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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen"
  • Literaturhinweis

    Praxis der Aktivierung: eine Untersuchung von Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung (2010)

    Schallberger, Peter; Wyer, Bettina;

    Zitatform

    Schallberger, Peter & Bettina Wyer (2010): Praxis der Aktivierung. Eine Untersuchung von Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung. (Analyse und Forschung 65), Konstanz: UVK Medien Verlagsges., 202 S.

    Abstract

    "Seit Mitte der 1990er Jahre richtet sich die Arbeitsmarktpolitik der meisten europäischen Staaten am Leitparadigma der Aktivierung aus. Arbeitslosigkeit soll durch Maßnahmen bekämpft werden, die bei den Betroffenen ansetzen, und denen zugleich qualifizierende und repressive Momente anhaften können. Am Beispiel von 'Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung' in der Schweiz zeigt die Studie, dass bei der Umsetzung der politischen Doktrin des 'Förderns und Forderns' in der professionellen Praxis erhebliche Ausgestaltungsspielräume bestehen. Anhand vergleichender Fallstudien werden die Bedingungen rekonstruiert, unter denen die Programme entweder ermächtigend oder entmutigend wirken." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Transfergesellschaften: Grundlagen, Instrumente, Praxis (2009)

    Backes, Siegfried;

    Zitatform

    (2009): Transfergesellschaften. Grundlagen, Instrumente, Praxis. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 173 S.

    Abstract

    "Transfergesellschaften sind ein häufig eingesetztes Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Ihre Aufgabe ist es, von der Entlassung bedrohte Beschäftigte in neue Arbeit oder weitergehende Qualifizierungsmaßnahmen zu vermitteln, und zwar bevor sie arbeitslos werden. Mit dem Ziel beschäftigungswirksame Maßnahmen durchzuführen anstatt hohe Abfindungen zu zahlen, werden nach dem Sozialgesetzbuch III Maßnahmen gefördert, die darauf ausgerichtet sind, betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Schon jetzt zeigt sich, dass Transfergesellschaften als sozialverträgliche Alternative des Arbeitsplatzabbaus eine hohe Akzeptanz besitzen. In diesem Sammelband wird die arbeitspolitische Aktivität der Transfergesellschaften aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Nachdem in einem ersten Teil die Grundlagen sowie die Idee der präventiven Arbeitsmarktpolitik vorgestellt werden, liegt ein weiterer Schwerpunkt auf den rechtlichen Fragen der Anwendbarkeit und Förderfähigkeit von Transfergesellschaften. Anschließend wird aus praktischer Sicht dargestellt, wie sich am Beispiel Nordrhein-Westfalen der Beschäftigtentransfer entwickelt. In dieser umfassenden Form gilt das Buch als das aktuelle Standardwerk zum Thema Transfergesellschaften. Es richtet sich an Entscheidungsträger in Unternehmen und Transfergesellschaften, Betriebsräte, Gewerkschafter, Insolvenzverwalter und arbeitsmarktpolitisch Interessierte." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierungsmaßnahmen während Kurzarbeit nach endgültigem Arbeitsausfall: Analysen zur Förderung im Rahmen des ESF-BA-Programms 2000 bis 2006 und zum Verbleib nach der Teilnahme (2009)

    Deeke, Axel; Ohlert, Clemens ;

    Zitatform

    Deeke, Axel & Clemens Ohlert (2009): Qualifizierungsmaßnahmen während Kurzarbeit nach endgültigem Arbeitsausfall. Analysen zur Förderung im Rahmen des ESF-BA-Programms 2000 bis 2006 und zum Verbleib nach der Teilnahme. (IAB-Forschungsbericht 03/2009), Nürnberg, 68 S.

    Abstract

    "Nicht nur bei einem voraussichtlich vorübergehendem Arbeitsausfall (aus konjunkturellen oder saisonalen Gründen) kann Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Auch bei einem endgültigen Arbeitsausfall infolge größerer Betriebsänderungen können Betriebe auf der Grundlage entsprechender Regelungen im SGB III Kurzarbeit einführen. Als Lohnersatzleistung konnte dazu bis Ende 2003 das Strukturkurzarbeitergeld mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren und ab 2004 das Transferkurzarbeitergeld für maximal ein Jahr bewilligt werden. Die Betriebe sind im Gesetz aufgefordert, sich um die Vermittlung der Kurzarbeitenden in neue Beschäftigungsverhältnisse zu bemühen und dazu falls erforderlich möglichst frühzeitig Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten. Diese Maßnahmen konnten im Rahmen des ESF-BA-Programms von 2000 bis zum Sommer 2008 und seitdem mit einem neuen ESF-Bundesprogramm finanziell unterstützt werden. Für die Evaluation dieser ESF-Förderung ist damit die Frage aufgeworfen, inwieweit sich die Chancen der Kurzarbeitenden auf eine neue Beschäftigung mit der Teilnahme an den Qualifizierungsmaßnahmen erhöhen.
    Bei der gegebenen Datenlage ist eine Wirkungsanalyse der Qualifizierung während Kurzarbeit nicht möglich. In den Datenbanken der BA fehlen personen- und betriebsbezogene Individualdaten zu Merkmalen und Zeiten der Kurzarbeit bzw. des Bezugs von Kurzarbeitergeld. Die wenigen Individualdaten zu den Teilnahmen an den ESF-geförderten Maßnahmen weisen Lücken auf und sind für weitergehende analytische Ansprüche nur unzureichend geeignet. Gleichwohl legt die Begleitforschung zum ESF-BA-Programm mit diesem Bericht einige Analysen zum Umfang und zu den Strukturen der Förderung in den Jahren 2000 bis 2006 sowie vor allem zum Verbleib nach den Qualifizierungsmaßnahmen und dem Austritt aus der strukturellen bzw. Transfer-Kurzarbeit vor. Damit sollen trotz aller Vorbehalte einige Grundinformationen zu den Ergebnissen der Qualifizierungsmaßnahmen gegeben werden. Dazu gehört zum Beispiel der Befund, dass ein Jahr nach Austritt aus einer Qualifizierungsmaßnahme während der Kurzarbeit und auch zwei Jahre später deutlich mehr als vierzig Prozent aller Teilnehmer/innen wieder ungefördert sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Neben diesem und weiteren empirisch evidenten Befunden werden Schlussfolgerungen aus der schwierigen Datenlage gezogen. Es werden Empfehlungen zur Verbesserung gegeben, deren Umsetzung die zukünftige Evaluation der jetzt neu gestarteten Förderung der Qualifizierung während Transferkurzarbeit im Rahmen des ESF-Bundesprogramms bis 2013 erleichtern könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was haben die Hartz-Reformen bewirkt?: zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland (2009)

    Müller, Tobias ;

    Zitatform

    Müller, Tobias (2009): Was haben die Hartz-Reformen bewirkt? Zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Berlin: Weißensee Verlag, 283 S.

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit ist seit Jahrzehnten eines der gravierendsten Probleme unserer Gesellschaft. Deshalb richtet die Politik seit jeher verstärkt ihr Augenmerk auf die Bekämpfung dieser Problematik. Jahrzehntelang geschah dies ohne durchschlagenden Erfolg. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde dann mit einer der größten Reformen der deutschen Geschichte erneut der Arbeitslosigkeit der Kampf angesagt. Die Hartz-Reformen wurden und werden von den einen als unsoziales Übel ohne Wirkung und von den anderen als bahnbrechendes, innovatives Konzept bewertet. Im Zuge der Reformen gab es eine deutliche Belebung des Arbeitsmarktes, was Befürworter von Hartz I-IV als Erfolg der Gesetze werten. Doch ist die bis Ende 2008 anhaltende positive Entwicklung des Arbeitsmarktes den Reformen zu verdanken? Um diese Frage zu beantworten, wird das Thema Arbeitslosigkeit in Deutschland in seinen relevantesten Facetten beleuchtet. Neben der ausführlichen Auseinandersetzung mit der Vorbereitung, der Umsetzung und der Bewertung der Hartz-Reformen, stehen folgende Fragen im Mittelpunkt dieses Buches: Was sind die Gründe für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland? Wie hat sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt und welche Problemgruppen gibt es auf dem Arbeitsmarkt? Welche Erklärungen für das Entstehen von Arbeitslosigkeit liefern Arbeitsmarkttheorien? Welche psychischen und physischen Belastungen resultieren aus Arbeitslosigkeit? Und welche Antworten auf das Problem hat die Politik in den letzten Jahrzehnten gegeben?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigtentransfer als Instrument aktivierender Arbeitsmarktpolitik: Umsetzungsprobleme am Beispiel älterer Arbeitnehmer (2009)

    Nink, Katja;

    Zitatform

    Nink, Katja (2009): Beschäftigtentransfer als Instrument aktivierender Arbeitsmarktpolitik. Umsetzungsprobleme am Beispiel älterer Arbeitnehmer. (Studien zur Berufspädagogik 32), Hamburg: Kovac, 376 S.

    Abstract

    "Die Einführung und Umsetzung einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik stand im Zentrum der als 'Hartz-Reformen' bekannt gewordenen Maßnahmen. Damit wurde nicht nur der Akzent auf die verstärkte Eigenverantwortung des Einzelnen gelegt, sondern auch eine intensive Debatte um Leistungsanreize, Versorgung durch den Sozialstaat und Marktsteuerung ausgelöst. Grundlage für die Diskussion boten neben hohen Arbeitslosenzahlen auch die unübersehbaren demographischen Veränderungen mit einer Überalterung und Schrumpfung der Bevölkerung. Das Transferkurzarbeitergeld war eines der Instrumente, die im Zuge der Hartz-Gesetze reformiert wurden. In der Vergangenheit diente der Beschäftigtentransfer in Übereinstimmung mit Politik, Unternehmen und Gewerkschaften häufig dazu, älteren Arbeitnehmern eine Brücke in den Ruhestand zu bieten. Bei Einsatz einer Transfergesellschaft im Fall betrieblicher Entlassungen trat diese Zielgruppe nun vermehrt in den Blickpunkt der Vermittlung. Diese sollte unter anderem durch die Kürzung der Bezugsdauer von Transferkurzarbeitergeld verbessert werden. Anhand von Fallstudien mit über 50jährigen Arbeitnehmern in Transfergesellschaften wird in dem Buch untersucht, welche Auswirkungen die Ansätze der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik auf die Zielgruppe haben. Des Weiteren wird hinterfragt, in wieweit der Einsatz von Transfergesellschaften die Beschäftigungsfähigkeit der älteren Arbeitnehmer verbessert, und die Bedeutung individueller Einflussfaktoren auf die Wiedereingliederung in Beschäftigung erforscht. Die Untersuchung macht dabei deutlich, dass die Ansätze der Hartz-Reform der Situation älterer Arbeitnehmer in Transfergesellschaften nicht gerecht werden. Um die Beschäftigungsfähigkeit und die Eingliederungsmöglichkeiten älterer Arbeitnehmer nachhaltig zu verbessern, ist es erforderlich, weiterreichende Konzepte zu entwickeln. Dazu werden im Anschluss an die Analyse der empirischen Daten erste Ansätze vorgestellt und hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dann waren's nur noch vier...: wie viele (und welche) Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik brauchen wir noch?: Eine Bilanz nach der Evaluation der Hartz-Reformen (2007)

    Eichhorst, Werner; Zimmermann, Klaus F. ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Klaus F. Zimmermann (2007): Dann waren's nur noch vier...: wie viele (und welche) Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik brauchen wir noch? Eine Bilanz nach der Evaluation der Hartz-Reformen. (IZA discussion paper 2605), Bonn, 35 S.

    Abstract

    "Die deutsche Arbeitsmarktpolitik ist im Zuge der Hartz-Reformen grundsätzlich neu strukturiert und systematisch evaluiert worden. Die vorliegenden Evaluationsberichte der ersten drei Hartz-Gesetze belegen nun vielfach, welche Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik sich durch ihre Wirksamkeit bewährt haben und für welche dies nicht gilt. Die vorliegende Studie stellt die im Reformprozess vorgenommenen Veränderungen der Arbeitsmarktpolitik und ihrer Teilnehmer- und Ausgabenstruktur dar und bewertet die einzelnen Instrumente, soweit das anhand der jetzt vorliegenden Evaluationsstudien möglich ist. Daraus folgen arbeitsmarktpolitische Konsequenzen: Welche der über sechzig Instrumente brauchen wir wirklich? Welche Rolle kann eine Erfolg versprechende aktive Arbeitsmarktpolitik künftig im Rahmen der Beschäftigungspolitik spielen? Weniger ist mehr: Mit kaum mehr als vier Instrumenten könnte die Wende geschafft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die englische Fassung.
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  • Literaturhinweis

    Transfergesellschaften: Grundlagen, Instrumente, Praxis (2006)

    Backes, Siegfried; Leibold, Uli; Backes, Siegfried; Lindner, Thomas; Hase, Peter; Loop, Ludger; Kratz, Arnold; Maatz, Toralf; Göritz, Berthold; Schuldt, Karsten; Krebs, Martin; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Backes, Siegfried (Hrsg.) (2006): Transfergesellschaften. Grundlagen, Instrumente, Praxis. Saarbrücken: VDM, Müller, 154 S.

    Abstract

    "Transfergesellschaften sind ein häufig eingesetztes Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Ihre Aufgabe ist es, von der Entlassung bedrohte Beschäftigte in neue Arbeit oder weitergehende Qualifizierungsmaßnahmen zu vermitteln, und zwar bevor sie arbeitslos werden. Mit dem Ziel beschäftigungswirksame Maßnahmen durchzuführen anstatt hohe Abfindungen zu zahlen, werden nach dem Sozialgesetzbuch III Maßnahmen gefördert, die darauf ausgerichtet sind, betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Schon jetzt zeigt sich, dass Transfergesellschaften als sozialverträgliche Alternative des Arbeitsplatzabbaus eine hohe Akzeptanz besitzen. In diesem Sammelband wird die arbeitspolitische Aktivität der Transfergesellschaften aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Nachdem in einem ersten Teil die Grundlagen sowie die Idee der präventiven Arbeitsmarktpolitik vorgestellt werden, liegt ein weiterer Schwerpunkt auf den rechtlichen Fragen der Anwendbarkeit und Förderfähigkeit von Transfergesellschaften. Anschließend wird aus praktischer Sicht dargestellt, wie sich am Beispiel Nordrhein-Westfalen der Beschäftigtentransfer entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zum ESF-BA-Programm, fünfter Zwischenbericht: Teil 1: Begleitforschung zum veränderten ESF-BA-Programm - aktuelle Zwischenergebnisse, Stand der Arbeiten und Ausblick (2006)

    Deeke, Axel; Scioch, Patrycja; Engelhardt, Astrid;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Astrid Engelhardt & Patrycja Scioch (2006): Begleitforschung zum ESF-BA-Programm, fünfter Zwischenbericht. Teil 1: Begleitforschung zum veränderten ESF-BA-Programm - aktuelle Zwischenergebnisse, Stand der Arbeiten und Ausblick. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 36 S.; 152 S.

    Abstract

    Der fünfte Zwischenbericht der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm besteht aus zwei Teilen mit aktuellen Zwischenergebnissen (Teil 1) und Ergebnissen des Projekts "Individualdatenbank" der Begleitforschung zum ESF-BA-Programm (Teil 2) (s. die gesonderten Titelaufnahmen für beide Teile). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission: Modul 1b: Förderung beruflicher Weiterbildung und Transferleistungen (2006)

    Schneider, Hilmar; Uhlendorff, Arne ; Brenke, Karl; Kaiser, Lutz; Jesske, Birgit; Steinwede, Jacob;

    Zitatform

    Schneider, Hilmar, Karl Brenke, Lutz Kaiser, Jacob Steinwede, Birgit Jesske & Arne Uhlendorff (2006): Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission. Modul 1b: Förderung beruflicher Weiterbildung und Transferleistungen. (IZA research report 07), Bonn, 610 S.

    Abstract

    "Der Inhalt des Berichts besteht in der empirischen Evaluation der Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW) einschließlich des Einsatzes von Bildungsgutscheinen. Dabei werden, soweit zum Zeitpunkt der Berichtslegung möglich, die jüngst erfolgten Reformen berücksichtigt, die sich aus der Umsetzung der so genannten Hartz-Gesetze und den damit zusammenhängenden Reformen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) ergeben haben. Die im Rahmen der Gesamtstudie angestrebte Evaluation von Transferleistungen war zum Zeitpunkt der Berichtslegung noch nicht möglich. Die diesbezüglichen Reformen traten erst zum 01. Januar 2004 in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt wurde u.a. die maximale Bezugsdauer von Transferkurzarbeitergeld von 24 auf 12 Monate verkürzt. Geht man davon aus, dass der Bezugszeitraum von den Betroffenen weitgehend ausgenutzt wird, sind die ersten Bezieher von Transferkurzarbeitergeld unter den neuen Bedingungen frühestens im Januar 2005 aus der Maßnahme ausgeschieden. Im Hinblick auf das Erfolgskriterium 'Beschäftigungszugang innerhalb der ersten sechs Monate nach Maßnahmenende' ist frühestens Anfang Juli 2005 mit entsprechenden Daten zu rechnen. Zu Transferleistungen finden sich deshalb im vorliegenden Bericht nur erste deskriptive Ausführungen und ein Überblick über den aktuellen Stand der Untersuchungskonzeption.
    Der Bericht liefert nach einer Synopse der Reformschritte zunächst einen aktuellen Literaturüberblick über vorliegende mikro-ökonometrische Evaluationsstudien zur FbW in Deutschland. Anschließend folgt eine deskriptive Analyse auf der Basis von Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit zu den Auswirkungen der Reformen auf die Struktur der Teilnehmer an Maßnahmen der FbW.
    Ein umfangreiches Kapitel widmet sich sodann der Implementationsanalyse. Hier stehen auf der Basis von qualitativen Expertenbefragungen, einer standardisierten Agenturbefragung, einer standardisierten Bildungsträgerbefragung sowie Ergebnissen einer Zusatzbefragung bei FbW-Teilnehmern die Sichtweisen und Erfahrungen der Akteure (aus Arbeitsverwaltung, Trägerlandschaft sowie von FbW-Teilnehmern) im Mittelpunkt. Mittels einer Prozessevaluation werden der Stand der Umsetzung der Reform sowie organisatorische und soziale Auswirkungen in den Blick genommen. Vor dem Hintergrund von Programmgestaltung und Programmzutritt werden dabei die Instrumente sowohl im Hinblick auf die damit intendierten Ziele als auch im Hinblick auf die auftretenden nicht intendierten Wirkungen untersucht.
    Ein weiterer wichtiger Teil der Untersuchung besteht in einer quantitativen Wirkungsanalyse im Hinblick auf den Maßnahmeneffekt für die Programmteilnehmer. Ausgangsbasis für diesen Untersuchungsteil sind personenbezogene Verwaltungsdaten der BA, die mit Hilfe einschlägiger mikro-ökonometrischer Verfahren ausgewertet werden. Die Verwaltungsdaten unterliegen im Hinblick auf die Fragestellung allerdings ernsthaften Informationsbeschränkungen: Zum einen stehen die Informationen nur mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung zur Verfügung, was ihre Eignung zur Beurteilung der durchgeführten Reformen derzeit noch beeinträchtigt, obwohl die wesentlichen Teile der Reform bereits mit Beginn des Jahres 2003 in Kraft traten. Zum anderen decken die in den Verwaltungsdaten verfügbaren Merkmale nicht den gesamten Kreis der Merkmale ab, die für den Maßnahmenerfolg relevant sind. Um dem begegnen zu können, wurden Zusatzbefragungen durchgeführt, deren Ergebnisse ergänzend zu den verfügbaren Informationen aus den Verwaltungsdaten in die Analyse einbezogen wurden. Im Vordergrund steht dabei die Untersuchung der Effektivität der Instrumente. Hierbei wird sowohl der Heterogenität der Teilnehmer als auch der Heterogenität der Maßnahmen besondere Rechnung getragen. Abgeleitet von der Effektivitätsanalyse wird eine Untersuchung der mit der Zielerreichung einhergehenden Kosten (Effizienzanalyse) präsentiert.
    Die Verbindung von deskriptiver Analyse, Implementationsanalyse und quantitativer Wirkungsanalyse ermöglicht eine enge Rückkopplung der Befunde. So liefern sowohl die deskriptive Analyse als auch die Implementationsanalyse wichtige Hinweise für die Interpretation der quantitativen Schätzungen. Dabei ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch eine Zweiteilung der Qualität der Ergebnisse zu konstatieren: Während sich für die Zeit vor der Reform statistisch gut gesicherte Befunde ableiten lassen, ist eine belastbare quantitative Beurteilung der Wirkung der Reform auf die Wirkung der Maßnahmen für die Teilnehmer im derzeitigen Stadium noch mit Vorbehalten zu versehen. Der statistische Unschärfebereich der Effekte ist teilweise noch zu groß und das verfügbare Beobachtungsfenster zu klein, um ein abschließendes Urteil fällen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ;
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  • Literaturhinweis

    Aktualisierung der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms (2005)

    Deeke, Axel; Oberschachtsiek, Dirk ; Kruppe, Thomas ; Scioch, Patrycja; Schwab, Gunnar; Engelhardt, Astrid;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Dirk Oberschachtsiek & Gunnar Schwab (2005): Aktualisierung der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 206 S.; 142 S. Tabellenanhang.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesagentur für Arbeit (BA). Das IAB ist mit der Begleitforschung beauftragt. Die Umsetzung des Programms bis Anfang 2005 und hieraus abgeleitete Schlussfolgerungen für die neue Förderperiode der Strukturfonds ab 2007 stehen im Mittelpunkt des Berichts. Das ESF-BA-Programm ist mittlerweile überwiegend zu einem Programm der ergänzenden Förderung von Existenzgründungen geworden, und die Wirkungsanalyse zeigt, dass die ergänzenden Hilfen zur Überlebenswahrscheinlichkeit von Existenzgründungen beitragen. Aufgrund erheblicher Steuerungs- und Umsetzungsprobleme und da bisherige Lücken der gesetzlichen Arbeitsförderung mit den Hartz-Reformen geschlossen wurden, wird jedoch keine Neuauflage des Programms empfohlen. Zusätzlich werden die Ergebnisse des ersten Schritts auf dem Weg zu einer regional aggregierten Verbleibs- und Wirkungsanalyse vorgestellt. Der Band enthält die folgenden Beiträge: Ziele und Gegenstand der Aktualisierung der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms (Axel Deeke); Die Umsetzung des ESF-BA-Programms von 2000 bis 2004 und die zukünftigen Perspektiven einer ESF-BA-Förderung (Axel Deeke); Regional vergleichende Analysen von Maßnahmeeinsatz und Zielgruppenausrichtung (Gunnar Schwab); Wirkungsanalyse zur ergänzenden Existenzgründungsförderung durch das ESF-BA-Programm : Erste Ergebnisse (Dirk Oberschachtsiek). Ein Tabellenanhang enthält Ergebnisse der Individualdatenbank der Begleitforschung zur Förderentwicklung der Ein- und Austritte in Maßnahmen von 2000 bis 2004. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Strukturpolitik, Beschäftigungspolitik und die Bundesanstalt für Arbeit (2004)

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Markus Promberger (2004): Strukturpolitik, Beschäftigungspolitik und die Bundesanstalt für Arbeit. In: F. Gerlach & A. Ziegler (Hrsg.) (2004): Neuere Herausforderungen der Strukturpolitik, S. 204-237.

    Abstract

    "Strukturpolitik und Beschäftigungspolitik sind ihrem Wesen nach eng verzahnt, ein Umstand, dem jedoch in der praktischen Arbeitsmarktpolitik nicht immer ausreichend Rechnung getragen wird. Im Mittelpunkt des Beitrages stehen die strukturpolitischen Aspekte und Effekte der deutschen Arbeitsmarktpolitik, deren Hauptakteur die Bundesanstalt für Arbeit ist. Der strukturpolitische Gehalt der wesentlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird untersucht und bewertet. Eine Hauptthese ist, dass strukturorientierte Komponenten der Arbeitsmarktpolitik zwar noch im SGB III und Job-AQTIV-Gesetz ausgebaut wurden, mit den neuesten Gesetzen über 'moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' und der entsprechenden Neuausrichtung der Arbeitsmarktinterventionen wieder rückläufig sind; die derzeitige Arbeitsmarktpolitik ist also strukturpolitisch nur unzureichend flankiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Die Umsetzung des ESF-BA-Programms in der Zeit von Anfang 2000 bis Ende 2002 (2004)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2004): Die Umsetzung des ESF-BA-Programms in der Zeit von Anfang 2000 bis Ende 2002. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 21-149.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. In dem Beitrag wird ein vorläufiges Fazit der Umsetzung für den Förderzeitraum 2000 bis Ende 2002 gezogen. Im Vordergrund des Berichtes steht die Umsetzung der Inputziele des Programms, insbesondere die Frage nach der Förderentwicklung in Abhängigkeit von den Zielen des Programms. Es wird ausgeführt, dass die bisherige Umsetzung relativ passgenau erfolgt ist und der Programmplanung entspricht. Für den weiteren Projektablauf sind die zwischenzeitlich eingetretenen Veränderungen des SGB III zu berücksichtigen. Die neuen Richtlinien sehen vor, dass künftig ausdrücklich Jugendliche und erwachsene Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund zu den Zielgruppen der beruflichen Qualifizierung gehören. Gefördert werden demnach das ESF-Unterhaltsgeld für die so genannten Nichtleistungsbezieher/innen, die Finanzierung von Überbrückungsgeldbezieher/innen und neu auch bei Gründung einer 'Ich-AG', die Qualifizierung während des Bezugs von Kurzarbeitergeld bei der so genannten strukturellen Kurzarbeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung bei Kurzarbeit (2004)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2004): Qualifizierung bei Kurzarbeit. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 265-291.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit der Zielsetzung, die durch das Programm ermöglichte Qualifizierung bei Kurzarbeit umzusetzen. Wegen der Besonderheiten struktureller Kurzarbeit (keine Vorhersehbarkeit, auch Großunternehmen sind betroffen) wurde die Umsetzung mit relativ aufwändigen Verhandlungsprozessen gesteuert. Die Förderung trägt zu einem guten Teil zur Organisation eines Übergangsmarktes in neue Beschäftigung bei, sowohl in Groß- als auch bei kleinen und mittleren Betrieben. Wenn die mit den geplanten Neuregelungen zu Transfermaßnahmen und Transferkurzarbeitergeld verbundenen Erwartungen an Betriebe mit größerem Personalabbau im Strukturwandel erfüllt werden, dürfte die Inanspruchnahme des Angebots zur Finanzierung der Qualifizierungskosten aus diesem Programm zunehmen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (2004)

    Deeke, Axel; Kurtz, Beate; Müller, Petra; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Beate Kurtz & Petra Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006". (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 283), Nürnberg, 336 S.

    Abstract

    "Die aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes und der Länder wird, wie schon bis 1999, auch in der neuen Phase der Europäischen Strukturfonds von 2000 bis 2006 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ergänzt. Das Programm soll die gesetzliche Arbeitsförderung qualitativ ergänzen und ist mit ihr über die Mischfinanzierung aus ESF-Mitteln und SGB III-Mitteln verknüpft. Im Kern handelt es sich um ein zielgruppenorientiertes Programm zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Personen. Nach dem vom ESF vorgegebenen System der Begleitung und Bewertung der Kofianzierung der nationalen Arbeitsförderung sollen die Umsetzung und Ergebnisse des Programms in den Jahren 2000 bis 2002 im Rahmen einer sog. Halbzeitbewertung untersucht werden. Das IAB hat seinen Bericht zur Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms im Jahr 2003 vorgelegt. Er wird nun an dieser Stelle veröffentlicht. Nach einer einleitenden Vorstellung des konzeptionellen Ansatzes der Begleitforschung wird zunächst die bisherige Umsetzung des Programms im Zusammenspiel mit der gesetzlichen Regelförderung und im Kontext des Zielsystems des ESF in Deutschland vor dem Hintergrund der Entwicklung des Arbeitsmarktes untersucht. Im Ergebnis zeigt sich, dass das Programm - anders als das Vorläuferprogramm 'AFG-Plus' von 1995 bis 1999 - wie geplant umgesetzt wurde. Allerdings bestehen erhebliche Steuerungsprobleme, die vor allem aus der spezifischen Konstruktion der Mischfinanzierung aus dem ESF und der Regelförderung resultieren. Daraus und aufgrund der Änderungen der ergänzten gesetzlichen Arbeitsförderung ab 2003 ergeben sich Anforderungen an eine Neuschneidung des Programms für die restliche Laufzeit bis Ende 2006. Implementationsfragen und mikroanalytische Fragen zur ESF-Förderung beruflicher Weiterbildung und Trainingsmaßnahmen sowie Qualifizierung bei Kurzarbeit sind Gegenstand weiterer Berichtsteile. Zielgruppenerreichung, Maßnahmemerkmale und Förderergebnisse einschließlich Verbleib werden soweit möglich im Vergleich mit der gesetzlichen Förderung ohne ESF-Ergänzung untersucht. Abgeschlossen wird der Bericht mit einer Analyse der Zielgruppenerreichung und Förderergebnisse unter dem Aspekt der Chancengleichheit von Frauen und Männern beim Zugang und im Ergebnis der ESF-BA-Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005: vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang (2004)

    Deeke, Axel; Kurtz, Beate; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe & Beate Kurtz (2004): Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005. Vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 36 S.; 50 S.

    Abstract

    Das IAB führt die wissenschaftliche Erhebung des ESF-BA-Programms in Form einer Begleituntersuchung durch. Der vierte Zwischenbericht beschreibt zunächst die Ziele der Begleitforschung für die 'Aktualisierung der Halbzeitbewertung' (final evaluation) im Jahr 2005. Im folgenden werden Schwerpunkte der laufenden Arbeiten vorgestellt. Dabei handelt es sich insbesondere um die Umsetzung des Programms vor dem Hintergrund der 'Hartz-Gesetze' und Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Instrumente des ESF-BA-Programms (Qualifizierung von Arbeitslosen, Hilfen zur Existenzgründung und Qualifizierung während Kurzarbeit). Abschließend wird die Zukunft des Programms ab 2005 eingeschätzt. Schwerpunkt werden die Beobachtung und Analyse der Folgen der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe auf den Umfang und die Struktur der Zielgruppenerreichung in der weiteren Programmdurchführung sein. Erste Ergebnisse werden frühestens 2006 erwartet. Ein Tabellenanhang enthält Ergebnisse der Individualdatenbank der Begleitforschung zur Förderentwicklung 2000 bis 2003. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Hartz-Evaluierung: Ausgangslage. Erster Zwischenbericht (2004)

    Kaltenborn, Bruno; Knerr, Petra; Kurth-Laatsch, Sylvia;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Sylvia Kurth-Laatsch (2004): Hartz-Evaluierung. Ausgangslage. Erster Zwischenbericht. (Beiträge zur Wirtschaftsforschung und Politikberatung 27), Berlin, 87 S.

    Abstract

    "Das Kapitel 2 gibt nach einer kurzen Skizze der Reformen durch die Hartz-Gesetze einen Überblick über die Auftragnehmer und ihre Forschungsvorhaben. Die Evaluierung hat vor dem Hintergrund unterschiedlicher quantitativer Bedeutungen der verschiedenen Instrumente und Maßnahmen zu erfolgen. Hierauf wird in Kapitel 3 eingegangen. Das Forschungsvorhaben zur Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit will Veränderungen in der Akzeptanz über die Zeit des Umbaus der Bundesagentur aufzeigen. Hierzu wurde im Frühjahr 2004 eine erste Messung vor dem Umbau der Agenturen für Arbeit durchgeführt. Über die Ergebnisse dieser sog. Nullmessung informiert Kapitel 4. Ein Ausblick wird schließlich in Kapitel 5 gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fünf Jahre "AFG-Plus": Arbeitsförderung aus dem Europäischen Sozialfonds. Ergebnisse der Begleitforschung zur ergänzenden ESF-Förderung zum AFG und SGB III 1995-1999 (2003)

    Deeke, Axel; Schuler, Werner;

    Zitatform

    Deeke, Axel & Werner Schuler (2003): Fünf Jahre "AFG-Plus". Arbeitsförderung aus dem Europäischen Sozialfonds. Ergebnisse der Begleitforschung zur ergänzenden ESF-Förderung zum AFG und SGB III 1995-1999. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 265), Nürnberg, 347 S.

    Abstract

    "Mit dem Bericht werden Ergebnisse der Begleitforschung durch das IAB zum ESF-BA-Programm 1995 bis 1999 vorgelegt. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanzierte Programm sollte die gesetzliche Förderung in quantitativer und qualitativer Hinsicht ergänzen. Deshalb hatte es auch den Beinamen 'AFG-Plus'. Ergänzt wurde die Förderung arbeitsmarktpolitischer Zielgruppen im Bereich der beruflichen Weiterbildung und Beschäftigungsaufnahme sowie die Förderung von Existenzgründungen und Qualifizierung bei Kurzarbeit. Im ersten Teil geht es um die Analyse des Programms selber sowie um dessen Umsetzung bis 1999, also dem letzten Jahr möglicher Eintritte in Maßnahmen. Dazu wird auf die Monitoringdaten der Bundesanstalt für Arbeit zurückgegriffen sowie auf die Ergebnisse einer Vielzahl von Expertengesprächen auf allen Ebenen der überregionalen Programmsteuerung und dezentralen Umsetzung. Nicht zuletzt aufgrund erheblicher Lücken im Monitoring hat die Begleitforschung bundesweit repräsentative Befragungen von ESF-geförderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung, dem wichtigsten Bereich des Programms, durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Befragungen sind Grundlage des zweiten Teils des Berichts. Dort werden die Zielgruppenerreichung sowie die Maßnahmen, an denen die Befragten teilgenommen hatten, im Vergleich zur Regelförderung genauer untersucht. Schließlich geht es auch um die zentrale Frage eines anschließenden Übergangs in Erwerbstätigkeit oder Verbleibs in Arbeitslosigkeit in Abhängigkeit von der Heterogenität der geförderten Personengruppen und Maßnahmearten sowie den regionalen Arbeitsmarktstrukturen. Als Fazit wird die Frage, ob das Programm seinen Beinamen 'AFG-Plus' zurecht getragen hat, also entsprechend den Zielen des ESF eine sinnvolle und nützliche Ergänzung der gesetzlichen Arbeitsförderung darstellte, alles in allem mit ja beantwortet. Erkennbar werden aber auch gravierende Konsequenzen für die Umsetzung des Programms, die sich aus der Dynamik des institutionellen Kontextes in übergeordneten ESF-Programmen einerseits und der Kopplung an die gesetzliche Regelförderung andererseits ergeben hatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006": zweiter Zwischenbericht (2002)

    Deeke, Axel; Oertel, Martina; Kruppe, Thomas ; Müller, Petra; Schuler, Werner; Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Beate Kurtz, Petra Müller, Martina Oertel & Werner Schuler (2002): Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006". Zweiter Zwischenbericht. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, Getr. Sz.

    Abstract

    Das IAB führt die wissenschaftliche Evaluation des ESF-BA-Programms in Form einer Begleituntersuchung durch. Der zweite Projektbericht berichtet im ersten Teil über Fortschritte in ausgewählten Teilprojekten zum Aufbau der Individualdatenbank, zur Implementation des Programms, zur Zielgruppenerreichung im Spektrum der individuellen Hilfen des ESF-BA-Programms, zur Förderung beruflicher Weiterbildung, zu Trainingsmaßnahmen, Existenzgründungen und Qualifizierung bei Kurzarbeit. Daneben werden die übergreifende Programmevaluation und die Arbeitsplanung skizziert.
    Im zweiten Teil werden bisherige inhaltliche Erträge der Erhebungen und Analysen vorgestellt:
    Existenzgründungsförderung im Rahmen des ESF-BA-Programms im Zusammenspiel mit der Regelförderung des SGB III (Kurtz); Erste Ergebnisse zur Umsetzung des ESF-BA-Programms auf dezentraler Ebene (Müller/ Schuler); Die Individualdatenbank für die Evaluation des ESF-BA-Programms 2000-2006 (Kruppe/ Oertel/ Deeke) (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Oertel, Martina;
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  • Literaturhinweis

    Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006": erster Zwischenbericht (2001)

    Deeke, Axel; Kruppe, Thomas ; Schuler, Werner; Müller, Petra;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Petra Müller & Werner Schuler (2001): Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006". Erster Zwischenbericht. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 56 S.

    Abstract

    "Bei dem ersten IAB-Projektbericht zur Begleitforschung des ESF-BA-Programms handelt es sich um einen Arbeitsbericht zum ersten Jahr der Begleitforschung. Im ersten Teil (B) findet sich eine Beschreibung der Aufgaben der Begleitforschung und des gewählten Untersuchungsansatzes. Anschließend wird auf dessen Operationalisierung in Form von Teilprojekten und auf den geplanten Projektablauf eingegangen. Im zweiten Teil (C) werden erste Analysen der förderrechtlichen Grundlagen, der institutionellen und strukturellen Rahmenbedingungen des ESF-BA-Programms dargestellt, so wie seine Einbettung in das ESF-Zielsystem und seine Bindung an das SGB III. Auch wird Fragen zur Mittelausstattung, den Umsetzungsstrukturen und des Monitorings nach gegangen. Ein weiterer Teil (D) widmet sich zuerst der Analyse der Programmeinführung im Jahr 2000. Neben einer Darstellung der Besonderheiten dieser Phase werden auch die daraus resultierenden Konsequenzen für die weitere Umsetzung diskutiert. Im weiteren werden der finanzielle und materielle Verlauf des Programms im Jahr 2000 untersucht und erste Ergebnisse sowohl zur Zielgruppenerreichung als auch zu Maßnahmen/Instrumenten vorgestellt. Der letzte Teil (E) stellt eine Zusammenfassung der vorangegangenen Teile dar und geht dabei auch auf die weiteren Perspektiven des Projekts und die nächsten Arbeitsschritte der Begleitforschung ein. Zusätzlich wird in Anhang 1 auf das Monitoring des ESF-BA-Programms, die ESF-Geschäftsstatistik, den Stand der Einzeldatenerschließung und der Vorbereitung des Aufbaus einer ESF-BA-Individualdatenbank für die Begleitforschung eingegangen. Anhang 2 geht auf die ESF-Förderung von Existenzgründungen in Ergänzung zum SGB III-Überbrückungsgeld ein und beschäftigt sich darüber hinaus mit dem Stand der Erschließung der hierfür relevanten Datengrundlage. Anhang 3 dokumentiert einen im Rahmen dieses Projekts entstandenen und bereits Ende 2000 veröffentlichten Beitrag zu einem mit dem Land Brandenburg durchgeführten Workshop. Hieran wird beispielhaft deutlich, dass es das Projekt auch als seine Aufgabe ansieht, die wissenschaftliche Diskussion zu Fragen des Monitoring und der Evaluation des ESF zu befördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen: langsame Fortschritte bei der Gestaltung betrieblicher und beruflicher Umbrüche (2001)

    Kirsch, Johannes; Knuth, Matthias ; Krone, Sirikit; Mühge, Gernot; Müller, Angelika;

    Zitatform

    Kirsch, Johannes, Matthias Knuth, Sirikit Krone, Gernot Mühge & Angelika Müller (2001): Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen. Langsame Fortschritte bei der Gestaltung betrieblicher und beruflicher Umbrüche. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 242), Nürnberg, 147 S.

    Abstract

    "Eines der wenigen vollständig neuen Instrumente des SGB III sind die Zuschüsse zu Sozialplanmaßnahmen. Mit diesem Instrument der 'proaktiven' Arbeitsförderung sollen sich Beschäftigte, die infolge einer Betriebsänderung von Arbeitslosigkeit bedroht sind, schon während der Kündigungsfrist auf eine neue berufliche Perspektive vorbereiten. Finanziert wird diese Chance aus dem Sozialplan und aus Mitteln der Bundesanstalt. Das Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen, hat die Startphase des neuen Instrumentes von 1998 bis 2000 im Auftrage des IAB wissenschaftlich begleitet. Der Abschlussbericht beschreibt die im Untersuchungszeitraum durch die Bundesanstalt geförderten Fälle hinsichtlich der Merkmale der Betriebe, der von Betriebsänderungen Betroffenen, des betrieblichen Verhandlungsprozesses, der Inhalte der Sozialpläne und der durchgeführten Maßnahmen. Die unerwartet geringe Inanspruchnahme des Instrumentes durch die Betriebe sowie der geringe zeitliche Umfang der Maßnahmen stehen im Kontrast zu den positiven Erfahrungen der Beteiligten mit der flexiblen Handhabbarkeit und den ermutigenden Wiedereingliederungserfolgen der Teilnehmer. Die Analyse konzentriert sich deshalb auf die Frage, warum die Möglichkeiten des Instrumentes so wenig ausgeschöpft werden. Die Antwort wird in den - im Vergleich zu alternativen Instrumenten - geringen materiellen Anreizen für Betriebe und Beschäftigte und in den betrieblichen Handlungs- und Verhandlungssituationen bei Personalabbau gesehen. Hieraus wird der Vorschlag abgeleitet, die Sozialplanmaßnahmen auf der Basis einer eigenständigen Lohnersatzleistung ('Transfergeld') weiterzuentwickeln zu 'Transfermaßnahmen', die unabhängig von der Existenz und dem Inhalt eines Sozialplans eingesetzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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