Mindestlohn
Seit Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes am 1. Januar 2015 gilt ein allgemeingültiger flächendeckender Mindestlohn in Deutschland. Lohnuntergrenzen gibt es in beinahe allen europäischen Staaten und den USA. Die Mindestlohn-Gesetze haben das Ziel, Lohn-Dumping, also die nicht verhältnismäßige Bezahlung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, zu verhindern.
Dieses Themendossier dokumentiert die Diskussion rund um die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland und die Ergebnisse empirischer Forschung der zu flächendeckenden und branchenspezifischen Mindestlöhnen. Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
- Grundsätzliches zum flächendeckenden Mindestlohn
- Auswirkungen des flächendeckenden Mindestlohns auf
- Auswirkungen des flächendeckenden Mindestlohns auf Personengruppen
- Ausnahmen vom flächendeckenden Mindestlohn u.a. für
- Ausweichreaktionen auf Mindestlöhne in Deutschland
- Bundesländer
- Branchenspezifische Mindestlöhne und deren Auswirkungen auf
- Mindestlohn in anderen Ländern
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IAB-Projekt
Arbeitsmarktspiegel - Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (01.01.2018 - 31.12.2018)
Berge, Philipp;Projektbeschreibung
Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland entstand ein großer Bedarf an möglichst aktuellen, qualitativ hochwertigen und umfangreichen Daten, um die Wirkungen des Mindestlohns frühzeitig einschätzen zu können. Da Mindestlohnwirkungen potenziell komplex und vielfältig sein können, muss das verfügbare Datenmaterial dazu in der Lage sein, diese Details offenzulegen. Ansonsten könnten wichtige Wirkungskanäle in der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte ignoriert werden. Ziel dieses Projektes ist es, einen Arbeitsmarktspiegel zum Mindestlohn zu entwickeln und regelmäßig zu veröffentlichen. Der Arbeitsmarktspiegel soll mit Hilfe aggregierter Statistiken die Entwicklung wichtiger Arbeitsmarktindikatoren vor und nach Einführung des Mindestlohns aufzeigen. Die Indikatoren lassen sich dabei grob gliedern in Bestände, Veränderungen und Übergänge zwischen verschiedenen Arbeitsmarktzuständen von Personen. Der Arbeitsmarktstatus fasst dabei Informationen über Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug zusammen. Außerdem liegt ein Fokus auf relevanten Untergruppen, die im Zuge der Mindestlohneinführung besondere Beachtung verdienen, etwa weil in diesen Gruppen der Anteil der voraussichtlich direkt Betroffenen sehr hoch ist, oder aber weil in diesen Gruppen besondere Regelungen gelten. Der Arbeitsmarktspiegel stellt somit ein Komplement zu den bekannten Veröffentlichungen der Statistik der Bundesagentur für Arbeit dar.
Neben den veröffentlichten Forschungsberichten stand während der Projektlaufzeit ein webbasiertes Datentool zur Verfügung. Dieses Tool wurde zum Projektende deaktiviert. Ein weiterer Zugriff ist leider nicht möglich.
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IAB-Projekt
Germany's minimum wage: Employment, wage and reallocation effects (01.12.2017 - 30.06.2021)
Berge, Philipp; Schönberg, Uta; Schönberg, Uta;Projektbeschreibung
Über die letzten zwei Jahrzehnte hat Deutschland einen deutlichen Anstieg der Lohnungleichheit erfahren, insbesondere im unteren Bereich der Lohnverteilung. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung im Januar 2015 zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde eingeführt, der etwa am 15ten Perzentil in die Lohnverteilung von 2013 eingriff.. Es ist eine hitzige Debatte unter Akademikern und Politikern gleichermaßen entbrannt, ob diese Politik den Lebensstandard der Erwerbsarmen hebt, oder ob sie stattdessen genau den Arbeitnehmern durch Jobverlusten schadet, die sie ursprünglich unterstützen sollte. Das Ziel unserer Forschung ist es, Licht in diese Diskussion zu bringen, indem wir den Einfluss der Einführung des neuen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns auf Beschäftigung, Lohnniveau, Lohnungleichheit, Markt Ein- und Austritte von Unternehmen, sowie die Reallokation von Arbeitnehmern bspw. von weniger produktiven hin zu produktiveren Unternehmen untersuchen. Um die Empirie zu leiten entwickeln wir einen theoretischen Rahmen, der, im Gegensatz zu den bislang in der Mindestlohnforschung genutzten Arbeitsmarktmodellen, die Heterogenität von Arbeitgebern (analog zu Melitz, 2003) und Arbeitnehmern gleichermaßen berücksichtigt, und mit einer endogenen Lohnfindung kombiniert. Unsere empirische Analyse beruht auf einem monatliches Panel, das Beschäftigung und Arbeitslosigkeit von Personen, die im Sozialversicherungssystem erfasst sind, auf einem aktuellen Stand abbildet. Kombiniert werden diese Informationen mit Individualdaten zu Löhnen und Arbeitsstunden aus der Beschäftigtenhistorik (BEH) des IAB. Zur Identifikation nutzen wir Variation im „Bite“ des Mindestlohns (dem Anteil der Arbeitnehmer, die vor der Einführung des Mindestlohns weniger als 8,50 Euro/Stunde verdient haben) über Regionen und Firmen in einem Differenz-von-Differenzen Ansatz, der mit einer Eventstudie kombiniert wird.
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IAB-Projekt
Substitutions- und Skaleneffekte der Arbeitsnachfrage (04.09.2017 - 31.12.2027)
Popp, Martin; Popp, Martin;Projektbeschreibung
Das Projekt untersucht die Auswirkungen von Lohnänderungen auf die Arbeitsnachfrage in deutschen Betrieben. Besonderes Augenmerk liegt auf der Unterscheidung zwischen Substitutions- und Skaleneffekten. Die Elastizitäten für einzelne Bildungs- und Tätigkeitsgruppen werden herangezogen, um die Bedeutung von Arbeitsangebotsschocks für die Beschäftigungsentwicklung im verarbeitenden Gewerbe zwischen 1993 und 2016 zu bestimmen. Die Schätzungen basieren auf den administrativen IAB-Beschäftigungsdaten (BeH) sowie dem IAB-Betriebspanel.
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IAB-Projekt
Auswirkungen des Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen (01.04.2017 - 31.03.2018)
Bossler, Mario;Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projekts werden quantitative Analysen von Auswirkungen des Mindestlohns auf Betriebe und Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Die Untersuchungseinheit sind dabei Betriebsstätten gemäß der Betriebsdatei der Bundesagentur für Arbeit. Die Untersuchungsinhalte betreffen (1.) die betriebliche Arbeitsnachfrage, (2.) die Entwicklung von Praktikantenstellen, (3.) betriebliche Investitionen in Sach- und Humankapital, (4.) produktivitäts- und profitabilitätsrelevante Charakteristika, (5.) Betriebsschließungen und (6.) Heterogenitäten der Effekte in grenznahen Regionen. Als hauptsächliche Datenquelle wird das IAB-Betriebspanel der Jahre 2015 und 2016 verwendet, wobei in vertiefenden Analysen zur Arbeitsnachfrage auch die IAB-QUEST-Befragung herangezogen wird und in den Analysen zu Betriebsschließungen und den Effekten in Grenznahen Regionen das Org-File des IAB-Betriebspanels Verwendung findet. Im Zuge der Analysen wird stets bestrebt über deskriptive Ergebnisse hinaus den kausalen Einfluss des Mindestlohns zu schätzen.
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IAB-Projekt
Die räumlichen Effekte des deutschen Mindestlohns (01.02.2017 - 31.12.2029)
Roth, Duncan;Projektbeschreibung
The statutory minimum wage, that was introduced in Germany in the year 2015, varied considerably compared to regional wage measures. We utilise this fact in order to derive estimates for, on the one hand, the range within which a minimum wage would not have a detrimental effect on employment levels and, on the other, the level at which employment would actually be maximised. For this end, we first provide reduced-form evidence for the effects that the minimum wage had on various labour market outcomes as well as on goods and housing markets. Based on this evidence, we derive a model of a monopsonistic labour market that gives rise to a bell-shaped relationship between the level of the minimum wage and the employment effects that it gives rise to. This relationship is then tested empirically to quantify the above-mentioned range and the implied employment-maximising minimum wage level.
Beteiligte aus dem IAB
Roth, Duncan; -
IAB-Projekt
Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen (01.08.2016 - 05.02.2017)
Klingert, Isabell;Projektbeschreibung
Jeder Dritte der aktuell arbeitslosen Personen in Deutschland ist bereits mehr als ein Jahr erwerbslos und gilt somit nach § 18 SGB III als langzeitarbeitslose Person. Die Zahl an Langzeitarbeitslosen stagniert seit 2008 auf einem nahezu unverändert hohen Niveau. Häufig sieht sich dieser Personenkreis Vermittlungshemmnissen gegenüber, die eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt erschweren. Es kommt die Frage auf, wie Langzeitarbeitslose effektiver und nachhaltiger in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Auf Basis bereits vorhandener qualitativer Daten aus dem Projekt „Mindestlohnbegleitforschung – Überprüfung der Ausnahme für Langzeitarbeitslose“ soll die vorliegende Fragestellung aus Sicht der Jobcentermitarbeitenden eruiert werden. Im Fokus dieses Projekts wird zunächst die Situation der Langzeitarbeitslosen dargestellt. Darauf aufbauend soll den Fragen nachgegangen werden, wie die Betreuung und Beratung Langzeitarbeitsloser aktuell erfolgt und wie diese aus Sicht der Jobcenter verbessert werden könnte. Zudem sollen notwendige Instrumente für eine nachhaltige Arbeitsmarktintegration beschrieben werden.
Beteiligte aus dem IAB
Strien, Karsten; -
IAB-Projekt
Mindestlohneffekte in grenznahen Räumen (01.06.2016 - 01.06.2018)
Kubis, Alexander; Gürtzgen, Nicole;Projektbeschreibung
Die Evaluierung des Mindestlohns stellt die Arbeitsmarktforschung vor große Herausforderungen. Da der flächendeckende Mindestlohn für (fast) alle Betriebe gilt, gibt es keine natürliche Kontrollgruppe. Der Grund hierfür ist, dass der flächendeckende Mindestlohn die gesamte Qualifikations- und Produktionsfaktorenstruktur determiniert. Die Möglichkeiten Personen oder Betriebe zu finden, die mit unmittelbar vom Mindestlohn betroffenen Personen oder Betrieben vergleichbar, gleichzeitig jedoch nicht indirekt von der Einführung des Mindestlohnes berührt sind, sind somit stark eingeschränkt. Ziel des Projektes ist es daher, Mindestlohneffekte entlang von grenznahen Räumen zu identifizieren. Um zu untersuchen, ob sich die grenznahen Räume im benachbarten Ausland als Kontrollgruppe eignen, werden in einem ersten Schritt mögliche Spillover-Effekte innerhalb des grenznahen Auslands auf die grenznahen Regionen analysiert. Sofern diese ausgeschlossen werden können, soll in einem zweiten Schritt für die Evaluation des flächendeckenden Mindestlohns die regionale Variation in der Betroffenheit vom Mindestlohn von sonst weitgehend gleichen Betrieben im grenznahen Raum genutzt werden.
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IAB-Projekt
Mindestlohn: Längsschnittstudie für sächsische Betriebe (01.01.2016 - 30.06.2016)
Bellmann, Lutz; Bossler, Mario;Projektbeschreibung
Das IAB und das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWAV) führen das Kooperationsprojekt „Mindestlohn: Längsschnittstudie für sächsische Betriebe“ durch. In dem Projekt soll die zum 01.01.2015 erfolgte Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland, von der die Betriebe im Freistaat Sachsen stärker als in anderen Bundesländern betroffen sind, mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2014 und 2015 untersucht werden.
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IAB-Projekt
Arbeitsmarktspiegel - Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (01.07.2015 - 31.12.2017)
Berge, Philipp;Projektbeschreibung
Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland entstand ein großer Bedarf an möglichst aktuellen, qualitativ hochwertigen und umfangreichen Daten, um die Wirkungen des Mindestlohns frühzeitig einschätzen zu können. Da Mindestlohnwirkungen potenziell komplex und vielfältig sein können, muss das verfügbare Datenmaterial dazu in der Lage sein, diese Details offenzulegen. Ansonsten könnten wichtige Wirkungskanäle in der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte ignoriert werden. Ziel dieses Projektes ist es, einen Arbeitsmarktspiegel zum Mindestlohn zu entwickeln und regelmäßig zu veröffentlichen. Der Arbeitsmarktspiegel soll mit Hilfe aggregierter Statistiken die Entwicklung wichtiger Arbeitsmarktindikatoren vor und nach Einführung des Mindestlohns aufzeigen. Die Indikatoren lassen sich dabei grob gliedern in Bestände, Veränderungen und Übergänge zwischen verschiedenen Arbeitsmarktzuständen von Personen. Der Arbeitsmarktstatus fasst dabei Informationen über Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug zusammen. Außerdem liegt ein Fokus auf relevanten Untergruppen, die im Zuge der Mindestlohneinführung besondere Beachtung verdienen, etwa weil in diesen Gruppen der Anteil der voraussichtlich direkt Betroffenen sehr hoch ist, oder aber weil in diesen Gruppen besondere Regelungen gelten. Der Arbeitsmarktspiegel stellt somit ein Komplement zu den bekannten Veröffentlichungen der Statistik der Bundesagentur für Arbeit dar.
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IAB-Projekt
Mindestlohneffekte bei Neueinstellungen (01.03.2015 - 31.12.2016)
Kubis, Alexander;Projektbeschreibung
Mit der Einführung des Mindestlohns sind verstärkt Lohnanpassungen im Niedriglohnbereich zu erwarten. Im Fokus der Untersuchungen stehen Veränderungen im betrieblichen Einstellungsverhalten nach der Mindestlohneinführung. Wir gehen der Frage nach, ob Betriebe ihre Anforderungen an potenzielle Bewerber auf zum Mindestlohn entlohnte Stellen verändert haben und inwiefern dies mit erhöhten Schwierigkeiten bei der Besetzung von Mindestlohn-Stellen verbunden war.
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IAB-Projekt
Evaluation des Mindestlohns in Deutschland (01.01.2015 - 31.12.2017)
Bellmann, Lutz;Projektbeschreibung
Evaluation des Mindestlohns in Deutschland.
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IAB-Projekt
Mindestlohnbegleitforschung Überprüfung der Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose (15.10.2014 - 31.07.2016)
Bender, Stefan; Berge, Philipp; Klingert, Isabell;Projektbeschreibung
Mit der Verabschiedung des Tarifautonomiestärkungsgesetzes bzw. des Mindestlohngesetzes (MiLoG) wurde zum 01. Januar 2015 ein allgemeiner Mindestlohn in Deutschland eingeführt, der – von wenigen Ausnahmen abgesehen – flächendeckend 8,50 Euro beträgt. Für Arbeitsverhältnisse von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die unmittelbar vor Beginn der Beschäftigung langzeitarbeitslos im Sinne des § 18 Absatz 1 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch waren, gilt der Mindestlohn in den ersten sechs Monaten der Beschäftigung nicht. Die Folgen dieser Ausnahmeregelung werden im Rahmen des vorliegenden Projektes untersucht. Die Studie gliedert sich dazu in zwei Teilprojekte: Im ersten Teilprojekt werden die Folgen der Ausnahmeregelung auf die Vermittlungs- und Förderpraxis von Langzeitarbeitslosen untersucht. Dazu werden Fach- und Führungskräfte ausgewählter Jobcenter qualitativ befragt. Im zweiten Teilprojekt stehen die Übergänge von Langzeitarbeitslosen und ihr Verbleib in Beschäftigung im Vordergrund, die auf Basis von Prozessdaten und einer standardisierten Befragung von Arbeitslosen statistisch analysiert werden.
Beteiligte aus dem IAB
Strien, Karsten; Dietz, Martin; Umkehrer, Matthias; Umkehrer, Matthias; Trenkle, Simon; Berge, Philipp; Theune, Dagmar; Frank, Heiner; -
IAB-Projekt
Machbarkeitsstudie zur Erstellung eines Arbeitsmarktmonitors Mindestlohn (15.10.2014 - 30.06.2015)
Berge, Philipp; Bender, Stefan;Projektbeschreibung
Am 1.1.2015 wurde ein allgemeiner Mindestlohn von 8,50 Euro in Deutschland eingeführt. Für die Arbeit der Mindestlohnkommission und für den Gesetzgeber sind zeitnahe Informationen über den Arbeitsmarkt nach der Einführung von großer Bedeutung. Die Machbarkeitsstudie prüft, ob die Erstellung eines speziellen Arbeitsmarktmonitors möglich ist. Dieser soll Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt nach der Einführung beschreiben.
Beteiligte aus dem IAB
Berge, Philipp; Kaimer, Steffen; Lehnert, Claudia; Copestake, Silvina; Ganzer, Andreas; Grießemer, Stephan; -
IAB-Projekt
Minimum wage evaluation using the IAB Establishment Panel (01.05.2014 - 31.12.2015)
Bellmann, Lutz; Bossler, Mario; Gerner, Hans-Dieter;Projektbeschreibung
In 2015, a general minimum wage will be implemented in Germany. To evaluate the effect of this
fundamental wage setting policy, we aspire evaluation studies using the IAB Establishment Panel. New
questions in the 2014 and 2015 waves of the IAB Establishment Panel capturing the affectedness of establishments
by the minimum wage allow for evaluation analyses. Hence, the data allows identifying the
causal effect of the minimum wage legislation on establishment level adjustments.
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IAB-Projekt
Entwicklung eines strukturellen Job-Search-Modells zur Evaluation eines flächendeckenden Mindestlohnes in Deutschland (01.04.2014 - 31.12.2025)
Gürtzgen, Nicole;Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Schätzung eines strukturellen Job-Search-Modells, welches langfristig zur Ex-ante-Simulation der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes in Deutschland verwendet werden kann. Das Modell soll vor allem zum besseren Verständnis der Existenz von Friktionen und somit möglicher Marktmacht auf Arbeitgeberseite auf dem deutschen Arbeitsmarkt beitragen. Um sowohl positive als auch negative Beschäftigungseffekte zuzulassen, soll die Modellierung im Wesentlichen auf der Studie von Bontemps, Robin und van den Berg (1999) aufbauen. Die Datenbasis für die empirische Analyse liefern administrative Daten der Bundesagentur für Arbeit. Mithilfe des geschätzten strukturellen Modells soll schließlich eine Reihe von Politiksimulationen insbesondere im Hinblick auf die Höhe eines flächendeckenden Mindestlohnes durchgeführt werden.
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IAB-Projekt
Vorbereitende Forschung für die zweite Evaluationsrunde Mindestlöhne - Erschließung neuer Datenquellen (26.08.2013 - 15.11.2013)
Bender, Stefan;Projektbeschreibung
Im Vorfeld der zweiten Evaluationsrunde zu branchenspezifischen Mindestlohnregelungen nach dem Arbeitnehmer Entsendegesetz (AEntG) in Deutschland wird im Rahmen dieser Vorstudie der aktuelle Datenbestand systematisch erfasst und auf die Verwendbarkeit für die Mindestlohnforschung untersucht. Möglichen Analyseebenen entsprechend ist der Bericht dabei nach individuellen, betriebsspezifischen und aggregierten Datensätzen strukturiert. Es wird nach administrativen Daten, amtlichen und nichtamtlichen Befragungen differenziert. Der Bericht empfiehlt, die bestehenden Datenquellen zu erweitern und die rechtlichen Rahmenbedingungen für Verknüpfungen zu schaffen, um damit das Evaluationspotential der einzelnen Datenprodukte zu verbessern.
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IAB-Projekt
Evaluation bestehender gesetzlicher Mindestlohnregelungen - Branche: Bauhauptgewerbe (09.12.2010 - 31.08.2011)
Möller, Joachim; Bender, Stefan; Penninger, Marion;Projektbeschreibung
Das BMAS-Projekt „Evaluation von bestehenden gesetzlichen Mindestlohnregelungen - Branche: Bauhauptgewerbe wird in Zusammenarbeit mit der Institutsleitung des IAB, dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und dem Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) durchgeführt. Dabei stehen fünf Themenbereiche im Vordergrund. Zunächst wird ein Branchenbild des Baugewerbes erstellt. Im Mittelpunkt des Themengebiets Löhne und Compliance stehen die Auswirkungen des Mindestlohns auf die Löhne und die Lohnstruktur im Baugewerbe. Ein Hauptaugenmerk des Evaluationsprojekts liegt auf den Auswirkungen des Mindestlohns auf die Beschäftigungschancen von Betroffenen. Zusätzlich werden mögliche Effekte des Mindestlohns auf den Schutz der Arbeitnehmer und auf die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe bzw. der gesamten Branche untersucht. Als Datenbasis dient ein eigens für dieses Projekt erstellter linked employer-employee Datensatz, bestehend aus administrativen Daten sowie einer innerhalb dieses Projekts durchgeführten Beschäftigtenbefragung. Des Weiteren werden qualitative Expertengespräche durchgeführt. Das Projekt endet am 31. August 2011.
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; Berge, Philipp; Umkehrer, Matthias; Fausel, Gudrun; Wolter, Stefanie;
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