen und Wirtschaftssektoren verbreitet. Sie stehen beispielhaft für flexibilisierte, IT-gestützte und marktnahe Dienstleistungsarbeit. Durch eine standardisierte Managementbefragung und qualitative Fallstudien erfolgt erstmals eine möglichst umfassende Bestandsaufnahme der Personalpolitik und der Managementpraxis in deutschen und polnischen Callcentern. Im globalen Zusammenhang geht das Projekt der Frage nach, wie Beschäftigtenstruktur, Arbeitsbedingungen, Managementstrategie und wirtschaftlicher Erfolg in Callcentern in verschiedenen Ländern zusammenhängen. Zudem erforschen wir Strukturen von formaler und informeller Interessenvertretung und Beteiligung sowie die Einbindung in regionale Wirtschaftsförderungs- und Netzwerkstrukturen und deren Auswirkungen auf die Arbeit in Callcentern. Die Hans-Böckler-Stiftung finanziert die Teil-Studien für Deutschland und Polen. Weitere Arbeitsgruppen sind an Universitäten in zwanzig weiteren Ländern (u.a. Australien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Indien, Irland, Israel, Japan, Kanada, Korea, den Niederlanden, Norwegen, auf den Philippinen, in Schweden, Südafrika und den USA) angesiedelt, so dass das Projekt ein umfassendes Bild der "Callcenter-Branche" erstellen wird, das unterschiedliche industrialisierte Länder, liberale und regulierte Marktwirtschaften, aber auch Schwellenländer einbezieht.>> 2. Fragestellung: Das Projekt zielt darauf, Erfolg versprechende Konstellationen in den Bereichen der Arbeits- und Technikgestaltung, Personalpolitik, Entlohnung und Interessenvertretung auf betrieblicher Ebene sowie im Ländervergleich zu identifizieren. Außerdem soll aufgezeigt werden, welche Bedingungen zu e

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    Grenzenloser Arbeitsmarkt Europa? Eine empirische Analyse europaweiter Arbeitskräftestrategien in der Baubranche (01.04.2001)

    Universität Duisburg-Essen Campus Essen, Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalwirtschaft
    Nienhüser, Werner, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der Uni Duisburg-Essen

    Beschreibung

    Der Prozess der europäischen Integration hat in den letzten Jahren zu einschneidenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt geführt. Für deutsche Unternehmen bedeutet dies einerseits eine Verstärkung des Wettbewerbs: Es drängen vermehrt ausländische Unternehmen auf deutsche Märkte und sorgen so für mehr Konkurrenz und einen erhöhten Kostendruck. Andererseits bietet der entstandene europäische Markt aber auch neue Möglichkeiten für Unternehmen durch den Einsatz entsprechender Arbeitskräftestrategien auf diesen Druck zu reagieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit (zumindest kurzfristig) zu verbessern: Durch atypische Beschäftigungsverhältnisse können die zwischen den Ländern bestehenden Lohnkostendifferenzen genutzt und der Arbeitskräftebedarf flexibel an die Nachfrage angepasst werden. Die Bauwirtschaft bietet ein besonders markantes Beispiel für diese Entwicklung: Deutsche (General-)Unternehmen schließen mit Subunternehmen aus so genannten Niedriglohnländern Werkverträge ab, die Subunternehmen erstellen dann das Werk mit ihren Arbeitskräften auf deutschen Baustellen. Allerdings gibt es innerhalb der Baubranche auch viele Unternehmen, die nach wie vor überwiegend mit eigenem, vergleichsweise hoch qualifiziertem Personal arbeiten. Die Analyse dieser Unterschiede in den betrieblichen Arbeitskräftestrategien ist Ziel des Dissertationsprojektes. Methoden: Zur Beantwortung der Forschungsfragen wird ein theoretisches Erklärungsmodell entwickelt, aus welchem Hypothesen abgeleitet und anschließend empirisch überprüft werden. Die empirische Basis bilden leitfadenorientierte Experteninterviews, eine schriftliche Befragung in Form eines vollstrukturierten Fragebogens und die Analyse von betrieblichen Dokumenten und Hintergrundmaterialien (v.a. Homepage und Firmenzeitschriften). Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Dokumentenanalyse (Geschäftsberichte, Presseveröffentlichungen, Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit, des Statistischen Bundesamtes, des Hauptverbandes de

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    Determinanten der Inanspruchnahme flexibilisierter Beschäftigungsverhältnisse unter besonderer Berücksichtigung befristeter Arbeit, Leiharbeit und freier Mitarbeit (01.07.2000)

    Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
    Boockmann, Bernhard, Dr.
    Quelle: Projektinformation beim ZEW

    Beschreibung

    Als Grund für die anhaltenden Beschäftigungsprobleme in Deutschland und Europa wird häufig die mangelnde Anpassungsfähigkeit der Arbeitsmärkte genannt, deren Ursache insbesondere auch in den Regelungen zur Arbeitsplatzsicherheit gesehen wird. Darunter fällt der reguläre Kündigungsschutz sowie die Möglichkeit, kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse abzuschließen. Unter diesen sind wiederum drei Kategorien zu nennen: die befristete Arbeit, die Leiharbeit und die Vereinbarung von freier Mitarbeit und von Werkverträgen mit Arbeitskräften außerhalb des Unternehmens. Das Projekt hat sich mit diesen drei Beschäftigungsformen befasst . Untersucht wurde zunächst, welches die Determinanten der Inanspruchnahme solcher Arbeitsverhältnisse seitens der Firmen sind. Auf der Grundlage des IAB-Betriebspanels lässt sich feststellen, dass neben der aktuellen Geschäftsentwicklung auch institutionelle Faktoren wie das Vorhandensein eines Betriebsrats eine Rolle spielen. Die empirischen Ergebnisse deuten außerdem auf eine Verbindung zwischen dem Kündigungsschutz für reguläre Arbeitnehmer und der Inanspruchnahme flexibler Arbeitsverhältnisse hin. Weitere Studien betrafen die Wirkung der befristeten Beschäftigung auf die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen und das Arbeitsentgelt befristeter Arbeitskräfte im Vergleich zu unbefristet Beschäftigten. Ferner hat das Projekt die Wirkung befristeter Beschäftigungsverhältnisse auf die Fluktuation der Arbeitskräfte untersucht. Dabei zeigte sich zunächst, dass ein vergleichsweise hoher Anteil (knapp 30 Prozent) aller neu beginnenden Arbeitsverhältnisse befristet abgeschlossen wird. Zugleich zeigen die Ergebnisse jedoch, dass keine Tendenz zur Verdrängung regulärer durch befristete Beschäftigung festzustellen ist. Veröffentlichungen: Tobias Hagen (2003): Does Fixed-Term Contract Employment Raise Firms' Adjustment Speed? Evidence from an Establishment Panel for West Germany, in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Bd. 223, H. 4, S. 4

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