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Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

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im Aspekt "Vermittlung und Beratung, Coaching"
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Norway: working better with age (2013)

    Sonnet, Anne; Olsen, Hilde; Manfredi, Thomas; Keese, Mark;

    Zitatform

    Olsen, Hilde & Thomas Manfredi (2013): Ageing and employment policies: Norway. Working better with age. (Ageing and employment policies), Paris, 125 S. DOI:10.1787/9789264201484-en

    Abstract

    "People today are living longer than ever before, while birth rates are dropping in the majority of OECD countries. Such demographics raise the question: are current public social expenditures adequate and sustainable? Older workers play a crucial role in the labour market. Now that legal retirement ages are rising, fewer older workers are retiring early, but at the same time those older workers who have lost their job after the age of 50 have tended to remain in long term unemployment. What can countries do to help? How can they give older people better work incentives and opportunities? These reports offer analysis and assessment on what the best policies are for fostering employability, job mobility and labour demand at an older age.

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  • Literaturhinweis

    Role of governments and social partners in keeping older workers in the labour market (2013)

    Abstract

    "With the average age of the population rising, people aged 55 - 64 make up an increasing share of workers in Europe. This demographic shift, as well as ongoing threats to the sustainability of national welfare and pension systems, has increased pressure for reforms to encourage longer careers. This report maps initiatives at national or sectoral level taken by governments and social partners to keep older workers in the labour market. Some measures involve financial incentives to work longer while others look at ways to enhance working conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Executive Summary
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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Zweiten Phase des Bundesprogramms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen" (2008 - 2010): Abschlussbericht (2012)

    Knuth, Matthias ; Niewerth, Claudia; Stegmann, Tim; Zink, Lina; Langkabel, Holger; Brändle, Tobias ; Klempt, Charlotte; Kirchmann, Andrea; Boockmann, Bernhard; Kleimann, Rolf;

    Zitatform

    Knuth, Matthias, Claudia Niewerth, Tim Stegmann, Lina Zink, Bernhard Boockmann, Tobias Brändle, Andrea Kirchmann, Rolf Kleimann, Charlotte Klempt & Holger Langkabel (2012): Evaluation der Zweiten Phase des Bundesprogramms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen" (2008 - 2010). Abschlussbericht. Duisburg, 308 S.

    Abstract

    "Mehr freie Hand bei der Förderung und Arbeitsvermittlung eröffnet im Jobcenter offenbar zusätzliche Potenziale: Beim Bundesprogramm Perspektive 50plus konnten die Grundsicherungsstellen im Jahr 2010 verstärkt individuell fördern, ihre Kunden bei der Arbeitssuche begleiten, mit Coaching und Bewerbungstraining helfen - und übertrafen mit einer Erfolgsquote von 25 Prozent deutlich die Erfolge des Regelgeschäfts. Das zeigen Ergebnisse aus der zweiten Programmphase 'Perspektive 50+', die vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), Tübingen evaluiert wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geförderte Weiterbildung von geringqualifizierten und älteren Beschäftigten durch die Bundesagentur für Arbeit: Ergebnisse einer Betriebsbefragung (2012)

    Lott, Margit;

    Zitatform

    Lott, Margit (2012): Geförderte Weiterbildung von geringqualifizierten und älteren Beschäftigten durch die Bundesagentur für Arbeit. Ergebnisse einer Betriebsbefragung. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2012): Fachkräftemangel : ein neues, demografisch bedingtes Phänomen? (BBSR-Online-Publikation, 2012/02), S. 63-70.

    Abstract

    "Die konzeptionellen Anpassungen und die intensive Werbung durch die Bundesagentur für Arbeit haben dazu beigetragen, dass das Programm WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer) bei mittleren und größeren Betrieben besser bekannt ist und auch stärker genutzt wird. Bei den kleinen Unternehmen konnte dies nicht erreicht werden. Aber hinter kleinen Anteilen stehen große Zahlen, denn der weitaus größte Teil der Unternehmen in Deutschland sind Klein- und Kleinstbetriebe. Das bedeutet, dass eine erhebliche Zahl von Kleinbetrieben die Instrumente kennt und in Anspruch nimmt. Ein weiteres Ergebnis der Betriebsbefragung ist der hohe Anteil an Betrieben, die für die Maßnahmen keinen betrieblichen Bedarf sehen. Für diese Einschätzung können unterschiedliche Gründe ausschlaggebend sein: Unternehmen mit jüngerem und hochqualifiziertem Personal erfüllen die Fördervoraussetzung nicht, weil sie die Zielgruppen von WeGebAU nicht beschäftigen, oder Betriebe bilden eigeninitiativ weiter, so dass sie keiner öffentlichen Förderung bedürfen. Aber auch die präventive Intention von WeGebAU kann den Qualifikationsinteressen der Betriebe entgegen stehen. Möglicherweise sehen manche Betriebe ihren Weiterbildungsbedarf vor allem bei betriebsspezifischen Inhalten. Diese zu fördern fällt jedoch nicht in den Aufgabenbereich der BA, genauso wenig wie eine breit angelegte Finanzierung der betrieblichen Weiterbildung allgemein. WeGebAU sollte vielmehr Anstöße geben, um Betriebe zu mehr Weiterbildungsaktivitäten letztlich aus eigenem Antrieb zu bewegen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Eingliederungsbericht 2011 (2012)

    Abstract

    "Der wirtschaftliche Aufschwung hat sich auch 2011 fortgesetzt. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent gewachsen. Der wirtschaftliche Aufschwung konzentrierte sich dabei vor allem auf die erste Jahreshälfte und verlor im Jahresverlauf spürbar an Dynamik. Der Arbeitsmarkt hat von den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitiert. Die Erwerbstätigkeit und darunter vor allem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben im Jahresdurchschnitt 2011 kräftig zugenommen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiter gestiegen, in einzelnen Berufsfeldern zeigten sich 2011 bereits Fachkräfteengpässe. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind deutlich gesunken und auch die Lage am Ausbildungsmarkt hat sich 2011 weiter verbessert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Comparing the effectiveness of employment subsidies (2011)

    Brown, Alessio J. G. ; Snower, Dennis J.; Merkl, Christian ;

    Zitatform

    Brown, Alessio J. G., Christian Merkl & Dennis J. Snower (2011): Comparing the effectiveness of employment subsidies. In: Labour economics, Jg. 18, H. 2, S. 168-179. DOI:10.1016/j.labeco.2010.11.001

    Abstract

    "This paper examines the implications of different types of employment subsidies for employment, welfare, and inequality. It investigates how these effects depend on what target groups the subsidies address. Our analysis focuses on policies that are 'approximately welfare efficient' (AWE), i.e. policies that (a) improve employment and welfare, (b) do not raise earnings inequality and (c) are self-financing. We construct a microfounded, dynamic model of hiring and separations and calibrate it with German data. The calibration shows that hiring vouchers can be AWE, while low-wage subsidies are not AWE. Furthermore, hiring vouchers targeted at the long-term unemployed are more effective than those targeted at low-ability workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Chancen und Möglichkeiten von Productive Ageing: arbeitsmarktpolitische, arbeitspsychologische und soziologische Perspektiven zur verbesserten Arbeitsmarktintegration Älterer (2011)

    Steiner, Karin; Jelenko, Marie ; Haydn, Franziska; Moser, Winfried;

    Zitatform

    Steiner, Karin, Marie Jelenko, Winfried Moser & Franziska Haydn (2011): Chancen und Möglichkeiten von Productive Ageing. Arbeitsmarktpolitische, arbeitspsychologische und soziologische Perspektiven zur verbesserten Arbeitsmarktintegration Älterer. (AMS report 81), Wien, 93 S.

    Abstract

    "Für die Zielgruppe älterer Arbeitsuchender gibt es eine Reihe von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die - nach einer einleitenden vergleichenden Diskussion internationaler Daten zum Thema 'Ältere am Arbeitsmarkt' - im ersten Teil dieses Berichtes näher vorgestellt werden. Diese Maßnahmen sollen die Chancen einer Wiedereinstellung erhöhen. Angeführt werden nationale und internationale Stiftungsmodelle, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, bewusstseinsbildende Maßnahmen, aber auch Maßnahmen / Instrumente wie etwa Sozialökonomische Betriebe (SÖBs) und Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassungen. Der zweite Teil des Berichtes umfasst Ergebnisse einer empirischen Studie zum Thema 'Arbeitslosigkeit von Älteren und Maßnahmen zum Erhalt von Arbeitsfähigkeit und Gesundheit'. Die Ergebnisse basierend auf ExpertInneninterviews wie auch qualitativen Interviews mit älteren Arbeitsuchenden konzentrieren sich einerseits auf die Positionen von Älteren am Arbeitsmarkt. Die Selbsteinschätzung der Arbeitsuchenden selbst wird hierbei durch die Perspektive der ExpertInnen erweitert. Andererseits werden Maßnahmen für ältere Arbeitsuchende aus Sicht der TeilnehmerInnen und ExpertInnen analysiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Dadurch, dass der Bericht sich der Situation älterer Arbeitsuchender von unterschiedlicher Seite nähert, soll es den LeserInnen ermöglicht werden, die besonderen Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe in ihrer Vielfalt zu erfassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Title V of the Older Americans Act, the senior community service employment program: participant demographics and service to racially/ethnically diverse populations (2011)

    Washko, Michelle M. ; Schack, Ronald W.; Goff, Barry A.; Pudlin, Bennett;

    Zitatform

    Washko, Michelle M., Ronald W. Schack, Barry A. Goff & Bennett Pudlin (2011): Title V of the Older Americans Act, the senior community service employment program. Participant demographics and service to racially/ethnically diverse populations. In: Journal of Aging and Social Policy, Jg. 23, H. 2, S. 182-197. DOI:10.1080/08959420.2011.554081

    Abstract

    "Title V of the Older Americans Act, the Senior Community Service Employment Program (SCSEP), is a 40+-year-old federal program providing subsidized community service and employment training to low-income, unemployed individuals aged 55 and older. It is the only nationally mandated workforce training program for seniors. Because of SCSEP's dual mission, participants added 48 million hours of community service (valued at almost $1 billion) to the U.S. economy in 2008. Almost half (48.9%) of the participants are racial or ethnic minorities, which makes it crucial to understand the program experience of these individuals. Participation, program duration, and employment placement of minorities are examined. Findings show successful enrollment rates, an interactive effect of age and education on program duration, and no indication of a minority disadvantage in employment placement. Recommendations include funding for innovative grants, leveraging of federal partnerships, and targeted technical assistance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktivierung! Oder De-Aktivierung? Intensität und Wirkungen der Aktivierung bei älteren ALG II-Bezieher/innen (2010)

    Brussig, Martin ; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Matthias Knuth (2010): Aktivierung! Oder De-Aktivierung? Intensität und Wirkungen der Aktivierung bei älteren ALG II-Bezieher/innen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 19, H. 4, S. 253-266. DOI:10.1515/arbeit-2010-0404

    Abstract

    "In dem Aufsatz werden die Intensität und die Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Aktivierung für ältere ALG II-Bezieher/innen (ab 50 Jahren) im Vergleich zu jüngeren (30 bis 49 Jahre) untersucht. Der Schwerpunkt liegt auf Dienstleistungselementen des Aktivierungsprozesses, wie Beratungsgesprächen, Eingliederungsvereinbarungen und dem Unterbreiten von Jobangeboten. Die Ergebnisse zeigen, dass Ältere deutlich weniger aktiviert werden als Jüngere und dass die Aktivierung bei Älteren - im Unterschied zu Jüngeren - kaum mit der Aufnahme einer Beschäftigung oder dem Verlassen des Leistungsbezuges einhergeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation of the 50+ Face-to-Face Guidance Pilot (2010)

    Perren, Kim; Harvey, Janet; Hill, Katherine; Hartfree, Yvette; Padley, Matt ;

    Zitatform

    Perren, Kim, Janet Harvey, Katherine Hill, Yvette Hartfree & Matt Padley (2010): Evaluation of the 50+ Face-to-Face Guidance Pilot. (Great Britain, Department of Work and Pensions. Research report 720), London, 104 S.

    Abstract

    "The Face-to-Face Guidance Pilot was funded by the Department for Work and Pensions (DWP). Providers offered guidance to employees aged 50 and above on a range of work and retirement issues using diverse service delivery methods. Providers included local branches of Age Concern, Shaw Trust, Life Academy, Guidance Services and Manpower, based in urban and rural areas across Britain. The service ran between January 2008 and March 2009. This report presents findings of a longitudinal evaluation of the service provision which was commissioned by DWP and carried out by the Centre for Research in Social Policy (CRSP). The evaluation covered service delivery processes as well as client information needs, their experiences of the service and their outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt von morgen: Herausforderungen erkennen, Chancen nutzen (2009)

    Behling, Michael; Huber, Andreas ; Staudinger, Thomas;

    Zitatform

    Behling, Michael, Andreas Huber & Thomas Staudinger (Hrsg.) (2009): Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt von morgen. Herausforderungen erkennen, Chancen nutzen. Augsburg: AIP Augsburg, 296 S.

    Abstract

    Der Band fasst Erkenntnisse, Hintergründe und Erfahrungen des Bundesprogramms 'Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen' zusammen. Er ist in drei Bereiche gegliedert: Teil 1 bewertet den regionalen und bundesweiten Erfolg des Programms und skizziert die Erfolgsgeschichte. Teil 2 umfasst makrotheoretische Überlegungen und statistische Analysen zum Thema Arbeitsmarkt, gesellschaftliche Teilhabe und Beschäftigungschancen Älterer. In Teil 3 werden die gesammelten Erfahrungen aus der Arbeitspraxis im Umgang mit und beim Aufbruch von langfristiger Arbeitslosigkeit, der Stellenvermittlung und der Unterschiedlichkeit von Unternehmenskulturen in Deutschland geschildert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Perspektive 50plus?: Theorie und Evaluation der Arbeitsmarktintegration Älterer (2009)

    Brauer, Kai; Freitag, Matthias ; Stößel, Dieter; Staudinger, Thomas; Conrads, Ralph ; Stamov Roßnagel, Christian ; Höhre, Carsten; Huber, Andreas ; Kastl, Reinhard; Bauer, Agnes; Koch, Frank Thomas; Bruck, Heike von der; Simon, Silke; Busch, Klaus Henning; Schiemann, Frank; Christ, Friedemann; Rosenstiel, Lutz von; Toepffer, Marlies; Reiners, Dorothee; Dill, Helga; Putzing, Monika; Junker, Serena; Mussel, Patrick; Korge, Gabriele ; Löwenbein, Oded; Clemens, Wolfgang; Lange, Karsten; Buggenhagen, Hans Joachim; Krone, Sirikit;

    Zitatform

    Brauer, Kai & Gabriele Korge (Hrsg.); Freitag, Matthias, Dieter Stößel, Thomas Staudinger, Ralph Conrads, Christian Stamov Roßnagel, Carsten Höhre, Andreas Huber, Reinhard Kastl, Agnes Bauer, Frank Thomas Koch, Heike von der Bruck, Silke Simon, Klaus Henning Busch, Frank Schiemann, Friedemann Christ, Lutz von Rosenstiel, Marlies Toepffer, Dorothee Reiners, Helga Dill, Monika Putzing, Serena Junker, Patrick Mussel, Oded Löwenbein, Wolfgang Clemens, Karsten Lange, Hans Joachim Buggenhagen & Sirikit Krone (2009): Perspektive 50plus? Theorie und Evaluation der Arbeitsmarktintegration Älterer. (Alter(n) und Gesellschaft 18), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 355 S.

    Abstract

    "Trotz jüngster Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration Älterer sind die Erwerbschancen älterer Arbeitssuchender in Deutschland immer noch gering. Vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales wurden daher Mittel bereitgestellt, um in einigen Regionen unterschiedliche Wege der Reintegration und nachhaltigen Verbesserung der Marktchancen Älterer zu fördern. Die in diesem Modellprogramm erprobten Projekte waren an Begleitforschungen gebunden. Innerhalb der Laufzeit der zweiten Programmphase stehen somit wissenschaftliche Einschätzungen zu den unterschiedlichen Arten der Förderung bereit. In quantitativen und qualitativen Studien werden Instrumente der Arbeitsförderung, regionale Netzwerke und Organisationsstrukturen evaluiert. Eingebettet werden die aktuellen Ergebnisse praktischer Vermittlungstätigkeit in neuere Befunde aus der Psychologie zur Motivation älterer Beschäftigter, aus der Soziologie zu Auswahlprozessen bei Einstellungen und der Stellung älterer Erwerbstätiger im Betrieb sowie aus der Neurophysiologie mit neuesten Erkenntnissen zur Lernfähigkeit Älterer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    In (die) Zukunft arbeiten: über die Bedeutung von Beschäftigungsfähigkeit und die Wirksamkeit regionaler Netzwerkstrukturen zur Integration älterer Erwerbsfähiger in den Arbeitsmarkt am Beispiel der Initiative "50plus in Oberfranken" (2009)

    Serwill, Claudia;

    Zitatform

    Serwill, Claudia (2009): In (die) Zukunft arbeiten. Über die Bedeutung von Beschäftigungsfähigkeit und die Wirksamkeit regionaler Netzwerkstrukturen zur Integration älterer Erwerbsfähiger in den Arbeitsmarkt am Beispiel der Initiative "50plus in Oberfranken". (Studien zur Berufs- und Professionsforschung 2), Hamburg: Kovac, 360 S.

    Abstract

    "Die stabil hohen Arbeitslosenzahlen Älterer beschäftigen seit Jahren die Wissenschaftler und Arbeitsmarktpraktiker. Der demographische Wandel - das Schreckgespenst von einer hoffnungslos überalternden Gesellschaft - verstärkt die Sorge um das labile Renten- und Sozialsystem. Die Politik kontert mit der Erhöhung des Renteneintrittsalters. Damit versucht sie etwas zu erzwingen, was sich nicht erzwingen lässt: Beschäftigung bis 67 wo bisher häufig schon mit 50 Jahren die Langzeitarbeitslosigkeit droht. Schilderungen der aktuellen Arbeitsmarktentwicklungen sowie die Erörterung von Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Akteure zeigen den dringenden Handlungsbedarf auf allen Ebenen. Neben betrieblichen Ansätzen werden auch politische aktuelle Arbeitsmarktinitiativen diskutiert und gleichzeitig die Aussichten für jeden einzelnen Menschen als freies und für sich selbst verantwortliches Individuum aufgezeigt. Neben den subjektiven Voraussetzungen für ein 'Gesamtkunstwerk Ich' bildet eine Betrachtung über Wahrnehmung und Selektionsmechanismen die Argumentationsgrundlage. Die Studie untersucht anhand einer umfangreichen Auswertung die Auswirkungen einer arbeitsmarktpolitischen Initiative. Im Vordergrund steht die Wirksamkeit regionaler Netzwerkstrukturen auf die Beschäftigungschancen Älterer. Verzeichnet werden dabei Tendenzen und Auswirkungen einer zunehmenden Verlagerung der Verantwortung für eine dauerhafte Beschäftigungsfähigkeit hin zu den Individuen: Das 'unternehmerische Selbst' als Realfiktion des 21. Jahrhunderts." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation (2008)

    Ant, Marc; Stamm, Margrit; Knuth, Matthias ; thi Hong Van, Phan; Löwenbein, Oded; Heister, Michael; Hammer, Andreas; Widmer, Thomas; Wirth-Bauer, Barbara; Fohgrub, Thomas; Krone, Sirkit; Weiland, Martin; Lob, Stefan; Happel-Tominski, Sabine; Lorenzen, Hans-Peter; Blien, Uwe ; Schröter, Daniela C.;

    Zitatform

    Ant, Marc, Andreas Hammer & Oded Löwenbein (Hrsg.) (2008): Nachhaltiger Mehrwert von Evaluation. Bielefeld: Bertelsmann, 271 S.

    Abstract

    "Dieser Sammelband untersucht am Beispiel der Evaluation der Arbeitsmarktprogramme 'EQUAL' und 'Perspektive 50plus', inwieweit die Evaluation einen Beitrag zur Nachhaltigkeit von politischen Programmen leisten kann. Zu Wort kommen Projektleiter, Politiker sowie Mitarbeiter der DeGEval (Deutsche Gesellschaft für Evaluation), aus Hochschulen und evaluierenden Institutionen. Dargestellt wird eine Momentaufnahme unterschiedlicher Erfahrungen und Argumente, die eine Basis für die Diskussion über die weitere Entwicklung und Professionalisierung von Evaluationen bildet." (Textauszug, IAB-Doku)
    Inhalt:
    Vorwort: (11-13);
    Michael Heister: Aktuelle Erfahrungen mit der Evaluation von EQUAL-Projekten in Deutschland (15-26);
    Martin Weiland: Arbeitsförderung für Ältere - Perspektive 50plus (27-53);
    Marc Ant: A framework for implementing evaluation and assessment strategies in social policy (55-71);
    Hans-Peter Lorenzen: Evaluationsstandards und ihre Umsetzung (73-82);
    Thomas Widmer: Qualitätsförderung und Qualitätssicherung mit Evaluationsstandards (83-100);
    Thomas Fohgrub: Hält Evaluation was sie verspricht? - Erfahrungen aus EQUAL I (101-112);
    Sabine Happel-Tominski: Die Erwartungen der Projektträger an die Evaluation (13-119);
    Andreas Hammer: Perspektiven für die Evaluation in den Entwicklungspartnerschaften und Netzwerken (121-130);
    Oded Löwenbein: Evaluation und Unternehmensberatung - Gemeinsamkeiten und Unterschiede (131-143);
    Margrit Stamm: Evaluation - wirksame Wege zur Nutzung - Wege zur wirksamen Nutzung (145-158);
    Marc Ant: Die Dimensionen der Evaluation im Nachhaltigkeitsmanagement (159-169);
    Barbara Wirth-Bauer: Gedanken der EQUAL-Programmevaluation zur Nachhaltigkeit (171-177);
    Matthias Knuth: Erste Erfahrungen mit der Nachhaltigkeit bei Perspektive 50plus aus der Sicht der Programmevaluation (179-192);
    Stefan Lob: Qualitätmanagement und Nachhaltigkeit am Beispiel von "Best Ager" (193-205);
    Uwe Blien, Phan Thi Hong Van: Die regionale Evaluation von Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik (207-216);
    Daniele C. Schröter: The logic and methodology of sustainability evaluation - a checklist approach (217-236);
    Oded Löwenbein: Erfolge der Projektevaluation bei der Förderung der Nachhaltigkeit bei PFIFF und SilverStarS (237-246);
    Sirkit Krone: Ansätze zur Förderung der Nachhaltigkeit bei "Best Ager" durch die Projektevaluation (247-256);
    Andreas Hammer: Bedeutung der Netzwerkbildung bei EQUAL und Perspektive 50plus (257-267).

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  • Literaturhinweis

    Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in NRW: Abschlussbericht (2008)

    Beer, Doris ;

    Zitatform

    Beer, Doris (2008): Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in NRW. Abschlussbericht. (Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung. Arbeitspapiere 26), Bottrop, 32 S.

    Abstract

    Im Rahmen der ESF-kofinanzierten Landesarbeitsmarktpolitik führten das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit eine Initiative für ältere Langzeitarbeitslose durch. Zwischen 2004 und Anfang 2008 wurden Modellprojekte für etwa 3.500 ältere Langzeitarbeitslose gefördert. Die Initiative zeigt, dass auch ältere Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Rund 40 Prozent der Teilnehmenden haben eine Arbeitsstelle gefunden, begannen eine Qualifizierungsmaßnahme oder nahmen eine selbstständige Tätigkeit auf. Darüber hinaus zeigten die Projekte für die Teilnehmenden eine persönlichkeitsstabilisierende Wirkung. Die besonders erfolgreichen Projekte zeichneten sich dadurch aus, dass sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sorgfältig auswählten und intensiven Kontakt zu Arbeitgebern herstellten. Teilnehmerorientierte Projektansätze, die ausgehend von den Fähigkeiten der Langzeitarbeitslosen nach Arbeitsmöglichkeiten in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen suchten, waren erfolgreicher als wirtschaftszweigspezifische Ansätze. Die Projekte setzten eine Reihe innovativer Instrumente ein: individuelle Ansätze in der Beratung, ausführliche Analyse der Fähigkeiten und Kenntnisse, neue Formen der Präsentation von Qualifikationsprofilen, Stärkung der Persönlichkeit, Gesundheitsförderung, gezielt ausgewählte und systematisch reflektierte Praxiseinsätze. Auf individueller Ebene zeigte sich, dass ein Zusammenleben mit Partnern und/oder Kindern, die persönliche Motivation zur Veränderung, Mobilität, gute gesundheitliche Verfassung sowie eine vorherige Verankerung im berufsfachlichen Arbeitsmarkt die Chancen zur Wiederbeschäftigung nachweisbar erhöhten. Von denjenigen, die länger als fünf Jahre arbeitslos waren, gelang einem Viertel die Integration in den Arbeitsmarkt. Der Eingliederungserfolg steht in Zusammenhang mit der Dauer der vorherigen Arbeitslosigkeit. An Arbeitsplätzen, an denen die berufliche Erfahrung ausschlaggebend für die Qualität der Arbeitsausführung ist, waren eher bereit ältere Arbeitnehmer einzustellen, als Firmen mit physisch und psychisch belastenden Arbeitsplätzen oder Unternehmen mit Frühverrentungsmodellen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen (2008)

    Bernhard, Sarah ; Stephan, Gesine ; Hohmeyer, Katrin ; Kruppe, Thomas ; Jozwiak, Eva; Wolff, Joachim ; Koch, Susanne ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah, Katrin Hohmeyer, Eva Jozwiak, Susanne Koch, Thomas Kruppe, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2008): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen. (IAB-Forschungsbericht 02/2008), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Integration von arbeitsuchenden Personen in den Arbeitsmarkt gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik. Aktive Arbeitsmarktpolitik wie z. B. die Fort- und Weiterbildung von Arbeitsuchenden soll dabei helfen. Aber erst in diesem Jahrtausend wurde die Analyse der Wirkungen dieser Politik zu einem zentralen Thema der Arbeitsmarktforschung in Deutschland. Denn angesichts einer hohen und anhaltenden Arbeitslosigkeit waren grundlegende Reformen notwendig. Um diese bewerten und weiter entwickeln zu können, braucht die Politik detailliertes Wissen zur Effektivität und Effizienz der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Beträchtliche Fortschritte bei den Datengrundlagen und Methoden zur Untersuchung der Wirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik haben mit dazu beigetragen, dass die Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu einem zentralen Forschungsgegenstand geworden ist.
    In diesem Beitrag stellen wir systematisch die wissenschaftlichen Erkenntnisse dar, die zur Wirkung der einzelnen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland in den letzten Jahren gewonnen wurden. Wir befassen uns dabei mit einer breiten Palette von Maßnahmen und gehen auf die Wirkungen für den einzelnen Teilnehmer ebenso wie auf gesamtwirtschaftliche Arbeitsmarktwirkungen ein. Die wesentlichen Befunde sind in Kürze:
    1. Betriebsnahe Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf die direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt setzen, wie Lohnkostenzuschüsse, Gründungsförderung oder betriebliche Trainingsmaßnahmen, gehören zu den Maßnahmen, die die Chancen der Teilnehmer auf eine Integration in Erwerbsarbeit auch nach Ablauf der Förderung erhöhen - und das teilweise beträchtlich.
    2. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und auch nicht-betriebliche Trainingsmaßnahmen - ein sehr heterogenes Instrument, das beispielsweise ein Bewerbungstraining ebenso wie einen kurze Softwareschulung umfassen kann - leisten auch einen Beitrag zur Eingliederung der Geförderten in den Arbeitsmarkt, wenn auch in geringerem Maße als die erstgenannten Instrumente.
    3. Quasi-marktlich organisierte Vermittlungsdienstleistungen verbessern die Chancen der Geförderten auf eine Integration in den Arbeitsmarkt nicht generell, sondern instrumentspezifisch nur für bestimmte Gruppen von Arbeitsuchenden.
    4. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die zumindest derzeit nicht primär auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zielen, schaden der Tendenz nach eher den Integrationschancen der Geförderten. Es gibt nur ganz wenige Teilnehmergruppen, auf die dies nicht zutrifft. Für die neuen, im Jahre 2005 eingeführten Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante ('Ein-Euro-Jobs') hingegen sind die Evaluationsergebnisse etwas weniger pessimistisch. Allerdings ist es noch zu früh, um hier von einem robusten Ergebnis zu sprechen.
    5. Zu den gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik liegen bislang deutlich weniger Forschungserkenntnisse vor. Wissenschaftliche Studien haben sich vergleichsweise häufig mit der Wirkung von Arbeitbeschaffungsmaßnahmen, Strukturanpassungsmaßnahmen und der Förderung der beruflichen Weiterbildung beschäftigt. Dabei hat sich oft gezeigt, dass eine intensivere Förderung durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen dazu führt, dass offene Stellen langsamer besetzt werden und sich die Arbeitsuchendenquote erhöht. Für Strukturanpassungsmaßnahmen und die Förderung der beruflichen Weiterbildungen ist mitunter auch das Gegenteil der Fall; allerdings wurden in den vorliegenden Studien häufig keine statistisch gesicherten gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen dieser beiden Instrumente nachgewiesen.
    6. Die gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen weiterer Instrumente wurden nur in wenigen Studien untersucht, so dass die bereits gewonnen Erkenntnisse zu ihren Wirkungen kaum als robust gelten können.
    7. Auch wenn zahlreiche Untersuchungen zur Wirkung verschiedener Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik vorliegen, sind die Befunde vielfach unvollständig: Beispielsweise werden oft nur wenige Erkenntnisse über die Ursache der Wirkung einzelner Instrumente erzielt. Zudem liegen über die Effekte auf das Verhalten wichtiger Akteure am Arbeitsmarkt wie auf das Arbeitsnachfrageverhalten von Arbeitgebern kaum Erkenntnisse vor. Ob bzw. wie sich allein die Möglichkeit oder die Ankündigung einer baldigen Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme auf das Arbeitsuchverhalten arbeitsloser Personen auswirkt, wurde bislang nur sehr punktuell untersucht. Ferner werden wichtige Zielindikatoren nicht oder nur unzureichend gemessen, wie beispielsweise die Beschäftigungsfähigkeit, die durch die Teilnahme u.a. an Arbeitsgelegenheiten verbessert werden soll. Schließlich sind eine Reihe neuer Instrumente wie die gerade genannten Arbeitsgelegenheiten oder das Einstiegsgeld entstanden, über deren Wirkung bisher wenig bekannt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    BEST AGER - Gelsenkirchener Beschäftigungspakt für Ältere: Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur ersten Programmphase (Berichtszeitraum 01.12.2005 - 29.02.2008) (2008)

    Böckler, Michael; Krone, Sirikit; Langer, Dirk;

    Zitatform

    Böckler, Michael, Sirikit Krone & Dirk Langer (2008): BEST AGER - Gelsenkirchener Beschäftigungspakt für Ältere. Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur ersten Programmphase (Berichtszeitraum 01.12.2005 - 29.02.2008). Gelsenkirchen, 47 S.

    Abstract

    In einem auf drei Jahre angelegten regionalen Netzwerkprojekt mit dem Titel 'BEST AGER - Der Beschäftigungspakt für Ältere im Revier' haben sich verschiedene Projektpartner zusammengetan, um in lokal eingerichteten Job-Clubs vor Ort individuell die älteren Arbeitsuchenden zu beraten und für den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Das Projekt wird über das Integrationszentrum für Arbeit Gelsenkirchen (IAG) vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen des bundesweiten Programms 'Perspektive 50 plus. Beschäftigungspakte in den Regionen' gefördert. Ziele des Programms - und des Projekts als Teil von dessen regionaler Umsetzung in Emscher-Lippe - sind die Erhöhung der Erwerbsquote der über 50-Jährigen sowie die Bereitstellung von qualifiziertem Personal für die Wirtschaft in der Region. Der regionale Beschäftigungspakt besteht aus einem Verbund von sieben Teilprojekten, durchgeführt von sechs Unternehmen und Einrichtungen (Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger, Unternehmensberatung und Bildungszentrum eines Verbands). Diese werden unterstützt und flankiert durch zwei Job-Clubs als gemeinsame Aktivität, in denen Langzeitarbeitslose und Unternehmen umfassend beraten werden. Sechs Berater und acht Unternehmens-Scouts stehen den beiden Kundengruppen dort zur Verfügung. Der Bericht der Begleitforschung zum Abschluss der ersten Förderphase zieht eine durchweg positive Bilanz. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch mit 50plus - ausgewählte Ergebnisse aus der Evaluation des Bundesprogramms "Perspektive 50plus" für ältere Langzeitarbeitslose (2008)

    Büttner, Renate; Stegmann, Tim; Schweer, Oliver; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Büttner, Renate, Matthias Knuth, Oliver Schweer & Tim Stegmann (2008): Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch mit 50plus - ausgewählte Ergebnisse aus der Evaluation des Bundesprogramms "Perspektive 50plus" für ältere Langzeitarbeitslose. (IAQ-Report 2008-03), Duisburg u.a., 16 S. DOI:10.17185/duepublico/45627

    Abstract

    "Ältere Langzeitarbeitslose haben Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, wenn sie gezielt gefördert werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Kombination von individueller Betreuung und Förderung von Langzeitarbeitslosen sowie in gezielter Ansprache und Beratung von Unternehmen. Insbesondere Kleinst- und Kleinbetriebe sind gegenüber diesem Ansatz einer dienstleistungsorientierten Arbeitsvermittlung aufgeschlossen. Die Mehrzahl der bewirkten Integrationen erfolgte ohne finanzielle Förderung oder Lohnkostenzuschüsse an die jeweiligen Arbeitgeber. Hinsichtlich der Steuerung und Implementation von Arbeitsmarktprogrammen stellt 'Perspektive 50plus' eine interessante Innovation dar, weil die Fördermittel nicht flächendeckend, sondern im freiwilligen Konzeptionswettbewerb zwischen den Grundsicherungsstellen vergeben wurden. Entgegen dem Anspruch des Programms, über die unmittelbar Geförderten hinaus einen Bewusstseinswandel zur Verbesserung der Beschäftigungschancen Älterer herbeizuführen, konnte ein solcher Effekt in den beteiligten Regionen - im Vergleich zu nicht beteiligten - nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alternsgerechtes Arbeiten im Fokus: das Modellprojekt "Oberpinzgau - Fit mit 50plus" (2008)

    Diller, Thomas; Wick, Barbara; Erkl-Zoffmann, Michaela; Hagenauer, Karin; Gratz, Bernhard;

    Zitatform

    Diller, Thomas, Karin Hagenauer, Michaela Erkl-Zoffmann, Bernhard Gratz & Barbara Wick (2008): Alternsgerechtes Arbeiten im Fokus. Das Modellprojekt "Oberpinzgau - Fit mit 50plus". (AMS report 63), Wien, 74 S.

    Abstract

    "Im Auftrag des AMS Salzburg setzten der AMD Salzburg und der Regionalverband Oberpinzgau in der Zeit von Herbst 2006 bis Herbst 2007 das Projekt 'Oberpinzgau - Fit mit 50plus' um. Es sollten Interventionsmodelle für ein alternsgerechtes Arbeiten entwickelt und erprobt werden, und zwar unter spezieller Berücksichtigung der kleinbetrieblichen Struktur. Maßnahmen waren eine Fragebogenerhebung unter der 50- bis 65-jährigen Bevölkerung des Oberpinzgaus, Forumtheater-Aufführungen zur Bewusstseinsbildung in den Gemeinden, Arbeitsbewältigungs-Coachings für die älteren Arbeitnehmenden der Region, Betriebsberatungen, Vernetzungsarbeit zwischen Kleinbetrieben und der Aufbau eines ExpertInnen-Netzwerkes für spezielle Angebote in der Region. Entsprechend dem Auftrag der Realisierung eines Modellprojektes für das Arbeiten in einer Region mit Klein- und Mittelbetrieben werden im vorliegenden AMS report die durchgeführten Arbeiten reflektiert. Hierbei galt es, nicht nur die Erfolge herauszustreichen, sondern vielmehr auch auf die Stolpersteine, auf die 'Lessons learned', aufmerksam zu machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+: final report of the quantitative evaluation (2008)

    Dorsett, Richard ; Smeaton, Deborah;

    Zitatform

    Dorsett, Richard & Deborah Smeaton (2008): Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+. Final report of the quantitative evaluation. (Department for Work and Pensions. Research report 500), London, 150 S.

    Abstract

    "This report contains findings from a quantitative evaluation of the effect of mandating the over-50s to participate in the Intensive Activity Period (IAP) phase of the New Deal 25 plus (ND25+). The results are based on a pilot study in 14 Jobcentre Plus districts. IAP provides focused assistance such as training opportunities and work placements to people entering ND25+. Prior to the pilot study, participation had been voluntary for customers aged 50+, in contrast to younger customers, for whom IAP participation had always been mandatory. Overall, customers experienced real gains from being mandated to participate in IAP. They were more likely to secure employment and this impact gradually increased over time. Mandated customers were also more likely to leave unemployment and while initially this was accompanied by a raised probability of transferring to other benefits such as Incapacity Benefit and Income Support, over the longer term this effect disappeared. Mandatory IAP was more effective for some groups than others. The impact was greatest for men, customers aged 50-55, those previously employed in manual jobs, the low qualified, customers without a partner and among those who had not previously contributed to a pension scheme. To some extent, therefore, the more disadvantaged customers gained the most from compulsory participation in the programme. As customers age, however, their ability, or willingness, to take advantage of the training or work experiences on offer declines." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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