Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Using Experiments to Evaluate Performance Standards: What do Welfare-to-Work demonstrations reveal to welfare reformers? (2003)
Pepper, John V.;Zitatform
Pepper, John V. (2003): Using Experiments to Evaluate Performance Standards. What do Welfare-to-Work demonstrations reveal to welfare reformers? In: The Journal of Human Resources, Jg. 38, H. 4, S. 860-880.
Abstract
"This paper examines how experimental demonstrations can be used to inform planners about the efficacy of social programs in light of a performance standard. The problem is illustrated by considering the situation faced by state governments attempting to design programs to meet the new federal welfare-to-work standards. Data from experimental evaluations alone allow only limited inferences about the labor market outcomes of welfare recipients. Combined with prior information on the selection process, however, these data are informative, suggesting either that the long-run federal requirements cannot be met or that these standards will only be met under special circumstances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG in Nordrhein-Westfalen (2002)
Zitatform
Czommer, Lars & Claudia Weinkopf (2002): Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG in Nordrhein-Westfalen. In: S. Dann, A. Kirchmann, A. Spermann & J. Volkert (Hrsg.) (2002): Kombi-Einkommen : ein Weg aus der Sozialhilfe?, S. 87-105.
Abstract
"Im Mittelpunkt des Beitrags stehen erste Erfahrungen mit Modellprojekten zur Erprobung des § 18 Absatz 5 des Bundessozialhilfegesetzes (BSHG) in Nordrhein-Westfalen. Mit diesen zeitlich befristeten Einkommensbeihilfen, die Sozialämter an Sozialhilfebeziehende, die eine Arbeit aufnehmen, gewähren können, besteht schon seit einigen Jahren die Möglichkeit, eine spezielle Art von 'Kombilöhnen' umzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Targeting employment services (2002)
Zitatform
Eberts, Randall W., Christopher J. O'Leary & Stephen A. Wandner (Hrsg.) (2002): Targeting employment services. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 425 S.
Abstract
"Der Band enthält die Beiträge einer Konferenz, die sich mit der Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik in den Vereinigten Staaten befasst hat. Mit dem Workforce Investment Act von 1998 sollten die arbeitsmarktpolitischen Programme effektiver gestaltet werden. Als ein Mittel der Teilnehmerauswahl wird das "targeting" oder "profiling" eingesetzt. Damit sollen die Arbeitslosen identifiziert werden, bei denen der Erfolg einer Maßnahme am wahrscheinlichsten ist. Hierfür werden statistische Verfahren angewandt. Die Evaluation bezieht sich auf Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Selbständigkeit, ein Bonussystem bei der Wiederbeschäftigung und Welfare-to-Work-Programme für Sozialhilfeempfänger. Ergänzende Beiträge befassen sich mit ähnlichen Maßnahmen in Kanada." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktive Klienten - Aktive Politik?: (wie) läßt sich dauerhaft Unabhängigkeit von Sozialhilfe erreichen? Ein Literaturbericht (2002)
Schmid, Achim; Buhr, Petra;Zitatform
Schmid, Achim & Petra Buhr (2002): Aktive Klienten - Aktive Politik? (wie) läßt sich dauerhaft Unabhängigkeit von Sozialhilfe erreichen? Ein Literaturbericht. (ZeS-Arbeitspapier 2002/08), Bremen, 55 S.
Abstract
"Durch die steigende Zahl der Sozialhilfebeziehenden und die damit verbundene Belastung der kommunalen Haushalte ist die Frage in den Mittelpunkt gerückt, wie Sozialhilfebezug vermieden werden kann und Personen schneller wieder von Sozialhilfe unabhängig werden können. Neben der Frage der Arbeitsfähigkeit spielt dabei immer auch die Frage nach der Arbeitswilligkeit eine Rolle. Dabei wird auch befürchtet, dass die Ausgestaltung der Sozialhilfe (z.B. die Vorschriften über die Anrechnung von Einkommen) den Arbeitsanreiz untergrabe. In der kommunalen Praxis ist hiermit ein Perspektivenwandel von einer eher passiven, auf die Zahlung von Geldleistungen ausgerichteten, zu einer aktivierenden Sozialhilfepolitik verbunden. In diesem Rahmen sind in den letzten Jahren die kommunale Beschäftigungspolitik ausgebaut und Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen - z.B. im Rahmen der Hilfe zur Arbeit - verstärkt worden. Zugleich wurden neue Konzepte entwickelt und Modellprojekte initiiert. In diesem Arbeitspapier soll auf der Grundlage der vorliegenden Forschungsergebnisse der Frage nachgegangen werden, wie aktiv die Sozialhilfebeziehenden selbst, aber auch die Sozial- und Arbeitsverwaltung in Hinblick auf das Ziel sind, den Sozialhilfebezug zu überwinden. Dazu wird zunächst der bisherige Erkenntnisstand über die Dauer und Dynamik von Sozialhilfebezug zusammengefasst. Im Anschluss daran werden die vorliegenden Ergebnisse zur Wirksamkeit institutioneller Hilfemaßnahmen zum Ausstieg aus der Sozialhilfe dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001) (2001)
Bröker, Andreas H.;Zitatform
Bröker, Andreas H. (2001): Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001). Pforzheim, 57 S., Anhang.
Abstract
"Seit März 2000 ist die Stadt Pforzheim in die Kommunale Beschäftigungsförderung eingestiegen. Damit engagiert sich die Kommune über ihr erfolgreiches Projekt 'Arbeit statt Sozialhilfe' hinaus auch für die Förderung der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, die im vollen Bezug von Lohnersatzleistungen des Arbeitsamtes stehen. Im Rahmen einer regionalen 'Allianz für Beschäftigung' soll die Arbeitslosigkeit gemeinsam weiter abgebaut werden. Mit dem Konzept der Kommunalen Beschäftigungsförderung kann dafür auf der regional-dezentralen Ebene ein Brückenschlag zwischen Bundessozialhilfegesetz (BSHG) und Sozialgesetzbuch (SGB) III gelingen, wie er seit Jahren und nun wieder aktuell vom Gesetzgeber gefordert wird. Doppelstrukturen und Zugangsbarrieren sollen abgebaut, die Ausgrenzung von Teilnehmerkreisen und Adressatengruppen nach Durchführungsbestimmungen und Gesetzestexten soll damit aufgeweicht werden. Nach einem Jahr kommunaler Beschäftigungsförderung sind die notwendigen Basis-Strukturen im Hinblick auf Konzepte, Gremien und Informationsstränge gelegt. Hinzu kommen bereits einige Projekte und konkrete sichtbare Erfolge. Trotz der üblichen Anlauf- und Umstellungsprobleme ist die Umsetzung der Maßnahmeformen schon ansehnlich fortgeschritten, was z.B. durch den Rückgriff auf die vorhandenen Ressourcen der GBE mbH Pforzheim sicherlich erleichtert wurde. Etwa 65 neue Beschäftigungsmöglichkeiten wurden geschaffen: gut 30 für erwachsene Langzeitarbeitslose, etwa 25 für arbeitslose Jugendliche sowie etwa knapp 10 für SozialhilfeempfängerInnen über ein zweites gefördertes Beschäftigungsjahr hinaus. In jedem Einzelfall war und ist es wohl besser, gemeinsam Beschäftigung aktiv zu fördern als Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfebezug nur zu finanzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit statt Sozialhilfe 1999: Ergebnisse einer Umfrage des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz bei den Städten und Kreisen des Landes (2001)
Zitatform
(2001): Arbeit statt Sozialhilfe 1999. Ergebnisse einer Umfrage des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz bei den Städten und Kreisen des Landes. (Berichte aus der Arbeitsmarktforschung 11), Mainz, 16 S.
Abstract
Ein Schwerpunkt der kommunalen Arbeitsmarktpolitik des Bundeslandes Rheinland-Pfalz ist die Offensive "Arbeit statt Sozialhilfe", die seit 1992 mit Mitteln des Landes und der Europäischen Sozialfonds unterstützt wird. Die geförderten Maßnahmen reichen dabei von Beratung und Qualifizierung über Orientierungsmaßnahmen bis zur Vermittlung in reguläre Beschäftigungsverhältnisse. Sie werden ergänzt durch begleitende Forschungen, zu denen auch Umfragen bei den Kommunen gehören. Der Bericht dokumentiert die Ergebnisse des Jahres 1999, teilweise im Vergleich mit den Vorjahren. (IAB)
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Literaturhinweis
Effizienz von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen (2000)
Zitatform
(2000): Effizienz von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/2531), 24 S.
Abstract
Die Bundestagsdrucksache informiert über die verschiedenen Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen auf der Ebene von Bund, Ländern und Gemeinden. Behandelt werden auch die Finanzierung und die Effektivität der Maßnahmen (Zielgruppenorientierung, jährliche Kosten pro Arbeitsplatz. Verweildauer und Abbruchquote). (IAB)
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Literaturhinweis
Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialhilfegesetzgebung: Band 1: Zusammenfassung des Abschlussberichts, Band 2: Ergebnisse der Fachkonferenzen, Band 3: Anlagen, Teil 1 und 2 von 4, Band 4: Anlagen, Teil 3 und 4 von 4 (1999)
Zitatform
(1999): Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialhilfegesetzgebung. Band 1: Zusammenfassung des Abschlussberichts, Band 2: Ergebnisse der Fachkonferenzen, Band 3: Anlagen, Teil 1 und 2 von 4, Band 4: Anlagen, Teil 3 und 4 von 4. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 284/1-4), Bonn, Getr. Sz.
Abstract
Das vorgestellte Projekt 'Maßnahmen zur Erfolgskontrolle im Bereich der Sozialgesetzgebung' in vier Bänden ist ein umfassendes Bundesmodellprogramm, das in drei Phasen von 1996 bis 1999 durchgeführt wurde. Eine Unternehmensberatung als Projektmanager, ein Forschungsinstitut für die Evaluierung des Projektverlaufs und der Ergebnisse sowie eine Gruppe von Organisations- und Personalentwicklern für die Fortbildung haben gemeinsam mit 24 Sozialämtern aus der Bundesrepublik die Aufgabe gehabt, bestehende gesetzliche Rahmenbedingungen möglichst optimal in die Praxis umzusetzen und die Wirkungen zu überprüfen. Der Stellenwert des Sozialamtes hat sich in der Kommunalverwaltung in vielen Modellstandorten merklich geändert. Ersten konnte vielerorts ein Bewusstsein für die Gestaltbarkeit der Organisation Sozialamt geschaffen werden und zweitens konnte gezeigt werden, dass Umfang und Ausmaß von Hilfeabhängigen auch kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten unterliegt. Drittens hat sich gezeigt, dass Investitionen in Fortbildung eine hohe Wirksamkeit besitzen, wenn die Fortbildungsinhalte unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden können. Das Wissen wird angewandt und entfaltet somit auch fiskalische Wirkung. Viertens hat sich das Image des Sozialamtes in den Kommunen verbessert. Ein gut geführtes Amt bietet attraktive Arbeitsplätze, wenn der Besucherverkehr vernünftig gesteuert wird und die Arbeitsinhalte verstärkt auf die Vermeidung und Überwindung von Hilfeabhängigen ausgerichtet werden. Wird der Erfolg der Arbeit zudem nachvollziehbar durch ein Controlling ermittelt, können alle Beteiligten die Ergebnisse nach innen und außen darstellen. Erst der messbare Erfolg bietet die Möglichkeit, auf seine geleistete Arbeit stolz zu sein oder auch zu erkennen, dass Veränderungen notwendig sind. (IAB)
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